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Autor Thema: das Leben nach der Trennung von meinen Kindern  (Gelesen 3137 mal)
tm
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12



« am: 12. März 2014, 17:47:00 »

Hallo,

seit 4 Jahren lebe ich getrennt von meinen Kindern und bin sehr sehr froh, meine Ex endlich nicht mehr ertragen zu müssen. Sie bekommt das Geld welches ihr zusteht. Die Kinder nehme ich alle 2 - 3 Wochen.

ich habe seit 3 Jahren eine super liebe Freundin, die leider etwas entfernt wohnt. Bedingt durch meinen Beruf arbeit ich im Schichtbetrieb.
Meine Freundin absolvierte eine Ausbildung, die seit einem Jahr beendet worden ist. Dadurch fallen 2 Tage in der Woche weg, in der Sie bei mir zuhause sein konnte (Schule war um die Ecke).

Somit führen wir seit dem leider eine Wochenendbeziehung. Wir lieben uns sehr und wollen für immer zusammen bleiben.

Mein Problem ist, dass ich glaube, den Alltag alleine nicht zu schaffen. Für mich zählen nur die Tage, an denen wir wieder zusammen sein können. Die Tage in denen ich sie nicht sehen kann und arbeiten muss versuche ich zwar zu Joggen, Musik zu machenx Spazieren zu gehen usw., aber trotzdem bin ich sehr traurig mutterseelen alleine sein zu müssen.

Nach wenigen Tagen alleine falle ich in eine tiefe Depression. Zum Glück habe ich erkannt, dass Alkohol nichts bringt und nur noch depressiver macht. Tabletten will ich nicht nehmen.

Als ich noch bei meinen Kindern war (15 jahre), war ich ja praktisch nie alleine. Ich hatte meine geliebten Kinder und war glücklich.
Aber jetzt bin ich an 5 Tagen in der Woche alleine und fühle mich richtig einsam. Ich habe auch gar keine Ahnung wie es mit mir auf lange Sicht weiter gehen wird. Selbstmordgedanken hatte ich auch schon oft. Zum Glück würde ich dies aber dann doch niemals machen  thumbup

Ich fühle mich, als wenn es mir den Boden unter meinen Füßen weggezogen  hätte, oder wie ein alter Baum, den man entwurzelt und einfach irgendwo in die Ecke geschmissen hat.

Es gibt bestimmt viele Leute, die die gleiche Problematik haben.
Wie meistert ihr die brennende Einsamkeit?

Ich finde, Einsamkeit fühlt sich an wie lebendig begraben worden zu sein.  c cry_smile


Viele Grüße
Gespeichert
okina
Rege dabei
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 104


« Antwort #1 am: 12. März 2014, 21:44:11 »

Hallo,

du solltest nicht nur das Negative an der Entfernung sehen. Ihr habt das Glück, dass ihr euch so noch immer vermisst und die Zeit zusammen intensiver verbringt. Wenn man sich jeden Tag sieht, dann ist die Gefahr sehr sehr hoch irgendwann eher nebeneinander zu leben.

Die Zeit allein kann man sehr gut mit Freunden und Hobbys füllen, außerdem gibt es ja auch Telefone um sich wenigstens zu hören. 

Gruß,

Okina
Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.871


« Antwort #2 am: 13. März 2014, 10:16:23 »

Hallo tm,

zum einen stimme ich Okina zu, außerdem solltest Du bedenken, dass es vielen Eltern mit größeren Kindern, die studieren, die wegen ihrer Begabung eine Spezialschule mit Internat besuchen, auch zunächst schwer fällt "alleine" zu leben. Irgendwo ist es ein ganz normaler Prozess alleine, ohne Kinder zu leben, auch wenn es bei Dir zu früh eingetreten ist.
Such Dir ein Hobby, Freunde mit denen Du in der Woche Zeit verbringen kannst.

VG Susi
Gespeichert
brille007
(Fast) Eigentumsrecht
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 14.785



« Antwort #3 am: 13. März 2014, 10:50:02 »

Moin Susi,

Irgendwo ist es ein ganz normaler Prozess alleine, ohne Kinder zu leben, auch wenn es bei Dir zu früh eingetreten ist.
der TO beklagt nicht in erster Linie die Trennung von seinen Kindern, sondern die Wochenendbeziehung mit seiner Partnerin (bzw. die gefühlt "sinnlose" Zeit zwischen den Wochenenden). Aber hier kann man nur raten, unbefriedigende Zustände zu verändern; ggf. muss man eben umziehen, sich einen anderen Job suchen oder sonstige Dinge tun, die erfolgversprechender oder zufriedenstellender sind als der aktuelle Zustand.

Grüssles
Martin
Gespeichert

When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
karlson69
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 71


« Antwort #4 am: 13. März 2014, 11:38:57 »

Hey tm,

hört sich für mich alles ziemlich düster an.

Du kommst anscheinend, bedingt durch deine Persönlichkeit, mit deiner alleinigen Gesellschaft nicht aus.
Ich halte es für riskant, sein Wohlbefinden von anderen Personen abhängig zu machen, egal, ob es die eigenen Kinder sind, oder eine neue Freundin ist.
Ich finde es auch bemerkenswert, dass deine Kinder dafür herhalten sollen, dass sie deine Leere füllen - schon mal daran gedacht, dass du als Vater für sie(!) da sein solltest, und nicht umgekehrt?!?
Offensichtlich hast Du auch schon mit Drogen zur Substitution deiner Probleme experimentiert.

Ich rate dir dringend, deinen Lebenskompass neu zu justieren. Bringe in Erfahrung, warum du keine Einsamkeit vertragen kannst - in Maßen halte ich Einsamkeit sogar für lebensnotwendig.
Raff´ Dich auf, damit Du aktiv Deine Lebensperspektive veränderst!!!

Gruß, karlson
Gespeichert
gardo
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 544


« Antwort #5 am: 13. März 2014, 12:24:02 »

in Maßen halte ich Einsamkeit sogar für lebensnotwendig.
Daher auch die Unterscheidung in Einsamkeit (negativ besetzt) und Alleinsein (neutral).
Einsam bin ich ungerne, alleine bin ich ab und zu dagegen schon gerne.

Gruss,
gardo
Gespeichert
karsten
Schon was gesagt
*
Beiträge: 20


« Antwort #6 am: 13. März 2014, 22:14:22 »

Mir ging es in den ersten Wochen nach der Trennung auch so. Ich bin aus dem Haus meiner Frau ausgezogen (Ihre Eltern sind schon vor unsere Ehe gestorben und hatte ihr das Haus vererbt)
Da saß ich dann allein in meiner zwei Zimmer Wohnung und wusste nach der Arbeit nichts mit mir anzufangen. Fernsehen und Bierchen trinken.

Nach einigen Wochen habe ich mich einem Fußballverein angeschlossen. Danach ging es aufwärts. Ich war abends wieder drausen, ich hatte wieder Sozialkontakte die nicht durch die Trennung von meiner Frau belastet waren. Ich konnte endlich wieder über neutrale Themen reden und grüblete nicht immer über meine Trennung.

Gespeichert
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