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Autor Thema: Wer kann mir einen Tipp geben?!  (Gelesen 3251 mal)
Manny1981
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 5


« am: 29. Dezember 2013, 10:22:49 »

Hallo liebe Gemeinde,

mein Problem ist folgendes, ich bin seit dem 18.5.2013 getrennt, bzw lebe in Scheidung.
Am Anfang lief alles super, ich verstand mich noch mit meiner noch Frau.
Vor 8 Wochen habe ich dann kurzerhand den Geldhahn abgedreht.
Naja ich hatte keine Lust mehr, die melkende Kuh zu sein, weil ich der Trottel der Nation war, da ich mir doch irgendwie Hoffnung machte, dass wir wieder neu zusammen kommen würden. Ich muss dazu sagen, das wir 3 Kinder zusammen haben.

Nun kam es wie es kommen musste. Am 9 November hatte ich die drei Jungs und wir hatten einen schönen Tag auf der Kirmes. Dann ging es los. Sie schrieb mich an, wo ich und vor allem, mit wem ich mich rumtreibe. Meine Antwort war klar, es gehe Sie nix an, denn ich hinterfragte dieses bei Ihr auch nicht. Sie drehte ab und meinte ich sollte Ihr die Kinder sofort nach hause bringen. Dieses verneinte ich und meinte Sie solle sich in Auto setzen und selber zu mir kommen. Wir trafen uns dann wo ich Ihr die Kinder leider geben musste. Es folgten 3 Streitgespräche mit Ihr. Ja die Kids waren im Auto. Ich weiß dass man das nicht macht, aber es ging nicht mehr.
Sie machte mir unter anderem dem Vorwurf, dass mein Umfeld nicht gut sei für die Kinder. Damit meinte Sie meine Schwester.......
Als ich mich von meinen Kindern verabschiedete, rief Sie mich zurück, und mein Mittlerer Sohn sas weinend im Auto. Er Brüllte mich an und meinte: Papa Du bist schuld daran, dass wir dich nicht mehr sehen.....

Etwas später bekam ich Post vom Jugendamt(JA) zwecks Termin.
Ich da hin und dachte was soll der **tsts - ID 1** hier.......
Da meine tolle Ex Frau nun wieder die Tatsachen für sich auslegte, hatte ich das Gefühl, dass die Sachbearbeiterin vom JA voreingenommen war.
Also stellte ich Ihr die Frage, wie lange Sie diesen Job schon mache. Antwort war 5 Jahre. Meines erachtens ist die Dame gerade mal höchstens 28.
Da ich den Namen hatte und ich neugierig bin, schaute ich im Sozialen Netzwerk nach. Oha wie kann so eine Person im öffentlichen Dienst nur arbeiten dachte ich mir..... Egal

Nach ewigen hin und her kam Post von Ihrer Anwältin. Ich konnte die Kinder sonst Samstags und Sonntags sehen. Von 9 bis 19 Uhr.
Plötzlich darf ich die Kinder nur noch Samstags von 16 bis 18 Uhr sehen. Sollte ich einen Samstag nicht können, so muss ich mich vorher melden( Ist mir klar)

Nun wollte ich gestern 28.12 meine Kids abholen, also war ich pünktlich da. Nach zwei SMS teilte Sie mir mit, dass ich meine Kids nicht sehen darf. Auf die Frage warum meinte Sie nur, dass Sie auf Anweisung handle......... Das tut weh im Herzen. Zählt dieses schon als Kindes entfremdung???

Mein Anwalt meinte nur, Sie seih im Recht..... Autsch......
Was mich aber wirklich stört ist der Verdacht, dass Sie am PA Syndrom leidet. Wie ich darauf komme: Mein Mittlerer Sohn (4,7 Jahre) meine nur einmal zu mir: Papa was willst Du hier? Ich: euch abholen! Er: Du willst uns doch nicht sehen, hast Du erzählt...... (Doppel Autsch) Es liegen auch weitere Anzeichen dafür vor.(1. Negative Erzählungen(Bewusst oder unbewusst beim Kind), Umzug in eine andere Stadt, schlechtmachen bei anderen, sich als übermensch darstellen) Mir ist es vollkommen klar, dass Sie es nicht einfach hat, mit den drei Jungs. Die haben Feuer im Hintern.

Komischerweise wird es schlimmer als mir mein Freund am 24.12 sagte dass er was mit Ihr hatte..... Dies war immer meine Vermutung. Er hat es endlich freiweillig zugegeben. Nein ich habe Ihn nicht niedergemacht. Aus dem Alter bin ich raus.

So nun meine Frage, gibt es Anwälte, die Scheidungsvätern helfen, wo man nicht auf taube Ohren stößt?
Woran erkenne ich einen guten Anwalt.
Gespeichert
tarek
_tarek
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 270


« Antwort #1 am: 29. Dezember 2013, 12:56:58 »

Hallo Manny,

willkommen bei Vatersein. Gut, dass Du Dich hier angemeldet hast. Wenn Du ernsthaft an nützlichem Rat interessiert bist, wirst Du ihn hier nämlich bekommen. Er wird Dir aber vielleicht nicht gefallen. Es liegt aber ganz an Dir, ob Du Dich (und Deine Kinder) planlos immer weiter in die Katastrophe reiten willst oder ob Du einen Plan entwickelst, wie Du als Trennungsvater das Beste aus der Situation für die Kinder und Dich machen kannst.

Der Anwalt, nach dem Du fragst, ist Dein kleinstes Problem. Dein größtes bist offensichtlich Du selbst bzw. Dein Verhalten. Klare Prognose, sicher nicht nur von mir, über Deine Zukunft als Vater: Wenn Du das so weiter treibst, bist Du die Kinder rasch los, d.h. zeitweiser Umgangsausschluss, danach Minmalumgang. Dazu heftigste finanzielle Belastungen. Du hast schon jetzt richtig gute Voraussetzungen geschaffen.

Wie es nach Deiner Schilderung aussieht, hast Du das Verhältnis zur KM aus Lust und Laune vor die Wand gefahren. Beim Jugendamt hast Du auch den schlechtestmöglichen Eindruck von Deiner Kooperationsbereitschaft hinterlassen. Und noch schlimmer: Mit Euren Streitigkeiten vor den Kindern seid Ihr Eltern zusammen dabei, die Kinder schwer zu schädigen. Was Du über Deinen einen Sohn schreibst, spricht Bände - auch über Dich, nicht nur über die KM.

Die Idee, die KM durch Einstellung der Zahlungen zum Wiederzusammenkommen zu bewegen, liegt auf Kindergartenniveau. Das ist Dir hoffentlich selbst klar.

Komm auch runter von der Idee, der KM irgendein Syndrom unterzuschieben. Was da zwischen Euch beiden abläuft, ist der ganz normale Wahnsinn von getrennten Eltern, die sich beide nicht an die Regeln der neuen Situation nach der Trennung halten wollen und nach dem Lust-und-Laune-Prinzip hemmungslos die Kinder in den Konflikt verwickeln. Das trifft ganz offensichtlich auf beide zu, nicht nur auf die KM.

Gruss
Tarek



« Letzte Änderung: 29. Dezember 2013, 12:59:57 von tarek » Gespeichert
Manny1981
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 5


« Antwort #2 am: 29. Dezember 2013, 15:01:34 »

Hallo Tarek,

ich danke Dir für deine Worte, aber ich sage ja nicht dass Ich Perfekt bin.

Zu dem Umgang möchte ich folgendes sagen, ich arbeite im 3 Schicht Betrieb und habe oft nach oder vor der Arbeit die Kids besucht.
Dieses ist eine enorme Belastung gewesen. Das streite ich gar nicht ab.
Ich habe mir wortwörtlich den Hintern aufgerissen, als der große eingeschult worden ist. Nur um es mal klar zu stellen: Arbeit(NS) dann nach hause umgezogen und weitere Besorgungen gemacht zwecks feier. 2 Std geschlafen. Dann wieder Arbeit. Danach wieder kurz zuhause umgezogen und wieder hin zur KM.

Ja wie haben vor den Kids gestritten,ich weiß selber das es nicht richtig war. Ich meine ich fand es auch blöd.

Ich habe die Privaten zahlungen an die KM gestrichen. Damit meine ich nicht die Gesetzlichen Verpflichtungen wie den Unterhalt. Auf das Geld kommt es mir nicht an. Es ist für die Kinder. Ich meine die Zahlungen wie z.B.: KFZ Kosten, Fixkosten, Reperaturkosten etc....

Also wenn ich das richtig lese, was Du schreibst, gibst Du mir sehr viel Schuld an den was ist. Ok es ist deine Meinung. Ich respektiere diese.

Ich will ja meine Kinder Regelmäßig sehen. Aber wie soll ich meinen Kindern ein Vater sein, wenn ich diese nur 2 Stunden in der Woche sehen darf?Huch Denn Kinder brauchen beide.

Zu meiner Verteidigung muss ich auch sagen, dass ich mich nach der Trennung freiwillig in Therapie(Stationär) begeben habe. Denn 10 Jahre kann man nicht einfach vergessen. Und was vorher lief, davon reden wir gar nicht, denn meines Wissens nach gehören mindestens 2 Personen zu einer Trennung. Das ich daran auch Schuld habe, ist mir selber bewusst. Aber mal ehrlich, weißt Du was eine Hörigkeit ist? Man kennt es wohl nur von der Damenwelt, denn ich hatte dieses Problem.

Also sage mir dann bitte was ich noch machen sollte um wieder einen Regelmäßigen Kontakt zu meinen Jungs zu bekommen? Mehr als an die Schriftstücke, welche ich von der KM Anwältin bekomme zu halten und diese zu erfüllen kann ich auch nicht.

Gruß
Manny1981
Gespeichert
tarek
_tarek
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 270


« Antwort #3 am: 29. Dezember 2013, 17:36:22 »

Hallo Manny,

gut, dass Du trotz der harten Worte dran bleibst und auch zur Selbstkritik fähig bist.

Es sieht nach Deiner Beschreibung  so aus, als ob Du Dich von der Ex trotz Therapie nicht richtig gelöst hast und verzweifelt versucht hast, in ihrem Leben und ihrem Leben mit den Kindern zu bleiben (durch Geld, Einsatz für Feiern etc.).
Trotzdem - bzw. als Du versucht hast, die KM zu erpressen, indem Du Deine "Wohltaten" gestrichen hast - wirst Du immer mehr von ihr gemaßregelt und werden Dir die Kinder entzogen.

Was Dein Problem mit dem Verhältnis zur KM ist, zeigt sich auch in der konkreten, von Dir geschilderten Situationen, in der der Konflikt eskalierte:
Am 9 November hatte ich die drei Jungs und wir hatten einen schönen Tag auf der Kirmes. Dann ging es los. Sie schrieb mich an, wo ich und vor allem, mit wem ich mich rumtreibe. Meine Antwort war klar, es gehe Sie nix an, denn ich hinterfragte dieses bei Ihr auch nicht. Sie drehte ab und meinte ich sollte Ihr die Kinder sofort nach hause bringen. Dieses verneinte ich und meinte Sie solle sich in Auto setzen und selber zu mir kommen. Wir trafen uns dann wo ich Ihr die Kinder leider geben musste.

Wieso hast Du auf die Nachfragen überhaupt reagiert? Wie Du richtig schreibst, liegt es in Deinem Verantwortungsbereich, was (wo, mit wem, ...) Du mit den Kindern in Deiner Umgangszeit tust.
Weshalb hast Du die KM dann auch noch zu Dir bestellt? Und wieso "musstest" Du ihr die Kinder mitgeben?

Es bestand keinerlei Verpflichtung, in der Umgangszeit telefonisch erreichbar zu sein. Man kann einfach das Telefon auslassen bzw. Anrufe ignorieren. Es klingt aber so, als ob Du Dich gerne mit der KM streitest und den Kontakt mit ihr - und sei es eben im Streit - suchst. Du gehst auch einfach zurück zu Ihr, wenn sie Dich ruft, damit sie Dir das weinende Kind präsentieren kann.  

Du solltest schleunigst eine klare Grenze zwischen Deinem Leben und dem Leben Deiner Ex ziehen. Das heißt auch, dass Du Dich auf Deine Umgangszeit, d.h. Dein Leben mit den Kindern konzentrierst und Dich aus dem Leben Deiner Ex mit den Kindern - d.h. ihrer Betreuungszeit - heraushältst. Wie Du ja gemerkt hast, bekommst Du keine Sonderpunkte dafür, dass Du Dich aufopferst. Jeder von Euch hat jetzt ein eigenes Leben mit den Kindern, aus dem der andere sich herauszuhalten hat.

Du solltest Dich auch dringend als Vater "gerademachen". Das hier:
Also sage mir dann bitte was ich noch machen sollte um wieder einen Regelmäßigen Kontakt zu meinen Jungs zu bekommen? Mehr als an die Schriftstücke, welche ich von der KM Anwältin bekomme zu halten und diese zu erfüllen kann ich auch nicht.
ist definitiv nicht der richtige Weg.

Du bist sorgeberechtiger Vater Deiner Kinder, nicht der Befehlsempfänger - und ausführer der KM und ihrer Anwältin. Umgang für den KV wird heute nicht einfach nach Gutsherrenart von der KM vergeben. Du (und Deine Kinder!) hast einen Anspruch darauf und Du solltest gegenüber der KM auch ganz klar die Haltung vertreten, dass Du mindestens einen Standardumgang - d.h. alle zwei Wochen das gesamte Wochenende, mit Übernachtungen, willst. Ggf. auch einen "großzügigen" Umgang (zusätzlicher Werktag in der Woche ohne "Papawochende"). Dass Du bereit bist, über die Einzelheiten zu verhandeln, dass Du aber nicht zögern wirst, das Gericht anzurufen, wenn es gütlich nicht zu einer Einigung kommt. Schau hier im Forum mal unter dem Stichwort "Umgangsdreisprung" nach. Hier gibt es viele Väter, die das erfolgreich hinbekommen haben.

Gruss
Tarek
« Letzte Änderung: 29. Dezember 2013, 17:43:08 von tarek » Gespeichert
United
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.162



« Antwort #4 am: 30. Dezember 2013, 10:17:55 »

Moin Manny,

Mein Anwalt meinte nur, Sie sei im Recht.....
Hat er das irgendwie begründet ?
Da Ihr verheiratet wart, solltet Ihr Gemeinsames Sorgerecht haben (oder wurde ihr gerichtlich das Alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen).

Auf dem Weg zu einer Umgangsregelung wird im Forum in der Regel vom Umgangsdreisprung gesprochen:
1. Mutter (KM)
2. Jugendamt (JA)
3. Anwalt/Gericht

Die Punkte 1. und 2. sind im ersten Anlauf nicht wirklich ruhmreich verlaufen. Punkt 3 scheint auf den ersten Blick auch nicht wirklich in guten Händen.

Ich konnte die Kinder sonst Samstags und Sonntags sehen. Von 9 bis 19 Uhr.
Worauf basierten diese Umgangszeiten (wie habt Ihr Euch darauf geeinigt) ?
Wie begründet die Anwältin die Umgangsreduzierung ?
War das nach dem JA-Termin ?

Ob es mehr Sinn macht, bei Punkt 1 via KM nochmal neu anzufangen, oder in Bezug auf Punkt 2 nochmal beim JA auf Gut-Wetter zu machen oder direkt via Anwalt auf eine gerichtliche Umgangsvereinbarung zu drängen, vermag ich aus dem Geschilderten nicht zu beurteilen ...

Gruß
United
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