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Autor Thema: Rien ne va plus - Nichts geht mehr  (Gelesen 86751 mal)
Weisnich
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« am: 13. Februar 2005, 19:26:49 »

Hallo Leute,
ich möchte heute anfangen, euch meine Geschichte zu erzählen.

Ich habe vor 4,5Jahren meine Frau geheiratet, nachdem wir schon mehrer Jahre zusammenwohnten. Damals war ich noch im Studium, das ich alleinlebend im Ausland beendet habe. Nach einem Jahr wechselte ich dann nach Deutschland. Und sie kam mit, weil ihr der Job in unserer Heimat nicht mehr zusagte. Super.
Tolle Beziehung, genuge Knete, nette Umgebung, schnell Freunde gunden und meine Frau fand auch sofort einen tollen Job.
Dann kam irgendwann unser Sohn zur Welt. Parallel dazu wurde es in der Firma schlimmer.
Ich wusste das ich die Welt nicht verändern kann, sondern nur mich, also fing ich an mich fortzubilden. Kommunikation, Transaktionsanalyse, Spielanalyse... und siehe da es wurde besser.

Im gleichen Zeitraum ging es mit der Beziehung steil bergab. Was war geschen? Mir war es nicht klar. Wir redeten nur noch aneinander vorbei, ich hatte das Gefühl, dass mich meine Partnerin absichtlich nicht mehr verstehen wollte. Misstrauen...
Wir gingen zur Eheberatung. Ein paar Tage danach ist alles OK und danach geht es um so steiler bergab. Na gut.
Schlussendlich konnten wir nicht mehr miteinander übereinander reden.

Der Job war jetzt einfach nur noch hart. Viel Arbeit für wenig Kohle und eine verdammt schlechte Stimmung. Da kommt ein Anruf eines Headhunters aus dem Ausland. Ich mache mich schlau, kenne die Firma, sogar die Leute. Passt wie die Faust aufs Auge. Ich rede mit meiner Frau. Sie hat gemischte Gefühle. Ich hin und begeistert zurück. Erkläre ihr meine Situation und versuche mit ihr eine Lösung zu finden. Ihr Kompromissvorschlag: Keine Änderung.

Ich mache ihr klar, das das eine Chance ist, die ich nicht verpassen kann und dass ich die Hoffnung habe, dass es mir wieder besser gehen wird. Mittlerweile wurde ich nämlich lethargisch.
Ich entschied mich dafür und meine Frau gegen mich. Sie zieht zum Schwiegerpapa, der mich hasst und erfährt volle Rückendeckung, sogar Verstärkung. Der Mann hat nämlich ein Problem: Seine pflegebedürftige Mutter wird ihm jetzt zu Last, da eine neue Perle am Start hat. Wenn meine Frau jetzt in die Heimat zurückzieht, könnte es dafür ja eine Lösung geben.

Aber ich gebe nicht auf, lege mich voll ins Zeug, und... mein Kurzer und meine Frau kommen ins Ausland. Auf den letzten Drücker besorge ich ein schönes Haus, richte es notdürftig ein. Eine heile Welt. Ihr gefällts, für den Kleinen ist es optimal hier. Hier ist es viel kinderfreundlicher als in Deutschland. Auch habe ich für einen auffrischenden Sprachkurs, Bekannte (die sie auch mag) gesorgt. Ich atme auf. Es klappt - alles in Butter.

Und dann auf einmal am Frühstückstisch eskaliert eine Kleinigkeit und 2 Stunden später ist sie weg. Alles aus. Ich verstand die Welt nicht mehr.

Jetzt galt es erst einmal nachzudenken, zu arbeiten, meine Familie zu versorgen und am Wochenende bei Schnee und Regen 500-900km Mopped zu fahren, um meine Familie zu besuchen. Auto hat sie. Wegen des Kurzen.

Während der Zeit hier habe ich aber endlich mal Zeit nachzudenken. Was war eigentlich passiert? Ich hatte während des ganzen letzten Jahres schon ein immer schlechteres Gefühl.  Aber was war los?
Unsere Beziehung war auf Sand gebaut. Sie war immer eine Opfer und ich hatte schon immer ein Helfersyndrom. Durch meine 'Lektüre' war ich aber nun motiviert, sie eigenständiger zu machen, und meine Motive besser zu hinterfragen, und träufelte langsam Wasser auf den Sand.
Ich verstand unsere Spielchen und versuchte gegenzusteuern. Habe ich dann auch geschafft. Richtung Wand vor die unsere Beziehung dann zwangsläufig laufen musste.

Aber mit jedem Tag wird mir klarer, dass dieser Anruf damals eigentlich meine letzte Rettung war. Unsere Beziehung war völlig krank, ich entwickelte mich aus ihr heraus und es passte nicht mehr. Nur neige ich zum Durchhalten. Aber dieser Headhunter gab mir einen so verlockenden Weg vor, dass ich ihn gehen musste.

Mittlerweile habe ich dieses Forum gefunden und bin deshalb sehr dankbar. Ich bin nicht allein und viele andere haben genau das selbe Problem. Sie schildern ihre Beziehungen und mir wird meine noch viel Klarer. Danke dafür. Von hier aus gingen nämlich weitere Google-Recherchen direkt zu unserem Hauptproblem. Ich habe es jetzt erkannt und weiß dass es keinen Weg zurück gibt. Geben darf.

Mir geht es jetzt nämlich auf einmal besser. Meine Haut ist auf einmal nicht mehr papierdünn und geht andauernd auf. Ich bin nicht mehr übermüdet und stottere nicht mehr. Ich habe meine Ruhe wiedergefunden. Die 4 Jahre haben mich eine Menge Lebenszeit gekostet.

Aber auf einmal kommen nur noch Forderungen auf mich zu. Dann ein Brief von ihrem Anwalt.
Die Leute, die wissen, wovon ich spreche, kennen das Problem bei ihren Partnern. Totale Liebe oder totaler Hass. Jetzt, wo sie zurückwill, ich sie aber nicht lasse, ist Hass angesagt.

Ich habe jetzt nur noch zwei Sachen zu verfolgen:
1. Das Wohl meines Sohns.
Ich weiss noch nicht, wie genau ich das mache. Ich sehe ihn latent in Gefahr. Aber ich kann nichts machen. Ich bin zwar Vater, aber auch nur Vater ohne 'Mutterrechte'. Und sie wird ihn nicht rausgeben wollen. Tatsächlich will sie nur, dass ich ihn im ihren Beisein besuche. Quatsch, natürlich, aber halt auch irgendwie normal in ihrer Hass-Situation.
Das einzige, was ich jetzt tun kann, ist dafür zu sorgen, dass ich ihn möglichst häufig sehe und er möglichst gut versorgt ist.

2. Mein Neuanfang
Ich muss jetzt irgendwie zusehen, dass ich in eine Situation komme, in der ich neu anfangen kann.

Für meine Frau kann ich nichts tun. Ich bin nicht im 'neutralen' Bereich und daher ist jede Handlung von mir eine weitere Drehung am Rad. Ich hoffe aber das beste für sie.

So. Und jetzt geht es erst einmal um die Knete. Schaun wir mal, was Da so passiert.
Bisher habe ich nämlich nur Informationen bekommen, die für mich nachteilig sind. Aber Dank dieses Forums sehe ich auch neue Wege. Danke Jungs und Mädels.
Der Vorschlag meiner Frau, bzw. ihres Anwalts ist nämlich Maximalforderung. Die wissen sogar nicht, dass hier anders versteuert wird. Also rechnen die erst einmal mit meinem Brutto herum. Ich habe das aber erst einmal vorbehaltlich gezahlt und nächsten Monat kommen wir dann zu den richtigen Zahlen. Jetzt muss ich aber erst einmal alle Infos zusammengestellt haben. Schaun wir mal.


[Editiert am 23/5/2005 von Weisnich]
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« Antwort #1 am: 13. Februar 2005, 19:51:27 »


Hallo Weisnich,

erstmal herzlich Willkommen bei VS. Schön, daß du hier Möglichkeiten gefunden hast, dich auszutauschen.

Es kann manchmal ein langer Weg sein zur Erkenntnis.
Allein dein Gesundheitszustand heute, hält dir ja nun den Spiegel vor.
Ich denke hier passt der Spruch ganz gut, daß man aus jeder schlechten Erfahrung auch etwas Positives ziehen kann.

Sicher war es für dich zunächst unverständlich und enttäuschend wie sie auf einmal nach einer Lapalie weggehen konnte.
Im Nachhinein ist es nun aber auch für dich persönlich besser so.

Schade ist nun wirklich die große Entfernung, die zwischen euch liegt. Ich hoffe für dich und deinen Sohn, daß ihr einen Weg finden werdet, der auch durchführbar ist.

Die finanzielle Seite regelt sich so oder so. Viel Papier -und Schriftkrahm, viel Rechnerei und wahrscheinlich auch eine Portion Unverständnis.

Nur nicht den Kopf verlieren.
Ich wünsche dir für den neuen Weg viel Glück.
Gruß
Tina
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Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Weisnich
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« Antwort #2 am: 13. Februar 2005, 20:12:12 »

Das mit dem Vornamen war nicht absichtlich, Tina. Sorry.
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« Antwort #3 am: 13. Februar 2005, 20:13:23 »


Hi Weisnich,

hab ich mir gedacht  ;) kann auch schon mal passieren wenn man seinen Emotionen freien Lauf lässt.

Lg
Tina
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« Antwort #4 am: 20. Februar 2005, 13:55:59 »

Hallo Leute,
ich habe einen Weg gefunden. Glaube ich zumindest. Ich werde hart an einem Kompromissovorschlag arbeiten und den dann mal wirken lassen.

Ich hatte meine zukünftige Ex übrigens gerade am Telefon. Sie rief an.
 thumbup  Und ich habe eine gute Nachricht für euch. Sie sieht auch eher ein GSR und will mir ein großzügiges Besuchsrecht einräumen.

laola
thumbup  ich sehe eine Einigung in Reichweite, so dass es mir auch in Zukunft möglich ist, den Kurzen zu besuchen.
laola

 thumbup  Sie zieht in die Umgebung, die näher zu mir ist (aber nicht wegen mir, sondern wegen ihrer Familie)

 thumbdown  Ein paar Dinge widersprechen sich

 c  Dann sprachen wir noch über unsere Trennung an sich.
Ihre Meinung: Ich habe unseren Lebensplan nicht erfüllt, weil ich einfach ins Ausland gegangen bin. Sie habe (fast) keine Fehler gemacht.
Meine Antwort: Ich glaube, es lag an uns beiden.
Mein Gedanke: Gut, dass ich jetzt nicht mit Dir über meine inneren Beweggründe streiten muss, da ich die Trennung, die DU vollzogen hast, gerne aufrecht erhalten möchte. Und ich fragte mich, ob sie sich noch daran erinnern konnte, dass ich damals im Ausland gearbeitet habe, als wir heirateten und danach alleine umgezogen bin. Wieder ins Ausland. Nur unsere letzten 2,5 Jahre waren in Deutschland und voller prickelnder Zweisamkeit.
Vielleicht kann ich ja noch mal in ein paar Jahrzehnten mit ihr darüber sprechen. Naja.

So What.
Michael

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« Antwort #5 am: 20. Februar 2005, 16:32:08 »


Hi Weisnich,

es wäre ja klasse für den Kurzen und für dich, wenn das jetzt wirklich so umgesetzt wird.

GSR, eine nähere Entfernung, Dinge an die  du vor ein paar Tagen noch nicht gedacht hast.

Gut, ein paar Ungereimtheiten. In welcher Trennung gibt es die nicht?

Versuche diese ruhig und freundlich zu lösen. So kommt man oft ein Stückchen weiter als mit dem Kopf durch die Wand ;)

Gruß
Tina
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« Antwort #6 am: 23. März 2005, 18:38:58 »

Hallo Leute,
ich muss mich einfach mal wieder melden, meinen Frust loswerden und mir vielleicht einige Ratschläge abholen. Für die Ratschläge schon mal Danke. Und fürs Frust-los-werden auch.

Heute morgen schaue ich in den Briefkasten und sehe - eine Unterhaltsanklage. Erst einmal geht es um Gerichtskostenhilfe.
Toll, dann kann ich meinen Anwalt, den Anwalt meiner Frau und das Gericht bezahlen, um dann mal so richtig einen drauf zu kriegen. Suuuper.
Die Erfahrenen können mir bestimmt sagen, ob ich alles oder nur anteilig bezahlen muss. Auch ist mir nicht klar, ob eine eine gane Welle an Klagen auf mich zukommt, da ja nur mir Schaden entsteht.

Was wollen die? Mehr Geld klar. Aber das wollen wir auch.
Nun ja. Ich arbeite und lebe im Ausland und sie in Deutschland. Und einiges ist halt anders.
Da sind z.B. meine Lohnbescheinigungen. Da gucken die mal nach, was da unten für eine Zahl steht und nehmen die. Nicht, dass ich ihnen nicht gesagt habe, dass hier anders versteuert wird. Das ist also das Brutto. Aber mit dem rechnen die mal rum.
Also ich habe in der DT nachgesehen und den Betrag lt. Netto überwiesen. Trotzdem bin ich jetzt der böse Michael, der nicht genug für sein Kind zahlt.
Dann haben wir noch reichlich Schulden aus unserer Ehe darunter auch die Finanzierung des von ihr genutzten Autos.
In der Rechnung taucht nur ihr Auto auf. Toll Nr. 2.

Dann habe ich ihr im Januar viel zu viel überwiesen, damit sie unproblematisch einen Umzug vonstatten bringen kann und die doppelten Mieten zahlen kann.
Jetzt wird noch hälftig die Miete nachgefordert.
Aber Moment mal. Ich hätte die Wohnung schon im September letzten Jahres gekündigt. Wir hatten uns damals geeinigt, dass sie die Wohnung übernimmt. Leider alles nicht schriftlich (ja, ich weiss, dass das ein Fehler war).
Also noch einmal. Ich bin von ?? nach ?? gezogen, weil ich dort eine neue Arbeit bekommen habe. Als das feststand, ist unsere Ehe in die Brüche gegangen. Die Trennung fand dann aber im Ausland statt.
Ich wollte die Wohnung kündigen, weil meine Ex umziehen wollte. Aber auch irgendwie doch nicht. Sie wusste es halt nicht. Ich habe trotzdem mündlich gekündigt, sie hat unsere Vermieter angerufen und das wieder gecancelt, weil sie doch in D bleiben wollte. Jetzt aber doch nicht.
Und obwohl ich nie geplant hatte in die Wohnung zurückzukehren, soll ich die jetzt hälftig bezahlen? Bezahlen, weil ich fair war?
Also ihre neue Wohnung muss ich ja nicht bezahlen, warum dann die alte?

Dann denken die nicht darüber nach, dass ich vielleicht auch ein kleines bischen Geld benötigen könnte, um meinen Sohn wenigstens hin und wieder zu besuchen. Aber ich weiss, von staatswegen, ist das auch mein Vergnügen.

Und in der Klagebegründung sind alle möglichen Sachen völlig verdreht. Ach.
Ich frage mich nur, ob meine Ex jetzt wirklich so verblendet ist, oder ob das nur die übliche Tour ist.

So ich habe versucht, mit meiner Ex auf eine einvernehmliche Lösung zu kommen. Aber bevor wir uns treffen konnten, hat sie mir die Klage zukommen lassen. Ohne Vorwarnung. Das kann ja noch heiter werden. Immer wenn ich mit Zahlen komme, blockt sie ab.

Und mit dem Sorgerecht für den Kleinen sind wir immer noch nicht weiter. Da sehe ich schwarz, denn wir beginnen jetzt schon mit Schreiben über den Anwalt.

Ich muss jetzt leider Gas geben, mich ein wenig ärmer rechnen und dann hoffen, dass ich meinen Kleinen trotzdem zu Gesicht bekomme.

Vielleicht habt ihr ja trotzdem ein paar Tipps.

Danke,
Michael

[Editiert am 23/5/2005 von Weisnich]
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« Antwort #7 am: 23. März 2005, 19:47:20 »

Hallo Michael,
in paar Infos kann ich Dir geben.
1.
Kosten werden nach dem Urteil gefällt, d.h. der Richter bestimmt eine Kostenteilung, z.B.30:70, und dem entsdprechend werden die Kosten aufgeteilt. Dabei ist mit entscheidend, welche Seite richtig argumentiert hat und was rauskommt. Bsp: der gegnerische Anwalt hat einfach meine Krankenversicherung nicht berücksichtigt -- das kam beim Richter schlecht an. Andernseits habe ich hohe Autokosten zur Arbeitsstelle angegeben - das kam auch schlecht an. WEr Prozesskostenhilfe (PKH) bekommt muß erstmal überhaupt nichts bezahlen.
2.
Die Schriftsätze kommen, wie ich es verstanden habe, vom gegnerischen Anwalt. Die rechnen immer zu Deinen Ungunsten und leider mußt Du jetzt alle Unterlagen zusammentragen und dem widersprechen, z.B. bzgl. Brutto-Netto (was auch mal ein Verteidigungsminister nicht wußte). Dies kann schön aufwendig - und nervenaufreibend -werden.
3
 
Zitat
Und obwohl ich nie geplant hatte in die Wohnung zurückzukehren, soll ich die jetzt hälftig bezahlen? Bezahlen, weil ich fair war?
Da ihr vor Gericht seid ist die Frage nicht mehr fair oder unfair. Der gegnerische  RA versucht alles rauszuholen oder um Puffer zu haben, um bei der mündlichen Verhandlung "großzügig" zu verzichten. Und dabei kommt bei der KM doch nur noch der Kommentar und die Meinung: mein RA verlangt doch nur, was mir zusteht. Es gibt RAe, die fragen ihre Mandanten zurück bin ins Detail, um noch 3 Cent einfordern zu können. Selbst wenn der Mandant selbst dies gar nicht mehr fordern will-- ein guter Anwalt findet Argumente, dass doch noch mehr gefordert wird und überzeugt seinen Mandanten. Dies könnte auch so mit der Wohnungsmiete sein.
Tip: gehe zum Anwalt, schreibe vorher alles auf, so dass dein Anwalt es dem Gericht logisch, fundiert vortragen kann. Vielleicht akzeptiert es der Richter, vielleicht auch nicht.
4.
 
Zitat
Ich muss jetzt leider Gas geben, mich ein wenig ärmer rechnen ....
Glaube, dieser Ausdruck ist falsch. Formuliere besser: welche Ausgaben/Aufwendungen könnten Unterhaltsrechtlich berücksichtigt werden? Da du Lohnbescheidnigungen hast kommen alle Posten zum Richter- und der entscheidet.
5.
 
Zitat
Die wissen sogar nicht, dass in F nachversteuert wird. Also rechnen die erst einmal mit meinem Brutto herum.  
Dies kommt von Deinem Ersteintrag vom 13.2.2005. Hat sich zwischenzeitlich nichts getan? Hast Du einen Anwalt? Wie sieht es aus mit dem GSR? Seid ihr euch darüber einig?
Gruß und viel Schaffenskraft
Kleinegon
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« Antwort #8 am: 23. März 2005, 20:26:43 »

Danke Kleinegon,
Brutto, Netto wer kann da schon den Überblick behalten? Das versuche ich seit 2 Monaten zu erklären. Ich dachte es wäre verstanden worden.
Wahrscheinlich wollen die mich nur einfach in die Beweispflicht nehmen, damit ihr Anwalt sich nicht durch das französische Steuerrecht kümmern muss.

Ja und mit dem GSR kommen die Ex auch nicht rüber. Das wäre verlorenes Territorium / Druckmittel.

Mit der Anwaltsrechnerei hast Du wohl Recht. Dumm ist nur, dass meine Ex nicht kapiert, dass es nur Geldschneiderei ist. Sie nimmt das alles für bare Münze und sieht nicht, dass das Anwalts- und Rechtssystem der einzige lachende Dritte ist.
Naja. Vielleicht muss ich ihr diese 'Ausbildung' bezahlen. Wahrscheinlich wird sie danach aber so toll vom Schwiegervater aufgefangen, dass sie uns mit reichlicher Verblendung in den finanziellen und gerichtlichen Ruin treibt.

Und zum Anwalt. Ich hatte einen. Wollte ich aber einsparen, weil unsere finanzielle Situation wirklich schwierig ist. Das hab ich nun davon.
Jetzt habe ich aber wieder einen. Leider.

Danke,
Michael
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« Antwort #9 am: 23. März 2005, 20:50:14 »

Hey

@weisnich

 
Zitat
und mit dem GSR kommen die Ex auch nicht rüber


Wie sit das eigentlich zu verstehen??

Weil ihr seit doch verheiratet gewesen und somit besteht doch automatisch das GSR !!!

Womit "soll sie denn beim GSR rüber kommen" ??

Du hast es doch so oder so ..

Nur mit dem Ausüben, naja das ist dann so oder so eine Sache dann...

Gruß
Jens
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« Antwort #10 am: 23. März 2005, 20:53:30 »

Hallo Jens,
manchmal bin ich doch einfach nur was ich bin: ein Weisnich.

Ich wusste es nicht, ist aber eigentlich logisch.

Trotzdem könnte ich mir die Vorbereitung einer Scheidungsfolgenvereinbarung vorstellen, die das berücksichtigt,

Gruss und Dank,
Michael
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« Antwort #11 am: 23. März 2005, 21:02:11 »

Hey!

"die das berücksichtigt" Huch

Du hast doch das GSR ... so oder so

Das muß nirgends mehr festgehalten werden ...

Man würde es höchstens dort festhalten wenn du dem ASR für die KM zustimmst ...

Aber alles andere hast du..

Gut du kannst es festhalten ... aber da wird was festgehalten, was bereits besteht .. und dennoch könnte die KM irgendwann mal, aus wer weiß was für Gründen auf Übertragung des SR auf sie aufwarten..egal was dann da mal festgehalten wurde ...

Wie gesagt.. festhalten könnt ihr das.. aber nutzen tut es nicht viel ..

Und wie gesagt du hast es eh.. das GSR ...

Gruß
Jens
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« Antwort #12 am: 31. März 2005, 01:18:07 »

Hallo liebe Forumgemeinde,
da bin ich wieder.
Superglücklich, weil ich meinen Sohn besuchen konnte. Richtig lange.
Ich hatte das Gefühl, dass er in den drei Monaten, in den ich ihn nicht gesehen hatte, mindestend  ;)   doppelt so groß geworden ist.
Leider hat er mich nicht visuell erkannt. Aber als er meine Stimme hörte, reagierte er viel stärker. Ich hoffe, dass sich das ändert.

Was haben wir gemacht? Das war ganz einfach. Einfach was er wollte. Eine Stunde am Wegesrand die Pflanzenwelt erforschen? Kein Problem. Da mache ich doch mit!
Es war einfach nur schön. Die vielen Stunden auf dem Mopped waren völlig vergessen. Und der ganze Ärger auch.

Dann hatte ich noch ein interessantes Gespräch mit meiner zukünftigen Ex. Z.B. über Sorgerecht (Danke Jens), über die Klage und über die Knete.
Und was soll ich euch sagen? Meine Ex hat endlich verstanden, dass ich sie nicht besch eisse, sondern einfach keine Knete habe. Jetzt bangt sie darum, dass am Ende weniger für sie herausspringt. Ich gehe jetzt mal in Ruhe zum Anwalt (Gut vorbereitet und genügend desillosioniert von euch allen) und dann schauen wir mal weiter.

Jetzt habe ich aber noch Fragen an Euch.

1. Hausstand
Ich habe da so viele verschiedene Sachen gelesen, dass ich ganz konfus bin.
Also eigentlich wollte ich nichts von dem Haushalt, da sie ihn, schon allein wegen dem Kurzen braucht. Das Geld ist auf beiden Seiten knapp und ich kann besser mit Nix leben.
Jetzt werde ich aber auf witzige Sachen verklagt, ohne dass vorher ein Verhandlungsweg gesucht wurde. Der Grundtenor: Alles, was ihr nützt, wird ausgerechnet, alles was ihr schadet wird unter den Teppich gekehrt. So und da ich jetzt nicht gerade mit einem Nadelkissen gepudert bin, frage ich mich natürlich, ob wir nicht den Haushalt auch genauer unter die Lupe nehmen sollten. Wie seht ihr das? Komme ich nach 3 Monaten noch an meine Sachen, wenn es denn sein muss?

2. C'est la vie
Wie gesagt. Dass ich nachversteuere ist jetzt endgültig angekommen. Nur wie erkläre ich es ihrem Anwalt? Der kennt sich weder mit Ausland aus, noch ist er des Französischen mächtig. Muss ich das übersetzen lassen? Und eine weitere Frage zu dem Thema: Hier gibt es witzige Steuern. 20% MwSt, eine Wohnsteuer (das macht bei mir ca. 1600 Euro pro Jahr, also nicht dass ihr glaubt, ich rede von Peanuts),... Das Leben hier ist schön und schön teuer. Dafür bezahlt man aber auch deutlich weniger Einkommensteuer.
Wenn wir jetzt aber die Leistungsfähigkeit mit der französischen Steuer nach dem deutschen System berechnen und ich trotzdem in Frankreich meine Miete zahlen und mein Brot kaufen muss schaue ich ziemlich dumm aus der Wäsche. Wie berechnet sich also der Unterschied?

Und noch eine Bemerkung zum Schluss. Ich redete mit einem Arbeitskollegen von mir, der gerade geschieden ist. Ich klagte darüber, dass ich irgendwie das Geld herzaubern muss, um wenigstens meinen Sohn besuchen zu können. Er schlug in die gleiche Kerbe, da er auch sehr viel Unterhalt für seine Frau und seine Kinder bezahlen muss. Als er dann etwas von 350 Euro sagte, schrumpfte mein Mitleid aber erheblich.
Also, wenn ich nocheinmal heiraten sollte, dann in Frankreich. Hier wird gut für die Kinder gesorgt und bei Scheidung muss man einer Frau etwa 4 Jahre ergänzendes Unterhalt zahlen. Für den Übergang.
Und wenn der betreuende Elternteil die Kinder nicht auch zum anderen Elternteil gibt, dann hagelt es seriöse Probleme. Nix mit Jugendamt, diskutieren und jahrelang kämpfen. Ist die Weigerung ungerechtfertigt und standhaft, landet man ganz schnell im Knast.
Hier ist das Verständnis irgendwie gerechter, glaube ich. Das Kind gehört dem Staat. Wenn ich also mal von mir oder euch berichte, dann ernte ich hier nur Kopfschütteln.
Ich habe aus dem Netz die gleiche Tendenz in Deutschland gelesen. Aber um ehrlich zu sein, glaube ich, dass sich in den Köpfen der Menschen in D noch sehr viel verändern muss, bis das Wohl des Kindes wirklich im Mittelpunkt steht.

Bis die Tage,
Michael

 

[Editiert am 30/3/2005 von Weisnich]

[Editiert am 31/3/2005 von Weisnich]
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« Antwort #13 am: 31. März 2005, 13:22:35 »

Hi Weisnich
Zitat
Aber um ehrlich zu sein, glaube ich, dass sich in den Köpfen der Menschen in D noch sehr viel verändern muss, bis das Wohl des Kindes wirklich im Mittelpunkt steht.
 
Da hast Du leider sehr, sehr recht!!!
(Auf Deine Fragen kann ich nicht antworten)
Gruß
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« Antwort #14 am: 05. April 2005, 01:31:02 »

Hallöchen,
heute und das ganze Wochenende war ich in Deutschland. Das Wochenende habe ich u.a. mit meinem Sohn verbracht. Dann war ich heute noch beim erstmalig beim neuen Anwalt, wegen der Unterhaltsklage.

Mit der Klage sehe ich keine Probleme. Meine Ex will mehr und wird weniger kriegen. Aber sie wollte es so. Ich habe keine Lust mehr Rücksicht in der Sache zu nehmen. Ich suchte einen gütlichen Kompromiss; jetzt wird von dritter Stelle entschieden.

Allerdings bedeutet das für meine Ex, dass sie sich eine kleinere Wohnung suchen werden muss, dass sie über den Wagen nachdenken muss... und da guckte sie in den Zauberhut und fand ... unseren Sohn.

Also. Unser Sohn ist 15 Monate und war einige Monate (3) von mir getrennt. Damit er sich wieder an mich gewöhnen kann, einigten wir uns darauf, dass meine Ex bei den Besuchen dabei ist und im Hintergrund bleibt. Nach der Eingewöhnung sollte ich ihn dann komplett mitnehmen können und nur zum Schlafen abgeben.

Gute Idee, allerdings in der Durchführung nicht:
Wir gehen z.B. auf den Spielplatz und sie handelt oft so, als sei ich nicht da.
Dann war da noch ein Junge im gleichen alter wie L. (unser Sohn) und für den interessierte er sich. Ich dachte mir: Micha, geh mal zwei Schritte zurück und lass die beiden mal machen.
Schwupps, steht meine Ex da und macht: Duziduziduzi
Super!

Das gleiche bei meinen Eltern. Nix Hintergrund, sondern Vordergrund.
In einer stillen Minute rede ich mit ihr, aber, nach 3 Worten wird das Gespräch unsachlich.

Dann muss sie an dem Tag ja noch unbedingt zum Schwiegerpapa mit dem Kleinen, obwohl sie weiss, dass er mir mal Hausverbot gegeben hat (ja, der Mann beschützt sein armes Töchterchen). Ich sage ihr wieder, dass ich das nicht will. Wenn, ich mit Mühe schon die 500km zu meinem Sohn zurücklege, möchte ich wenigstens auch mit ihm zusammensein können, statt abrufbereit vor dem Telefon zu warten.

Dann waren wir noch Schuhe kaufen für den Kleinen. Für die neue Wohnung hat sie vollkommen gesorgt, aber der Kurze wurde irgendwie vergessen.
Ich hatte mich nur gewundert, dass er immer noch die gleichen Schuhe, wie schon vor Weihnachten anhatte. Und siehe da: der neue Schuh ist gleich zwei Nummern größer. Man, wie kann man nur so auf sich konzentriert sein (das habe ich nicht mit ihr diskutiert, weil ich ihr keine Vorwürfe machen wollte. Ich werde nur zukünftige darauf achten müssen).
Sie hat nicht mal gefragt, ob mir die Kohle jetzt nicht fehlt.

So und jetzt, wo sie auf sich weniger Geld zukommen sieht, redet sie auf einmal von Einschränkungen, was den Besuch angeht.

Aus der Eingewöhnungspase will sie nun einen Dauerzustand machen.

Urlaub in F kann sie sich für L. jetzt überhaupt nicht vorstellen, weil er noch soooo schrecklich jung ist (Mein Angebot war: Ende des Jahres, wenn er 2 ist. Und sie kann auch mit rüber kommen, ich zahle das Hotel.) Der Grund für sie abzulehnen: Wenn was passiert, dann könnte die medizinische Versorgung ja Probleme bereiten (Hallo? Das ist Frankreich und nicht der Kongo. Und das Kreiskrankenhaus ist 300m entfernt. Soll ich fragen, ob ich IN dem Krankenhaus wohnen kann? Oder, ob die für die Zeit richtige Ärzte aus Deutschland holen, nicht so französische, die eh keine Ahnung haben?)

Und sie hat auch angedeutet, dass sie einen Zusammenhang zwischen überobligatorsichem Unterhalt (mit dem sie dann gut auskommt) sieht und einem lockeren Umgangsrecht.
Hallo? Eintrittsgeld?

Was mache ich jetzt?
Hoffe ich darauf, dass sie in einer stillen Stunde eine Eingebung bekommt?
Sollte ich von meiner Seite aus aktiv werden und vielleicht schlafende Hunde wecken?
Ich befürchte, dass sie L. als Druckmittel für Finanzielles und Emotionales (sie betreffend) benutzen wird. Was kann ich dagegen machen? Für mich sind sie oder L. nämlich zwei verschiedene Paar Schuhe?

Sorry, dass ich ein wenig angegnaddelt bin und nicht sachlich. Aber diese Vermengungen machen mich ärgerlich.
Meine Ex glaubte, dass sie mich anklagen kann und dann 'zu ihrem Recht' kommt. Aber sie muss jetzt sehen, dass ich mich ernsthaft und erfolgversprechend wehre. Schwupps kommt der nächste Knüppel aus dem Sack, der nun aber reichlich unfair ist. Eigentlich möchte ich L. nicht zum Objekt einer ernsthaften Auseinandersetzung machen. Das ärgert mich maßlos.

Nun ja. Ich lausche mal.

Danke schon einmal,
Michael
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« Antwort #15 am: 05. April 2005, 08:28:02 »

Moin Michael,

dei Mentlität "Kind gegen Geld" ist leider viel zu häufig anzutreffen. Trenne du die Sachverhalte auf und wo nötig leite gerichtliche Schritte ein. Ich will dich nicht verschrecken, hab' lediglich so eine dumme Ahnung und kann mir vorstellen, es wird noch härter werden. Allein die Entfernung schon ist für ein wirkungsvolles Ausgrenzen geeignet.

Alles erdenklich Gute.

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
AJA
Frischling

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« Antwort #16 am: 05. April 2005, 09:50:51 »

 
Zitat
Aus der Eingewöhnungspase will sie nun einen Dauerzustand machen.


Ist in meinen Augen ein typisches "Mutterklammerverhalten". Je jünger das Kind umso grösser die Klammer. Ich denke, dass es ganz wenige Mütter gibt, die den Väter gegenüber genügend Vertrauen haben, dass ihren Kindern kein Leid zustösst, wenn sie mit ihren Klammern nicht in der Nähe sind. Siehe Beispiel Spielplatz oder medizinische Versorgung. In meinen Augen an den Haaren herbei gezogene Argumente.

Zitat
Und sie hat auch angedeutet, dass sie einen Zusammenhang zwischen überobligatorsichem Unterhalt (mit dem sie dann gut auskommt) sieht und einem lockeren Umgangsrecht.
Hallo? Eintrittsgeld?


So ist es wohl. Aber es steht zu befürchten, dass das Eintrittsgeld immer höher werden wird, bzw. immer neue Argumente gefunden werden, dass das Umgangsrecht eben doch nicht so locker ausgeführt werden kann.

 
Zitat
Was mache ich jetzt?
Hoffe ich darauf, dass sie in einer stillen Stunde eine Eingebung bekommt?
Sollte ich von meiner Seite aus aktiv werden und vielleicht schlafende Hunde wecken?


Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Stunde gibt, die still genug ist, dass von selbst eine Eingebung kommt. Ich würde Gespräche suchen. Beim JA oder einer anderen Beratungsstelle. Von welchen schlafenden Hunden sprichst du?

Gruß AJA
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Papa
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« Antwort #17 am: 05. April 2005, 12:33:06 »

hallo michael,

ich denke auch wie meine vorschreiber, dass die forderungen immer höher werden, und immer mehr und neue agumente tauchen auf um den umgang so gering wie möglich zu halten;
ich wieß nicht wie lange du mit der km noch zusammen warst nach der geburt eures sohnes, und ob du von klein auf bei eingebunden warst bei eurem sohn, aber glaube mir auch kleinkinder kennen ihre bezugspersonen, und er wird dirch nicht vergessen auch nach drei monaten nicht.
ich drücke dir und dem kleinen die daumen, dass euer umgang so oft wie möglich stattfindet, damit er nicht ohne vater aufwächst.

meiner meinung nach solltes du noch mal im guten mit der km reden, denke das ist wichtig, ist sie dann weiter nicht bereit sich auf eine geimeinsame lösung zu kommen solltest du versuchen über beratungsstellen ein vermittlung zu erziehlen sollte dies dann auch scheitern bleibt dir nur der weg zum gericht.

gruß papa

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Weisnich
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« Antwort #18 am: 27. April 2005, 21:57:10 »

Hallo liebes Forum,
heute melde ich mich mal mit einem lachenden Gesicht.

Warum? Ich hatte wieder ein Umgangswochenende. Diesmal sogar zeitweise ohne meine Ex.

Aus meinem letzten Post habt ihr ja schon erfahren, dass ich ein wenig Angst hatte, dass unser Sohn fremdelt, wenn er mit mir alleine ist.
Jetzt wollte ich es aber doch einmal versuchen und wir einigten uns auf 2 Stunden. Und was soll ich euch sagen? Er hat nicht einmal gejammert und nach seiner Mama verlangt. Wir waren einfach im Wald und auf einem Bauernhof meines Freundes und der Kleine war total begeistert. Zum ersten Mal hat er einen Hahn beim 'Kikierikien' zugesehen und gehört (größte Verwunderung auf Seiten unseres Sohnes) und anschließens einen Riesenspass bei den Kaninchen. Er mag Tiere über alles. Nur vor den Pferden hatte er ein wenig Scheu, hat sie aber auch im Nachhinein gestreichelt, als ich ihn dann auf den Arm nahm.
Ich fande es total schön, dass er sehr offen war und selbst auf die anderen Leute zuging (er wird ja sonst sehr behütet) und trotzdem zu mir kam, wenn ihm etwas nicht koscher war  *stolz*.

Dann waren wir an dem zweiten Tag (wieder 2 Stunden) noch bei seinen Grosseltern, die ihn auch schon lange nicht mehr gesehen hatten - halt seit meinem letzten Besuch. Meine Mutter war total aus dem Häuschen. Normalerweise ist ihre erste Frage nach dem Hallo, wenn ich komme: Willste auch 'n Kaffee?

Diesmal nicht. Alles war weg, da war nur unser Sohn und meine Mutter. Ich wollte den beiden auch ein wenig Zeit gönnen, obwohl ich davon nicht viel abzugeben hatte. Aber meine Eltern vermissen ihn auch sehr. Auffallend ist z.B., dass meine Mutter von nichts anderem mehr mit mir geredet hat, ausser von dem Kleinen. Und das nach einer halben Stunde Grosselternumgang.

Ich habe meine Ex immer wieder gebeten, einfach mal bei ihnen anzuhalten, wenn sie an meinem Elternhaus vorbeikommt - umsonst, und obwohl das häufig passiert. Aber ich will die Hoffnung nicht aufgeben.

Dann habe ich ihr noch einen Brief geschrieben, in dem ich auch meinen Wunsch äußere, 2 x 4 Stunden Umgang zu haben. Das Ding fand sie dann einfach nur frech und sie will mir auch keine Vereinbarung 'schriftlich' geben. Ich habe sie nämlich auch vor einer Woche telefonisch gebeten, bei einer öffentlichen Stelle Vereinbarungen zur Sorge auszuhandeln. Z.B. bei der Diakonie. Will 'se aber nich. Ich glaube, da mache ich auch nicht so viel dran.

Dann hat sie jetzt die Zahlen zu ihrer Klage gesehen und auch langsam reift bei ihr auch die Erkenntnis, dass ich ihr nicht den geforderten Unterhalt zahlen kann.
Leider hat sie gerade noch in den letzten Tagen erheblich in ihre neue Wohnung investiert und wenn sie sich jetzt eine neue, kleinere suchen muss, dann wird sie einiges davon nicht mitnehmen können, weil es nicht mobil ist, oder einfach nicht passen wird.

Also ich wasche immer noch bei 'Mama' oder in einem Waschsalon. Meinen Kühlschrank habe ich von der Diakonie, über einen Geschirrspüler traue ich mich gar nicht nachzudenken... - Investitionsstopp halt.

Neben den erhöhen Lebenshaltungskosten wird sie nun also auch noch Geld geliehen haben müssen. Mit dem niedrigen Unterhalt wird sie nun auf massive Probleme stossen.

Klar, sie hat reichlich naiv gehandelt und muss jetzt sehen, dass Eigenständigkeit auch Schattenseiten hat. Aber in dem Haushalt wohnt halt auch unser Sohn. Schaun wir mal. Ich habe ihr auf jeden Fall gesagt, dass ich für unseren Sohn kaufen würde, was gebraucht wird, wenn es zu eng wird. Eigentlich möchte ich ihr Süppchen nämlich nicht mehr mit auslöffeln.

Hoffentlich klappt das nur bald mit realistischerem Umgang. Wie kurz zwei Stunden sind, brauch mir nämlich niemand mehr zu erzählen.

Bis denne,
Michael
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« Antwort #19 am: 03. Mai 2005, 22:13:54 »

Hallo Forum,
heute bin ich echt sauer.

Ich habe gestern mit der Ex gesprochen und siehe da. Sie hat unsere Vereinbarung über das lange Wochenende 'vergessen'.

Vor 3 Wochen habe ich das mit ihr durchgesprochen und in meinen Kalender geschrieben und mich auch sehr darauf grfreut. Und jetzt oll es nicht gehen, da sie Besuch erwartet, der 'extra wegen des Kindes' kommt. Und ich? Wofür komme ich?

Sie möchte nicht, dass ich ihn Donnerstag und Freitag sehe, nicht mal für die läppischen 2 Stunden.

Dann habe ich sie gefragt, ob ich ihn dann nicht wenigstens länger haben könnte, am Sa und So. Weil ich z.B. mal Schwimmen gehen wollte, und da sind 2 Stunden einfach zu wenig. Ihre Antwort: Ja, dann kannst Du ihn ja mal ausnahmsweise 2,5 Stunden haben.

Die Perle spinnt. Und dann vermischt sie wieder einmal Elten- und Beziehungsebene mit einem Spruch wie: Jetzt tanzt Du mal nach meiner Nase.

Hey, Schätzchen, es geht nicht um Dich, nicht um mich, sondern um den Kurzen. Wie kriege ich das nur in ihren Kopf?

Und ich muss sagen, dass ich so langsam die Schna uze voll habe, weil:
- keine schriftlichen Vereinbarungen von ihr gewollt
- mündliche Vereinbarungen wertlos (s.o.)
- immer nur 2 Sunden 'erlaubt'
- keine Kompromisshaltung, sondern Machtspielchen
- Vermischung der Ebenen

So. Was soll ich nun machen? Reden hat irgendwie überhaupt keinen Sinn, da selbst gute, sachlich Argumente mit Beschimpfungen 'plattgewalzt' werden und sich die Ex dann immer von einer Täter- (Befehle geben, Zeit einteilen)  in eine Opferposition (Leid während der Ehe, schlechte 'Trennungsversorgung') bringt.

Also, ich glaube, ich werde jetzt den Kampf beginnen müssen und nächste Woche eine Klage einreichen.
Aber mir fehlen auch ein paar Infos, und da bitte ich euch um Mithilfe.
Ich bin 530km von meinem 16 Monate alten Sohn entfernt. Welche Umgangszeiten haltet ihr für sinnvoll, welche die Gerichte,...
Gibt es nicht irgendeinen Leitfaden?
Hat irgendjemand in einem solchen Fall JA Erfahrungen? Wie bringe ich mich aus der Entfernung mit dem JA zusammen?
Wie kann man eine Progression in eine Vereinbarung einbauen. Oder muss ich dann nach jedem Entwicklungsschritt neu klagen?

Fragen über Fragen. Schreibt mir einfach, wenn ihr meint, dass ihr mir einen Tipp geben könnt, der hilfreich sein kann.

Danke,
Michael
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Insomnia
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« Antwort #20 am: 04. Mai 2005, 01:16:49 »

 prostbier
Hi, Michael

Die Ratschläge, die Du gerade suchst, suche ich auch. Zwar wohne ich ganz in der Nähe meiner 6 Monate alten Tochter und meiner zukünftigen Ex-Frau, aber komme auch nicht umhin meiner Ex vorschreiben zu lassen, wie oft ich die Maus sehen darf.
Helfen kann ich Dir mit sachdienlichen Tipps leider (noch) nicht. Aber wenn ich was weiß, dann teil ich es Dir gern mit.
Wollte auch nur mal meine Anteilnahme ausdrücken, Du bist nicht allein, wir sind es nicht.
Gut das es dieses Forum gibt.

Ich wünsch Dir alles Gute und viel Erfolg!

Sven
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Wenn ein Kind zum Instrument der Macht wird, dann wird die Macht zum Instrument des Wahnsinns.
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« Antwort #21 am: 04. Mai 2005, 05:56:40 »

Hi Weisnich

Grundsätzlich ist die Regelung bei einem so kleinen Kind (aus Kinderpsychologischer Sicht), Umgang alle 2 - 3 Tage. Der Kurze ist heute ähnlich wie meiner, als meine Ex sich aus dem Staub gemacht hat. Desweitern gillt halt die 14 Tage Regelung. Die 14 Tage Regelung ist ein ungeschriebenes Gesetz, bzw. eine Empfehlung, die aber inhaltlich keine Stundenanzahl beinhaltet.
Ich habe für meinen Kleinen echt gekämpft. Ich sehe ihn jeden Mittwoch und alle 14 Tage (er übernachtet schon von anfang an bei mir).
Bei mir sind es allerdings "nur" 75 KM Entfernung bis zum Kind.

Die Enfernung die bei Dir vorliegt, würde sowas gar nicht funktionieren.

Entweder Du triffst eine Regelung den Kurzen alle 3 Wochen zu Dir zu holen und dementsprechend Freitags frei zu machen um genügend Zeit für den Kurzen zu haben.
Da muss der Arbeiotgeber auch mitspielen, bzw. Du musst die Möglichkeit haben die Zeit heraus zu arbeiten.
Kommt bei dieser Variante natürlich auch darauf an, wie Du zuhause fürs Kind gewabnet bist.
Ich habe ein extra Zimmer, Speilsachen..........  Natürlich muss die KM dem zustimmen!!!!!!

Andere Variante, sei alle 14 Tage vor Ort und miete Dich in einer Pension ein oder sei bei Freunden über Nacht.

Mach einen Termin beim JA. Lade Deine Frau mit zu dem Gespräch ein.
Bereite Dich gut darauf vor ( gib mir Deine Emailadressse ich habe was vorbereitet und Du kannst Dich daran anlehnen) und mach Dich vollständig klar in Deinen Bedürfnissen.
Wenn Du Glück hast, nimmt der Betreuer vom JA eine Position eines Mediator ein und vermittelt vernünftig zwischen Dir und Deiner Ex.

Wenn der Schuss nach hinten losgeht, bleibt Dir nur noch der Gang zum RA und dann zum Famileingericht.

That's it!

LG Lion
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« Antwort #22 am: 04. Mai 2005, 08:51:10 »

Hallo Lion und Insomnia,
@insomnia
gib mir (und Lion?) Deine Adresse, damit wie dich auf dem Laufendenhaten können.

@Lion
Mail funktioniert nicht und PN kann ich Dir auch nicht schreiben, da dein Postfach voll ist. Mach das Ding mal leerer, ich versuche Dich nochmal zu erreichen.

Danke,
Michael
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« Antwort #23 am: 18. Mai 2005, 19:09:57 »

Hallo Forumler,
so, jetzt hatte ich die Schnauze voll.

Vor ein paar Wochen hatte ich das mit dem Umgang mit meinem Anwalt diskutiert. Und er meinte, dass wir klagen sollten, soweit sich keine Besserung zeigt und ich immer noch nicht mehr als 8 Stunden Umgang im Monat bekome.

Ich dann darauf das Alles mit der Ex diskutiert und ihr erklärt, dass auch ich keine andere Möglichkeit sehe. Und schwupps, als ich ihn abholte durfte ich dann 3 Stunden mit ihm raus.

Ich dachte mir, dass sie halt auch ihre Ängste und Probleme hat und dass ich auf sie eingehen sollte. Vielleicht könnten wir ja noch auf einen grünen Zweig kommen.

Gut. 3 Wochen später hatte ich wieder einmal mit ihr telefonisch zu diskutieren (über Finanzen, nicht über Kind) und auf einmal stellte sie den Kurzen in den Raum:'Dann kriegste ihn halt nur wieder 2 Stunden'
Aha ,daher wehte der Wind. Bei meiner Nachfrage, ob sie das ernst meine kam dann aber schnell wieder der wechsel zum 3 Stunden Modell, weil ihr die Konsequenzen klar waren.

Nun gut. In der Sache möchte ich es nicht zu solchen Spielchen kommen lassen, also musste eine Lösung her.
Zur Erzeihungsberatung will sie nicht. Ich habe sie wiederholt gefragt und immer einen Korb bekommen.
Dann wäre da noch Klagen oder JA. Ich habe reichlich überlegt und mir meinem RA gesprochen und mich schließlich mit dem JA in Verbindung gesetzt und traf auf eine recht sachliche Dame.

Sie fragte mich allerlei, aber da ich, durch meinen Job, ernste Diskussionen gewohnt bin, blieb ich sachlich-analytisch und verständnisvoll-höflich und am Ende des Gesprächs haben wir sogar noch über Frankreich gequatscht.

Abgemacht ist nun, dass sie sich mit der Ex bespricht (wollte ich so und ist gut angekommen, von wegen Fairness) und wir dann ein Treffen vereinbaren.

Sie findet meine U-Zeiten auch verdammt kurz.

Gut. Ich schau mal, was mich so erwartet,aber vielleicht habt ihr ein paar Tipps auf Lager.

Bis denne,
Michael


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« Antwort #24 am: 19. Mai 2005, 08:49:01 »

Moin Michael,

es zeit sich der übliche Umgangswahnsinn - Deine Ex hat die Währung festgelegt: Umgang gegen Geld. Ihr den Zahn zu ziehen ist mit ständiger Bettelei und Aufklärung verbunden. Wenn's nicht hilft, musst du tatsächlich klagen.

Das JA scheint erst einmal auf Vermittlung aus zu sein und versteht deine Situation. Hoffen wir, dass es so bleibt. So richtig schlimme Dinge gegen dich kann deine Ex im JA-Gespräch ja nicht bringen. Ich gehe daher von einer Verbesserung der Umgangssituation aus.

DeepThought
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