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Autor Thema: Rien ne va plus - Nichts geht mehr  (Gelesen 90197 mal)
Weisnich
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« Antwort #300 am: 13. August 2008, 22:14:36 »

Hallo durodon,
mal für dich ganz alleine.

Also, ich war bei der Verfahrenspflegerin. Die las gerade über die Reform des FGG (z.B. § 50e Abs. 1: Verfahren, die den Aufenthalt des Kindes, das Umgangsrecht oder die Herausgabe des Kindes betreffen, sowie Verfahren wegen Gefährdung des Kindeswohls sind vorrangig und beschleunigt durchzuführen.)
Sie meinte, dass wir jetzt mal Gas geben müssten.

Wir machten einen 3er-Termin mit Mutter und es wurde schnell klar, dass die 'Angst' wie üblich nicht in dem Kind begründet ist, sondern eine der üblichen Reaktionen eines Trennungskindes ist.

In dem Gespräch wurde meiner Ex klar, was sie dem Kind antut und sie versprach Besserung.

Der Richter dachte auch noch mal darüber nach, dass es doch wohl nicht in Ordnung sei, Beschlüsse einfach zu ignorieren. Ich bekam meinen Antrag auf Zwangsgeld durch.

Alles innerhalb weniger Tage.

Und seitdem sehe ich meinen Sohn sogar nicht nur am Wochenende, sondern auch in der Woche. Wir wohnen ja nicht weit auseinander und immer, wenn meine Ex grad keine Zeit für ihn hat, bringt sie ihn hier vorbei.

Gruß,
Michael

P.S.: Nachdem mich engere Mitstreiter angeschrieben haben, um mir zögerlich zu gratulieren: Es ist natürlich Quatsch... es ist nix passiert. Die Reform des FGG ist reine Theorie wie auch die Idee des Kindeswohls. Stillstand seid 3 Monaten. VP nicht erreichbar.
Molli hat nicht noch mal drüber nachgedacht, ob das vielleicht alles Unsinn ist, sondern die PKH  für die Ex durchgewunken. Mutwilligkeit? Wo denn auch nur?

PPS: Hätte nicht gedacht, dass die 'Beziehungen' hier so oberflächlich sind.
« Letzte Änderung: 13. August 2008, 22:31:50 von Weisnich » Gespeichert
Weisnich
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« Antwort #301 am: 18. August 2008, 17:10:02 »

Hallo Leute,
heute meldet sich die Verfahrenspflegerin....mein Brief wurde erhört.

Sie hat ersteinmal mit der Ex telefoniert und will einen Termin im Haushalt der Ex machen und einen Termin an einem neutralen Ort, also in der Kita.

Kita? Neutral? Meine Ex hatte wohl vergessen, die VP darüber aufzuklären, wer ihr Arbeitgeber ist und wohl auch die Situation im Kiga, als man mich nicht zum Kurzen ließ. Zufälle gibt's.
Nun ja, ich hatte die VP darauf hin aufklären können - der neutrale Termin findet dann wohl bei ihr statt.

Dann wollte sie einen 3er-Termin mit dem Kurzen und mir machen; ich bat sie aber erst einmal um ein Gespräch mit ihr vor diesem Treffen. Den habe ich nu auch.

Gruß,
Michael
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« Antwort #302 am: 19. August 2008, 09:49:49 »

Dann wollte sie einen 3er-Termin mit dem Kurzen und mir machen; ich bat sie aber erst einmal um ein Gespräch mit ihr vor diesem Treffen. Den habe ich nu auch.

Wann findet das Treffen zwischen Dir und der Frau statt ?
Wie wirst Du dich hierbei verhalten ?
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Ich ziehe nicht aus.
Weisnich
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« Antwort #303 am: 20. August 2008, 08:41:28 »

Hallo Hamburger,
wir zählen mal gemeinsam:
Kurzer, VP, ich = 3. Ex dazu wäre dann wohl ein 4er-Termin.

Den Termin gibt es aber noch nicht. Der Termin mit der VP findet in einer Woche und noch was statt. Da sie die Interessen des Kurzen vertreten soll, werde ich mit ihr darüber zu sprechen haben, wie ich am besten das Treffen mit meinem Kurzen nach so langer Zeit vorbereite und beginne.

Darüber hinaus sind auch Detailfragen zu klären, wie z.B. was ist eigentlich der Auftrag der VP. Bisher habe ich, trotz Nachfrage, nämlich nur die Info, dass eine VP beauftragt werden soll. Was ihre Kompetenzen, Aufgabe und Einsatzdauer angeht, scheine ich als Einziger detailversessen zu sein.

Gruß,
Michael
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AndreaDD
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« Antwort #304 am: 30. August 2008, 00:26:08 »

Hallo Michael,

ist der Termin mit der VP inzwischen gelaufen? Wie war's denn?

LG
Andrea
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« Antwort #305 am: 30. August 2008, 01:22:00 »

Hallo Michael,

ich glaube nicht das die Beziehungen hier so oberflächlich sind und ich habe wirklich ein großes Interesse an Deiner Geschichte und dem Werdegang mit Deinem Sohn. Ich hoffe die ganze Zeit etwas positives von Dir zu hören, leider ist es bisher bei der Hoffnung geblieben. By the way ... ich würde gerne mal mit Dir telefonieren ... Ich schreibe Die eine PN. Vielleicht magst Du mich ja mal anrufen ....

Mfg durodon
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Weisnich
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« Antwort #306 am: 30. August 2008, 15:54:20 »

Hallo Leute,
heute ist etwas passiert, womit ich nicht gerechnet hatte.

Meine LG, die beiden Töchter und ich machten uns auf den Weg in die Innenstadt. Pampers kaufen, frisches Brot fürs Wochenende usw....

Neben dem Bäcker ist ein kleiner Platz mit Spielgeräte für Kinder und 3 Bänke. Nun haben wir es uns zur Gewohnheit gemacht, beim Bäcker eine Laugenstange o.ä. zu kaufen und ein paar Minuten auf besagtem Platz zu bleiben.

Nun sitze ich dort auf der Bank, Töchting benötigte gerade meine Aufmerksamkeit, da ich ihr erklären musste, dass die Laugenstange nicht für die Tauben gekauft wurde, blicke wieder nach vorne und vor mir auf dem Spielgerät ist mein Sohn.

Ich rede ihn an "Hallo L*", er antwortet mit "Hallo Papa" steht auf rennt zu mir um sich neben mich zu setzen. Erst dann reagierte seine Oma warf uns eine Blick zu, wir grüßten und sie setze sich auf die Parkbank neben uns.

Er ist 10cm größer und hat gerade einen Schnupfen. Wir spielten ein wenig und sprachen. Ihm geht es gut, Zahlen kann er jetzt schreiben, seine Lieblingsfarbe ist nicht mehr pink sondern bunt, Schuhgröße ist 30, er hat Ecco-Schuhe mir so nem Nupsi unten drunter. Von seinem Zimmer oder dem Kindergarten wollte er nicht erzählen und verstummte auf meine Frage, ob dort alles gut sei.

Ich sagte ihm, dass wir ihn alle vermissen, obwohl es OK sei, dass es letztes Mal nicht klappte. Schließlich hoffen wir ja, dass er bald wieder zu uns kommen kann.

Ganz aus dem Häuschen war übrigens seine große Schwester. Sie redet täglich von ihm und nun konnte sie endlich mal wieder mit ihm spielen.

Alles war irgendwie, als wäre 9 Monate die Welt mit uns zusammen weitergelaufen. Und die Situation mit der wartenden Oma auf der Parkbank nebenan war schon skuril. Als dann noch andere Kinder aus dem Kindergarten hinzukamen und die Eltern mit dem Wer-ist-wer-Spiel anfingen, merkte man dann doch sehr deutlich, wie absurd die Situation ist.
Abgefahren wurde die Situation übrigens, als die Oma von ihren "Freunden" angesprochen wurde. Also so Leute mit netten Tattoos, schmierigen Haaren, total abgerissenen Klamotten und klimpernden Plastiktüten. Man sieht sie immer am Busbahnhof. Die Leute kannten die adrette Oma mit Vornamen und schnorrten Zigaretten. Woher die sich wohl kennen? Meine LG bakam das auch mit und sah mich fragend an. Eine Geste später wusste sie aber wohl, woher.

Als dann die Oma zum Aufbruch rief, merkte man Sohnis Gegenwehr. Verabschiedet hat er sich dann mit Mißmut nur von mir und als ich ihn darum bat auch von seiner großen Schwester.

Die stand da und fragte, wohin er denn jetzt gehe. Ich antwortete ihr und lenkte sie ab.

Jetzt findet in 3(!) Wochen dieses Treffen bei der Verfahrenspflegerin statt, indem seinen Ängsten gegenüber mir auf den Grund gegangen werden soll. Das wird dann noch mal so eine skurile Situation.
Freitag habe ich einen Telefontermin bei ihr und werde wohl auch über unser zufälliges Treffen berichten.

Das leben ist wie eine Pralinenschachtel. (Forrest Gump)


Gruß,
Michael
« Letzte Änderung: 30. August 2008, 15:56:16 von Weisnich » Gespeichert
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« Antwort #307 am: 30. August 2008, 16:34:23 »

Moin,

na, das ist doch ein schöner Tag. Erinnerst du dich an deine Ängste über das erste Treffen im Rahmen der Verhandlung? Nun ist beweisbar, wer das mistige Spiel treibt.

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« Antwort #308 am: 31. August 2008, 10:36:46 »

Hallo Michael,

ähnliche Situationen haben wir auch immer wieder erlebt, abhängig von dem Unterschied, ob Mama nun gerade in der Nähe war oder nicht. Ohne Loyalitätskonflikt ist die Welt bunt.

Zumindest sind solche Geschichten gut dafür, dass du dir keinen Kopf mehr machen mußt, ob die Probleme in deiner Person liegen. Liegen sie eindeutig nicht!

Kopf hoch.

Liebe Grüße
Andrea
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« Antwort #309 am: 31. August 2008, 15:58:58 »



Hallo Michael,

Es war ein zufälliges Treffen und es lief doch wirklich schön. Damit dürften doch zumindest deine Ängste aus dem Kopf sein.

Sohnemann vergisst dich nicht und er hat auch keine Angst vor dir. Gib nicht auf !

LG
Tina

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Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
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« Antwort #310 am: 12. September 2008, 20:09:32 »

Hallo Leutz,
kurzes Update.

Heute war die Verfahrenspflegerin bei uns mit Sohni. Eine recht nette Frau, die mir aber ein wenig zu distanziert vorkam.

Der Kurze hat mit seiner Schwester und mir gespielt.

Aufgefallen ist mir:
- unsere Verbindung ist zwar angekratzt, aber nicht durchbrochen. Sohni vertraut mir, aber es fallen doch immer wieder Grenzen auf.
- Heute wurde mir klar, was ich alles nicht von ihm weiß. Es sind 9 Monate vergangen und was zu Hause oder in seiner Freizeit passiert weiß ich weder, noch möchte er es mir sagen.
- meine Tochter neigt zu hinreichender Eifersucht. Ich werde wohl zu Beginn erst einmal alleine mit Sohni etwas unternehmen müssen. Falls Umgang wieder regelmäßig stattfindet, muss ich ihn erst einmal wieder 'einbinden'.

Zwischendurch sind wir nach unten - die VP blieb oben und erledigte Telefonate. Zum "Motorradfahren". Ihr hättet das Gesicht der VP mal sehen sollen, als der Kurze ihr erzählte, dass er doch kein Motorrad gefahren sei - das könne er doch noch nicht - sondern Quad. Ich konnte sie aber aufklären, dass es sich um ein elektrisch betriebenes Kinderquad handele. Töchting und der Kurze hatten einen Mordsspass mit dem Teil, auf der Sitzbank passen nämlich 2 

Am Ende noch ein kurzes Gespräch mit der VP. Sie meinte, es wäre bei mir schon ok, allerdings sei ich ein Kopfmensch, also einige Handlungen kämen eher geplant als 'aus dem Bauch' (ääähm.... bin ich nen Mädchen oder was?). Auch sie meinte, dass ich zu Beginn mehr in 1:1 Umgängen gehen sollte.

Sie fragte mich, wie ich den Umgang in Zukunft geregelt haben möchte (noch jemand, der zu faul ist, Akten zu lesen - es gibt einen sehr konkreten ANTRAG dazu). Ich erklärte ihr die Standard-Minimallösung mit 2 Übernachtungen. Ihre Nachfrage, warum ich auf 2 Übernachtungen bestünde, erklärte ich mit dem einfachen Umstand, dass es einen Unterschied mache, ob man morgens um 9 abgeholt werde, oder zusammen frühstücken könne.
Darüber hinaus würde ich mich auch darüber freuen, wenn ich mehr Umgang bekommen würde, sogar auf Zuruf. Ich weiß selber wie es ist, wenn man neben dem Beruf Kinder hat. Auch erzählte ich, dass ich genau diese Vorschläge schon seid 3 Jahren mache.

Nun fragte ich, wie es weitergehen würde. Die VP denkt, dass in ca. 3 Monaten ein Termin bei Gericht zustande kommt. Bis dahin will sie Umgang aufbauen, beginnend mit wöchentlich 2h.
Ich schlug meinem Sohn vor, beim nächsten Mal auf nem Berg einen Drachen steigen zu lassen - er solle es mal seinem Drachen verklickern (der 2. Teil spielte sich nur in meinem Kopf ab).

Sie meint, dass manche Eltern zur Entspannung z.B. Zwangsanträge zurückzögen. Das werde ich aber wohl nicht machen, weil seid 3 Jahren eigentlich keine neuen Fakten entstanden sind. Alle derzeitigen Offerten oder Offensiven sind schon mindestend 1x durchexerziert.

Sie sei in Gesprächen mit der Ex und habe ihr klarmachen können, dass Kindeswille nicht immer das ist, wonach es aussieht und gerade kleine Kinder klare Führung brauchen. Warme Worte. Ich verlasse mich besser auf Taten.

Die Ex hat Kooperationsbereitschaft signalisiert, weil langsam der 'Prozessdruck auf das Kind' übergehe (wer denkt sich einen solchen Unsinn aus? Nicht mit dem Kurzen lastet irgendwas, sondern meine Ex hätte folgenden 'Druck'. Sie könnte nicht mehr so herrschend und freizügig über mein Umgangsrecht entscheiden, ohne mit ernsthaften Folgen zu rechnen. Damit kann ich leben.) Sie bleibt bis jetzt rein passiv und ist dadurch unglaubwürdig.

Schauen wir mal, wie es jetzt weiter geht. Mir soll ein Umgangstermin vorgeschlagen werden und darüber hinaus haben wir einen Termin zum 3er-Gespräch (Ex, VP, Ich) anberaumt.

Gruß,
Michael

« Letzte Änderung: 12. September 2008, 20:11:30 von Weisnich » Gespeichert
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« Antwort #311 am: 12. September 2008, 20:18:47 »

Hallo Weisnich,

gut, dass Bewegung in die Sache kommt. Ich hoffe, dass Ex der Weg zu weiteren Boykotten so schwer als möglich gemacht wird. Ich glaube, die Exklusivzeiten werden dann auch wichtig sein für Dich und Junior. Trotzdem finde ich es beruhigend, dass Dein Sohn auch nach 9 Monaten Boykott weiß, dass Du zu seinem Leben gehörst. Auch wenn die Distanz, die da ist, überwunden werden muss.

Am Ende noch ein kurzes Gespräch mit der VP. Sie meinte, es wäre bei mir schon ok, allerdings sei ich ein Kopfmensch, also einige Handlungen kämen eher geplant als 'aus dem Bauch' (ääähm.... bin ich nen Mädchen oder was?).

Ja, so ein bißchen Empathie kann nicht schaden. Auch nicht bei Dreibeinen.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #312 am: 12. September 2008, 20:32:06 »

Hallo LBM,
ich bin ja so ein Erbsenzähler. Mit wurde mangelnde Empathie schon ein mal um die Ohren gehauen. Typischer Soz.Päd. Begriff aus den 60er Forschungen, der sich nach nur 50 Jahren in den Niederungen der Gemeinheit niedergelassen hat.

Dummerweise scheine ich einer der wenigen zu sein, die über die Bedeutung des Wortes recherchiert haben. Solltest Du auch mal tun. Es hat was mit Mitgefühl genauer noch mit Alterozentrierung zu tun.

Wat hat dat nu mit Bauch zu tun?


Gruß,
Michael
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« Antwort #313 am: 12. September 2008, 20:38:53 »


Am Ende noch ein kurzes Gespräch mit der VP. Sie meinte, es wäre bei mir schon ok, allerdings sei ich ein Kopfmensch, also einige Handlungen kämen eher geplant als 'aus dem Bauch' (ääähm.... bin ich nen Mädchen oder was?). Auch sie meinte, dass ich zu Beginn mehr in 1:1 Umgängen gehen sollte.





Hallo weisnich,

bezog sie das auf dein Verhalten dem Kurzen gegenüber?

Ach weißt, in dieser ganzen Situation ist es denke ich mal eher hilfreich, wenn man ein Kopfmensch ist, anders lässt sich ein solcher Zustand schwerlich aushalten.
Aber in Bezug auf das Kind solltest du deinen Bauchmenschen, den wahrlich nicht nur wir Mädels in uns haben, durchaus mal frei lassen.

Ich drücke dir jedenfalls die Daumen, dass sich alles normalisiert, der Kurze und du wieder zu ungezwungenem Umgang miteinander findet (Umgang im ursprünglichen, nicht im juristischen Sinn) und du ihn auch endlich wieder in dein Leben einbinden kannst, wo er genauso hingehört wie ins Leben seiner Mutter.
Himmel, er hat zwei kleine Schwestern.
Gibt´s eigentlich was schöneres und zugleich nervigeres??
Auf jeden Fall ist es ungeheuer bereichernd. 

(Herr im Himmel, lass Verständnis und Erkenntnis über weisnichs Ex regnen.)

Gruß, lesemaus



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« Antwort #314 am: 12. September 2008, 20:42:12 »

Moin Erbsenzähler,

okay, eliminiere den Begriff "Empathie" und ersetze ihn meinetwegen durch "auch bei Dreibeinen schaden gewisse Handlungen aus dem Bauch heraus nicht".
Rationale Entscheidungen sind ja schön und gut, trotzdem wird es Dir auf die Füße fallen, wenn Du als rationaler Holzklotz rüberkommst. Es ist nur meine unmaßgebliche Meinung, aber im Umgang mit dem Kind sollte "Bauchgefühle" zeigen eine Priorität davor haben, dass Du unter Beweis stellst, dass Du ein schlauer, kühler und rationaler Kopf bist. Und ich denke, genau DAS will die VP damit ausdrücken.


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« Antwort #315 am: 12. September 2008, 21:59:00 »

Moin,

"auch bei Dreibeinen schaden gewisse Handlungen aus dem Bauch heraus nicht".
*räusper* Dann hättet ihr ja nix mehr an uns zu mäkeln und zu ändern, bis wir so sind, wie ihr uns wolltet und dann nicht mehr haben wollt.

Back to topic:

Prima, dass es mit dem Lütten geklappt hat. Es war bestimmt eine glückliche Fügung, dass ihr euch zuvor ganz unvermutet in der Stadt begegnet seid und so heute einen guten Einstieg hattet.

Der Spruch der Verf.-Pfl'in ist völliger Quatsch. Ein Psychologe hatte gegenüber einem von mir betreuten Vater mal gesagt "Ich vermisse die Seele in ihren Worten!" Das sind Totschlag-Argumente, wenn man provozieren will. Wer Psychologie und Pädagogik studiert hat, kennt das Eisberg-Schema (20% sichtbar = ratio; 80% nicht sichtbar = emotional). Sie wollte dich testen, mehr nicht.

Zieh dein Thema durch, sei souverän.

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« Antwort #316 am: 12. September 2008, 23:33:14 »

Na immerhin, es rührt sich was!

Alles Gute mein Lieber
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« Antwort #317 am: 29. September 2008, 16:34:07 »

Update mal wieder
Das Gespräch mit Ex, VP wurde verschoben. Der VP ist aufgefallen, dass ihre Tochter an diesem Tag Gebutstag hat (ja, sie ist blond). Danach wurde er dann verschoben, um dann noch einmal verschoben zu werden.

Da steckt übigens System hinter. Bisher wurde jeder Termin bei der VP mindestens 2x verschoben. Vielleicht sollte ich mal für ein Zeitmanagement-Seminar für das arme Ding sammeln. Bis dahin werde ich weiter stur lächeln und winken....lächeln und winken....

Wir treffen uns nach den Ferien...irgendwann. Bis dahin bekomme ich den Kurzen aber Samstags für 2,5h - immerhin mehr als vor 3 Jahren. Scheinbar von Muttern freiwillig, aber seltsamerweise bekam ich den Vorschlag erst, als die VP erst mich und dann die Ex über die erneute Terminverschiebung informiert hatte.

Der Kurze ist bei den Treffen weiterhin recht reserviert. Mit etwas mehr Kontakt fühlt man die Bruchstellen doch recht deutlich. Daher mache ich erst einmal etwas mit ihm alleine - letztens waren wir im Park, haben Kastanien gesammelt und Tierchen daraus gebastelt.

Schauen wir mal, wie es weitergeht.


Gruß,
Michael
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« Antwort #318 am: 30. September 2008, 22:35:12 »

Hallo Weisnich!

Irgendwann habe ich irgendwo mal von Dir gelesen "Hallo Forum, ich schreibe Euch mal hier, wo anders glaubt mir eh niemand mehr". So, oder so ähnlich Deine damaligen Worte.

Nun lese ich:
Das Gespräch mit Ex, VP wurde verschoben. Der VP ist aufgefallen, dass ihre Tochter an diesem Tag Gebutstag hat (ja, sie ist blond).
Klingt zwar wirklich absurd, doch nach 15 Monaten eigenem K(r)ampf und den unglaublichsten Selbsterlebnissen glaube ich Dir jedes Wort.
Und ich fange langsam auch daran zu glauben, dass das mit den Blondinen stimmt....*leider*
AUßER bei Vatersein natürlich! 

Übrigens: Ratet mal welche Haarfarbe meine Boykott-Exe hat?  rofl2

Bis dahin bekomme ich den Kurzen aber Samstags für 2,5h -
Absurd wenig - aber noch über 100% mehr als meine Wenigkeit derzeit.

Weiterhin alles Gute!

Gruss
Ariba
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Vom Amtsgericht entsorgt!
Und vom OLG wieder "recycelt"!!

Das OLG hat wieder die Normalität hergestellt: Ein Vater darf wieder sein Kind sehen - auch dann, wenn das Amtsgericht und die Mutter das nicht wollen!
Weisnich
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« Antwort #319 am: 30. September 2008, 22:39:26 »

Hi Ariba,
Absurd wenig - aber noch über 100% mehr als meine Wenigkeit derzeit.
Dann mal fix einen Ariba-Fred aufmachen. Dir kann hier auch geholfen werden. Obwohl ich habe verlauten hören... her mit dem Zugang...

Gruß,
Michael
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« Antwort #320 am: 06. Oktober 2008, 12:15:25 »

Sie meint, dass manche Eltern zur Entspannung z.B. Zwangsanträge zurückzögen. Das werde ich aber wohl nicht machen, weil seid 3 Jahren eigentlich keine neuen Fakten entstanden sind. Alle derzeitigen Offerten oder Offensiven sind schon mindestend 1x durchexerziert.
...
Die Ex hat Kooperationsbereitschaft signalisiert, weil langsam der 'Prozessdruck auf das Kind' übergehe (wer denkt sich einen solchen Unsinn aus? Nicht mit dem Kurzen lastet irgendwas, sondern meine Ex hätte folgenden 'Druck'. Sie könnte nicht mehr so herrschend und freizügig über mein Umgangsrecht entscheiden, ohne mit ernsthaften Folgen zu rechnen. Damit kann ich leben.) Sie bleibt bis jetzt rein passiv und ist dadurch unglaubwürdig.

Kennst Du die Cochemer Praxis? Als ich mich näher damit befasst habe und wohl sowas wie einen Erkenntnisgewinn, ist mir dieses Zitat von Dir wieder eingefallen.

Die Cochemer Praxis ist das, was eigentlich alle wollen, bis auf paar leider zu einflussreiche Radikalfeministen, die noch dagegen Sturm laufen. Nicht weil sie glaubwürdig ist oder gerecht, sondern weil sie funktioniert. Diese Praxis bedeutet aber, dass Richter keine Entscheidungen treffen und Prozessbeteiligte keine Meinung haben. Ich will zwar jetzt nicht behaupten, dass Du Cochemer Praxis in Reinkultur erlebst, denn dazu gehört auch ein schneller erster Termin und die Einbindung aller Professionen, also auch der Anwälte und des Jugendamts.

Aber was, wenn zumindest Molli und die VP es "richtig" machen und keinem von Euch die Option aufzeigen, als Sieger da rauszugehen, sondern nur die Option, Euch zusammenzuraufen. Wärst Du dann dazu in der Lage oder doch einfach zusehr Rechthaber?
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Weisnich
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« Antwort #321 am: 15. Oktober 2008, 21:04:48 »

Hallo Pappasorglos,
entschuldige bitte meine verzögerte Antwort. Ich habe mir ein etwas zeitaufwändiges Hobby angelegt (und meiner Ex auch schon davon berichtet. Ich warte gerade auf ihren Antrag bei Gericht zur stillen Teilhabe an eben jenem Hobby).

Wirke ich so rechthaberisch? Eigentlich war bisher nicht mein Ziel Recht zu erhalten, sondern meinen Sohn angemessen lange zu sehen. Ich habe in der Vergangenheit eher einige Dinge "geschenkt" und bin auch dann noch positiv auf meine Ex zugegangen, wenn sie mir sehr unfair und sehr derbe zugespielt hat.

Mit der Rechtspraxis des Herrn Richter Rudolph habe ich mich sehr intensiv beschäftigt. Der Vergleich zum Verhalten meines Richters ist allerdings zynisch.

Die Grundidee Herrn Rudolphs ist die Verhandelbarkeit der Erziehungsfähigkeit bei Umgangsvereitelung. Nach nun 2 klar dokumentierten Boykotten meiner Ex und dem Ausbleiben irgendeiner Diskussion darüber, gehe ich mal nicht davon aus, dass "mein" Richter in die Richtung getriggert ist. Konkret macht er eher den Eindruck, unvorbereitet in Verhandlungen zu gehen, sich auch nicht all zu sehr um Änderungen im Recht zu kümmern und seine Entscheidungen eher "aus-dem-Bauch" heraus zu machen.

Eine weitere Grundidee ist Beschleunigung der Verfahren und frühe Einbindung untereinander vernetzter Stellen.
Mein Antrag war nun im Januar diesen Jahres und wurde genau genommen noch nicht verhandelt, vernetzt ist hier gar nichts und die öffentlichen Stellen beraten immer nur in Richtung "Ruhe", also Toleranz des Umgangsboykotts.

Meine Ex bot genügend Möglichkeiten, unsere Elternschaft zweiseitig aufzukündigen: Ich wurde übelster Straftaten bezichtigt, es gab und gibt reichlich Attacken, angefangen vom Ablehnen von Begrüßungen, über Rufmord bis zur Beeinflussung / Umgangsboykott und ich trete meiner Ex immer noch offen und positiv gegenüber.

Ich stelle mir nicht die Frage nach Gewinn, eigentlich geht es auch mehr um Verlustängste auf beiden Seiten.

Hast Du denn eine bessere Idee, wenn du einfach mal davon ausgehst, das Recklinghausen nicht Cochem ist? Wie sollte ich es deiner Meinung nach angehen, meinen Sohn sehen zu können?
- Infomaterial selbst vom VAMV gab es frei Haus für meine Ex
- Erziehungsberatung hatte ich bei jeder Möglichhkeit angeboten und es wurde abgelehnt
- Vermittlung beim Jugendamt = Kind braucht Ruhe von Papa
- Vergleiche zum Umgang gab es 3, der letzte hielt 2 Wochenenden, selbst unser Richter beginnt zu zweifeln

Ich habe es mal konservativ mit dem Zwanggeld ausprobiert.


Gruß,
Michael



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Beppo
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KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #322 am: 15. Oktober 2008, 21:17:53 »

Hi Micha,

schön mal wieder von dir zu hören!

Schöner wär's wenn's schöner wär!

Hoffentlich bringt wenigstens dein neues Hobby auch etwas seelische Entspannung und begründet nicht nur eine neue Geschäftsbeziehung zu deiner Ex.

Gruss Beppo
« Letzte Änderung: 15. Oktober 2008, 21:27:49 von Beppo » Gespeichert

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Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
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« Antwort #323 am: 15. Oktober 2008, 21:26:15 »

*neugierig auf das hobby ist*
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
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« Antwort #324 am: 15. Oktober 2008, 21:29:28 »

Na Tinchen, an welchem Hobby vom großen bösen Micha könnte das Hexxchen Interesse haben? Und aus welchem Grund?

Drei mal darfste raten!

Schach? Negativ
Rasenmähen? Negativ
Kinderzeugen? Noch negativer!!!

 

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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