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vatersein.de - Forum 19. Februar 2018, 20:47:47 *
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Autor Thema: Rien ne va plus - Nichts geht mehr  (Gelesen 86744 mal)
Weisnich
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« Antwort #25 am: 20. Mai 2005, 08:29:41 »

Hallo Forum,
Was erfahre ich gestern?

Meine Ex war schon beim JA. 'Nachtigall ich hör dir trappsen', denke ich nur.

Gut, dann direkt mal die Ex angerufen und zuckersüss gesagt: "Hättest mit auch ruhig sagen können, dass Du beim JA warst. Wir haben doch das gleiche Ziel. Vernünftige Lösungen für den kleinen Mann".

Dann sagte ich ihr noch, dass ich um ein 3er Gespräch gebeten habe. Aber das wolle sie ja bestimmt auch.

Die Freude war so gross, dass sie es nicht lassen konnte, mich zurückzurufen und reichlich Beschimpfungen bei mir abzuladen.
Da muss man schon eine gehörige Portion Sadismus und Masochismus in der Seele haben um dann noch ruhig und gelassen einen Weg zu einem Gespräch zu finden.

Nun ja. Schauen wir mal, wie es weitergeht. Mittlerweile habe ich sogar noch einige Tipps bekommen.

Einer davon ist in die Richtung Maximallösung zu gehen, weil einmal Festgelegtes schwer wieder zu ändern ist.

Wenn ich jetzt also einen Schmusekurs einlege und eine Lösung mit wenig Umgangszeiten suche, dann stehe ich nachher dumm da, wenn ich das dann erhöhen will, weil es ja eine ganze Zeit lang anders geklappt hat und niemand die Lösung umkippen will: 'Never change a winning team'.

Also werde ich das komplette Wochenende fordern.

So nun meine Fragen:
1. Stimmt meine Vorstellung, dass eine Lösung im Nachhinein schwierig zu ändern ist?

2. Worauf habe ich bei der Kompromissuche zu achten?
Ich denke:
- Umgangswochenenden: Alle ungeraden KWs
- Umgangszeiten: Sa 09Uhr bis sonntags 16 Uhr (Der Kleine schläft 12:00-14:30, 19:00 - 6:00)
- Ausnahmen: 2 frei veränderlich, restliche Änderungen nur mit belegbarer Begründung, jeweils sind Ausweichtermine abzusprechen
- Telefonische Information durch Mutter: Bei schwerer Erkrankung / Unfall... und zu festgesetzten Termin in gerader Kalenderwoche
- Kontakt zum Kind: Jeglicher (telefonischer, webbasierter) Kontakt ist zu fördern, Kosten sind von mir zu tragen
- Umgang mit Dritten: Ich möchte den nicht begleiteten Umgang mit jeweils einer Person aus unseren Familien ausschließen, da ich unser Kind dort nicht sicher fühle. Kann ich das einbauen?
- Hinweis auf §1684: Förderung Umgang und Unterlassung von Herabsetzungen
- KU: ist nach Titel aus Klage zu zahlen (ich zahle, aber wir streiten noch um die Höhe)

3. Was mache ich mit Grosselternumgang? MEINE Eltern sehen ihn nur innerhalb meiner Umgangszeit. Soll ich ein Plus dafür fordern, oder das in meinen Vorschlag innerhalb meiner Zeiten einbauen, um die Längere Dauer zu unterstützen?

Danke,
Michael


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DeepThought
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WWW
« Antwort #26 am: 20. Mai 2005, 08:44:53 »

Na, Michael, da hst du dir ja was vorgenommen...

Zitat
1. Stimmt meine Vorstellung, dass eine Lösung im Nachhinein schwierig zu ändern ist?
Und da ist es wieder, das gefürchtete "Jein". Du hast prinzipiell Recht, verlorenen Boden kann man nur schwer wieder gewinnen. Wäre da nicht das Alter des Kindes. Du weißt ja: Je jünger, um so öfter aber auch kürzer. Es müsste also eine Entwciklungsdynamik eingebaut werden. Üblich wäre, die Übernachtungen beginnen mit Eintritt in das KiGa-Alter.

Zitat
2. Worauf habe ich bei der Kompromissuche zu achten?
Die Regelung bzgl. Ausweichterminen halte ich für zu starr. Was ist, wenn der Lütte tatsächlich erkrankt ist.

Du zeigst mit diesem Ansinnen ein klares Misstrauen gegenüber der Ex. Gehe auf Kooperation und das wäre für mich dergestalt, dass ausgefallene Zeiten generell nachgeholt werden am darauffolgenden WE. Kann sich bei längerer Krankheit aufsummieren, ist mir klar.

Die Umgangszeiten würde ich mit einer Altersstaffel versehen.

Auf die Infos durch die KM kannst du lange warten. und was willst du machen, wenn sie's nicht tut? Hier kann nur die Floskel helfen "Frau blablabla ist sich der Bedeutung für Herrn blablabla bewusst, über die Entwicklung des gemeinsamen Sohnes blablabla informiert zu sein und bestrebt, künftig zeitnah Herrn blablabla über besondere Ereignisse (Gesundheit, persönliche Entwicklung, usw) zu informieren."

Wenn du in der lage bist, von deinem schmalen Geldbeutel auch noch die Kommunikationskosten zu tragen, wird der Richter auf die Idee kommen, dieses Geld sei in höherem KU besser angelegt. Der Lütte hat noch nicht das Alter, in dem er z.B. via Chat sich mit dir unterhält. Das würde ich der Ex gegenüber anregen, wenn's soweit ist.

Was meinst du genau mit dem Umgang mit Dritten? Du möchtest nicht, dass die Eltern mütterlicherseits mit dem Lütten mal Eis essen gehen? Das kannst du nicht bestimmen, weil es nicht dein Umgangsthema ist. Vielmehr greift das in die persönliche Lebensgestaltung der KM ein.

Zitat
3. Was mache ich mit Grosselternumgang?
Nix. Das müssen die selbst einfordern. Wenn du von deiner knapp bemessenen Zeit ihnen was abgibst ist das dein Ding.

DeepThought
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jurasurfer
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« Antwort #27 am: 20. Mai 2005, 11:49:44 »

-------------------
Anm Admin: Beitrag inhaltlich gelöscht. Verstoß gegen diverse Forenregeln.

[Editiert am 20/5/2005 von DeepThought]
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jurasurfer
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« Antwort #28 am: 20. Mai 2005, 11:29:39 »

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Anm Admin: Beitrag inhaltlich gelöscht. Verstoß gegen diverse Forenregeln.

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kruemel1
Gast
« Antwort #29 am: 20. Mai 2005, 12:14:52 »

 mad  Hm, also ich lese mich hier schon eine weile durchs Forum und auch durch diesen Thread muß aber sagen bei der Antwort von Jurasurfer muste ich mich setzen.....Wenn man sich trennt, die Gründe mal dahingestellt, ist es wohl nie besonderst einfach und nett geht es sicherlich niemals zu. Aber gegen alle Frauen der Welt egal in welcher Position oder lebenslage sich einzuschießen wird einem wohl kaum den erhofften Erfolg bringen.
@Jurasurfer schade da? du dir wohl ein Frau ausgesucht hast die es sich jetzt anderst überlegt hat, aber deswegen kannst du noch lange nicht auf andere schließen, geschweige denn es dir erlauben über mich (denn ich gehöre zu den anderen) zu urteilen.
Du hattest nur einen einzigen guten Vorschlag nämlich das sich mehr Väter zusammen schließen sollten..vielleicht kommt dann mal ein größerer Ruck zustande!
Aber wenn du schon dabei bist zu rucken, dann kannst du gerne beim Papa von meinem Kleinen vorbeikommen und mal kräftig klopfen...denn obwohl er alle Zeit der Welt bekäme ist er nur schwer zu motivieren.
@weisnich
Viel Erfolg weiterhin für dich und deinen kurzen. Wir haben uns darüber ja schon ausgetauscht
Gruß Kruemel1
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kruemel1
Gast
« Antwort #30 am: 20. Mai 2005, 12:25:14 »

Uups da hat sich der Beitrag von Jurasurfer aufgelöst! Danke Deep Thought
Gruß Kruemel1
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Weisnich
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« Antwort #31 am: 31. Mai 2005, 16:36:02 »

Hallo Foris,
heute frage ich mich: geht nichts mehr?

Nun ja. Der JA Termin rükte näher. Ich hatte verabredet, mit einer neuen Dame am Freitag zu telefonieren, um die Uhrzeit auszumachen.
Ich rufe also Freitag an. Sie leider unerreichbar und die Kollegen nicht informiert. Gut, dann halt kurz die Frau angerufen...hm die geht nicht dran. Gut dann eine SMS geschrieben... auch nix.

Also auf das Mopped und ab nach D. So mal auf Verdacht. Sind ja nur 550km.

Am Montag im JA.
Ich trete ein, Frau M allein zum Dreiergespräch. Nun ja. Sie sagte, meine Frau wolle nicht kommen, weil:
- Ihr der Termin zu kurzfristig war (och ja sind ja auch 2km, und so als nichtarbeitdende Erziehende...)
- Ihr nicht gefiel, dass ich den Termin verabredet hatte (Hä?)
- sie sich dem psychischen Druck nicht gewachsen fühlt (Ich kann ihr helfen. Her mit dem Kind!)
Iss klar.

Vor mir stand eine blonde aparte Schönheit, frisch von der Uni, vollgepackt mit Berufs- und Lebenserfahrung und bestimmt hat sie auch schon jede Menge Kinder (auch eigene) betreut.

Dann sagte sie, ohne sich dafür zu entschuldigen, dass sie leider am Freitag, dann ja doch nicht im Büro gewesen sei. Aber sie habe sich ja schon gedacht, dass ich vorbeikomme und dann können wir ein Kennenlerngespräch machen (Sag mal, Perle. Hast Du einen Knall? 1100km, 12 Stunden fahren um Dich kennen zu lernen? Nicht mal, wenn Du jetzt nackend wärst. Ach es war ja nicht ihre Zeit und ihr Geld. Hatte ich vergessen.)

Die nächsten 40 Minuten unterhielten wir uns zu 30% über meinen Sohn, zu 20% über meine mich, Hauptthema, war jedoch meine arme Frau, die ja so unter Druck steht (Ja Urlaub macht Stress), der böse Michael, der immer so böse ist...blablabla.

Gut, ich konnte ihr klar machen, dass:
- ich 2 Stunden (oder 3 Stunden, wenn ich sehr 'nett'=flüssig bin) Umgang einfach zu wenig finde
- mehr Umgang mit meinem Sohn in der Ehe nie ein Problem darstellte
- die Gestaltung des Umgangs in Beginn und Dauer nur von der Einschätzung meiner Frau abhängt (und damit ihrer Willkür)
- ich die Vater-Sohn-Beziehung in Gefahr sehe bei nur 8 Stunden Umgang pro Monat
- ich meine Frau deshalb anrufe und schrecklich 'bedränge', weil ich wissen muss, wann der Umgang denn nun stattfindet und vielleicht die ein oder andere Trennungsfolge zu regeln ist
- meine Frau gegangen ist und nicht ich (mittlerweile benutzt sie eine gegenteilige Version)
- ich, wenn das hier nicht klappt, keine andere Möglichkeit sehe, als zu klagen

Dann wurde ich von ihr beraten:
- ich solle mich über die Regelmässigkeit des Umgangs freuen (welche meinte sie? dass ich den Tag weiss?)
- ich solle abwarten und den Umgang erst mal so weiter machen. Meine Frau wird irgendwann zur Ruhe kommen und dann wird sie im Umgang grosszügiger sein (Jojo. Iss klar)
- Mein Sohn, lt. Mutter in dem Umgang total erschöpft wird (Ich fragte: Geht das in 2 Stunden? Oder hatte ich den doch schon bermüdet bekommen? Antwort: Ja, wenn sie mit ihm wilde Sachen machen. [Anm. Kann irgendjemand Frau M. aus dem JA H. schwängern, damit sie in 2 1/4 Jahren mal was über 1,5 Jahre alte Kinder weiss?])
- 8h Umgang im monat seien für den 17 Monate alten Sohn ausreichend
- Ich mehr Umgang bekommen würde, wenn ich näher wohnte (Hey, Problem erkannt. Wo ist aber die Lösung?)
- Meine Frau als Mutter sehr gut die 'Folgen' des Umgangs einschätzen kann (und auch so objektiv, nicht wahr?)
- Ich auf die Ängste meiner Frau eingehen müsse (geht es in dem Gespräch um meine Frau, oder meinen Sohn? Und sind die Ängste nicht ein wenig absurd oder gar gespielt?)
- Ich meine Frau nicht mehr anrufen sollte (Mädel, nächsten Freitag rufe ich Dich an, um rauszufinden, wann ich denn meinen Sohn abholen darf. Nebenbei gesagt, 14% der Gewalt bei Trennungen geht vom Mann aus, 4% von beiden. Und der Rest? Ja, da haben wir im Studium nicht aufgepasst)
- Meine Frau eine Vermischung von Unterhalt und Umgang sieht. (Was? Hallo? Ich habe nach Tabelle bezahlt und bin nach der Klage den Ratschlägen meines Anwalts gefolgt. Es genau umgekehrt und in der umgekehrten Richtung üblich. Aufwachen, Mädel!)
- Und dann der krönende Abschluss: Das Gericht würde sich im Falle eines Rechtsstreits an die Empfehlung des Jugendamts orientieren (Wie arbeitet es sich eigentlich mit Allmachtsphantasien?)

Aber jetzt mal allen Zynismus, den ich im Augenblick zum Überleben brauche, beiseite.
Ich habe folgende Probleme:

1. Arbeitseinstellung
Die Frau vom JA hat offensichtlich Probleme, ihre Arbeit zu organisieren. Während des Gesprächs machte sie 4 Zeilen Notizen auf ihren Zettel (Wow). Anscheinend dokumentiert sie nicht.
Aus meiner Erfahrung meine ich zu wissen, dass dieser Menschentyp eher nicht faktengesteuert, sondern emotional reagiert. Auch besteht meist ein Hang zu schnellen Entscheidungen aus dem Bauch.
Darüber hinaus sollten wir für sie keinen schweren Fall darstellen. Daher könnte sie die Strategie aufbauen, möglichst wenig Aufwand zu investieren: Der Frau folgen und den Mann soweit verschrecken, dass er einlenkt. Irgendwann wächst GRas über die Sache und wenn der Sohn seinen Papa verlieren sollte, dann hat der Papa sich nicht genug angestrengt. Und Papas gibt es ja genug.
Arbeitseinstellung und Strategie dürften nicht dazu beitragen, dass sie aktiv bei einem Kompromiss hilft.

2. Scheinbare Beziehung zur Mutter
Meine Frau und sie sind typähnlich (sog. Show-offs). Die dame vom jugendamt nimmt alle 'Fakten' meiner Frau ungefiltert auf und weiss selbst von Details auf verschiedenen Gebieten.
Die beiden sind sich nicht nur mal auf dem Flur begegnet. Da muss es mehrere Gespräche gegeben haben.
Die Intensität macht mir keine Sorgen, allerdings sollte es, wegen der fehlenden Filterung, schwierig sein, meine Beiträge anzubringen.

3. Weg eingeschlagen
Ich bin zum JA gegangen, um einen Dritten zur Hilfe zu bitten, einen für alle Seiten guten Kompromiss in schneller Zeit zu erhalten.
Natürlich steht mir eine Klage offen, aber ich will den Weg erst noch einmal eine Zeit lang weitergehen, um in wirklich auszuprobieren.

Was habe ich jetzt vor? Zum nächsten Termin im July nehme ich eine Vereinbarung (bei der mir auch Leute von hier geholfen haben, Danke nochmal) mit und versuche mit den hoffentlich beiden über Wege dorthin zu reden.

Bis dahin muss ich Fakten sammeln und versuchen, nicht verrückt zu werden.
bei den Fakten geht es um Alles, was mit dem Umgang (Urteile etc.) eines 1,5 jährigen zu tun hat.
Bitte helft mir bei dieser Recherche.

Danke,
Michael


[Editiert am 31/5/2005 von Weisnich]
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« Antwort #32 am: 31. Mai 2005, 17:10:17 »

Moin Michael,

mein Termin beim Doc war echt wichtig - ich hatte einfach nicht mehr Zeit für das Telefonat. Können wir jederzeit nachholen. Die Uhrzeiten kennst du ja.

So, zum Thema: Deine Schilderungen und Schlüsse sind korrekt. Du musst lernen damit umzugehen. Für dich wichtig ist die Erkenntnis, diese Dame wird dir nicht behilflich sein, mehr ein Bremsklotz sein. Schwierig wird es für dich durch die Solidarisierung mit der Ex. Wer weiß, welche Ideen noch das Tageslicht erblicken.

Das Gesprächsprotokoll hattest du ja schon geschrieben - maile es mir bitte noch zu.

Zitat
... und versuchen, nicht verrückt zu werden.
Deine Gedanken werden fortwährend um den Lütten und eine mögliche Lösung kreisen. Mit jedem Nichterfolg im Rahmen des gesunden Menschenverstandes wirst du mehr und mehr abdrehen. Treibe Sport, ernähre dich gesund, sorge für ausreichend Schlaf, erledige Aufgaben mit klarer Erfolgsaussicht (und möchte nun laut und deutlich hören: "Ja, Papa."  ;)  ).

Für deine weitere Ablenkung habe ich dir noch was gemailt.

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« Antwort #33 am: 06. Juni 2005, 09:55:09 »

Hallo Forum,
heute brauche ich mal eureren Rat.

Ich habe am Wochenende meinen kleinen Mann besucht, um die jeweils 2 Stunden Umgang mit ihm zu haben.
Allerdings bekam ich den Kurzen nicht von meiner Frau, sondern von meiner Schwiegermama.

Auch gut. Da läuft halt gerade ein Parallelspiel, bei dem meine Frau zeigen möchte, dass sie schreckliche Angst vor dem bösen Michael hat. Nun ja.

Mein kleiner war dieses Mal total erschöpft. Er war überhaupt nicht mobil und wollte eigentlich nur schlafen. Daher verbrachte er die meiste Zeit des Umgangs im Schlaf und ich konnte nichts mit ihm machen.

Kann mal sein, dass er schlecht schläft - na klar.

Am nächsten Tag bekam ich den Kleinen wieder von seiner Oma. Und der Wagen meiner Ex wurde nicht bewegt: meine Schwiegermutter hat da also übernachtet.

Wäre alles nicht so schlimm, wenn die Gute nicht manisch depressiv wäre, gerade in ihrer manischen Phase ist und die ganze Umwelt verrückt macht.

Also meine Ex und ich konnten ihre Mutter nur mit sehr viel Güte und Konzentration für 1-2 Stunden aushalten, jetzt ist sie tageweise da (Grund ist wahrscheinlich Geld, Oma hat noch errheblichen 'Scheidungsgewinn', von dem meine Ex wohl was abhaben will).
Und selbst dann waren wir sehr gereizt und genervt.

Jetzt ist sie tageweise bei meiner Ex und macht unseren Kurzen wuschig und die Ex noch wuschiger.

Auch lässt sie ihn alleine mit der Oma, obwohl das einfach zu viel für die Oma ist und die Oma  der Ex als Kind Beruhigungsmittel gegeben hat (Oma hat PTA gelernt), um die Situation für sie aushaltbar zu machen.

Ich mache mir echt Sorgen. Was kann ich tun?

Danke für eure Tipps,
Michael
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AJA
Frischling

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« Antwort #34 am: 06. Juni 2005, 14:21:29 »

Kurz zusammen gefasst, dass ich das richtig verstanden habe:

Dein Kind wird von der manisch depressiven Oma betreut und du hast den Verdacht, dass sie ihm Beruhigungsmittel gibt?

Finde heraus, um welches Medikament es sich dabei handeln könnte und bring das Kind zum Arzt, wenn dein Verdacht Hand und Fuß hat. Es ist eine Gratwanderung und wenn sie ihm nichts gegeben hat, kann der Schuß auch bös nach hinten los gehen. Ist es aber der Fall, dann ist dringend Handlungsbedarf.

Vielleicht kannst du ja über deinen Verdacht auch erst mal mit deiner Ex sprechen. Ihr dürfte das ja wohl auch nicht recht sein.


Gruß AJA
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Weisnich
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« Antwort #35 am: 13. August 2005, 08:30:51 »

Hallo Leude,
das, was ich in den letzten Wochen erlebt habe, reicht fast für ein kleines Buch.

Ich kann zur Zeit unseren Sohn nicht mehr sehen, habe mich eingehend mit dem Anwalt meiner Frau und mit dem Jugendamt rumgeärgert, bin finanziell am Abgrund und habe ein Strafverfahren wegen se x. Nötigung am A rsch...

Nun, viel kann ja nicht mehr passieren. Und die meisten Sachen laufen irgendwie. Und eins ist sicher. Nach dem Jahr bin ich doppelt so schlau wie davor.

Womit fange ich nun mal an.
Mit unserem Sohn.
Den durfte ich ja alle 2 Wochen Sa un So je 2 Std sehen. Das schien mir nicht genug, also Ex zum Gespräch gebeten, bei dem nix herauskam, dann AWO Erziehungsberatung vorgeschlagen, was sie nicht wollte. Die 2 Termine beim JA konnte sie auch nicht wahrnehmen.. dann also Klage.

Auf das Klageschreiben kam erst ein ziemlich albernes Schreiben ihres RA (Motto: wir wollen dir das Kind ja geben, aber du kannst es doch nicht pflegen und ausserdem setzt du es immer Gefahren aus, z.B. holst du es auf dem Mopped ab. Iss klar, er ist ja auch schon 20 Monate...) Nun ja. Ich bin es mittlerweile gewohnt und ärger mich fast nicht mehr drüber.
2 Tage nach ihrem Anwaltsbesuch schickt die Exe mir dann aber einen Brief, der (hinreichend seltsam) ein Verbot ausstellt unseren Sohn zu besuchen (Sie siezt mich wieder und schreibt auch so hübsch passiv, als ob ein Unglück verhindere, dass ich unseren Sohn besuchen darf).

Dir Freude war gross, weil der Brief ging natürlich direkt an RA und JA. Aber trotzdem sehe ich meinen Sohn seit 6 Wochen nicht mehr. Kommende Woche ist Verhandlung. Mal schauen. Wenn ihr auf der ersten Seite in der Bildzeitung von mir lest, war ich erfolglos.

Dann habe ich unglaublich gute Erfahrungen mit dem JA gemacht. Dat Mäusken da hat mich wirklich Zeit und Geld gekostet und sonst nix. Obwohl...eigentlich hat sie mich aber auch Nerven gekostet. Ein Beispiel: Ich habe sie wegen des Briefes angerufen. Sie wollte meine Ex besuchen und mal mit ihr drüber reden. Danach wollte sie mich zurückrufen.
Also warte ich mal wieder eine Woche und rufe sie an. Weil sie ruft nie zurück, auch wenn sie es verspricht. Gut sie ist nicht da, aber ihr Kollege sagt, sie rufe morgen zurück... Iss klar...
Nach 2 Tagen (gute Zeit, eigentlich, normalerweise brauche ich 5) habe ich sie dann an der Strippe, nachdem ich sie angerufen habe, und frage sie, ob sie etwas erreichen konnte. Ihre Gegenfrage: "Ach können sie ihren Sohn wirklich nicht sehen? Findet im Augenblick kein Umgang statt?"
Lieber Gott, wirf Hirn. Gott sei Dank habe ich sie gerade beim Schreiben des JA Berichts für das Gericht erwischt.

Dann ist der Anwalt meiner Ex ziemlich lustig. Mittlerweile wird ihm wohl klar, dass er keinen PKV von mir, sondern PHK vom Staat bekommt und irgendwie ist er seitdem scheinbar weniger motiviert.
Statt mein Exchen zu beraten und mir echte Probleme zu bereiten, nimmt der nur noch die Hasstriaden meiner Ex, mischt sie mit reichlich Rechtschreibfehlern und bringt sie zu Papier. Da gibt es dann auch mal eidesstattliche Erklärungen, deren Gegenteil ich mit einem Handstreich beweisen kann... sie tut mir manchmal fast leid.

Trotzdem muss ich mich dann doch stundenlang damit auseinandersetzen, recherchieren....
Nun gut. Nächsten Monat weiss ich, was ich davon habe. Auch da schaun wir mal.

Dann will meine Ex natürlich keine Aufteilung des Hausrates... also alles einklagen.

Der Hammer kam aber vor ungefähr einem Monat. Ein Brief von dem Strafgericht meines ehemaligen Amtsbezirks.
Ich soll meine Frau se x genötigt und vergewaltigt haben.
Als ich das Ding öffnete, fragte ich mich, ob ich mich ärgern oder freuen sollte. Einerseits könnte ich mich darüber ärgern, dass sie auch diese Schublade öffnet, andererseits hätte sie statt sich auch meinen Sohn nehmen können. Ich muss irgendwie aber trotzdem feststellen, dass sich mein Blick auf die Dinge seit den letzten Monaten geändert hat. Vor gar nicht langer Zeit wäre ich wohl ausgeflippt...

Nun ja. Irgendwann bekommt mein Anwalt 2 auch raus, wann das gewesen sein soll und ich würde mich totlachen, wenn ich dann gerade im Ausland gewesen bin...

Dumm dabei ist nur, dass ich meinen Anwalt bezahlen muss, mir wahrscheinlich dafür noch einen Tag Urlaub nehmen werde und manchmal doch Probleme mit dem Schlafen habe.
Mein Exchen musste nur 2 Stunden bei der Kripo den Ballon aufblasen und steigen lassen. Zu befürchten hat sie nix.
Ich weiss, ihr sagt jetzt, dass ich sie deshalb angehen kann, aber ich werde ihr keine Munition für einen Sorgerechtsstreit geben. Und die Staatsanwaltschaft wird ein Verfahren gegen sie entweder nicht aufnehmen oder dann zügig fallen lassen. In der Sache gibt es also kein Quid pro quo.

Und mit dem Geld... Was brauch' ich Geld um glücklich zu sein. Trotzdem würde ich irgendwann gerne wieder wissen, wofür ich 60 Stunden / Woche arbeite, weil am Ende des Monats habe ich rote Zahlen. Schaun wir mal. Dadurch, dass ich jetzt nur noch 1 mal am Tag in der Kantine esse, habe ich aber auch ganz toll abgenommen. Hat also alles ein Jin und ein Jang.

Und letztens hatte ich Besuch, der Sachen aus seiner italienischen Heimat mitbrachte, wir haben zusammen gekocht und 'gefeiert'.

Also Leude. Im Endeffekt bleibt nur cool bleiben, Infos sammeln und versuchen den Kopf hoch zu halten und den Glauben nicht verlieren.

Alles Gute für euch,
Michael

[Editiert am 13/8/2005 von Weisnich]
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kleinegon
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« Antwort #36 am: 13. August 2005, 10:26:10 »

Hallo Michael,
1
weiter oben hast Du geschrieben
Zitat
Wenn wir jetzt aber die Leistungsfähigkeit mit der französischen Steuer nach dem deutschen System berechnen und ich trotzdem in Frankreich meine Miete zahlen und mein Brot kaufen muss schaue ich ziemlich dumm aus der Wäsche. Wie berechnet sich also der Unterschied?
 
Es gibt zwischen den Ländern Tabellen, die die unterschiedlichen Lebenshaltungskosten berücksichtigen. Hier im Forum wollte einer nach Irland. In diesem Beitrag steht ein Link. Bitte die Admins die Info an Michael rübergeben (habe technisches Unwissen).
2
Da ich Deinen Beitrag lange nciht verfolgt habe und erst jetzt wieder gelesen habe, kann ich hauptsächlich Deep nur beistimmen.
Eine Erfahrung meines RA, der auch einen Vater im Elsass vertrat: Umgang 14-tägig länger mit Übernachtung von Freitag bis Montag abend.
Leider ist meine Gerichtserfahrung auch so, dass eine Übernachtung gegen den Willen der Mutter nicht durchgesetzt wird. Versuche im Antrag eine Zeit zu bestimmen (z.B. Alter des Kindes 3 Jahre, also KiGarten-Alter), ab wann Übernachtungen durchzuführen sind.
3
Ich würde in einem Schriftsatz des RA (den kannst Du noch am Verhandlungstag abgeben) fogendes mitteilen:
- die Vermischung der Mutter zwischen Unterhalt und Umgang (s.o.: "überobligatorische Zahlungen...")
- die Anzeige wegen se x. Missbrauchs.
Mit einem entsprechend vernünftigen Kommentar ( z.B. die KM versucht auf Nebenschauplätzen den Kontakt zwischen Kind und Vater zu stören...) könnte Dir das Pluspunkte bringen.
4
Frage: geht es beim Gerichtstermin nächster Woche nur um den Umgang oder auch um die finanzielle Seite ?
Bei der finanziellen Seite würde ich auch den Hausstand mit einbeziehen. Schließlich ist bei einer Scheidung auch der Zugewinnausgleich zu berechnen. Dabei werden die Konten, also das Bargeld, das Vermögen etc. mit auf Heller und  Pfennig berechnet. Der Hausstand gehört also mit hinein.

So, das reicht mal jetzt.
Ich wünsche Dir viel, viel Erfolg bei Gericht und ein baldiges, häufiges Wiedersehen mit Deinem Sohn !!!
Kleinegon

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« Antwort #37 am: 13. August 2005, 10:39:06 »

Hallo Kleinegon,
1. Vergleich hab ich. Die noch etwas brauchen: Statistisches Bundesamt (das deutsche, also wenn der Richter das nicht als glaubhafte Quelle nimmt...) Reihe 17 Heft 10. Frankreich ist 13,3% teurer.

2. Mein Limit ist 4 Stunden. Darüber hinaus kann ich nur hoffen unf ggf. freuen. Gefordert haben wir natürlich Übernachtung. Bleibt es bei den 2h, laufe ich Amok und bringe einfach alle um. Nein nicht wirklich.

3. Kann ich nur im Nebensatz erwähnen. Missbrauch an meiner Frau hat nichts mit Umgang zu tun. Sie kann es nicht verwenden und ich auch nicht,

4. Es geht nur um Umgang. Im Sep geht es aber um ihre Unterhaltsklage. Und da der Richter für die Hausratsklage ja der selbe ist... Aber ich werde beim Ra nachhaken.

Danke,
Michael


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« Antwort #38 am: 13. August 2005, 12:54:56 »

Moin Michael,

danke für dein Update. Und, ich bin ja nicht wirklich überrascht. Es scheint, als würde zwar de-eskalierendes doch in der Sache klares einforderndes Verhalten die Kreativität so mancher KM anregen. Wer weiß, welches Buch die gelesen hat.

Zitat
Vor gar nicht langer Zeit wäre ich wohl ausgeflippt...
Hattest aber auch 'ne harte Schule.  ;)

Ich bin mir sicher, du gehst deine Themen mit der gebotenen Besonnenheit an. Einen klaren Vorteil hast du: Du bist rechtlich fit und deiner Ex sowohl intellektuell als auch emotional überlegen. Das sind wesentliche Trümpfe vor Gericht.

Du bekommst den Kreis schon eckig.

DeepThought
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« Antwort #39 am: 22. August 2005, 20:33:34 »

Hallo Forum,
kleines Update:
JA Bericht war lala, Verhandlung war grottenschlecht, der Ra von ihr noch schlechter als ich dachte.

Und eigentlich haben wir uns auch nicht über den ganzen Unsinn, den sie gebaut hat unterhalten, sondern um 20m, die ich mit unserem Kleinen auf dem Motorrad zurückgelegt hatte. Selbst der Richter hat nachher die Augen verdreht.

Auf jeden Fall bekomme ich erst einmal 3,5 Stunden Umgang. Nach einiger Zeit sollen wir aber erhöhen. Damit war zu rechnen, da ich ja unseren Kleinen einige Wochen nicht mehr gesehen hatte.

Na gut, ein wenig hat mich schon geärgert, das sie so gar keinen Rüffel bekommen hatte. Auch hatte sie wirklich gar keinen Nachteil. Selbst Geld hat es sie nicht gekostet. Ich muss natürlich bezahlen.

Dafür konnte ich mir aber einen Joker erarbeiten. Sollte ein Besuchswochenende ausfallen (wir argumentierten mit Krankheit), gehört das nächste WE mir.
Es war so süss, wie sie sich an dem krank sein aufhängte und gar nicht merkte, dass ich was ganz anderes wollte. Kann ja doch mal sein, dass ich an einem WE nicht kann..

Über das Jugendamt, das deutsche Recht... könnte ich mich noch stundenlang auslassen. Aber was hilft es? Ich muss am Ende doch damit auskommen und meinen Weg dadurch finden.

Ach ja. Am Samstag wies sie mich darauf hin, dass der Kurze neue Schuhe braucht. Ich habe also immer noch meine Sachen an von vor der Trennung und mein Mäusken, sonnenbankgebräunt und neu (ziemlich teenymäßig) eingekleidet fragt, ob ich die Schuhe kaufen kann.
Klar, ihr sagt, muss ich nicht, weil im Unterhalt enthalten. Aber davon bekommt er dann halt doch keine passenden Schuhe, sondern krumme Zehen. Also wurden die gekauft. 45 Euro.

Hätte nicht gedacht, dass ein Vergewaltiger mal mit seinem Opfer... aber ich lass den Zynismus mal weg. Das Ding mit der Strafanzeige ist übrigens auch so gut wie tot. Hab heute die details bekommen und muss jetzt mal recherchieren, wo ich vor 2,25 Jahren denn so war....

Gott sei Dank glaube ich ein wenig an Reinkarnation und Kharma. Damit lässt sich das besser ertragen. Weil im nächsten Leben bin ich z.B.. die Katze und sie die Ratte und dann ...

Nun ja. An euch: Kopf hoch und den Glauben nicht verlieren. An Gott, die Reinkarnation (ich weiss, das das bhuddistisch ist) und daran, dass der/die Ex eine Ratte und ihr eine Katze werden und ihr euch im nächsten Leben begegnet...

Take care,
Michael
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« Antwort #40 am: 11. September 2005, 18:37:45 »

Hallo Foris,
so, ich muss nu los. Noch ein paar Stunden arbeiten gehen, dann nach auf dem Mopped nach Deutschland fliegen (hoffentlich habe ich nicht allzu viel Regen).

Morgen dann zum JA einen Titel machen, damit ich mit ihm die Prozesskosten senken kann und damm übermorgen 5er Gespräch zum Unterhalt. Aber Moment mal, die Zeugen habe ich ja vergessen. Tatsache. Meine Eltern haben auch eine Einladung gekriegt. Wer sonst noch kommt, weiss ich nicht. - Hoffentlich passen die alle in den kleinen Raum ;)  .

So und dann hoffen wir mal, dass im Endeffekt immer noch genug Kohle übrig blleibt, dass ich den Kurzen immer noch besuchen kann. Obwohl - wenn nicht, fahr ich einfach mit dem Fahrrad. Oder ich leg mich aufs Fax.

Ich hoffe ich habe Glück - Drückt mir die Daumen.

Gruss,
Michael
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« Antwort #41 am: 11. September 2005, 20:50:57 »

Hallo Michael,
viel Glück für morgen.
Gruß Robert
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« Antwort #42 am: 11. September 2005, 23:08:11 »

Hi Michael
Je te souhaite beaucoup de chance
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Beurteile einen Menschen nie nach seinem Lächeln.... manche Lachen nur um nicht weinen zu müssen.
Aniram
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« Antwort #43 am: 11. September 2005, 23:12:05 »

Hallo Michael !

Auch wenn Du es nicht mehr rechtzeitig lesen kannst..

Ich drück Dir auch ganz fest die Daumen !!!

LG Marina
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« Antwort #44 am: 22. September 2005, 20:40:24 »

Hallo ihr,
ich habe wieder vieles zu berichten.

Am besten fange ich mal mit der Unterhaltsverhandlung an.

Der Richter fing also an zu rechnen und bemerkte schnell, dass ich ein Mangelfall bin. Daher schätzte er meine Lage rechtlich wie folgt ein:

-   Lohn ist von mir richtig berechnet (oh danke, Meister, als Physiker, sollte ich die Grundrechenarten beherrschen)
-   Lohnsteuer wird voll anerkannt (endlich auch mit Zustimmung der Gegenpartei)
-   Wohnsteuer ist mein Ding (warum auch die Steuern beachten die ich zahlen muss? Ich kann mich auch einfach davor drücken oder unter einer Brücke schlafen)
-   Partnerhandy ist mein Ding (also nicht nur mein Handy, sondern auch ihrs, Hä?)
-   Motorradkredit wurde voll anerkannt, dafür aber kein Arbeitsweg (war klar)
-   Das Arbeitszimmer, das nach französischem Recht anerkannt wird, ist auch mein Ding. Das Einkommen wird zwar in F erzielt, aber die Aufwendungen kann man nach deutschem Recht beurteilen (iss klar)
-   Autokredit meiner Frau muss ich nicht weiter zahlen, dass ist unser Ding und hat mit dem Unterhalt nichts zu tun, wenn ich ihn nicht bezahle und angebe
-   Den Kindesunterhalt am Existenzminimum (135%) hat er auch anerkannt; eigentlich liege ich sogar zwei Stufen darunter, aber er fand das gut und durch die Titulierung, an der er nichts ändern wollte, kann ich nun auch das hälftige Kindergeld anrechnen. Der Gegenanwalt hat gekocht, weil die Hälfte seiner Einnahmen auf einmal futsch waren. Tja, mein Lieber.
-   Ach ja, einen weiteren Kredit hatte er noch übersehen, den wollte er aber dann auch anerkennen.

Gut, damit hatte ich fast gerechnet. Im Falle des Arbeitszimmers und der Wohnsteuer kann man sich noch streiten. Ich, und ich glaube auch das EGBGB sehen das etwas anders.

Dann kamen wir zu den strittigen Themen:
Angefangen bei den Umgangskosten:
Der Gegenanwalt war sich ganz sicher, dass ich diese aus zwei Gründen nicht ansetzen kann. Ersten sei ich mutwillig weggezogen und zweitens sei ich schließlich Mangelfall. (Ich sagte ja schon zuvor, dass der Junge echt keine Ahnung hat)

Der Richter meinte aber, dass er keine Mutwilligkeit sehe und auch die Anrechnung im Mangelfall gerade durchgeführt werden müsse. Und nun fing er zu rechnen an:
2200km. 13 Euro pro 100km (Hallo, wo lebt der Mann?). Macht 286 Euro. Die Hälfte erkannte er dann an: 143 Euro.

So und jetzt machte er einen Vorschlag.
Ich bekomme meinen Selbstbehalt (Von den 890 Euro bezahle ich dann die Wohnsteuer von 75 Euro und dann auch noch die 250 Euro, die der Umgang mehr kostet, macht 565 Euro zum Leben. Dann noch Arbeitszimmer, Miete, Fahrtkosten, Essen, Kleidung, Versicherung. Damit bin ich weit Jenseits der 0) und ich zahle meiner Frau  429 Euro TU.
Sie darauf: Nein, nehme ich nicht an (ich dachte nur: Danke, Schatzi)

Daher musste er nun ein Urteil vorbereiten. Und ich hoffe mal, dass er dann etwas seriöser rechnen muss und vielleicht auch mal Gesetze recherchiert. Ansonsten muss ich halt vor das OLG.

Gut, dann kam es zu den Elternkrediten. Und da wurde ich erst verhört und danach nacheinander meine Eltern. Und ich sage wirklich verhört, denn mit ‚vernommen’ hatte das nichts zu tun.
In ganz wenigen Details stimmen die Aussagen nicht überein, aber in den wichtigen Dingen. Wir hatten uns nämlich bewusst vorher nicht abgesprochen und ernten damit Glaubwürdigkeit. Volle Anerkennung nach 1,5 Stunden Verhandlung. Gut.

Leute, dass Ding war fernsehreif.

Am nächsten Tag hörte ich von meinem Strafanwalt, dass meine Ex richterlich vernommen wurde. Gut der Staatsanwalt hat also auch Zweifel.
Nun ist es aber nicht so, dass ich zu der Sache angehört wurde oder wenigstens meinen Anwalt briefen konnte. Nix da, der durfte mir nicht mal von dem Termin erzählen. Super so ein Gewaltenschutzgesetz. Aber ich habe mittlerweile das Anzeigenprotokoll. Und da passen einige Dinge nicht. Außerdem liest man von der ersten Zeile an den Strafcharakter aus dem Ding raus.
Gut. Leider geht das jetzt an einen anderen Staatsanwalt, wegen Ortswechsel (Tatortprinzip) und ich muss einfach hoffen, dass ich nicht an einen Beschützerinstinktbehafteten komme.
Mich wollte übrigens noch keine dazu hören. Seltsam das alles.

Jetzt aber der Hammer.
Gestern ruft mich meine Frau an und wir haben uns 52 Minuten am Telefon recht sachlich unterhalten. Sie weiß, dass mit ihrem Traumunterhalt nicht mehr zu rechnen hat (Am Anfang hatte sie mit Kind 1504 Euro von mir gefordert (jetzt dürft ihr mal rechnen, was mit Erziehungsgeld und Kindergeld dabei rauskommt)).
Und sie weiß auch, dass ich meine Position gegenüber dem Umgang gut ausgebaut habe und mir auch keine Fehler erlaube.
Aber auf einmal wollte sie mit mir über Umgang sprechen. Sogar über eine Ausweitung haben wir ernsthaft gesprochen. Wir wollen uns beim JA treffen.
Die Vergewaltigungsgeschichte klang auch an, aber an der Stelle sagte ich zu ihr, dass ich erst mit ihr darüber rede, wenn das Verfahren abgeschlossen ist.
Gut, dann stöhnte sie noch ein wenig, wie schlecht es ihr doch geht, dass sie vielleicht umziehen muss (och, tatsächlich?).

Keine Sorgen. Ich habe mich davon nicht einfangen lassen. Ein paar Sonnenstrahlen machen noch keinen Sommer, speziell bei ihrem Charakter. Aber heftig fand ich die Sache schon. Grabenkampf total mit allen Mitteln, selbst wenn diese strafbewährt sind und zwischendurch redet man mal eine Stunde am Telefon, als sein Nichts gewesen. Glauben tut mir das doch irgendwie keiner, oder?

So, und ich werde jetzt mal zusehen, dass ich mich irgendwie über Wasser halte. Zu Verlieren gibt es ja nicht mehr viel.


Macht es gut, vielleicht besser als ich,
Michael
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« Antwort #45 am: 03. Dezember 2005, 13:30:06 »

Hallo Leidensgenossen und Leidensgenossinnen,
mit einiger Fassungslosigkeit habe ich, 10 Wochen nach der Verhandlung zum Unterhalt, mein Urteil erhalten.

Zur Erinnerung. 10 Wochen vorher schlug der selbe Richter als Kompromiss vor, dass ich 430 Euro zahle.

Nun soll ich fast 1000 Euro überweisen und für mich bleiben dann noch 930 übrig. Von diesem soll ich aber dann noch unstrittige Beträge zahlen, nämlich:
-   Fahrtkosten wegen Umgang (2200km/Monat)
-   Wohnsteuern, die es halt in F gibt (70€/Monat)
-   Rückführung Dispokredit aus Ehe.
-   2 Kredite von meinen Eltern, die er nicht anerkannt hat

Wenn ich das dann noch mal abziehe, komme ich auf 43 Euro zum Leben.
Gut, dann muss ich auch noch das Ehehandy bis zum Ende bezahlen, die Fahrtkosten zur Arbeit wurden auch abgelehnt, die Anwälte... aber das ist ja dann auch egal. Ob mir nun 20 oder 2000 Euro zum Leben fehlen macht am Ende keinen Unterschied.

Selbstbehalt? Pustekuchen. Ich kann euch z.B. mal ein Zitat aus dem Urteil geben, das die Situation vielleicht ein wenig deutlicher macht. Die Erklärung, warum die Fahrtkosten zum Umgang nicht anzuerkennen sind:

„Ebenfalls nicht berücksichtigt werden können die vom Beklagten geltend gemachten erheblichen Fahrtkosten für die Ausübung des Umgangsrechts mit dem gemeinsamen Sohn der Parteien. Fahrtkosten für die Ausübung des Umgangsrechts können nur in eng begrenzten Ausnahmefällen berücksichtigt werden. Der Beklagte hat diese Kosten im eigenen und im Interesse des Kindes selbst aufzubringen, da dies andernfalls sich auf den Unterhaltsanspruch der Klägerin und auch des Kindes selbst auswirken würden, wäre bei Anerkennung der Fahrtkosten die Lebensstellung des Kindes begrenzt. Nur wenn die Fahrtkosten dem beklagte schlechthin unzumutbar wären und dazu führen würden, dass dieser das Umgangsrecht nicht oder nur noch in erheblich eingeschränktem Umfang ausüben könnte, würden Billigkeitserwägungen es erforderlich machen, die Fahrtkosten zu berücksichtigen (vgl. BGH NJW 1995, 717, 718). Dies ist aber nicht der Fall [Meister, kann ich nicht rechnen oder Du? 40 Schleifen ist zu wenig zum Leben. Natürlich werde ich meinen Sohn nicht mehr besuchen können]. Es ist insbesondere zu berücksichtigen, dass die Klägerin einen Unterhalsanspruch unterhalb des Existenzminimums [ja, genau 24 Euro drunter]...“

Den Rest erspare ich euch, da es nun noch abgedrehter wird.

Nun für mich klingt das nach cerebraler Diarrhoe. Aber nun brauche ich eure Hilfe.
1.   What the F… ist BGH NJW 1995, 717, 718? Das sind mind 286 € im Monat. Habe ich echt als Physiker eine Rechenschwäche? Oder warum ist mir das zuzumuten?
2.   Mein Richter berechnet die Fahrtkosten mit 13ct/km. Wie soll man das schaffen? Woher hat der das? Kann ich Belege benutzen um die Kosten aufzuschlüsseln, oder ist das dann auch egal?
3.   Der hat z.B. den Dispo in dem Urteil unterschlagen, obwohl er nach der Verhandlung noch mal Papiere dazu angefordert hat und diese auch erhielt. Schlonzerei? Was soll das?

Dann mal nebenbei. Natürlich gehen wir in Berufung, weil zu verlieren gibt es nicht mehr viel. Vielleicht sollte ich aber einfach zurück nach Deutschland zurück und mich in das Heer der Hartz IV Bezieher einreihen.

Gruss,
Michael
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« Antwort #46 am: 03. Dezember 2005, 13:43:01 »

Moin Michael,

ja, es geschehen Dinge zwischen Verhandlungstermin und Urteilsverkündung, die dem normalen Menschen nicht zugänglich sind...

Zitat
BGH NJW 1995, 717, 718?
BGH Neue Juristische Woche Jahrgang 1995 Seite 717 und 718. Da steht ein Urteil, auf das sich bezogen wird.

Meines Erachtens hat der Richter einen Beschluss des BVerfG unbeachtet gelassen (>hier). Dort steht im vorletzten Absatz:
Zitat
2. Das Unterhaltsrecht darf dem Unterhaltspflichtigen nicht die Möglichkeit nehmen, sein Umgangsrecht zur Erhaltung der Eltern-Kind-Beziehung unter Berücksichtigung des Kindeswohls auszuüben. Dem hat der Gesetzgeber Rechnung getragen. Die Bemessungsregelungen für den Unterhalt ermöglichen die Berücksichtigung dieses Gesichtspunkts.

Na, den Spruch des BVerfG soll der Richter sich mal zu Gemüte führen...

Zitat
Mein Richter berechnet die Fahrtkosten mit 13ct/km.
Das ist eine Pauschale und sollte sich in den unterhaltsrechtlichen Leitlinien finden.

Zitat
Der hat z.B. den Dispo in dem Urteil unterschlagen
Damit dokumentiert er, dass er auch nur ein Mensch ist. Und vor allem Staatsdiener. Bevor der Staat zahlen muss, bist du erst an der Reihe.

Der Gang zum OLG ist absolut gerechtfertigt.

DeepThought

[Editiert am 3/12/2005 von DeepThought]
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
flyaway
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« Antwort #47 am: 05. Dezember 2005, 16:58:13 »

Zitat
Zur Erinnerung. 10 Wochen vorher schlug der selbe Richter als Kompromiss vor, dass ich 430 Euro zahle.


Hi weisnich,

ist ja übel, wie das gelaufen ist mad  

Klar, hinterher ist man immer schlauer, doch warum hast dem Kompromiss nicht zugestimmt?


Kopf hoch und weiter....

Liebe Grüße



flyaway
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« Antwort #48 am: 05. Dezember 2005, 18:42:54 »

Hi Fly,
weil meine Ex den Vorschlag abgelehnt hat und als Klägerin zuerst gefragt wird.

Ausserdem ist da das letzte Wort noch nicht drüber gesprochen. Und bei einem Kompromiss hätte ich jetzt Sorgen, ggf. Änderungen in meinem Leben einfliessen zu lassen. Kompromisse zahlst Du einmal erst.

Vergleiche dazu auch DT Goldene Regel zu den Kompromissvorschlägen im Unterhaltsrecht.

Gruss,
Michael
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« Antwort #49 am: 05. Dezember 2005, 21:24:06 »

Hi,

dass Umgangskosten nicht mal dann anrechenbar sind wenn sie von der Gegenseite verursacht wurden ist hierzulande üblich, ich durfte und darf das selbst buchstäblich erfahren und bezahlen...  Der Staat hat trotz aller gegenteiliger Lippenbekenntnisse kein Interesse am Kindwswohl, sondern daran, dass die Mütter bestmöglich monetär abgepolstert sind, will heissen, der SB des Vaters ist die einzige einigermassen (jaja) harte Grenzlinie. Dass Kids ein naturgegebenes Wohl im Umgang mit ihrem Vater erfahren ist dagegen für die Politik und femizentrierte Rechtsprechung völlig nachrangig.

In deinem Fall würde ich dennoch auf jeden Fall vors OLG ziehen. Und, wenn dir das möglich ist, mit dem härtesten Hund als Anwalt den du dir leisten kannst, auch wenn der nicht nach BRAGO tätig wird sondern gegen Erfolgsprämie oder nach Stundensätzen. Nicht, weil ich Chancen sehe dass die Umgangskosten angerechnet würden vorm OLG, das ist praktisch aussichtslos. Sondern wegen der Wohnsteuern, des Dispokredites und der Kredite deiner Eltern. Mach das alles mit Nachweisen noch fester als bisher, und dann lass den Anwalt machen.

cya, und viel Erfolg,

elwu
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