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vatersein.de - Forum 17. August 2018, 16:46:02 *
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vatersein.de - Forum  |  Allgemein  |  Allgemein (Moderator: midnightwish)  |  Thema: Problem
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Autor Thema: Problem  (Gelesen 24821 mal)
wedi-
_wedi
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.589


« am: 29. Mai 2013, 20:27:18 »

Hi

Wie einige wissen, werde ich von meiner jetzigen Frau ernährt.Durch Unterhaltszahlungen bin ich finanziell auf Null geschröpft.
Einige wissen auch, das sie bei einer Arztfamilie arbeitet.
Es gab immer schon Unstimmigkeiten im Bezug auf Lohnsteuerklasse etc, die i.M. aber wenig wichtig sind.
Sie ist von einem grossem Unternehmen abgeworben worden bei dem sie 1650,- Euro Brutto verdiente.
Mit diesem Brutto ist sie dann in dem Betrieb bei der Arztfamilie eingestiegen.
Die Arbeitszeiten wurden auf 8std. täglich und alle 14 Tage das WE durch vereinbart.

Sie ist nun seit fast 4 Jahren dort Vollzeit beschäftigt.

Nun arbeitet sie 7 Tage die Woche und bekommt nur einen Ausgleich, wenn sie auch energisch darauf besteht, soll heißen, sie arbeitet die Woche durch, an Feiertagen wie Ostern, 1Mai,- Pfingsten werden auch keine Ausnahmen gemacht.

Sie schreibt sich die Stunden auf und liegt weit über 230 Stunden im Monat.

Jetzt hat sie heute , nachdem sie fast zusammen gebrochen ist, darauf aufmerksam gemacht und Ihr wurde sofort mit Kündigung gedroht.

Ich habe ihr geraten erstmal zum Arzt zugehen, da aber Ihr Arbeitgeber Ihr Arzt ist, darf sie nur dort untersucht werden.

Dubios ist, das sie seit neuestem keine Gehaltsabrechnung mehr bekommt, sondern einen Gehaltscheck über 1000,-Euro und 165,-Euro in Bar.
Wenn sie das nicht akzeptieren würde, könnte sie sich sofort etwas anderes suchen.

Ich weiß nicht was ich davon halten soll.
Was soll ich tun?


Gruss Wedi, in der Hoffnung auf Hilfe
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Beppo
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Beiträge: 15.571


KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #1 am: 29. Mai 2013, 21:16:17 »

Hi.

Naja klar ist, dass das nur funktioniert, weil sie es zulässt.

Klar ist auch, dass sie, wenn sie sich wehrt, sofort gewinnen, aber ihren Job, vermutlich, verlieren wird.
Und noch klarer ist, wenn sie sich nicht wehrt, verliert sie ihre Gesundheit.
Insofern muss die Entscheidung klar sein.

Nichtmal in China wird 7 Tage die Woche gearbeitet.

Ich denke, sie sollte in einem ruhigen Moment, also dann wenn gerade nichts vorgefallen ist, deutlich sagen, das sie nicht länger bereit ist, diese Situation hinzunehmen.
Und vermutlich ist das sogar besser schriftlich als mündlich.
Sonst führt das evtl. nur zu verbalen Exzessen.

Aus der Hüfte geschossen würde ich in etwa folgendes schreiben:

"Sehr geehrter Massa,

leider bin ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage, wie bisher xxx Stunden an 7 Tagen in der Woche zu arbeiten, sondern nur noch  40h an bis zu 5 Tagen in der Woche.
Außerdem bitte ich Sie, mir die seit xx.xx.xx rückständigen Gehaltsabrechnungen samt dem dazugehörigen Gehalt zukommen zu lassen.

Ebenso bitte ich Sie, mir die aufgelaufenen Überstunden, seit xx.xx.xx yyy Stück bis zum xx.xx.xx. zu vergüten.


Ihre unterwürfige Sklavin,
Frau wedi."

Und wer erzählt eigentlich so etwas?
Ich habe ihr geraten erstmal zum Arzt zugehen, da aber Ihr Arbeitgeber Ihr Arzt ist, darf sie nur dort untersucht werden.


Ich denke nicht, dass sich dieser Job halte lässt.
Denke aber auch nicht, dass das zu bedauern wäre.

Gruss Beppo
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Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Frieda
Nicht wegzudenken
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Ja.


« Antwort #2 am: 29. Mai 2013, 23:28:55 »

Hallo wedi,

das hier:

Ich habe ihr geraten erstmal zum Arzt zugehen, da aber Ihr Arbeitgeber Ihr Arzt ist, darf sie nur dort untersucht werden.
ist Quatsch, sie hat freie Arztwahl, da hat kein AG reinzureden.

und wenn der Doc deshalb Zicken macht, ist das hier:
Dubios ist, das sie seit neuestem keine Gehaltsabrechnung mehr bekommt, sondern einen Gehaltscheck über 1000,-Euro und 165,-Euro in Bar.
vorm Arbeitsgericht eventuell als Munition zu gebrauchen.

Es ist nicht zu glauben, wie dreist manche Arbeitgeber (meist ungestraft) vorgehen.

Ich drück die Daumen, daß Ihr da ne Lösung findet.

Liebe Grüße

Frieda
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Glaub nicht alles was Du denkst.
Wildlachs
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Geschlecht: Männlich
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« Antwort #3 am: 30. Mai 2013, 00:46:43 »

Moin.

Hört sich für mich nach Verletzung arbeitsrechlicher Vorschriften und sogar nach Steuerhinterziehung an.
Mal 'nen Arbeitsrechtler draufsehen lassen, würde ich sagen.

W.
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wedi-
_wedi
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« Antwort #4 am: 30. Mai 2013, 07:53:46 »

Hi und danke für die Antworten

Natürlich hat sie freie Arztwahl, sie wird aber von Ihren Chefs dazu genötigt im Krankheitsfall zu keinem anderen Arzt zu gehen.Die legen das als ''Vertrauensbruch'' aus.Ich weiß,...Quatsch, aber so sind die eben.
Das sie Ihr Gehalt auf diese Art und Weise ausbezahlt bekommt hat, wie schon vermutet, steuerliche Gründe.
Meine Frau ist gestern Abend erschöpft ins Bett gefallen und hat die ganze Nacht wach gelegen.

So gehts nicht weiter.

Ich versuche sie dazu zu bewegen zu einem richtigen Arzt zu gehen.

Gruss Wedi
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Wildlachs
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« Antwort #5 am: 30. Mai 2013, 08:50:18 »

Moin.

Frau sollte sich einen vernünftigen Job bei einem ordentlichen Arbeitgeber suchen.
Ärztliche Reparaturen führen hier mE nicht weiter.

W.
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wedi-
_wedi
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« Antwort #6 am: 30. Mai 2013, 09:42:23 »

Tach

Ist schon in Arbeit, es gibt so einen ''vernünftigen'' Job nicht an jeder Straßenecke, die Suche wird sich also ein wenig hinziehen.Das Arbeitsamt ist da auch keine große Hilfe, dort war sie schon.
Was die ärztlichen Reparaturen angeht, denke ich, sind diese notwendig, da sie m.M.n. schon kurz vor dem Zusammenbruch steht.


Gruss Wedi
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Inselreif
Gast
« Antwort #7 am: 30. Mai 2013, 11:18:36 »

Hi wedi,

mein erster Eindruck ist, dass Deine Frau bei ihren Sklaventreibern über die selben Stöckchen springt wie viele hier bei ihren Exen.
Es gibt ein Arbeitszeitgesetz und es gibt steuerliche Vorschriften. Es besteht Anspruch auf eine Gehaltsabrechnung und aufpassen sollte sie auch, was dann die Lohnbescheinigung und Meldung zur Sozialversicherung angeht.
Zumindest sollte sie das alles so sauber dokumentieren, dass der Arzt mit der Kündigung Probleme bekäme.

Gruss von der Insel
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Bester Papa
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« Antwort #8 am: 30. Mai 2013, 12:03:21 »

Hi!

Was gibt es für Gründe, an einem Job festzuhalten, wo man umgerechnet ca. 5€ Stundenlohn verdient?

Der Arbeitgeber begeht hier vermutlich Steuer- und Sozialbetrug und das dürfte ihm irgendwann um die Ohren fliegen.Da Deine Frau vermutlich nicht die Einzige ist, würde ich mich auch nicht einschüchtern lassen. Da drohen u.U. empfindliche Strafen.

Eine Gehaltsabrechnung ist schon vor dem Hintergrund von Renten- und Arbeitslosenansprüchen wichtig.

Gruss
BP

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brille007
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« Antwort #9 am: 30. Mai 2013, 12:37:44 »

Moin wedi,

in Ergänzung zu den Vorschreibern: 5 EUR netto pro Stunde sind ein Hungerlohn; da findet sich von heute auf morgen fast überall etwas Besseres. Um sich die Gesundheit zu ruinieren, schlecht zu schlafen und keine Zeit mehr zum Leben zu haben ist das definitiv zu schlecht bezahlt.

Was diese Docs aber vermutlich noch mehr fürchten als eine arbeitsrechtliche Auseinandersetzung ist die Öffentlichkeit. Ein AG-Verfahren, bei dem am Ende ein paar Kröten Abfindung herauskommen, kratzt die wenig. Insofern würde auch ich dazu raten, zu einem guten Arbeitsrechtler zu gehen und das Ding auf saubere Füsse zu stellen - entweder mit einer umgehenden, ggf. sogar rückwirkenden Anpassung der Bezüge und Arbeitszeiten (falls der Job wirklich toll und unverzichtbar ist) oder mit einer ebenso umgehenden Beendigung; natürlich ebenfalls mit einer Nachzahlung für mindestens die vergangenen Monate. In beiden Fällen mit einer sauberen Gehaltsabrechnung, aus der die Beiträge zur Sozialversicherung hervorgehen. Das Ganze würde ich als RA verbinden mit der Ankündigung, im Fall einer Nicht-Einigung die lokale Presse einzuschalten und damit ordentlich Wind zu machen.

Allerdings stimmt tatsächlich: Solche Arbeitsverhältnisse kommen zustande, weil Menschen so weit gehen, wie sie ungestraft gehen können. Manche davon wachen erst auf, wenn endlich mal jemand mit der flachen Hand auf den Tisch haut und deutlich sagt "So nicht!"

Grüssles
Martin
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When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
DeepThought
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« Antwort #10 am: 30. Mai 2013, 20:46:08 »

Moin,

ich erlebe täglich, welche Grenzen der Erpressbarkeit (künftige) Arbeitnehmer sich selbst setzen. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Menschen denken, nur Arbeitgeber dürfen kündigen. Ich würde mit dem Arzt kein Wort reden und auch nichts schriftlich machen. Sie soll sich bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden (nicht arbeitslos!!), ihre Bewerberdaten auf der jobbörse hinterlegen und fleißig Bewerbungen schreiben - vor allem initiativ. Aus dem Job heraus bewirbt es sich besser und leichter als aus der Arbeitslosigkeit.

Sie kann mir gern ihre Bewerbungsunterlagen zur Durchsicht zuschicken.

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
wedi-
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« Antwort #11 am: 14. Juni 2013, 08:02:31 »

Moin

Heute Morgen ist die Bombe geplatzt.
Meine Frau ist zusammengebrochen.Sie hatte richtige Heulkrämpfe.
Sie ist nun beim Arzt, aber einem anderen.
Als Ihr Arbeitgeber davon erfuhr(wir haben sie sofort benachrichtigt), wurde gesagt Zitat:,,Wer an mir vorbeigeht, der braucht erst gar keinen gelben Schein vorbeibringen, das ist ein Vertrauensbruch sondergleichen''.Das Gespräch wurde beendet.
Sie wird die Krankmeldung selbstvertständlich vorbeibringen.
Ich denke der Krieg hat begonnen. puzzled

Gruß Wedi
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« Antwort #12 am: 14. Juni 2013, 08:24:01 »

Hi wedi,

sie sollteden SChein nicht alleine vorbeibringen, sondern mit einem Zeugen, damit sie im Zweife3lsfallnachweisen kann ,daqss sieihrKrankmeldung ordnungsgemäß abgegeben hat.

Lg Tina
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
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« Antwort #13 am: 14. Juni 2013, 08:32:52 »

Danke Tina, das wird wohl nötig sein.
Wer weiß, was die sich nun alles einfallen lassen.

Ich bin doch sehr erstaunt, wie hochstudierte Menschen, die sich Ärzte schimpfen, mit anderen Menschen umgehen.
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Ja.


« Antwort #14 am: 14. Juni 2013, 08:34:19 »

Hallo,

Als Ihr Arbeitgeber davon erfuhr(wir haben sie sofort benachrichtigt), wurde gesagt Zitat:,,Wer an mir vorbeigeht, der braucht erst gar keinen gelben Schein vorbeibringen, das ist ein Vertrauensbruch sondergleichen''

Wie dreist ist das denn? Diesen Spruch würde ich mir für später gut merken.
Wäre sie zu ihm gegangen, hätte sie zu hören bekommen, daß sie sich alles nur einbildet und sich nicht so anstellen soll. Und wie geht der Mann mit seinen Patienten um, die zufällig nicht bei ihm angestellt sind? Oh Mann. Würde ich bei meinen Hausarzt sowas mitbekommen, würde ich die Praxis wechseln und dafür sorgen, daß andere Patienten auch davon erfahren.

Ich denke der Krieg hat begonnen. puzzled

Jepp. Und ich wünsche Euch dafür viel Kraft und Erfolg. Damit Es Euch wieder besser geht und damit es anderen nicht so passiert. Solchen "Arbeitgebern" muß das Handwerk gelegt werden.

Deiner Frau Gute Besserung!

Liebe Grüße

Frieda
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« Antwort #15 am: 14. Juni 2013, 08:47:17 »

Moin wedi,

Ich bin doch sehr erstaunt, wie hochstudierte Menschen, die sich Ärzte schimpfen, mit anderen Menschen umgehen.
Ärzte (oder überhaupt Akademiker) sind nur in den Augen von ein paar Mitmenschen was Besseres. Ich muss immer grinsen, wenn ich in einer Gebrauchtwagen-Verkaufsanzeige das Wort "Arztwagen" sehe - als ob die besser Auto fahren könnten oder ihre Autos besser pflegen könnten als andere. Oder wenn ich in einem Geschäft höre, wie jemand nach "Ärzterabatt" fragt.

Daneben gibt es allerdings immer noch auch den "Götter-in-weiss"-Nimbus - und bei dem muss ich überhaupt nicht grinsen: Was "der Doktor" sagt, wird von vielen - vor allem älteren - Menschen nicht in Frage gestellt. Wenn deshalb auf die Einholung einer medizinischen Zweitmeinung verzichtet wird, kann ich richtig sauer werden.

Ärzte sind in keiner Hinsicht etwas Besseres; die meisten bilden sich das auch nicht ein. Und den anderen muss diese Einstellung einfach irgendwann um die Ohren fliegen. Deshalb hatte ich weiter oben ja empfohlen, dafür zu sorgen, dass das diesmal nicht geräuschlos über die Bühne geht. Redakteure der lokalen Presse sind dafür durchaus zu haben. Und weil Ärzte nicht damit drohen können, keine Anzeigen mehr zu schalten, gibt's normalerweise auch keine Maulkörbe für Journalisten.

Ein Arbeitgeber, der meine Frau derart besch*eiden bezahlt, für Heulkrämpfe sorgt und dann auch noch solche Sprüche ablässt, dürfte sich auf einen Shitstorm gefasst machen, der ihm das Toupet weg- und das Wartezimmer leerbläst.

Grüssles
Martin



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« Antwort #16 am: 14. Juni 2013, 09:44:07 »

Moin!

Hat Deine Frau eine Rechtschutzversicherung, die auch das Arbeitsrecht abdeckt? Wen nein, würde ich mir Die schleunigst zulegen.  Die Versicherungen verlangen in der Regel eine Vorlaufzeit von mind. 3 Monaten, bevor man die in Anspruch nehmen kann. Die kann sich lohnen, wenn es zu einem Prozess kommt.

Gruss
BP

P.S.: Gibt's da keinen Betriebsrat?
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« Antwort #17 am: 14. Juni 2013, 12:28:29 »

Den Versicherungsbeitrag können sie sich sparen, der Versicherungsfall ist ja im Grunde bereits eingetreten und die Versicherung wird nicht zahlen.
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Beppo
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« Antwort #18 am: 14. Juni 2013, 12:47:57 »

P.S.: Gibt's da keinen Betriebsrat?
In einer Arztpraxis?

Ich denke, diesem Job solltet ihr keine Träne nachweinen und Arbeitsrechtsprozesse sind i.d.R. für den Arbeitnehmer ein Selbstgänger und kostenlos.
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« Antwort #19 am: 14. Juni 2013, 13:06:03 »

Moin,

Arbeitsrechtsprozesse sind i.d.R. für den Arbeitnehmer ein Selbstgänger und kostenlos.
das ist richtig. Zu beachten sind allerdings die in mancher Hinsicht sehr kurzen Fristen; gerade bei Kündigungen.

Grüssles
Martin
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« Antwort #20 am: 14. Juni 2013, 15:40:13 »

Arbeitsrechtsprozesse sind zwar häufig ein Selbstgänger für den Arbeitnehmer - aber nicht kostenlos.

Jede Partei trägt die eigenen Kosten.
Die Klage kann man noch kostenfrei bei Gericht einreichen.
Danach kommen Anwälte ins Spiel und da geht es los mit dem Geld.

Fristsetzung: 3 Wochen nach Erhalt der Kündigung. Hat deine Frau eine Kündigung erhalten? Klang bisher nicht so.
Der AG ist einfach nur gemein. gun

Rechtschutz greift nicht mehr. Bei uns hat sie mal gesagt: Aber den Job haben sie vor 4 Jahren angenommen, die Versicherung aber erst vor 3 Jahren abgeschlossen. Da wußten Sie schon, dass sie 3 Jahre später klagen müssen. Deshalb treten wir nicht ein. Für die war der Schaden schon mit dem Antritt der Arbeitsstelle eingetreten. Und das war vor Abschluß der Versicherung...

Kein Spielplatz!



Es gibt ein Forum mit Namen arbeitsrecht.de die haben ein paar Experten was das angeht. (Bitte löschen - falls ich das nicht schreiben darf)

Alles Gute!
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« Antwort #21 am: 14. Juni 2013, 16:24:57 »

Hi

Eine Kündigung hat sie noch nicht erhalten, wir rechnen aber damit.
Problem wird das Geld sein, wie ich die einschätze stellen die die Lohnzahlungen ein, bzw. werden die dubiosen Lohnzahlungen runtergeschraubt.

Eine Rechtschutzversicherung besteht und ich habe dort auch schon mal so nachgefragt, die haben Deckung zugesagt.

Meine Frau hat neben dem psychischen Problemen(Burn Out?Huch)auch körperliche Leiden, so ist heute ein Magengeschwür festgestellt worden, das vorher als ''Einbildung'' abgetan wurde.Sie bekam bei Schmerzen immer irgendwelche Tropfen verschrieben, die dann auch immer eine gewisse Zeit halfen.Nächste Woche geht sie zu einem Spezialisten.

Wir warten erstmal die Reaktionen ab, haben aber auch schon einen Termin beim Arbeitsamt gemacht.

Mal sehen was kommt.


Gruß Wedi und danke
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Bester Papa
_Bester Papa
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« Antwort #22 am: 14. Juni 2013, 16:47:18 »

Rechtschutz greift nicht mehr. Bei uns hat sie mal gesagt: Aber den Job haben sie vor 4 Jahren angenommen, die Versicherung aber erst vor 3 Jahren abgeschlossen. Da wußten Sie schon, dass sie 3 Jahre später klagen müssen. Deshalb treten wir nicht ein. Für die war der Schaden schon mit dem Antritt der Arbeitsstelle eingetreten. Und das war vor Abschluß der Versicherung...
Dann hat Dich die Versicherung aber schön über den Tisch gezogen!

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TotoHH
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« Antwort #23 am: 14. Juni 2013, 16:50:38 »

so ist heute ein Magengeschwür festgestellt worden, das vorher als ''Einbildung'' abgetan wurde.Sie bekam bei Schmerzen immer irgendwelche Tropfen verschrieben, die dann auch immer eine gewisse Zeit halfen.Nächste Woche geht sie zu einem Spezialisten.

Und noch ein Argument, dass geschickt eingesetzt, den alten Arbeitgeber eigentlich gefügig machen sollte, das Thema möglichst "großzügig" zu beenden... Versucht vom neuen Arzt oder vom Spezialisten ruhig mal herauszubekommen, ob das Magengeschwür ganz neu ist... Aber nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, dass mit der Aussage ein Kollege reingeritten werden soll. Und dass Deine Frau damit schon mal in Behandlung war, ist sicherlich bei der KV nachweisbar - ich bin mir sicher, dass der Geldgeier alles immer schön abgerechnet hat!

Ich würde Fakten sammeln, und dann den Arzt damit konfrontieren und recht zurückhaltend erwähnen, dass es da Details gibt, die die Ärztekammer, das Finanzamt, die Sozialversicherung und nicht letzt die lokale Presse interessieren könnte. Alleine dass sollte dazu führen, dass dem Arzt auffällt, dass er irgendwie in den vergangenen Monaten zu wenig Geld für zu viel Arbeit überwiesen hat. Und damit verbunden, dass man sich bei Freistellung gegen volle(!) Gehaltszahlung zum Ende des Jahres und einem wohlwollenden Zeugnis trennen wird.

Das soll ja nur ein Angebot für den Sklaventreiber sein.

toto
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wedi-
_wedi
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« Antwort #24 am: 30. Juni 2013, 19:01:54 »

Hi

Heute am Sonntag kam per ''Autopost'' dieses Schreiben:






                                  Ordentliche Kündigung

Sehr geehrte Frau Wedi

Hiermit kündige ich das Arbeitsverhältnis fristgemäß zum 31.07.2013 aus betrieblichen
Gründen.Gleichzeitig stelle ich Sie mit sofortiger Wirkung unter Anrechnung des
Resturlaubs sowie Beibehaltung Ihres Lohnes bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses von
jeder weiteren Arbeitstätigkeit frei.Für die durch Sie geleistete Arbeit darf ich mich
bedanken!



Hochachtungsvoll

Unterschrift Frau des Arbeitgebers



Dazu muss ich sagen, das meine Frau bei dem Mann der Unterzeichnerin angestellt ist.
Meine Frau ist weiterhin krankgeschrieben.Über den Urlaub gibt es keine Aufstellung genau wie es keine Gehaltsabrechnungen gibt.


Gruss Wedi
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