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vatersein.de - Forum 21. Oktober 2018, 20:29:50 *
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vatersein.de - Forum  |  Allgemein  |  Allgemein (Moderator: midnightwish)  |  Thema: Problem
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Autor Thema: Problem  (Gelesen 25062 mal)
wedi-
_wedi
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« Antwort #50 am: 21. September 2013, 16:19:18 »

Hi

Zum 1.07. fängt die dort an zu arbeiten.(frag mich nur für wie lange, denn länger als 1 Jahr hat es in den letzten 10 Jahren dort keiner ausgehalten).
Nicht mal 2 Monate und sie ist wieder weg. c

Nach einigen Schriftwechseln und auch Androhungen der Gegenseite, das sie uns anzeigen wollen, wegen Prozessbetrugs(meine Frau hat sämtliche Arbeitnehmer aufgeführt, auch die, die wohl dunkel beschäftigt sind, das kann sie ja aber nicht wissen), wird immer noch bestritten, das der Arzt der AG ist/war.
Selbst bei der KV meiner Frau ist der Arzt als AG aufgeführt.Nun ja....

Nun schreiben die:

Es wird beantragt die Klage abzuweisen, gleichwohl soll ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und ohne Präjudiz nur um die Risiken des Annahmeverzugslohnes zu vermeiden, der Klägerin durch den Beklagten der Abschluss des nachfolgenden Teilvergleichs angeboten werden.

Die Klägerin wird bei dem Beklagten zu unveränderten Bedingungen bis zur rechtskräftigen Beendigung des Verfahrens, längstens aber bis zum 23.01.2013 weiter beschäftigt.

Kann mir das jemand erklären?
Die Ärzte wollen sicher nicht, das meine Frau Ihren Hof noch einmal betritt.


Gruss Wedi

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wedi-
_wedi
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« Antwort #51 am: 21. September 2013, 18:02:26 »

In Ergänzung und zur Info:
Meine Frau musste vor zwei Wochen Operiert werden, da durch schlampige ärztliche Versorgung der ehemaligen Chefs ein Geschwür entfernt werden musste.
Wären durch ordnungsgemäße Untersuchungen rechtzeitig die richtigen Medikamente verordnet worden, hätte diese OP laut Aussagen der jetzt behandelnden Ärzte verhindert werden können.
Dadurch und wegen anderem ist meine Frau noch bis auf weiteres krank geschrieben.
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Inselreif
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« Antwort #52 am: 21. September 2013, 18:25:31 »

längstens aber bis zum 23.01.2013
puzzled
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wedi-
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« Antwort #53 am: 21. September 2013, 18:33:24 »

Jep, das steht da so und ist kein Ablesefehler von mir, sondern wohl ein Fehler des Anwalts.
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« Antwort #54 am: 21. September 2013, 18:44:02 »

Hi!
Der AG meint wohl 23.01.2014.
Der AG hat das finanzielle Risiko,  bei einer Niederlage vor dem Arbeitsgericht den vergangenen Lohn nachzahlen zu müssen, ohne dafür Arbeitsleistung erhalten zu haben.

Dieses Risiko will er dur das Angebot vermeiden.  Evtl. spekuliert er darauf,  dass Deine Frau das Angebot nicht annimt. Sollte also Deine Frau den Prozess gewinnen,  müsste er für die Zeit keinen Lohn zahlen.

Was spricht dagegen,  das Angebot anzunehmen und sich krank schreiben zu lassen?

Besprich das mal mit Deinem RA.

Gruss
BP
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wedi-
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« Antwort #55 am: 21. September 2013, 18:47:28 »

Hi

Was spricht dagegen,  das Angebot anzunehmen und sich krank schreiben zu lassen?
Sie ist noch krankgeschrieben:
In Ergänzung und zur Info:
Meine Frau musste vor zwei Wochen Operiert werden, da durch schlampige ärztliche Versorgung der ehemaligen Chefs ein Geschwür entfernt werden musste.
Wären durch ordnungsgemäße Untersuchungen rechtzeitig die richtigen Medikamente verordnet worden, hätte diese OP laut Aussagen der jetzt behandelnden Ärzte verhindert werden können.
Dadurch und wegen anderem ist meine Frau noch bis auf weiteres krank geschrieben.

Und das weiß die Gegenseite auch.

Gruss Wedi
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Bester Papa
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« Antwort #56 am: 21. September 2013, 18:58:12 »

Zur Abwägung vielleicht noch mal eine Faustformel,
wonach sich die Höhe einer Abfindung ermittelt:

Durchsch. Monatslohn der letzten 3 Jahre (incl. Bonus und Zulagen) x Anzahl Jahre Betriebszugehörigkeit x FaktorX

Der Faktor X ist branchenabhängig und liegt zwischen 0, 5 und 3. Es soll sogar skandinavische AGs geben, die Faktor 6 bezahlen.

Während er im Bankbereich gern mal bei 2-3 liegt, schätze ich die Gesundheitsbranche wohl eher bei 0, 5.

Insofern ist das Angebot nicht so schlecht.
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wedi-
_wedi
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« Antwort #57 am: 21. September 2013, 19:30:05 »

Hi

Laut Berechnung unseres Anwalts mit dem Faktor 0,5, wie du schon richtig geschätzt hattest, liegt die Abfindung bei ca. 6000,-Euro, eher etwas mehr.
Meine Frau ist jetzt aber krank geschrieben und die Lohnfortzahlung der KK ist eingetreten, wie verhält es sich denn dann, da für die AG kein Verzugslohn zu leisten ist?
Das ist es, was ich nicht verstehe und auch warum sie mit Wissen der Krankschreibung ein ''Angebot'' machen, das eh nix bringt, oder bin ich da gerade auf ner falschen Welle?

Gruss Wedi   
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Bester Papa
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« Antwort #58 am: 21. September 2013, 19:37:05 »

So ganz versteh ich das auch nicht.
Ich kann mir das nur so erklären,  daß der AG mit einer Niederlage rechnet und das Arbeitsverhältnis daher max. auf 23.01.2014 begrenzen will.

Die Frage ist auch: Was bedeutet rechtskräftige Beendigung?

Vielleicht sollte Deine Frau doch weiter pokern und das Angebot nicht annehmen.
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ginnie
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« Antwort #59 am: 22. September 2013, 10:38:05 »

Hi


Es wird beantragt die Klage abzuweisen, gleichwohl soll ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und ohne Präjudiz nur um die Risiken des Annahmeverzugslohnes zu vermeiden, der Klägerin durch den Beklagten der Abschluss des nachfolgenden Teilvergleichs angeboten werden.

Die Klägerin wird bei dem Beklagten zu unveränderten Bedingungen bis zur rechtskräftigen Beendigung des Verfahrens, längstens aber bis zum 23.01.2013 weiter beschäftigt.


zunächst sollte klar sein, dass der Schreibfehler in dem Angebot berichtigt wird, bevor über ein Annehmen nachgedacht wird.

Das Angebot beinhaltet keine Abfindung. Da steht nur, dass das Beschäftigungsverhältnis bis zum rechtskräfftigen Ende des Verfahrens bestehen bleibt. Das Verfahren könnte durch Anerkenntnis, Klagerücknahme, oder Urteil oder Vergleich beendet werden. Bis zu diesem Datum wird dann Arbeitsentgelt geschuldet gegen Arbeitsleistung (was sich wiederum wegen der Arbeitsunfähigkeit erübrigt, außer die Entgeltfortzahlung, die aber schon geendet hat). Längstens bis 23.01.2014 (nehmen wir mal an dass es ein Schreibfehler ist) würde die Gegenseite Entgelt zahlen falls das Verfahren bis dahin nicht rechtskräftig beendet ist.

Außerdem schreiben die - Teilvergleich - das heißt dass nur ein Teil eurer Klage von dem Vergleich berührt ist Huch

Das müsste dir der Anwalt mal näher erklären.

Ich glaube die pokern nur, denn wenn ihr zustimmt, wäre u.U. dadurch das Arbeitsverhältnis "vergleichsweise" beendet. Ohne Abfindung. Also ein mieser fauler Vergleichsversuch, um die Sache schnell zu eigenem Vorteil loszusein, wenn du mich fragst.

Ich weiß nicht genau was Annahmeverzugslohn ist. das beschreiben die ja als deren Vergleichsgrundlage bzw. deren Risiko. Das müsstes du dir auch mal erklären lassen von deinem Anwalt.

zu dem eventuellen Behandlungsfehler (verschleppen einer Krankheit wegen falscher Diagnose) weiß ich nicht, ob ihr da auch noch eine Baustelle aufmachen wollt. Die Krankenkasse interessiert sich für vermutete Behandlungsfehler, berät dazu und stellt Unterlagen zur Verfügung (auch Gutachten). Da könnt ihr also auf jeden Fall nachfragen. Die Frage, ob dem Arzt ein Fehler nachzuweisen ist, ist kompliziert, vor allem wenn er nie eine Krankenakte angelegt hat mit Untersuchungsergebnissen, sondern nur die Beschwerden "nicht ernst genommen hat" (so klang es für mich). Da man ja freie Arztwahl hat und auch das Recht auf eine Zweitmeinung usw., kann man dem Arzt nicht unbedingt ein Verschulden vorhalten, oder eine Fehldiagnose. Schlimmstenfalls wird argumentiert, dass deine Frau einfach zu einem anderen Arzt hätte gehen sollen, und es zählt nicht, dass ihr AG -der zufällig Arzt ist- sie da unter Druck gesetzt hat. Denn es ist überhaupt nicht nachweisbar, im Zweifel hat er sowas nie gesagt, oder hat sie es schriftlich?  Das alles hat aber nichts mit dem Arbeitsrecht zu tun, sondern ist völlig unabhängig davon zu sehen. Da kann ich also deiner Frau erstmal gute Besserung wünschen, als allerwichtigstes.

soviel erst mal von mir.

ligr ginnie



 

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« Antwort #60 am: 22. September 2013, 10:56:19 »

Moin.

Ich denke, ihr solltet Euch zunächst einmal klar werden, was ihr erreichen wollt. Eine Weiterbeschäftigung ja vermutlich nicht. Wenn ihr also eine möglichst hohe Abfindung herausholen wollte, dann ist der Weg über einen Vergleich sicherlich der richtige. Und dann wäre dieses Angebot sicherlich nur als ein erstes zu verstehen, da ist sicherlich noch Luft nach oben, insbesondere, da ihr ja noch andere Pfeile im Köcher habt. Es sei denn, ihr wollt ihm auch noch einen reinwürgen. Was zu holen ist und wie am besten gepokert wird, das würde ich tatsächlich Euren Anwalt machen lassen.

und die Sache mit dem Behandlungsfehler - so er denn nachgewiesen werden kann - hat mit Arbeitsrecht nichts zu tun. aber kann - wenn ihr es wollt - sicherlich in eine umfassende Vergleichsregelung miteinfließen.

Gruss, toto
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« Antwort #61 am: 23. September 2013, 11:44:42 »

Hi

Die Sache eskaliert:

Da wir uns immer noch darüber streiten, wer den nun der Arbeitgeber ist und wie viel Arbeitnehmer der Arzt beschäftigt, haben wir als Zeugen das zuständige Finanzamt aufgeführt.
Jetzt haben die Arbeitgeber die leitende Finanzbeamtin angerufen, die zusammengesch*ssen und mit einem Disziplinarverfahren gedroht, da sie unserem Anwalt Auskunft gegeben haben soll.Hat sie aber nicht, sie wurde lediglich als Zeuge benannt.
Die Finanzbeamtin hat jetzt unseren Anwalt angeschrieben, wie er darauf kommt, das sie Auskunft gegeben haben soll.
Er muss nun tätig werden, da er der Finanzbeamtin klar machen muss, das er das nie gesagt, oder geschrieben hat.Dazu wird er seine Schriftstücke der Beamtin übersenden.
In diesen Schreiben sind alle Arbeitnehmer aufgeführt, auch die, die dort schwarz arbeiten.

Das Finanzamt wird dann tätig und da mal genauer hinschauen, so unser Anwalt.
Wir wollten die weder anschwärzen, oder auch sonst nix böses, nur eben gegen die Kündigung klagen, das Finanzamt haben die nun selber eingeladen. c

Ich bin ja mal gespannt.


Gruss Wedi
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Ein Leben lang!


« Antwort #62 am: 23. September 2013, 12:17:48 »

Na das ist ja knuffig. Die Finanzbeamtin darf aber gar keine Auskunft geben, auch im Verfahren nicht, es sei denn, dass der Betroffene zustimmt. Alle anderen Ausnahmen, die ein Offenbaren von steuerlichen Sachverhalten zulässig machen, liegen nicht vor.

Die tut mir ja leid!! Traurig Mit einem Bein im Diszi wegen nix.

LG LBM
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dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #63 am: 23. September 2013, 12:26:21 »

Ja, mir tut die auch leid, wenn aber nicht das Finanzamt Auskunft über die Anzahl der Arbeitnehmer und darüber, wer nun Arbeitgeber meiner Frau war, wer dann?

Im übrigen hat sie ja keine Auskunft gegeben und das wird unser Anwalt gerade stellen, allerdings auch mit Übersendung der Gerichtsakten an das Finanzamt, denn nur so kann er beweisen, das die Ärzte sich das aus den Fingern gesogen haben.

Wie das Finanzamt auf die Akten reagiert weiß ich nicht.
« Letzte Änderung: 23. September 2013, 12:32:12 von wedi- » Gespeichert
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« Antwort #64 am: 23. September 2013, 14:32:33 »

Moin Wedi.

ich stelle noch mal - nun direkt die Frage:
Was wollt ihr? Recht bekommen und dem Arbeitgeber eine Reinwürgen?
Wiedereinstellung???

Beides kann ich nicht wirklich nachvollziehen!

oder doch vielleicht eine nette Abfindung, damit Deine Frau sich gut gesunden kann und auch Zeit hat, einen neuen Job zu finden. Dies müsste doch - mit Euren Argumenten und vielleicht ein wenig Show - vergleichsweise zu verhandeln sein.

Gruß, Toto
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« Antwort #65 am: 23. September 2013, 14:50:51 »

Moin wedi,

rein prozessrechtlich müsstet Ihr nicht das Finanzamt als Zeuge benennen (was sollte dieses denn auch über nicht bestehende Arbeitsverhältnisse aussagen können?), sondern alle "Arbeitnehmer" einzeln, namentlich und mit Adresse. Das würde natürlich ordentlich Zoff geben, denn damit wären auch die Schwarz-Arbeitsverhältnisse aktenkundig.

Wahlweise könnte Euer Anwalt der Gegenseite auch anbieten, das Verfahren gegen Zahlung einer angemessenen Abfindung einzustellen, so dass diese ganzen Sachverhalte gar nicht erörtert werden müssen.

Aber eine SB des Finanzamts als Zeugin für etwas zu benennen, das sie weder bezeugen kann noch darf, war keine wirklich gute Idee.

Grüssles
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« Antwort #66 am: 23. September 2013, 15:02:02 »


Was wollt ihr? Recht bekommen und dem Arbeitgeber eine Reinwürgen?

Nein, wie ich schon schrieb ist es das letzte was wir wollten, die AG selber bringen das Finanzamt nun dazu Einsicht in die Akten nehmen zu müssen, das waren nicht wir.

Wiedereinstellung???
Wird nach diesem Prozedere wohl nicht mehr möglich sein.

oder doch vielleicht eine nette Abfindung, damit Deine Frau sich gut gesunden kann und auch Zeit hat, einen neuen Job zu finden. Dies müsste doch - mit Euren Argumenten und vielleicht ein wenig Show - vergleichsweise zu verhandeln sein.
Das ist es, worauf es i.M. hinauslaufen sollte, die Gegenseite verstrickt sich aber immer mehr und wird, je mehr Feuer sie selber schüren, immer verbissener und sturer.
Wir können den Prozess nicht mehr aufhalten, die Mahlsteine(Finanzamt) haben sie selber mit dieser unsinnigen Disziplinar-Androhung in Gang gesetzt.
Die Finanzbeamtin wird sich die Akten denke ich genau ansehen müssen, um sich selber zu retten.
Und nochmal:
Wir haben nie gesagt, das das Finanzamt uns Auskunft gegeben hat, das hat nur die Gegenseite da rein interpretiert und dem Finanzamt gedroht.
Wir wollten denen nie ans Bein pinkeln, das haben die selber gemacht.

Es ist nun mal so, das wir beweisen müssen, wer der Arbeitgeber ist und das sie mehr als 10 Arbeitnehmer haben.

Die Arbeitgeber sagen aus, das es sich bei den Lohnsteuerbescheiden um einen Fehler handelt, wenn der Arzt und nicht die Ärztin als AG dort eingetragen ist und das die ganzen letzten Jahre?

Desweiteren handelt es sich auch um einen Fehler, das der Arzt bei der KK als AG eingetragen ist, schon seltsam oder?



Gruss Wedi

Sorry, hab gerade erst gesehen, das du geschrieben hast, gehe heute Abend nochmal darauf ein.
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« Antwort #67 am: 23. September 2013, 15:09:59 »

Hi

Doch noch mal eben schnell.
, sondern alle "Arbeitnehmer" einzeln, namentlich und mit Adresse. Das würde natürlich ordentlich Zoff geben, denn damit wären auch die Schwarz-Arbeitsverhältnisse aktenkundig.
Wahlweise könnte Euer Anwalt der Gegenseite auch anbieten, das Verfahren gegen Zahlung einer angemessenen Abfindung einzustellen, so dass diese ganzen Sachverhalte gar nicht erörtert werden müssen.
Das haben wir schon getan, komischerweise sind aber alle AN bei Ihm angestellt, nur meine Frau bei Ihr, folglich:weniger als 10 kein Kündigungsschutz.

Sie ist aber nachweislich bei Ihm angestellt, was bestritten wird.

Deswegen wurde das Finanzamt von uns als Zeuge benannt, da die AN dort geltend gemacht werden und wenn alles so ist wie sie sagen, könnten sie ja auch Ihre Zustimmung zur Auskunft geben.



Gruss Wedi
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« Antwort #68 am: 23. September 2013, 15:26:59 »

Es ist nun mal so, das wir beweisen müssen, wer der Arbeitgeber ist und das sie mehr als 10 Arbeitnehmer haben.

Nö - in einem netten Vergleich muss gar nichts bewiesen werden. Da muss die Gegenseite nur berechtigt fürchten, dass ihr etwas beweisen könnt bzw. den ganzen Wind fürchten, den eine etwaige Recherche macht...

die Gegenseite verstrickt sich aber immer mehr und wird, je mehr Feuer sie selber schüren, immer verbissener und sturer.
Wir können den Prozess nicht mehr aufhalten, die Mahlsteine(Finanzamt) haben sie selber mit dieser unsinnigen Disziplinar-Androhung in Gang gesetzt.


Ja, das kann schon sein, dass die eine oder andere recht unkontrollierte "Beweisführung" eine Einigung nun schwieriger gemacht hat... Aber ich würde es immer noch versuchen.

Es liegt ja ein Angebot auf dem Tisch. Was sagt Euer Anwalt dazu? Warum nicht dies verdoppeln oder verdreifachen, verbunden mit nem gerichtsfesten Entwurf einer Vergleichsregelung und mal schauen was passiert... Ihr habt eigentlich nichts zu verlieren (ggf. den Anspruch auf sofortiges Arbeitslosengeld, wenn es mit einer Anstellung nicht sofort klappt - da muss Euer Anwalt eben aufpassen oder - viel besser - es muss einfach in der Vergleichssumme mit abgefrühstückt sein)

Gruß, toto

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wedi-
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« Antwort #69 am: 23. September 2013, 17:51:59 »

Es liegt ja ein Angebot auf dem Tisch. Was sagt Euer Anwalt dazu? Warum nicht dies verdoppeln oder verdreifachen, verbunden mit nem gerichtsfesten Entwurf einer Vergleichsregelung und mal schauen was passiert...
Dieser angebotene Vergleich ist nichtssagend.
Vorrangig geht es in einem neuen Schreiben, das uns noch nicht vorliegt und noch zur Bearbeitung beim Ra liegt, darum, das die Klage abgewiesen werden soll, da wir den Arzt verklagen und bestritten wird, das er der AG ist.
Die Rechtsanwälte haben auch schon miteinander telefoniert, der Gegnerische Anwalt aber Weisung des Mandanten hat, keinen Vergleich einzugeheen.
Auch wusste der Anwalt nichts von der Androhung des Diszi's.

Die Sache ist also sehr verzwackt.




Gruss Wedi
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Inselreif
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« Antwort #70 am: 23. September 2013, 18:09:52 »

Deswegen wurde das Finanzamt von uns als Zeuge benannt, da die AN dort geltend gemacht werden und wenn alles so ist wie sie sagen, könnten sie ja auch Ihre Zustimmung zur Auskunft geben.
Einen Zeugen zu benennen, der nichts sagen darf, ist reichlich witzlos und reines Säbelrasseln. Der Beweisantritt ist ohne die Zustimmung wertlos und der schale Geschmack, der durch die Verweigerung der Zustimmung bleibt, ist zivilrechtlich völlig unbedeutend.
In solchen Fällen muss man auf eine Beweislastumkehr hinarbeiten oder eine Hilfskonstruktion wie den § 421 ZPO nutzen.

Gruss von der Insel
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Bester Papa
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« Antwort #71 am: 23. September 2013, 18:30:04 »

Hi!
Wie ich bereits eingangs schrieb, war es nicht sehr clever, das Finamt als Zeugen zu benennen. Das hätte man, wie Martin schon schrieb, so regeln können, indem man die AN als Zeugen benennt.
Ich fürchte, das Gericht kommt nun zu dem Ergebnis, dass das Angestelltenverhältnis dermaßen zerrüttet ist, dass eine Widereinstellung nicht in Frage kommt. Damit legt es dann eine Abfindung nach der Faustformel fest, sprich nach Deinen Worten 6.000 Euro.

Wenn das Deiner Frau reicht, o.k.

Aber meiner Meinung nach hätte man hier weiter pokern sollen und dem AG deutlich machen sollen, dass man weiterbeschäftigt werden möchte mit dem Ziel, dass der AG von sich aus die Abfindung nach oben schraubt. Die Drohung mit dem Finamt hätte ich unter 4 Augen fallen lassen. Das hätte z.B. Dein RA per Telefon dem andere RA mal mitteilen können. Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen.

Gruss
BP
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« Antwort #72 am: 23. September 2013, 18:39:41 »

Hi Inselreif

Es gibt aber nun mal keine ''Urkunde'' oder ein ähnliches Schriftstück, womit DIE belegen könnten, das SIE der AG ist.
Ein Arbeitsvertrag wurde schriftlich nie fixiert.
Die behaupten steif und fest, das Sie AG ist und sämtliche von uns vorgelegten Beweise sind Fehler der Büroangestellten.
Das Er bei der KK als AG eingetragen ist, ist ein einmaliger Eintrag, der tatsächlich ein Fehler der Büroangestellten sein könnte.Das aber die ganzen Jahre ER als AG bei der Lohnsteuerbescheinigung eingetragen ist, ist nicht nach zu vollziehen.
Einmal könnte auch hier der Fehler bei der Büroangestellten liegen, aber gleich über 8 Jahre???

Ich muss dazu sagen, das das Ärzteehepaar auf einer Ebene lebt, wo sie von keinem angreifbar sind, oder sich so fühlen.Ihr Wort ist Gesetz.

Zu einem Vergleich, vieleicht auch nur auf der niedrigsten Stufe wird es denke ich nicht kommen, dazu sind die zu Stolz.
Hier wir wohl oder Übel der Richter entscheiden müssen, das Finanzamt wird aber, so denke ich jedenfalls bei denen mal reinschauen und das ohne, das wir Sie darauf gelenkt haben.
Wie ich bereits eingangs schrieb, war es nicht sehr clever, das Finamt als Zeugen zu benennen. Das hätte man, wie Martin schon schrieb, so regeln können, indem man die AN als Zeugen benennt.
Auch ich schrieb das schon:
Haben wir bereits gemacht, sogar schon im zweiten Schriftstück.Alle AN sind bei Ihm beschäftigt, nur meine Frau soll bei Ihr beschäftigt sein, da aber wir Ihn verklagen und Sie AG sein soll, ist die Klage abzuweisen.
Deswegen und wegen der nicht stattfindenden der Beweislastumkehr musste ein Zeuge benannt werden, der, wenn auch mit Zustimmung der Gegner belegen kann, das Er der AG ist, um die Abweisung der Klage zu verhindern.

Gruss Wedi

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« Antwort #73 am: 23. September 2013, 20:18:30 »

Moin Wedi,

nicht alles muss immer bei Gericht geklärt werden, zumal - wie Du ja schon zu genüge erlebt hast, wenn ich mich recht erinnere - weiß man ja nie, was letztlich dabei rauskommt. Gerade weil Du ja schriebst, dass die Sache sehr verzwackt ist...

Wenn aber von dem, was Du eingangs in diesem Thread schriebst, nur die Hälfte wahr ist und dann auch noch die Behandlungsfehler thematisiert werden kann, dann sollte das Ärzteehepaar ein hohes Interesse haben, sich nicht auf ein Gerichtsverfahren einzulassen, weil für sie doch der Ruf im Dorf, ihr Stolz bis hin zu Ihrer Existenz dranhängt... wenn Euer Anwalt nicht ganz auf den Mund gefallen ist, sollte sich da eine Drohkulisse aufbauen lassen, die den einen oder anderen Euro Abfindung fällig werden lässt. M.E. mehr, als in einem Arbeitsgerichtsverfahren rauskommen wird - denn die Drohkulisse umfasst eben mehr als nur die Kündigung.

Ob das dann gerecht ist, wenn er nicht verurteilt wird, ist was anderes... sollte aber eurem Bankkonto egal sein.

nur so meine Idee, Toto
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« Antwort #74 am: 23. September 2013, 20:59:23 »

Hi Toto

Wenn aber von dem, was Du eingangs in diesem Thread schriebst, nur die Hälfte wahr ist und dann auch noch die Behandlungsfehler thematisiert werden kann, dann sollte das Ärzteehepaar ein hohes Interesse haben, sich nicht auf ein Gerichtsverfahren einzulassen, weil für sie doch der Ruf im Dorf, ihr Stolz bis hin zu Ihrer Existenz dranhängt... 
Die Arbeitstätte ist im Nachbardorf, trotzdem wird seit einiger Zeit gegen mich gewettert, da ich der Böse bin und nicht meine Frau.Meine Frau wäre nie auf den Gedanken gekommen, sich gegen die ''Arbeitsauflagen'' des Ehepaares zur Wehr zu setzen.
Ich bin in deren Augen derjenige, der meine Frau gegen Die aufgestachelt hat und Ihr verboten hat, jeden Tag bis zu 15 Stunden zu arbeiten, keine Mitagspause zu machen und 10 kilo abnehmen zu müssen.
Ich bin es auch, der sie zu einem anderen Arzt geschickt hat, was letztendlich zur Kündigung geführt hat.
Die alleinige Schuld liegt bei mir.
Sie verstehen es die ''Schuld'' auf andere abzuwälzen.
Meine Frau hat in er Vergangenheit mal keinen Lohn bekommen, ich hab das hier schon mal irgendwo geschrieben ICH SUCH MAL SCHNELL, >>>DA<<<, Schuld daran war ich, weil ich angebliche Rechnungen nicht beglichen hatte, die Die von dem Lohn meiner damaligen Lg und jetzigen Frau abgezogen hatten.

Reden mit denen war nie möglich und wenn ich der schuldige sein soll, ....ich hab ein breites Kreuz und kann das ab, meine Frau allerdings nicht und ausserdem sind die Kündigungen dort an der Tagesordnung und kein Mitarbeiter ist dort länger als 1 Jahr, alle gehen freiwillig oder werden vorher gekündigt, das ist allgemein bekannt.Bis auf zwei Ausnahmen:

Meine Frau und meine Mutter(die dort immer noch arbeitet)

Gruss Wedi
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