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Autor Thema: Rollenmodelle und ihre Folgen  (Gelesen 29592 mal)
eckchen1
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« Antwort #100 am: 02. März 2013, 18:04:32 »

Deshalb ziehe ich mir den Schuh "selber Schuld", der in Deiner sarkastischen Bemerkung steckt nicht an. Ich finde diese Einstellung genauso abgeschmackt und abstoßend, wie zu einer vergewaltigten Frau zu sagen "selber Schuld, wieso hast du auch einen so kurzen Rock getragen. Da war es doch russisches Roulette damit auf die Straße zu gehen."

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du nicht zum ungeschützten Sex gezwungen wurdest? Hinkender Vergleich also...

BTW: Ohne Verhütung mit jemandem zu poppen, den man so gut wie gar nicht kennt, ist und bleibt ein Risiko...und das nicht nur im Hinblick auf eine mögliche Schwangerschaft.
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Malachit
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« Antwort #101 am: 02. März 2013, 18:50:27 »

Hallo LBM,

meine Situation soll nur deutlich machen, dass auch ein Mann machen kann, was er will, ohne dass Frau dagegen etwas tun kann.

Das stimmt zwar, aber ein Mann, der diesen Weg gehen will, der muss dafür schon ...

  • in irgendein Entwicklungsland am A.rsch der Welt fliehen, oder
  • sich dauerhaft mit einem Leben auf Hartz-IV-Niveau anfreunden, oder
  • sich in die Irrenanstalt einweisen lassen, oder
  • einen längeren Knastaufenthalt provozieren, oder
  • mit einer sonstigen, ähnlich radikalen Maßnahme

... sein eigenes Leben in die Tonne treten. Die Hemmschwelle hierfür ist, aus durchaus egoistischen Gründen der Selbsterhaltung, vergleichsweise groß. Hingegen braucht heutzutage eine Frau, wenn sie zu der Sorte gehört, die ihren Ex finanziell filetieren will, dafür in den meisten Fällen nur das Jugendamt oder einen Anwalt auf ihn zu hetzen, lehnt sich anschließend relativ entspannt zurück, holt sich 'ne Tüte Popcorn, und sieht dem vorhersehbaren Schauspiel in aller Seelenruhe zu.

Im übrigen: Ja, Lausebackespapa gehört in die Rubrik "kann machen, was er will", und da hätte auch kein Jugendamt und kein Anwalt was dagegen tun können; allerdings bezieht sich dein "ohne dass Frau dagegen etwas tun kann" ja nun wohl offensichtlich auf die aktuelle Gesetzeslage. Du kannst also gerne einwenden, dass "Wechselmodell als Standard" in deinem konkreten Fall die Sache nicht besser macht, und das stimmt natürlich. Nur: Was ist denn, deiner Meinung zufolge, bei einem Totalverweigerer bzw. Totalausfall an diesem Vorschlag schlechter als die aktuelle Regelung? Ich hab' ja nicht versprochen, dass mein Vorschlag ausnahmslos in jedem Fall eine Verbesserung bringt ...


Und "nur" Opfer seiner Situation ist mein Ex auch nicht....

Ist er sicher nicht - habe ich aber auch gar nicht behauptet.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
« Letzte Änderung: 02. März 2013, 18:52:01 von Malachit » Gespeichert

Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man ziemlich bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Hoffmann
Gast
« Antwort #102 am: 03. März 2013, 03:39:12 »

den Begriff "Betrug" hast nur Du ins Spiel gebracht. Eine weitere mögliche Deutung könnte ja auch sein: Die (damalige) Dame Deines Herzens hat nach kurzer Zeit (aber eben nach Eintritt der Schwangerschaft) festgestellt, dass sie sich mit Dir doch keine gemeinsame Zukunft vorstellen möchte. Dazu braucht es keine betrügerischen Absichten, sondern einfach geöffnete Augen.

Du verwechselst hier etwas. Der Betrug war die Art der Herbeiführung der Schwangerschaft nicht die Beendigung der Partnerschaft.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du nicht zum ungeschützten  **tsts - ID 10** gezwungen wurdest? Hinkender Vergleich also...
Das hat doch mit Zwang überhaupt nichts zu tun. Beim Betrug wird absichtlich beim Opfer "ein Irrtum erregt" (§ 263 StGB) um einen Vorteil zu erlangen. Es wird dabei weder Zwang ausgeübt noch angedroht, sonst wäre es Nötigung. Nur weil die Kosten eines Kindes für Juristen keinen Schaden darstellen, ist dieser Paragraph nicht anwendbar. An der Tatsache, dass eine Person absichtlich bei der anderen einen "Irrtum erregt" hat und die andere Person jetzt die finanziellen Folgekosten dieses "Irrtums" hat, ändert das aber nichts. Deshalb finde ich überhaupt nicht, dass der Vergleich hinkt.

Und "Du nimmst doch die Pille"? ist für mich auch nicht ausreichend um das als "Kümmern um Verhütung" zu deklarieren.
Nein? Was wäre ausreichend? Dich zu kontrollieren, ob du die Pille wirklich nimmst? Angesichts der hohen Zuverlässigkeit bei richtiger Anwendung sind zur Vermeidung einer Schwangerschaft weitere Maßnahmen ohne nennenswerten Vorteil. Trägst du immer einen Sturzhelm, wenn du mit jemandem im Auto mitfährst oder vertraust du darauf, dass der im Auto befindliche Sicherheitsgurt, den du anlegst, in ordnungsgemäßem, nicht manipuliertem Zustand ist?
Warum musst du noch für deine Ex zahlen, wenn sie bereits mit einem neuen Partner zusammenlebt? Oder hab ich dich missverstanden?
Kind ist klein. Leiblicher Vater zahlt. Mutter macht was sie will. So einfach ist das Gesetz.

Aber nachdem ich neulich in einer Gesprächsrunde von Herren verschiedenster Generationen die Aussage zu hören bekam, dass Kinder im ersten Jahr nun mal sowieso nur die Mutter brauchen und keinen sonst und sich damit selbst nur eine dekorativ-ergänzende Rolle zugeschrieben haben,
So sehen es leider nicht nur die Hardcore-Damen beim VAMV sondern leider im Grunde auch der Gesetzgeber: ASR bei der nichtehelichen Mutter, Zahlungspfllicht beim Vater. Im Falle einer vorangegangenen Ehe: Aufenthaltsbestimmungsrecht bei der Mutter und Zahlungsprflicht beim Vater.  Alles andere ist Augenwischerei da nicht wirklich durchsetzbar.

Das ist alles nur Schwarze-Peter-Schieberei. Beim Thema Kinder gibt es KEIN positives, staatlich aufdiktierbares Grundmodell, das für alle verbindlich toll ist.
Doch, natürlich gibt es ein staatlich aufdiktierbares Grundmodell, nämlich das der Versorger-Ehe. Das geht in Deutschland sogar ohne dass die Mutter heiraten muss.
Die Mutter versorgt das Kind (Dank ASR ist es der nichtehelichen Mutter garantiert und auch die eheliche Mutter kann das bei kleinen Kindern immer durchsetzen) und der Vater muss zahlen. Der Vater muss praktisch wie ein Ehemann auch für die Mutter zahlen, solange das Kind klein ist, selbst wenn er mit ihr gar nicht verheiratet war.
Ob das Modell positiv ist, liegt im Ermessen der Mutter, denn dieses Modell kann sie problemlos gegen den Vater durchsetzen. Wenn Sie (bei Geburt) keine Lust darauf hat, überlässt die Mutter das Kind dem Vater oder gibt es zur Adoption frei. Kümmern muss sie sich nicht, wenn sie nicht will.

Was das Ganze mit dem Topic dieses Threads zu tun haben soll, erschliesst sich mir trotzdem nicht.
Naja, es steht doch ein paar Zeilen weiter oben und auch schon in Beiträgen viel früher. Der Staat privilegiert ganz klar das Rollenmodell der Versorgerehe, das entgegen aller Absprachen durch das bestehende Sorgerecht und das 'Unterhaltsrecht begünstigt wird. Die Mutter oder der Vater können dieses Modell erzwingen, AUCH wenn es vor der Trennung anders vereinbart war. Selbst wenn es vorher anders GELEBT wurde, ist es (mit leichten Einschränkungen) erzwingbar.
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eckchen1
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« Antwort #103 am: 03. März 2013, 10:12:05 »

Das hat doch mit Zwang überhaupt nichts zu tun.

Vergewaltigung ist aber Zwang...und außerdem eine Straftat.

Zitat
vertraust du darauf, dass der im Auto befindliche Sicherheitsgurt, den du anlegst, in ordnungsgemäßem, nicht manipuliertem Zustand ist?

Im übertragenen Sinne hattest du keinen Sicherheitsgurt angelegt...und genau da liegt der Hase begraben. Begreif es, oder lass es bleiben...letzteres wird dich in deinem Leben allerdings keinen Schritt weiterbringen.

Zitat
Kind ist klein. Leiblicher Vater zahlt. Mutter macht was sie will. So einfach ist das Gesetz.

Sofern die KM mit ihrem neuen Partner in eheähnlicher Gemeinschaft zusammenlebt (die Frage hast du leider nicht beantwortet), solltest du für sie eigentlich nicht mehr bezahlen müssen. Fürs Kind natürlich schon...
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Malachit
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« Antwort #104 am: 03. März 2013, 11:25:54 »

Im übertragenen Sinne hattest du keinen Sicherheitsgurt angelegt...und genau da liegt der Hase begraben. Begreif es, oder lass es bleiben...letzteres wird dich in deinem Leben allerdings keinen Schritt weiterbringen.

Nein, eckchen - du selbst bist diejenige, die hier überhaupt nichts rafft: Im übertragenen Sinne hatte die KM in Hoffmanns Fall den Sicherheitsgurt vorsätzlich angesägt ...

Nix für ungut,

Malachit.
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Malachit
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« Antwort #105 am: 03. März 2013, 11:29:41 »

Hallo zusammen,

Beim Betrug wird absichtlich beim Opfer "ein Irrtum erregt" (§ 263 StGB) um einen Vorteil zu erlangen. Es wird dabei weder Zwang ausgeübt noch angedroht, sonst wäre es Nötigung. Nur weil die Kosten eines Kindes für Juristen keinen Schaden darstellen, ist dieser Paragraph nicht anwendbar.

Jaaaa, das ist mal wieder juristische Rabulistik, wie wir sie kennen und lieben: Es liegt also kein Betrug vor, weil die Kosten eines Kindes nicht als Schaden gelten?

Aha. Und was war auch gleich wieder die Begründung für den Betreuungsunterhalt? Richtig: Schadenersatz für den Verdienstausfall, den die betreuende Mutter erleidet ...

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Lausebackesmama
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Ein Leben lang!


« Antwort #106 am: 03. März 2013, 11:40:27 »

Nein? Was wäre ausreichend? Dich zu kontrollieren, ob du die Pille wirklich nimmst? Angesichts der hohen Zuverlässigkeit bei richtiger Anwendung sind zur Vermeidung einer Schwangerschaft weitere Maßnahmen ohne nennenswerten Vorteil. Trägst du immer einen Sturzhelm, wenn du mit jemandem im Auto mitfährst oder vertraust du darauf, dass der im Auto befindliche Sicherheitsgurt, den du anlegst, in ordnungsgemäßem, nicht manipuliertem Zustand ist? Kind ist klein. Leiblicher Vater zahlt. Mutter macht was sie will. So einfach ist das Gesetz.

Ich kann von mir behaupten, dass ich bei Gott nicht so dämlich wäre, einem Mann ein Kind anzuhängen, denn das wäre ein Stress, den ich keinerlei Hinsicht bräuchte.
Ich nehme die Pille - mit Unterbrechungen - seit meinem 15. Lebensjahr, also schon seit über 21 Jahren. Und trotz gewissenhafter Einnahme, weil ich keinerlei Lust auf ein ungewolltes bzw. ungeplantes Kind habe, sind auch mir Einnahmefehler unterlaufen. Unbeabsichtigt. Im letzten Jahr habe ich zwei Situationen gehabt, die im "Ernstfall" hätten enden können. Einmal habe ich mir einmal die Seele aus dem Leib gekotzt, was die Verhütung unsicher macht. In diesem Moment (oder bei zB Einnahme von Antibiotika) weiß man, dass der Schutz nicht da ist. Das hilft aber auch nix, wenn Du erst S.ex hast, dann überm Klo hängst. Das kann nämlich schon reichen. Und beim zweiten mal habe ich einen Samstagmorgen über der Packung gestanden und überlegt: Verdammt, wieso ist der Freitag noch da? Ob ich den Freitag vergessen habe, oder den Montag der Woche und das erst Samstag gemerkt habe - I don't know. In beiden Situationen hätte mein Freund ungewollt Vater werden können. Weil FEHLER passieren können.

Es wäre ein Leichtes gewesen, mir dann Absicht zu unterstellen, selbst wenn ich keine gehabt hätte. Das waren jetzt nur zwei Situationen von einigen aus 21 Jahren Verhütungskarriere. Und genau deshalb: Wenn man verdammt noch mal NICHT Vater werden WILL, dann zieht man sich dieses bekloppte Tütchen über den Schniedel und übernimmt selbst Verantwortung, auch wenn die blöden Teile unbequem sind. Schon aus dem Grund, weil auch bei gewissenhafter Einnahme Fehler passieren können, hinter denen keine Absicht steckt.

Einem Anderen die Verantwortung zu überlassen, selbst keinen Finger krumm machen zu müssen (geschweige denn von Hormonen fett zu werden, Laune zu kriegen, Wasser einzulagern oder ne Thrombose zu bekommen) und dann auch noch maulen, das finde ich einfach nur daneben. Männer haben die Wahl, sie können Kondome nutzen, egal ob aus Misstrauen oder zur zusätzlichen Absicherung für den Worst Case und wenn das nicht reicht, hat jeder die Möglichkeit sich vasektomieren zu lassen.

Wer zu keiner der Maßnahmen bereit ist, muss damit leben, dass auch was schiefgehen kann, auch unbeabsichtigt und aufhören auf "Opfer" zu machen. Das hat nichts damit zu tun, dass ich Frauen, die mit Absicht Männer reinlegen genauso mies finde wie Du.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #107 am: 03. März 2013, 13:33:34 »

konnte ich es gar nicht glauben, und es geht mir bis heute so.

Hallo Frieda, das höre ich öfter von Verwandten aus den neuen Bundesländern.

Ganz aktuell sehe in meiner Bekanntschaft in NRW gerade ein Geschwisterpärchen (Bruder, 19, G9-Abi, Schwester, 18, G8-Abi) die in Kürze mit sehr ähnlichen Noten und Fächern Abitur machen werden.

Für die Geschwister ebenso wie für Eltern, Großeltern und Verwandte ist ganz klar, dass der Bruder studieren und damit sämtliche finanziellen Ressourcen seiner Eltern verbrauchen wird und dass das Mädchen sich einen Ausbildungsplatz suchen wird. Die Argumentation ist ebenso vertraut wie unausgesprochen: Ein Mann muss einen guten Beruf haben, um eine Familie zu ernähren. Ein Mädchen muss früh genug mit der Ausbildung fertig sein, um zeit für die Familie zu haben. Wer als junger Mann nur mit dem Facharbeiterbrief ankommt oder als junge Frau mit 30 noch der Promotion sitzt, reduziert die eigenen Chancen auf ein erfülltes Familienleben deutlich. Umgegkehrt ist das kein Problem.

Ein promovierter Endzwanziger mit guten Karrierechancen hat ebenso gute Aussichten auf eine passende Ehefrau, wie eine ausgebildete Arzthelferin, Kauffrau für GAH oder Versicherungsangestellte von 22 oder 23 Jahren. was kurz andiskutiert wurde, war ein Studium zur Grundschullehrerin (schnell fertig, familienfreundliche Arbeitszeiten), was aber an den begrenzten finanziellen Ressourcen der Familie scheitern wird.  Auch ein duales Studium auf Staatskosten  bei der Finanzverwaltung oder der Polizeit steht derzeit für dei Tochter noch im Raum. Das Ingenieuersstudium des Bruder bzw. Sohnes bzw. Enkels zu Gunsten seiner Schwester in Frage zu stellen, kommt keinem in den Sinn - auch nicht der Schwester selbst.

Das ist weder ein Einzelfall noch gilt es in meinem Umfeld als besonders unfair. Weder die Aussicht, dass ein Mann sich eine Familie leisten können muss, noch die Aussicht, dass die Frau als junge Mütter beruflich kürzer treten muss befremdet irgendwen hier IRL. Ohne den stetigen Austausch mit euch wäre wahrscheinlich nicht einmal mir die extrem ungleiche Erziehung der Geschwister aufgefallen. Es ist völlig normal. 

Wie Oldie hier passend belegt hat. Tradierte Verhaltensweisen sind (gerade wenn sie unbewusst und unreflektiert weitergegeben werden) mächtiger, als regelmäßige Leseer dieses Forums annehmen würden.

Dass ich am ersten "Eltern"-Abend nach der Einschulung aus beruflichen Gründen nicht teilgenommen habe und mein geschiedener Ehemann dort allein saß, war um ein Vielfaches auffälliger, als die zahllosen Mütter, die dort ohne Vater saßen.

Besonders berufstätige Väter sind mich beim darauffolgenden Elternstammtisch so aggressiv angegangen (Tenor: "Wozu schaffen Sie sich überhaupt Kinder an, wenn sie dann doch Vollzeit arbeiten gehen?" Gegenfrage: "Wer betreut Ihre Kinder, wenn Sie Vollzeit arbeiten gehen?") dass mir der Elternstammtisch dauerhaft verleidet war.

Dass mein Kind während meiner Abwesenheit vom Vater betreut wird, ist extrem auffällig. Dass Väter arbeiten gehen und ihre Kinder in der Obhut der jeweiligen Mütter zurücklassen, gilt als völlig normal.

Wenn mein geschiedener Mann als Vater eines Erstklässlers alle zwei Wochen Dienstreisen und Abendtermine mit dem Hinweis auf seine Betreuungspflichten verweigert, wird er von Kollegen und Vorgesetzten auch im Jahr 2013 immer noch schräg angeschaut. Einige Kollegen und Kolleginnen meines geschiedenen Mannes machen sich sogar Sorgen um meine Gesundheit ... weil eine ernsthafte und chronische Erkrankung der Mutter in deren Vorstellung der einzig denkbare Grund für die häufige Inanspruchnahme des Vaters sein kann.

Wenn ich als Mutter eines Erstklässlers ganz genau dasselbe tue, gilt es als völlig normal. Nicht normal ist, dass ich darum bitte, mich alle 14 Tage für Aufgaben zu ungünstigen Zeiten mit einzuplanen. Der Dialog "Wo ist [Sohn] dann?" "Bei seinem Vater." "Achso ..." findet so regelmäßig statt, dass ich in jedem anderen Zusammenhang an der geistigen Auffassungsgabe meines Gesprächspartners zweifeln würde.

Im Zusammenhang mit Kinderbetreuung ist es jedes Mal wieder eine Überraschung für unsere Kollegen und Vorgesetzten. Eine angenehme in der Firma, wo ich arbeite. Eine unangenehme beim Arbeitgeber meines geschiedenen Mannes. Als ob dort nur Demenzkranke beschäftigt wären ...  denen man den immer gleichen Sachverhalt jede Woche aufs Neue erklären muss. 

Das ist die Realität, in der ich aktuell lebe und die ich in meinem Umfeld wahrnehme. Und wie sie ganz ähnlich auch von LBM in Antwort #89 geschildert wird.

Und es ist der gesamtgesellschaftliche Widerstand gegen konstruktive Vorschläge, wie Malachit sie hier  in Antwort #96 beschreibt:

Nun, um es etwas mehr zu formalisieren - es handelt sich um ein dreistufiges Verfahren.

Wenn das Wechselmodell der Standard ist, dann besteht Stufe 1 darin, dass beide eben dieses Wechselmodell praktizieren. Es besteht kein weiterer Regelungsbedarf; Richter, Anwälte usw. haben da offensichtlich keine Aktien drin.

Ist das Wechselmodell im konkreten Fall nicht möglich oder nicht gewünscht, dann besteht Stufe 2 darin, dass die Eltern eine abweichende Regelung finden. Der wesentliche Unterschied zur heutigen Regelung besteht darin, dass jetzt beide einigermaßen auf Augenhöhe verhandeln; denn anders als die heute übliche, asymmetrische Standardregelung "Vater bezahlt, Mutter betreut" sieht mein Vorschlag eine völlig symmetrische Verteilung der Pflichten als Standard vor.

In Stufe 2 gelangt man also nur dann, wenn mindestens eine Seite diese Symmetrie durchbrechen will - und wenn das nicht beide wollen, sondern nur einer von beiden, dann wird dieser der anderen Seite dafür Kompensation anbieten müssen. Dort wird dann halt ungefähr so verhandelt: "Ist dein Unterhaltsangebot gar zu erbärmlich, dann übernehme ich deine Hälfte der Zeit ganz bestimmt nicht; kümmere dich bitte selber um das Kind" vs. "Ist deine Unterhaltsforderung gar zu unverschämt, dann lassen wir's bleiben; dann bleibt's halt doch beim Wechselmodell".

Eine Verhandlung auf Augenhöhe ist es, weil beide (!) Elternteile jeweils gleich drei Möglichkeiten haben, ihre Hälfte der Gesamtpflicht zu erfüllen: Entweder persönlich, das wäre der Standardfall bei Wechselmodell. Oder, indem sie diese Leistung beim anderen Elternteil einkaufen; das ist das, was ich hier als "verhandeln" bezeichne. Oder, indem sie zwar formal ihre Hälfte übernehmen, aber teilweise  andere Personen damit beauftragen; also z.B. für ihre Hälfte der Zeit eine Tagesmutter beauftragen, oder vielleicht übernehmen auch die eigenen Eltern die Betreuung des Enkelkindes. Einfacher gesagt: Wechselmodell als Standard eröffnet Vätern genau jene Optionen, die betreuende Mütter ganz selbstverständlich schon heute haben.

Wichtig ist dabei: Somit haben auch auf Stufe 2 die Richter, Anwälte usw. da noch keinerlei Aktien drin! Und meine Vermutung lautet: Wesentlich mehr Fälle als heute würden bereits in diesem "Verhandlungsstadium" gelöst werden, also noch bevor der Staat sich da irgendwie einmischen müsste. Aus meiner Sicht ist dies ein riesengroßer Vorteil meines Vorschlags; die Anhänger eines übervorsorglichen Staates sowie die Befürworter üppiger Anwaltshonorare werden dies wohl eher als einen Nachteil betrachten ...

Erst auf Stufe 3 haben wir es mit dem Justizapparat zu tun  - nämlich in dem Fall, dass eine Seite die Sache sabotiert. Wohlgemerkt: Von Sabotage kann dabei dann und nur dann die Rede sein, wenn eine der beiden Seiten (a) seinen Anteil am Wechselmodell nicht höchstpersöhnlich übernehmen will und (b) dieser Wechselmodellverweigerer kein Angebot vorlegt, das von der Gegenseite akzeptiert wird. Dies hat aus juristischer Sicht den "Charme", dass es in den allermeisten Fällen völlig klar ist, wer der Spielverderber war - und wen folglich die Justiz berechtigterweise am Schlafittchen packen sollte. Heutzutage wird letztere Entscheidung ja komischerweise nicht an der persönlichen Verantwortung für den Schlamassel, sondern am Geschlecht festgemacht ...

Nix für ungut,

Malachit.

P.S. und falls jetzt wirklich noch jemand einen Hinweis auf das Selbstverständliche braucht: Logischerweise kann z.B. auch eine karrierebewusste Frau versuchen, auf diese Art und Weise "ihre" Hälfte der Kinderbetreuung auf den Vater der Kinder zu übertragen. Auch in diesem Fall wird dies dann wohl letztlich über das Preisschild für die Betreuungsleistung entschieden ;-)

Zugleich erklärt es, warum das Selbstverständliche ganz genau das nicht ist. Jedenfalls nicht hier und heute ...

Was damit aus meiner Sicht nicht erklärt ist, ist das Gejammere über "unerwünschte Elternschaft" nach dem Muster:

Wenn man verdammt noch mal NICHT Vater werden WILL, dann zieht man sich dieses bekloppte Tütchen über den Schniedel und übernimmt selbst Verantwortung, auch wenn die blöden Teile unbequem sind. Schon aus dem Grund, weil auch bei gewissenhafter Einnahme Fehler passieren können, hinter denen keine Absicht steckt.

Einem Anderen die Verantwortung zu überlassen, selbst keinen Finger krumm machen zu müssen (geschweige denn von Hormonen fett zu werden, Laune zu kriegen, Wasser einzulagern oder ne Thrombose zu bekommen) und dann auch noch maulen, das finde ich einfach nur daneben. Männer haben die Wahl, sie können Kondome nutzen, egal ob aus Misstrauen oder zur zusätzlichen Absicherung für den Worst Case und wenn das nicht reicht, hat jeder die Möglichkeit sich vasektomieren zu lassen.

Wer zu keiner der Maßnahmen bereit ist, muss damit leben, dass auch was schiefgehen kann, auch unbeabsichtigt und aufhören auf "Opfer" zu machen.

 applaus1 100% Zustimmung vin mir, liebe LBM!

"Einen erholsamen Sonntag allerseits!"  wünscht  Biggi
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Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.
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« Antwort #108 am: 03. März 2013, 13:35:19 »

Moin,

ich finde das Geflenne in diesem Thread über die armen Männer", die "bösen Frauen" und die "männerfeindliche Gesetzgebung" mittlerweile unerträglich. Wem nützen solche einfach gestrickten Rollenbilder?

Halten wir doch einfach mal fest:
Mindestens 90 Prozent der trennungswilligen Paare schaffen es, für die zu treffenden Regelungen verantwortliche und kindeswohlorientierte Lösungen zu finden. Von denen liest man in diesem Forum allerdings wenig; da taucht höchstens mal jemand mit einer Sachfrage auf - und ist nach deren Beantwortung auch wieder weg.

Rollenverteilungen werden zu Beginn einer Ehe oder Beziehung festgelegt und nicht an deren Ende. Auch bei einer Jobkündigung wird niemand nachträglich zum Abteilungsleiter befördert, sondern nur noch über Kündigungsfristen oder Abfindungen verhandelt.

Am Ende einer Beziehung oder Ehe gibt es keinen Grund für den Gesetzgeber, Ex-Partnern staatlicherseits eine andere Rollenverteilung aufzuzwingen als sie bislang selbst vereinbart und gelebt hatten. Auch nicht auf der Basis einer entsprechend empfundenen "Gerechtigkeit" oder angeblich anderslautender mündlicher Absprachen. "Der Staat" mischt sich auch nicht ungefragt ein, sondern wird nur auf Antrag aktiv. Allein das ist der beste Beweis dafür, dass es keine staatlich gewollte "Männerbenachteiligung" gibt.

Wenn die Eltern es zu Ehezeiten geschafft haben, Erwerbs- und Betreuungsarbeit halbwegs paritätisch zu verteilen, haben sie auch am Ende der Beziehung/Ehe keine Veranlassung, etwas daran zu ändern. Auch für Frauen und Mütter ist ein Job meist eine willkommene Abwechslung, auf die sie auch nach einer Trennung nicht verzichten wollen. Und Freizeit, in der sie die Kinder gut aufgehoben wissen, ist auch was Feines - während und auch nach einer Ehe.

Wenn die Ex bereits auf gepackten Koffern sitzt, braucht man(n) tatsächlich nicht um die Ecke zu kommen und zu postulieren "Also, ab heute will ich meiner Vaterrolle auch mal gerecht werden und mich mindestens hälftig in die Betreuung unserer Kinder einbringen!" Natürlich mit der Erwartung, dass dann kein Unterhalt für Kind(er) und Frau zu fliessen habe.

Es gibt sicher ein paar Arbeitnehmer, die sich am Montag schon auf den Freitag freuen, die einen Bürojob als "schuften" bezeichnen und die glauben, Kinder zu betreuen und einen Haushalt zu schmeissen, sei dagegen das reine Zuckerschlecken und nicht mehr als eine erweiterte Freizeitbeschäftigung. Wenn ich es mir aussuchen müsste, wäre ein Job mit persönlicher Selbstbestätigung, interessanten Aufgaben, netten Kollegen und wirtschaftlicher Eigenständigkeit deutlich verlockender als tägliches Kochen, Putzen, Wäschewaschen und Hausaufgabenkontrolle. Warum genau haben die Männer und Väter, die sich hier so lauthals über "Ungerechtigkeit" beklagen, sich zu Ehezeiten nicht darum gerissen? Warum ist ihnen genau und erst am Ende der Ehe/Beziehung aufgefallen, dass die eigene Ehefrau sich selbst absprachewidrig die bequeme Rolle ausgesucht und seither auf Kosten des Mannes jahrelang den Hintern plattgesessen hat?

Und ja: Es gibt Ausnahmen - auf beiden Seiten. Es gibt Frauen, die gerne auf Kosten anderer leben und sich dafür hinter der Kinderbetreuung verstecken. Genauso wie es Männer gibt, die am liebsten jeden Cent Unterhalt sparen oder zumindest seine Verwendung kontrollieren würden. Und solche, die sich nach einer Trennung einen Dreck um ihre Kinder kümmern oder sich selbst auf die Rolle eines Gelegenheits-Spasspapas beschränken. Bewiesen ist damit höchstens, dass Männer wie Frauen, Väter wie Mütter, Charakterschweine und Egoisten sein können. Wer einseitig-subjektive Darstellungen der anderen Art lesen möchte, wird in Foren wie >>>>DIESEM<<< bestens bedient. "Bewiesen" wird damit allerdings auch kein gesellschaftlicher Missstand, sondern bestenfalls die subjektive Wahrnehmung einzelner Menschen im Wettlauf um die "optimale Opferposition".

Im "real life" fand ich es jedenfalls immer sehr erhellend, auch die Darstellung der anderen Seite zu hören; beispielsweise über Väter, die sich zu Ehezeiten für das Familienleben und dessen Organisation eher beiläufig interessierten (ja, gerade wegen solcher Dinge scheitern Ehen), die abends nach der "schweren Arbeit" nicht mit Banalitäten behelligt werden wollten, die zum Ausgleich auch ein "Recht" auf Zeit und Geld für die Ausübung ihrer Hobbys zu haben glaubten. Und erst, wenn es gekracht hatte gerne in die Rolle des zu allen Zeiten benachteiligten Schufters schlüpften, der sich jahrelang aufgeopfert habe und jetzt nur noch zum Zahlen gut genug sei.

Just my 2 cents
Martin
(der sich in einer Opferrolle nie wohlgefühlt hätte - schon gar nicht Jahre nach der Trennung)
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When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hoffmann
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« Antwort #109 am: 03. März 2013, 13:40:19 »

Hallo Zusammen,

Es wäre ein Leichtes gewesen, mir dann Absicht zu unterstellen, selbst wenn ich keine gehabt hätte.
[...]
Wer zu keiner der Maßnahmen bereit ist, muss damit leben, dass auch was schiefgehen kann...
In meinem Fall ist nichts "schief gegangen". Es ist auch keine Unterstellung, sondern die KM hat zugegeben, dass sie mich getäuscht hat.
Hätte ich gewußt, dass die KM eine gemeinsam getroffenene Entscheidung nicht einhalten will, wäre ich zu jeder Maßnahme bereit gewesen.
Ich finde es nicht schlimm, dass dieses Kind entstanden ist, sondern wie es entstanden ist. Leider hat die KM keinerlei Unrechtsbewußtsein sondern hat sich in erster Linie dafür interessiert, wie sie den größten finanziellen Vorteil aus der Tatsache zieht, dass es dieses Kind gibt.
Wäre das Kind ein "Unfall", hätte man gemeinsam Verantwortung übernehmen können. Wie soll das gehen, wenn die Mutter den Vater als Objekt mißachtet und trotzdem alle "Verfügungsgewalt" über das Kind alleine erhält? Die Justiz zuckt die Achseln und sagt: "Mir egal, Kind gehört zur Mutter. Haben Kind und Vater eben Pech."

Das hat nichts damit zu tun, dass ich Frauen, die mit Absicht Männer reinlegen genauso mies finde wie Du.
Danke. Das unterscheidet Dich eben von der Mutter meines Kindes.

Sofern die KM mit ihrem neuen Partner in eheähnlicher Gemeinschaft zusammenlebt (die Frage hast du leider nicht beantwortet), solltest du für sie eigentlich nicht mehr bezahlen müssen. Fürs Kind natürlich schon...
Es ist eine eheähnliche Gemeinschaft. Das ändert leider an meiner Zahlungsverpflichtung für die KM nichts, weil das Kind noch klein ist. Das werden Dir die Unterhaltsexperten hier sicher bestätigen.

Beste Grüße,
Hoffmann
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« Antwort #110 am: 03. März 2013, 13:41:07 »

Nein, eckchen - du selbst bist diejenige, die hier überhaupt nichts rafft: Im übertragenen Sinne hatte die KM in Hoffmanns Fall den Sicherheitsgurt vorsätzlich angesägt ...

Wenn ich mich nicht irre, hat er kein Kondom benutzt...
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eckchen1
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« Antwort #111 am: 03. März 2013, 13:48:18 »

Hallo Zusammen,
In meinem Fall ist nichts "schief gegangen". Es ist auch keine Unterstellung, sondern die KM hat zugegeben, dass sie mich getäuscht hat.
Hätte ich gewußt, dass die KM eine gemeinsam getroffenene Entscheidung nicht einhalten will, wäre ich zu jeder Maßnahme bereit gewesen.

Meine Güte...du kanntest die Frau gerade mal ein paar Wochen. Vertraust du praktisch wildfremden Leuten auch deine Kreditkarte an? Und wie steht es mit Krankheiten, die durch ungeschützten Verkehr entstehen können? Nur weil jemand dir sagt, dass er gesund ist, muss das nicht zwangsläufig der Wahrheit entsprechen...und genauso kann eben Verhütung nur vorgeschoben sein.
« Letzte Änderung: 03. März 2013, 13:51:20 von eckchen1 » Gespeichert
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« Antwort #112 am: 03. März 2013, 14:02:21 »

Meine Güte...du kanntest die Frau gerade mal ein paar Wochen. Vertraust du praktisch wildfremden Leuten auch deine Kreditkarte an? Und wie steht es mit Krankheiten, die durch ungeschützten Verkehr entstehen können? Nur weil jemand dir sagt, dass er gesund ist, muss das nicht zwangsläufig der Wahrheit entsprechen...und genauso kann eben die angebliche Pilleneinnahme gelogen sein.
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« Antwort #113 am: 03. März 2013, 14:07:11 »

Moin,

In meinem Fall ist nichts "schief gegangen". Es ist auch keine Unterstellung, sondern die KM hat zugegeben, dass sie mich getäuscht hat.
auf welche Weise ein Kind entstanden ist, verschliesst sich einer juristischen Prüfung; festgestellt werden kann nur, dass es da ist und wer seine Eltern sind. Glücklicherweise sitzt auch kein Staatsanwalt auf der Bettkante. Es gibt keine Kinder erster und zweiter Klasse (Wunschkind vs. Verhütungsunfall oder "reingelegt"). Und der von Dir behauptete "Schwangerschaftsbetrug" ist keinem juristischen Beweis zugänglich und wird deshalb zu keiner Zeit verhandelt; auch nicht mit den von Dir bemühten Paragraphen-Schwurbeleien. Dass Du behauptest, Deine Ex habe ihn zugegeben, ändert daran nichts. Zumal man so etwas durchaus auch sagen kann, um den anderen zu ärgern.

Gleiches gilt für die Ansage, man wolle dem anderen ja nicht unterstellen, ein Betrüger zu sein. Der Gurt im Auto ist auch keine Unterstellung an den Rest der Welt, mich totfahren zu wollen - aber anlegen muss ich ihn trotzdem selbst. Ebenso wie der Umstand, dass ich mein Geld nicht in der Hand herumtrage, sondern in einem Portemonnaie, nicht bedeutet, dass ich jeden Passanten auf der Strasse für einen Dieb halte.

Hätte ich gewußt, dass die KM eine gemeinsam getroffenene Entscheidung nicht einhalten will, wäre ich zu jeder Maßnahme bereit gewesen.
naja, nach eigener Aussage kanntest Du sie zu jener Zeit kaum. Hättest Du ihr zu dieser Zeit auch Deine EC-Karte samt PIN gegeben? Wenn nein: Warum nicht?

Es ist eine eheähnliche Gemeinschaft. Das ändert leider an meiner Zahlungsverpflichtung für die KM nichts, weil das Kind noch klein ist. Das werden Dir die Unterhaltsexperten hier sicher bestätigen.
Deine Zahlungsverpflichtung für Betreuungsunterhalt beruht auf der Tatsache, dass das Kind noch keine drei Jahre alt ist. Warum sollte diese Verpflichtung auf einen anderen Mann übergehen, nur weil dieser mit Deiner Ex eine Bettdecke teilt?

Grüssles
Martin
Gespeichert

When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hoffmann
Gast
« Antwort #114 am: 03. März 2013, 17:09:11 »

Hallo Martin,
du willst es nicht verstehen. Aber meinetwegen kannst du aus Prinzip einfach weiter ignorieren was ich geschrieben habe und es dir so zurechtbiegen, dass es in dein Weltbild passt:
auf welche Weise ein Kind entstanden ist, verschliesst sich einer juristischen Prüfung;
Ich habe nicht behauptet, dass es einer juristischen Prüfung zugänglich wäre. Im Gegenteil habe ich geschrieben, dass ein Gericht sich nicht dafür interessiert.  Allerdings habe ich auch schon an anderer Stelle geschrieben, dass die Tatsache, dass etwas nicht justitiabel ist, eine moralische Verwerflichkeit nicht ausschließt. Andere können diesen Unterschied verstehen, Du offenbar nicht.
Mindestens 90 Prozent der trennungswilligen Paare schaffen es, für die zu treffenden Regelungen verantwortliche und kindeswohlorientierte Lösungen zu finden.
Für Erwachsene, die sich einigen braucht es keine Gesetze. Für die überwiegende Mehrheit der rechtschaffenen Bürger wäre das komplette Strafgesetzbuch entbehrlich. Aus der Tatsache, dass sich angeblich oder tatsächlich 90 % der Eltern so einigen, abzuleiten die gesetzlichen Regelungen wären gut und gerecht, entbehrt jeder Logik.

Am Ende einer Beziehung oder Ehe gibt es keinen Grund für den Gesetzgeber, Ex-Partnern staatlicherseits eine andere Rollenverteilung aufzuzwingen als sie bislang selbst vereinbart und gelebt hatten.
Ob es einen Grund gibt, weiß ich nicht. Es gibt aber genügend Beispiele wo der Staat im Konfliktfall eine nicht vereinbarte Rollenverteilung aufzwingt. Und er tut es garantiert immer, wenn die Kinder klein sind oder hast du jemals davon gehört, dass bei Uneinigkeit ein Vater gegen die Mutter durchsetzten konnte, dass er die Elternzeit in Anspruch nimmt und die Mutter zur Arbeit verpflichtet wird? (Dies kommt hochstens im Falle einer Kindesmisshandlung durch die Mutter in Betracht. In allen anderen Fällen ist der Vater außen vor).

Wenn die Eltern es zu Ehezeiten geschafft haben, Erwerbs- und Betreuungsarbeit halbwegs paritätisch zu verteilen, haben sie auch am Ende der Beziehung/Ehe keine Veranlassung, etwas daran zu ändern.
Hast du vielleicht schon einmal darüber nachgedacht, dass es auch eine Rolle spielen könnte, wie die Beziehung der Eltern zu Ende gegangen ist? Wenn es keine Veranlassung gibt etwas zu ändern, wie erklärst du dir dann z. B. Umgangsboykott? Oder kommt Umgangsboykott in deiner Welt nicht vor?

"Der Staat" mischt sich auch nicht ungefragt ein, sondern wird nur auf Antrag aktiv. Allein das ist der beste Beweis dafür, dass es keine staatlich gewollte "Männerbenachteiligung" gibt.
Nein, es gibt keine staatlich gewollte "Männerbenachteiligung". Und es stimmt natürlich auch nicht, dass bei nicht verheirateten Eltern nur die Mutter automatisch das Sorgerecht für das gemeinsame Kind hat, während der Vater es erst "verliehen" bekommen muss. (Entweder durch Zustimmung der Mutter oder seit kurzem durch Zustimmung eines Gerichts.) Und es stimmt natürlich auch nicht, dass die nichteheliche Mutter deswegen (auch nach neuem Recht) alleine den Namen des Kindes, die Religion und den Wohnort des Kindes festlegen kann. Sie muss den Vater noch nicht einmal anhören bevor sie entscheidet. Bist du sicher, dass du in Deutschland lebst?

Gleiches gilt für die Ansage, man wolle dem anderen ja nicht unterstellen, ein Betrüger zu sein. Der Gurt im Auto ist auch keine Unterstellung an den Rest der Welt, mich totfahren zu wollen - aber anlegen muss ich ihn trotzdem selbst. Ebenso wie der Umstand, dass ich mein Geld nicht in der Hand herumtrage, sondern in einem Portemonnaie, nicht bedeutet, dass ich jeden Passanten auf der Strasse für einen Dieb halte.
Die Pille kann Mann nicht "selbst anlegen", insofern erschließt sich mir dein Vergleich nicht. Und selbstverständlich ist der Umstand, dass ich mein Geld nicht in der Hand herumtrage, der Tatsache geschuldet, dass ich nicht jeden Passanten für einen Dieb halte, aber durchaus unterstelle bei der Vielzahl der Passanten evtl. auf meinem Spaziergang einem Dieb zu begegnen. Ich weiß nicht weshalb du dein Geld wegpackst, aber für mich ist genau das der Grund. In einer Partnerschaft begegne ich nur einer Person, an der mir viel liegt. Es fällt mir schwer dieser von vornherein zu unterstellen, dass sie mich hintergehen will.

Hätte ich gewußt, dass die KM eine gemeinsam getroffenene Entscheidung nicht einhalten will, wäre ich zu jeder Maßnahme bereit gewesen.
naja, nach eigener Aussage kanntest Du sie zu jener Zeit kaum. Hättest Du ihr zu dieser Zeit auch Deine EC-Karte samt PIN gegeben? Wenn nein: Warum nicht?
Ich habe nicht darüber nachgedacht, ob ich ihr meine PIN gegeben hätte. Diese Frage stellte sich nie. Selbst wenn man zu dem Ergebnis kommen sollte, dass ich zu vertrauensselig gewesen wäre, ist die daraus abgeleitete Schlussfolgerung "selber schuld" ein Ausdruck von Empathielosigkeit und nichts weiter.

Deine Zahlungsverpflichtung für Betreuungsunterhalt beruht auf der Tatsache, dass das Kind noch keine drei Jahre alt ist. Warum sollte diese Verpflichtung auf einen anderen Mann übergehen, nur weil dieser mit Deiner Ex eine Bettdecke teilt?
Die Frage nach der Bettdecke war nicht meine, sondern die Antwort auf eine Nachfrage von Eckchen. Ich bedaure an der Zahlungspflicht nur die Tatsache, dass sie mir aufgrund einer erzwungenen Rollenverteilung auferlegt ist. Ich habe die KM nicht gebeten aufzuhören zu arbeiten und unser Kind zu betreuen. Ich habe die KM auch nicht gebeten eigenmächtig den Namen und die Religion unseres Kindes festzulegen. Im Gegenteil, ich wollte unser Kind selber betreuen und hätte gerne eine Selbstverständlichkeit wahrgenommen, nämlich mit der Mutter gemeinsam den Namen des Kindes festzulegen. Die eigene Betreuung hätte mich mindestens soviel Geld gekostet wie der Unterhalt  und bestimmt viel mehr Nerven. Aber dies ist in Deutschland nicht durchsetzbar.

Es gibt eine staatliche Rollenverteilung und eine Benachteiligung von Vätern, auch wenn du das gerne ignorieren möchtest. Und wenn du das mit "in der Opferrolle wohlfühlen" diffamieren willst, kann ich dich nicht daran hindern. Es ist aber gerade diese Einstellung, das alles nur als Opferrolle zu diffamieren, die es ermöglicht hat, dass es in Deutschland immerhin 12 Jahre ein Familienrecht gab, das der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte für menschenrechtswidrig hält.

Damit ist die Diskussion für mich beendet, denn ich habe alles gesagt.

Beste Grüße,
Hoffmann
Gespeichert
Brainstormer
Gast
« Antwort #115 am: 03. März 2013, 19:33:45 »

@Hoffmann: Das du dich offensichtlich bei Vatersein abgemeldet hast, finde ich persönlich sehr bedauerlich.

Moin Martin,

Halten wir doch einfach mal fest:
Mindestens 90 Prozent der trennungswilligen Paare schaffen es, für die zu treffenden Regelungen verantwortliche und kindeswohlorientierte Lösungen zu finden. Von denen liest man in diesem Forum allerdings wenig; da taucht höchstens mal jemand mit einer Sachfrage auf - und ist nach deren Beantwortung auch wieder weg.

Wie du weißt, gehöre ich zu diesen 90 Prozent, deshalb erlaube ich mir zu dieser Aussage Stellung zu nehmen:
 
Allein die Tatsache, dass 90 Prozent der Trennungen "lautlos" erfolgen, bedeutet noch lange nicht, dass dabei "verantwortliche und kindeswohlorientierte Lösungen" gefunden wurden. Vielmehr ist durchaus anzunehmen, dass einer der Beteiligten, aufgrund der übermachtigen Position des anderen, resigniert auf- bzw. nachgegeben hat.

Und in vielen anderen Fällen, werden diese Lösungen vermutlich nur gezielt über den Geldbeutel gefunden bzw. geduldet.

Gruß
Brainstormer
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« Antwort #116 am: 03. März 2013, 20:41:48 »

Moin BS,

Wie du weißt, gehöre ich zu diesen 90 Prozent
[...]
Allein die Tatsache, dass 90 Prozent der Trennungen "lautlos" erfolgen, bedeutet noch lange nicht, dass dabei "verantwortliche und kindeswohlorientierte Lösungen" gefunden wurden. Vielmehr ist durchaus anzunehmen, dass einer der Beteiligten, aufgrund der übermachtigen Position des anderen, resigniert auf- bzw. nachgegeben hat.
Nach Deiner eigenen Schilderung lautete Eure eheliche Rollenverteilung:
- ich arbeite Vollzeit, sie nur auf 400 €
[...]
Ich sehe dabei das Problem, dass das Arbeitsamt dann auch nach der Scheidung nichts an sie bezahlt, da sie keinen eigenen Mietvertrag vorweisen kann. Damit hätte ich sämtliche Kosten.
An anderer Stelle war zu lesen, dass Du mit Deinem Vollzeit-Job ein Netto von 2.600 € erwirtschaftest, also das 6,5-fache Deiner Ex. Diese von Euch gelebte Rollenverteilung mit dem Betreuungsschwerpunkt bei Deiner Ex sowie das damit verbundene Einkommensgefälle erschienen Euch bis zur Trennungsentscheidung richtig, fair und gerecht. Warum sollte ein Gericht jetzt ausurteilen, dass genau ab der Trennung all das über den Haufen geschmissen und Erwerbs- und Betreuungsarbeit sofort zu gleichen Teilen aufgeteilt werden müsse, damit es "gerecht" ist? Wahlweise, dass das Arbeitsamt Deine Ex alimentieren und ihr eine Wohnung finanzieren solle?

Dein Problem war sicher nicht die Ungerechtigkeit oder Männerfeindlichkeit des deutschen Familienrechts, sondern höchstens eine falsche Erwartungshaltung. Es ist nicht die Aufgabe des Familienrechts, die Folgekosten privater Trennungen der Allgemeinheit aufzuhalsen, damit der bisherige Haupt- oder Alleinverdiener sein Einkommen behalten kann. Das wird auch nirgends behauptet.

Und in vielen anderen Fällen, werden diese Lösungen vermutlich nur gezielt über den Geldbeutel gefunden bzw. geduldet.
ja, entweder einvernehmlich in Kenntnis des Wesens einer Solidargemeinschaft (die eben nicht am Tag der Trennung endet, auch wenn manche Laien das glauben) oder eben mit gerichtlicher Hilfe.

Grüssles
Martin

PS: Ein interessanter Artikel für all diejenigen, die so gerne nach der "staatlichen Nanny" rufen, die gefälligst jederzeit individuelle und "gerechte" Lösungen für alle Fährnisse des Lebens liefern soll, findet sich >>>HIER<<<.
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Brainstormer
Gast
« Antwort #117 am: 03. März 2013, 21:31:10 »

Moin Martin,

zum Einen ging es mir bei dem Statement ausnahmsweise mal nicht um EU, sondern um vollen KU, der einseitig gezahlt werden muss, damit ein Wechselmodell überhaupt geduldet wird - also um ein Erkaufen des WMs.

Zum Anderen - und das ist vermutlich weitaus häufiger der Fall - gibt vermutlich einer der Beteiligter, aufgrund der Aussichtslosigkeit, nach, was nicht zwangsläufig mit einer kindgerechten Lösung gleichzusetzen ist.

Gruß
Brainstormer
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Brainstormer
Gast
« Antwort #118 am: 03. März 2013, 22:29:56 »

In Ergänzung, auch wenn's eigentlich OT ist.

PS: Ein interessanter Artikel für all diejenigen, die so gerne nach der "staatlichen Nanny" rufen, die gefälligst jederzeit individuelle und "gerechte" Lösungen für alle Fährnisse des Lebens liefern soll, findet sich >>>HIER<<<.

Der Artikel beinhaltet viel Wahres, zeigt aber letztendlich nur das Versagen der Politik, Steuermittel gerechter zu verteilen und die damit verbundenen falschen Anreize und Konsequenzen. Wahlgeschenke kommen eben ausschließlich den Bevölkerungsgruppen zu gute, die die meisten Wählerstimmen bringen. Parteien sind und bleiben deshalb für mich reine Selbsterhaltungsprogramme.

Und wenn du wissen möchtest, wer am meisten vom Sozialstaat profitiert, lohnt ein Blick zu den Kollegen bei Querschuesse...

Gruß
Brainstormer
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aka Clochard


« Antwort #119 am: 04. März 2013, 22:10:24 »

n'abend,

eine Rollenverteilung in der Ehe ist nur bedingt eine freie Entscheidung. Die Rollenverteilung in der Ehe ist dynamisch und passt sich den jeweiligen Rahmenbedingungen und Bedürfnissen an.

Weder Gesetz noch Jurist sollen daran etwas ändern. Sie sollen eben genau das schützen, das Anpassungen an das Leben und deren Veränderungen gleichberechtigt durchgeführt werden können.

Wird der Verdiener in einer Alleinverdienerehe erwerbsunfähig dann wird sich das Rollenmodell, sofern es noch verteilte Rollen geben kann, sich ändern.

Warum will der Gesetzgeber oder die Justiz bei einer Trennung aber genau an dieser Stelle eingreifen und Verhältnisse einfrieren und sich damit in die freie gesellschaftliche Entwicklung einmischen und gar verhindern?

Für viele in meinem Umfeld wäre es schön mehr von ihren Kindern erleben zu dürfen und für sie da sein zu dürfen.

Selbst in einer traditionellen Rollenverteilung ist der Alleinverdiener täglich präsent und verbringt Zeit mit seinen Kindern. Lebt Alltag und zeigt wie man den Alltag meistert. Kinder profitieren immer von beiden Eltern. In der Schule, in der Freizeit bei den Hobbies. Der Alleinverdiener wird durch den Betreuer gegenüber den Kindern mitgetragen.

Dies alles geht mit einer Trennung verloren. Und es ist wichtig den Kindern weiterhin ihre Helden zu erhalten und die Gewissheit geliebt zu werden.

Und wenn es um das Kindeswohl geht dann muss die Justiz oder das Gesetz die Gleichheit  fördern.

Malachit zeigt wie eine Trennung ohne Krieg und Intrigen durchgeführt werden kann.
Ein wirklich toller Beitrag.

Von Verallgemeinerungen wie, der Alleinverdiener reduziert seine Arbeit nur weil er keinen Unterhalt leisten möchte, eine Rollenverteilung in der Ehe die nur gerecht wäre, Frauen die zur Kindererziehung und Heimchen am Herd gezwungen werden halte ich nichts.

Ich achte den Alleinverdiener der sich bei der Trennung für die Kinder entscheidet. Auch wenn ich mit dieser Meinung alleine bin. Den Unterhalt den er seiner / ihrem Ex nicht zahlt wird er für seinen Kinder brauchen.


Grüsse
Gespeichert
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