Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum,
     Datenschutz
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 21. Oktober 2021, 23:35:20 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Erneuter Umzug unserer Kinder, was ist ABR wert?!  (Gelesen 8858 mal)
rent-a-fahrer
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 74


WWW
« am: 09. Juni 2013, 22:53:03 »

Guten Abend,

momentan kommt wieder Bewegung in Dinge, die ich eigentlich schon für geklärt gehalten hab. Darum bitte ich um eure Meinung.

Kurze Zusammenfassung: geschieden seit 2010 nach 4 Jahren Ehe, zwei Töchter. Regelmäßiger Umgang alle zwei Wochen, sowie hälftige Ferien. Da Ex 2011 die Entfernung schuf, bringt sie mir die Kinder etwas über die Hälfte entgegen. Das klappte seit ihrem Umzug damals bis dato nahezu ohne Probleme.

Heute Abend, nach einem Umgangwochenende, rief meine ältere Tochter völlig verheult an und meinte, Mama möchte schon wieder umziehen, zum neuen Freund. Der wohnt zwar lediglich 20km vom jetzigen Wohnort entfernt, aber Umzug ist und bleibt Umzug.
Ich bin nun richtig sauer. Kurze Zusammenfassung der bisherigen Umzüge meiner Ex.

2008 - Umzug aus dem gemeinsam gemieteten Haus in eine Wohnung im Heimatort der Ex
2009 - Umzug in meinen Heimatort
2011 - Umzug zurück in den Heimatort der Ex ins Haus von Ex' Oma

Für 2010 war auch ein Umzug geplant gewesen, der allerdings durch plötzliche Trennung vom damaligen Partner nicht zustande kam. Das JA war bereits über den geplanten Umzug informiert worden, allerdings riet das JA vom Umzug ab und durch die Trennung war das dann hinfällig.

Ergänzend für die Liste wäre nun ...
2013 - Umzug ins Haus vom Neuen

Ihr könnt euch vorstellen, dass die ständigen Umzüge und Wechsel auch für meine Kinder belastend waren, aber Mama hatte ja immer genug Argumente ("Ihr bekommt auch eine Katze, einen swimming pool, einen Hamster, jeder ein eigenes Zimmer ...").
Ich bin mir im Klaren darüber, dass ich im Grunde nichts machen kann, stehe im Moment richtiggehend unter Schock.
Wir haben gemeinsames SR und ABR, letzteres habe ICH dadurch noch, da ich per Vergleich dem Umzug zurück an den Heimatort der Ex unter der Auflage des Entgegenbringens zustimmte.

Ex meinte vorhin, dass die Kinder ja die Schule nicht wechseln müssten. Wie realistisch ist es, dass sie die Kinder 20 und 30km jeden Morgen zur Schule fährt. Abgesehen davon ... darf man überhaupt eine so weit entfernte Grundschule besuchen, muss die nicht im Schulbezirk sein?
Zwar arbeitet auch Ex in ihrem jetzigen Wohnort, doch ist schon jetzt die Rede von gemeinsamen Kindern mit dem Neuen. Die Schule der Großen beginnt 7.10 Uhr, wann soll das Kind bitte aufstehen, wenn es JETZT schon 5.30 Uhr der Wecker klingelt ... und sie wohnt nur 5-10km weit weg von ihrer Schule. Hätte Ex ein Kind, fährt sie die Kinder da doch nicht hin!?

Auf meinen Hinweis, dass ich ein Wörtchen mitzureden hätte beim Thema Umzug, kam nur ein lapidares: Nö, ist nicht so. Bei 20km Umzug hätte ich da nichts mitzuentscheiden, vor allem, wenn die Kinder ja angeblich auf ihren Schulen blieben. Das macht mich so wütend!! Ist das ABR am Ende gar nichts wert?!

Am liebsten würde ich die Kinder zu mir nehmen, aber das wird nicht funktionieren. Mein Argument ist lächerlich, denn auch zu mir wäre ja ein Umzug nötig. Meine größte Sorge ist zudem, dass Madame jetzt mit den Kindern umzieht, am Ende wechseln sie die Schulen doch und nach zwei Jahren ist Schluss mit dem Typen und sie ziehen wieder zurück, am besten noch mit einem weiteren Kind im Schlepptau?

Über den Typen lass ich mich jetzt besser nicht aus, da kommt mir sonst endgültig die Galle hoch. Meine große Tochter, die NICHTS mehr hasst als rauchende Menschen, soll in einen Raucherhaushalt ziehen, wo in der Bude gequalmt wird ohne Ende?! Daneben wohnt die Messi-Schwester des Neuen. Boaaaah.

Bitte um Antwort. Und notfalls Ernüchterung.

Ich danke euch.
rent-a-fahrer
« Letzte Änderung: 09. Juni 2013, 22:54:55 von rent-a-fahrer » Gespeichert
TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.419


« Antwort #1 am: 10. Juni 2013, 07:24:52 »

Moin.

Du hast es eigentl schon selbst erkannt: Solange Du nicht irgendeine Chance witterst, die Mädchen zu Dir zu holen (und diese Chance ist mE fast nicht vorhanden), solange lohnt es sich nicht darüber aufzuregen.

Etwas zur Beruhigung:   Ich halte einen Schulwechsel in der Grundschule nicht für dramatisch - passsiert oft genug. Und wenn man es gar so steuern könnte, dass es in den Sommerferien passiert, umso besser. Und wenn KM gar selbst schon die Alternative des Shuttelns in Betracht zieht, auch gut. Ob die Kinder nun 10 oder 20km in die Schule pendeln, macht auch keinen großen Unterschied. Offenbar lebt sie ländlich, wo das Einpendeln normal ist.

Ich würde versuchen, die Mädchen in geeigneter Form zu unterstützen mit der Situation umzugehen.

Gruss, Toto
Gespeichert
nadda
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.339


« Antwort #2 am: 10. Juni 2013, 08:08:04 »

Hi,

finde einen Schulwechsel in der GS nicht wirklich glücklich, aber ok. Der lässt sich wohl kaum vermeiden. Vor allem müssen die Kinder ja wieder neu Anschluss an andere Kinder finden was sie kaum tun werden wenn sie auf der alten Schule bleiben.

Schwierig finde ich das die Kinder ständig umziehen sollen und das sie nicht wollen.
Klar, du hast nicht wirklich was zu melden. Die Frage ist auch wie alt sind deine Mädels und würden sie überhaupt zu dir umziehen wollen? Nur wenn du hier irgendwo Land siehst würde ich mir da weitere Gedanken machen und das zuständige JA einschalten. Ansonsten hast du einfach keine Chance.

Deine Position ist jedenfalls nicht grade stark und einen Versuch hier Einfluss zu  nehmen würde ich wirklich nur machen wenn beide Kinder deutlich sagen sie wollen zu dir.


LG
Nadda
Gespeichert
gonzo1900
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 40


« Antwort #3 am: 10. Juni 2013, 10:17:37 »

Kann man denn gar nichts dagegen unternehmen das das Kind jetzt jeden Tag vollgequalmt wird?
Überall wird mittlerweile Nichtraucherschutz groß geschrieben und für seine eigenen Kinder gilt das nicht...Ich finde das gesundheitsgefährdend.
Gespeichert
gardo
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 554


« Antwort #4 am: 10. Juni 2013, 11:38:30 »

Zitat
Weshalb wird Rauchen nicht einfach überall verboten?
Rauchen ist eine persönliche Entscheidung, die Jede und Jeder in Kenntnis der gesundheitlichen Risiken selbst für sich treffen muss. Wie Personen in dem privaten Umfeld, bei Feiern im Kreise von Familien oder in der Wohnung verfahren, bleibt ihnen überlassen. Eltern tragen Verantwortung dafür, wenn in Gegenwart ihrer Kinder geraucht wird.
Stammt aus http://www.ms.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=5218&article_id=13916&_psmand=17
Gilt auch für die anderen Bundesländer.

Gruß,
gardo
Gespeichert
rent-a-fahrer
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 74


WWW
« Antwort #5 am: 10. Juni 2013, 12:04:08 »

Danke für Eure Antworten.

Kurz zum Verständnis: meine Mädels sind 7 und 11, die Kleine geht in die 1. Klasse, die Große in die 5. Die Grundschule befindet sich im derzeitigen Wohnort der Kinder, also fußläufig zu erreichen, die Große fährt mit dem Bus halb 7 zu ihrer Realschule. Die Kleine besucht den Frühhort ab 6.30. So.
Ich stelle mir nun vor, dass sie umzieht.
Ja, sie wohnen ländlich. Dennoch fährt man eine halbe Stunde vom neuen zum alten Wohnort, die Kinder stehen jetzt schon verdammt zeitig auf, wie soll das erst werden, wenn sie umgezogen sind?

Die Große äußerte schon des Öfteren zu mir ziehen zu wollen, allerdings glaube ich, dass sie sich der Tragweite selbst mit ihren fast 12 und trotz vielen Nachdenkens noch gar nicht bewusst ist. Ich persönlich finde das Verhalten der KM mitunter grenzwertig, aber naja. Tut letztlich nichts zur Sache. Sorgen mache ich mir allerdings schon, wenn Tochter alle paar Tage Rotz und Wasser heulend hier anruft und ich sie nur übers Telefon trösten kann, weil es Zoff mit Mama gab. Ich mache KM nie schlecht, versuche zu vermitteln, muss mir dabei aber oft auf die Zunge beißen.
Und am Ende bekomm ich von KM an den Kopf geworfen, dass ich gar keine Ahnung von den Kindern habe, ich hätte sie ja nur ein paar Stunden im Monat.
Ja, weil sie es so gewollt hat.   mad

Euer Fazit also: ich hab letztlich keine Chance. Denn selbst wenn die Große her ziehen wollen WÜRDE, meine Wohnung wäre definitiv zu klein für uns 2, ich müsste erstmal was Neues suchen. Und ich wüsste, dass sie ihre Schwester sehr schnell vermissen würde, Mama auch.

Bezüglich des Rauchens ... ja, auch da hab ich wohl keine Chance. Super! Passivrauchen musste ich schon in meiner Kindheit durchmachen, nun also auch meine Mädels. Abartig!

Trotzdem noch 'ne Frage: sie kann die Kinder einfach so ummelden, oder? Und selbst, wenn ich da drohende Schreiben an die Behörden schicken würde, mach ich mir am Ende nur lächerlich, trotz gemeinsamen SRs. Oder?

Grüße
Gespeichert
Marko99
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 765


« Antwort #6 am: 10. Juni 2013, 12:14:08 »

Hallo,

häufiges umziehen finde ich für Kinder in einem gewissen Alter nicht gut. Die Macke, die meine Ex z.B. hat kommt vom häufigen umziehen der Mutter. 12 mal in 10 Jahren und immer zu oder wegen neuen Partnern ist meine Ex-Schwiegermutter umgezogen.

Das Wohl der Kinder steht bei diesen Aktionen leider nicht im Vordergrund, sondern eher das Ego der Mutter.

Leider ist da nicht viel zu machen. Will man die KM zwingen, nicht ihrem "neuem" Glück nachzu gehen?

Wenn die Kinder alt genug sind, können sie selbst entscheiden. Mein Arbeitskollege z.B. hat an seinem 14. Geburtstag seine Tasche gepackt und ist zu seinem Vater gezogen..

Ich hoffe es wirdt sich beim Themenöffner auch wieder regeln.

LG
Marko
Gespeichert
Bester Papa
_Bester Papa
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 895


« Antwort #7 am: 10. Juni 2013, 14:07:23 »

Moin rent-a-Fahrer.

ich denke mal, dass ein Schulwechsel am neuen Ort der KM der nächste Schritt sein dürfte. Wieviele Schulen (Grund- und Realschule) gibt es denn am neuen Ort der KM? Ich würde dort mal anrufen, um nachzufragen, ob die Kinder dort nicht schon für das nächste Schuljahr angemeldet sind. Wenn Du geschickt fragst, bekommst Du auch Auskunft. Da Du GSR hast, solltest Du eigentlich auch Infos bekommen.

Und ich wäre mir nicht zu blöd, die Schule vorab zu informieren, dass ihr GSR habt und die Mutter die Kinder nicht eigenmächtig dort anmelden darf. So kannst Du der KM vielleicht einen Riegel vorschieben, denn ich finde, es gibt für Kinder nichts Schlimmeres, als ständig die Schule wechseln zu müssen. Solange aber mit den ständigen Wohnungswechseln keine Schulwechsel verbunden sind, wird es Dir kaum gelingen, das ABR erfolgreich auf Dich zu übertragen.

20km zur Schule zu fahren, finde ich aber nicht dramatisch. Ich bringe meine Tochter 1x die Woche morgens zur Schule und muss 40km fahren. Ihr macht das nichts aus. Und ich selbst musste in meiner Kindheit auch jeden tag fast 15km fahren. Geschadet hat es mir auch nicht.

Gruss
BP
Gespeichert
jensB
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 534



« Antwort #8 am: 10. Juni 2013, 14:14:12 »

[...]Und ich wäre mir nicht zu blöd, die Schule vorab zu informieren, dass ihr GSR habt und die Mutter die Kinder nicht eigenmächtig dort anmelden darf. [...]

Wahlweise Schrieb an die jetztige(n) Schule(n), das die Kinder nicht ohne Deine Zustimmung vom Unterrichtsbetrieb abgemeldet werden dürfen.
Das ist vielleicht einfacher, als alle in frage kommenden Schulen anzuschreiben.

Habe das btw. auch gemacht, und bekam einen netten Anruf von der Klassenlehrerin, das sie die Situation versteht, und das das jetzt in der Schulakte des Kurzen vermerkt ist.
Gespeichert

Diskutiere nicht mit Idioten -
Sie ziehen Dich auf ihr Niveau und schlagen Dich dort mit Erfahrung!
TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.419


« Antwort #9 am: 10. Juni 2013, 15:10:02 »

Moin.

Versuchen wir mal abzuschichten:

Raucherhaushalt: Solange Rauchen nicht als Kindeswohlgefährdend gilt und somit ein Grund wäre, die Kinder der KM wegzunehmen, ist es zwar besch...., aber Du kannst nichts machen.

häufige Umzüge: Ja, ist (sehr) ärgerlich. Aber auch hier kannst Du der KM eben nicht vorschreiben, dass sie bitteschön bis zum 18. Geb. der jüngeren Tochter nicht mehr oder nur noch max. 1x umziehen darf.Und da auch Umzüge nicht als kindeswohlgefährdend gelten -> s. oben.

die Kleine geht in die 1. Klasse, die Große in die 5. Die Grundschule befindet sich im derzeitigen Wohnort der Kinder, also fußläufig zu erreichen, die Große fährt mit dem Bus halb 7 zu ihrer Realschule. Die Kleine besucht den Frühhort ab 6.30. So.
[...]
Ja, sie wohnen ländlich. Dennoch fährt man eine halbe Stunde vom neuen zum alten Wohnort,
Liest sich nicht so, als wären das unüberbrückbare Entfernungen... Klar, ist nicht so schön wie in der Großstadt. Ich denke aber, dass wird KM sich überlegt haben, wie der Schultransfer zukünftig aussieht. Gibt es eine Busanbindung für die Große? Schulwechsel der Kleinen - idealerweise nach der 1. Kl. - oder aber doch Pendelei, weil  (wahrsch) die Hortbetreuung an der jetzigen Grundschule gebraucht wird. Aber ich glaube nicht, dass die Kinder hiervon Schaden nehmen werden.

Sorgen mache ich mir allerdings schon, wenn Tochter alle paar Tage Rotz und Wasser heulend hier anruft und ich sie nur übers Telefon trösten kann, weil es Zoff mit Mama gab. Ich mache KM nie schlecht, versuche zu vermitteln, muss mir dabei aber oft auf die Zunge beißen.
Und am Ende bekomm ich von KM an den Kopf geworfen, dass ich gar keine Ahnung von den Kindern habe, ich hätte sie ja nur ein paar Stunden im Monat.
Ja, weil sie es so gewollt hat. 
Tja, das ist das Los, das viele Scheidungskinder mit ihren Eltern austragen und das irgendwie gelöst werden. Ob es sinnvoll ist in der Sache zu vermitteln oder ob besser den Kindern(!) klar gemacht werden sollte, dass in der Zeit bei Mama diese zuständig und bei Dir eben dann auch Deine Regeln gelten (und Du Dir hoffentlich auch jedwede Einmischung der KM verbittest), wäre zu diskutieren. Ich glaube nicht, dass Du als Vermittler bei KM willkommen bist und deshalb die Sache für die heulenden Kinder leider nicht verbessern kannst. Ich würde mich da raus halten! Aber das ist dann eher ein grundsätzliches Thema als die konkrete Frage Umzug/ Schulwechsel/ Raucherhaushalt.

Gruß, toto

Achja:
sie kann die Kinder einfach so ummelden, oder? Und selbst, wenn ich da drohende Schreiben an die Behörden schicken würde, mach ich mir am Ende nur lächerlich, trotz gemeinsamen SRs. Oder?
Ob lächerlich sei mal dahingestellt - aber es bringt einfach nichts. Ebenso wie dies hier:
Wahlweise Schrieb an die jetztige(n) Schule(n), das die Kinder nicht ohne Deine Zustimmung vom Unterrichtsbetrieb abgemeldet werden dürfen.
Dann lieber bei der neuen Schule, wenn sinnvoll ausübbar, in geeigneter Weise einbringen (Elternabend, Elternvertretung, Elternsprechtag)
Gespeichert
rent-a-fahrer
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 74


WWW
« Antwort #10 am: 11. Juni 2013, 12:29:50 »

Moin!

Danke für eure Antworten.
Ja, so in etwa hab ich mir das schon gedacht.

Ich bin mir im Klaren darüber, dass 20km nicht die Welt sind, allerdings sind Busverbindungen quasi nicht vorhanden, da sie - sorry! - ins allerletzte Hinterland ziehen müssten, im neuen Wohnort kann man die Einwohner an ein paar Händen abzählen. Ich sehe noch nicht, dass KM wöchentlich 250km fährt, nur um die Kinder in die Schulen zu schaffen. Mit dem Bus ist das nicht zu schaffen. Es wird sehr schnell darauf hinaus laufen, dass die Kleine die Grundschule im Nachbarort besucht (2km Entfernung) und die Große die Realschule, auch gleich um die Ecke (4km). Begründungen wären dann, dass es im Winter nicht machbar ist zu den Schulen zu kommen (sie wohnen im Gebirge und bei Wintereinbruch (bestenfalls zwischen Oktober und Ende März) sind 20km auch mal mit längerer Fahrzeit verbunden. Das macht mich extrem wütend und sauer, denn es lief bisher immer so, dass Versprechungen gemacht wurden, die dann nicht gehalten wurden.

Gestern Abend rief meine Große wieder mit tränenerstickter Stimme an und war so hysterisch, dass ich sie kaum beruhigen konnte.
Sie möchte nicht umziehen, sie hasst Ex' Neuen und will nicht in ein Dorf, wo es nichts gäbe außer Kühe und Schweine.
Und ich finde es das Allerletzte, wenn Ex meine Große vollkeifert, wieso sie mir das überhaupt erzählt habe. Die Kinder seien, Zitat "SPIELVERDERBER" und das Beste war dann, dass sie meinen Töchtern ein schlechtes Gewissen einredet: "Wollt Ihr wirklich, dass wir jetzt hier wohnen bleiben und Mama dann todunglücklich ist, nur weil IHR nicht umziehen wolltet." Grenzt das nicht schon an psychische Gewalt?
Die Kleine, und das ist schon fast amüsant, wenn es nicht so traurig wäre, denkt immer noch, dass Mama nur scherzt. "Schwester, warum weinst du denn, Mama macht doch nur Spaß."
Da ich vorgestern Abend mich am Telefon gegenüber KM nicht ganz im Zaum hatte (darüber ärgere ich mich jetzt natürlich), hatte ich ihr diverse Klagen angedroht. Darüber hat sie sich vor den Kindern lustig gemacht und gemeint, dazu wäre ich eh viel zu feige, zudem hab ich keine Chance und sie freut sich schon richtig darauf verklagt zu werden. Diese Frau dreht komplett frei zur Zeit. Und geht über Leichen. Ärgerlich, dass ich da so drauf angesprungen bin.

Tja, das ist das Los, das viele Scheidungskinder mit ihren Eltern austragen und das irgendwie gelöst werden. Ob es sinnvoll ist in der Sache zu vermitteln oder ob besser den Kindern(!) klar gemacht werden sollte, dass in der Zeit bei Mama diese zuständig und bei Dir eben dann auch Deine Regeln gelten (und Du Dir hoffentlich auch jedwede Einmischung der KM verbittest), wäre zu diskutieren. Ich glaube nicht, dass Du als Vermittler bei KM willkommen bist und deshalb die Sache für die heulenden Kinder leider nicht verbessern kannst. Ich würde mich da raus halten!

Selbstverständlich mische ich mich nicht in die Erziehung ein. Vielleicht ist "vermitteln" auch das falsche Wort. Vielmehr versuche ich beispielsweise nach einem Streit und einem weinenden Kind am Telefon meine Tochter dazu zu ermutigen nochmal mit Mama zu reden. Was soll ich denn machen, wenn mein Kind verzweifelt anruft? Ich verurteile vor dem Mädchen nicht die Erziehung der Mutter, sondern rege es dazu an sich zu beruhigen und die Sache zu klären, sich notfalls zu entschuldigen, wenn es wirklich Mist gebaut hatte.

Die tun mir ganz schön leid, die Mäuse.

Gruß.
Gespeichert
brille007
(Fast) Eigentumsrecht
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 14.784



« Antwort #11 am: 11. Juni 2013, 12:44:47 »

Moin RAF,

Du mischst Dich gerade mit grosser Begeisterung in die Lebensgestaltung Deiner Ex ein. Die geht Dich aber nichts an. Es kann sein, das in der Zukunft irgendwelche Probleme gelöst werden müssen: Weil und sobald sie sich akut stellen. Es ist aber garantiert nicht Deine Aufgabe, jetzt besserwisserisch zu verhindern, dass Deine Ex an den A*** der Welt zieht oder mit einem - aus Deiner Sicht - falschen Typen zusammen ist.

Du tust Deinen Kindern auch keinen Gefallen, wenn Du sie zu diesem Thema befragst oder ihnen gegenüber erkennen lässt, dass Du damit nicht einverstanden bist. Oder hast Du den Eindruck, dass es ihnen damit besser geht?

Grüssles
Martin
Gespeichert

When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
sleepy
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 541


« Antwort #12 am: 11. Juni 2013, 13:04:29 »

Hallo,

@Brille: So oft ich argumentationstechnisch bei Dir bin muss ich Dir jetzt doch widersprechen. Was soll RAF denn machen, wenn seine Tochter weinend bei ihm anruft? Sagen "das ist Mamas Sache da kann ich Dir nicht helfen?"

Ich hatte hier nicht den Eindruck, dass RAF zu dem seine Kinder befragt o.ä., sondern dass die Kinder mit dem Problem auf ihn zukommen.

lg
sleepy
Gespeichert

Sleepy
rent-a-fahrer
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 74


WWW
« Antwort #13 am: 11. Juni 2013, 14:39:03 »

Moin Martin,

danke trotz allem erstmal für deine klaren Worte. Aber wie sleepy andeutet (danke dafür!), verhält es sich tatsächlich so, dass ich der Letzte bin, der seine Kinder ausquetscht. Das hab ich nicht nötig, und dennoch wäre es nett, wenn du mir konkret sagen könntest, was ich tun soll, wenn ein verstörtes, heulendes und schluchzendes Kind bei dir anruft und nahezu hysterisch ist, weil Mama es verhöhnt, unter Druck setzt und ihm sagt: wir ziehen um, komme was da wolle. Würdest du es dann nicht trösten, versuchen die Sache positiv zu erklären (du hättest ein größeres Zimmer, könntest Hasen halten, usw.)? Was aber würdest du tun, wenn das Kind aber auf ALLES ein durchaus treffendes Gegenargument hat? Weiterhin versuchen das Ganze positiv zu sehen? Na klar!

Nur Ex gegenüber bin ich deutlich geworden, das haben die Kinder allerdings nicht gehört. Wenn sie es ihnen dann erzählt, kann ich es nicht ändern.

Mir ist egal mit wem sie zusammen ist. Meine einzige Sorge ist höchstens, dass es mit dem Kerl nicht hält und dann ein erneuter Umzug ansteht - völlig egal wohin, die KINDER leiden und leiden und leiden. Mir geht diese Verantwortungslosigkeit so auf den S***. Mir ist auch egal, ob sie an den A*** der Welt zieht, ob der Typ raucht, kifft oder säuft, wenn sie mit ihm glücklich ist, soll mir das doch Recht sein. Aber sie könnte sensibler mit den Kindern umgehen, UNSEREN Kindern, also ihren und meinen! Sie nicht unter Druck setzen, sie nicht erpressen oder demütigen, sondern ihnen mit Einfühlungsvermögen die Situation erklären. Verstehst du, was ich meine?

Daran hapert es und damit zieht sie den Zorn beider Mädchen auf sich. Ich bin kein Vater, der sich von seinen Kindern auf der Nase herum tanzen lässt und es ihnen jederzeit recht macht, aber IMMER schon hab ich mit ihnen gesprochen. Ich werfe ihnen keinen Knochen hin und lasse sie damit allein oder verhöhne sie, weil sie damit überfordert sind, sondern werfe den Knochen hin und erkläre und bespreche, was man damit machen kann. Es ist nicht meine Aufgabe den Neuen schön zu reden, sondern IHRE. Tut sie aber nicht.
Und daher ständige hysterische und heulende Anrufe meiner Großen.
WAS, Martin, soll ich Deiner Meinung nach also konkret besser machen? (Und nochmal der Hinweis: Ich frage sie nicht aus!)
Bin gerne für Lösungsvorschläge bereit.

Sleepy, noch einmal Danke für deine Richtigstellung.

Beste Grüße.
Gespeichert
nadda
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.339


« Antwort #14 am: 11. Juni 2013, 14:51:38 »

Hi,

kann dich da durchaus verstehen - ich könnte wohl auch kaum nebendranstehen und miterleben wie unglücklich mein Kind ist.

Aber dann bist du wieder an dem Punkt, deine einzige Chance etwas zu ändern wäre die Große will zu dir. Und selbst wenn sie will ist nicht sicher ob es klappt.
Allerdings sehe ich bei einer 11jährigen die sehr deutlich sagt was sie will durchaus Chancen.

Nur, willst du das? Will die Große das? Käme sie damit klar allein bei dir zu sein wenn die Kleine bei Mama bleiben will? JA einschalten kann durchaus sinnig sein, aber halt nur wenn die Große hier wirklich deutlich sagt was sie will. Wenn du vermutest das sie das nicht durchziehen kann und will dann solltest du es lassen. Es gibt jedenfalls keine Möglichkeit die KM zu zwingen da zu bleiben wo sie ist.

Mir persönlich ist auch immer rätselhaft warum Menschen Kinder kriegen und ihre Bedürfnisse dann ignorieren, aber das ist einfach eine Lebenseinstellungsfrage. Die KM darf und kann das so machen - wobei ich mir schon Gedanken machen würde als Mutter wenn meine Kinder nicht mit umziehen möchten ob ich es dann tue.

LG
Nadda
Gespeichert
brille007
(Fast) Eigentumsrecht
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 14.784



« Antwort #15 am: 11. Juni 2013, 15:38:39 »

Moin RAF,

nicht ohne Grund steht in meiner derzeitigen Signatur:  "Der einzige Mensch, den man ändern kann, ist der, den man heute morgen geduscht und angezogen hat."

Der Umstand, dass Menschen diese Banalität nicht beherzigen, lässt jeden Tag Partnerschaften und Ehen scheitern. Auch nach dem Ende einer Ehe kann man ihn hervorragend missachten - mit entsprechenden Folgen. Im weiteren Sinne führt er sogar zu Mord und Krieg.

Wenn Deine Ex der Ansicht ist, dass es am A*** der Welt schön ist, dass sie alle paar Monate einen neuen Partner und einen Umzug braucht und dass ein rauchender Partner oder 20 Kilometer tägliche Busfahrt für Kinder kein Problem sind, ist das einfach so; Du kannst es nicht ändern. Mach Dir einfach klar: Spätestens seit Eurer Trennung Du bist Du ungefähr der letzte Mensch, von dem sie sich etwas sagen lässt. Und wenn Du es versuchst, tut sie möglicherweise mit grosser Begeisterung das Gegenteil.

Hier gestellte rhetorische Fragen, die mit "findest Du denn, dass ich...?" oder "ich kann doch nicht..." anfangen, bringen Dich deshalb nicht weiter, denn Du musst nicht die User dieses Forums von irgendwas überzeugen. Wenn Du mit den Lebensumständen Deiner Kinder nicht einverstanden bist: Starte ein ABR-Verfahren, an dessen Ende sie - vielleicht - in Deinen Haushalt umziehen und Du die Chance hast, es besser zu machen. Das wird viel Zeit, Geld und Nerven kosten, und der Erfolg ist keinesfalls garantiert. Aber komm weg davon, dass Deiner Ex dieselben Dinge "wichtig" und "vernünftig" scheinen müssten wie Dir selbst.

Grüssles
Martin
Gespeichert

When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
rent-a-fahrer
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 74


WWW
« Antwort #16 am: 11. Juni 2013, 17:31:52 »

Martin,

wie in meinem letzten Post doch schon angedeutet, weiß und verstehe ich, worauf du hinaus willst und kann es nachvollziehen. Dass ich hier niemanden überzeugen muss, ist mir durchaus klar.

Dennoch bat ich dich mir dabei zu helfen, was ICH ändern kann, um meiner todunglücklichen Tochter eine Stütze zu sein, mal fern ab von ABR-Verfahren, etc. Wie kann ich ihr im Moment Halt und Sicherheit geben? ICH ganz konkret. Denn die Erinnerung an ein weinendes Kind, was sagt, es würde sich wünschen nie geboren zu sein, steckt kein Vater, der seine Kinder liebt, einfach so weg.

Ich bitte dich gerade um konkrete Ratschläge in Bezug auf die Große, nicht in Bezug auf meine Ex.

raf
Gespeichert
Bester Papa
_Bester Papa
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 895


« Antwort #17 am: 11. Juni 2013, 17:37:30 »

Hi!

Wie siehst Du denn die Chancen, Deine Exe zu einem JA-Gespräch zu bewegen oder noch besser: zu einer Elternberatung mit einem neutralen Mediator?

Gruss
BP
Gespeichert
brille007
(Fast) Eigentumsrecht
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 14.784



« Antwort #18 am: 11. Juni 2013, 17:47:38 »

Moin RAF,

Ich bitte dich gerade um konkrete Ratschläge in Bezug auf die Große, nicht in Bezug auf meine Ex.
einen hatte ich Dir bereits gegeben:
Wenn Du mit den Lebensumständen Deiner Kinder nicht einverstanden bist: Starte ein ABR-Verfahren, an dessen Ende sie - vielleicht - in Deinen Haushalt umziehen und Du die Chance hast, es besser zu machen.

Wenn Du der Ansicht bist, dass Deine Grosse mitziehen und nicht umfallen würde (z. B., sobald das berühmte Pony versprochen wird), kannst Du sie anlässlich des nächsten Umgangs oder während des Sommerferien-Umgangs auch bei Dir behalten. Ein 12-jähriges Kind zieht niemand gegen seinen Willen wieder um. Die Cracks dieses Forums können dazu einiges beitragen; man muss dafür nämlich einiges vorbereiten (Schule, Jugendamt, Anwalt etc. ins Boot holen).

Das sind Dinge, die Du tun kannst. Keiner kann garantieren, dass sie den gewünschten Erfolg haben werden. Nur eben: Die (angeblich nicht stattfindende) Beschäftigung mit Deiner Ex wie
Meine einzige Sorge ist höchstens, dass es mit dem Kerl nicht hält und dann ein erneuter Umzug ansteht
[...]
Mir geht diese Verantwortungslosigkeit so auf den S***.
[...]
Aber sie könnte sensibler mit den Kindern umgehen, UNSEREN Kindern, also ihren und meinen! Sie nicht unter Druck setzen, sie nicht erpressen oder demütigen, sondern ihnen mit Einfühlungsvermögen die Situation erklären.

Daran hapert es und damit zieht sie den Zorn beider Mädchen auf sich.
[...]
Es ist nicht meine Aufgabe den Neuen schön zu reden, sondern IHRE. Tut sie aber nicht.
löst Deine Probleme nicht. Deswegen der Verweis auf meine Signatur.

Grüssles
Martin
Gespeichert

When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Sorgerecht (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Erneuter Umzug unserer Kinder, was ist ABR wert?!
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC

Wer ist Online

www.pragmaMx.org
Alle Mitglieder: 15 376
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 45

Bitte registriere Dich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzt Du den vollen Funktionsumfang dieser Seite.


Werbung

Der entsorgte Vater
Der entsorgte Vater auf DVD




www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2021 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team