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Autor Thema: "Mehr Geld für Scheidungskinder ab 2013 ..."  (Gelesen 37824 mal)
brille007
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« am: 04. November 2012, 19:48:07 »

...schreibt der >>>Focus<<< in seiner aktuellen Ausgabe. Ob das jetzt
Zitat
Gute Nachrichten für Alleinerziehende:
sind, ist - wie immer - eine Frage des Blickwinkels...
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Lausebackesmama
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« Antwort #1 am: 04. November 2012, 20:09:11 »

Hach ja.... überhaupt welchen bekommen, das hätte schon was...

LG LBM
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Uli
Gast
« Antwort #2 am: 04. November 2012, 20:55:09 »

Hach ja.... überhaupt welchen bekommen, das hätte schon was...

Oder nicht noch was zahlen müssen. Aber die Zeiten sind ja Gott sei Dank vorbei!  rofl2
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Beppo
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KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #3 am: 04. November 2012, 21:05:35 »

Damit muss jemand wie ich, der bei einem Einkommen von weniger als 1.500,- €, 4 Kinder über 12 hat, 1.744,- € Unterhalt bezahlen.

Bei 1.501,- € kommt man natürlich nicht mehr so billig davon.
Dann sind 1.832,-€ fällig.

Da soll mal einer verstehen, was die Väter immer zu meckern haben.
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DeepThought
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WWW
« Antwort #4 am: 04. November 2012, 21:30:21 »

Welcher inkompetente Journalist hat das verbockt?

Zitat
Die Unterhaltshöhe orientiert sich auch am Hartz-IV-Satz,
Die Unterhaltshöhe, resp. der Mindestunterhalt, richtet sich nach dem EStG und nach nichts anderem. Der Rest, nämlich die Düsseldorfer Tabelle, hat keine Gesetzeskraft und ist daher abzulehnen.
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Beppo
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KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #5 am: 04. November 2012, 21:34:59 »

Schön ist auch das hier:

"Das Gericht veröffentlicht regelmäßig die „Düsseldorfer Tabelle“ als richterliche Empfehlung für Unterhaltszahler...."

Soso. Ne Empfehlung.
Und was passiert, wenn ein Unterhaltszahler der Empfehlung nicht folgen möchte?
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Malachit
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« Antwort #6 am: 04. November 2012, 21:40:10 »

Hallo zusammen,

Hach ja.... überhaupt welchen bekommen, das hätte schon was...

In diesem Punkt stimme ich LBM zwar durchaus zu, aber um genau dieses geht es in diesem Bericht ja nun gerade überhaupt nicht. Um bei den dort genannten Beispielzahlen zu bleiben: Ob jemand derzeit 420 Euro nicht bekommt, oder aber ab nächstem Jahr 430 Euro nicht bekommt - das ist kein Unterschied, wenn das Ergebnis vorher wie nachher "Null" lautet. Es geht hier ausschließlich um jene Mehrheit der Väter, die Unterhalt zahlt, und eben nicht um jene Minderheit, die nicht zahlen kann (oder sich durch Flucht nach Südamerika der Zahlungspflicht entzieht).

Man kann aber an diesen Beispielzahlen mal wieder recht schön sehen, um was es wirklich geht. Wer in diesem fiktiven Fall das Kind auf seine Seite bringt, kassiert dann 430 Euro Unterhalt und 184 Euro Kindergeld, beginnt den Monat also mit plus 614 Euro; der andere zahlt 430 Euro Unterhalt, beginnt den Monat also mit minus 430 Euro. Selbstverständlich ist zu berücksichtigen, dass das Betreuungselternteil mehr Kosten hat als das Umgangselternteil, aber der Brutto-Unterschied beträgt in diesem Beispiel nun mal schlappe 1.044 Euro (!) zugunsten des jeweiligen Kindesbesitzers, für ein einziges Kind wohlgemerkt; und spätestens an dieser Stelle sollte klar sein, dass Kindesbesitzerei eine mehr als kostendeckende Angelegenheit ist (hinreichende Melkbarkeit des auserkorenden Zahlesels vorausgesetzt).

Aus meiner Sicht ist genau dieses einer der zentralen Fehler im System: Kindesbesitzerei ist deshalb so beliebt, weil sie sich lohnt - einerseits finanziell, andererseits übrigens auch im sozialen Wertesystem, nämlich mit (häufig völlig unberechtigten) Bonuspunkten auf der nach oben offenen Mitleidsskala. Wer den Kindern nach der Scheidung/Trennung beide Eltern erhalten will, der müsste m.E. Unterhaltszahlung in der derzeit üblichen Höhe strikt auf jene Fälle begrenzen, in denen sich ein Elternteil ums Verrecken nicht an einem Wechselmodell beteiligen will. Ich fürchte allerdings, eher sehe ich die Hölle gefrieren, als dass ich so einen Paradigmenwechsel noch miterlebe ...

Nix für ungut,

Malachit.
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« Antwort #7 am: 04. November 2012, 21:49:35 »

Hi,

also an anderem Ort, an dem ich mir ab und zu die Zeit vertreibe, lese ich immer nur, dass man von dem läppischen KU kein Kind groß bekommt und die Mütter regelmäßig das Gleiche, na gut, annähernd das Gleiche noch mal selbst draufpacken.

LG LBM (der schon klar war, dass es "darum" in dem Bericht nicht ging).
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Malachit
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« Antwort #8 am: 04. November 2012, 22:12:51 »

Hallo zusammen,

also an anderem Ort, an dem ich mir ab und zu die Zeit vertreibe, lese ich immer nur, dass man von dem läppischen KU kein Kind groß bekommt und die Mütter regelmäßig das Gleiche, na gut, annähernd das Gleiche noch mal selbst draufpacken.

Und wie viele von denen stellen das Kind dem Vater vor die Tür und sagen: "Mach du mal, ab sofort zahle ich den Unterhalt"?

Oder auch nur: "Übernehme du gefälligst die Hälfte der Betreuungsarbeit, dann kann ich auf diese paar läppischen Penunzen auch gerne verzichten"?


Sorry, aber genau unter diesen Damen finden sich m.E. auch jene, die sich selber die bereits erwähnten Bonuspunkte auf der nach oben offenen Mitleidsskala zuschreiben möchten, aber sich mit Händen und Füßen dagegen wehren, die Rollen umzukehren. Und ja, meine eigenen Ohren kennen das Heldenlied von den geradezu übermenschlichen Anstrengungen einer alleinerziehenden Mutter - gesungen von einer Frau, die sich dann nur mit einiger Mühe und gewissen finanziellen Zugeständnissen zum Wechselmodell wenigstens für das ältere Kind überreden ließ ...

Nix für ungut,

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« Antwort #9 am: 04. November 2012, 22:14:00 »

Als zukünftiger Unterhaltszahler frage ich mich warum in der DDT 2010 KU um 13 % erhöht wurde der SB nur um 4, nochwas %,
Wenn 2013 KU und H4 Bedarf steigt, der SB aber unverändert bleibt, frage ich mich mit welcher Begründung das geschieht.
KU und H4 Erhöhung wird damit begründet, dass alles teuer wird.
Wie schaffen es aber die KU Zahler ( ich meine die wenigen die keine Akademiker sind und für relativ wenig Geld körperlich schwer schuften gehen ),
dass sie für von der Inflation unberührt beleiben ?
LG Zahltag39
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« Antwort #10 am: 04. November 2012, 23:51:17 »

Moin,

Hi,

also an anderem Ort, an dem ich mir ab und zu die Zeit vertreibe, lese ich immer nur, dass man von dem läppischen KU kein Kind groß bekommt und die Mütter regelmäßig das Gleiche, na gut, annähernd das Gleiche noch mal selbst draufpacken.

LG LBM (der schon klar war, dass es "darum" in dem Bericht nicht ging).

Interessanter Ansatz. Vielleicht auch ein eigenes Thema. Ich denke auch nicht, dass man den Bedarf eines Kindes in der Düsseldorfer Tabelle oder den Hartz IV Sätzen ablesen kann. Kinder sind so individuell wie ihre Eltern. Braucht das Kind eine Brille oder Einlagen für Schuhe? Dann muss der KU dafür herhalten. Hat ein Kind mit Handicaps einfach Pech oder hat ein Kind ohne Handicaps einfach Glück?

Mir sind Mütter suspekt, die den Bedarf ihres Kindes so aufrechnen. Natürlich kann man einen Haushaltsplan aufstellen und feststellen, wofür wieviel Geld ausgegeben wird. Aber selbst wenn FRAU mehr Geld fürs Kind ausgibt als KU und KIGE hergibt, dann bleibt doch immer noch die Frage, ob es definitiv nötig war. Und die Feststellung, dass FRAU entscheidet, ob es nötig war. Was für den einen nötig ist, ist für den anderen oftmals Luxus.

LG

eskima
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Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit

Brainstormer
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« Antwort #11 am: 05. November 2012, 00:19:11 »

Moin Zahltag,

KU und H4 Erhöhung wird damit begründet, dass alles teuer wird.
Wie schaffen es aber die KU Zahler ( ich meine die wenigen die keine Akademiker sind und für relativ wenig Geld körperlich schwer schuften gehen ),
dass sie für von der Inflation unberührt beleiben ?

Nun ja, glaubt man den gängigen Theorien der Volkswirtschaftslehre, folgen die Löhne mit einigem Abstand der allgemeinen Teuerungsrate. Leider bleibt dies alles graue Theorie, denn wir bewegen uns, meiner Meinung nach, mit großen Schritten auf eine Stagflation zu, in der eben genau das nicht passieren wird. Die Antwort auf deine Frage lautet also: "Durch weiteren Verzicht und Einschränkung des Lebensstandards". Traurig aber wahr...und es werden bald noch ganz andere Dinge auf uns zukommen. Aber dieses Thema gehört in ein anderes Forum.

Gruß
Brainstormer
« Letzte Änderung: 05. November 2012, 00:21:24 von Brainstormer » Gespeichert
Zahltag39
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« Antwort #12 am: 05. November 2012, 01:48:07 »

Hi Brainstormer,

Ich möchte und werde fürs Kind zahlen. Auch wenn ich bis heute noch nichts gezahlt habe (KM antwortet leider nicht daher warte ich bis sich JA meldet )
Leider glaube ich nicht, dass ich im Jahr 2018 mir 700 € KU für ein Kind leisten kann.
Das ist wirtschaftlich unlogisch und unfair zugleich, gegenüber den Kindern die gar kein KU bekommen und den Arbeitnehmern die realtiv wenig verdienen und KU zahlen.

Schei.. Doppelmoral. Bekommt ein 12 Jähriges Kind vom Staat wenn der KV nicht zahlt auch mindestens 518 € ?
Wenn man arbeitslos wird muss man ein 5 -7 € Std Job  annehmen.
Sobald man KU zahlen muss, existieren dies Jobs nicht , dann kann jeder arbeitswillige mindestens das dreifache verdienen sofern er sich bemüht.
Naja ich sag nichts mehr.  mad

LG Zahltag !


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Papa1977
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« Antwort #13 am: 05. November 2012, 14:16:48 »

hi, lange nicht hier gewesen... :-) heisst das jetzt ich erhöhe den unterhalt pauschal um 10 euro, oder muss der neu berechnet werden? danke gruss papa1977
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Soeinaerger
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« Antwort #14 am: 05. November 2012, 14:47:20 »

Hallo,

da wird es nicht viel zu berechnen geben. Du musst nur den neuen Tabellenwert anschauen und ein paar Euronen mehr zahlen...

Ich bin gestern als ich dies gelesen haben ebenfalls fast geplatzt. Aber ich habe schon damit gerechnet. Seitdem man den Müttern weniger Unterhalt zubilligt wird halt kräftig über den Kindesunterhalt abkassiert.
Die Forderungen sind zumeist bodenlos. Und die Nummer mit den Kindern lohnt sich wirklich insoweit man jemanden gefunden hat der halbwegs gut verdient. Applaus
Insofern raubt man dem Unterhaltszahler auch noch die letzten paar Euros, die man(n) in eine Altersversorgung stecken könnte.
Die Kids können natrürlich nichts dafür. Allerdings rollt auf die nächste Generation schon die nächste Welle an Forderungen zu. Die können schon mal die Uhr stellen, dass der bedürftige Papa im Alter ebenfalls seinen Teil fordern wird bzw. die Arge...

Wo ist hier der Aussteiger button?

Best Soeinaerger
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dubble-xx
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« Antwort #15 am: 05. November 2012, 16:49:17 »

Kinder kosten eben Geld. Ob verheiratet oder geschieden ist aus Sicht der Kinder egal. Dumm ist nur, das immer nur der Zahler mehr geknechtet wird, der Empfänger aber alle Möglichkeiten hat.

Das Problem liegt also nicht an 10 € mehr oder weniger fürs Kind, sondern daran, das einer zahlt und der andere bestimmt wofür. Das ist in der Ehe eben normalerweise eine gemeinsame Entscheidung. Ich kenne Familien die haben 3 Kinder und leben von 1.700 €. Wenn die sich jetzt noch eine zweite Wohnung leisten, wie geschiedene, dann haben sie auch zuwenig Geld. Also wie geschiedene.

Das läßt sich dann nur durch eine Scheidung berichtigen!! Und schon sind zwei neue im Forum
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« Antwort #16 am: 05. November 2012, 16:50:19 »

Leider glaube ich nicht, dass ich im Jahr 2018 mir 700 € KU für ein Kind leisten kann.
Das ist wirtschaftlich unlogisch und unfair zugleich, gegenüber den Kindern die gar kein KU bekommen und den Arbeitnehmern die realtiv wenig verdienen und KU zahlen.

Schei.. Doppelmoral. Bekommt ein 12 Jähriges Kind vom Staat wenn der KV nicht zahlt auch mindestens 518 € ?

Ach Zahltag, ich frag mich, was Du mit der DDT immer anstellst, um solche Fabelzahlen rauszufinden?

Der Mindestunterhalt nach der DDT für ein Kind ab 6 Jahren beträgt 272 Euro und der für ein Kind ab 12 Jahren 334 Euro. Um 700 Euro KU zu zahlen, müsstest Du weiiiiit über Stufe 10 verdienen, nämlich nach den Umständen des Einzelfalls über 5.001 Euro bereinigt. Und ich will mal sagen, wenn ich über 5.000 Euro verdienen würde, wäre es wohl nicht schwierig, davon 700 Euro für mein Kind aufzuwenden (nein, ich will jetzt keine Diskussion, ob das nötig wäre sondern damit nur anmerken, dass man es könnte)


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« Antwort #17 am: 05. November 2012, 17:46:09 »

Moin LBM,

Ach Zahltag, ich frag mich, was Du mit der DDT immer anstellst, um solche Fabelzahlen rauszufinden?
das ist ein anderer, neuer "Zahltag"; der ist noch nicht so fit im Thema.

wenn ich über 5.000 Euro verdienen würde, wäre es wohl nicht schwierig, davon 700 Euro für mein Kind aufzuwenden (nein, ich will jetzt keine Diskussion, ob das nötig wäre sondern damit nur anmerken, dass man es könnte)
an diesem Punkt kommt die "Lebensstellung" ins Spiel. Wer mit einem Netto von 5 KEUR die Klamotten für seine Kids bei KIK & Co kauft / kaufen lässt und auch bei sonstigen kinderrelevanten Ausgaben auf "möglichst billig" pocht, würde wohl zu Recht die Bezeichnung "Sparbrötchen" (oder auch deutlichere Worte) verdienen.

Grüssles
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« Antwort #18 am: 05. November 2012, 18:01:50 »

Hi
Um Zahtags Beitrag richtig zu deuten; er schrieb:
Leider glaube ich nicht, dass ich im Jahr 2018 mir 700 € KU für ein Kind leisten kann.
Er hat höchst rechnerisch die Inflation aufgerechnet und würde im Jahr 2018 auf 700,- Euro KU kommen.

an diesem Punkt kommt die "Lebensstellung" ins Spiel. Wer mit einem Netto von 5 KEUR die Klamotten für seine Kids bei KIK & Co kauft / kaufen lässt und auch bei sonstigen kinderrelevanten Ausgaben auf "möglichst billig" pocht, würde wohl zu Recht die Bezeichnung "Sparbrötchen" (oder auch deutlichere Worte) verdienen.
Du vergisst die Menge.
1 Hose von Markenqualität= ca.10 Hosen bei Kik und co.


Deinem Vergleich nach würde ein ''reiches Kind'' dort angebotene Ware nicht kaufen dürfen und die Eltern dürften sich neben Sparbrötchen noch deutlichere Worte anhören müssen?
Frei nach dem Motto:,,Ey guck mal, der hat ne Hose von KIK an,......ihhh Gitt''

Na ja, so schafft man eine Zweiklassengesellschaft.


Gruss Wedi

« Letzte Änderung: 05. November 2012, 18:10:01 von wedi- » Gespeichert
dantes_79
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« Antwort #19 am: 05. November 2012, 18:49:58 »

Hi,

Ich denke, es sollte es beiden Eltern überlassen werden, ob sie das Kind nun verwöhnen möchten, oder nicht. Diese dann als Kik Käufer zu bezeichnen ist unfair! (Ich kaufe weder bei Kik, noch verdiene ich 5k netto) Ich denke, ab einem gewissen Punkt im Leben schadet die Erfahrung nicht, dass man auch erstmal das Geld verdienen muss, für das Handy, was man umbedingt braucht, oder das Pferd, oder... Hier sind doch solche Dinge mittlerweile selbstverständlich. Was ist, wenn dann die Kinder groß werden und jetzt keine Topberufe ausüben, sondern einfache Dinge machen und dann reicht das Geld nicht mehr...
Weil man nie gelernt oder beigebracht bekommen hat, dass eben nicht alles geht. Und ich glaube, dass dieser Rückschritt einfach für viele im Erwachsenenalter recht hart und frustrierend ist. Da ziehen die Leute aus und auf einmal gehen dicke Bude, neue Einrichtung, dickes Auto, Handy Vertrag extra teuer, rauchen und feiern gehen, Kleiderschrank voller Markenklamotten und Urlaub nicht mehr. Je nachdem kann dann ein solches Anspruchsdenken wieder für so manche Trennung in der nächsten Generation verantwortlich sein. Dann ist nämlich grundsätzlich der Partner für die Erfüllung eigener Ansprüche verantwortlich, nur man selber nicht.
« Letzte Änderung: 05. November 2012, 18:53:32 von dantes_79 » Gespeichert
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« Antwort #20 am: 05. November 2012, 19:13:40 »

Hallo zusammen,

an diesem Punkt kommt die "Lebensstellung" ins Spiel. Wer mit einem Netto von 5 KEUR die Klamotten für seine Kids bei KIK & Co kauft / kaufen lässt und auch bei sonstigen kinderrelevanten Ausgaben auf "möglichst billig" pocht, würde wohl zu Recht die Bezeichnung "Sparbrötchen" (oder auch deutlichere Worte) verdienen.

Hm, wenn wir die Moralkeule jetzt mal für einen Moment stecken lassen - was steht zum Stichwort "Lebensstellung" auch gleich wieder im genauen Wortlaut im Gesetz? Richtig, da hätten wir BGB § 1610, und dort heißt es nun mal: "Das Maß des zu gewährenden Unterhalts bestimmt sich nach der Lebensstellung des Bedürftigen" - und eben nicht "nach der Lebensstellung des Pflichtigen"!

Eine sehr kreative Auslegung dieses Gesetzes nenne ich die Düsseldorfer Tabelle; macht diese doch gerade die Lebensstellung des Pflichtigen, d.h. sein Einkommen, zum Maß aller Dinge.

Nix für ungut,

Malachit.

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« Antwort #21 am: 05. November 2012, 19:27:40 »

Hi,

also an anderem Ort, an dem ich mir ab und zu die Zeit vertreibe, lese ich immer nur, dass man von dem läppischen KU kein Kind groß bekommt und die Mütter regelmäßig das Gleiche, na gut, annähernd das Gleiche noch mal selbst draufpacken.

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Leider ist dem oft eben nicht so und KM finanzieren sich über den KU mit. Das ist wie schon einige geschrieben haben vom Staat gewollt spart man ja an Sozialleistungen für die Bedarfsgemeinschaft, wenn es einen KU Zahler gibt.

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« Antwort #22 am: 05. November 2012, 19:29:15 »

Hi Lausebackesmama,
 
Dank Malachit und Dir habe ich die DDT verstanden.
700 € war tatsächlich von mir eine erfundene und vermutlich selbst für das Jahr 2018 eine übertriebene Fabelzahl.
Meine 518 € für ein 12 Jähriges Kind incl. Kindergeld sind aber aktuell.
Ich denke Du hast die Alterstufen verwechselt.
Meine Meinung als Frischfleisch auf diesem Gebiet ist wenn man KU  erhöht, sollte man auch den SB  erhöhen, damit das Gleichgewicht erhalten bleibt.

Es geht um die Scheidungskinder, bleiben davon die unehelichen Kinder unberührt ?

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« Antwort #23 am: 05. November 2012, 19:48:26 »

Moin Malachit,

und dort heißt es nun mal: "Das Maß des zu gewährenden Unterhalts bestimmt sich nach der Lebensstellung des Bedürftigen" - und eben nicht "nach der Lebensstellung des Pflichtigen"!
das ist - meinetwegen von den wenigen exotischen Fällen abgesehen, wo der wohlhabende Unternehmer mal schnell eine unbekannte Dorfschönheit hinter dem Festzelt geschwängert hat - doch kein Widerspruch: In den meisten anderen Fällen haben das/die Kind(er) und der UH-Pflichtige zuvor durch ein gemeinsames Familienleben bereits eine "Lebensstellung" erreicht und praktiziert. Warum sollte aufgrund der Scheidung der Eltern plötzlich die grosse Gleichmacherei ausbrechen nach dem Motto "damit es nur ja gerecht ist, kriegen alle UH-berechtigten Kinder gleichviel (nämlich den Mindest-Unterhalt); den Rest der Kohle behält Papa!"?

Das wäre mir persönlich ein bisschen zuviel "Herz-Jesu-Sozialismus".

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« Antwort #24 am: 05. November 2012, 20:05:33 »

Moin ZT,

700 € war tatsächlich von mir eine erfundene und vermutlich selbst für das Jahr 2018 eine übertriebene Fabelzahl.
Meine 518 € für ein 12 Jähriges Kind incl. Kindergeld sind aber aktuell.
dann muss dem auch ein entsprechendes Einkommen gegenüberstehen. Einen Zahlbetrag von 518 EUR gibt es in der DDT zwar nicht, aber um in diese Regionen vorzustossen, braucht der UH-Pflichtige für ein 12-jähriges Kind schon ein Netto (!) zwischen 3.901 und 4.300 EUR. Sich angesichts dieser Zahl über das "teure Kind" zu beklagen, das 500 EUR im Monat kostet, wäre ein Luxus-Problem, zumal die Kosten für's Kind in einer "funktionierenden" Gutverdiener-Familie sicher nicht geringer wären.

Meine Meinung als Frischfleisch auf diesem Gebiet ist wenn man KU  erhöht, sollte man auch den SB  erhöhen, damit das Gleichgewicht erhalten bleibt.
dafür gibt es den Bedarfskontrollbetrag. Bei der obigen Rechnung würden dem UH-Zahler allerdings zwischen 3.400 und 3.800 EUR für sich verbleiben (ggf. auch weniger, weil noch EU dazukommt), aber dass man deswegen den SB erhöhen müsste, ist eher unwahrscheinlich.

Es geht um die Scheidungskinder, bleiben davon die unehelichen Kinder unberührt ?
Uneheliche Nachkommen sind den ehelichen unterhalts- und erbrechtlich (glücklicherweise) vollkommen gleichgestellt.

Grüssles
Martin
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