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Autor Thema: "Mehr Geld für Scheidungskinder ab 2013 ..."  (Gelesen 36795 mal)
Zahltag39
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« Antwort #100 am: 09. November 2012, 01:30:39 »

" Ich will hier gar nicht allen Betreuungselternteilen pauschal unterstellen, dass sie sich am KU bereichern, allerdings liegt die Vermutung nahe, dass die Möglichkeit und Versichung dazu, prozentual mit der Höhe des KU steigt. "
Auch ohne prozentualen Steigerung ist es bei vor der SW geringverdinenenden oder arbeitssuchenden Frauen so.
Wird eine alleinerziehende Mutter mit Kind sofern sie mind. 100 % KU bekommt etwa finanziell schlechter leben als ohne Kind mit einem 900 € Monatseinkommen 40 std / Woche Job ?
Und wenn sie sich auch noch ein Kind gewünscht hat, ohne den lästigen Kindesvater an der Seite zu haben..Jackpot.

Ich denke das Ganze ist weniger ein finanzielles sondern ein kulturelles Problem.
 
Es kann nicht sein, dass ein Casanova jedes wochenende 4 Mauerblümchen schwängert und ohne Konsequenzen weiter macht.
Auf der anderen Seite kann es auch nicht sein, dass eine Ex zum Next geht nur weil der Next besser ist und den Ex finanziell ob mit ohne Kinder runiert.
Es gibt keine heutzutage Moral. Grund der Trennung ist unwichtig, darin sehe ich das grösste Problem. Natürlich ist es schwer den Grund der Trennung vor dem Gericht nachzuweisen.
Ich denke nicht dass in Griechenland eine Frau die den ihren Ehemann betrogen und verlassen hat durchs Gericht finanziell ruinieren könnte.

P.S wie kopiert Ihr die Texte ?


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82Marco
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« Antwort #101 am: 09. November 2012, 08:24:40 »

Servus zahltag!
P.S wie kopiert Ihr die Texte ?
Entweder Du gehst in die unten stehenden Beiträge und klickst auf Zitateinfügen und löscht aus dem gesamten zitierten Beitrag raus, was nicht zitiert werden soll oder du klickst auf die gelbe Sprechblase oberhalb des Antwortfensters und fügst mit copy und paste den zu zitierenden Text zwischen den eckigen Klammern "]" und "[" ein.
Übungmöglichkeiten hast Du im Testforum...

Grüssung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
okina
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« Antwort #102 am: 09. November 2012, 09:09:22 »

Vielleicht wäre es ja auch ein Ansatz den Selbstbehalt zu lassen und den KU prozentual zu berechnen. Die Prozente können ja steigen bei überdurchschnittlichem Gehalt. Aber so hätten auch Mangelfälle, wo die Ex wegen paar Euro mehr gleich klagt, auch mal einen Anreiz mehr zu verdienen. Und vor allem bei Arbeitslosigkeit eher den UH senken dürfen, wenn schon jegliches Netto was beim ALG nicht angerechnet wird zum UH zählt (Spesen, Schichtzulagen usw.). Außerdem bleibt mal was über für den Umgang.
Aus 1380 Netto werden so gern mal nur 670 Euro ALG.
Gehaltsunterschiede sollten auch beachtet werden. Kann ich garnicht genug schreiben.  
Wie kanns sein dass Mama 1900 Netto + 184 KG + 300 KU hat
und Papa 1030 Netto - 300 KU oder halt bei Arbeitslos 670 - 300 KU. Alles erlebt. Und wahrscheinlich noch als Rabenvater gilt, weil man sich so viel Umgang nicht leisten konnte.

Manche Sachen die ich hier gelesen habe stimmen aber nicht ganz. Ich kann garnicht alles zitieren oder mir merken....

Die Betreuung im Osten ist auch nicht besser. Unser Kleines kommt im Mai zur Welt. Wöllte ich einen KiGa Platz wenn es 1 wird, so müsste ich es jetzt schon anmelden.  c Besser wirds nicht. Demnächst sucht man schon einen Platz, wenn es in Planung ist,l wobei ja bald ein Platz für jedes Kind da sein soll.
Meine Mutter leitet eine KiTa, da wurde schon mehrfach angebaut. Die Platz aus allen Nähten seit ein paar Jahren... Plätze sind Mangelware. Anbauen geht auch nicht mehr...

Das krasse Gegenbeispiel: Die Schulen wurden geschlossen wegen wenig Kinder in Geburtenschwachen Jahren. Ich kenne noch genau die winzigen Hortgruppen bei ihr. Nun steht dort bei der Grundschule ein Containerklassenzimmer auf dem Hof  rofl2 Wäre eigentlich absehbar gewesen, wenn man in die KiTas geschaut hätte. Und grad auf dem Dorf mit recht vielen Eigenheimen wird nicht so schnell umgezogen.

Im Osten ist auch das Gehalt nicht höher... eher niedriger.

Eine Familie mit vielen Kindern die Leistungen vom Jobcenter bezieht, zahlt die Miete nicht allein, nichtmal die Nebenkosten.... das zahlt schön das Jobcenter bis zu einer gewissen Wohnungs- oder gar Hausgröße und Miethöhe (sicherlich auch Nebenkostenhöhe). Ab und zu nen Teilzeitjob und Lohn aufstocken lassen und die sind zufrieden. Was einer solchen Familie bleibt ist sehr viel mehr, als es viele Alleinerziehende, Singles mit wenig Lohn oder auch Zweitfamilien haben  :wink

Und die Scheidungsfolgen.... Ich glaube die waren vor über 20 Jahren in der DDR ganz anders als jetzt und kaum einer schaut auf das Familienrecht, wenn er verliebt ist und sich Kinder wünscht. Das macht man meist erst, wenn es zu spät ist bzw. schon längst betroffen ist.

Was bleibt... einfach mit der Situation umgehen lernen und positiv denken. In Fall meines LG fällt TU ja aus und KU zahlt er auch nicht mehr ewig und einfach nicht über die Gehaltsunterschiede der Beteiligten nachdenken. Es ist halt so und meckern bringt einen nicht weiter, kostet höchstens nur Nerven. Lieber die eigene Situation bestmöglich meistern und verbessern.
Ich hab halt die Selbstständigkeit an den Nagel gehängt und mir einen unbefristeten Job gesucht, wo ich unser Kind auch mitnehmen kann. Ich geh so früh wie Möglich wieder in Teilzeit arbeiten. Er wird seinen Elternzeitanteil auch in Teilzeit verbringen. Kann das Kleine ja auch mitnehmen.
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Lausebackesmama
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« Antwort #103 am: 10. November 2012, 12:11:15 »

Was mir nicht einleuchtet:

Eine KM, die nicht arbeitet, vom Unterhalt des Ex oder der ARGE lebt, ist schlecht.
Eine KM, die arbeitet und deshalb ggf. mehr Geld als der KV hat, ist auch schlecht.

Wollt ihr kommunistische Gleichmacherei? Wie sieht denn "Gerechtigkeit" aus?

Nehmen wir mal mich als Beispiel. Würde mein Ex in seinem alten Beruf arbeiten, hätten wir nach Abzug meiner Krankenversicherung beim Nettovergleich einen Unterschied von ca. 600 Euro. Nun müsste er unserem Sohn von seinem Geld 272 Euro zahlen. Damit hätte ich, für meinen Sohn und mich 170 Euro plus 184 Euro Kindergeld mehr zur Verfügung als er für sich allein.

Wäre das jetzt unfair? Ja, wir hätten pro Person 175 Euro mehr zum Leben zur Verfügung als er für sich, ABER.... kann ich was dafür, dass ich Abitur gemacht und studiert habe, während er einen Realschulabschluss und einen Gesellenberuf im Handwerk hat, bei dem er einfach von Hause aus weniger verdient?

Wäre es jetzt nur gerecht, wenn wir pro Person das Gleiche zur Verfügung haben?

Gleichheit ist nicht gleich Gerechtigkeit, sagte ein weiser Mann mal zu mir. Und es wird beim Thema Unterhalt nie eine wirkliche und auch tatsächlich empfundene Gerechtigkeit geben.

LG LBM
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« Antwort #104 am: 10. November 2012, 17:00:12 »

Was mir nicht einleuchtet:

Eine KM, die nicht arbeitet, vom Unterhalt des Ex oder der ARGE lebt, ist schlecht.


Ich glaub nicht, dass eine Mama schlecht ist, egal in welchem Fall.  Es kommt auch auf die Bemühungen an. Ich kann verstehen, wenn ein Arbeitgeber einer kleinen Firma sagt, eine Alleinerziehende mit eins, zwei, drei Kindern nehme ich nicht, wenn die Kinder krank werden..... Es gibt allerdings auch große Firmen, wo es nicht ganz so schlimm ist, weil genug Personal.

Auch dass eine Mutter mit Unterhalt ein wenig mehr hat, als der Vater, ist auch egal, wenn sie das Geld auch tatsächlich für das Kind benutzt. Und wenn man sich versteht, dann kann man ja immer noch darüber sprechen, wenn mal tatsächlich ein Engpass entstehen sollte.

Was mir nicht einleuchtet, ist das Gesetz mit den drei Jahren Trennungsunterhalt. Einige Gerichte bestehen darauf, dass die Mutter sich bei einem dreijährigen Kind schon bewirbt und einige nicht. Wozu dann das Gesetz? Klar, es gibt Ausnahmen, wo es nicht geht (Behinderung Kind). Aber grundsätzlich kann man doch evtl. halbtags arbeiten gehen. Ich hab eine neunmonatige Tochter und gehe zwei Stunden von Montags- Freitags mit ihr arbeiten  Und auch danach nehm ich sie mit. Klar hab ich einen Vorteil, weil ich selbstständig bin und die Termine mit dem Papa absprechen kann und er dann aufpasst. Allerdings hat die Patentante ihren Sohn auch auf Arbeit mitnehmen dürfen. Er war dann im Reisebett hinter ihr in den gut 9 Stunden.
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« Antwort #105 am: 10. November 2012, 17:50:24 »

Hexe, Du hast mich falsch verstanden. Es geht nicht um die Mutterqualitäten, sondern um die Geldfrage. Aus der Sicht zahlender Väter. Nicht arbeiten, vom Geld anderer Leute leben ist nicht gut und durch eigene Arbeit und KU besser da stehen ist auch nicht gut. Die Frage ist, was kann eine Mutter "richtig" machen? WM mit gleichmäßiger Betreuung und Finanzierung durch beide ist ja nicht immer machbar. Was kann also eine KM, bei der das Kind lebt tun, damit ein KV mal nix zu meckern hat? Das wäre meine Frage.

LG LBM
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« Antwort #106 am: 10. November 2012, 18:09:09 »

@Okina, KU prozentual zu berechnen wäre meiner Meinung nach die Lösung. Davon würden alle provitieren, Kinder Mütter und Väter, der Staat selbst der Bäcker oder TUI :=)
Es würde ein Anreiz geschaffen mehr Geld zu verdienen. Leider ist es wirtschaflich sinnlos mehr Geld zu verdienen, wenn der verdienende davon nichts hat.
Mein Chef hat mich gestern gefragt ob ich Überstunden machen möchte. Habe freundlich abgelehnt.
Seit 7 jahren um Überstunden gebettelt, jetzt wo ich kein Cent von den Überstunden sehen würde wird mir sowas angeboten Autsch !

@ Lausebackesmama
Kommt drauf an wieviel deiem Ex zu Leben bleibt/bleiben würde. Gerecht ? ..vermutlich ja ausser ihm bleiben 950 € zum Leben.
Da Du aber so wie ich es verstanden habe ehe nichts bekommst ist es natürlich unfair und alles andere als ungerecht.
Ich finde jeder Vater sollte für sein Kind zahlen auch der ALG 2 Beziehier. Selbst wenn es 10 - 20 € sind.
Aber warum der Geringverdiener gleich sofern er kein Mangelfall wird 100 % zahlen muss bleibt mir ein Rätsel,
vielleicht klärt mich jemand auf.


G Zahltag39



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« Antwort #107 am: 10. November 2012, 18:20:56 »

@ LBM " unfair und alles andere als ungerecht. " sollte " unfair und alles andere als gerecht " heissen.

@82Marco ich sehe keine Sprechbalse !
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« Antwort #108 am: 10. November 2012, 18:55:58 »

Na sagen wir so. Wenn mein Ex für seinen Sohn nach damaligen Verhältnissen zahlen würde, dann hätte er nach KU 1000 und ich mit Sohn zusammen 2000. Das also nach Abzug unserer Steuern und (P)KVen. Davon hätte KV dann ca. 272 für Sohnemann beigetragen, ich dann 1700.

Ist das jetzt ungerecht, dass ich für 2 Personen das Doppelte hätte als er für sich allein? Oder sollte er 1300 für sich allein haben dürfen und ich hätte von 1700 für zwei Sorgen müssen?

Das ist jetzt nur mal eine grobe Rechnung, aber es interessiert mich wirklich. Oder muss ich mich schuldig fühlen, weil ich wegen besserer Ausbildung eben einfach mehr netto habe?

LG LBM
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« Antwort #109 am: 10. November 2012, 19:27:00 »

@82Marco ich sehe keine Sprechbalse !
Wenn du auf ''Antworten'' gehst und dann nach unten skrollst, siehst du die letzen Beiträge.
Ganz rechts unter Datum steht in blau und unterstrichen ''Zitat einfügen''klickst du das an, erscheint der ganze Beitrag dann im Antwortfeld, dort löscht du dann den Teil zwischen (/quote) und (/quote) den Text, der für deine Antwort unrelevant ist, den relevanten Teil lässt du stehen und kannst darauf Bezug nehmen.

Übungmöglichkeiten hast Du im Testforum...

Gruss Wedi
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« Antwort #110 am: 10. November 2012, 19:48:48 »

LBM @
Du gehst von 2 Personen aus, das verwirrt mich, denn sobald der KU Zahler in einem Zweipersonen Haushalt lebt wird sein SB reduziert. Dann heisst er er kann von 800 € leben.
Wenn Du mehr als Dein Ex verdienst, dann  sollte Dir auch mehr verbeleiben.
Doch Dein Ex muss mit 1000 € auskommen weil er 272 € für Euer Kind zahlt.
Versteh mich nicht falsch, ich denke jeder KV sollte zahlen. Wenn Dein Ex z.b 150 € zahlen würde, wem hätte es geschadet ?
Dein Kind hätte 150 € + KG, Dein Ex hätte 122 € mehr zum Leben. Du verdienst mehr als dein Ex, wäre es nicht sinnvoller ?
Wenn Dein Ex 1500 € Netto verdienen würde. dann würden ihn die 272 € nicht runieren.
Aber bei KU-Abzug von 1000 € Leben empfinde ich als ungerecht.

LG Zahltag
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« Antwort #111 am: 10. November 2012, 19:57:53 »

Moin LBM,

Was mir nicht einleuchtet:

Eine KM, die nicht arbeitet, vom Unterhalt des Ex oder der ARGE lebt, ist schlecht.
Eine KM, die arbeitet und deshalb ggf. mehr Geld als der KV hat, ist auch schlecht.

Mhhh...wer sagt, dass eine KM, die arbeitet und deshalb ggf. mehr Geld als der KV hat, schlecht ist?
Ich würde das nicht so sehen. Allerdings würde ich in dieser Konstellation auf den KU verzichten (vorrausgesetzt man verdient genug) und es dem Unterhaltspflichtigen überlassen, wie er seinen Anteil einbringt. Das müssen ja nicht unbedingt Barmittel sein.

kann ich was dafür, dass ich Abitur gemacht und studiert habe, während er einen Realschulabschluss und einen Gesellenberuf im Handwerk hat, bei dem er einfach von Hause aus weniger verdient?

Wäre es jetzt nur gerecht, wenn wir pro Person das Gleiche zur Verfügung haben?

Nö, gerecht ist daran nichts. Ich habe auch nicht Abitur gemacht und 5 Jahre Studium angehängt, damit KM (Realschule und Lehre im Einzelhandel) sich jetzt an meinem TU/EU bereichert und darauf ausruht.

Gruß
Brainstormer
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« Antwort #112 am: 10. November 2012, 20:02:30 »

Hi

ich schlage mich mal auf die Seite von LBM.

Meine Überlegungen:

würde bei der Berechnung des KU mein Einkommen mit angerechnet werden, würde ich null KU bekommen, der KV würde dann, unabhängig von seinem Einkommen, also auch bei sehr hohem Einkommen, fein raus sein und würde nix zahlen. Da in meinem Fall der KV auch keine Verantwortung übernimmt, hätte ich alles allein an der Backe: Verantwortung fürs Kind, also Betreuung, Erziehung, usw., und auch das Finanzielle.  Und nur, weil ich nur eine kurze Babypause hatte und gleich wieder arbeiten ging und für mich Vollbeschäftigung nicht bedeutet, eine Rabenmutter zu sein (auch wenn ich mir komische Blicke gefallen lassen musste...aber das ist eine andere Geschichte). Vielleicht würde ich in diesem Fall auch lieber ein ruhiges Mamaleben ohne Vollbeschäftiggung so lange wie möglich ausprobieren, echt mal!

Ich finde, die Leistungsfähigkeit des KV für die Berechnung von KU grundsätzlich sinnvoll. Und ich gebe zu bedenken, dass es auch wirklich sehr viele Väter geben würde, und auch gibt, die es schon beim jetzigen restriktivem System irgendwie schaffen, keinen Cent zu zahlen, sich aber auch nicht in die erziehung oder Betreuung einbringen.  
 
ich kenne einen Vater, der eine eigene Gaststätte besitzen, nach außen aber pleite sind und keinen KU bezahlt, aber es nicht mal fertig bringt, sein Kind wenigstens einmal die Woche in seiner Gaststätte mit einem warmen Mittagessen zu versorgen.

Na ja solche Beispiele gibt es zuhauf, auf beiden Seiten.

ich persönlich finde auch die Verwendung von fiktivem Gehalt voll in Ordnung, sonst gäbe es m.E. zu viele, die einfach nicht mehr arbeiten gehen nur um den KU zu sparen, und ihre Verpflichtung, für ihr Kind zu sorgen, auf den Staat oder auf die Betreuungsperson umwälzen. Natürlich finde ich es nicht in Ordnung, alle Männer/Väter unter einen Generalverdacht zu stellen und würde auch von vorneherein nicht vermuten, dass ALLE Drückeberger sind. genausowenig sind aber nicht alle Mütter Abzocker. Auch wenn hier im Forum die alleinerziehenden Väter einen anderen Eindruck haben, weil deren KM keinen cent bezahlt und auch nicht mit fiktivem gehalt verfolgt wird (ich würde es richtig finden und auch als KM, würde mein Sohn beim KV leben, selbstverständlich KU zahlen).

Und ehrlich gesagt, trotz meines guten Gehaltes und trotzdem ich auch noch KU bekomme, habe ich nicht den Eindruck, dass ich den KU für MEINEN Luxus verschwende. Vielmehr profitiert dadurch auch mein Sohn von einem etwas höherem Lebensstandard als man mit Harzt 4 (also ohne meine Arbeitsleistung) hätte.

Ich persönlich finde die Bedarfsbestimmung in der DDT auch zu hoch, aber ich denke, das Problem ist nicht die Tabelle, sondern die Menschen, die damit umgehen.

Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, das eigene Kind großzuziehen, unanbhängig davon ob man zusammenlebt oder nicht. Und eine Selstverständlichkeit sollte es auch sein, dass man sich über eine KU Höhe einigt, die den tatsächlichen Verhältnissen entspricht.
Man kann sich an die DDT halten, aber man muss es nicht. Ich denke auch, wenn der KV noch mehr Kinder als eins hätte, oder wenn er jährlich Riesen-Reisen mit Sohni machen würde, oder ihn sonstwie finanziell unterstützen wollen würde, dann würde ich auch weniger KU zufrieden sein. So sehe ich aber einen gewissen Betrag von ihm einfach als gerecht an. Und er zum Glück auch.

ligr ginnie

PS: die erneute Erhöhung der DDT wird er gar nicht merken, weil ich damit nix am Hut habe, ich lasse den Pauschalbetrag so, wie er seit 3 Jahren ist... alles andere ist mir zu doof...
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« Antwort #113 am: 10. November 2012, 20:06:01 »

Ich würde das nicht so sehen. Allerdings würde ich in dieser Konstellation auf den KU verzichten (vorrausgesetzt man verdient genug) und es dem Unterhaltspflichtigen überlassen, wie er seinen Anteil einbringt. Das müssen ja nicht unbedingt Barmittel sein.

und aus welchen Grund soll der Unterhaltspflichtige das allein entschieden dürfen?

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« Antwort #114 am: 10. November 2012, 20:25:48 »

@Lausebackesmama:

Nein eine Mutter die gut verdient ist nicht schlecht. Das sagt kein Mensch. Und nicht jede Hartz 4 Mutti ist freiwillig Leistungsbezieherin und stinkend faul.
Ich bin noch keine Mutti, war trotzdem kurz unfreiwillig vor H4. Warum? Weil ich 27 war und keine Kinder hatte.

Es geht auch nicht darum, dass beiden Elternteilen das gleiche zum Leben bleibt, sondern dass ein KV ganz schnell in die Bedürftigkeit rutscht oder halt den UH bei Arbeitslosigkeit allein garnicht zahlen kann, wenn er allein lebt und vorher nicht so viel verdient hat. Und dass jeglicher Versuch auch was für sich zu schaffen (mehr Einkommen, Eigentum, Heirat usw.) mit mehr Unterhalt bestraft wird, wenn du eine/n Betreunde/n hast, die/der jeden Cent fordert, den sie/er kriegen kann.
Lass deinen Ex arbeitslos werden, wie sehen dann die Zahlen aus? Oder verzichtest du dann freiwillig? Was ist, wenn die Altersstufe eures Kindes steigt?
Noch ist in deinem Beispiel der KV über dem Selbstbehalt.

Oder aber auch: Die Düsseldorfer Tabelle ist eine Richtlinie. Hier wird aber gern die Richtlinie des KU genau eingehalten oder gar mehr gefordert, während der Selbstbehalt mit einer Selbstverständlichkeit ignoriert wird. Das ist es was so frustriert, wenn die KM dazu noch gut verdient. Hat die KM selber nicht viel, dann sieht man es ja ein, dass das Kind auch von was leben muss.
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« Antwort #115 am: 10. November 2012, 20:56:19 »

Nur um es noch mal klar zu stellen: Mein Ex IST arbeitslos (oder auch nicht mehr, wer weiß...) und ich habe nie KU bekommen. Ich finanziere meinen Sohn selber. Und ich kümmere mich allein, weil er nicht kann oder will (auch da, wer weiß...). Nur wenn er arbeiten WÜRDE, fände ich es auch selbstverständlich, wenn er sich wenigstens finanziell um seinen Sohn kümmern würde. Dafür brauche ich weder einen Titel, noch einen bestimmten Betrag aus der Tabelle.

Würde meine finanzielle Verantwortung für meinen Sohn entfallen, hätte ich bspw. auch die Freiheit, meine Stunden etwas zu reduzieren und meinem Sohn damit etwas zu geben, was er auch verdammt gut gebrauchen könnte: MEHR VON MEINER ZEIT.

Ich sehe KU als eine Selbstverständlichkeit an, wenn der andere Elternteil nicht gewillt ist, sich anderweitig einzubringen (durch Betreuung) und in dieser Zeit eigene Verantwortung für die Versorgung des Kindes zu tragen, also durch Naturalien. Über die Höhe kann man reden.

LG LBM
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« Antwort #116 am: 10. November 2012, 21:31:37 »

und aus welchen Grund soll der Unterhaltspflichtige das allein entschieden dürfen?

ligr ginnie

Gegenfrage: Aus welchem Grund sollte es der Betreuungselternteil allein entscheiden dürfen? Es heißt doch Kindesunterhalt und nicht Treuhändergeld.

Ich sehe KU als eine Selbstverständlichkeit an, wenn der andere Elternteil nicht gewillt ist, sich anderweitig einzubringen (durch Betreuung) und in dieser Zeit eigene Verantwortung für die Versorgung des Kindes zu tragen, also durch Naturalien. Über die Höhe kann man reden.

In diesem Fall stimme ich zu. Der andere Elternteil sollte zumindest gewillt sein, einen gewissen Anteil durch Betreuung einbringen.

Gruß
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« Antwort #117 am: 10. November 2012, 21:41:33 »

Moin,

Was kann also eine KM, bei der das Kind lebt tun, damit ein KV mal nix zu meckern hat? Das wäre meine Frage.

Mal eine ganz private Antwort als Next: ich fand es immer unerträglich, dass die Ex genau Bescheid wußte über unsere finanziellen Verhältnisse - im Namen der Kinder, schon klar. Aber die Ex musste weder ihr Einkommen offen legen noch musste sie Rechenschaft über den Verbleib des KUs ablegen.

Das finde ich ungerecht.

Ob jemand mehr oder weniger Kohle zur Verfügung hat, hängt ja auch nicht nur von der Bildung ab. Ich kenne eine Mutter, die hat einen unseriösen Job gemacht um mehr Geld zur Verfügung zu haben und das wurde ihr auch um die Ohren gehauen. Wenn also jemand was zum Meckern sucht, wird er auch was finden.

LG

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« Antwort #118 am: 10. November 2012, 21:58:49 »

Gegenfrage: Aus welchem Grund sollte es der Betreuungselternteil allein entscheiden dürfen? Es heißt doch Kindesunterhalt und nicht Treuhändergeld.

In diesem Fall stimme ich zu. Der andere Elternteil sollte zumindest gewillt sein, einen gewissen Anteil durch Betreuung einbringen.

Gruß
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Ja, ich habe doch auch geschrieben, dass beide Eltern das gemeinsam regeln sollten.

Also weder das eine, noch das andere Extrem.

Ich zB würde mir wünschen dass mein Ex in der Lage wäre, sich durch persönliche Betreuung, durch Reisen mit dem Sohn oder was weiß ich, mehr einzubringen, und würde dann auch gern den KU dafür verwenden (oder mich an den Kosten, die er für tolle Reisen aufbringen würde, auch beteiligen...)...wenn es so wäre. Da dies nicht der Fall ist, bin ich froh, dass er seinen Beitrag durch einen - gemeinsam abgestimmten - Betrag monatlich leistet.

Mal eine ganz private Antwort als Next: ich fand es immer unerträglich, dass die Ex genau Bescheid wußte über unsere finanziellen Verhältnisse - im Namen der Kinder, schon klar. Aber die Ex musste weder ihr Einkommen offen legen noch musste sie Rechenschaft über den Verbleib des KUs ablegen.

Das würde mich auch völlig nerven! ich glaube, wäre mein Mann ein Mangelfall und deshalb auch mein EK offen zu legen, würden wir immer noch zwei Wohnungen haben. Zum Glück bin ich bis jetzt immer außen vor geblieben bei den ganzen Berechnungen und konnte der Ex den dicken Daumen zeigen, die  es selbstverständlich ständig darauf angelegt hat, dass ich auch für ihre Faulheit und ihre Kinder in die Tasche greife. Ein absolutes Reizthema  mad

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KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #119 am: 11. November 2012, 10:08:51 »

Ich kenne einige gut verdienende Eltern, die ihre Kinder auch recht knapp halten.
Z.B. zwei gut verdienende Zahnärzte.
Ihr Töchter werden keineswegs verwöhnt, sondern, für meinen Geschmack, etwas zu kurz gehalten.
Das tun die Eltern aber nicht aus Geiz sondern aus erzieherischen Erwägungen heraus, für die ich große Sympatie habe.

Auch diesen Eltern schreibt niemand vor, dass sie ihre Erziehungsmethoden ändern sollen oder ihren Töchtern mehr  Taschengeld geben sollen.
Erst wenn die Eltern sich getrennt haben, kommt die Justiz und mischt sich ein.
Dann könnte die gut verdienende Mutter vom Vater verlangen, dass er die finanziellen Wünsche der (gut verdienenden) Mutter zu erfüllen hat.
Ob sie das wollte, kann ich nicht sagen. Von außen sieht es so aus, als wenn Mutter und Vater sich in Bezug auf die knappe Versorgung der Töchter einig seien, aber wenn sie es wollte, würde die Justiz ihr sofort mit aller Macht zur Seite springen um ihre Forderungen gegen den Vater durchzusetzen.
Und zwar ohne das berühmte Kindeswohl zu prüfen oder nach der so hochgelobten "Einzefallgerechtigkeit" zu fragen.
Es wird sofort geschossen. Ohne zu fragen.

Einfach ein perverses und von oben bis unten verrottetes System.
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« Antwort #120 am: 11. November 2012, 11:51:49 »

@ LBM
Ich hatte das nicht auf die Mutterqualität bezogen. Außer man sieht es Qualität an, dass man für sein Kind auch in Geldfragen das Beste rausholt. Ob das allerdings immer förderlich ist, ist dann die nächste Frage. Vielleicht ist der Weg, den du gehst der Bessere. Du scheinst da für dich im Reinen zu sein.
Mir schrieb eine Mutter, sie habe den KV verklagt, dass er sein Umgangsrecht/-pflicht wahrnimmt. Die Intention dabei war, eben nicht als Umgangsboykotteuse da zu stehen, wenn der Papa dann doch plötzlich will und das Kind (weil alt genug und selbst so entscheidet, nicht mehr will.


Ich sehe KU als eine Selbstverständlichkeit an, wenn der andere Elternteil nicht gewillt ist, sich anderweitig einzubringen (durch Betreuung) und in dieser Zeit eigene Verantwortung für die Versorgung des Kindes zu tragen, also durch Naturalien. Über die Höhe kann man reden.

LG LBM

Ich seh es auch so. Wie ist das aber jetzt bei einem als Beispiel KV, der sich einbringen möchte und zwar nicht mit Geld (weil er es tatsächlich nicht kann) und von der KM außen vorgelassen wird? Oder auch andersherum- ich bin da für Gleichberechtigung (soll ja auch KV, die die Kinder bei sich haben)

Den besten Satz, den ich gelesen hab, als ein KV- leider Mangelfall- in den Sommerferien die Kinder hatte und sich mit der KM einigen wollte wegen dem notwendigen Essen in der langen Zeit, war: "Ich finanzier euch doch nicht eure Ausflüge."   c  Es sollte klar nur für die Verpflegung in den drei Wochen sein und mehr nicht.  Na ja, dann wurde das mit dem Mehraufwand gefunden und damit abgedeckelt- kam völlig verspätet irgendwann im Oktober (Ferien Juli/ August). Die Ferien, also Verpflegung und Ausflüge hat dann die Next bezahlt, weil sie einfach zudem Zeitpunkt gut  verdient hatte.


Würde meine finanzielle Verantwortung für meinen Sohn entfallen, hätte ich bspw. auch die Freiheit, meine Stunden etwas zu reduzieren und meinem Sohn damit etwas zu geben, was er auch verdammt gut gebrauchen könnte: MEHR VON MEINER ZEIT.

LG LBM

Ich versuch das jetzt mal für mich so zusammen zu fassen:
1. Einige hätten gerne den KU, damit sie die Mehrzeit mit ihren Kindern verbringen können.
2. Andere brauchen diesen, damit sie dem Kinde etwas zukommen lassen können- nicht jeder Wunsch wird erfüllt, allerdings die Meisten
3. Einige würden gerne weniger KU zahlen, damit die/ der EX kein Luxusleben führt auf Kosten des KU
4. Dann gibt es noch die Zahler des KU´s, die dann selber Probleme haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, (den Umgang dann auch)
5. Die, die gerne zahlen würden und nicht können, sich aber bemühen diesen Zustand zu verändern.
6. Die, die gar nichts zahlen wollen.
7. Die, die zahlen und dann noch Klamotten, Reisen usw extra möglich machen (oder von den Großeltern bezahlt)

Und eigentlich ist diese Tabelle eine Richtlinie und die Eltern sollen sich einigen. Allerdings wird so ein Thema meistens dann zum Rosenkrieg führen..... Womit wir wieder im ewigen Kreislauf sind und das meistens auf den Rücken der Kinder ausgetragen wird.

Und ja, nicht bei jeden, allerdings bei vielen.
Es wird nie gerecht zu gehen, egal was ist.

Mir hat mal jemand einen einprägsamen Satz gesagt:

"Wenn der Hunger zum Fenster reinkommt, springt die Liebe aus dem Fenster" Ich weiß, dass dies durchaus stimmt. Es ist auch egal, welcher Hunger (ich setz es mit Mangel gleich). Liebe kann man auch mit Verständnis gleichsetzen.

So wie LBM schreibt, sie würde gerne weniger arbeiten, damit sie mehr Zeit mit ihrem Kind hat. So- denke ich- geht es auch den Vätern/Müttern, denen der Umgang usw. verweigert wird. Sie würden sich auch gerne mehr einbringen und werden nur auf das Geld reduziert. (Zahl Geld- dann Kind usw.)


@eskima und ginnie
Bin auch Next und musste mein Einkommen bisher nie offen legen, jedenfalls nicht der Ex. Schließlich wird von dem Geld,was ich verdiene unser gemeinsames Kind und Partner ernährt. (Also unsere Arge kriegt,  vom JA würde ich dann gerne die Rechtsgrundlage erfahren) Ich stehe gerne für meine Partner und alle Kinder ein, wenn sie bei uns sind (Egal ob Umgang oder ersten Wohnsitz), bei allen anderen Situationen hab ich kein Verständnis (wäre super, wenn ich dann der EX ihre Fahrten ohne Kinder zu ihrem neuen Partner finanzieren müsste  gun und wir hier nicht wissen, wovon wir uns [3-6 Personen] ernähren sollen)
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« Antwort #121 am: 15. November 2012, 14:08:51 »

Hallo hexesyl,

ich musste mein Einkommen auch noch nie offen legen. Allerdings arbeitet seine Ex da für uns ungünstig. Sie kann jederzeit sehen wo wir arbeiten und wieviel wir verdienen. Darf sie zwar nicht, aber wen interessiert's?

Lieber Gruß,

Okina
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Hexesyl
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« Antwort #122 am: 15. November 2012, 19:14:42 »

Hallo hexesyl,

ich musste mein Einkommen auch noch nie offen legen. Allerdings arbeitet seine Ex da für uns ungünstig.


Immerhin geht sie arbeiten- sorry-, dann hat sie bzw. das Kind ja was vom KU. Hört sich blöd an, kann es aber nicht anders formulieren.  Fakt ist, wenn der Mann will, kann er Mangelfall bleiben, bzw. nie mehr als den minimalsten Satz zu zahlen. Genauso wie eine KM immer wegen der Kinder keinen Job kriegt, wenn sie die Bewerbungen dementsprechend schreibt und dann noch EU erhalten kann.
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Zitronenjette
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« Antwort #123 am: 22. November 2012, 10:22:41 »

Hallo und guten Morgen,

auf der HP des Deutschen Familiengerichtstages steht,
dass das Bundeskabinett am 18.11. entschieden hat, weder
den Kinderfreibetrag noch das sächliche Existenzminimum
eines Kindes zum 01.01.2013 anzuheben.

Damit gibt es zu diesem Termin auch keine Erhöhung der
Unterhaltsbeträge.

Eine Anhebung ist für 2014 angedacht.

Viele Grüße
Zitronenjette

Quelle: www.dfgt.de
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #124 am: 23. November 2012, 18:08:30 »

Moin Zitronenjette

Deine Verlinkung führt zu keinem greifbaren Ergebnis. Da Du ausserdem zwei identische Beiträge (copy & paste) gesetzt hast, so erläutere doch bitte, WO Deine Aussage dort steht. Die reine homepage hilft reichlich wenig.

Gruss oldie

PS: Und ich werde jetzt auch "copy & paste" benutzen, ansonsten schiele ich zur "DEL"-Taste.
« Letzte Änderung: 23. November 2012, 18:10:47 von oldie » Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
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