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vatersein.de - Forum 25. Juni 2021, 09:06:52 *
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Autor Thema: Ich bin die Nächste und manchmal ganz schön genervt.........  (Gelesen 5200 mal)
Hexesyl
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 462



« am: 21. Oktober 2012, 14:05:32 »

Hallo,

ich wollte mich mal vorstellen. Durch Zufall bin ich aufgrund einer Frage auf dieses Forum gestossen. Danke für die Antworten bis hierhin. Werde sehen, was sich daraus ergibt.

Nun zu uns. Ich bin 34 Jahr jung und lebe zusammen mit meinem Partner, unserer 8 monatigen Tochter und unserer Katze Lucky zusammen in Berlin. Alle zwei Wochen und die Hälfte der Ferien sind dann noch zwei Mädchen (6 und 10 Jahre) und ein Junge (8 Jahre) bei uns. Sie stammen aus der 10 jährigen Ehe meines Partners. Wir beide sind selbstständig und kriegen noch ergänzend Hilfe. Allerdings ist darin auch ein Ende in Sicht.

So nun zu zwei Dingen, die mir trotz alledem am Herzen liegen. Ja, ich kannte die "Vorschäden" meines Partners vorher und hab mich für ihn entschieden. Ja, ich bin Zweitfrau und halte mich bei vielen Dingen raus. Allerdings bin ich nicht diplomatisch und halte mit meiner Meinung nicht vor den Berg. In alles mische ich mich nicht ein, ausser es betrifft die direkte Familie bzw. unsere Kleine. Und ich komme meiner Sorgfaltspflicht auch mal nach. Das bedeutet für mich, ich recherchiere zu Themen, die für mich wichtig sind ( z.B. Mehrbedarf bei Umgang) und telefoniere mit dem JA.

So und nun zu unserer Geschichte: Ich lernte meine Partner kennen als er gerade von seiner Ex rausgeschmissen worden war. Er hatte nach ihrem Fremdgehen ein Jahr zuvor kein Vertrauen mehr in sie gehabt und die Eifersucht nicht unter Kontrolle. In dem Bereich hat er an sich gearbeitet und hat einiges dazugelernt. Schon damals gab es Probleme mit dem Umgang und dem Aufenthalt. Denn eigentlich gab es nach beratenden Gesprächen mit Schule und Familientherapeuten den Entschluss den gemeinsamen Sohn beim Vater aufwachsen zu lassen. Die Mutter hatte allerdings bei der Umsetzung soviel Theater gemacht, daß der Vater  dem Kindswohl zu Liebe den Sohn zur Mutter nach Hause brachte. Dem Sohn erklärte er, die Mutter vermisse ihn so sehr und deswegen gibt es Streit, den er als Vater nicht wolle. Danach hat die KM den Umgang eingeschränkt oder ohne Ersatztermin ausfallen lassen. An diesem Punkt fing er schon an zu reagieren, indem er auf seinen Umgang pochte. Sie hat ihn diktiert, er hat abgeholt und sich eine schöne Zeit mit den dreien gemacht. Die Kinder kannten mich bis dahin nicht weiter.
Aus irgendeinem Grund gefiel der Mutter ihre eingeführte Regelung (jeden Sonntag) bezüglich dem Umgang nicht mehr, da sie ja nicht mehr ein WE zum Feiern frei hatte. Also wurde der allgemeinübliche Umgang wieder aufgenommen und die Hälfte der Ferien. Da die Eltern nur 100 m Luftlinie voneinander wohnen, wurde ich von ihr natürlich irgendwann bemerkt. Hat sie allerdings genauso wenig zu interessieren, wie ihre Liebschaften solange das Kindswohl ja nicht gefährdet ist.
An einem Samstag lernten mich die Kinder auch kennen und wir verstanden uns. Wir haben alle zusammen gespielt und getobt. Ich bin auf dem Nachmittag zu mir und die Kinder hatten den Rest des We ihren Vater allein. So haben wir das auch immer gehandhabt am Anfang: Zeit mit Papa alleine und Zeit mit uns allen. So konnten wir uns alle aneinander gewöhnen. Bis ich dann auch mal schon da war, wenn sie Samstags morgens kamen und Sonntags abends nach Hause gingen. Nur fingen dann wieder die Probleme an, die Kinder hätten sich wohl bei KM beschwert, sie haben keine Zeit mit Papa alleine und überhaupt. Das wohl übliche Gezeter (habe ich bis dahin nie kennengelernt und wünsche es keinem  ) und noch mehr, denn sie konnten genau sagen, wann eins der Kinder auf dem Spielplatz gelacht oder geheult haben. Auf diesen Wunsch sind wir eingegangen, da erklärten die Kinder, dass sie das gar nicht wollen. Sie fühlen sich bei uns beiden wohl und wollen mich mit dabei haben.
Irgendwann kam der Zeitpunkt im letzten Jahr, wo die Kinder sich wegen Schlägen von der KM beschwerten. KV versuchte das ruhige Gespräch wegen der Erziehungsfragen und scheiterte. Es würde ihn nichts angehen. Durch Zufall wurde er eines morgens auch noch Zeuge einer solchen Erziehungsmaßnahme und  ging zum JA. Dort wurden beide zum Gespräch eingeladen und die Mitarbeiterin versucht seitdem zu vermitteln. Auch im Thema Urlaub, denn die Mutter wollte für drei Wochen mit den Kindern bei einer fremden Person Urlaub machen. Vermittlungsversuch wegen der berechtigten Sorge des Vaters mit dem JA ausgearbeitet sah folgendermaßen aus: Der neue Partner der KM lernt die Kinder in ihrer vertrauten Umgebung vorher kennen. Diese Vereinbarung wurde von der KM nicht eingehalten. Nach dem Urlaub gab es auch den Hausbesuch bei der KM wegen dem Schlagen und auch dem zu diesem Zeitpunkt nachweisbaren Alkoholkonsum (wenn die Kinder im Bett sind, hab ich Feierabend und dann kann ich ja Alkohol trinken- egal, was es ist [Vodka pur oder mit Cola]). Beides gab die KM vor der Mitarbeiterin zu und versprach Besserung.  Bei dem Besuch wurde keine Gefährdung festgestellt, die Wohnung ist immer tiptop sauber (da kann ich mir manchmal ein Beispiel nehmen) und Kühlschrank gefüllt, Kleidung ausreichend vorhanden. Ausserdem sagte die KM, sie würde dann nächstes Jahr in den Sommerferien nach Leipzig ziehen. Damit war die angedachte Familienhilfe kein Thema mehr.
Dem KV wurde vorgeschlagen, zusammen mit dieser Familie eine Beratungsstelle aufzusuchen (hat er getan, sieht auch den Bedarf, dass die Kinder Hilfe brauchen, um mit der Trennungssituation klar zu kommen) und für seine Wohnung alters entsprechende Kleidung für jeden Anlass bei sich zu haben oder eine genaue Liste zu schreiben, was für den Umgang benötigt wird. Nachdem die Liste nicht funktioniert hat, haben wir Kleidung gekauft und auch einiges von meinen Freundschaften geschenkt bekommen.

Wegen Umzug wurde gemeinsam mit JA beschlossen, dass die Kinder sich frei entscheiden dürfen. Nachdem man dort raus war, hieß es von der KM beim nächsten Umgang nur: "Die Kinder kommen mit mir, egal was sie wollen!"
Da wir in der Zwischenzeit von meiner Schwangerschaft wussten, suchten wir eh nach einer Wohnung. Nach der Aussage der Mutter und anderem Kram (Vaterschaftsanerkennung) sind wir zu seiner JA- Mitarbeiterin gegangen und holten uns da Rat. Nach dann noch langer Diskussion unter uns beiden, beschlossen wir, eine Wohnung zu suchen, wo wir drei leben können und die anderen jederzeit aufnehmen können für den Umgang. Haben wir auch nach langem Suchen, nur nicht mehr um die Ecke der Kinder. Unser Kind kam dann Mitte Februar.

Immer wieder versucht die KM den Umgang zu torpedieren. Katze versucht Allergie bzw. Asthmaanfall bei der großen Tochter, der Sohn will nicht, dass ich da bin. Geburtstag wird grundsätzlich nur bei der Mutter als erstes gefeiert, Vater ist nicht erwünscht. Den Kindern wird eingeredet, dass der KV keine Zeit mehr für sie hat wegen mir, dann wenn das Geschwisterchen da ist, Geschwisterchen ist hässlich usw. Will ein Kind nicht mit, wird nicht darauf eingewirkt, dass es mitgeht.

Wir versuchen es mit viel Liebe und Geduld den Kindern eine schöne Zeit bei uns bereiten. Meist kommt dann hinterher, wir wollen nicht weg- selbst das Kind, was erst nicht mit wollte. Dabei haben wir nichts besonderes gemacht ausser uns mit den dreien beschäftigt. Da wir nicht soviel Geld habe und nicht mal mehr Reserven momentan, gehen wir auf den Spielplatz, basteln bei schlechtem Wetter, spielen Gesellschaftsspiele, versuchen zu fördern. Ab und zu machen wir dann was Tolles, nächsten Monat geht es in ein Schwimmbad, wo ein Pinguin im Nebenbecken schwimmt. Eine Freundin mit ihren Kindern kommt mit.  Der Vater holt für die Hyposensibilisierung der bestehenden Allergien (Gräser, Pollen und Hundehaare) seine große Tochter einmal die Woche ab und verbringt so 6- 8 Stunden unterwegs.

So nun zu dem aktuellen Stand: Leipzig wurde Pfingsten gestrichen, aktuell ist ein Umzug nach NRW zum neusten LG im Sommer 2013 geplant. Die Eltern gehen nach erneuten Beschwerden des KV über Schläge beim JA und dem Vorwurf der KM über mangelnde Kommunikation in die Meditation. KV hat aufgrund der wiederholten Schläge und für ihn anderer kindswohlgefährdender Situationen das alleinige Sorgerecht vorzugsweise ABR beantragt. Die Kinder erzählten schon, dass der Brief bei ihrer Mama angekommen ist und der Nachbar den Heulausbruch erklärt hat. In dem Brief stand die Beantragung und das es Wunsch der Kinder der Kinder wäre, beim Papa zu leben. Das würde die Mama sehr stark verletzen und deswegen das Theater.
Der Sohn fühlt sich deswegen schuldig. Wir erklärten dann, dass dies so nicht stimmt, sondern dass der Papa und die Mama sich streiten und deswegen eine Regelung her soll. Im Brief steht gar nichts zu dem Willen der Kinder (der kann sich ja auch mal ändern  ) Auch erklärte der Papa, daß die Eltern und auch die neuen Partner die Kinder lieb hätten. Das tun wir beide von jeher. Damit war das Thema abgehakt und das Thema Mutter wird auch nicht weiter beim Umgang angesprochen, ausser die Kinder wollen uns etwas erzählen. Wir wollen die Kinder auch nicht beeinflussen.

Ich bin gespannt was noch so kommt- Umgangsboykott kennen wir schon.
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Hexesyl
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 462



« Antwort #1 am: 22. Oktober 2012, 19:51:01 »

Schon heute kommt dann das Neue.  yltype kinnrunter

Die freiwillige Mediation wurde von der KM abgebrochen.

Und am Tag des Gerichtstermin will sie bei ihrer Schwester Babysitten  c Da die Anwesenheit beider Eltern anberaumt ist, ist das ganz schön komisch. Naja, ich sag lieber nichts dazu
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