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Autor Thema: Hilfe, sie will heiraten!  (Gelesen 11227 mal)
Dreamteam
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aka Schlaflos_in_H


« am: 23. Juni 2012, 04:47:58 »

Hallo,
ich bin seit 2008 geschieden und seitdem alleinerziehend. Mein ganzes Scheidungsdrama hab ich hier damals gepostet und hab auch sehr viel Hilfe hier erhalten. Nun brauche ich wieder eure Hilfe. Meine neue Partnerin äussert immer öfter den Wunsch dass sie gern heiraten möchte. Ich bekomme da jedes Mal ein unangenehmes Gefühl... Ich muss dazu sagen dass meine Freundin und meine Tochter sich sehr gut verstehen. Und wir lieben uns sehr. Allerdings lassen mich zwei Aspekte vor einer erneuten Ehe zurückschrecken, erstens hab ich einfach Angst davor dass wenn es doch mal in die Brüche ich wieder einen Scheidungskrieg am Hals habe und zweitens unser Altersunterschied... Ich bin mittlerweile 45 und sie gerade 30... Ansonsten jedoch passt alles perfekt. Wie denkt ihr darüber?

Bye
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L3NNOX
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« Antwort #1 am: 23. Juni 2012, 07:29:43 »

Auch wenns hart ist, sie muss verstehen, dass sich die Rechtslage dermassen zu ungunsten der Männer gewendet hat, dass es aus Sicht der Männer leider keinen Sinn mehr macht zu heiraten. Einzige Ausnahme: Sie verdient dauerhaft ein gutes Stück mehr als du UND du bist vasektomiert.
Lass sie doch mal ein paar harte Geschichten hier und anderswo im Netz durchlesen zum besseren Verständnis. Und falle nicht aufs AMIGA-Syndrom rein (Aber Meine Ist doch Ganz Anders!). KEINE der Frauen die später große Scheidungskriege gegen ihren Exmann geführt hat, hat zu Beginn der Beziehung ihre negativen Eigenschaften gezeigt. Man(n) muss einfach verstehen, dass Beziehungen zwischen Menschen nunmal endlich sind, das liegt in der Natur der Sache (evolutionär bedingt) und ist auch gut so, zb. dass man in der Lage ist sich nach einer gewissen "Trauerphase" wieder neu zu orientieren.
Nur als Tip: es macht wenig Sinn, diese Diskussion mit ihr mehr als Ein/Zweimal ernshaft zu führen. Wenn sies 2x nicht verstanden hat, dann kannst du dir das dritte Mal auch sparen. Nimm es/sie eher mit Humor.
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Lausebackesmama
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« Antwort #2 am: 23. Juni 2012, 10:32:46 »

Moin,

die Alternative wäre ihr zu sagen, dass eine Hochzeit jetzt für Dich nicht in Frage kommt und generell nie wieder ohne einen Ehevertrag. Sollte Dir aber klar sein, dass Ehe und weitere Kinder nicht in Frage kommen, solltest Du ihr das sagen. Ich finde, gerade ab 30 sollte eine Frau wissen, ob ihr Partner diesen Weg mit ihr gehen will oder nicht. Da hat sie nämlich nicht mehr "so ewig" Zeit.

LG LBM
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« Antwort #3 am: 23. Juni 2012, 10:51:34 »

Hi

ich stimme LBM zu.

Steht hinter dem Wunsch zu heiraten eher der Kinderwunsch oder Wunsch, nach außen gleichberechtigt als Paar wahrgenommen zu werden? Eure Wünsche / Lebensplanungen sollten schon in etwa identisch sein, und darüber solltest du viel mit ihr reden. Übrigens, eine Zweitehe sollte man nicht wegen vergeigter ersten Ehe ausschließen. Denn das wäre ein unangemessener Vergleich beider Partnerschaften - wenn du mal was schlechtes gegessen hast, trittst du ja auch nicht in den Hungerstreik. deine schlechten Erfahrungen sollte deine Partnerin natürlich nichtsdestotrotz akzeptieren, was bedeutet, dass ihr einen Ehevetrag aufsetzen solltet (wobei klar ist  wenn ihr noch ein Kind haben werden solltet, werden die Karten eh anders gemischt).

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« Antwort #4 am: 23. Juni 2012, 11:49:22 »

Ich bin mittlerweile 45 und sie gerade 30... Ansonsten jedoch passt alles perfekt. Wie denkt ihr darüber?

Wenn du diese Frau liebst, schuldest du ihr Offenheit und Klarheit.

Wenn du deine Liebste für die Sünden ihrer Vorgängerin, die Unwägbarkeiten der deutschen Familiengesetzgebung und für deine 15 Jahre Vorsprung in (z.T. auch schlechter Lebenserfahrung) in Haftung nehmen willst, muss sie das sehr deutlich wissen.

Dann kann sie entscheiden, ob deine Angst für sie die Basis für ein künftiges Zusammenleben sein kann - oder nicht.

Was ich persönlich in eurer Situation richtig mies fände, wäre das beliebte "Spiel auf Zeit", das viele Männer mit Frauen um die 30 spielen: "Jetzt noch nicht." - "Vielleicht später." - "Im Moment ist es ungünstig." usw.

Für so'n Quatsch hat deine Freundin (falls sie sich eine intakte Familie mit leiblichen Kindern wünschen sollte) nämlich keine Zeit mehr. Das sind Sprüche, die zu Twens im Laufe der Studienzeit bzw. während der beruflichen Etablierung passen. Männer über 40 und Frauen über 30 sollten wissen, woran sie miteinander sind.

Wenn du selbst jetzt schon ganz genau weißt, dass weder eine zweite Ehe noch weitere leibliche Kinder in deinem persönlichen Lebensplan vorkommen werden - dann hat sie das Recht, das ganz klar zu wissen. Und zwar von dir.

Die besten Wünsche von Biggi

Welche Konsequenzen sie daraus ziehen wird, ist ganz allein ihre Angelegenheit.   
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es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.
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Ingo30
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« Antwort #5 am: 23. Juni 2012, 12:06:02 »

Hi Dream,

kann den anderen nur zustimmen. Gerade das Alter "um die 30" ist in diesem Fall ja wirklich recht kritisch. "Die Uhr" läuft und viele Frauen wollen jetzt die Weichen stellen, wohin die Reise geht (Einfamilienhaus, Rate 1200 Euro pro Monat, 2 Kinder, Hund und Touran vor der Haustür).

Ich denke auch, dass hier nur ein offenes Gespräch hilft, denn sonst wird es unfair ihr Gegenüber. Die enormen Belastungen durch eine Trennung / Scheidung sind heftig (sei es emotional oder finanziell). Hier sollte ein neuer Partner schon Verständis haben. Bzw. wenn der Schritt gemacht wird, nur mit guter anwaltlicher Beratung im Vorfeld, Gütertrennung und Ausschluss Versorgungsausgleich durch Notarvertrag. Klingt heftig, aber Liebe sollte nicht "durch die Geldbörse" gehen. Gruß Ingo

P.S. Sehr plastisch ist mir hier immer noch der Fall eines Mitglieds vor Augen, der sogar vom Umfeld seiner LG immer wieder zur Heirat mit ihr aufgefordert worden ist - und was für ein schlechter Mann er doch sei, wenn er es nicht tun würde. Danach ist das Ganze in die Brüche gegangen -aber er ist standhaft geblieben.
« Letzte Änderung: 23. Juni 2012, 12:09:59 von Ingo30 » Gespeichert
Dreamteam
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aka Schlaflos_in_H


« Antwort #6 am: 23. Juni 2012, 14:28:13 »

Hi Dream,

kann den anderen nur zustimmen. Gerade das Alter "um die 30" ist in diesem Fall ja wirklich recht kritisch. "Die Uhr" läuft und viele Frauen wollen jetzt die Weichen stellen, wohin die Reise geht (Einfamilienhaus, Rate 1200 Euro pro Monat, 2 Kinder, Hund und Touran vor der Haustür).

Hi Ingo,

das Haus hab ich aus erster Ehe gerettet, Touran hatte ich mal, Hund blieb bei der Scheidung damals bei der Ex, Tochter bei mir ;-)
So, Spaß beiseite... Ich kann mir mit dieser Frau vieles vorstellen was für mich noch vor einiger Zeit unvorstellbar war...
Selbst einem Kind wäre ich nicht abgeneigt. Jedoch habe ich wahnsinnig Schiss davor dass, falls es doch irgendwann in die Brüche geht, ich wieder einen fiesen Scheidungskrieg durchleben müsste.... Heiratet man zum ersten Mal dann denkt man an sowas natürlich nicht. Hat man alles schon einmal erlebt dann bimmeln die Alarmglocken.... Ich würde meiner Partnerin nur zu gern jeden Wunsch erfüllen. Und wir könnten es uns auch durchaus leisten,das wäre alles kein Problem. Nur meine Angst halt.... Perfekt wäre vielleicht ein Ehevertrag der auch regeln würde wie es nach einer eventuellen Scheidung aussehen würde. Gibt es sowas? Wie könnte sowas aussehen? Kann man nachehelichen Unterhalt ausschliessen? Kann man Versorgungsausgleich ausschliessen? könnte man vorab regeln wie es mit einem Kind laufen würde nach einer Trennung? es war damals für mich ein sehr harter Kampf um meine Tochter, der sich allemal gelohnt hat. Meine kleine Prinzessin ist heute 17, ein absoluter Musterteenie ohne irgendwelche Probleme, sie hat ihre Schule perfekt abgeschlossen und es gab NIE irgendwelche Erziehungsprobleme. Also alles richtig gemacht ;-) Und da schiesst es mir dann wieder durch den Kopf... Neue Ehe, noch ein Kind, Ehe geht vielleicht kaputt, ich muss wieder um mein Kind kämpfen... ist vielleicht alles krank, ich weiss. Aber solche Gedanken beschäftigen mich nunmal, manchmal Nächtelang.... Aber vielleicht läuft die zweite Ehe ja auch perfekt, jeder hat vielleicht aus seinen Fehlern gelernt und macht es nun anders.... Hm, brauche wohl noch ein paar schlaflose Nächte....
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« Antwort #7 am: 23. Juni 2012, 14:35:38 »

Hi Dreamteam,

Du hast aus Deinem Chaos in der Vergangenheit für Dich gefühlt ein Optimum gemacht. Das ist klasse und darüber bist Du zu Recht glücklich. Ich kann verstehen, dass es etwas von "Schicksal erneut herausfordern" hat, wenn Du diesen Weg ein zweites Mal gehen sollst. Ich halte es für legitim, das nicht noch mal zu wollen.

Mein Rat ist nur: Tue nichts, was Du nur der Partnerin zuliebe tust. Also schlafe drüber und finde eine aufrichtige Lösung! Alles Gute dafür!!

LG LBM
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« Antwort #8 am: 23. Juni 2012, 14:55:51 »

Hi Dream,

Zitat
Perfekt wäre vielleicht ein Ehevertrag der auch regeln würde wie es nach einer eventuellen Scheidung aussehen würde. Gibt es sowas? Wie könnte sowas aussehen? Kann man nachehelichen Unterhalt ausschliessen? Kann man Versorgungsausgleich ausschliessen? könnte man vorab regeln wie es mit einem Kind laufen würde nach einer Trennung?
100 prozentige Sicherheit wirst Du nicht finden können. Auch mit einem Vertrag nicht. Du wirst hier im Forum dazu viele Meinungen finden. Von "so ein Vertrag wird vor Gericht im Zweilfelsfall dann eh sofort zerfetzt oder für unbrauchbar erklärt" bis zu "Super Sache, so herrscht Rechtsklarheit für beide Seiten".

Aus meiner Erfahrung mit der Scheidungsfolgevereinbarung (als Ehevertrag der auf eine Scheidung hinzielt) habe ich gute Erfahrungen gemacht. Soetwas gibt es aber nicht zum "download" oder mal "zum schnell abschreiben". Das sind wenn aufwendige Verfahren wo am besten zunächst ein guter Anwalt für FamRecht Deine Wünsche erfasst und später Deine Partnerin auch hinzukommt und ihre Position darstellt und dann gemeinsam geschaut wird, wie man das ausgeglichen und rechtssicher ausgestaltet. Als nächster Schritt sollte der Anwalt dann mit dem gewählten Notar zusammenarbeiten und beide Juristen prüfen mit ihrem Fachwissen (und der Notar mit der vorhandenen Neutralität) die Entwürfe durch. Vor dem Notar macht ihr die Sache dann auch formal rechtsgültig und könnt auch die zwingend notarbedürftigen Tatbestände (Versorgungsausgleich, Gütertrennung) sofort regeln. Nicht ganz billig das Ganze, aber noch zig mal günstiger als ein Ehekrieg.

Grobe Regelungen für den Kindesverbleib sind sicher möglich, werden in so einem Stadium aber immer nur grobe Anhalte sein. Hier ist aber auch möglich, zu jeder Zeit Ergänzungen zu machen (wenn beide Partner das wünschen). Wichtig ist halt auch, dass Eure Regelungen so ausgestaltet sind, dass sie nicht Dritte (Sozialsysteme) belasten - sonst verliert der Vertrag in diesem Punkt seine Gültigkeit, wird aber auch in den Ausschlussklauseln so benannt.

Der größte Vorteil aus meiner Sicht: So ein Vertrag liegt dann in der Schublade. Beide Partner haben auf Augenhöhe abgestimmt und entschlossen, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen und was sie im Falle der Trennung erwartet. So kann auch selber in Vorsorge investiert werden bzw. ist auch klar, dass man keine Hausfrauenehe führen möchte. Mögliche Streitpunkte sind bereits im Vorfeld gelöst. Dazu zähle ich insbesondere die finaziellen Aspekte - um die es bei einer Scheidung meistens dann nur noch geht ("Das ist doch mein Auto... das ist doch meine Hälfte vom Haus...Was, Schulden? Nee, die kannst Du mal schön abzahlen, ich bleib natürlich mit Kind im Haus wohnen ... Den Hund? Den nimmst bitte Du..." ;) Gruß Ingo
« Letzte Änderung: 23. Juni 2012, 14:57:35 von Ingo30 » Gespeichert
midnightwish
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« Antwort #9 am: 23. Juni 2012, 19:03:01 »

Hi,

vielleicht wären auch zusätzlich ein paar Stunden bei einer Partnerberatung für euch gut. Da könnt ihr mit Hilfe eines neutralen Dritten über ihren Wunsch und deine Ängste reden und evtl. findet sich dann ja eine gute Lösung.

LG Tina
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nadda
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« Antwort #10 am: 24. Juni 2012, 08:25:35 »

Hi,

deine Unsicherheit und Angst kann ich absolut nachempfinden. Für mich war der Neuanfang nach meiner ersten Ehe auch nicht wirklich immer einfach, es ist auch jetzt nicht immer einfach. Die Erfahrungen spielen mit, und du kannst deine Gefühle und Ängste ja nicht mal auf Knopfdruck ausblenden.
Gleichzeitig fühlt es sich dann auch total bescheuert an weil man dem Partner ja vertraut und vertrauen will und gleichzeitig die eigene Angst einem sagt was noch alles passieren kann.

Mir hat es geholfen mit meinem Mann darüber zu sprechen. Wir sind uns einig wie wir unsere Ehe gestalten wollen und wir sind uns einig wie wir eine Trennung regeln möchten. Natürlich ist es blöd über eine Trennung zu sprechen bevor man heiratet, geholfen hat es mir trotzdem. Auch die finanziellen Dinge sind bei uns absolut klar, jeder von uns weis auch, dass eine Trennung hier eine heftige Zeit nach sich ziehen würde in der jeder von uns mit richtig knappen Finanzen leben müsste.

Am Ende haben wir keinen Vertrag gemacht, weil wir uns sicher sind, dass wir beide es im Fall der Fälle besser schaffen als in unseren ersten Ehen.

Wir haben uns auch Dinge vorgenommen  damit uns so ein Ende gar nicht so einfach passieren kann, haben überlegt was zum Scheitern unserer ersten Ehen geführt hat und wie das zu verhindern gewesen wäre. Auch diese Gespräche waren oft alles andere als einfach.

Aber weil wir genau das geschafft haben bin ich mir heute sehr sicher den richtigen Mann geheiratet zu haben. Und obwohl wir uns an unserem Hochzeitstag noch nicht einmal ganze zwei Jahre kannten hat sich diese zweite Hochzeit sehr gut angefühlt. Im nachhinein kann ich sagen, dass ich sogar weniger Unsicherheit hatte als beim ersten Mal.

Mir wäre an deiner Stelle wichtig jetzt über alle wichtigen Dinge zu sprechen. Jetzt könnt ihr herausbekommen wie ihr über was denkt und jetzt könnt ihr auch Dinge vertraglich festlegen die jedem von euch wichtig sind. Und absolute Ehrlichkeit ist auch eine wichtige Vorraussetzung für eine Ehe.

Für mich war die Frage ob wir noch ein Kind wollen auch wichtig, ich wollte den Altersabstand zu den großen Kindern nicht zu groß werden lassen und ich wollte vor allem bei einer erneuten Schwangerschaft nicht unbedingt über 35 sein.

Auch den Gedanken mit einer Paarberatung finde ich persönlich gut, einfach auch um eine neutrale Person zu haben die hift das ganze auch gut  hinzubekommen.

Wichtig wäre mir an deiner Stelle auch warum deine Freundin heiraten will, warum ist dieser Trauschein wichtig?

Raten kann ich dir nur ehrlich miteinander über alles zu sprechen. Wenn du dann feststellst, dass eure Vorstellungen nicht zusammenpassen, oder dass sie dich aus Gründen heiraten will die dir Angst machen, oder dass du ihre Vorstellungen von Zukunft so nicht mittragen kannst dann bleibt dir nur auf den Trauschein zu verzichten und notfalls die Beziehung zu beenden.

Aber auch das, ist immer noch besser als am Ende vor den Trümmern einer zweiten Ehe zu stehen und die gleichen Fehler noch einmal gemacht zu haben.

LG
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Briese
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« Antwort #11 am: 15. Oktober 2012, 00:22:56 »

Was ich persönlich in eurer Situation richtig mies fände, wäre das beliebte "Spiel auf Zeit", das viele Männer mit Frauen um die 30 spielen: "Jetzt noch nicht." - "Vielleicht später." - "Im Moment ist es ungünstig." usw.
Da stimme ich Dir zu. Leider haben (Alle? Viele? Ausgerechnet alle, die ich kenne? ...) Frauen andersherum damit keine Probleme. Da wird der Mann 10/15/20 Jahre lang "ausprobiert" und dann abserviert.

Oder: Die Trennung steht monate- oder gar jahrelang (bei mir waren's 10J.) fest, bevor der arme Depp es erfährt... Hat er denn unbegrenzt Zeit?

Nein, man(n) sollte die Neue nicht für die Alte büßen lassen, doch für die o. g. Gedankengänge, Ängste und entsprechende Zurückhaltung sollte sie Verständnis haben, wenn sie Dich liebt.

Auf der anderen Seite: Wozu der Stress und die Gedanken? Wenn sie z. B. definitiv weiß, dass Du keine Kinder mehr willst und Dich trotzdem heiraten will, dann lass doch eine Vasektomie machen, heirate sie und genieße die Zweisamkeit.

Trennungsunterhalt ist kalkulierbar und nachehelichen kann man ausschließen.

Wenn sie später massiv Kinderwünsche äußert (und Dich verlässt, wenn Du ihr sagst, dass es nicht geht) oder einfach so schwanger wird, weißt Du, dass sie gelogen hat. Wenn nicht, hast Du das schöne Gefühl, ein Goldstück erwischt zu haben.


[edit]Rechtschreibung
« Letzte Änderung: 15. Oktober 2012, 00:27:02 von Briese » Gespeichert
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« Antwort #12 am: 15. Oktober 2012, 12:43:25 »

Hey Dreamteam,

die Kombination 30/45 ist doch super ... hab ich auch so ähnlich - und es passt perfekt! 

Aber mal weg von dieser Nebensächlichkeit:

Deine Ängste und Bedenken kann ich sehr gut verstehen.
Die Liebe meines Lebens ist nach 18 Jahren Beziehung an einer schweren Krankheit gestorben und die Mutter meiner kleinen Kids läßt seit Jahren keine Gelegenheit aus, mir das Leben zur Hölle zu machen und mir die Kinder vorzuenthalten.
Eine neue Frau kann aber weder für das eine noch für das andere etwas - und sie damit zu belasten (egal, ob durch unsinnige Vergleiche oder ungerechtfertigtes Mißtrauen) wäre schlicht unfair.

Ich habe mir in den letzten Jahren immer wieder die Frage gestellt, ob ich überhaupt noch einmal eine Beziehung will ... ob ich jemals wieder wirklich lieben und vertrauen kann.
Die Antwort darauf hat mir das Schicksal im Form meiner jetzigen Partnerin über den Weg geschickt.
Natürlich sollte man aus seinen Fehlern lernen. Aber nicht in der Form, dass man niemandem mehr über den Weg traut, sondern indem man bei sich selbst beginnt und Fehler, die man in früheren Beziehungen gemacht hat, nicht wiederholt.

Wenn Du sie also liebst, dann lass sie nicht für die Fehler anderer oder Dein eigenes Schicksal büßen - und tu, was Dir Dein Herz sagt.
Gegen eine etwas gereiftere, rationale Komponente (z.B. Ehevertrag) ist allerdings sicherlich nichts einzuwenden - sollte aber nicht einseitig ausfallen.

Viel Glück!
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« Antwort #13 am: 15. Oktober 2012, 13:09:26 »

Hallo zusammen,

nur ein kleiner Hinweis bzgl. Ehevertrag:

Im Prinzip ist es so, dass alles was in einem Ehevetrag geregelt ist und die Frau schlechter stellt als das Gesetz, bei einer Scheidung vom Richter als sittenwidrig und somit als nichtig angesehen wird. Das Problem ist dabei, dass dir beim Abschluss eines Ehevertrages dies niemand sagt, da ja Vertragsfreiheit herrscht. Ob der Vertrag überhaupt gültig ist entscheidet sich somit im Ernstfall erst bei einer Scheidung.

Darum wird seit längerer Zeit eigentlich nur noch Frauen zu einem Ehevetrag geraten um sich mehr zu holen als ihnen gesetzlich zusteht.

Wie Lennox weiter oben völlig richtig dargestellt hat: Eine Heirat lohnt sich für einen Mann überhaupt nicht, sondern ist ein Zeichen für völlige Ahnungslosigkeit und Naivität. Ausnahme: Man(n) ist vasektomiert, Hausmann und die Frau verdient richtig gutes Geld und behält ihren Vollzeitjob egal was kommt.

Und es macht auch keinen Sinn mehr als zweimal mit einer Frau darüber zu diskutieren.

Grüße,

Lullaby
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« Antwort #14 am: 15. Oktober 2012, 14:20:01 »

@ L3NNOX & Lullaby

Eure Haltung finde ich außerordentlich traurig. Und ganz sicher wird sie auch den allermeisten Frauen nicht gerecht.

Es mag ja sein, dass Ihr beiden unglaublich negative Erfahrungen gemacht habt - und dass dies ein hohes Maß an Bitterkeit verursachen kann, verstehe ich auch. Aber pauschale Verurteilungen dieser Art sind dennoch vollkommen unangebracht. Nicht nur, dass Ihr damit alle Frauen pauschal diskriminiert - Ihr versaut Euch auch Euer eigenes Leben damit, indem Ihr Euch selbst jegliche Chance nehmt, positive Erfahrungen zu machen und wieder glücklich zu werden, als einsam und verbittert zu sein.

Grüße
PdG
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aka Lullaby


« Antwort #15 am: 15. Oktober 2012, 14:29:39 »

Hallo pai,

ich bin weder verbittert noch unglücklich und schon gar nicht einsam  . Ich war ja zum Glück auch nie verheiratet, zahle nur KU und betreue unser Kind 3 Tagen pro Woche.

Seit der Trennung habe eine Frau kein einzige Sekunde vermisst und bin so unabhängig und frei wie nie zuvor in meinem Leben. Vielleicht ändert sich das ja mal - who knows?

Für mich sind die Risiken einer Heirat/Familiengründung, ja selbst einer Beziehung in Deutschland aufgrund der geltenden Gesezte und des Mainstreams mittlerweile viel zu hoch. Ich bin froh und dankbar, dass ich das ganze für mich rechtzeitig erkannt habe, wozu u.a. dieses Forum dazu beigetragen hat. Nebenbei bewege ich mich ja auch absolut in Mainstream,  wenn ich mir die Anzahl der Eheschließungen, die Geburtenrate deutscher Frauen (nicht Frauen in Deutschland) und mein nähreres Umfeld anschaue. Nicht mal die Politik schafft es das ganze noch schönzureden und das will was heißen.

Grüße,

Lullaby
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Fischkopf
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« Antwort #16 am: 15. Oktober 2012, 15:24:59 »

Moin,

ich gebe PdG recht, wenn es darum geht, das ein/eine Next nicht irgendwelche Fehler zu büßen hat.
Und das Vertrauen und Verantwortung über einer Heirat stehen, halte ich für selbstverständlich.

Aber eine Absicherung a la 'Vasektomie', Ehevertrag u.a. macht keinen Sinn, wenn es nur einem Willen entspricht.

Dreamteam,
du bist unsicher und somit noch nicht 'bereit', etwas zu entscheiden.
Und das hat deine Partnerin zu respektieren.
Wer dann weiterhin Druck macht, erzeugt einseitige Willensbildung - kein guter Start in eine Zweitehe.

Gruss Fischkopf
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peter68
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« Antwort #17 am: 15. Oktober 2012, 16:20:27 »

Hallo zusammen,

Zitat
Aber eine Absicherung a la 'Vasektomie', Ehevertrag u.a. macht keinen Sinn, wenn es nur einem Willen entspricht.

eine Vasektomie macht meiner Meinung nach sehr wohl Sinn wenn, auch wenn es nur dem Willen des Mannes entspricht. Wenn ich für mich entscheide keine eigenen Kinder mehr zu bekommen, egal aus welchen Gründen, dann muss das meine Partnerin akzeptieren und damit leben oder sie muss die Konsequenzen ziehen, mit denen ich dann leben muss.

Beim Rest stimme ich Fischkopf zu.

Zitat
Auch wenns hart ist, sie muss verstehen, dass sich die Rechtslage dermassen zu ungunsten der Männer gewendet hat, dass es aus Sicht der Männer leider keinen Sinn mehr macht zu heiraten. Einzige Ausnahme: Sie verdient dauerhaft ein gutes Stück mehr als du UND du bist vasektomiert.

Lennox hat hier kurz und knapp die traurige Wahrheit im Familienrecht dargelegt.


Und ja, ich bin verbittert und ich kann eigentlich auch schwer verstehen wie man(n) nicht verbittert sein kann, nachdem man eine Scheidung mit Kindern hinter sich hat und/oder die täglich neuen Hilfeschreiben hier auf dieser Seite liest.

Gruß
Peter
« Letzte Änderung: 15. Oktober 2012, 16:22:18 von peter68 » Gespeichert
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« Antwort #18 am: 15. Oktober 2012, 18:28:55 »

Moin,

nur ein kleiner Hinweis bzgl. Ehevertrag:

Im Prinzip ist es so, dass alles was in einem Ehevetrag geregelt ist und die Frau schlechter stellt als das Gesetz, bei einer Scheidung vom Richter als sittenwidrig und somit als nichtig angesehen wird.
gibt es für die behauptete Grundsätzlichkeit dieser Aussage auch einen Beleg oder ist das nur ein Gerücht von der Sorte "weiss man ja" oder "hab ich halt mal gehört"?

Darum wird seit längerer Zeit eigentlich nur noch Frauen zu einem Ehevetrag geraten um sich mehr zu holen als ihnen gesetzlich zusteht.
wer genau ist diese ominöse Institution, die nur noch Frauen zu Eheverträgen rät?

Eine Heirat lohnt sich für einen Mann überhaupt nicht, sondern ist ein Zeichen für völlige Ahnungslosigkeit und Naivität.
auch diese Aussage verorte ich in der unterstellten Allgemeingültigkeit eher an den Stammtisch als in die Wissenschaft oder die Statistik. Mal abgesehen davon, dass Ehen sinnvollerweise nicht geschlossen werden sollen, weil sie sich "lohnen".

Und es macht auch keinen Sinn mehr als zweimal mit einer Frau darüber zu diskutieren.
Eine Ehe oder ernstzunehmende Partnerschaft ist ein zwischenmenschliches Konstrukt, in dem ständiger Austausch stattfinden sollte. Mehr als ein- oder zweimal. Wenn man das nicht möchte, ist es tatsächlich besser, man lässt es ganz.

Grüssles
Martin
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« Antwort #19 am: 15. Oktober 2012, 18:35:15 »

Moin,

Und ja, ich bin verbittert und ich kann eigentlich auch schwer verstehen wie man(n) nicht verbittert sein kann, nachdem man eine Scheidung mit Kindern hinter sich hat und/oder die täglich neuen Hilfeschreiben hier auf dieser Seite liest.
aus dem selben Grund, aus dem man sich nach dem Verlust eines Arbeitsplatzes einen neuen, sucht, an dem man idealerweise nicht nur widerwillig die Miete und das Füllen des Kühlschranks verdient, sondern eine Tätigkeit ausübt, die einen erfüllt und Freude macht. Oder aus dem selben Grund, aus dem man sich nach einer schweren Krankheit berappelt und auf die schönen Dinge freut, die das Leben nach der Genesung für einen bereit hält.

Entscheiden tut das jeder für sich selbst, denn jeder ist selbst für sein eigenes Lebensglück verantwortlich. Ich habe jedenfalls nie verstanden, welchen Sinn es haben soll, eine gescheiterte Ehe oder Partnerschaft - mit oder ohne Kinder - jahrelang zu betrauern und zum "Lebensthema Nummer 1" zu machen. Schon gar nicht mit "Begründungen" wie "kennste eine, kennste alle".

Grüssles
Martin
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« Antwort #20 am: 15. Oktober 2012, 18:38:43 »

@ L3NNOX & Lullaby
Eure Haltung finde ich außerordentlich traurig. Und ganz sicher wird sie auch den allermeisten Frauen nicht gerecht.
Es mag ja sein, dass Ihr beiden unglaublich negative Erfahrungen gemacht habt..
Ich hatte noch Glück im Unglück, und das soll auch so bleiben. Deswegen bevorzuge ich mein Leben selbstbestimmt zu leben. Und mir von keinem Dritten vorschreiben zu lassen ob und wieviel Geld ich monatlich an eine Ex einseitigerweise bezahlen soll.

..und dass dies ein hohes Maß an Bitterkeit verursachen kann, verstehe ich auch.
Ich würde das nicht als (ver)bitterung sondern als Erfahrung bezeichnen. Und jede Erfahrung ist aus meiner Sicht als Optimist eine Positive, weil man aus ihr lernt. Deswegen bin ich nicht verbittert, sondern habe an Erfahrung gewonnen.

..Ihr versaut Euch auch Euer eigenes Leben damit, indem Ihr Euch selbst jegliche Chance nehmt, positive Erfahrungen zu machen und wieder glücklich zu werden, als einsam und verbittert zu sein.
Da muss ich dir leider zumindest zum Teil recht geben: ich gehe in der Tat vorsichtiger mit neuen Beziehungen um, da ich eben bereits gemachte Fehler keinesfalls wiederholen will

Schönen Abend!
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« Antwort #21 am: 15. Oktober 2012, 20:25:40 »

Hallo zusammen,

abschließender Kommentar von mir zu dem Thema:

Bei mir und vielen Bekannten liegt die niedrige "Paarungsmotivation" nicht primär an den Frauen, sondern am Familienrecht und dem gesellschaftlichen Mainstream was Heirat/Nachwuchs/Beziehungen/Verhältnis Mann-Frau angeht. Also an den Rahmenbedingungen und Parametern die größtenteils der Staat vorgibt. Und da bin ich wie nachweisbar viele andere junge, gesunde einheimische Männer hierzulande (Stichworte Geburtenrate, "Zeugungsstreik") zu dem Schluss gekommen, dass mir das Risiko mich durch eine einseitig vorgenommene Trennung / Scheidung finanziell und psychisch zu ruinieren und völlig schutzlos dazustehen mittlerweile viel zu groß und nicht mehr akzeptabel ist.

@ Martin:

Ich weiß von mehreren Arbeitskollegen/Bekannten, dass ihr notarieller Ehevertrag bei der Scheidung vom Scheidungsrichter als sittenwidrig und damit als nichtig eingestuft wurde. Die geschädigten Männer sind natürlich sehr sauer auf ihre RA, die ihnen seinerzeit einen Ehevetrag empfohlen und ausformuliert haben und prozessieren (falls noch Geld übrig ist) gegeneinander. Das ist natürlich keine gute Werbung. Ein Beleg kann ich dir natürlich nicht bieten, aber Tante Gugle weiß das auch 

Ich lass dir aber natürlich gerne deine Meinung, mir reichts völlig wenn jeder Mitleser die für ihn richtige Schlüsse daraus zieht.

Grüße,

Lullaby
 
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Ein Leben lang!


« Antwort #22 am: 15. Oktober 2012, 20:38:00 »

Ich kann immer wieder nur sagen:

Auch wenn hier naturgemäß mehr Männer sind, die in irgendeiner Form von ihren Hexen gelinkt oder ausgenommen worden sind, darf man auch nicht vergessen, dass es auch tausende Trennungen gibt, bei denen die Erwachsenen erwachsene Lösungen finden, die beiden ein Leben ermöglicht.

Und es gibt auch Trennungen, bei denen die Frau zusehen muss, wie sie die gemeinsam geplanten, gewünschten Kinder allein durchbringt (materiell) und ihnen erklären muss, warum der Papa sich einen **tsts - ID 1** interessiert (emotional).

Wenn jetzt all diese Menschen mit negativer Erfahrung deshalb auf Partnerschaft und Familie verzichten, dann wäre das eine traurige Entwicklung.

Ich habe in diesem Jahr nach 24 Jahren meine beste Freundin verloren. Trotzdem werde ich weiter Freundschaften eingehen, auch wenn ich in dieser zum Schluss von Ignoranz, Ichbezogenheit und Blindheit wirklich entsetzt gewesen bin. Das heißt aber nicht, dass alle anderen Menschen, egal ob Männlein oder Weiblein, schon mal prophylaktisch über den gleichen Kamm geschoren werden müssen.

Es wäre wirklich unfair denen gegenüber, die mit Charakter und Aufrichtigkeit durchs Leben gehen. Und die gibt es auf beiden Seiten.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #23 am: 15. Oktober 2012, 20:55:35 »

Moin Dreamteam,

manchmal ist es besser, auf seinen Bauch zu hören, denn dieser entscheidet oftmals kompetenter als der Kopf.
Das Bauchgefühl gibt dir einen Vorgeschmack darauf, wie du dich nach der Entscheidung fühlen wirst. Und wenn dir der Gedanke, neu zu heiraten, Bauchschmerzen bereitet, deute ich das mal nicht als besonders gutes Vorzeichen.

Just my 2 Cents

Brainstormer

« Letzte Änderung: 15. Oktober 2012, 20:59:56 von Brainstormer » Gespeichert
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« Antwort #24 am: 15. Oktober 2012, 21:29:31 »

Moin,

Und wenn dir der Gedanke, neu zu heiraten, Bauchschmerzen bereitet, deute ich das mal nicht als besonders gutes Vorzeichen.
heiraten kann man nur in der vollen Überzeugung, zumindest in der aktuellen Lebenssituation das absolut Richtige zu tun. Ist dasselbe wie beim Kinderkriegen; auch das geht nur aus voller eigener (!) Überzeugung und nicht "dem anderen zuliebe", "weil er/sie es halt so sehr will" oder "damit meine Eltern endlich ihre Enkel kriegen". Ansonsten ist die Katastrophe tatsächlich vorprogrammiert; niemand kann jahrzehntelang gegen die eigenen Überzeugungen leben und dabei seelisch gesund bleiben.

Die "schlechten Erfahrungen mit dem Heiraten" von Freunden, Familienmitgliedern oder Kollegen sind allerdings ein genauso schlechter Ratgeber. Manche Entscheidungen im Leben muss man schon selbst treffen und vor sich selbst (und ggf. vor anderen) vertreten können...

Grüssles
Martin
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