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Autor Thema: Unverheiratet - zählt mein Einkommen trotzdem zur Unterhaltsberechnung?  (Gelesen 4985 mal)
sallymcqueen
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 5


« am: 01. April 2012, 16:13:03 »

Hallo,

mein LG ist schon lange in diesem Forum dabei. Deshalb wollte ich mich jetzt auch mal anmelden, da er schon viele hilfreiche Antworten erhalten hat.
Ich ärgere mich gerade sehr über unsere Situation. Mein LG hat ein Kind aus einer früheren Beziehung. Es ist auch regelmäßig bei uns und ich mag es auch sehr gerne. Wir haben inzwischen auch zwei Kinder bekommen. Was die finanzielle Seite angeht habe ich aber immer wieder das Gefühl, dass unsere Kinder in der Realität schlechter gestellt sind als sein 1. Kind. Er kann sich momentan mit knapp 30% an allen Lebenshaltungskosten und den Kosten für unsere beiden Kinder beteiligen. Deshalb hat er jetzt darüber nachgedacht den Unterhalt für Kind 1 überprüfen zu lassen. Wir sind nicht verheiratet, und leben ganz gut mit gemeinsamer Sorge und ohne Trauschein. Wir haben jetzt aber auch schon gehört, dass bei einer Überprüfung des KU alle möglichen Dinge zugrunde gelegt werden, die mit meinem Einkommen zu tun haben... und , dass uns nur Kosten von Hartz 4 Sätzen berechnet werden würden (z.B.Miete - Gott sei Dank verdiene ich genug, dass wir nicht in einer Sozialwohnung leben müssen!)
Ich halte emotional schon sehr viel aus, da ein ziemlicher Konfikt zwischen meinem LG und seiner Ex besteht, was das Kind betrifft. Ich habe mich einfach gefragt, ob es sein kann, dass wenn man sich gegen eine Heirat und die damit verbundenen steuerlichen Vorteile, auch noch zur Kasse gebeten werden kann, wenn es um Unterhaltsangelegenheiten des LG geht (Auch wenn es indirekt gemacht wird mit Haushaultseinsparung oder Taschengeld). Ich kann und will dafür nicht aufkommen!
Wie schon gesagt: Ich mag und akzeptiere das Kind und unterstütze jeden Kontakt. Aber ich finde, dass er den Unterhalt auch für unsere beiden zahlen müsste. Wenn er das macht, dann wohnt und isst er für 70€monatlich rofl2
Und ich möchte auch nicht, dass mein LG einen Nebenjob aufgebrummt kriegt, denn unsere Kinder haben auch ein Recht auf ihren Papa, der ja schon Vollzeit arbeitet!

Vielleicht könnt ihr mir da ja ein bißchen weiterhelfen oder Mut zusprechen. Das ganze belastet unsere Beziehung nämlich sehr.

Liebe Grüße
Sallymcqueen
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DeepThought
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« Antwort #1 am: 01. April 2012, 17:47:08 »

Moin,

mein LG ist schon lange in diesem Forum dabei.
Wenn dem so ist, wird er bestimmt das von dir angesprochene Thema bereits platziert haben. Warum sollte jetzt nochmals geantwortet werden? Wäscht du bereits saubere Teller nochmals ab?

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
sallymcqueen
Frischling

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Beiträge: 5


« Antwort #2 am: 01. April 2012, 18:25:56 »

Hallo Deep thought.
Da wo ich herkomme heißt es eigentlich erst mal herzlich willkommen, wenn sich jemand neu anmeldet.
Mein LG ist in einem Bereich, der nicht öffentlich ist. Sollte er also genau dieses Thema schon platziert haben, dann habe ich so gar nicht finden können. An meiner Schilderung ist glaube ich schon zu erkennen, dass wir natürlich insgesamt miteinander darüber sprechen, aber trotzdem kenne ich nicht jeden seiner Beiträge...
Ganz abgesehen davon, dass es hier um meine achtung Fragen und Gefühle geht. Ich habe mir natürlich im "Zweitfrauenbereich" die anderen Beiträge zu diesem Thema angeschaut, aber für mich persönlich treffen diese Antworten eben nicht auf unsere Situation zu.
Und meines Erachtens nach sind Teller, die eine Beziehung belasten noch lange nicht sauber.

Nach allem was mein LG über dieses Forum erzählt hat hatte ich einen anderen Empfang erwartet cry_smile
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Tom66
Rege dabei
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 208


« Antwort #3 am: 01. April 2012, 18:52:30 »

Hallo sallymcqueen,

irgendwas passt in deiner Beschreibung nicht.

Wenn ich z.B. nach der Düsseldorfer Tabelle für 6-11jährige unterhaltsberechtigte Kinder rechne, komme ich bei Zahlung des Mindestunterhalts für 3 Kinder auf 3 x 272 Euro, d.h. zusammen 816 Euro Kindesunterhalt. Und dabei wären eure 2 gemeinsamen Kinder schon als Unterhaltsempfänger berücksichtigt.

Damit läge er deutlich unter seinem Selbstbehalt von 950 Euro und er müsste auch an Kind 1 keinen Unterhalt zahlen. Auch wenn wegen des Zusammenlebens mit dir eine Haushaltsersparnis angerechnet würde, käme nach Quotelung der zur Verfügung stehenden Summe trotzdem nur eine geringe Unterhaltszahlung für Kind 1 heraus.
Und eure gemeinsamen Kinder wären bei der Verteilung des Unterhalts auch berücksichtigt.

Aber ich finde, dass er den Unterhalt auch für unsere beiden zahlen müsste. Wenn er das macht, dann wohnt und isst er für 70€ monatlich

Er kann sich momentan mit knapp 30% an allen Lebenshaltungskosten und den Kosten für unsere beiden Kinder beteiligen.

70 Euro = 30% aller Lebenshaltungskosten und den Kosten für 2 Kinder ?  

Dann wären 100% = 233 Euro. Kann das sein ?

Irgendwo ist ein Fehler in deiner Beschreibung oder wichtige Informationen fehlen.

Grüße
Tom
« Letzte Änderung: 01. April 2012, 18:58:50 von Tom66 » Gespeichert
midnightwish
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Beiträge: 9.959



« Antwort #4 am: 01. April 2012, 19:00:25 »

Hallo sally,

ehrlich gesagt tue ich mich mit einer Antwort sehr schwer.

Ja eure Kinder sollen natürlich mir berücksichtigt werden. Und sofern seine Angaben stimmen liegt ist er dann knapp ein, wenn das ältere Kind nun 6 wird. Dann wird er zum Mangelfall. Es wäre nur zu überprüfen, ob die hohen Umgangskosten eine besser Berücksichtigung finden können.


Das ist ihm bereits so gesagt worden, als ihr euer 1. gemeinsame Kind auf Kiel gelegt habt (damals war sein Verdiesnt noch weit geringer). Er hat damals, wenn ich mich richtig erinnere, alle gut gemeinten Ratschläge in den Wind geschlagen und versichert, das du bereit und in der Lage bist für eure gemeinsamen Kinder alleine zu sorgen. Von daher war ich bisher immer davon ausgegangen, das sich an dieser Situation auch nichts geändert hat.

Als Zweitfrau muß man immer, auch ohne gemeinsame Kinder, zurückstecken. Das habe ich heute auch für mich mal wieder gemerkt und bin auch da mal an eine Grenze gestoßen, die ich nicht mehr überschreiten kann. Von daher kann ich dich verstehen, aber ändern wird sich an der Situation nicht unbedingt etwas.
LG Tina
« Letzte Änderung: 01. April 2012, 19:04:32 von midnightwish » Gespeichert

Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
DeepThought
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« Antwort #5 am: 01. April 2012, 19:04:41 »

Moin nochmal,

Mein LG ist in einem Bereich, der nicht öffentlich ist.
Dann kann er mich anschreiben und dich dafür freischalten lassen.

dass es hier um meine Fragen
Letztlich sind es seine Fragen, auch wenn du mit drin hängst.

und Gefühle geht.
Hierzu ist immer schlecht ein Rat zu geben in der anonymen Welt des Internet.

DeepThought
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sallymcqueen
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 5


« Antwort #6 am: 01. April 2012, 19:51:26 »

Hallo Tom,

Die 70€ kamen so zustande: Zur Zeit gibt er mir einen Anteil von 570€ zu den laufenden Kosten. Bei den laufenden Kosten kommen knapp 2200€ zusammen. Dabei sind Miete, Kita, Strom, Wasser...eben alles, was monatlich immer anfällt. Mehr als diesen Betrag kann er mir, nach Abzug von Unterhalt,Umgangskosten, Versicherungen, Arbeitsweg,(Anwalts!)Kredit nicht geben, ansonsten würde er Monat für Monat immer tiefer ins Minus kommen. Wenn von den 570€, die er mir geben kann je 250€ Unterhalt für je eines unserer Kinder wären, dann würde er ergo für 70€ wohnen und essen. Und wenn ich es aus dieser Sicht betrachte, dann komme ich mir eben einfach verarscht vor. Ich finde halt, dass das betrachtet werden muss, was er monatlich zu seinem Selbstbehalt hin übrig hat, und das muss bei 3 Kindern dann auch gerecht aufgeteilt werden. Und natürlich bin ich die erste die es trifft, denn ich hetzte ihm ja nicht gleich den Gerichtsvollzieher auf den Hals, wenn er einen Monat auch mal weniger zahlen kann. Seine Ex natürlich schon...Klar wem er sagt,dass es weniger Geld gibt, oder
Ich möchte halt auch nicht von ihm verlangen, dass er den Kontakt zu seinem Kind abbricht oder den Kampf um sie aufgibt. Das würde zwar viele finanzielle Probleme für ihn lösen aber ganz andere Baustellen öffnen, ganz abgesehen davon, dass es ihm das Herz zerreißen würde! cry_smile

Diese Quotelung von der du sprichst würde mich interessieren. Wo kann ich die denn finden?
« Letzte Änderung: 01. April 2012, 19:56:46 von sallymcqueen » Gespeichert
Ingo30
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Beiträge: 3.359


« Antwort #7 am: 01. April 2012, 20:06:25 »

Hi Sally,

jeder ist aber auch seines eigenen Glückes Schmied, so blöd sich das jetzt anhört. Natürlich darf jeder seine Familienplanung so gestalten, wie er möchte (das ist auch gut so).

Wenn ich nun meine "heile kleine Familie" mit einem Mann haben möchte, der schon Unterhalsverpflichtungen hat, sollte ich das vielleicht auch in meine Kinderplanung und / oder berufliche Situation einbauen - damit ich mir es schlicht leisten kann. Ansonsten bleiben eigentlich nur zwei Dinge: Ich muss sparen oder ich muss die familliäre Einkommensituation verbessern. Und ja, dann kann der Papi halt mal nicht spielen kommen, sondern sitzt in der Abendschule, qualifiziert sich weiter oder macht einen Nebenjob.

Zitat
Ich möchte halt auch nicht von ihm verlangen, dass er den Kontakt zu seinem Kind abbricht

Das wollen wir betroffenen Väter doch mal schwer hoffen, dass Du das nicht machst. Gruß Ingo
« Letzte Änderung: 01. April 2012, 20:08:27 von Ingo30 » Gespeichert
midnightwish
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Beiträge: 9.959



« Antwort #8 am: 01. April 2012, 20:30:57 »

Hi Sally,

von seinem ber. Netto (also Fahrtkosten, ber. bedingte aufwendungen etc.) wird der KU ermittelt. Sein SB liegt bei 950 €.

Von diesem muß er Miete, Lebenshaltungskosten, Umgangskosten und Schulden finanzieren. Die erhöhten Umgangskosten könnten zwar theoretisch der KM aufgebürdet werden ,da sie die Entfernung geschaffen hat, aber da sie ja kein Einkommen hat ist da nix zu holen.

LG Tina
Gespeichert

Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
sallymcqueen
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 5


« Antwort #9 am: 01. April 2012, 22:26:25 »

Hallo zusammen,
das waren jetzt doch ziemlich schnell ziemlich viele Antworten...
Ich geh mal der Reihe nach:

@deepthought: Das ist schon "meine" Frage, wenn wir hier so strikt zwischen "meins" und "seins" trennen, denn es interessiert mich, ob MEIN Einkommen durch den KU beeinträchtigt werden kann. Ob nun direkt oder indirekt, falls es für ihn zu höheren Zahlungen käme aufgrund meines Einkommens. Und dazu frage ich mich, weshalb hier ein Zweitfrauenbereich eingerichtet wurde...ich glaube kaum, dass Frauen nach einem Forum suchen, bei deren Männern mit der Ex alles glatt geht. Somit ist es doch klar, dass Frauen hier Ratschläge suchen, die in solchen Situationen mit drinhängen. Und dann will man vielleicht eben auch eigene Antworten auf manche Fragen suchen und nicht nur über den Partner.

@midnightwish: Es erstaunt mich etwas, dass du sehr gut über die hiesige Situation bescheid zu wissen scheinst, woher? Ich meine ich habe den Nick meines LG extra nicht erwähnt wegen seiner Ex. Wenn das aber trotzdem der Fall ist question, dann ist dir bestimmt auch klar, dass ich als Zweitfrau in diesem Fall so oder so schon mehr als genug zurückstecke und unterstütze. Nur, wenn ich immer mehr und auch anders arbeite möchte ich, dass von meinem Verdienst auch etwas für unsere Familie bleibt und nicht quasi alles (auch indirekt) an Kind 1 fließt. Und mit zwei Kindern in der Kita sind die Kosten eben irgendwann nicht mehr allein zu stemmen. Da meldet sich halt doch mal mein Gerechtigkritsempfinden vorallem wenn man als Mutter das Gefühl bekommt, das die eigenen Kinder benachteiligt sind, so etwas kann man zu Beginn gar nicht absehen.  Und als es "noch" ging, hatten wir 1 Kind, haben günstig gewohnt und vorallem in der Nähe unserer Eltern (Kinderbetreuung).
Zu dem ber. Netto, heisst das, dass er bei 1600 € netto verdienst, 200 € für den Arbeitsweg abziehen kann, also 1400 € hat. davon 950€ SB abziehen, so dass er 550€ hat und auf diese 550€ wird dann der KU für 3 Kinder berechnet? Richtig? D.h. für jedes Kind 183 €? Wird dieser Betrag dann festgehalten bis die Kinder 18 sind? Oder wie verhält sich das dann? (natürlich unter der Vorraussetzung das sein SB nicht erhöht wird durch die Umgangskosten, bzw. eben nicht MEIN Einkommen angerechnet wird)

@ Ingo: Wenn sich die Entstehung der Kinder immer nach der Planung der Eltern richten würden...  Papi steht aber leider jeden Morgen schon um 5.30 Uhr auf und kommt um 18.00 nach Hause. Den Job hat er übrigens dank einiger Weiterbildungen und er verdient nur gute 30% mehr als damals. Problematisch ist es auch, wenn der Arbeitgeber Papi einen Nebenjob untersagt... Wann soll er also diesen Nebenjob ausüben? Am Wochenende? Irrtum, da hat er ja Umgang (wenn er funktioniert).
Und dass ich nicht verlangen will, dass er den Kontakt zum 1. Kind abbricht war vielleicht falsch formuliert. Nur bei mir ist die Grenze des finanziell Machbaren eben erreicht. Sollte er im Falle einer Anrechnung meines Einkommens beim KU mehr zahlen müssen, dann bin nicht ich diejenige, die so was von ihm verlangen muss. Dann hat er keine Wahl mehr und diesen Fall möchte ich verhindern. Deshalb möcht ich mich hier darüber informieren, was "schlimmstenfalls" passieren kann was mein Einkommen angeht.

Aber erst mal vor allem auch vielen Dank für euer Interesse
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midnightwish
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 9.959



« Antwort #10 am: 01. April 2012, 22:40:17 »

Hi sally,

nicht ganz.

das Alter des jeweiligen kindes wird mit brücksichtigt. Ist das ältere Kind  in einer anderen Altersstufe, dann steht ihm auch mehr unterhalt zu. Dieser wird dann als Prozent des Mindestunerhalts der jeweiligen Alterstufe angegeben.

Es wird auch nicht bis 18 festgeschrieben. Es kann alle 2 Jahre überprüft werden und meist existieren dynamische Titel, die automatisch an das jeweilige Alter und die aktuelle DDT angepasst werden.

Zitat
Zu dem ber. Netto, heisst das, dass er bei 1600 € netto verdienst, 200 € für den Arbeitsweg abziehen kann, also 1400 € hat. davon 950€ SB abziehen, so dass er 550€ hat und auf diese 550€ wird dann der KU für 3 Kinder berechnet?

Soweit die Theorie. Aber mit Anrechnung des Arbeitsweges wird er zum Mangelfall und dann wird mit spitzer Feder gerechnet, damit eben der Mindestunterhalt für alle 3 Kinder wieder herauskommt. Durch Anrechnung von fiktiven Einkommen, durch Haushaltsersparnis o.ä.
ich sehe bei euch kaum raum ,das er an das älteste Kind nicht weiterhin den Mindestunterhalt zahlen muß.

Dein Einkommen wird direkt nicht mit zum KU herangezogen. Indirekt über die Haushaltsersparnis und der Tatsache, das du durch deinen Verdiesnt einen Teil des KU für eure Kinder leisten kannst. Und ja, ich finde das auch ungerecht.

Zitat
Es erstaunt mich etwas, dass du sehr gut über die hiesige Situation bescheid zu wissen scheinst, woher? I

Manche Geschichten kennt man eben gut und kann sie zuordnen. Das ist nicht bös gemeint.

LG Tina
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sallymcqueen
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« Antwort #11 am: 01. April 2012, 23:04:01 »

Hallo Tina,

das ist die bisher netteste und informativste Antwort von allen.
Ich denke, dass er dann vielleicht am besten damit fährt sich diesen neuerlichen Kampf zu sparen und den Mindestunterhalt für das 1. Kind weiter zu bezahlen. Es tut mir nur unglaublich leid für ihn, da es über kurz oder lang zu einer Einstellung der Umgänge führen wird, denn meine Grenzen sind absolut erreicht. Ich habe ihn immer unterstützt, aber ich werde mich dann für Umgänge nicht verschulden. Und mehr arbeiten und mehr verdienen geht auch nicht mehr. Da müssten unsere Kinder zu sehr darunter leiden...
Es ärgert mich unglaublich, dass seine Ex am Ende eventuell nun doch ihr letztendliches Ziel erreicht und das nach all den Mühen, Entbehrungen und emotionalen Achterbahnfahrten die wir zusammen durchgemacht haben...
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weserfrosch
Nicht wegzudenken
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Beiträge: 479


« Antwort #12 am: 02. April 2012, 10:03:35 »

Hallo Sally....
auch wenn es irgendwie ein wenig spät anmutet: erst einmal herzlich willkommen hier! 

Ich will gar nicht auf die finanziellen Details eingehen, die hier bereits von den anderen Usern detailliert betrachtet wurden. Es ist als Zweitpartner regelmäßig schwer - zumal, wenn man gemeinsame (kleine) Kinder hat. Das kann ich nur aus der Sicht eines Vaters, der nach Trennung und Scheidung viele Jahre Unterhalt für die Ex-Frau und natürlich (bis heute.... ) Unterhalt für die Kids leistet und danach eben noch eine neue Partnerin gefunden hat und mit der auch Kinder in diese Welt gesetzt hat. Da hilft es vor allem, wenn man gemeinsam - und das ist wichtig - die Dinge erörtert und klärt und sich auf eine gemeinsame Strategie verständigt. Euch wird von vornherein klar gewesen sein, dass sein Einkommen nicht ausreicht (und vielleicht nie ausreichen wird) sowohl das Kind aus der ersten Beziehung als auch eure gemeinsamen Kinder ausreichend zu finanzieren und dann auch noch Zeit für die Kids und Harmonie mit allen Beteiligten zu erreichen. Also - nun habt ihr die zwei gemeinsamen Kinder und er sein Kind aus erster Beziehung dazu....und gerade dem gegenüber prägt einen Vater das schlechte Gewissen deutlich mehr; man(n) hat ständig das Gefühl, dem Kind nicht gerecht zu werden, weil man es eben nicht jeden Tag ins Bett bringt, seine Highlights des Tages jeden Abend hören kann und und und.... und gerade deshalb wird ein engagierter Vater immer versuchen, gerade den nicht in der Familie lebenden Kids besonders entgegen zu kommen......
Grüße
Matthias
Gespeichert

Und immer immer wieder geht die Sonne auf.....
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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Zweitpartner (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Unverheiratet - zählt mein Einkommen trotzdem zur Unterhaltsberechnung?
 
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