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vatersein.de - Forum 07. Dezember 2019, 03:00:05 *
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Autor Thema: Wie kann ich meinem Partner helfen, die innere Ruhe und Balance zu finden?  (Gelesen 11407 mal)
karma
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 29


« am: 29. März 2012, 03:54:31 »

Hallo zusammen,


ich habe mich hier angemeldet, weil ich mir von Betroffenen einen Rat erhoffe, ob bzw. was ich als neue Partnerin eines Zweifach-Papa's (mit 2 Exen) tun kann, um meinem Partner zu helfen, die innere Ruhe und die Balance in seinem Leben wiederzufinden...

Vielleicht mag mir ja jemand seine Gedanken dazu mitteilen, ich würde mich freuen, und dies würde mir gewiss schon helfen.


(Im Vorfeld entschuldige ich mich, dass mein Text länger geworden ist, und hoffe, es liest ihn trotzdem jemand...)


Wir sind beide 40 J. alt, bzw. genaugenommen ja eigentlich noch jung, ich bin (gewollt) kinderlos und mein Partner ist (ungewollt) wie gesagt 2-facher Papa.Die Kinder (4 J. und 11 J.) sind beide jeweils in der Trennungsphase bzw. nach der Trennung entstanden (was aber wohl nichts zur Sache tut), stammen von zwei verschiedenen Frauen, mit denen er nicht verheiratet war.Er hat niemals mit den Müttern und den Kindern zusammengelebt.Im weitesten Sinne sind es deshalb wohl auch gar keine "Trennungskinder"? Obwohl die Kurzen "Verhütungspannen" sind, waren sie meinem Partner dann jedoch willkommen, nachdem er von den Schwangerschaften erfahren hatte und er liebt seine Kinder sehr.

Die Beziehung zu den Müttern ist (meist) einigermassen gut, ich würde sagen gediegen, was sicherlich auch daran liegt, dass beide von ihm komplett finanziert werden (ist aber ein anderes Thema).Er kann die Kinder jedenfalls jederzeit sehen, wann immer er und die Kinder möchten.Er besucht sie regelmässig und unternimmt dann etwas mit ihnen (was leider auch eine elende Fahrerei ist).Das grosse Kind hat nicht mehr so viel Interesse an "Papa-Tagen".Dies ist die Grundsituation.

Nun ist es jedoch so, dass wir beide eigentlich, mein Partner und ich (er noch mehr als ich) irgendwo mental verzweifelt sind... Ich weiss nicht, wie ich das "Problem" beschreiben soll, vielleicht kennt Ihr die Situation aus eigener Erfahrung... er wünscht sich eigentlich nichts mehr als eine EIGENE Familie (am liebsten auch noch eheliche Kinder mit mir, wenn es nach ihm ginge), jedoch ist natürlich bei beiden potentiellen "Familien" der Zug längst abgefahren.Er hat zwar Kinder, jedoch in unterschiedlichen Bundesländern, hat dennoch keine Familie, fühlt sich wie das 5. Rad am Wagen, liebt seine Kinder, sehnt sich nach ihnen, wenn er nicht bei ihnen ist, wünscht sich jedoch gleichzeitig eine eigene "richtige" Familie (in der er lebt MIT seinen Kindern).So weit, so gut.

Nun liegt es nahe zu sagen, na dann gründet doch eine eigene Familie, wo ist das Problem? (finanziell wäre es keins).Das Problem jedoch ist, dass mein Partner einfach innerlich so ZERRISSEN ist durch die Gesamtsituation... ich ertappe ihn gedanklich oft dabei, dass er versucht die Kinder innerlich loszulassen, weil er sich nach ihnen sehnt, sie sein Glück sind, aber es nun mal keine Chance gibt, dass er seine Kinder WIRKLICH um sich hat (gemeinsam eh nicht, die Halbgeschwister kennen sich nicht)... er wirkt oft so traurig und deprimiert, hat das Gefühl, alles "hat keinen Sinn" mit den Kids und er schmiedet Gedanken, dass wir ganz weit weggehen, am besten ins Ausland, damit er loslassen und neu anfangen kann...

Jüngst konnte ich ihn gerade noch davon abhalten, dass wir in ein anderes Land umsiedeln... ich denke einfach mal, dass a.) die Kinder ihn doch durchaus brauchen, auch wenn sie in ihren eigenen Familien leben (ohne ihn). und b.) er niemals innere Ruhe finden und doch nur an die Kinder denken würde (und vermutlich mehr im Flugzeug säße als sonst irgendwas, auch wenn er das bestreitet und meint, dann sähe er die Kinder eben seltener, dafür länger - halte ich für total unrealistisch!)...

Wahrscheinlich schreibe ich ein bischen wirr, es ist nicht einfach zu beschreiben, wo der Hase im Pfeffer liegt, aber es ist eine unglückliche Situation insbesondere für IHN, und ich mache mir wirklich Gedanken, dass er dabei kurz oder lang seelisch auf der Strecke bleibt (und unsere Beziehung auf lange Sicht vielleicht auch)...

Was kann ICH tun, um ihm zu helfen??? (ausser zuhören) Wie helfe ich ihm auf lange Sicht am besten? Was sagen Betroffene dazu? Soll ich ihn in seinen Gedanken, (räumlichen) Abstand zu finden, unterstützen, damit er "loslassen" kann? Kann das ein Elternteil überhaupt? Würde es ihn wirklich seelisch "entlasten", würden wir ein Kind in einer intakten Familie bekommen? Kann dadurch wirklich der Schmerz um die (halb) "verlorenen" vorhanden Kinder in den Hintergrund rücken? Würde er nicht auch in einer neuen "richtigen" Familie immer nur an seine vorhandenen Kinder denken... ? (sie waren schliesslich zuerst da).Oder alles lassen wie es ist... ? Ich weiss einfach nicht, in welche Richtung es gehen soll, und er noch weniger... er will jede Woche was anderes.

Vielleicht könnt Ihr nachvollziehen, was mich (uns) umtreibt... Ich würde mich sehr über Eure Gedanken freuen!


Liebe Grüsse,

Karma


« Letzte Änderung: 29. März 2012, 04:00:48 von karma » Gespeichert
Fischkopf
Rege dabei
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Beiträge: 188


« Antwort #1 am: 29. März 2012, 08:49:00 »

Moin Karma,
willkommen im Forum.
Einmal abgesehen von der Uhrzeit, zu der du noch klare Gedanken und sichere Finger zum Tippen hast...
Ich selber bin so einer wie dein LG, mit 3 etwas älteren Kindern und bis vor einiger Zeit ständig in der 'Alt-'Familie drin und dabei.
Zu den 14tägigen 'Umgängen' gesellt sich noch meistens ein Zusatz-Abend pro Woche.
Zusammen mit den Urlaubs-/Ferienzeiten sind das rechnerisch ca. 30% Zusammensein mit meinen Kid's.

Dennoch stülpt sich mir der Magen um, wenn Sonntag abend ist und die 'Abgabe' läuft.
Die Leere danach. Selbst nach einem Jahr kann ich mich daran nicht gewöhnen - der Alltag mit den Kindern fehlt mir sehr.
Diesen Zustand kann man nicht beheben, nicht mit anderen Kindern, nicht mit Flucht an einen anderen Ort, nicht mit 'Loslassen'.
Es ist daher meine Aufgabe, irgendwie mental gesund zu bleiben, mich auch um mich zu kümmern, damit die Kinder nachhaltig einen leiblichen Papa haben, der adäquat mit ihnen umgehen und leben kann - eben auch in der kurz bemessenen Zeit.
Ich bekomme von meiner LG Unterstützung, das sie mich so lässt, wie ich bin. Und dort, wo ich einmal schwach werde, mich anlehnen kann - diese Phasen sind normal und gehen wieder vorbei.
Mit meiner LG sind die Schnittmengen sehr groß und wir sind gemeinsam aktiv - das stärkt und hält von unnötigen negativen Gedanken ab. Das schlimmste für mich ist der Kopfmüll, den ich selbst produziere.
Solange man um diesen Umstand weiss, geht es noch - ich kann das abarbeiten und loslassen.

Zermartert euch nicht so - ihr habt etwas zusammen, das stärker ist als diese negativen Momente, in denen man denkt, nur eine Änderung könne diesen Zustand beheben.

Gruss Fischkopf
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Papalapapp
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 31


« Antwort #2 am: 29. März 2012, 09:03:35 »

Was kann ICH tun, um ihm zu helfen??? (ausser zuhören) Wie helfe ich ihm auf lange Sicht am besten? Was sagen Betroffene dazu? Soll ich ihn in seinen Gedanken, (räumlichen) Abstand zu finden, unterstützen, damit er "loslassen" kann? Kann das ein Elternteil überhaupt? Würde es ihn wirklich seelisch "entlasten", würden wir ein Kind in einer intakten Familie bekommen? Kann dadurch wirklich der Schmerz um die (halb) "verlorenen" vorhanden Kinder in den Hintergrund rücken? Würde er nicht auch in einer neuen "richtigen" Familie immer nur an seine vorhandenen Kinder denken... ? (sie waren schliesslich zuerst da).Oder alles lassen wie es ist... ? Ich weiss einfach nicht, in welche Richtung es gehen soll, und er noch weniger... er will jede Woche was anderes.
Hallo Karma, ich bezweifel, dass man durch Schaffen von Entfernung vor Schmerz und Konflikten weglaufen kann. Das nimmt man alles mit. Auch ein Kind zu bekommen, NUR um die anderen in den Hintergrund rücken zu lassen, finde ich nicht gut. Man bürdet dem Kind die Aufgabe auf, vom Schmerz abzulenken.
Wie kannst du ihm helfen? Aus meiner Sicht, mit dem was du schon tuts, ihm zuzuhören und ihn mit seinem Schmerz zu akzeptieren. Schmerz und Trauer gehört für Trennungsväter dazu. Ich denke, er muss lernen, mit ihm zu leben und ihm Raum zu geben. So wie Du es beschreibst, gibt es keine Schwierigkeiten, die Kinder zu sehen. Auch wenn die Zeiten kurz sind, kann man die schön gestalten.
Hilfreich kann auch sein, wenn du ihm durch Stellen von guten Fragen unterstützt, herauszufinden, was er wirklich will.
Beste Grüße
Papalapapp
Gespeichert
Wildlachs
Gehört zum Inventar
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.185


« Antwort #3 am: 29. März 2012, 09:34:17 »

Moin karma,

warum soll Familie nur dann bestehen und gelebt werden können, wenn mit den Kids Alltag erlebt werden kann?

Dein Mann sehnt sich nach etwas, was Väter auch in 'intakten' Familien nicht zwingend erleben, Männer, die früh morgens das Haus verlassen und spät heinkehren, sich am WE vom Arbeitsstreß der Woche erholen müssem, oder Väter in Führungsfunktionen, deren Familiensitz in der Schweiz liegt und ihr Arbeitsplatz in Frankfurt oder so, die evtl. nur jedes 2. WE daheim sind.

Dein Mann sehnt sich nach etwas, was er nicht kennt und was er vermutlich maßlos idealisiert. Therapeutische Wirkung könnte evtl.  ein Väter-Tausch entfalten, ein Tausch mit einem Vater, der diesen Alltag mit Kindern kennt.

Wenn Dein Mann von seinen Kids noch nicht genug hat, dann böte sich eine Ausweitung des Umgangs an, hier liegen offenbar keine Hindernisse im Weg; Arbeitszeit reduzieren und die Kids so oft wie möglich zu sich nehmen. Zwischen diesen Zeiten kann er ungestört sein Ding machen; mit Kinder-Alltag nicht immer so möglich.

Kindheit geht schnell vorüber. Er könnte/sollte sich mehr Zeit für die Kids nehmen, so könnte er mehr und ganz Vater sein... und mit Deiner guten Unterstützung wird das doppelt gut.

Hast Du einen guten Draht zu den Kids?

W. 
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mahjoko
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 452


« Antwort #4 am: 29. März 2012, 13:03:17 »

Jungs, klasse!

Habe quer gelesen und finde das sehr gute und richtige Tipps und Hinweise!

Sehe das auf der Paarebene:
Mir selbst ist gerade mein Partner abgesprungen, ich hatte zu viele Probleme, die mit den Kindern sind nur ein kleines unter vielen.
Er konnte leider nichts schönes mehr in unserer Beziehung sehen, ich bin leider regelrecht erkrankt, und als das diagnostiziert wurde, teilte er mir noch seinen Trennungswunsch hin.

Unter all meinen Problemen bin ich untergegangen, verloren. Jetzt muss ich was tun, hole auch Hilfe.

Mein Partner war ein super Zuhörer, das hat mich durch die letzte Zeit gerettet. Und das fehlt mir jetzt sehr. Aber für ihn war es zu viel geworden, vermutlich auch, weil die Situation ausweglos erschien.
In der Tat, vieles ist, wie bei euch, nicht zu ändern, aber: Wenigstens weiß ich jetzt, dass ich krank bin. Und wenigstens das lässt sich hoffentlich ändern!

Liebe Grüße an dich, karma

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LG - Life´s good, meistens!  ;)
karma
Schon was gesagt
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 29


« Antwort #5 am: 30. März 2012, 02:13:16 »

Hallo zusammen,

ich bedanke mich für Euer Willkommen und Eure hilfreichen Antworten!

Einmal abgesehen von der Uhrzeit, zu der du noch klare Gedanken und sichere Finger zum Tippen hast...

Du bist aufmerksam... ^^

Zermartert euch nicht so - ihr habt etwas zusammen, das stärker ist als diese negativen Momente, in denen man denkt, nur eine Änderung könne diesen Zustand beheben.

Tja, lieber Fischkopf... wenn das so einfach wäre...  cry_smile Ich kann es nicht genauer definieren, jedoch ist mir irgendwie bewusst, dass sich das so nicht als "Dauerzustand" etablieren kann, wie es momentan ist... und ich denke, meinem Partner ist das auch bewusst... denn glücklich ist er nicht, so wie es ist... die Kinder nehmen sehr viel Raum in unserem Leben ein, für meinen Geschmack ZU VIEL RAUM, was auf den Leidensdruck meines Partners hindeutet, und dass etwas mit der Situation "nicht stimmt", denn ich meine es nicht so, dass die Kinder als SOLCHE zu viel Raum einnehmen, sondern dass das Thema, dass "die Kinder in seinem Leben sind - und doch gleichzeitig auch wieder nicht..." so viel Raum wegnimmt und uns gefühlt auch so viel "Atem" entzieht (Atem benötigt man, um zu leben...).Es ist gar nicht so einfach, das alles in Worte zu verpacken, das habe ich schon bei meinem ersten Beitrag gemerkt...

Hallo Karma, ich bezweifel, dass man durch Schaffen von Entfernung vor Schmerz und Konflikten weglaufen kann. Das nimmt man alles mit.


Ja, lieber Papalapapp, genau das befürchte ich eben auch... ich habe sogar das Bauchgefühl, wenn ich mich in eine solche Situation versuche hineinzuversetzen, dass es sogar NOCH SCHLIMMER werden würde, würden wir nach Italien, Tirol oder haste-nicht-gesehen gehen (eben weit weg von seinen Kindern)... denn seine Gedanken kreisen meiner Meinung nach eh die meiste Zeit um die Kids, und so wie es jetzt ist, kann er ggfs. jederzeit zu ihnen hinfahren und sie sehen (auch wenn es mit Fahrerei verbunden ist, teilw. über mehrere hundert Kilometer), wenn wir jedoch so "ganz weit" fort wären, gehe ich beinahe sicher davon aus, dass dann noch ein zusätzlicher Leidensdruck hinzukäme, nämlich die Tatsache, dass er (so wie jetzt) NICHT "mal eben" hinfahren kann... was die Situation meiner Meinung nach nicht "besser" machen würde...

Hilfreich kann auch sein, wenn du ihm durch Stellen von guten Fragen unterstützt, herauszufinden, was er wirklich will.

Das versuche ich auch, gute Fragen helfen immer zu reflektieren.Das Dilemma ist, dass er momentan quasi jede Woche etwas anderes will... z.B. einmal ist er Feuer und Flamme für die Idee, nach Tirol umzusiedeln um alles hinter sich zu lassen, eine "neue, eigene, glückliche Famile" zu gründen (mit "neuen" Kindern von mir, spät aber nicht zu spät)... Woche darauf kann er es sich kaum vorstellen, räumlich von seinen Kindern (weit) getrennt zu sein... wiederum Woche später denkt er dann (z.B.) über Italien nach, weit weg, weil das mit seinen Kindern "doch alles keinen Sinn hat"... dann bricht er in der Woche drauf diesen Gedanken wieder ab, weil sein kleines Kind (auch das grosse) sein Glück ist, usw. usw.

Ist auch für mich schwer, dabei nicht "verrückt" zu werden... und ich frage mich, ob das nun IMMER so bleiben wird? So kann man doch nicht "leben"...  cry_smile

Wenn Dein Mann von seinen Kids noch nicht genug hat, dann böte sich eine Ausweitung des Umgangs an, hier liegen offenbar keine Hindernisse im Weg; Arbeitszeit reduzieren und die Kids so oft wie möglich zu sich nehmen.


Das macht er schon so gut es geht, lieber Wildlachs.Das grosse Kind hat häufig schon eigene Pläne mit Freunden, etc. und nicht mehr so das Bedürfnis nach "Papa-Tagen"... allerdings nimmt er die Kids nicht zu sich, sondern fährt hin (liegt vor allem an der Entfernung).Wenn er es noch mehr steigern würde, bliebe wirklich auch die Frage, ob WIR da als Paar überhaupt noch Raum haben und überhaupt noch die Chance auf ein "eigenes" Leben unabhängig von seinen Kindern (nun, egoistisch? aus meiner Warte gesehen vermutlich... ).

Hast Du einen guten Draht zu den Kids?

Nein, leider gar keinen.Er besucht die Kids, sie kommen nicht zu ihm.Die Mütter sind da auch ein wenig "sonderbar", so dass sich die beiden Halbgeschwister auch untereinander leider überhaupt nicht kennen... (lernen werden).

Viele liebe Grüsse,

Karma

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Ingo30
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« Antwort #6 am: 30. März 2012, 13:00:22 »

Hi Karma,

auch wenn eine neue Familiengründung natürlich jedem selbst überlassen ist (was auch gut so ist), würde ich mir schon überlegen, ob ich unter diesen Umständen einen auf "heile Familie" machen möchte. "Neue Kinder" als Kitt für eine Beziehung zu nehmen bzw. als Verdrängungsmöglichkeit gegenüber den anderen Kindern halte ich für ziemlich grenzwertig.

Zitat
bliebe wirklich auch die Frage, ob WIR da als Paar überhaupt noch Raum haben und überhaupt noch die Chance auf ein "eigenes" Leben unabhängig von seinen Kindern (nun, egoistisch? aus meiner Warte gesehen vermutlich... ).


Und das ist der Punkt. Ich finds sehr wichtig, auch darüber nachzudenken, ob das überhaupt etwas für Dich ist. Wie sagte mal ein Kollege von mir "die Ex sitzt immer mit am Küchentisch" - und da ist halt wirklich was dran. Du musst Dir selber klar werden, ob Du so leben möchtest. Die "drohende" Pubertätsphase steht auch bald an und bringt gerade Zweitpartnern auch immer "viel Freude" wie man hier so lesen kann.

In vielen Fällen hier im Forum kommt in solchen Konstellationen auch immer mal wieder der monetäre Aspekt zu Sprache, wenn schon zwei Kinder unterhaltstechnisch zu versorgen sind. Ob dies auch bei Euch ein "Knackpunkt" wäre, kann ich nicht sagen. Darüber nachdenken sollte man allerdings auch, falls ihr das Thema Familienplanung wirklich angehen wollt. Gruß Ingo
« Letzte Änderung: 30. März 2012, 13:03:38 von Ingo30 » Gespeichert
mahjoko
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« Antwort #7 am: 30. März 2012, 18:00:04 »

Hallo karma,

für mich klingt es eigentlich auch schon alarmierend. Erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, überlegt man ja, wie man es wieder raus bekommt!
Dir passt es nicht so recht, und dein Partner kann auch nicht gut mit der Situation umgehen.

Erstaunlicherweise hat mein Partner, der immer von Kindern schwärmte, gerade überlegt, dass er nun doch schlagartig wahrscheinlich überhaupt kein eigenes mehr mag. Und die Beziehung gewissermaßen einvernehmlich aufgelöst. Er hat jetzt erst real über Tage ein Kind (Schreibaby) erlebt. Meine Kinder gab es immer wohldosiert für nur wenige Stunden. ;)

Zudem bat ich ihn unabhängig davon, unsere Partnerschaft zu überdenken, denn er hatte sich freizeitmäßig extrem wegorganisiert (v.a., weil ich krank bin, aber das wussten wir da noch nicht). Er stellte also binnen sehr kurzer Zeit seine bisherige Lebensplanung in Frage und nahm dann Abstand, weil er erst durch einen Realitätscheck (das Schreibaby) wirklich verstand, was seine Wünsche (Patchwork-Familie) bedeuten im Alltag.
Was er sich von unseren wohldosierten Treffen als "Patchwork-Familie" erträumte, war in echt "härter als vorgestellt".

Mein Vertrauen in ihn war (und ist) grenzenlos, nur meine eigene fehlende Kraft hat mich von einem gemeinsamen Kind zu einem früheren Zeitpunkt abgehalten.
Wie stünde ich jetzt da, wenn er erst durch das gemeinsame Kind realisiert hätte, dass "Kinder haben" viiiiel härter ist, als erträumt?

Es passt bei euch m.E. jetzt schon nicht. Ein Davonlaufen (Umzug) wäre feige oder löst die Probleme nicht.

Hoffentlich nicht zu Kassandra-mäßig,
liebe Grüße, mahjoko
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #8 am: 30. März 2012, 19:03:33 »

Moin

Die Situation kommt mir vielleicht bekannt vor, wenn ich das Wort "Familie" mit "zu Hause" übersetze. Bin/war in einer ähnlichen Situation, allerdings ohne Frau, dafür besten Kontakt zum 'Kind'. Vermutlich sehe ich es öfter als Mama, von miteinander Reden ganz zu schweigen. Daher möchte ich die Problematik auf das eigene, zu erstrebende Wohlbefinden Deines Partners lenken. Vermutlich gibt es da noch etliche - und das meine ich auch so - Umstände, welche verbesserungswürdig bzw. zu ändern sind. Denn es hat sonst keinen Sinn, sich dermaßen aufzureiben. Ansonsten, kommt er aus dem südländischen Raum bzw. kennt ein ausgeprägtes Familienverhältnis, welches als Lebensinhalt gilt?

Die Kinder 'loslassen' ist m.E. nicht mal ein so verkehrter Gedanke, vor allem beim Grossen nicht. Zum einen muss er sich der Realität stellen - er hat keinen täglichen Kontakt UND seine Einflussnahme beschränkt sich auf reine Beispiel-/Vorbildwirkung. Punkt. So wenig das aussieht, so viel kann es in 5, 10 oder 15 Jahren bedeuten. Zeit ist irrelevant. Zumal der Grosse in einem Alter ist, wo eigene Lebensgestaltung -unabhängig von den Eltern und entsprechend des eigenen Entwicklungsstandes - zunehmend und später fast ausschliesslich an Bedeutung gewinnt.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
karma
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« Antwort #9 am: 30. März 2012, 21:08:14 »

Hallo lieber Ingo,

Hi Karma,

auch wenn eine neue Familiengründung natürlich jedem selbst überlassen ist (was auch gut so ist), würde ich mir schon überlegen, ob ich unter diesen Umständen einen auf "heile Familie" machen möchte. "Neue Kinder" als Kitt für eine Beziehung zu nehmen bzw. als Verdrängungsmöglichkeit gegenüber den anderen Kindern halte ich für ziemlich grenzwertig.

Nun, das ist eben auch die Frage, die sich mir irgendwo in meinem tiefsten Inneren stellt... ob UNSERE Familie dann nicht letztenendes so etwas wie eine "Ersatz"- respektive "Lückenbüßer"-Familie würde... das möchte ich natürlich auch nicht... wenn ich die tiefe Sehnsucht meines Partners nach einer eigenen Familie befriedigen kann, würde ich mich da ggfs. schon drauf einlassen (noch ist etwas Zeit dafür und bislang hat mir in meinem Leben dafür eh der richtige Partner gefehlt - ER wäre perfekt als "Familienpapa"  ), aber ich kann mir kaum vorstellen, dass dadurch der Schmerz um seine (halb) "verlorenen" Kinder der anderen Mütter schwinden würde... eventuell würde es ihm Ablenkung verschaffen, ich würde mir jedoch SO SEHR wünschen, dass er nicht mehr leidet... und ob eben eine "richtige" (eigene) Familie das Leid letztendlich beseitigen würde, wage ich zu bezweifeln... ?? Vermutlich wird er die vorhandenen Kinder immer vermissen, oder... ?
 
Ich finds sehr wichtig, auch darüber nachzudenken, ob das überhaupt etwas für Dich ist. Wie sagte mal ein Kollege von mir "die Ex sitzt immer mit am Küchentisch" - und da ist halt wirklich was dran. Du musst Dir selber klar werden, ob Du so leben möchtest.

Ja, das ist richtig.Damit tue ich mich auch sehr schwer.Das ist durchaus ein Thema für mich.Aber es gibt ja keine Alternative (meinen Partner zu verlassen, ist definitiv keine Alternative für mich).Da muss ich dann für mich dran arbeiten.Ich liebe diesen Menschen sehr und ich habe mich auf einen Mann mit 2 Kindern eingelassen, also muss ich da nun auch mit durch.Wenn ich auch zugegeben (vielleicht auch aus Ermangelung eigener Kinder und deshalb vielleicht fehlender Empathie) seine permanente Sehnsucht nach den Kindern unterschätzt habe (und was sie doch für eine Rolle in seinem Herzen spielen)...  cry_smile

Die "drohende" Pubertätsphase steht auch bald an und bringt gerade Zweitpartnern auch immer "viel Freude" wie man hier so lesen kann.

Ist richtig, denken wir nur mal an unsere eigene Pubertät zurück... *lach* Glaube jedoch, dass er davon nicht so arg betroffen sein wird... und ich eher gar nicht.Die Kinder kommen ja nicht zu ihm heim und besuchen nicht ihn, sondern er sie... und das ältere Kind sieht er jetzt nicht so oft.Zumindest das wird unsere Partnerschaft vermutlich nicht tangieren...

Der monetäre Aspekt spielt hierbei jetzt keine Rolle... wenigstens eine kleine Nische, die in dieser Situation nicht problematisch ist... (aber das macht alles andere auch nicht einfacher...)


Viele liebe Grüsse,

Karma
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karma
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« Antwort #10 am: 30. März 2012, 21:43:45 »

Liebe mahjoko,

hab' vielen Dank für Deine Geschichte... manchmal hat das Traurige auch noch etwas Gute im Ende... Ich "muss" jetzt nicht unbedingt noch ein Kind oder Kinder haben (ist ja sowieso schon sehr knapp!), aber wenn noch was käme, wäre es auch recht (lege es aber nicht drauf an, vielmehr suche ich erst einmal nach Lösungen für das bestehende "Problem", das auch den vorhandenen Kindern gerecht wird, denn die Kurzen können ja gar nichts für die unleidliche Situation, sind ja bloss Kinder...).Bin ja keine zwanzig mehr, und weiss natürlich schon, was ein Säugling und ein Kleinkind bedeutet.... würde mich da ggfs. auch noch drauf einlassen, aber möchte auch keine "Ersatz"-Familie, wo UNSERE Kinder dann als psychologische "Ersatzteile" dienen (sag' ich mal so).Die sollten schon um ihrer selbst Willen existieren und geliebt werden...

Dir passt es nicht so recht, und dein Partner kann auch nicht gut mit der Situation umgehen.

Man kann jetzt gar nicht sagen, dass es mir "nicht passt", aber es macht mich eben auch fertig, dass er tageweise wirklich so arg LEIDET... ich liebe diesen Menschen über alles! Und ich möchte eben, dass sein Leid aufhört...  cry_smile

Es passt bei euch m.E. jetzt schon nicht. Ein Davonlaufen (Umzug) wäre feige oder löst die Probleme nicht.

Passen tut es im Grunde wunderbar, wir passen annähernd zu hundert Prozent zueinander, so sehr wie keiner von uns beiden zuvor zu einem anderen Partner (hatten beide lange Beziehungen), aber eben diese "nicht vorhandenen und dennoch existierenden Kinder" (oder wie man das formulieren soll?) überschatten eben alles... es sind nicht die KINDER, die das "Problem" verursachen (mit den Kurzen an sich habe ich überhaupt kein Problem, bzw. damit dass es sie gibt), sondern eben die "Trennungs-Papa"-Situation... bzw. SEINE GEFÜHLE in dieser Situation, die das Leid verursachen... (den Kindern geht es anscheinend beiden sehr gut, und sie leiden überhaupt nicht; die leben beide wohlbehütet in anderen Familien).Alles nicht so einfach, hm... deshalb denke ich eben auch, dass ein Umzug die Probleme nicht löst...


Viele liebe Grüsse,

Karma

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« Antwort #11 am: 30. März 2012, 22:25:08 »

Lieber oldie,

vielen Dank für Deinen Beitrag, der mir jetzt mal ein echter Lichtblick ist...

Daher möchte ich die Problematik auf das eigene, zu erstrebende Wohlbefinden Deines Partners lenken. Vermutlich gibt es da noch etliche - und das meine ich auch so - Umstände, welche verbesserungswürdig bzw. zu ändern sind.

Denn GENAU darum geht es mir auch... das hauptsächliche "Problem", bzw. DAS Problem ist eben das schlechte Wohlbefinden meines Partners, respektive, dass er mit der Situation schlecht umgehen kann, weil ihn die Sehnsucht nach seinen Kindern und nach "Familie" umtreibt...  cry_smile

Nur sehe ich kaum, wie das zu lösen ist... wie heilt man Herzeleid? Habe mir auch schon überlegt vorzuschlagen, ob er nicht in SEINEM eigenen Interesse letztendlich, sogar die "Kinder-Zeiten" reduziert (ich glaube, dass es den Kindern durchaus recht gut geht, auch wenn Papa nur ab und an mal kommt und sie ihn dann zu hundert Prozent für sich haben) und er sich auch nur auf bestimmte Tage im Monat festlegt, so dass das schon mal geordnet ist, er sich auf diese Tage freuen kann, aber auch noch die Chance hat, sich FERNAB DIESER TAGE wieder ein eigenes Leben ohne "Ablenkung" aufzubauen, auf das er sich nach und nach immer mehr konzentrieren kann... so dass der Kummer vielleicht mit der Zeit in den Hintergrund tritt und die "Kinder-Tage" ihn dann glücklich machen... Aber vielleicht wäre so ein Vorschlag von mir eben auch vollkommen anmaßend... ?? (vor allem möchte ich natürlich auch seinen Kindern in keiner Weise "schaden", das versteht sich von selbst; jedoch finde ich, AUCH der Papa hat das Recht noch mal in seinem Leben glücklich zu werden und sollte nicht dazu verdammt sein, nun praktisch bis zu seinem Tod zu leiden, und dafür lebenslang "gestraft" sein, weil er Kinder in die Welt gesetzt hat...).

Ansonsten, kommt er aus dem südländischen Raum bzw. kennt ein ausgeprägtes Familienverhältnis, welches als Lebensinhalt gilt?

Nein, wir stammen alle aus Deutschland, und nicht mal aus kinderreichen Herkunftsfamilien.Aber das mit der "eigenen Familie" ist eine sehr tiefe Sehnsucht von ihm...

Die Kinder 'loslassen' ist m.E. nicht mal ein so verkehrter Gedanke, vor allem beim Grossen nicht.

Ja eben, das ältere Kind ist ja praktisch schon auf dem Wege, sich selbst peu a peu "abzunabeln"... bei der Mama wird es so sehr viel anders gewiss auch nicht sein in der Vorpupertät... noch drei, vier Jahre, dann wird er sich gewiss mehr für Mädels, Moped, Disco, etc. interessieren als für seine Eltern...

Aber WIE "lässt man Kinder los"... ?

Viele liebe Grüsse,

Karma
« Letzte Änderung: 30. März 2012, 22:30:12 von karma » Gespeichert
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #12 am: 30. März 2012, 23:09:46 »

Hi

Nunja, mit "Loslassen" ist das vordergründig Bevormunden, Aufpassen, sich Sorgen, gemeint. Begleitet muss das Kind noch lange werden, sehr lange. Nur die eigene, mütterliche als auch väterliche, Positionierung ist gemeint. Das Kind sucht und geht seinen Weg in die Selbstständigkeit. Hier gilt es sich anzupassen - das fällt vielen schwer oder sie verpassen mitunter sogar den Moment und interpretieren diesen als auch ihre eigene Aufgabenstellung falsch.

'Herzeleid' entsteht in einem selbst. Da gibt es von Aussenstehenden nix zu heilen. Nur man selbst kann darüber befinden, wo die eigene Priorität angesiedelt ist, was falsche Vorstellungen sind oder was Optionen sind. Anstösse können helfen, Führung oder gar Bevormundung bewirken ein katastrophales Finale.

Je älter die Kinder werden, um so geringer werden die Zeiten, wo sie einen ET 100%-ig benötigen. Das ist normal und nennt sich Abnabelung. Doch davon kann bei einem 4-jährigen wohl kaum die Rede sein. Differenziere oder noch besser - viel besser -, überzeuge Deinen Partner, sich hier anzumelden und zu schreiben, oder ansonsten sich mit anderen Menschen auszutauschen. Ich habe das Gefühl, er schwimmt gewollt in der eigenen Suppe. Das ist ausgesprochen dumm. Früher gab es ein ganzes Dorf, welches den Werdegang der Kinder begleitete, formte und gestaltet hat. Komischerweise wollen das heute einzelne Menschen ganz allein bewerkstelligen. Warum nur?

Deine Beschreibung von
Aber das mit der "eigenen Familie" ist eine sehr tiefe Sehnsucht von ihm...
könnte auf ein 'Trauma' hinweisen wie unerfüllte Kindheitswünsche von Familienleben oder so.

Die Kinder (4 J. und 11 J.)
 in der Vorpupertät... noch drei, vier Jahre, dann wird er sich gewiss mehr für Mädels, Moped, Disco, etc. interessieren als für seine Eltern...
Aber Hallo!! Wo lebst Du? Ich war bei meinem ersten echtem Kuss 9 Jahre alt - und ich bin Jahrgang 63, das war also Sommer 73. Also bitte etwas meht Toleranz und Weitblick. Was glaubst Du, was ich 3-4 Jahre später war? Disco und Mopeds waren eher Mittel zum Zw... .  

Aber mal anders. Ich kann nicht einschätzen, wie seine Sichtweise ist. Vermutlich sieht er vieles entscheidend anders als Du. Und DAS ist für IHN wichtig. Da hilft es nicht mit Dir hier darüber zu reden, sondern er ganz allein fällt seine Entscheidungen, bestimmt sein Verhalten selbst, allein und (hoffentlich) unbeeinflusst. Du wirst ihn nicht ändern können. Du kannst ihn nur begleiten. Mag sein, dass dies zeitl. befristet ist, so traurig sich das für Dich auch anhört. Das bedeutet für Dich aber auch, überdenke Deine eigene Vorstellung, ganz neutral und egoistisch zugleich, von gbrauchter Partnerschaft. Denn mich beschleicht auch ein wenig das Gefühl, Du willst Deinen Partner 'verbessern'.

Gruss oldie
« Letzte Änderung: 30. März 2012, 23:15:20 von oldie » Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
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« Antwort #13 am: 30. März 2012, 23:39:03 »

Hallo Karma,

so ein bisschen ist die Situation vergleichbar mit einer Freundin von mir. Sie ist seit 4 Jahren Single, hat nur Freunde, die in Beziehungen stecken und glaubt, dass das große Glück nur da ist, wenn sie doch nur einen Partner hätte.

Statt ihr Leben zu genießen, wie es ist, denkt sie nur an eines: Ich muss einen Freund/ Partner/ Mann haben um glücklich zu sein.

Ähnlich ist es bei deinem partner. Zu diesem Thema ist ja schon genug geschrieben worden.

Ich kenne das, wenn der Kopf nicht aufhört zu denken. Wie kann man die Gedanken ausschalten. dazu möchte ich schreiben, wie ich es mache, bzw. gelernt habe.

Sehr viel geholfen hat mir meine Erfahrungen aus meiner alten AIKIDO Zeit. Die Atemtechniken, die Konzentration auf den Atem helfen mir zumindest für Minuten meine Gedanken zu stoppen. Oder mich auf andere Gedanken zu bringen.

Als Kind habe ich Autogenes Training lernen müssen. Auch dieses praktiziere ich sehr of.

Empfehlen kann ich dir ein Buch von Eckart Tolle: Jetzt! Die Kraft der Gegenwart.

Aber auch die Zeit mit meinen Kindern hilft mir. Und ich bin froh, dass ich mit meiner (noch) Frau zumindest in Sachen Umgang zu 90% auf einer Wellenlänge liegen. Und ich hoffe das sich das noch steigert:-)

Schönen Abend noch...
Marko
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« Antwort #14 am: 31. März 2012, 23:53:33 »

Hallo oldie,

vielen Dank für Deine "Hilfen", bzw. hilfreichen Gedanken und Anregungen... Ich hatte meinem Partner schon vor einiger Zeit mal die URL zu diesem Forum gegeben (wegen einem anderen Thema), weiss aber jetzt gar nicht, ob er hier schon geforumelt, bzw. evtl. sogar eine Anmeldung vorgenommen hat... (wir kamen irgendwie wieder von besagtem Thema ab, deshalb hatte ich nicht mehr nachgehakt).

'Herzeleid' entsteht in einem selbst. Da gibt es von Aussenstehenden nix zu heilen. Nur man selbst kann darüber befinden, wo die eigene Priorität angesiedelt ist, was falsche Vorstellungen sind oder was Optionen sind.

Nun, ich fürchte derweil auch, dass ICH eigentlich GAR NICHTS machen und ihm auch nicht (wirklich) helfen kann... denn das ist mein Anliegen, und war auch der Grund für meine Anmeldung hier... um vielleicht hier auf "den heiligen Gral" zu stossen, der die "Erlösung" bringt...

Bin jetzt eigentlich ehrlich gesagt beinahe noch ein bischen "mutloser" (hoffnungsloser) als zuvor (vor allem nachdem ich hier auch alte Beiträge von "Zweitfrauen", bzw. bin ja die "Drittfrau", gelesen habe, und der Tenor nicht gerade zuversichtlich stimmt...)  cry_smile

Ich habe das Gefühl, er schwimmt gewollt in der eigenen Suppe.

Ja, bingo! Genau das tut er... (und ich schwimme eben situationsbedingt mit ihm im selben Suppentopf).

Deine Beschreibung vonkönnte auf ein 'Trauma' hinweisen wie unerfüllte Kindheitswünsche von Familienleben oder so.

Ich glaube nicht, dass er ein Trauma hat o.ä., auch wenn ich ganz persönlich den starken Familienwunsch jetzt so nicht nachvollziehen kann, aber ich begegne eigentlich fast nur Menschen, die eben den Wunsch nach Familie habe... (haben eigentlich auch fast alle um mich herum Kinder und Familien).Finde es von daher nicht ungewöhnlich, eigentlich eher schon "normal"... ? (und mich selbst schon eher als "Ausnahmeerscheinung").

Aber Hallo!! Wo lebst Du? Ich war bei meinem ersten echtem Kuss 9 Jahre alt- und ich bin Jahrgang 63, das war also Sommer 73. Also bitte etwas meht Toleranz und Weitblick. Was glaubst Du, was ich 3-4 Jahre später war? Disco und Mopeds waren eher Mittel zum Zw... .  

Nun gut, ich war da wohl Spätzünder und habe in dem Alter noch mit Puppen gespielt *lach*...  (kann da die heutige Jugend gar nicht so einschätzen, die meisten um mich herum haben noch kleinere Kinder)

Aber mal anders. Ich kann nicht einschätzen, wie seine Sichtweise ist. Vermutlich sieht er vieles entscheidend anders als Du. Und DAS ist für IHN wichtig. Da hilft es nicht mit Dir hier darüber zu reden, sondern er ganz allein fällt seine Entscheidungen, bestimmt sein Verhalten selbst, allein und (hoffentlich) unbeeinflusst.

Ich denke zwar, dass wir die Dinge vorrangig gleich sehen (bzw. ich in vielem hier auch seine Sichtweise wiedergebe), aber Du kannst natürlich dennoch Recht haben... dass er mir vielleicht manches doch nicht so mitteilt, wie er es empfindet? Sprechen tun wir sehr viel über die Situation und auch über seine Gefühle... aber wie Du so schön sagst, er schwimmt eben wirklich in seiner Suppe...

Das bedeutet für Dich aber auch, überdenke Deine eigene Vorstellung, ganz neutral und egoistisch zugleich, von gbrauchter Partnerschaft. Denn mich beschleicht auch ein wenig das Gefühl, Du willst Deinen Partner 'verbessern'.

Das tut mir leid, wenn Letzteres so rübergekommen ist, ich möchte ihn wirklich nicht verbessern... er ist ein perfekter Partner für mich und umgekehrt... ich würde nur furchtbar gerne etwas tun können, was ihm HILFT (und dadurch natürlich auch uns und somit mir, ist klar), nur ich fürchte, ich bin wirklich vollkommen hilflos...

Viele liebe Grüsse,

Karma
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« Antwort #15 am: 01. April 2012, 00:04:39 »

Lieber Marko,

auch Dir herzlichen Dank für Deine Hilfe und Deinen Rat.

Sehr viel geholfen hat mir meine Erfahrungen aus meiner alten AIKIDO Zeit. Die Atemtechniken, die Konzentration auf den Atem helfen mir zumindest für Minuten meine Gedanken zu stoppen. Oder mich auf andere Gedanken zu bringen.

Als Kind habe ich Autogenes Training lernen müssen. Auch dieses praktiziere ich sehr of.

Ja genau solche Sachen macht er auch... Meditation, Yoga, usw. (ich auch).Und das hilft wirklich sehr, in der Balance zu bleiben... (so gut es eben in einer solchen Situation möglich ist).

Empfehlen kann ich dir ein Buch von Eckart Tolle: Jetzt! Die Kraft der Gegenwart.

Vielen Dank für den Buch-Tipp! Werde nach dem Buch suchen...

Aber auch die Zeit mit meinen Kindern hilft mir. Und ich bin froh, dass ich mit meiner (noch) Frau zumindest in Sachen Umgang zu 90% auf einer Wellenlänge liegen. Und ich hoffe das sich das noch steigert:-)

Dazu möchte ich nun konkret etwas fragen.Denkst Du somit, dass es eine mentale Verschlechterung bringen würde, die "Kinder-Zeit" (Tage) zu reduzieren? Das war ja mein Gedanke s.o., jedoch leider aus einer empathiereduzierten Sichtweise mangels eigener Erfahrung mit der Problematik...

Viele liebe Grüsse,

Karma
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« Antwort #16 am: 03. April 2012, 17:14:33 »

Hej,
dann mische ich mich hier auch noch mal ein...... und habe gleich ein paar Fragen zum Verständnis.
Du hast geschrieben, dass dein Partner zwei Kinder von zwei verschiedenen Müttern hat - die Kinder aber bei ihm/euch keine Zeit verbringen? Er besucht sie bei den Müttern? Warum sind die Kinder nicht feste Zeiten mit Übernachtung etc. bei euch und werden so zu einem festen Bestandteil eures Lebens? ICH weiß nur, dass gerade diese Phase - in der die Kids verläßlich jedes zweite WE oder öfter hier waren - emotional noch die beste Zeit war; dar war die Gewissheit gemeinsamer Stunden, Zeit füreinander und ein kleines bisschen "Alltag" sehr hilfreich.....
Oder habe ich da was überlesen?
Gruß
M.
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« Antwort #17 am: 03. April 2012, 17:46:43 »

Hallo Weserfrosch,

es ist von vorneherein nicht vorgesehen, dass die Söhne zeitweise bei ihm wohnen (Wochenende oder so), zumal sie das gar nicht kennen, denn er hat noch niemals mit den Kindern (und den Frauen) zusammengelebt (gewohnt).Die kennen dieses Modell gar nicht, und so ist es eigentlich auch gar nicht im Sinne von "irgendjemandem" (sage ich mal so).Die Mütter würden es gewiss auch nicht wollen (der jüngste Sohn wird mit über 4 Jahren!! zeitweise noch von der KM gestillt!! nein, kein Witz) und der Grosse (11 J.) möchte gar nicht so lang von daheim fort sein, dem ist dann letztenendes sein gewohntes Umfeld mit seinen gleichaltrigen Kumpels wichtiger...

Die Frage hat sich somit für meinen Partner, die KM, die Kids (und mich) noch nie gestellt  

Er ist halt der Besuchs-, evtl. Urlaubs- und Zahl-Papa...

Viele liebe Grüsse,

Karma
« Letzte Änderung: 03. April 2012, 17:49:56 von karma » Gespeichert
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« Antwort #18 am: 03. April 2012, 17:53:18 »

Hej,
vielleicht sollte diese Frage mal im Raum stehen..... ich glaube schon, dass ein gehöriger Teil dieser emotionalen Belastung deines Partners daher rührt, dass er mit seinen Kindern (nicht mit den Frauen!) noch nie so gemeinsame Zeit verbracht hat. Worin manifestiert sich denn sein Herzeleid? Gemeinsame Wochenenden mit Zeit und Spielraum für eigene Entdeckungen (sowohl der Kinder als auch des Vaters..) lassen Trennungen und Zeiten ohne einander viel besser ertragen. Und wenn ein Kind mit 4 noch gestillt wird und ein Kind mit 11 noch nicht einmal für eine oder zwei Nächte von Mama weg will - dann scheint MIR in beiden Mutter-Kind-Beziehungen ganz gehörig was in Unordnung zu sein! Für ihn als Vater würde sich vielleicht gehörig was ändern, wenn er mit den Kids mal mehr Zeit ohne die Mütter verbringt - für die Kinder auf jeden Fall gehörig was fürs ganze Leben! 
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« Antwort #19 am: 03. April 2012, 19:25:57 »

Hi,

Zitat
es ist von vorneherein nicht vorgesehen, dass die Söhne zeitweise bei ihm wohnen (Wochenende oder so), zumal sie das gar nicht kennen, denn er hat noch niemals mit den Kindern (und den Frauen) zusammengelebt (gewohnt).Die kennen dieses Modell gar nicht, und so ist es eigentlich auch gar nicht im Sinne von "irgendjemandem" (sage ich mal so).Die Mütter würden es gewiss auch nicht wollen (der jüngste Sohn wird mit über 4 Jahren!! zeitweise noch von der KM gestillt!! nein, kein Witz) und der Grosse (11 J.) möchte gar nicht so lang von daheim fort sein, dem ist dann letztenendes sein gewohntes Umfeld mit seinen gleichaltrigen Kumpels wichtiger...

Oh jee...also ich schließe mich mal den anderen an. Dein Partner ist hier eindeutig am Zug und sollte sich hier anmelden. Es ist doch vollkommen wurscht, ob er mit den KM´s zusammengelebt hat oder nicht. Es geht hier um das Umgangsrecht mit seinen Kindern und das steht ihm auch in dieser Situation zu. Und ja, da kann er dann nicht nur in der Ecke sitzen, sondern muss aktiv werden. Die Wege über Jugendamt, notfalls Gericht sind hier ja gut bekannt und können ihm noch weiter erläutert werden.

Einen JA-Termin würde ich allerdings deshalb schon mal machen, da ein 4 Jähriger ja hoffentlich auch einen KiGa besucht - wie das mit "stillen" konform gehen soll, ist mir nicht so ganz schlüssig. Ich denke mal, ein aktiveres Vorgehen würde ihn auch mal aus seiner Misere rausbringen. Gruß Ingo
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« Antwort #20 am: 03. April 2012, 20:45:59 »

Hallo @ Weserfrosch

mit dem Grossen unternimmt er tageweise mal alleine etwas, aber der hat dann schnell wieder andere Interessen mit 11 Jahren und irgendwann ist Papa dann doch "öde", weil es ihn dann zu seinen Kumpels zieht... 

Der kleine Sohn möchte nach kurzer Zeit immer wieder zur KM, hat einen extrem engen Kontakt mit ihr und möchte auch über tags immer mal wieder "an die Brust" (zum Stillen)...

Ich vermute, dass es ein riesiges Tohuwabu gäbe, würde man die Kinder zu einem "langen" Umgang mit dem Papa zwingen (den Grossen zwingen, den Kleinen müsste man vorher von der KM "abnabeln" (abstillen), und ich glaube nicht, dass mein Partner das auf Gedeih und Verderb so wollte... (aber da mische ich mich nicht ein, das wäre dann wohl wirklich übergriffig, denn das geht dann ja wirklich nur ihn und die KM etwas an und nicht mich als Zweit (bzw. "Dritt")- Frau.Anregen kann ich es natürlich, oder er liest hier.Aber da muss natürlich alles weitere von ihm kommen und betrifft mich dann nicht (natürlich würde ich ihn unterstützen, würde er das in irgendeiner Weise wünschen und es wäre mir möglich; ist aber erst mal nicht MEINE "Baustelle", im Gegensatz zu UNSERER Partnerschaft...).

Worin manifestiert sich denn sein Herzeleid?


Tja, gute Frage, nächste Frage... ich vermute, dass er das selbst gar nicht so genau definieren kann... (ich habe es jedenfalls noch nicht herausgefunden).Der Focus liegt dabei wohl auf dem Thema "Sehnsucht"...  (nach den Kindern, nach Familie).


Viele liebe Grüsse,

Karma
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« Antwort #21 am: 03. April 2012, 20:53:44 »

Hallo @ Ingo

er kann beide Kinder sehen, wann immer er möchte.Da macht keine der KM Probleme.Und meist wollen die Kids ja auch, bloss eben nicht allzu lange, da der Grosse noch etliche andere Hobbies und Interessen hat (mit seinen gleichaltrigen Freunden, wie es da mit Mädels ausschaut in dem Alter, weiss ich nicht) und der Kleine wird weinerlich, weil er nach kurzer Zeit an die Brust möchte (zum Stillen) und das kann der Papa ihm natürlich nicht "bieten"...

Der jüngere Sohn ist noch nie in den Kindergarten gegangen, und das ist offenbar auch nicht vorgesehen.Der wird vermutlich übernächstes Jahr eingeschult..Die KM betüttelt ihn daheim und findet es scheinbar "normal", dass ein Vorschulkind mit beinahe 5 Jahren noch gestillt wird...  puzzled

(nun gut, aber da halte ich mich natürlich raus... geht mich nichts an).


Viele liebe Grüsse,

Karma
« Letzte Änderung: 03. April 2012, 20:57:42 von karma » Gespeichert
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« Antwort #22 am: 04. April 2012, 09:03:05 »

Hallo Karma,

aber ich glaube genau da liegt das Problem. Scheinbar kennt keins von den Kids das "andere" Leben mit Papa. Mit Verantwortung die auch Papa haben sollte. Für mich klingt es als ob dein LG der lustige Onkel ist der zur Bespaßung oder mal für ne tolle Unternehmung da steht. Nur das er Papa heißt. 

Ein 11 Jähriger findet Kumpels immer wichtig. Ist auch gut so, aber auch mit 11 Jahren sollte er nicht die Entscheidung des Umgangs allein treffen. Mein KV will bzw. wollte immer von Anfang an auch den Alltag mit haben. Gut wir haben mit dem Wechselmodell ein leider sehr selten praktiziertes Umgangsmodell. Aber auch bei meinem LG ist es so das wenn der kleine Feger (sie ist 7) bei uns ist - Ranzen wird durch gesehen. Es wird Schule geübt - und auch Hausaufgaben gemacht. DAS finde ich total wichtig und auch das sie das Leben in unserem Haushalt erlebt. 

Für den 4 Jährigen wäre mal ehrlich gesagt geregelter Umgang fern von der KM wohl besser. Das ist doch völlig neben der Spur mit dem Stillen.  Und ehrlich gesagt - Kinder stellen sich viel besser auf neue Situationen ein als von den Erwachsenen gedacht. Solange es denen gut geht (und Mamas Brust ist kein Muss dafür). Außerdem - besteht ja auch noch das Recht auf Umgang auf BEIDEN Seiten.

Also diese Dinge würde ich an deiner Stelle deinem LG mal erzählen. Natürlich mit weiblicher Taktik verpackt  mad3  aber es könnte eine Lösung sein wenn er Alltag mit seinen Kids oder wenigstens geregelten Umgang in eurem Umfeld statt findet. Und zu verlieren haben weder die Kinder noch ihr.

LG Franzi
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« Antwort #23 am: 04. April 2012, 09:25:47 »

hi karma,

langzeitstillen finde ich großartig. hat meine ex mit stiefsohn gemacht. bei der kleinen ging es leider nicht wg. frühgeburt und saugverwirrung durch schnuller. wir kennen viele eltern, die das für gut halten und die tolle kinder haben. selbst die schlimmsten aller glucken - wie meine ex - waren bei vierjährigen schon mal übers wochenende zu einer weiterbildung oder im krankenhaus ohne das das dem stillkind geschadet hätte. mindestens so nötig wie mutter brust haben ALLE kinder und jungs ganz besonders die andere hälfte der menschheit. dein freund tut sich und den jungs keinen gefallen wenn er sich als MANN so aus dem leben seiner SÖHNE heraushält. bin sehr froh das ex und ich uns an diesem punkt immer noch völlig einig sind und waren.

gruß horst
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« Antwort #24 am: 04. April 2012, 12:52:24 »

Hej,
tja...da haben die beiden Vorredner eigentlich schon alles gesagt. Aber: es wäre sicherlich sinnvoll, wenn sich vor allem dein Partner damit auseinandersetzen würde!  thumbup Red ihm mal gut zu....
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