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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Zweitpartner (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Aufklärung
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Autor Thema: Aufklärung  (Gelesen 4656 mal)
Biberpapa
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 33



« am: 13. Januar 2012, 14:07:52 »

Das Thema ist zwar bei mir noch gar nicht aktuell, aber ich wollte mal so in die Runde fragen: Führt Ihr Väter mit Euren Söhnen ein Aufklärungsgespräch, wenn sie in die Pubertät kommen? In welchem Alter ist das eigentlich genau? Und worüber sprecht Ihr da so? Drogen? Sexualität? Was noch?
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Ohne Absicht bleibt doch nichts ungefördert; denn man ist nie im Zweifel, was man zu tun hat. (aus: I Ging)
Fischkopf
Rege dabei
***
Beiträge: 188


« Antwort #1 am: 13. Januar 2012, 14:18:33 »

Moin BP,

mit Sohn und Tochter, klar doch.
Bei jeder neuen Freundin auf's Neue ;-)
Im Ernst:
In der Schule haben die Kinder bei uns dreimal Aufklärungsunterricht. Die können es schon gar nicht mehr hören.
Dennoch ist angebracht, den technischen Sachverstand der Jugend auf das wesentliche reduziert rüberzubringen.
Übrigens kam Töchterchen zu mir und ich nicht zu ihr mit dem Thema Verhütung...hat sie aber verpackt mit der Info 'ich habe jetzt einen Freund'.
Genauso wichtig ist die Aufklärung über Alkohol.

Gruss Fischkopf
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AnnaSophie
_AnnaSophie
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.597


« Antwort #2 am: 13. Januar 2012, 14:34:09 »

Hallo,

meine hat das mehrfach in der Schule. Ich habe dann jedesmal altersgerechte Bücher gekauft und diese zur Verfügung gestellt. Offiziell war es dann absolut peinlich, aber ich habe sie dann doch unter dem Kopfkissen gefunden.
Gesprächsbereit war ich auch, sofern sie dass wollten und wenn es passte habe ich auch kurz so darüber gesprochen.

Ich finde es wichtig zu signalisieren, du kannst dich allein schlau machen, ich bin aber auch bei Fragen für dich da.

Sophie
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Robbie07
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 49


« Antwort #3 am: 13. Januar 2012, 14:40:27 »

Tach BP!

Wie Fischkopf schon schrieb ist Alkohol natürlich auch ein Thema.
Ebenso wie Kriminalität.
Mein Sohni (17) und Sohni von LG (14) fahren gelegentlich mit dem Zug in die Großstadt zum Einkaufen, etc.
Da habe ich den Jungs auch Hinweise für das Verhalten dort gegeben.

Gruß, Robert
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Wolkenhimmel
Gehört zum Inventar
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.003


Zurzeit ohne Wolken!


« Antwort #4 am: 13. Januar 2012, 14:40:43 »

Hi BP,

wir haben zwar eine Tochter, haben aber - zuerst unfreiwillig (laaange Geschichte, an der meine SchwieMu und das Buch "Peter, Ida und Minimum" beteiligt sind...  rofl2 ) - schon im Kleinkindalter mit der Aufklärung angefangen.

Nun ist sie 9 und weiss so ziemlich alles Grundlegende über S.ex, Verhütung, Frauenhygiene, Drogen, Gruppenzwang etc.

Theoretisch.
Von mir aus kann sie aber mit der praktischen Umsetzung gerne länger warten als ihre Mutter.  mad3

In der Schule ist das aber, laut ihrer Aussage, schon eine ganze Weile Thema. "Mamaaaaa, das ist unser Haupt-Tuschelthema..." *kicher*

Mit der Aufklärung erst in der Pubertät anzufangen würde ich persönlich für ein bisschen spät halten.

LG WH
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Es ist ein Irrglaube, dass man jede Menge emotionales Porzellan zerdeppern und hinterher trotzdem jederzeit zu altem Vertrauen zurückfinden könne. Was kaputt ist, ist kaputt - und bleibt es auch. (brille007 am 7.10.10)
Lausebackesmama
aka LBM
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 10.382


Ein Leben lang!


« Antwort #5 am: 13. Januar 2012, 18:32:18 »

Hallo BP,

aaaalso, mein Sohn war gerade fünf, als er sich dafür anfing zu interessieren, wie die Kinder da reinkommen, wo sie rauskommen. Rauskommen hat irgendwie keinen Hype verursacht, das Reinkommen hat ihn deutlich mehr fasziniert. Meine Erklärungen müssen jedenfalls plastisch genug gewesen sein, denn am Folgetag eröffnete mir die Kindergärtnerin, dass die Kindergartengruppe dank meinem Sohn nun perfekt aufgeklärt ist über das Liebhaben von Mann und Frau, Geschlechtsakt, Vereinigung von Ei und Samen, fetaler/embryonaler Entwicklung und Geburtstvorgang.  mad3

Mittlerweile hat er über das Auffinden von Monatshygiene und Verhütungsmitteln mit 8 Jahren einen ganz guten Durchblick.

Was ich damit meine: Aufklärung (egal ob über $exualkunde, Alkohol, Drogen, etc. pp.) ist in meinen Augen nichts, das man sich vornimmt, sondern was im Lauf des Lebens ganz natürlich dann passiert, wenn man Kinder nicht mit dem berühmten Satz "dafür bist Du zu klein, darüber reden wir später mal" vertröstet.

Momentan ist das Thema "Heirat" wieder sehr in. Für meinen Sohn ist "man küsst sich - ist verliebt - heiratet - macht dieses Reinsteckszeugs - bekommt Kinder" ein Selbstläufer (und das trotz meiner nichtrollenspezifischen Erziehung, *arrghs*) und in diesem Zusammenhang thematisiere ich die entsprechenden Basics eben altersgemäß neu.

Ich denke, wenn man sich im Pubertätsalter anfängt Gedanken zu machen, hat man eigentlich den Moment verpasst.

Daher widerspreche ich hier:

Das Thema ist zwar bei mir noch gar nicht aktuell, (...) wenn sie in die Pubertät kommen? In welchem Alter ist das eigentlich genau? Und worüber sprecht Ihr da so? Drogen? Sexualität? Was noch?

Doch! Es ist aktuell. Immer. Und ich würde daher über alles reden. Auch Alkohol(missbrauch) und Drogen. Prophylaxe kann man nicht zu früh betreiben.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
wedi-
_wedi
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.589


« Antwort #6 am: 13. Januar 2012, 18:51:30 »

Hi

Als ich mal mit meiner Tochter beim Arzt war, sah sie ein Bild von einer Schwangeren, in der das Kind im Bauch zu sehen war.

Spontan fragte sie mich im vollbesetztem Wartezimmer:

Papa....? hat die Frau das Kind gegessen?




Meine Tochter war da 4 Jahre alt und ich saß hocherötet da und wusste nicht was ich sagen sollte.
Das Gelächter der wartenden Patienten war auch sehr gross.

Von da ab an haben wir das so wie LBM beschrieben gehandhabt.

Gruss Wedi
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prokids
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 398


« Antwort #7 am: 13. Januar 2012, 19:06:34 »

Hallo Biberpapa,

eigentlich wurde alles gesagt, aber ich möchte noch hinzufügen, dass es kein "richtiges" oder "falsches" Alter gibt. Wichtig ist m. E., die Fragen zu beantworten, die ein Kind stellt. Manchmal wollen sie gar noch nicht alles wissen. Klar, das Interesse kommt sehr früh, vor allem wenn Geschwisterkinder unterwegs sind, oder im Bekanntenkreis eine Frau schwanger ist. Aber wie gesagt - je nach Alter reicht es, eben einfach die Fragen zu beantworten, ohne große Ausschweife und Details. Ich hoffe, ich kann mich verständlich ausdrücken :-).

Dazu noch eine kleine Anekdote: Tochter (vier) und ihre gleichaltrige Freundin sitzen bei mir im Auto auf dem Rücksitz. Freundin: duhu, ich weiß jetzt, was g*eil heißt. Mama fährt fast in den Graben vor Schreck. Tochter: erzähl... Freundin tuschelt: na, des heißt cool.

Gruß pk
Gespeichert
Biberpapa
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 33



« Antwort #8 am: 16. Januar 2012, 10:09:23 »

Danke für Eure zahlreichen Antworten! Hatte gar nicht so viele erwartet. Aber offensichtlich habe ich da ein wichtiges Thema erwischt.

Ich ziehe also aus dem von Euch Gesagten für mich die Weisheiten:
- Aufklärung ist ein lebendiger Prozess und sollte nicht klischeemäßig versucht werden, in einen einzigen Zeitpunkt zu quetschen.
- Die großen Themenkreise sind Sexualität, Drogen (Alkohol, Tabak, harte Drogen), Kriminalität und vielleicht noch Gruppendynamik (Banden, Mobbing etc.).
- Man sollte die Kinder nicht mit Wissen überfluten, sondern eher signalisieren, dass sie jederzeit Fragen stellen dürfen.
- Wenn Kinder danach fragen, dann sind sie auch so weit, die Antworten zu hören.

Ok, habe alles verstanden und bin jetzt schlauer als vorher. Jetzt kann die Pubertät kommen!

Vielen Dank Euch allen!
Gespeichert

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