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Autor Thema: Man will ja nichts falsch machen...  (Gelesen 3251 mal)
Mickie
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 5


« am: 14. Oktober 2011, 18:08:21 »

Hallo liebe User 

Ich bin neu hier und würd gern mal euren Rat / eure Tipps für meine Geschichte hören.

Ich bin alleinerziehend und beziehe ALG2. Inzwischen führe ich eine schöne, harmonische Beziehung zu meinem LG, der 140km entfernt von mir lebt (Jobbedingt). Er selbst hat zwei Kinder und zahlt monatlich Unterhalt für beide (Mangelbetrag). Verheiratet war er nie vorher.

Nun ist es so, daß ich hier umziehen muss und wir dachten, ich könne doch dann in seine Stadt ziehen (von Niedersachsen nach NRW). Ich bin zudem chronisch krank und deshalb nicht arbeitsfähig, Rentenantrag wird folgen. Es wäre eine große Hilfe und Entlastung, für beide, wenn wir die Distanz so stark verkürzen könnten..

Unser Problem ist nun - er hat einen Selbstbehalt von ca. 950€/Monat, das übliche eben. Ich beziehe wie erwähnt, ALG2. Unser Plan war, dass ich mir zunächst eine eigene Wohnung bei ihm im Haus nehme, denn..

Was passiert mit dem Unterhalt für seine Kinder? Wir haben darüber gesprochen, daß er Angst hat, uns nicht ernähren zu können. Er lebt selbst wirklich schon ziemlich schlecht, da die Lebenserhaltungskosten recht hoch sind.  Er hat weder ein Auto, noch sonstige Verträge, ausser Strom /Miete und lebt ziemlich bescheiden.

Sein (und natürlich auch meiner) Wunsch ist es, dass wir zusammen leben können irgendwann und auch heiraten ist definitiv ein großes Thema. Wir sind einfach glücklich und möchten das so verwirklichen..aber..

Wir beide hatten eine solche Situation einfach noch nie und uns bedrückt einfach die Tatsache, daß wir nicht wissen, was bei eventuellem Zusammenziehen oder Heirat passieren kann..

Könnt ihr mir da vielleicht etwas mehr zu sagen?


GLG
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brille007
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Beiträge: 14.785



« Antwort #1 am: 14. Oktober 2011, 18:33:49 »

Moin Mickie,

sich auf eine Tasche legen zu wollen, in der sowieso wenig bis nichts drin ist, ist - schwierig. Dein Partner ist ein Mangelfall; kann seine bestehenden Unterhaltspflichten sowieso schon kaum erfüllen. Da wird für Dich nichts übrigbleiben; Du musst Dich anderweitig finanzieren. Selbst wenn Du ihn heiratest, ändert sich daran nichts; die Kinder stehen im ersten Rang.

Was beim Zusammenziehen passieren kann: Dein Partner kann wegen Zusammenlebens eine so genannte Haushaltsersparnis angerechnet bekommen, nach der sein Selbstbehalt weiter abgesenkt wird.

Wenn dieses Konstrukt funktionieren soll, müsst Ihr also irgendwie versuchen, an der Einnahmenseite etwas zu drehen. Eine Erwerbsunfähigkeitsrente ist nach wenigen Beitragsjahren nicht unbedingt der Bringer - welche chronische Krankheit hindert einen denn Anfang 30 pauschal und für den Rest des Lebens an jeglicher Erwerbsarbeit?

Grüssles
Martin
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When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Mickie
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 5


« Antwort #2 am: 14. Oktober 2011, 18:44:00 »

Hallo Martin,

ich bin seit ca. 3 Jahren an Myalgischer Enzephalomyelitis (CFS) erkrankt. Es gibt leider keine Heilmittel dafür und ich lebe mit einer Resternergie von 40% meines bisherigen Energielevels. Ich benötige oft Schlaf /Ausruhphasen nach selbst einfachen täglichen Aufgaben und daher ist mein Tagesablauf auch komplett strukturiert. Eine Heilungsausicht liegt bei derzeit 3% (was nicht heisst, dass ich die Hoffnung aufgebe).

Hier wo ich derzeit lebe, habe ich so gut wie niemanden mehr. Viele haben sich aufgrund meiner Krankheit distanziert und das betrifft leider auch meine Familie.   cry_smile Bei ihm in NRW habe ich noch Freunde und weiss, ich hätte viel Unterstützung, was hier seit zwei Jahren gar nicht mehr habe.

Er bezahlt und wird selbstverständlich auch Unterhalt bezahlen. Auf der anderen Seite macht er sich Sorgen wegen dem Geld. Seine Ex-Freundin hat das alleinige Sorgerecht und sehen tut er seine Kids auch kaum. Nichtsdestotrotz wird natürlich bezahlt, ganz klar.

Sie hat allerdings auch einen neuen Freund, der aus 'Sicherheitsgründen' (ich nenns jetzt mal so) nicht bei ihr gemeldet ist, aber dennoch bei ihr lebt. Wäre es in unserem Fall ratsam, ebenfalls in getrennten Wohnungen zu leben? Ich meine, noch bekomme ich ALG2 und muss davon z.B. monatlich alleine knapp 70€ an Medikamenten bezahlen, was wir so nicht könnten.

Ich bin allerdings kein Schmarotzer, nicht falsch verstehen bitte..nur solche Kosten z.B. wären ja beim offiziellen Zusammenleben gar nicht mehr zu tragen, oder? Das sind so Punkte, worüber er sich auch Gedanken macht..


edit: Leichte Tätigkeiten bis max. 3 Std. täglich sind drin bei entsprechender Energieeinteilung, aber dafür brauche ich eben Hilfe.
« Letzte Änderung: 14. Oktober 2011, 18:45:35 von Mickie » Gespeichert
brille007
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« Antwort #3 am: 14. Oktober 2011, 19:11:57 »

Moin Mickie,

es lag und liegt mir fern, Dir Schmarotzertum zu unterstellen. Nur eben: Dein Freund kann sich nicht darauf berufen, für seine Kinder (noch) weniger Unterhalt zu bezahlen mit der Begründung, er müsse jetzt ja auch für Dich aufkommen: Das muss er nicht (und kann er sich auch nicht leisten).

Ob seine Ex mit ihrem neuen Partner zusammenlebt, wäre nur von Bedeutung, wenn sie für sich selbst ebenfalls Unterhalt bekäme - was wohl nicht der Fall ist. So steckt möglicherweise irgendeine Sozialhilfe-Trickserei dahinter, oder die beiden fühlen sich mit zwei Wohnungen eben besser als in einer. Aber das geht Euch nichts an; also verschwendet keine Zeit darauf.

Ob zwei Wohnungen für Euch billiger wären als eine abzüglich Haushaltsersparnis, müsst Ihr rechnen. In aller Regel ist das nicht der Fall; zweimal Heizung plus Telefon/DSL plus GEZ plus wasweissich ist meist deutlich teurer. Und einen Grund zum Zusammenleben gab es ja auch noch...

In jedem Fall sollte Dein Freund dafür sorgen, den Kontakt zu seinen Kindern (wieder) zu intensivieren. Denn jenseits aller Geldfragen: Er ist Vater, und das bedeutet Verantwortung und Präsenz.

Grüssles
Martin
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Mickie
Frischling

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« Antwort #4 am: 14. Oktober 2011, 19:26:55 »

Ja DAS ist allerdings auch noch so ein Problem für sich Traurig
Er arbeitet im Wachdienst und arbeitet i.d.R. von morgens 7:15Uhr bis abends 19:15Uhr Tagschicht und/oder Nachtschicht von 19:15Uhr - 7:15Uhr. (auch am WE, freie Tage meist in der Woche). Das bedeutet, sie müsste ihm auch ein wenig entgegenkommen mit den Zeiten. Leider ist sie dazu nicht bereit und verweigert oft den Kontakt. Auch vielfache Gespräche mit dem JA haben nichts gebracht bisher.
Die beiden sind seit 9 Jahren auseinander, die Kiddies sind 9 und 11 Jahre alt.

Ich hab natürlich auch schon nachgefragt wie das so läuft, wie das kam wie es ist etc. ..Und wenn er die Kids mal sehen darf, dann wird sie teilweise extrem angriffslustig und auch gewalttätig. Wenn er könnte, er würde die beiden Mäuse zu sich holen und hätte auch sämtliche Unterstützung meinerseits. Sie sagt ziemlich häufig, sie will die beiden nicht mehr, er soll sie nehmen. Aber - für sowas braucht man eine Basis und die muss man erstmal schaffen können, dass wir eben auch im Notfall voll und ganz da sein können.
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Ingo30
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« Antwort #5 am: 14. Oktober 2011, 20:11:05 »

Hi,

nicht falsch verstehen, aber wenn Du jetzt schon so wenig Energie für eine berufliche Tätigkeit hast, wie wird das denn dann mit noch zwei Kids kurz vor der Pubertät? Die Konflikte, die bei einem Zusammenzug entstehen können, sind in dem Alter ja nicht ganz ohne. Lies Dich am besten noch etwas ein.

Wenn man hier länger im Forum ist, liest man viele Geschichten von Paaren, bei denen der Partner schon für 2 oder mehr Kinder Unterhaltsverpflichtungen hat, selbst kurz vor der Privat-Inso steht, dann aber die Partnerin unbedingt auch ein Kind haben möchte. Ich weiß nicht, ob das bei Euch ist, aber falls ihr das plant solltet ihr wirklich auch Eure finanziellen Möglichkeiten überdenken. Gruß Ingo
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Mickie
Frischling

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Beiträge: 5


« Antwort #6 am: 14. Oktober 2011, 20:13:06 »

Nee, das ist kein Thema. Er ist sterilisiert und wir haben beide Kinder. Ich möchte auch keines mehr, weil man nicht genau weiss, of CFS vererbbar ist.
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Beppo
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« Antwort #7 am: 14. Oktober 2011, 20:21:56 »

Moin.
Wovon lebst du denn aktuell?
Gibt es schon einen stabilen Rentenanspruch oder lebst du von H4?
Sowohl seine Unterhaltsgläubiger als auch "deine" Arge könnte versuchen, Kosten an euch einzusparen ob sie damit erfolgreich sein werden ist offen.

Wie sieht es mit dem Vater deines Kindes aus?
Wenn du weg ziehst, könnte er dich ggf. auch noch für höhere Umgangskosten in die Pflicht nehmen.
Gruss Beppo
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Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Mickie
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« Antwort #8 am: 14. Oktober 2011, 20:45:24 »

Der Vater meines Kindes hat mich verlassen als ich im 6. Monat schwanger war. Er zahlt monatlich den vorgegebenen Unterhalt, hat seine Tochter allerdings nie gesehen. Keinerlei Kontaktaufnahme möglich, auch durch JA nicht. Meine Tochter wird 11 im Februar und wurde damals in meiner Ehe die ich später einging von meinem damaligen Mann nicht adoptiert o.ä. . D.h. - ich habe auch das alleinige Sorgerecht.

Momentan lebe ich noch von ALG2 (KG u. Unterhalt für meine Tochter, ich selbst bekomme trotz Scheidung keinen Unterhalt), allerdings habe ich die handfeste Diagnose meiner Krankheit auch erst seit vier Monaten, so daß ich natürlich jetzt auch erst in gründlicher Absprache mit meinem Arzt und auch meinem Sachbearbeiter von der Arge diese Rente in Angriff nehmen kann.
« Letzte Änderung: 14. Oktober 2011, 20:47:03 von Mickie » Gespeichert
Beppo
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« Antwort #9 am: 14. Oktober 2011, 20:50:14 »

Also unter diesen Umständen halte ich die Gefahr, dass sie euch noch ein paar Kreutzer abzwacken, für relativ gering.

Ganz sicher kann man zwar nie sein aber ein solches Ansinnen sollte man sicher abwehren können.
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