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vatersein.de - Forum 17. Juni 2019, 16:35:03 *
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Autor Thema: Wie umgehen mit der schlechten Finanzlage des neuen Partner  (Gelesen 14837 mal)
Vaka
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« am: 14. September 2011, 16:27:49 »

Hallo liebe Leute,

wie ja schon bekannt habe ich ja einen neuen LG.
Erstmal vorweg, es ist wirklich alles gut und wir haben uns in den letzten Monaten trotz schwerer Zeit vieles mühsam erarbeitet.

Nur eines bereitet mir ab und an Kopfzerbrechen und das ist seine nun ja katastrophale Finanzlage.

Ich will jetzt nicht näher darauf eingehen aber er ist eben auch geschieden und war Unterhaltspflichtig ggü Frau und Kind.
Kind zahlt er natürlich weiterhin fleißig.
Er zahlt ein Auto noch aus der Ehe ab und hat dazu auch allerhand Dummheiten obendrauf gemacht um der damals schon schlechten Lage zu entkommen.

Naja irgendwann hat er immerhin die Kurve bekommen und zahlt jetzt seit knapp 5 Jahren fleißig ab.

Trotzdem es bestehen halt 2 Schufaeinträge neben notorischer Geldknappheit.

Bisher konnte ich dazu einiges auffangen aber irgendwann ist da auch mal Ende.

Wie geht man denn damit am Besten um?
Oder habt ihr bestenfalls Erfahrungen damit?

Ich habe einfach Angst, daß uns die ganze Sache bei unserer gemeinsamen Zukunft, Wohnungssuche etc. behindert.

Grüße

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vj
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« Antwort #1 am: 14. September 2011, 16:36:08 »

Hi liebe Vaka,

Also wirklich tun kannst Du da absolut nichts.
Sorry.

Behindern wird euch das sehr lange Zeit und in vielen Bereichen, damit muss der Zweitpartner einfach leben.
Wenn ihr Glück habt, könnt ihr euch irgendwann ganz langsam aus dieser Grube herausarbeiten, aber dazu gehören viel Geduld und gute Nerven.

Achte auf jeden Fall darauf, dass deine Finanzen nicht auch noch so abrutschen!
Setz Dir klare und feste Grenzen und halt diese auch ein - sonst wirst Du dich später ev. ganz gewaltig über dich selbst ärgern.

Es tut mir leid, dass ich da keine besseren Nachrichten für dich habe...

lg
vj
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Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Röm 12,21)
Vaka
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« Antwort #2 am: 14. September 2011, 16:42:34 »

Hallo,

also es ist ja Licht am Tunnel. Ein größerer Kredit ist Ende nächsten Jahres abbezahlt.
Dann wird es entspannter. Vorher wird es ohnehin nichts mit dem Zusammenziehen.

Ich hoffe einfach, daß wir irgendwann auf dieses Dilemma zurückblicken können.

Nein darauf achte ich, habe Finanzplan etc. Klar ich finanziere halt zum größten Teil unsere Unternehmungen oder auch
mal einen Engpass. Das aber nur weil ich Mitte des Jahres immer eine Tandieme bekomme und so auch etwas "Luft" habe.

ich merke trotzdem, das Thema ist wie ein Damoklesschwert, ihn belastet es eben auch sehr und er hat immer Angst,
daß wir das nicht schaffen.


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Ingo30
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.359


« Antwort #3 am: 14. September 2011, 19:11:34 »

Hi Vaka,

Partnerschaft bedeutet auch Verantwortung. Und da muss Dein LG halt auch was tun - sich darauf ausruhen, dass Du die Hauptlast trägt, kann auf jeden Fall kein tragfähiges Konzept sein.

Er sollte lieber mal eine professionelle Schuldenberatung aufsuchen - incl. Prüfung, ob es mit der Rückzahlung der Kredite getan ist  oder nicht sogar die Privatinsolvenz ein probates Mittel wäre. Und diesen Schritt kann man auch vom Partner einfordern. Den nur so sieht man, ob auch wirklich Einsicht herrscht bzw. das Ganze sich nicht in einer verfestigten Partnerschaft fortsetzt. Gruß Ingo
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Vaka
Rege dabei
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 229


« Antwort #4 am: 14. September 2011, 19:58:40 »

Hi Ingo,

also er tut auf jeden FAll was und versucht sich weiter aus der Misere zu befreien.

Im Grunde ist alles gelegelt, er zahlt halt viel ab im Monat.
Glücklicherweise hat er einen gut bezahlten Job,weshalb er eben nicht in Privatinsolvenz musste.

Trotzdem müssen halt noch 3-4 Jahre Kredite bedient werden und die Vergangenheit sitzt halt bei
Wohnungsmiete / Autokauf etc. im Nacken.

Katja
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Beppo
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KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #5 am: 14. September 2011, 21:32:51 »

Hallo Katja,

welche Alternativen gibt es denn?

1. Akzeptieren und teilen
2. Akzeptieren und nicht teilen
3. Ihm in den Ohren liegen, er möge was gegen die Misere unternehmen
4. Gehen
5. ?

Zu welcher tendierst du denn?
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Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Vaka
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« Antwort #6 am: 14. September 2011, 22:02:44 »

Definitiv zur 1.

grüße,
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Beppo
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KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #7 am: 14. September 2011, 22:07:45 »

Gut!
Aber welche Frage ist dann noch offen?
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Vaka
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« Antwort #8 am: 15. September 2011, 08:02:47 »

Moin Beppo,

mir ging es eigentlich mehr um einen Erfahrungsaustausch

ich denke, es geht ja nun einigen Papas hier so, daß nach der Trennung einen finanzielle Schieflage entstanden ist
und ein paar "Zweitfrauen" gibt es ja auch

Gruß
Katja
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Wolkenhimmel
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« Antwort #9 am: 15. September 2011, 08:13:30 »

Guten Morgen, 

ich habe mit so einer Situation Erfahrungen sammeln dürfen.
Mit dem Unterschied, dass der betroffene Mann - trotz sehr gutem Einkommen und nicht zu hoher Unterhaltszahlungen - es nicht geschafft hat, sich auch nur wenige € von seinen Schulden herunter zu arbeiten.
Trotzdem mussten es für seine Wohnung immer nur die hochwertigsten Artikel sein... und ich sollte dann das tägliche Leben finanzieren - welches er nicht bereit war etwas "einfacher" zu gestalten.
Das war nicht das, was uns im Endeffekt die Beziehung gekostet hat, aber es hat mich wahnsinnig genervt.

Insofern finde ich es gut, dass Dein LG so konsequent an seinen Schulden arbeitet. Da ist dann Licht am Ende des Tunnels, auch wenn Ihr im Moment noch mit den Einschränkungen zu leben habt.  thumbup

GLG WH
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Es ist ein Irrglaube, dass man jede Menge emotionales Porzellan zerdeppern und hinterher trotzdem jederzeit zu altem Vertrauen zurückfinden könne. Was kaputt ist, ist kaputt - und bleibt es auch. (brille007 am 7.10.10)
staengler
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« Antwort #10 am: 15. September 2011, 08:27:09 »

Servus Vaka,

ich sehe auch nicht das große Problem.
Immerhin geht er seienm Beruf nach, verdient nach Deiner Aussage nicht schlecht und stottert fleissig seine Schulden ab.
Damit ist er auf dem besten Weg, der sich ihm auftut.

Wenn noch dazu ein Ende absehbar ist, dann ist es halt eine Teil Eures Lebens, den ihr gemeinsam durchstehen und bewältigen werdet.

Bei mir ist die Kohle auch immer knapp, ganz im Gegensatz zu meiner LG. Das sorgt bei uns auch immer wieder für Dikussionen.
Aber auch ich werde im nächsten Jahr das Schlimmst hinter mir haben, und dann werden wir uns auch in diesem Bereich auf Augenhöhe begegnen.

Ich war mal auf der Bank, damit die mal für mich ausloten, ob es Sinn machen würde umzuschulden. Ich wollte meine monatliche Belastung senken damit ich mehr Kohle flüssig habe.

Da ich aber verschiedene Verbindlichkeiten zum Teil mit sehr günstigen Konditionen habe, hat mir die Bankberaterin sehr deutlich davon abgeraten.
Lieber Augen zu und durch war ihr Rat.
Warum derezeit günstige Schulden in teure Schulden umwandeln war ihre Aussage. Am Ende kostet es mich nur deutlich mehr.

Gruß, Michael
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Vaka
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« Antwort #11 am: 15. September 2011, 10:13:10 »

Hi Michael,

ja war er auch. Wollte alle Verbindlichkeiten zu einem großen Kredit zusammenlegen.
Das machen die aber nicht mit weil er

1.)  2 Schufaeinträge hat
2.)  hat er bei dieser Bank einen Kredit, den er mal 3 Monate nicht bedient hat exclamation_smile

Im Prinzip sehe ich es auch so, daß es eben Teil unserer Geschichte ist, manchmal belastet es mich nur,
daß ich ihm auch nur bedingt helfen kann. exclamation_smile
Ich vediene jetzt nicht die Massen, habe aber zum Glück einen Dienstwagen und eine jährliche Tandieme, die es dann erlaubt unsere Urlaube etc. zu zahlen.

Unterstützt deine LG da nicht?

@Wolkenhimmel, das ist ja auch heavy.
Irgendwann wird er das aber auch zahlen müssen.

Nein ich muss sagen mein LG hat die letzten 6 Jahre keinen urlaub gemacht, keine teuren Klamotten, in den schlimmen Zeiten hatte er ein Toast und eine Packung Schinken in der Woche.
Kino, Konzert was ist das?
Insofern leben wir jetzt schon ganz gut, weil ich mit der Finanzierung dieser Dinge gut klarkomme
Was ich ihm hoch anrechne ist, daß er mir relativ zu Beginn die Karten offen auf den Tisch gelegt hat.
So nach dem Motto: Überleg dir, ob du mit so jemandem zusammen sein kannst mad3

Lg
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staengler
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« Antwort #12 am: 15. September 2011, 10:27:20 »

Servus vaka,

Zitat
Unterstützt deine LG da nicht?

Es ist bei uns zum Glück nicht so, dass wir am Hungertuch nagen.
So genau drehen wir da nicht mehr jeden Euro um, damit klar ist, wer da was bezahlt usw.

Und wenn ich bei Dir lese, dass Urlaube möglich sind, dann dürfte es bei Euch auch umgehen...

Und so ganz grundsätzlich will ich aber auch gar keine "Stütze" von meiner LG bekommen. Ich kümmere mich selbst um meinen Krempel.

Zu Beginn unserer Beziehung hat sie mir mal ein paar TE geliehen, damit ich einen alten Kredit bei meinem Vater ablösen konnte.
Diesen Betrag wird sie selbstverständlich wieder von mir bekommen.
Zudem habe ich darauf bestanden, dass wir das schriftlich machen.

Als sie zusätzlich noch eigenes Geld bei mir geparkt hat, habe ich zusätzlich mein Konto an sie verpfändet.
Denn damals war ich noch nicht geschieden. Wäre ich an den Baum gedonnert, hätte vermutlich meine Ex alles geerbt.

Gruß, Michael
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« Antwort #13 am: 15. September 2011, 11:32:44 »

Wie siehts denn mit einem kleinen Nebenjob aus? Irgendwas gibt es immer zu tun und wenn es nur 50 - 100 € für ein paar Stunden Arbeit im Monat mehr sind macht das viel aus. Hecke schneiden, Rasen mähen oder sonst was..... Muss ja kein riesen Ding sein. Ich kenne viele Unterhaltspflichtige sowie verschuldete Ex-Männer oder Ex-Partner die sich damit über Wasser halten. Ist zwar immer noch am Limit aber man kann sich wenigstens mal ein Bier an der Theke leisten oder ein Eis am Wochenende......
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Vaka
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« Antwort #14 am: 15. September 2011, 11:49:55 »


Es ist bei uns zum Glück nicht so, dass wir am Hungertuch nagen.


Nein bei uns auch nicht. Was ich oben beschrieben habe, kenne ich von ihm nur vom Hörensagen als wir noch nicht zusammen waren.

Ich bin ja dankbar darüber, daß wir beide Arbeit haben.
Ich lebe ja 90% der Zeit mit Töchterchen und ne am Hungertuch nagen wir nicht und ich gaube dem verwöhnetn Gör fehlt es an wirklich nichts

Aber es ist eben schon so, daß ich mir größere Anschaffungen von Sparbeträgen mehrfach überlege, da ich irgendwie immer etwas Puffer haben möchte
für "seine" Notsituationen. Also irgendwie fühle ich mich da schon mit verpflichtet..

LG
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Schwarzwaldmaedel
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« Antwort #15 am: 15. September 2011, 12:42:04 »

Schufa-Einträge, die nicht mehr aktuell sind, können mittels Nachweis der Erledigung gelöscht werden, wenn man darum bittet.

Ansonsten würde ich auch schauen, dass ihr erst ein Mal weiter getrennte Kassen behaltet und du nur Dinge bezahlst, wenn du das von dir aus tust und nicht, weil du dich irgendwie dazu genötigt fühlst. Man muss im Urlaub ja nicht immer weg fahren, genau so, wie z.B. teure Hobbies etc. dann eben Mal auf Eis gelegt werden müssen.

So lange er sich selbst um diese finanziellen Dinge kümmert und er dich nicht fragt, ob du ihm z.B. den Urlaub spendierst, sollte das doch alles machbar sein, wenn ihr euch einig seid.

Liebe Grüsse, das Schwarzwaldmädel
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papi74
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« Antwort #16 am: 15. September 2011, 12:57:10 »

Hallo,

also ich hatte es mit meiner Zweitbeziehung so gehalten, dass getrennte Kassen bestehen. Das spiegelte sich in allen Dingen wieder. Sei es der gemeinsame Einkauf, wo jeder sein Zeug bezahlt und auch beim Essen gehen (Einladung mal außen vorgelassen) Kino usw..
Das hatte den Vorteil, dass es in Geldangelegenheiten nie Probleme gab. Ich habe mich halt einschränken müssen, während meine damalige Lgin ihr Geld für sich "verbraten" hat.

Für den Urlaub usw. musste ich zwar immer lange ansparen aber auch das ging. Mit ein wenig "finanzieller Selbstdisziplin" habe ich es geschafft, nach einigen Jahren meinen Schuldenberg wegzuschrumpfen.

Meine Ansicht ist es halt, dass jeder der alt genug ist, sich auch um sein finanzielles Überleben kümmert. Diese Bürde auf den Rücken Anderer zu teilen, kam und kommt mir nicht in den Sinn.

Lg
papi74
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Der Morgen ist immer klüger als der Abend.
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« Antwort #17 am: 16. September 2011, 08:33:34 »

Hi

ich lebe in 2. Ehe und bei mir gibt es nur deshalb keine Diskussionen übers Geld, weil wir konsequent getrennte Kasse machen. Zum Anfang habe ich zur Variante "teilen" tendiert und unsere Urlaube oder auch mal seine Engpässe finanziert. Da mein Mann alles was er sich in 20 Jahren Berufsleben erarbeitet hat an seine ex verschenken musste, und natürlich noch Unterhalt für die Kinder zahlt, und knapp über dem selbstbehalt bleibt, hat er keine Reserven.

Da wir aber mit dem "teilen" nicht so zurechtkamen, weil er dann einfach zu viel Geld seinen Kindern geschenkt hat (also über den Unterhalt hinaus) und ich durfte die Engpässe ausgleichen, habe ich einen dicken Strich gemacht und auf getrennte Kassen bestanden. So kann er erstmal die normalen Lebenskosten bestreiten und wenn ER dann Geld übrig hat, kann er es ja schenken wem er will. Aber mein Geld ist dann da wo es sein soll --> für meine Familie die nur meinen Sohn und Mann umfasst, nicht aber seine Kinder. Die sind allein seine Sache, denn die lässt er sich freiwillig viel mehr kosten als er "müsste" und das ist seine Sache, die aber nicht auf meine Kosten gehen darf. Das ist auch in seinem Sinne, denn er will sich auch nicht fühlen, als würde er von mir ausgehalten werden. Wir teilen alle Ausgaben und Anschaffungen, und wenn er kein Geld dafür hat, dann gibt es eben eine kleinere Anschaffung oder keine. Und Urlaube machen wir eben so dass sie ins Budget passen.

Wir kommen mit dieser finanziellen Trennung prima klar, und um das klar zu stellen, jeder cent wird nicht gegengerechnet... das wäre ja Quatsch. Aber wichtig ist eben das Gefühl der Gerechtigkeit, das beide haben müssen, und das durchaus ab und zu mal angesprochen werden sollte, um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen.

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« Antwort #18 am: 16. September 2011, 09:22:17 »

Hallo,

bei uns bin ich diejenige die weniger Geld hat.

Wir haben ein gemeinsames Konto auf das jeder die anteilige Miete, Strom und Lebensmittel-Kosten einzahlt.

Mittelfristig werden wir auch Hausrat und Haftpflichtversicherung da hinlegen.

Jeder zahlt dann 50 %. Was er mit seinem Rest macht ist seine Sache und bei mir ist das genau so.

Im Moment sind Urlaube so geteilt, dass ich ca 1/3 zahle und er den Rest. Allerdings machen wir auch preiswerte Urlaube, so das sich die Mehrbelastung in Grenzen hält (dieses Jahr haben wir gezeltet bei unserer Städtetour) und mein Auto genommen.

Sophie
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Vaka
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« Antwort #19 am: 16. September 2011, 09:36:29 »

Hallo,

normalerweise haben wir auch getrennte Kassen.

Aber momentan ist mal wieder eine ganz doofe Situation. Er ist zu seiner Hausbank gegangen, um
seine ganzen kleinen Sachen endlich zusammenzulegen.
Statt ihm zu helfen, fällt der Bank JETZT auf, daß er vor einem Jahr 3 Monatsraten nicht gezahlt hat und jetzt wollen die
diese haben, sonst stellen die eine Gesamtforderung auf, quasi dann muss er auf einen Schlag alles aus dem Kredit zurückzahlen.

Finde das eine Frechheit aber wenn ich ihm jetzt nicht helfen, steht er dumm da und das möchte ich ja auch nicht exclamation_smile

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staengler
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« Antwort #20 am: 16. September 2011, 09:44:44 »

Servus Vaka,

Zitat
Finde das eine Frechheit
Nein, das ist es nicht.
So steht es halt im Kleingedruckten des Kreditvertrages nehme ich an.

Ich kann Deinem Partner nur raten, seine Kreditverbindlichkeiten stets im Auge zu haben.
Bei mir werden die alle per Lastschrifteinzug abgebucht. So komme ich gar nicht erst in Versuchung, hier irgendwo ins Hintertreffen zu geraten.
Ich will das Zeug´s möglichstr schnell zu Ende bringen, und das ohne Probleme mit Banken, Schufa usw.

Gruß, Michael

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« Antwort #21 am: 16. September 2011, 09:45:32 »

Hi

Banken pockern gerne.
Statt ihm zu helfen, fällt der Bank JETZT auf, daß er vor einem Jahr 3 Monatsraten nicht gezahlt hat und jetzt wollen die
diese haben, sonst stellen die eine Gesamtforderung auf, quasi dann muss er auf einen Schlag alles aus dem Kredit zurückzahlen.
Das sollte er auch tun(pockern meine ich).
Was nutzt es der Bank, wenn die die gesamte Summe fordern und er deswegen in die pI muss.
Sie würden ihre Forderung dann nicht oder nur zum Teil durchsetzen können.
Gespräche helfen und jede Bank würde zusehen, das sie auch den letzten cent bekommt.

Es gibt übrigens auch noch andere Banken.

Gruss Wedi
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Vaka
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« Antwort #22 am: 16. September 2011, 09:47:37 »

Jap, ist schon klar.
Aber die haben das ja nicht gemerkt, erst jetzt als er hingegangen ist naja.

Seitdem ich ihn kenne hat er das auch, das war vor meiner Zeit.

Gruß.
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Vaka
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« Antwort #23 am: 16. September 2011, 09:49:25 »

Ja Wedi, aber sein Dad musste damals schon bürgen und wenn er jetzt die 3 Raten nicht zahlt, wird der angeschrieben. exclamation_smile
Alles schlecht.

Bei anderen Banken bekommt er wegen der Schufa Einträge nichts.

Katja
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« Antwort #24 am: 16. September 2011, 10:05:05 »

Dann hilft nur noch die 3 Monatsraten auszugleichen.

Gruss Wedi
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