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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Zweitpartner (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Unerwünscht
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Autor Thema: Unerwünscht  (Gelesen 12821 mal)
ML
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Beiträge: 65


« am: 26. Dezember 2004, 15:48:24 »

Hallo, ich muss gerade meinen Frust loswerden.
Mein Partner und ich leben seit 7 Jahren zusammen. Die Töchter boykottieren mich. Mein Partner meint ich müsste über allem stehen. Manchmal geht das eben nicht.
Zuerst war es so, dass mein Partner mit seiner 25 Jährigen Tochter heute Mittag joggen gehen wollte. Ich schlug ihm vor, sie zu fragen, ob sie nicht nun doch zum Kaffee zu uns kommen möchte.
Als ich gestern Abend von meinem Spätdienst auf der Intensivstation zurückkam sagte er, dass das joggen wegen einer Bindehautentzündung abgesagt wurde, dass statt dessen die jüngere Tochter (23 Jahre) ihn zum Kaffee eingeladen hatte. Ich fragte, ob nur er, oder ich auch, was er natürlich verneinte. Ich war nicht sauer auf ihn, sondern ich war sehr traurig über die ganze Situation, da ich keine Familie habe, zu der ich gehen kann. Mir macht das alleinsein im Prinzip überhaupt nichts aus. Ich war vorher auch allein. Ich finde nur die Situation schlimm, dass man gar nicht daran denkt, dass mein Partner auch eine Lebensgefährtin hat und über seinen Schatten springt. Mein Partner fragte mich, warum ich traurig bin, ich sagte es ihm schließlich, es kam sofort der Vorwurf, dass das Thema sozusagen nie aufhört. Sofort war ich wieder diejenige, die den Stress verursacht.
Nun ging es ihm geschäftlich auch nicht so gut, er zog aus dem Schlafzimmer aus, mit der Begründung, er wolle nur seine Ruhe endlich.
So bin ich traurig zum Frühdienst gegangen.
Vielleicht versteht das jemand?

ML
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Harry
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« Antwort #1 am: 26. Dezember 2004, 16:26:14 »

Hallo ML,
das hört sich alles sehr traurig an. Ihr hättet einiges zu kitten und dein Partner will es anscheinend nicht. Der Eindruck kommt sofort, daß bei euch was nichts mehr passt, nicht erst seit deiner Bemerkung mit dem Schlafzimmerauszug.
Dein Alleinsein wird sich wohl nicht bessern. Eigentlich kannst du nur nochmals versuchen, mit ihm offen zu reden - daß du das so nicht mehr aushältst, ihn doch liebst, aber eventuell einen Schlussstrich ziehen mußt. Das hört man so raus. Wahrscheinlich kämpfst du mit dir und willst es dir noch nicht eingestehen.
Suche das Gespräch, eine andere Möglichkeit gibt es nicht! Und ich wünsche dir, daß es gut verläuft!

Harry
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Harry
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« Antwort #2 am: 26. Dezember 2004, 16:27:49 »

Und welchen Grund haben die Töchter, daß sie dich boykottieren?
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DeepThought
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Beiträge: 12.309



WWW
« Antwort #3 am: 26. Dezember 2004, 17:55:54 »

Die Vorgeschichte gibt es >hier< .

Künftig bitte im Beitrag bleiben, wenn Fortsetzungsgeschichte. Danke.

DeepThought
Gespeichert


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
DieMystiks
(Fast) Eigentumsrecht
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Geschlecht: Weiblich
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WWW
« Antwort #4 am: 26. Dezember 2004, 20:12:11 »

Hallo ML,

das liest sich wirklich nicht gut.
Du solltest mal richtig Klartext reden.
Ich habe den eindruck, er steht nicht hinter dir. Ich sehe nicht das Problem, seinen erwachsenen Töchtern mal näher zu bringen, daß es nun eben eine Partnerin gibt.
Mir scheint dein Partner geht gerne den bequemen Weg.

Du kommst ja nun gar nicht mit der Situation zu recht, was man eigentlich auch in deinem ersten Post herauslesen konnte.
Du musst dir darüber klar werden, wie du weiter leben möchtest. So viele Alternativen bleiben ja nicht.

Die erste wäre, du kommst mit der Situation klar, wirst aber immer wieder so wie heute außen vor bleiben.
Die zweite Alternative ist, du gibst ihm ganz deutlich zu verstehen, daß du nicht so leben möchtest. Auch wenn es schwer ist und dich traurig macht, muss sich doch an der jetzigen Situation etwas ändern.
Ich befürchte sonst wirst du in Zukunft immer wieder solch traurigen Tagen erleben wie heute.

Ich kann nicht verstehen, wie 2 erwachsene Töchter solch einen Einfluß nehmen können. Der Auszug aus dem Schlafzimmer würde den beiden doch ganz gelegen kommen.

Überlege wie du weiterleben möchtest. Als Zweitpartner hat man es nie einfach und wird immer wieder mit der Vergangenheit des Partners konfrontiert. Alles hat aber seine Grenzen!!

Es klappt nur mit Geben und Nehmen, nicht nur mit Nehmen und bequemen Wegen. Dein Partner lebt den bequemen Weg momentan meines Erachtens ganz schön intensiv.

Lieben Gruß
Tina
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Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Harry
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Beiträge: 38


« Antwort #5 am: 26. Dezember 2004, 20:50:12 »

Okay, hab die "Vorgeschichte" nun gelesen.
@ Deep: Ich denke, ML wollte ihr Problem hier nochmals anleiern, weil es vor einem Monat im Sande verlaufen ist, bzw. das Problem weiterhin besteht und sie nicht weiter weiß. Bis jetzt scheint da alles gleichgeblieben zu sein.

Der Einfluss der Töchter erklärt sich in dem Bemühen ihres Vaters, die Beziehung zu ihnen neu aufzubauen (allerdings - nach dieser Zeit, bzw. so lange???). Er würde ihnen wieder (wie bei der Trennung) vor den Kopf stoßen, wenn er nicht so handelt wie sie es möchten und vermeidet es daher tunlichst. Seit wann hat er denn wieder "richtig" Kontakt zu seinen Töchtern?

Aber sei es wie es will. ML ist verzweifelt über diese verfahrene Situation und sucht einen Ausweg. Es so zu lassen, kommt für sie doch wohl kaum in Frage!? Bleibt also nur ein Weg, wie Tina hier auch meint, die Grenzen sind eben erreicht und es sollte in der einen oder anderen Richtung weitergehen, sonst reibt sie sich auf.
Doch es wird   immer weitergehen, also Kopf hoch!
Gespeichert
ML
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Beiträge: 65


« Antwort #6 am: 27. Dezember 2004, 00:02:49 »

Hallo, vielen Dank, ich denke manchmal, dass ich nicht mehr richtig ticke.
Zu Deiner Frage Harry, weshalb die Töchter mich boykottieren: Die Ältere, da ich der Trennungsgrund bin,
die Jüngere, seit ich auf der Beerdigung war. Seitdem hat sie mich bei Nachrichten (im Vergleich zu Vorher) ignoriert.
Mein Partner hat auch sehr darunter gelitten, dass sie sich nicht sehen, so, dass er jetzt alle daransetzt, eine gute Beziehung zu ihnen aufzubauen. Leider auf Kosten von unserer. Ich meine nicht, die Töchter oder ich, sondern, dass er eigentlich nie zu mir stehen kann. Alles, was sie tun oder sagen oder möchten ist heilig, ich habe das zu akzeptieren.
Es läuft immer darauf hinaus, dass ich am Schluss etwas gegen seine Töchter habe. Ich kann ihm tausend Mal erklären, dass das nicht so ist, aber da treffe ich auf eine Wand.
Manchmal denke ich, dass sie mich alle auf die Probe stellen wollen, wie lange ich das noch aushalten werde. (Das ist wahrscheinlich nicht so).

Nun, nach  einer Stunde kam er wieder ins Schlafzimmer.
Heute Morgen hatte ich ihn gedrückt, da ich wusste, dass es auch ihm sehr schlecht geht. Er ist eigentlich sehr gutmütig anderen gegenüber. (Bei mir empfinde ich ihn nicht so). So ist er nun letztendlich auch beruflich übergangen worden. Das hat ihn ziemlich getroffen. (Sehr ernst).
Der heutige Abend war nicht so toll, ich versuchte normal zu sein, aber wir konnten nicht so richtig miteinander sprechen. Meine Kehle war wie zugeschnürt. Ich hätte die ganze Zeit weinen können. Bevor ich mit ihm zusammengezogen war, war ich ein lebensfroher Mensch, sehr optimistisch. Ich hatte eine harte Jugend, aber ich habe es geschafft, auf eigenen Beinen zu stehen. Ich hatte lange gebraucht, bis ich zu jemanden Vertrauen haben konnte. Bei ihm war es so, er war ehrlich, konnte Gefühle zeigen. Ich hatte wirklich geglaubt, dass wir das zusammen durchstehen. Ich war geschockt, dass er wegen mir und seiner Töchter Bedenken hatte.
Ich wollte das klarstellen. Das endete mit einem Fiasko.
Im Moment geht er zur Beratung. Ich werde mir auch einen Termin geben lassen. Mal sehen, ob wir noch einmal zu zweit hingehen.
Zwischen durch läuft es auch prima, da ist er nett und lieb. Wenn er Probleme hat, distanziert er sich. Er bezieht mich nicht mehr mit ein. Es ist ein Kreislauf.
Eigentlich trifft er sich seit wir zur Paarberatung gehen wieder öfter mit seinen Töchtern, es ist ja auch schön für ihn.
Nun gut, jetzt Ende mit dem Jammern. Es tut gut, sich manchmal alles von der Seele zu schreiben.
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Kloeppelfee
Gast
« Antwort #7 am: 27. Dezember 2004, 11:19:08 »

Hallo ML,

im Prinzip sage ich nochmal das Gleiche wie im alten Thread von Dir:

Für die Kinder ist es oft die einfachere Version, die Neue schuldig zu sprechen, weil Papa dann so schön unschuldig bleiben kann. Und für Papa, möchte ich jetzt hinzufügen, ist es auch schön einfach, wenn er seine Neue verantwortlich machen kann... denn dann braucht er seinen Kindern nicht die Wahrheit sagen.

Und die Wahrheit wird mit seiner alten Ehe zusammenhängen und nicht mit Dir. Aber sich dem wirklich zu stellen, erfordert ein hohes Maß an Mut und Selbsterkenntnis.

Sag Deinem Mann, was Du von ihm willst und "drück" nicht alles schön, wenn Dir nach Heulen zumute ist.

schild_respekt muss man erstmal sich selbst gegenüber haben, dann klappts auch anderen gegenüber.

Grüße!
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Anny
Gast
« Antwort #8 am: 27. Dezember 2004, 20:21:50 »

  Hallo ML,
und ich dachte, wenn sie gross sind ist alles ein bisschen leichter.

Bestimmt dauert es auch einen ganze Weile bis man sich angenähert hat und Fehler eines anderen muss man annehmen und damit leben, wenn man sich liebt.
Wenn dein Freund es schaffen könnte hinter dir zu stehen würden die Kinder keinen Raum mehr finden um sich von dir zu distanzieren.

Krank ist ja kein Ausdruck, das ist wirklich sehr verletzend und ich das versteht man sehr gut.
Kinder haben es nicht leicht vor allem, wenn man ihnen nicht genau erklärt, worum es geht und, wie die einen oder andere Entscheidung entstanden ist.
Ich glaube nicht das du schuld an was bist. Er hat sich für dich entschieden du für ihn.

Warum möchtest du zu den Töchtern eine Beziehung haben?
Warum bedeutet es dir so viel? Ich mochte auch gerne den Sohn meines Mannes, wenn er mich annimmt bin ich da.
Zuerst mal geht es um uns, wenn wir stabil sind fürs Leben haben wir auch Platz und auch Kraft für die Kinder.

Natürlich ist streiten unangenehm und einer wird ausgemacht zum schuldigen aber das bringt nichts.
Ich würde mich noch mal mit ihm unterhalten und zwar, wenn ihr beide Zeit habt.
So eine Art Verabredung zum Unterhalten über dieses Thema.

Sich entscheiden zu müssen fällt uns allen eher schwer meine ich aber es muss sein im Leben sonst bleiben wir auf der Stelle stehen.

Vor Jahren habe ich meinem Mann mal geschrieben und das wurde dann ganz anders angenommen als ich es dachte.
Er schrieb mir zurück. Manche Menschen verstehen das gesprochene Wort nicht so leicht, versuche es doch mal.

Drücke dir die Daumen und hoffe das ihr noch einen guten Weg finden werdet.
Paartherapie ist besser als Einzelstunden, finde ich.
Ihr wollt ja zusammen was ändern da hilft das in die Augen schauen und mal losreden mehr als, wenn man einem Fremden von einem Fremden was erzählt.

Na ja, das er einige Nächte alleine schlafen will muss noch kein Drama sein aber, wenn er sich so stark zurück zieht?
Nimm ihn in den Arm und verzeihe ihm den einen oder anderen Punkt, würde ich so machen.
Kenne aber seine Gedanken nicht. Weiß er wohl, dass es dich kränkt? Will er dich kränken?
Will er sich mit dir nicht mehr auseinander setzen?

 achtung 7 Jahre ist ja eine lange Zeit da läuft ja eine Menge ab zwischen 2 Menschen.
Wie ist das denn in den Jahre gelaufen? Vielleicht musst du an deinem Verhalten etwas ändern? achtung
Hast du Kontakt zu seinen Eltern?
Manchmal gelingt es mir zu begreifen das Menschen auch aus einer Schwäche heraus etwas sagen, was sie so nie wollten.
Klar gesagte Worte tun weh und leider vergisst man die nie aber man kann verzeihen.
Wünsche dir einen ruhigen Moment des Nachdenkens und einen guten Sinn für das Gespräch. thumbup

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ML
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« Antwort #9 am: 28. Dezember 2004, 08:02:02 »

Hallo Anni,

ich möchte nicht unbedingt zu den Töchtern eine Beziehung haben, vor allem nicht, wenn sie es nicht wollen. Ich bin nur über diese Situation sehr traurig. Die Auswirkung ist, das mein Partner einfach nicht hinter mir stehen kann, er sich hin und her gerissen, zerrissen fühlt und das unsere Beziehung sehr belastet. Wir selbst haben mit uns kein Problem. Es gibt immer eines, wenn er entscheiden muss.
Ich habe so oft versucht mich mit ihm zu unterhalten, ohne Streit. Aber die Auseinandersetzung mit diesem Thema ist für ihn, als harmoniebedürftiger Mensch schon Stress genug.
Ich habe ihm schon oft geschrieben. Ich finde das sehr gut, um sich jemandem mitzuteilen.
Ich habe nie eine Reaktion oder eine Antwort darauf hin bekommen.
Wir waren beide zusammen zur Paartherapie. Nach 5 Sitzungen fragte die Therapeutin wie es weiter geht. Ich wollte weitermachen, da ich mir dachte, dass das Problem noch nicht weg ist. Mein Partner meinte ursprünglich, dass es ok wäre. Nach der Golfplatzgeschichte vereinbarten wir weitere Beratungsgespräche. Mein Partner wandelte den gemeinsamen Besuch in eine Einzelstunde für ihn um. Die Therapeutin bot ihm auch an, extra zu ihr zu kommen.
Seine Eltern leben nicht mehr. Seine Geschwister sehe ich selten, hauptsächlich zu Familienfeiern. Es ist so, dass entweder die Töchter, oder ich mit hin kann. (Ich werde in Zukunft gar nicht mehr hingehen.). In den 7 Jahren ist es hauptsächlich so gelaufen, dass die Töchter ihn an der kurzen Leine gehalten hatten. Entweder meldeten sie sich, oder Monate lang nicht mehr. Wenn sie dann etwas wollten, sprang er sofort darauf an, wurde aber jedes Jahr wieder neu entäuscht. Kein Weihnachtsgruß, Geburtstagsgruß,...
Deshalb finde ich es für ihn auch schön, dass sie sich melden, er seine Töchter sehen kann. Es wäre auch die Möglichkeit gewesen es abzusprechen, und mit ihnen an dem Tag etwas auszumachen, wo ich sowieso Spätdienst gehabt habe. Es war aber nicht so. Er vergisst alles um sich herum, wenn seine Töchter rufen. Es wird dann so getan, als würde ich nicht existieren. Nur nicht ansprechen, es könnte ja Stress machen. Die Ältere ist für ihre Tobsuchtsanfälle, was mich betrifft, bekannt. Davor haben alle Angst, man darf sie nur nicht verstimmen.
Natürlich mache ich mir Gedanken, ob ich an meinem Verhalten etwas ändern muss.
Ich müsste ein Wurschtigkeitsgefühl bekommen.
Ich arbeite an mir. Aber manchmal bin ich sehr traurig darüber, dass mein Partner nicht sagen kann: Das ist meine Partnerin, ich lebe mit ihr zusammen, und ich möchte dass man das so akzeptiert. Er hat ein schlechtes Gewissen, und lieber soll ich an die andere Ecke maschieren, damit ich ja nicht auf seine Töchter treffe. Das ist es, was weh tut.
Diese Zerrissenheit wird sich nie ändern, wenn seine Töchter mich nicht akzeptieren. Das ist es, was unsere Beziehung langsam zerstören lässt.
Was ich lernen muss, dass auch ich egoistischer werde, nicht immer präsent bin, sondern auch nur das tue, was ich möchte.

Herzliche Grüße
ML
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biga
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« Antwort #10 am: 28. Dezember 2004, 11:40:05 »

Hallo ML,

mal gefragt:

Wie lange willst Du das noch aushalten, durchhalten, mtmachen oder sonst was, bis Du dich dasmit kaputt gemacht hast?

Wenn Dein Partner Dir gegenüber kein Rückgrat zeigt, wie weit ist es dann mit seiner Liebe? Oder wofür "braucht" er Dich?

Ich lese hier schon eine ganze Weile mit, dachte jetzt ich muss doch mal was schreiben, Dir ein paar Fragen stellen zum Nachdenken.

Mich macht an dem was Du schreibst sehr betroffen, dass Du dich selbst ziemlich weit aufgibst, um mit diesem Menschen zusammen zu sein. Kann ich einerseits nachvollziehen, da ich es auch schon getan habe. Andererseits kann ich aber nie verstehen, wenn Menschen ihre Situation beleuchten, dass sie nicht für sich in ein verantwortliches Handeln kommen.

Ein wenig lese ich aus dem, was du schreibst heraus, dass du dich schon verabschiedet hast aus der Beziehung, dir aber die letzten Schrite zum Handeln noch fehlen.

Denk mal drüber nach, was sich für dich verändern würde, würdest Du dich trennen. Du kannst ja auch mit einer Plus/MInus Liste arbeiten: Was lässt mich an der beziehung festhalten, was nicht. Vielleicht erlangst Du so für Dich die Klarheit, die du suchst.

LG
Biga
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ML
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« Antwort #11 am: 29. Dezember 2004, 07:35:20 »

Hallo Biga,

ich glaube, dass es zu einfach ist, zu sagen, dass wenn mein Partner das nicht tut, wäre es mit seine Liebe nicht weit her. Ich habe auch so gedacht.
Unsere Therapeutin hat dies mal auf eine andere Ebene gebracht. Sie hatte auch recht. In dieser Situation wäre ich als Person austauschbar. Es würde jeder anderen auch so gehen.
Die nächste Partnerin hätte es nur einfacher, da sie nicht für die Misere verantwortlich gemacht werden würde.
Ich sehe nur nicht  die Trennung als einzigsten Ausweg. Das wäre auch nicht fair.
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Kloeppelfee
Gast
« Antwort #12 am: 29. Dezember 2004, 08:52:57 »

Zitat

Unsere Therapeutin hat dies mal auf eine andere Ebene gebracht.


Auf welche?

fragt sich die Fee
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biga
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« Antwort #13 am: 29. Dezember 2004, 11:01:43 »

Hmmmm ML,

wenn die Therapeutin meint, dass Du austauschbar bist, wo bleibst Du denn dann wirklich Du in dieser deiner Beziehung für Deinen Freund?

LG
Biga
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Anny
Gast
« Antwort #14 am: 29. Dezember 2004, 11:09:58 »

  Hallo ML,
dann bist ja weiter als viele andere die ähnliches erleben.
Also, dein Freund kann nicht hinter dir stehen. Ok.
Vielleicht ist es dann auch mal ganz gut, wenn er alleine das Gespräch führt über Themen die er mit dir so nicht besprechen kann.
Manche Menschen trauen sich nicht zu reagieren lieber lassen sie etwas über sich ergehen.
Das dann ein anderer Menschen zurück stehen muss kommt dann oft nicht so an.
Hast du schon mal probiert ihm auch auf eine andere Art zu vermitteln, wie es sich anfühlt.

Manchmal kann man es noch vergleichen mit Kinder die lernen.
Eine Mutter sagt: Die Platte ist heiß.
Das Kind sucht und sucht aber den Reiz und vielleicht kann es sich nicht vorstellen, wie heiß sich eine Herdplatte wirklich anfühlt.
Vielleicht will es auch mal heiß spüren oder es versuchen, weil Mutter eben vehement warnt.
Andere Mutter:
Nimmt die Hand eines Tages und hält sie dran und das Kind spürt Hitze, obwohl es das nie im Leben wollte, halt nur die Mutternerven reizen wollte.

Sonst verbindet euch sehr viel so ist mein Eindruck, das ist eine gute Basis für eine glückliche Beziehung mit Ecken und Kanten.

Ich habe auch das Glück einen tollen Mann an meiner Seite zu haben aber auch er hat Fehler, Schwächen, Macken und manchmal bin ich am Ende und denke, was ist hier 10 Jahre gelaufen, wo ist die Zeit hin, wann bekomme ich mal was zurück.

Vieles mache ich mit mir aus und er erfährt es nicht, weil es nichts bringt.
Ihn ändern geht nicht.
Inzwischen kann ich mit vielem gut umgehen, weil ich weiß, er macht das nicht um mich zu ärgern im Gegenteil.
Er kann oft nicht anders. Hat selber nicht alles auf die Reihe und seine Kindheit war auch nicht immer so witzig.

Wie ist das bei deinem Freund?
Was ist genau der Punkt, welche Schwächen spielen da mit um zu sagen, er tut sich schwer mit Entscheidungen.
Nehme ihm doch mal die Druck das er sich überhaupt entscheiden muss.
Nur in einigen Situationen hätte so was Erfolg nicht immer halt.
Versuche Kinder und dich zu trennen, zwei Leben halt.
Nimm dir das von ihm was er dir gibt und was du brauchst, dass scheint ja nicht wenig zu sein.
Lasse ihm das was er behalten will für sich und von mir aus seine Kinder.
Versuche aber mit einzubauen, dass er spürt, wie es ist, wenn man hinten ansteht.
Das kann man gut in den Tag einbauen durch kleine Tricks die keiner merkt.

Du schreibst ihm und er meldet sich nie zurück. Hm.
Warum nicht?
Fragst nicht?
Vielleicht schreibst du zu viel. Versuche mal ein Satz oder ein Herzchen mit einem Satz.
Klebe ihm mal was zwischen die Toastscheibe direkt auf den Käse.

Ja, man muss immer lernen im Leben und es wird von Dauer sein.
Und, wenn man den Eindruck hat, dass alles gut ist, dann kommt das Erwachen und alles ist, wie immer im Grunde.
Das Leben ist nicht einfach zu Leben und jeden Tag kommt neues hinzu.
Erzählt er von sich? Sein Job? Auch Kinderthemen?
Frage ihn dazu nicht aus oder spiele die Gleichgültige oder erzähle du soviel das er nicht mehr von sich erzählen kann.
Probiere es aus.
Zuerst mal werden dich seine Töchter nie annehmen, solange er dazwischen hockt und nichts anstellt, dass da eine Art Basis entsteht.

Versuche ihm mitzuteilen, das du ihn liebst mit all seinen Schwächen.
Das gibt ihm Sicherheit.
Dann ziehst du ihm den Boden unter den Füssen weg und teilst ihm mit, dass du verletzt bist ihn aber trotzdem liebst zeitgleich reagierst du reserviert damit er im Gedanken damit kurz alleine ist.
So ähnlich könnte es klappen.
Ich hatte dann noch weiteres eingebaut.
Lieber Gott gib mir die Kraft jetzt die richtigen Worte zu sagen!

Alles Gute und weiterhin  elefant viel Kraft für  maus euch.

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DieMystiks
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WWW
« Antwort #15 am: 29. Dezember 2004, 11:39:59 »

Hallo ML,

mir ist noch eine Idee gekommen.

Du schreibst ja, daß dein Partner aus dem Schlafzimmer ausgezogen ist, weil er Ruhe bräuchte.
Die Lage ist also für ihn auch ihn einfach und wächst ihm über den Kopf.

Ich frage mich, was machst du in der Zeit, trifft er sich mit seinen Töchtern?
Es ist nicht verkehrt etwas eigenständiges zu unternehmen in der Zeit. Du kannst etwas unternehmen was dir Spaß macht ( Sport, Kaffeeklatsch o.ä.). Somit grübelst du nicht nach wenn du alleine zu hause hockst und es tut sicher gut etwas für sich zu tun.

Es ist eine Möglichkeit wieder zueinander zu finden.
In einem Gespräch könntest du ihm (ohne Vorwürfe) sagen, daß du mit ihm leben möchtest aber einen Weg suchst mit der Situation zurecht zu kommen.

Die Situation mit den Töchtern wird sich so schnell nicht ändern, also muss eine Lösung her mit der ihr beide zurecht kommt.
Für dich ist es sicherlich schwer, aber ein Versuch ist es doch wert.
Ich weiss nicht wie oft das Thema bei euch auf dem Tisch liegt und ihr euch trotzdem im Kreis bewegt.

Suche für dich etwas was Spaß macht und zeige ihm, daß du einen Weg suchst mit der Situation umgehen zu können.

Die Aussage der Therapeutin verstehe ich auch nicht. Ich für mich würde es interpretieren als
" ich muss es hinnehmen, ich bin nicht wichtig genug".

Könnte ich mich persönlich nicht mit abfinden.

Beschreibe doch nochmal genau welche Ebenen du meinst. Verstehe ich, wie Kloeppelfee auch, nicht so ganz.

Lieben Gruß
Tina

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Kloeppelfee
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« Antwort #16 am: 29. Dezember 2004, 12:11:28 »


Zitat
Die Ältere ist für ihre Tobsuchtsanfälle, was mich betrifft, bekannt. Davor haben alle Angst, man darf sie nur nicht verstimmen.


Wie praktisch! Ich glaub, ich nehm`mir auch mal ein paar Tobsuchtsanfälle, dann versucht jeder, nett zu mir zu sein.  mad2  
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Harry
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« Antwort #17 am: 30. Dezember 2004, 01:14:10 »

Hallo ML,

und an Anny und Klöppelfee: In dieser Ebene ist sie austauschbar - es wäre für ihren LG immer wieder dasselbe. Ich meine damit, was der Therapeut gesagt hat.
Sie hat es uns erklärt, aber emotionale Sprache ist nun leider schwer zu verstehen und eigentlich verstehe ich es auch oft nicht immer, weil es sehr speziell ist!
Diverse Ideen von allen sind gut gemeint, nützen nur leider nicht viel in dieser eingefahrenen Situation. Wie Tina auch schon vermutet, es wächst auch ihm, nicht nur ihr, über den Kopf, ist wahrscheinlich auch richtig.

Was aber ML selbst schreibt, wird ignoriert:
"Die nächste Partnerin hätte es nur einfacher, da sie nicht für die Misere verantwortlich gemacht werden würde.
Ich sehe nur nicht die Trennung als einzigsten Ausweg. Das wäre auch nicht fair."

Das sind Gewissensbisse pur und du hättest dem wahrscheinlich ansonsten längst ein Ende gesetzt, wenn du dich davon lossagen könntest, die Trennung verursacht zu haben. Jemand hat bei deinem ersten Topic vor einem Monat hier schon mal geschrieben, daß es aber bei der Trennung von seiner Ex bereits andere Gründe gegeben haben muß? Das bleibt umstritten und sicherlich von keinem von uns hier nachvollziehbar!

Liebe Monika, es stellt sich die Frage für dich, ob du das tun willst, was du schon länger willst aber nicht traust, oder doch die Möglichkeit besteht, daß dieser Mann den du einmal liebgewonnen hast, nochmal zurückgewonnen werden kann!?

Du solltest einzig und allein auf dein Herz hören.

Herzlichst
Harry
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« Antwort #18 am: 30. Dezember 2004, 07:02:12 »

Hallo Anny,

ich bin hin und hergerissen. Ich bin mir nicht sicher ob es gut ist, gleiches mit gleichem zu vergelten. Ich möchte mich eigentlich immer nach meinen Überzeugungen verhalten. Vielleicht ist es aber nur, dass mir nichts ind der Art einfällt.
Er muss sich überhaupt nicht entscheiden. Ich wünsche mir nur das Gefühl, dass er hinter mir stehen würde und ich kein Tabuthema bin.
Ich habe bis Mai diesen Jahres nie über seine Schwächen nachgedacht. Ich habe gedacht, dass er mich so lieb hat, wie ich bin, ich ihn so lieb habe, wie er ist.
Als es ums heiraten ging, (er sagte, wir würden heiraten, und ich fragte nur, wann wir es letztendlich tun würden) sagte er, er könne nicht, weil er wegen mir und der Beziehung zu den Kindern Bedenken hätte.
Ich meinte, dass das zwei paar Stiefel sind. Einmal seine Töchter, und einmal unser Zusammenleben, das größtenteils harmonisch verlief.
Ich versuche Kinder und Ihn zu trennen. Als die Jüngere mich wegen dieser blöden Beerdigung boykottiert hatte, sagte ich auch, dass er seine Beziehung mit seinen Töchtern aufbauen soll, mich aber auslassen soll, da mir das Wechselbad von Hin und Her zuviel ist. Ich würde gerne wissen, wann sie kommt. Dann kann ich auch mal entscheiden, ob ich dann dabei bin oder nicht.
Das konnte er auch nicht akzeptieren.
Du hast recht damit, dass ich die Gleichgültige spielen muss. Ich versuche es. Manchmal, oder wie an Weihnachten, kann ich es nicht.
Ich habe viele Interessen, Hobbys, die ich alleine oder mit anderen tun kann.
Es geht mir nie darum, dass ich leide, wenn er seine Töchter sieht, oder sich mit ihnen trifft.

Hallo Mystiks und Kloppelfee,

Mit dem Austauschbar meint die Therapeutin, dass es nicht an mir persönlich liegt. Wisst Ihr, man verliert plötzlich das Selbstbewusstsein, wenn der Partner sagt, er hat wegen mir bedenken, er fühlt sich eingeengt.
Ich habe versucht zu überlegen, warum sich mein Partner eingeengt fühlt. Was habe ich an mich, dass er Bedenken hat, mich nicht so mit meinen Fehler akzeptieren kann, wie ich ihn auch?
Sie versuchte diese emotionale Eben eín wenig zu verlassen.
Jeder Frau würde es in dieser Situation genauso gehen. Er fühlte sich in die Enge gedrängt, da er klar Stellung beziehen musste, das engte ihn ein. Er begründete alles mit seinen Töchtern. Er kann aufgrund irgend etwas nicht anders. Vielleicht aufgrund seiner Erlebnisse.
Das kann ich gut verstehen. Ich habe Probleme damit, dass er das weiß, es nicht versteht, dass auch er an etwas arbeiten muss. Es müssen alle andere daran arbeiten, sich so verändern, dass es passt. (Das ist nur mein Eindruck). Dabei meint er es bestimmt nicht böse.
In der Arbeit wird er ausgenützt. Er ist eigentlich von Grund auf gutmütig. Sieht in niemandem etwas schlechtes. Er versteht es nicht.

Hallo Harry,

Du hast recht. Ich habe sicherlich Gewissensbisse. Er hatte für mich ursprünglich alles aufgegeben. Er ist nur mit Koffern, die er wieder zurückgebracht hatte, zu mir gezogen. Wir hatten uns versprochen, zueinander zu halten.
Wenn ich keine Gefühle mehr für ihn hätte, würde ich mich trennen. Aber im Moment ist es noch nicht so.
Ich weiß es nicht, ob ich ihn wieder zurückgewinnen kann. Man kann ja nichts erzwingen.
Ich habe gelernt auf mein Herz zu hören. Meine Gefühle hatten mich nie betrogen. Auch meine Eindrücke über Personen lagen nie falsch. (Vielleicht hat das auch mein Beruf mit sich gebracht.). Aber in dieser Situation bin ich völlig verunsichert. Ich möchte zuerst Klarheit haben, für mich, dass wirklich nichts mehr geht. Aber deshalb möchte ich trotzdem das recht haben, manchmal traurig zu sein.
Harry, ich habe den Eindruck, dass Du mich verstehtst, das ist schön.

Herzliche Grüße an Alle

ML
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« Antwort #19 am: 30. Dezember 2004, 19:06:07 »

Hallo ML,

es ehrt dich, daß du nichts unversucht lässt!
Geh' dabei aber nicht bis zur Selbstaufgabe.

Gutes Gelingen wünscht dir
Harry
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« Antwort #20 am: 07. Januar 2005, 15:47:29 »

Hallo an Harry, Kloeppelfee, die Mystiks, Anny, Biga,

ich wünsche Euch ein gutes Neues Jahr und hoffe, dass ihr gut hinein gekommen seid.
Bei mir ging es so.
Vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

Herzliche Grüße

Moni
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« Antwort #21 am: 28. Januar 2005, 00:08:26 »

Trennung

Mein Partner möchte sich trennen.
Als er heute abend von der Beratung nach Hause kam, sagte er mir, dass es ihm am liebsten wäre, wenn wir uns auf Zeit trennen würden. Ich meinte, dass wenn wir uns trennen, das bestimmt für immer wäre. Ich könnte nicht warten bis er weiß, was er möchte, und ob das in 4 Wochen oder in einem Jahr ist. Letzte Woche sagte er, dass wenn es kein Problem gibt, es für ihn ok ist, diese Woche hatten wir Grundsatzproblem mit seinen Töchtern, das ihn sehr gestresst hat. Mein Wunsch war, dass er sich mehr, wenn es um Termine geht, mit mir bespricht. Er auch mal sagen kann, stop, ich bespreche es mit Monika.
Nun, ist es ihm zuviel, er hat also die Beziehung beendet.
Im Moment weiß ich nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich versuche es noch von mir abzuschirmen, und es nicht persönlich zu nehmen, was aber schwer ist.
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sandgren
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« Antwort #22 am: 28. Januar 2005, 00:33:13 »

hy ML,
jetzt etwas tröstliches für dich zu schreiben ist fast nicht möglich. Traurig

der "wurm" sitzt ja schon länger in eurer beziehung und hat sich gründlich festgefressen.
das dein partner aber irgendwann nicht mehr damit zurechtkommt sich zwischen dir und seinen töchtern zu entscheiden war abzusehen.
so platt es sich auch anhören mag,gebe euch die zeit des abstands denn sie muss nicht zwangsläufig das wirkliche ende sein sondern kann durchaus auch zu der erkenntnis führen das man doch den anderen in seinem leben haben will und braucht. ;)

schwierig ist es natürlich dabei das richtige mass zwischen aufmerksamkeit und ignorieren des anderen zu finden ohne sich dabei selbst zu schaden.

mache einfach nun einmal dinge nur für dich auch wenns dir schwerfällt,denn du bist immernoch ein eigener mensch und nicht nur die "hälfte" einer beziehung die nun geparkt werden soll!

gruss sandgren :cool:
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« Antwort #23 am: 29. Januar 2005, 08:23:59 »

Ich habe versucht ihm zu vermitteln, dass das nicht bedeutet, Tochter oder ich.
Es bedeutet, Tochter und ich, mit dem Zeichen, ich stehe zu meiner Partnerin.

Im Moment verhalte ich mich ruhig. Er versucht manchmal böse zu mir zu sein. Er sagt, das wäre nicht absichtlich.

Ich warte, bis er anfängt eine Wohnung zu suchen. Ich versuche meine eigenen Dinge zu machen.

Am Montag werde ich mit seiner jüngeren Tochter, die zumindest immer zugänglich war, sprechen. Mir ist es wichtig, dass sie weiss, dass ich nicht gegen die Töchter war, sondern dass sie weiss, dass wir uns trennen, weil der Vater sich zerrissen fühlt.
Ich weiß nicht, ob es richtig ist. Aber sie war sofort freundlich einverstanden, mit mir zu sprechen.
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« Antwort #24 am: 05. Februar 2005, 00:57:42 »

Ich habe das Gespräch mit der jüngeren Tochter gehabt. Das war sehr gut. Am Abend musste ich mit meinem Partner noch einmal diskutieren, was ich eigentlich nicht wollte. Er fand die Situation auch schade, da wir uns sonst eigentlich gut ergänzen. Danach hat er mich wieder gedrückt.
Die Woche war dann ok, aber am Ende distanzierte er sich wieder. Heute Abend sagte er mir, dass seine ältere Tochter eigentlich jetzt Sonntag nicht joggen konnte, sondern Samstag möchte, er nicht frei entscheiden konnte, und er lieber den Samstag abgesagt hatte. Es ist aussichtslos zu erklären, dass es nicht darum geht, dass er wöchentlich mit seiner Tochter joggen geht, sondern dass es irgendwie für mich berechenbar sein muss. Ich dachte, dass es normal ist, in einer Beziehung, dass man Dinge mit einander bespricht.
Er denkt, ich müsste mich ändern, er könne es nicht. Ich denke, dass er es auch nicht möchte. Er beschützt seine Töchter von mir. Er möchte lieber, dass ich ausziehe, ich denke aber, dass das sein Part ist.
Es tut ziemlich weh. Ich bin ziemlich am Ende.
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