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Autor Thema: Frau will mit 4 Kindern zurück nach USA  (Gelesen 21040 mal)
DeepThought
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« Antwort #25 am: 24. Juli 2011, 21:11:19 »

*daumendrück*
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Adam_und_Eva
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« Antwort #26 am: 31. Juli 2011, 14:17:30 »

So die Gerichtverhandlung ist jetzt vorbei, es kam zu einer Vereinbarung das die Kinder bis zur Entgültigen Klärung der ABR in unserem Haus bleiben müssen, also ein Teilerfolg!  Jetzt muss ich nicht befürchten das sie die Kinder in einer Nacht und Nebelaktion nach USA schafft und ich mich dann vor Amerikanischen Gerichten rumschlagen muss. Ich bin gespannt wie es jetzt weiter gehen wird. Meine Frau hat parellel zu mir auch einen Antrag auf die Übertragung des ABR auf sie gestellt. In der Gerichtsverhandlung hat sie gesagt das sie nicht beabsichtigt in die USA zu reisen, ich vermute ein Taktik dahinter, da sie befürchtet eine schlechtere Ausgangssituation zu haben, wenn sie angibt mit den Kindern nach USA auszuwandern möchte. Ich vermute das sie das ABR bekommt, da sie die Hauptbezugsperson ist und sobald sie es hat packt sie Ihre Sachen und wandert aus. Wird das ABR immer auf den Elternteil übertragen bei dem die Kinder bleiben, oder kann es auch bei beiden bleiben? Ich sehe keinen Grund dafür das sie das alleinige ABR erhält wenn sie nicht beabsichtigt auszuwandern. Kann mich jemand aufklären wie sich das mit dem ABR verhält? Was mich auch interessiert ist was für Chancen ich hab als Vater die Übersiedlung zu verhindern ohne das alleinige ABR zu haben. Gibt es Irgend welche Gesetze die bestimmen das die Kinder nicht vom anderen Elternteil so weit umziehen das ein Umgang nicht mehr möglich ist?

vielen Dank für Eure Komentare
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wedi-
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« Antwort #27 am: 31. Juli 2011, 19:55:02 »

Hi
Wird das ABR immer auf den Elternteil übertragen bei dem die Kinder bleiben, oder kann es auch bei beiden bleiben? Ich sehe keinen Grund dafür das sie das alleinige ABR erhält wenn sie nicht beabsichtigt auszuwandern.
Das ABR ist Bestandteil des Sorgerechts und muss geklärt werden.
Es ist in D. nicht möglich das ABR bei beiden Elternteilen zu lassen, wenn sie getrennt leben.

Ich vermute das sie das ABR bekommt, da sie die Hauptbezugsperson ist und sobald sie es hat packt sie Ihre Sachen und wandert aus.
Es zählt aber auch die Kontinuität.
Wenn sie den Lebensmittelpunkt ändern will, reagieren Richter da auch sehr empfindlich drauf gerade, wenn es um Auswanderung in die USA geht und Umgang für den Vater unmöglich gemacht wird.

Bleib drann und berichte weiter.

Gruss Wedi
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Beppo
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« Antwort #28 am: 31. Juli 2011, 20:01:42 »

HiDas ABR ist Bestandteil des Sorgerechts und muss geklärt werden.
Es ist in D. nicht möglich das ABR bei beiden Elternteilen zu lassen, wenn sie getrennt leben.

Das ist so nicht richtig.

Wenn die Eltern sich auf einen regelmäßigen Aufenthalt bei einem Elternteil einigen, muss das ABR nicht geregelt werden.
Auch nicht, wenn es um ABR Anträge geht.

Es kann immer noch sein, dass der Richter sagt:
"Lieber Elternteil A ich denke, dass das Kind am besten bei Elternteil B untergebracht ist.
Sind sie damit einverstanden oder muss ich das ABR auf B übertragen?

Und egal wie die Verhandlung ausgeht.
Niemand wird die Mutter daran hindern, am nächsten Tag in die USA oder sonst wohin zu entschwinden.

Dem Wortlaut des Gesetzes nach, könnte der TO dann zwar versuchen wegen Kindesentziehung unter Verwendung von Arglist die Rückführung zu erreichen, nur was der Wortlaut des Gesetzes wert ist, wenn es darum geht Rechte von Vätern durchzusetzen wissen wir ja alle.

Gruss Beppo
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« Antwort #29 am: 31. Juli 2011, 20:18:55 »

Moin A&E,

damit Du die Ausführungen von Beppo richtig verstehst: Ein Recht (wie das ABR) nützt Dir nichts, wenn jemand dagegen verstösst - und niemand sich veranlasst sieht, anschliessend noch etwas zu ändern. Das ist genauso bescheuert wie Parkverbot ohne Politessen. Gibt es im deutschen Familienrecht aber leider haufenweise.

Also musst Du Deinen ABR-Antrag mit der Frage begründen, worin der Vorteil für die Kinder liegen soll, ohne Not und von heute auf morgen aus sämtlichen gewohnten sozialen Bindungen herausgerissen in einen ihnen vollkommen fremden Kulturkreis verpflanzt zu werden. "Muddi will in den USA leben" ist bislang nämlich der einzige bekannte und benannte Grund - aber es ist Deine Aufgabe, hier plastisch herauszuarbeiten, dass das kein Grund ist - und dass Du in der Lage bist, ein mindestens gleichwertiges Betreuungskonzept im Heimatland der Kinder auf die Beine zu stellen.

Und ja: Wenn Deine Ex erst einmal Fakten geschaffen und mehrere tausend Kilometer zwischen die Kinder und Dich gelegt hat, ist es schwierig bis unmöglich, das wieder umzudrehen; ganz egal, ob sie das "durfte" oder ob sie Dir zuvor etwas anderes versprochen hat.

Grüssles
Martin
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« Antwort #30 am: 31. Juli 2011, 20:19:05 »

Ja, hier geht es aber um Streitigkeiten der Eltern ums ABR, keine Einigung, ...folglich Richterentscheid.Hab mich da wohl falsch ausgedrückt. mad3

Und egal wie die Verhandlung ausgeht.
Niemand wird die Mutter daran hindern, am nächsten Tag in die USA oder sonst wohin zu entschwinden.
Sie kann entschwinden wohin sie will, aber nicht die Kinder. exclamation_smile

Gruss Wedi

Ups,... hab Martin überschrieben, sorry
« Letzte Änderung: 31. Juli 2011, 20:21:13 von wedi- » Gespeichert
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« Antwort #31 am: 31. Juli 2011, 20:21:59 »

Moin,

Sie kann entschwinden wohin sie will, aber nicht die Kinder. exclamation_smile
doch, leider kann sie das; auch mit den Kindern. Die zuständigen Behörden am Flughafen fragen nur nach gültigen Reisedokumenten; nicht nach ABR-Urteilen (von deren Existenz sie ja auch gar nichts wissen können).

Grüssles
Martin
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« Antwort #32 am: 31. Juli 2011, 20:22:31 »

Sie kann entschwinden wohin sie will, aber nicht die Kinder. exclamation_smile
Und wer soll sie daran hindern?
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« Antwort #33 am: 31. Juli 2011, 20:29:07 »

Die Kinder müssen laut Beschluss in Ihrem gemeinsamen Haus bleiben, verhindern kann eine Aussreise nur Adam_und_Eva selbst, deswegen schrieb ich auch
Bleib drann und berichte weiter.
Er hat jetzt direkten Einfluss und kann die Dinge steuern.
Andere Möglichkeiten gibt es sicher nicht, deswegen

Holzauge sei wachsam.

gruss Wedi
« Letzte Änderung: 31. Juli 2011, 20:39:36 von wedi- » Gespeichert
Augentierchen
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« Antwort #34 am: 31. Juli 2011, 23:44:11 »

Guten Abend,

Zitat
In der Gerichtsverhandlung hat sie gesagt das sie nicht beabsichtigt in die USA zu reisen

Wie hast du denn bei der Verhandlung dagegen argumentiert?

Woher weißt du daß sie wirklich auswandern will? Wissen die Kinder etwas?

Und vor allen Dingen: Wo sind die Reisepässe? Kommst du daran?
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Grüße,

das Augentierchen
Adam_und_Eva
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« Antwort #35 am: 01. August 2011, 08:55:03 »

Danke, für die Antworten!

Meine Frau hat mir und den Kindern gegenüber unmissverständlich erklärt das sie zurück in Ihr Heimatland auswandern möchte. Daraufhin habe ich die ABR im Eilverfagren beantragt. Parallell dazu hat meine Frau auch den Antrag auf ABR beantragt, aber es wird mit keinem Wort erwähnt das sie beabsichtigt nach USA auszuwandern. Es steht nur drin das wir uns nicht einigen können bei wem die Kinder im gemeinsamen Haus bleiben sollen. Ich bin bereits ausgezogen, also die Kinder sind sowieso schon bei der Mutter. Wenn meine Frau in Deutschland bleibt habe ich natürlich schlechte Karten das die Kinder zu mir kommen, das währe mir auch nicht so wichtig, solange ich Umgang habe. Meine Frau wird so tun als ob sie nicht auswandern möchte aber sobald sie die ABR hat ist sie weg.
Mein Ziel ist es eine Vereinbarung vor Gericht zu erwirken, das die Kinder bei der Mutter bleiben, aber der Umgang zum Vater gewärleistet bleibt.
Ps. die Reisepässe hat sie Kassiert und rückt sie auch nicht raus.
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« Antwort #36 am: 01. August 2011, 09:03:10 »

Zitat
Ps. die Reisepässe hat sie Kassiert und rückt sie auch nicht raus.
Ein zusätzliches deutliches Indiz dafür, dass sie es mit ihren Ausreiseplänen ernst meint.

Zitat
Mein Ziel ist es eine Vereinbarung vor Gericht zu erwirken, das die Kinder bei der Mutter bleiben, aber der Umgang zum Vater gewärleistet bleibt.
Wie soll das gehen, wenn sie erst mal in den Staaten ist?
Und glaubst Du daran, dass sie sich an einen Beschluss eines dt. Amtsgerichtes gebunden fühlt?

Gruß, Michael
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« Antwort #37 am: 01. August 2011, 09:42:56 »

Moin,

Mein Ziel ist es eine Vereinbarung vor Gericht zu erwirken, das die Kinder bei der Mutter bleiben, aber der Umgang zum Vater gewärleistet bleibt.
das ist das falsche Ziel. Sie kann auch in den USA sitzen und sagen "der Vater kann die Kinder doch jederzeit besuchen!" Damit ist aus juristischer Sicht der "Umgang gewährleistet".

Du hast keinen Einfluss auf die Wohnortwahl der Mutter; die ist ein freier Mensch und kann hinziehen, wohin sie will. Du kannst nur Einfluss darauf nehmen, ob sie die Kinder mitnimmt. Allerdings nur, solange die Kinder noch hier sind...

Grüssles
Martin
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« Antwort #38 am: 01. August 2011, 10:05:29 »

Also ich fürchte, dass eine Gerichtsverhandlung etwa so aussehen könnte:

"KV, warum wollen sie das ABR?"
"Weil die KM mit den Kindern auswandern will"
"KM, wollen sie das?"
"Nein"
"KV, sie sagt, sie will nicht auswandern, also brauche ich ihr das ABR nicht zu entziehen."

In dem Falle musst die Frage stellen, was denn passiert, wenn sie es trotzdem tut und welche Sicherheit dir das Gericht für diesen Fall geben kann.

Vielleicht kannst du sogar folgenden Kompromissvorschlag machen:
Wenn du das ABR und die Pässe bekommst, können die Kinder weiter bei der Mutter wohnen.

Ist zwar ein sehr dünnes Brett aber dickere sind im Moment wohl nicht auf Lager.

Wichtig erscheint mir aber, dass die Aussage der Mutter, nicht wegziehen zu wollen, im Beschluss steht, damit du ggf. noch nach HKÜ die Rückführung verlangen kannst, denn war der Umzug ja arglistig.
Bedingung dafür ist allerdings, dass dir das ABR dann nicht vorher entzogen wird.
Schwierig.
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« Antwort #39 am: 01. August 2011, 10:47:06 »

Das scheint alles sehr schwierig zu sein, ich habe jetzt erstmal heute nachmittag einen Termin beim Jugendamt mit Kindern und KM. Kann mir jemand Tips geben was zu beachten ist? Wie soll ich mich positionieren, Was kommt auf mich zu.
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« Antwort #40 am: 01. August 2011, 10:54:14 »

Wer hat das Gespräch denn veranlasst?

Du stellst einfach die Behauptung in den Raum, dass die Mutter mit den Kindern wegziehen will, du damit nicht einverstanden bist.

Dann lässt du auf dich wirken, was die anderen sagen, ohne dich provozieren zu lassen.

Und wenn sie sagt, sie will nicht wegziehen, lasse dir das schriftlich geben.
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« Antwort #41 am: 01. August 2011, 10:59:11 »

Genauso hab ich das vor. Ich habe das JA vor paar Wochen mit der Bitte um ein Gespräch kontaktiert.
Der Termin hat sich mit der Aufforderung durch das Gericht Überschnitten. Werden die Kinder denn auch gleich befragt?
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« Antwort #42 am: 01. August 2011, 11:04:52 »

Wenn Du die Kinder zum JA mitnimmst, dann kann es natürlich passieren, dass sie befragt werden.

Grundsätzlich darfst Du Dich dort über nichts wundern.
Ihr sitzt möglicherweise jemanden gegenüber, der so ganz andere Ansichten vertritt als Du.
Evtl. wird Dir sogar erklärt, dass Kinder doch immer bei der Mutter besser aufgehoben sind, ganz egal wo auf diesem Planeten.

Stell` Dich auf alles ein. Auf Provokation und auch auf absoluten Schwachsinn.

Aber lass Dich nicht provozieren.
Als letzten Notnagel hebst Du Dir auf, das Gespräch einfach freundlich aber bestimmt zu beenden.


Wenn es gut läuft, dann versucht Euer Gesprächspartner zu vermitteln, zeigt die rechtliche Lage auf usw.

Gruß, Michael
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« Antwort #43 am: 01. August 2011, 13:06:24 »

Achte auch darauf, nicht zuviel zu sagen.

Halte dein Pulver trocken.
Das JA kann sowieso nichts entscheiden, also brauchst du da auch niemanden zu überzeugen.
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« Antwort #44 am: 07. August 2011, 08:13:41 »

Beim Jugendamt wurden alle Kinder der Reihe nach ins Besprächungszimmer gerufen. Dann wurden meine Frau und ich angehört. Die Kinder mussten drauen im Flur warten. Meine Frau durfte groß und breit und unter gezielen Einsatz von Tränen erklären warum aus ihrer Sicht die Ehe gescheitert ist. Ich saß neben Ihr und ließ mich nicht provozieren. Als ich anfing meine Geschichte zu erzählen, wurden die Kinder draußen vor der Tür immer unruhiger weinten und klopften ständig an die Tür. Wir mussten das Gespräch abbrechen und vertagen.

Mir ist schon klar das das JA nichts zu entscheiden hat, aber es wird ein Gutachten ans Gericht schicken auf dessen Basis das Urteil gefällt wird. Was soll ich denn aus eurer Sicht nicht vor dem Jugendamt sagen?
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« Antwort #45 am: 07. August 2011, 21:21:59 »

Was soll ich denn aus eurer Sicht nicht vor dem Jugendamt sagen?


Dass du große Angst hast, dass deine Frau die Kinder ins Ausland verbringen will.
Dass du deshalb um deren Hilfe bittest.
Dass ihr euch seit der Trennung alle ganz toll versteht.
Dass der Umgang bislang hervorragend ist.
Dass deine Frau das mit den Kindern alles ganz toll macht.
Dass du sie nach Kräften dabei unterstützt.
Dass die Kinder mit der aktuellen Lage ganz glücklich sind.
Dass sie hier ihre Freunde und Verwandten haben.
Dass es keinen - ABSOLUT GAR KEINEN - Grund gibt, daran etwas zu ändern.
Jedenfalls nicht für die Kinder.
Dass du ebenso gerne die Kinder nehmen könntest und es aus Gründen der Kontinuität bislang nicht möchtest.

Dass du große Angst hast, dass deine Frau die Kinder ins Ausland verbringen will...
usw.

Mindestens dreimal wiederholen.
Vor dir sitzt ein/e Beamtin, kein MENSA-Mitglied
Kurze Hauptsätze. Keine Nebensätze. Ruhig. Freundlich. Sachlich.
 
Tränen als Mann nur gaaanz sparsam einsetzen.
Was bei unsereins als Beleg für starke Anteilnahme und Betroffenheit gilt, wird dir und deinen Geschlechtsgenossen gerne mal als Zeichen emotionaler Instabilität ausgelegt.

Ist eine Gratwanderung: Biste zu cool, bist du nicht wirklich engagiert.
Biste nicht cool genug, biste nich belastbar ...

Die können im Prinzip in ihre Stellungnahme schreiben was sie wollen.
Papier ist geduldig.

Was soll ich denn aus eurer Sicht nicht vor dem Jugendamt sagen?

Dass deine Frau eine verlogene Schlampe sei, der man nur von der Tapete bis zur Wand trauen könne.
Dass "die da" beim JA ihren faulen Beamtenarsch endlich in Bewegung setzen sollen, bevor deine Kinder im Ausland sind.
Dass sie endlich lesen lernen sollen (GG, Menschenrechtskonvertion, UN-Kinderrechts-Konvention ...)
Dass du gerne so Urlaub machen würdest wie sie im JA "arbeiten".
Dass du auch Rechte hast und darauf bestehst, dass sie sich dafür stark machen.

Und immer dran denken: Rutschfeste Schuhe, damit du nicht auf deiner eigenen Schleimspur ausrutschst.

Viel Erfolg wünscht herzlichst

Biggi
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Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.
(J. W. von Goethe)
Alex65
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« Antwort #46 am: 05. Dezember 2011, 08:41:33 »

Wie ist es denn weitergegangen?
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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Sorgerecht (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Frau will mit 4 Kindern zurück nach USA
 
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