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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Zweitpartner (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Familienfeier
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Autor Thema: Familienfeier  (Gelesen 7076 mal)
engelherz
Rege dabei
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 143


« am: 09. Mai 2011, 12:33:07 »


--------------------------------------------------------------------------------
 
Hallo Zusammen

Am Auffahrtswochenende steht uns die Konfirmation vom Neffen meines Mannes bevor.
Für mich wird dies nach 5 Jahren Beziehung mit meinem Mann das erste Fest wo seine Ex auftauchen wird. Sie ist die Patentante des Konfirmanden.
Das ganze wäre ja ersträglich, wenn man da einfach am Sonntag hingehen könnte, sich in die Kirche und ins Restaurant setzen und dann wieder nach Hause.
So einfach wird es uns aber nicht gemacht....

Mein Mann und ich leben 900km von den Schwiegereltern und  Konfirmanden weg, die Ex-Frau meines Mannes 400km.
Das heisst für uns, wir werden mindestens einen Tag früher anreisen und erst am Montag zurück fahren. Genau so wie es die Ex-Frau machen wird.
Wir werden in der Wohnung meiner Schwiegereltern übernachten.
Für die Schwiegereltern steht ausser frage, dass auch Ihre ehemalige Schwiegertochter mit den beiden Mädchen bei Ihnen im Haus werden übernachten können.
Ich kann den Gedanken nicht ertragen, Abends mit den Schwiegereltern, der Ex-Frau und den Kindern an einem Tisch zu sitzen bei Kaffee und Kuchen und über vergangene Tage klöhnen.... Mir stellen sich da die Nackenhaare, zumal ich weis wie gerne meine Schwiergermutter vergangenes aufwärmt.
Im Zimmer neben der Ex-Frau schlafen zu "müssen" kommt für mich schlicht nicht in Frage.

Mit der Familie meines Mannes komme ich ansonsten gut aus, auch wenn ich von meiner Schwigermutter schon sehr direkt zu hören bekam, dass die Ex-Frau meines Mannes einen höheren Stellenwert hat als ich, schliesslich hätte sie Ihnen 3 Enkel geboren und ich hätte mich (So habe ich das verstanden. War jedoch nicht wörtlich gesagt) ins gemachte Nest gesetzt.

Was soll ich nun tun?
Nur wenn ich daran denke schlägt meine chronische Krankheit wieder durch & meine Gesundheit will ich mir wegen Madame bestimmt nicht ruinieren....


-Gehe ich nicht hin, verstehen das weder meine Schwiegereltern (Was für mich nicht schlimm wäre) noch die Kinder (Die das garnicht verstehen könnten das ich nicht dabei bin...)
-Gehe ich hin, weis ich das ich leiden würde & ich unter Umständen einen neuen Schub meiner Krankheit in Kauf nehmen würde.
-Gehe ich hin, suche mir jedoch ein Hotel resp. würde allenfalls auf dem Sofa meiner Schwägerin übernachten
-> Das wäre wohl die Alternative.....

Was mache ich mit der Konfirmation an und für sich?
Zähne zusammen beissen und durch?
-> Kirche, essen und dann mich ausklinken. Spazieren gehen oder etwas Kultur machen. Abend dann wieder ins Hotel / Schwägerin und am nächsten Tag früh nach Hause?


Mein Mann versteht mich zwar etwas, findet aber, ich werde das "schon schaffen".

Die nächsten 3 Jahre stehen noch die Konfirmationen von den drei Kindern meines Mannes an.
Da werde ich auch wiederum das "Glück" haben, 2 mal nach Deutschland reisen zu müssen & dann die komplette Ex-Familienpackung abbekommen und einmal wird die ganze Sippe Ex in die Schweiz reisen müssen zur Konfi des ältesten welcher bei meinem Mann und mir lebt...
Von daher wäre die Light-Konfirmation von diesem Jahr eine Art "Übung" für spätere Feste.

Habt Ihr Ideen wie ich mit solchen Familienfeiern in Zukunft umgehen soll / kann. Schliesslich wird es so Feiern noch ab & zu geben.... 


Wie spricht man dann mit den Kindern darüber, dass man allenfalls nicht am kompletten Fest dabei ist und an einem anderen Ort schläft als gewohnt.
Die sind ja nicht dumm und werden doch merken, dass ich vor Ihrer Mutter "fliehe".


Herzlichen Dank für eure Ideen!
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staengler
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« Antwort #1 am: 09. Mai 2011, 12:43:42 »

Zitat
Die sind ja nicht dumm und werden doch merken, dass ich vor Ihrer Mutter "fliehe".
Das ist der Punkt.
Warum rennst Du vor dieser Person weg? Will sie Dich erdolchen?

Da würde mich schon eher die Aussagen der Schwiegermutter zum Stellenwert einzelner Personen nachdenklich stimmen.
Herabwürdigung mit Ansage würde ich mir nicht gefallen lassen, und dies auch meinem Partner so mitteilen.

Ein "Du schaffst das schon" würde ich dann mit einem klaren Nein beantworten.

Nimm` Dir oder Euch ein Hotelzimmer und gut ist. Auf der Feier muss man sicherlich auch nicht zusammen am selben Tisch sitzen.

Die Sache mit dem "gemachten Nest" wurde mir auch schon vorgeworfen. Mit der Person, die diese Aussage machte habe ich noch nie ein persönliches Wort gesprochen. Und ich werde das auch niemals tun.

Gruß, Michael
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engelherz
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« Antwort #2 am: 09. Mai 2011, 13:11:33 »

Hi

Die Aussagen noch meiner Schwiegermutter lasse ich mal so stehen.
Ich kann je nach Tagesform darüber stehen oder mal auch nicht.
Mein Mann meinte dazu, "Das meint Sie bestimmt nicht so". Gut, wenn er meint...

Auch wenn mein Mann und ich uns ein Hotelzimmer nehmen würden, kämen doch die Fragen der Kinder warum wir dies machen.
Bei Oma hätte es doch genügend Platz für alle zum schlafen.
Was sagt man da den Kindern?
Schliesslich haben wir bisher wenn wir zu Besuch waren immer bei den Schwiegereltern übernachtet...

Ich weis einfach nicht so recht was da auf mich zu kommt mit dem Zusammentreffen der Ex bei den Schwiegereltern....
Findet ein Treffen auf Neutralem Boden statt habe ich damit weniger ein Problem. Aber habe ich das Gefühl, "meine" Familie steht nicht hinter mir, wird es für mich schwierig & ich werde sehr unsicher.

Die Konfirmation an & für sich werde ich schon irgendwie "überstehen".
Im Notfall kann ich mich da auch ausklinken und ne Runde Spazieren gehen oder mir was in der Region anschauen. So Turistenmässig halt.

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« Antwort #3 am: 09. Mai 2011, 13:35:29 »

Zitat
Ich weis einfach nicht so recht was da auf mich zu kommt mit dem Zusammentreffen der Ex bei den Schwiegereltern....
Ich würde an Deiner Stelle meinen Partner hier etwas mehr in die Pflicht nehmen.

Zitat
Mein Mann meinte dazu, "Das meint Sie bestimmt nicht so".
oder
Zitat
ich werde das "schon schaffen".

Deine Reaktion darauf:
Zitat
Gut, wenn er meint...

Du solltest ihm Deine Bedenken und Ängste deutlich zu verstehen geben und eine deutliche Position von ihm einfordern.
Momentan vermittelst Du eher den Eindruck, als würdet ihr um den heißen Brei herumreden.

Und die sache mit einem Hotelzimmer würde ich den Kindern so erklären:
"Wir sind die gesamte Feier beieinander, da schadet etwas Abstand zum Schlafen sicherlich nicht"

Gruß, Michael
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vj
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« Antwort #4 am: 09. Mai 2011, 13:48:36 »

Hi,

Das Gefühl, dass die Familie nicht hinter dir steht, ist sicher belastend...

Würde mir an Deiner Stelle auch ein Hotelzimmer nehmen.
Den Kids ev. die Erklärung geben, dass es mit so vielen Leute bei Oma sicher hektisch wird und ihr ein bißchen Erholung braucht, auch wegen der langen Anreise usw...
Ev. kann man (je nachdem, wie weit die Kinder das schon verstehen) auch sagen, dass du und die Ex euch nicht so unbedingt gut versteht, dass das aber kein Problem ist, aber eben im selben Haus zu schlafen wäre dir unangenehm.

Wir waren in solchen Fällen (Kiddy hat auch schon manchmal gefragt, ob ihre Mutter nicht bei uns übernachten könnte) immer ehrlich und haben klar gemacht, dass die KM und ich keine Freunde sind, dass es aber ok ist, wenn Kiddy z.B. bei ihr im Hotel schläft. Und vor allem, dass ich die KM nicht hasse oder Angst vor ihr habe, sondern einfach nicht ihre Freundin bin und sie auch kaum kenne - dass das aber keinerlei Einfluss auf die Beziehung zwischen Kiddy und ihrer Mutter hat.

Und bei Begegnungen mit der Ex immer den Rat beherzigen: Sei höflich - nicht mehr und nicht weniger.
Du kennst deine Position. Stell dich nicht in den Vordergrund aber versteck dich nicht.
Die Kinder sind die Hauptsache und für den Konfirmanten soll es ein schöner Tag werden.
Zur Not - wie Du schon gesagt hast - einfach mal spazieren gehn. Zwischendurch helfen schon ein paar Minuten Ruhe im Waschraum beim Händewaschen. 

lg
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« Antwort #5 am: 09. Mai 2011, 17:49:02 »

Ich würde einfach ins Hotel gehen - ist die beste Lösung für alle. Es ist einfach so, zu Exen oder neuen Partnern besteht einfach oft (zu Recht) kein gutes Verhältnis. Das man sich toleriert und freundlich ist, sollte selbstverständlich sein. Das man dadurch aber emotional in eine Zwangslage kommt, geht gar nicht.

Auserdem würde ich meinem neuen Partner mal ordentlich was erzählen, wenn ihm Deine Gefühlslage da "egal" ist bzw. ihn mal schön allein zu der Veranstaltung schicken.
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engelherz
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« Antwort #6 am: 10. Mai 2011, 12:00:32 »

Hallo zusammen,

Herzlichen Dank für eure Antworten.

Ich konnte gestern Abend ungestört und in aller Ruhe mit meinem Mann über meine Bedenken zur Konfirmation, resp. zur Übernachtung mit Madame im selben Haus sprechen.
Er versteht meine Ängste voll und ganz. Wir werden nun, sollte Madame bei den Schwiegereltern übernachten, zu seiner Schwester oder in ein Hotelzimmer ausweichen.
Den Kindern werden wir dies wie von straengler und  vj vorgeschlagen erklären.
"Wir sind die gesamte Feier beieinander, da schadet etwas Abstand zum Schlafen sicherlich nicht"
Den Kids ev. die Erklärung geben, dass es mit so vielen Leute bei Oma sicher hektisch wird und ihr ein bißchen Erholung braucht, auch wegen der langen Anreise usw...

Nun werde ich das "Projekt" Konfirmation und Familienfeiern entschlossen angehen.
Ich habe noch 4 Wochen Zeit mich darauf vorzubereiten.
Sehr viel liegt wohl auch an meinem mangelnden Selbstvertrauen der Ex gegenüber.
Ich habe keine Ahnung woher dies rührt, denn diese Unsicherheit verspüre ich nur der Ex gegenüber, ansonsten trete ich im Leben recht suverän auf....
Am Selbstvertrauen arbeiten ist also das Thema in den nächsten Wochen!

Nett und Freundlich bin ich der Ex gegenüber immer, wenn wir zufällig aufeinander getroffen sind. Auf "neutralem" Boden hatte ich bisher diese Unsicherheit auch nie so extrem verspürt wie jetzt, wo es um diese Familienfeier geht. Weis der Geier warum!

Habt Ihr Ideen und Strategien wie ich damit umgehen kann und soll?

Grüsse aus der Schweiz

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Alex65
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« Antwort #7 am: 10. Mai 2011, 12:05:57 »

ICh würde definitiv ins Hotel gehen.

Oder gar nicht mitfahren. Es ist sein Neffe...warum tust Du Dir den Stress an?

LG
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staengler
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« Antwort #8 am: 10. Mai 2011, 12:29:44 »

Servus Engelherz,

Zitat
Habt Ihr Ideen und Strategien wie ich damit umgehen kann und soll?

Also,
Zitat
ansonsten trete ich im Leben recht suverän auf....
wenn das so ist, nutze doch die Familienfeier als Therapiestunde 

Ich denke mal, dass Du schnell merken würdest, dass hier auch nur mit Wasser gekocht wird.
Außerdem stehst ja nicht Du mit der Ex Deines Partners im Mittelpunkt sondern der Konfirmant.

Gruß, Michael
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sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
engelherz
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« Antwort #9 am: 10. Mai 2011, 13:04:46 »

Hi Alex65

Ich tue mir das an, weil es für mich eine Übung ist für künftige Familienfeiern.
Klar, bei dieser Feier könnte ich vielleicht noch kuschen, aber was bringt es mir?
Spätestens bei den Kindern meines Mannes werde ich an der Konfi dabei sein "müssen". Den die würden es nun garnicht verstehen, dass ich wegen Mama nicht an ihre Feier komme.
& mal ehrlich, es kann ja nicht sein, dass ich mich vor (H)exe verstecke. Nicht auf dauer und nicht jetzt.

(Mir selber eben etwas Mut gemacht...)

@straengler
Du hast recht!
Ich habe für mich nur noch nicht erkannt, warum ich vor der Ex kusche....
Denke, wenn ich das erst mal für mich verifiziert habe, warum ich Sie (für etwas Besseres halte?), dann kann ich auch besser damit umgehen.
Habe ich Angst, dass seine Familie Sie lieber mag als mich? (Das Thema "Sie hat mir Enkel geschenkt, du nicht" hat vielleicht doch tiefer getroffen als ich dachte).
Habe ich Angst vor dem "Vergleich" meines Mannes?

Nun, mein "Schlachtplan habe ich zusammengestellt.
Neue Klamotten kaufen 
Frisör 
Maniküre
Diät 
Autogenes Training
Und mein Mann bezahlt mit seiner Kreditkarte, denn er ist im Prinzip Schuld  rofl2
(Einfach, weil Männer immer Schuld sind)  schild_aetsch


Gruss
Andrea
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Alex65
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« Antwort #10 am: 10. Mai 2011, 13:08:18 »

Ich meinte das nicht im Sinne von "verstecken".

Ich bin einfach der Ansicht, man "muss" nicht auf Teufel komm raus als Paar grundsätzlich gemeinsam auftreten.

Wenn man zu etwas keine Lust hat, kann man auch darauf verzichten, das hat m.E. nichts mit Verstecken zu tun.

wieso ist sie eine Hexe?
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« Antwort #11 am: 10. Mai 2011, 13:31:21 »

Hi Alex

Da hast du natürlich recht, man muss nicht überall gemeinsam auftreten.
Für mich steht jedoch der "Üben" -Faktor im Vordergrund. es wird nun mal in Zukunft Termine geben wo ich nicht drum rum komme.

Auf die Familie freue ich mich grundsätzlich. Ich habe nur keine Lust, mit der Ex (Als Joke auch mal mit "H" vorneweg) in der Wohnung meiner Schwiegereltern zu nächtigen.
Den Rest mit der Feier auf neutralem Boden und so, das werde ich schon igendwie hinkriegen....

Vielleicht habe ich auch einfach das Gefühl, die Familie meines Mannes stehen nicht hinter mir, wenn Sie die Ex bei sich in der Wohnung übernachten lassen.
Ist vielleicht so eine Teretoriums-Geschichte oder sowas.....
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« Antwort #12 am: 10. Mai 2011, 13:51:17 »

Hi engelherz,

ich kann dich gut verstehen.

Aber ich würde es auch als Übung für kommende Feste sehen (wobei ja die Frage ist, ob du zur Konfi der Kinder deines Mannes überhaupt eingeladen wirst ;-) ). Übernachten mit der Ex im gleichen Haus muß dabei ja nicht sein. Aber sehs doch als Demonastration: He, da ist seine Vergangheit und ich bin seine Gegenwart und Zukunft.
Was der Rest der Verwandtschaft denkt kann dir eigentlich egal sein. Wenn sie die Ex so sehr mögen ,wirst du das auch durch Nichterscheinen ändern, wenn sie sehen, das du damit gut zurecht kommst und die Ex vielleicht n icht, gewinnst du vielleicht ein paar Herzen ;-)

LG Tina
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« Antwort #13 am: 10. Mai 2011, 14:27:35 »

Hi,

Kann mich Tina nur anschließen - wenn die Ex tatsächlich ein Problem mit deiner Anwesenheit haben sollte, du aber ganz du selbst bist, dann bewirkt das oft ein Umdenken bei manchen Menschen.

(Mein Verhalten bei einem solchen Fest hab sogar die Mutter der Ex dazu gebracht, ihre Tochter zu fragen, was sie denn gegen mich hätte, ich wäre doch ganz nett - die Ex hat geschäumt vor Wut... *kicher*)

Wünsche Dir ganz viel Kraft und Ruhe!

lg
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« Antwort #14 am: 07. Juni 2011, 11:54:05 »

Hallo zusammen

Kurze Information zu unserem Christi Himmelfahrts-Konfi-Wochenende.

Kurz zusammen gefasst:
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt:-)

Kurzfristig hat Madame den Besuch bei den Ex-Schwiergereltern abgesagt. Ihr Lover sei Krank und Sie müsse sich nun um Ihn kümmern.
Die Kinder durften jedoch am Donnerstag zu den Grosseltern fahren. Die beiden kamen mit dem Zug angereist.
So konnten wir mit den Kindern zusammen bei den Schwiegereltern übernachten und hatten zwei schöne Tage mit den Mädchen.
Am Sonntag kam Madame dann zur Konfirmation angereist.

Freundlich begrüsst, ansonsten sind wir uns aus dem Weg gegangen.
In der Kirche nahm Sie mit den Mädchen etwas weiter vorne platz & bei Kaffee & Kuchen resp. dem Essen wurde Sie von meiner Schwägerin gekonnt neben den Konfirmanden / Patenkind gesetzt.
Einzig beim Abschied kam es zu einem kleinen gezicke von Madame, weil die Mädchen mehr beim Vater gesessen sind und gekuschelt haben, und sich die beiden nicht neben die Mama gesetzt haben zum Essen.

Zum Abschied wurden wir dann ignoriert von Ihr aber das sollte uns nicht wirklich stören.

Die Übernachtung war hinfällig, ich beruhigt, die Konfirmation gelungen und mein Mann und ich können uns nun in Ruhe auf die nächsten Familienfeiern einstellen:-)

Danke für eure Ratschläge.

Liebe Grüsse
engelherz
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« Antwort #15 am: 07. Juni 2011, 12:05:53 »

Na siehste - geht doch 

Wenn man es nur immer vorher wüßte, oder?

Hier seh` ich noch ein bisserl Verbesserungspotential:
Zitat
Zum Abschied wurden wir dann ignoriert von Ihr aber das sollte uns nicht wirklich stören.

Es sollte Dich überhaupt nicht mehr interessieren!
Und deshalb eben auch kein bisserl stören sondern nullkommanull

Denk einfach nicht mehr drüber nach.

Gruß, Michael
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« Antwort #16 am: 07. Juni 2011, 13:53:35 »

Moin engelherz,

vielleicht war der "kranke Lover" in Wirklichkeit vielmehr die Erkenntnis, dass Du aufrecht und unverbogen ebenfalls und selbstverständlich anwesend sein wirst. Sich erkennbar NICHT einschüchtern zu lassen (ganz egal, wie es dabei in Dir aussieht), war dann wirklich der beste Ratschlag.

Grüssles
Martin
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When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
engelherz
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« Antwort #17 am: 07. Juni 2011, 13:58:15 »

pssst........


 ..."kranke Lover"...


Das habe ich nur gedacht mad3
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