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vatersein.de - Forum 20. Mai 2019, 17:41:02 *
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Autor Thema: Wieviel Einmischung?  (Gelesen 3990 mal)
Jaydee
Rege dabei
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 197



« am: 06. Mai 2011, 12:34:23 »

Hallo liebe Forengemeinde,

ich bin bei Euch schon lange angemeldet, habe vor ein paar Jahren auch mal ein paar Beiträge geschrieben.

Ich formulier noch mal eben "unsere" Vorgeschichte und komme dann zu meinem "Problem":

Ich habe meinen Mann 2004 kennen gelernt, als er schon zwei Jahre getrennt war. Er hat aus dieser Ehe 3 Kinder (14, 11 und 9 Jahre). Es gab und gibt immer wieder Probleme mit dem Umgang der Kinder und läuft seit Jahren nur so einigermaßen.
Zumindest ist er regelmäßig 1x monatlich, was allerdings nicht ausreichend ist.

Seit der Trennung der Beiden lebt der neue LG (mittlerweile Ehemann) im Haus seiner Ex. Er akzeptiert die Kinder wohl auch, aber drängt sich wahnsinnig in deren Erziehung, wenn er nicht sogar die ganze Erziehung übernimmt. Die KM kann/will sich dagegen nicht wehren. Der Stiefvater entscheidet auch, wann die Kids zu uns kommen können.

Von Anfang an ist die Beziehung zwischen Stiefvater und dem Großen meines Mannes recht verfahren, da der Große immerhin die Erziehung meines Mannes 6 Jahre "genossen" hat und dementsprechend anders reagiert, als sich der Stiefvater das vorstellt  c
Darum gab es schon immer Reibereien, die natürlich jetzt in der Pubertät immer deutlicher werden. Der Große lässt sich halt nicht mehr alles gefallen 

Naja, im letzten August war es dann soweit, dass der Große zu uns ziehen wollte. Nach den Ferien bei uns wollte er einfach da bleiben (die Eltern haben gemeinsames Sorgerecht und ABR). Irgendwie war dann auf einmal doch das JA involviert und der Große wurde "bequatscht", so dass er schlußendlich doch bei der KM und deren Ehemann blieb.

Es folgte eine Mediation vom JA initiiert, in die der ein großzügigerer Umgang erarbeitet werden sollte. Der Stiefvater ging aber von Anfang an in die Gespräche herein, dass eine Änderung nicht in Frage kommt, sondern nur, wenn ich mehr Betreuung übernehme  question
Ich muss dazu sagen, dass mein Mann 24h-Schichten hat und nur einmal im Monat ein komplettes WE (Fr. - So.) frei hat. Deshalb auch der Umgang nur an einem WE im Monat.
Wir hatten zwischenzeitlich mal eine Regelung, dass ich die Kinder an den WEs, an denen mein Mann entweder Freitag oder Sonntag arbeiten musste, die restlichen Tage aber frei hatte, die Kinder entweder Freitag ab 18:00 Uhr abgeholt habe oder am Sonntag um 10:00 Uhr wieder zur KM gebracht habe. Diese Regelung wurde aber auch nach ca. 1 1/2 Jahren von der KM wieder gekippt. Entweder ich hole die Kids Freitags ab 14:00 Uhr ab (ähem, da müsste ich noch arbeiten ...) bzw. bringe sie Sonntags um 17:00 Uhr erst zurück oder die WEs fallen aus.

Nun ja, diese Mediation hat nichts gebracht, die Gegenseite hat es einfach nicht eingesehen, irgendeine Änderung durchzuführen und mein Mann (sorry) hatte nicht genug Ar*** in der Hose um mal auf den Tisch zu hauen und den Umgang mal über's Gericht zu regeln.

Der Große ist in einer Sportart ziemlich gut und spielt auch schon in der U16-Auswahl mit. Er wurde Anfang des Jahres durch einen großen Verein bei einem Sichtungstraining entdeckt und sollte dann ab August/September diesen Jahres dorthin wechseln. Da dies weit weg ist, müsste er dort ins Internat. Natürlich wurde mein Mann mal wieder nicht gefragt, aber daran ist er gewöhnt.

Wie gesagt, wurde/wird er vom Stiefvater immer wieder unter Druck gesetzt, sowohl schulisch als auch sportlich (à la "Wenn du dies und das nicht machst, bekommst Du Handy-, Facebook-, Sport-, etc Verbot"  c). Mit der Anmeldung zum Internat und zu dem neuen Verein wurde er in letzter Zeit dermaßen unter Druck gesetzt, so dass er es nicht mehr aushielt und seit dem letzten WE bei uns ist.

Natürlich freut mein Mann sich sehr und auch ich bin damit einverstanden. Durch den Schichtdienst meines Mannes ist mir klar, dass die Hauptverantwortung an vielen Tagen bei mir liegt. Leider kommt mein Mann überhaupt nicht in die "Puschen". Er hat es bis jetzt noch nicht geschafft dem Direktor der Schule Bescheid zu geben, die KM auf Herausgabe des Ausweises anzusprechen, damit er ihn ummelden kann, für ausreichend Kleidung zu sorgen.
Wir haben zwar einiges hier, weil die KM uns zu Umgangszeiten keine Wechselwäsche mitgegeben hat, aber das ist nicht ausreichend.

GsD haben wir mittlerweile einiges von der KM bekommen, aber nur, weil sich der Großvater des Jungen eingemischt hat. Ansonsten hätte er immer noch nix.
Mein Mann hat noch keinen Kontakt zum neuen Verein aufgenommen (er müsste dringend dort angemeldet werden).

Nur auf meinen Druck hin hat er zumindest einen guten Anwalt kontaktiert. Dort haben "wir" (ich soll auch mitkommen) nächsten Freitag einen Termin.

Nun zu meiner Frage:
Wenn ich meinen Mann machen lasse, geschieht wohl eher nichts  mad Auf der anderen Seite ist es sein Kind und er muss sich nun mal auch um solche Sachen kümmern.
Ich befürchte, dass wenn mein Mann nicht bald loslegt, geht der Große wieder zurück. Abends, wenn mein Mann daheim ist, liegt er nur auf dem Sofa und schaut fern, anstatt wichtige Dinge in die Hand zu nehmen (ja, man könnte auch dem Direx der Schule eine Mail schreiben, wenn man tagsüber nicht zum Anrufen kommt ...)

Aber wieviel soll ich mich einmischen? Mir tut der Große irgendwie leid ... cry_smile

LG

Jaydee
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« Antwort #1 am: 06. Mai 2011, 13:05:04 »

Hi jaydee,

wenn dein Mann es nicht schafft die wichtigsten Dinge in Sachen SEINES Juniors auf die Reihe zu bringen, dann muß er es eben lassen. Dann scheint es ihm nicht wichtig genug zu sein.

Du kannst ihn zwar in den werten Hintern treten, aber gehen muß er alleine. Ist er dazu nicht bereit sind auch dir die Hände gebunden. Denn das bedeutet eigentlich nichts anderes, als das du dann die nächsten Jahre alleinverantwortlich sein wirst, wei ldein Mann sich da sicher nicht ändern wird. Damit machst du aber auch nichts anderes als der Stiefvater.

Klar das dir der Junge Leid tut, aber so lange der Vater nicht in der Lage ist sich um einiges zu kümmern, wird das so einfach nix.

LG Tina
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« Antwort #2 am: 06. Mai 2011, 13:07:58 »

Liebe Jaydee,

Ich kann Dich so gut verstehen...

Aber leider muss ich Dir den Rat geben, den Du hier vermutlich von den meisten bekommen wirst: Es hat wenig Sinn, wenn Du da allzu viel unternimmst...

Vor allem: Du siehst, wie unangenehm (und eigentlich unangemessen) das Verhalten des LG der KM ist und nun willst Du dich auch in den Kampf einmischen?
Dann geht es Zweitpartner gegen Zweitpartner und die leiblichen Eltern lehnen sich zurück und unterschreiben nur noch, was ihr ihnen vorlegt?

Sorry.
So sehr ich Dich verstehe (und das tu ich wirklich): halt Dich zurück.
Denn sonst kämpfst Du und investierst alles, was Du hast und dann kommt eines Tages dein Mann und ist mit all dem gar nicht einverstanden.
Dazu kommt: vor dem JA oder vor Gericht hast Du überhaupt keine Stimme, Du existierst quasi nicht. Dort muss dein Mann alles vertreten und begründen und wenn er da nicht selbst dahinter steht, dann wird das auch keinen Erfolg haben.

Es tut mir wirklich leid, aber so ist die Realität...

lg
vj

P.S.: Tina war schneller...
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Jaydee
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« Antwort #3 am: 06. Mai 2011, 13:39:28 »

Danke Euch Beiden!

Ich hab mir schon fast gedacht, dass ich es so handhaben soll cry_smile
Vor allem: Du siehst, wie unangenehm (und eigentlich unangemessen) das Verhalten des LG der KM ist und nun willst Du dich auch in den Kampf einmischen?
Dann geht es Zweitpartner gegen Zweitpartner und die leiblichen Eltern lehnen sich zurück und unterschreiben nur noch, was ihr ihnen vorlegt?

Ja, das ist es eben. Die Eltern ruhen sich viel zu sehr aus. Die KM traut sich nix gegen den Stiefvater zu sagen und mein Mann meint, dass ich mich mal erkundigen soll  gun

Sorry.
So sehr ich Dich verstehe (und das tu ich wirklich): halt Dich zurück.
Denn sonst kämpfst Du und investierst alles, was Du hast und dann kommt eines Tages dein Mann und ist mit all dem gar nicht einverstanden.

Das Problem ist, wenn ich nichts mache, meint er ich stehe nicht auf "seiner Seite" und "unterstütze ihn nicht"  exclamation_smile Er ist im Grunde seines Herzens wohl auch noch darüber sauer, dass ich mich an den "kurzen" WEs nicht um seine Kinder kümmern wollte. So hätte er diese doch wenigsten 2 von 3 Tagen sehen können.
Meine Meinung dazu: Wenn sich die Eltern nicht einigen können, muss ich es nicht ausbaden.
Wir haben mittlerweile einen 2-jährigen gemeinsamen Sohn, somit hätte ich an diesen Tagen 4 Kinder unterschiedlichen Alters alleine betreuuen müssen. Die Großen sind teilweise sportlich so eingebunden, dass ich diese zum Training und den Spielen hätte fahren müssen. Mit einem 2-jährigen Kind quer durch Oberbayern ...  puzzled

Ich seh schon, ich muss mir ein dickes Fell wachsen lassen.
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« Antwort #4 am: 06. Mai 2011, 14:12:44 »

Hi,

Du kannst ihn ja z.B. unterstützen, indem Du ihn mal auf dieses Forum hinweist. 

und mein Mann meint, dass ich mich mal erkundigen soll
Er ist im Grunde seines Herzens wohl auch noch darüber sauer, dass ich mich an den "kurzen" WEs nicht um seine Kinder kümmern wollte. So hätte er diese doch wenigsten 2 von 3 Tagen sehen können.

Denke, dass da von seiner Seite aus die Rollen irgendwie nicht klar abgegrenzt sind.
Es ist nicht deine Aufgabe, dich um solche Dinge zu kümmern. Wenn Du sie machen magst und Zeit hast, dann ist es toll, wenn Du es tust. Aber wenns nicht geht, dann gehts nicht.
ER muss wissen, ob er sich nun um seinen Sohn kümmern möchte oder nicht.
Und wenn er das will, dann muss er auch was dafür tun.

Und ja, ein dickes Fell braucht man als ZweitpartnerIn auf jeden Fall, sonst geht man zwischen den Fronten schnell kaputt...

Wünsche Dir viel Kraft!

lg
vj
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Horschti
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« Antwort #5 am: 06. Mai 2011, 23:52:29 »

moin,

könnte nicht ein Großelternteil die Fahrten zum Sport absichern? Ich habe auch alle 2 WE´s meine drei Großen und dazu meinen Lütten (knapp 3). Meine LG arbeitet auch jeden Sa. - das ist schon kein Zuckerlecken. Irgendwie kommen alle zu kurz.

Wie kommen denn Die 3 -Großen mit dem Lütten aus (und umgekehrt)? Wie funktioniert ihr so zu sechst? Vielleicht bekommt ihr das ja doch alle 14 Tage hin?

Frag Deinen Mann, warum er sich nicht kümmert. Vielleicht ist er sich einfach nur nicht sicher, ob du mitziehen wirst?
Wäre schon blöd, wenn er diese Chance wieder aus der Hand geben würde - und für den Großen wäre es ein fatales Signal.

Also rauft Euch zusammen.

Gruß Horschti
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Jaydee
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Beiträge: 197



« Antwort #6 am: 09. Mai 2011, 10:20:10 »

Hallo Horschti,

vielen Dank für Deine Meinung!

könnte nicht ein Großelternteil die Fahrten zum Sport absichern? Ich habe auch alle 2 WE´s meine drei Großen und dazu meinen Lütten (knapp 3). Meine LG arbeitet auch jeden Sa. - das ist schon kein Zuckerlecken. Irgendwie kommen alle zu kurz.

Nein, die Mutter meines Mannes (Vater ist schon tot), lebt ca. 70 km entfernt und hat sowieso keinen Führerschein. Meine Eltern wohnen 600 km weit weg.
Somit kämen nur die Großelter mütterlicherseits in Frage, aber die will man ja nicht belästigen ...


Wie kommen denn Die 3 -Großen mit dem Lütten aus (und umgekehrt)? Wie funktioniert ihr so zu sechst? Vielleicht bekommt ihr das ja doch alle 14 Tage hin?

Die Großen kommen eigentlich klasse mit dem Kurzen aus und umgekehrt. Der Kurze freut sich knubbeljux, wenn seine Geschwister kommen. Insgesamt ist die Situation am WE aber doch recht angespannt, weil wir halt immer irgendwie unterwegs sind. Dazu kommt, dass ich den 9-jährigen meines Mannes nicht wirklich leiden kann (sorry, aber ist so). Um den muss mein Mann sich komplett alleine kümmern, ansonsten merke ich, wie immer langsam meine Halsschlagader dicker wird ...  mad3

14-tägig wäre wirklich nur dann möglich, wenn ich die Betreuung an mindestens einem Tag alleine übernehmen würde. Sorry, aber es ist Papa-WE und nicht Jaydee-WE. Da bin ich mittlerweile rigoros. Ich soll mich möglichst nicht zu sehr einmischen - bitte, dann müsste eben die Absprache zwischen den Eltern anders / besser sein.

Frag Deinen Mann, warum er sich nicht kümmert. Vielleicht ist er sich einfach nur nicht sicher, ob du mitziehen wirst?
Wäre schon blöd, wenn er diese Chance wieder aus der Hand geben würde - und für den Großen wäre es ein fatales Signal.
Er weiß, dass ich mitziehe! Ich habe von Anfang an klar gemacht, dass ich nicht im Weg stehe, wenn eines oder mehrere Kinder zu uns ziehen. Und natürlich unterstütze ich ihn (muss ich ja auch - er ist ja teilweise 24h nicht da). Wenn alle Kinder kommen würden, müsste er halt in den Tagesdienst wechseln. Dann hätte er Mo-Fr Arbeitszeiten von 8:00 - 17:00 Uhr und am WE frei.
Warum er jetzt nicht wechseln kann? Dann verdient er weniger und kann den Unterhalt in der Form, in der er ihn jetzt zahlt, nicht mehr leisten. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.

Also rauft Euch zusammen.

Machen wir 
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