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Autor Thema: Fernbeziehung und Kinder auf beiden Seiten  (Gelesen 6982 mal)
Vaka
Rege dabei
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Beiträge: 229


« am: 28. März 2011, 13:02:38 »

Hallo wiedermal,

ich hoffe einfach, daß der eine oder andere den Fall schonmal erlebt hat.
Mein neuer Freund und ich führen derzeit eine Fernbeziehung über 500km, sehen uns  jedes 2. Wochenende ( die Kindfreien)
Er hat einen Sohn (6), Ich bzw. mein Ex und ich eine Tochter (5).
Ich möchte ungern umziehen, da Töchterchen ja dann ihren Papa nicht mehr so regelmäßig sieht.
Bei meinem Freund wäre es aber auch schwer, er hat seinen Sohn alle 14 Tage, da stelle ich mir schon schwer vor dann.

Gibt es hier jemanden, der das auch durch hat?
Ich meine so 1-2 Jahre kann man das schon durchhalten aber eine Perspektive wäre schon schön, um auch mal
die Trennungen leichter zu verarbeiten ...

Katja
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weserfrosch
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« Antwort #1 am: 28. März 2011, 13:12:09 »

Hej Katja......
gerne würde ich dir was aufmunterndes dazu sagen, aber eure Ausgangssituation ist wirklich schwer. Vor allem deshalb, weil die Kids beide ja noch relativ jung sind und dieser Zustand somit noch einige Jahre bleiben wird. Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen, dass ich es damals nicht geschafft habe. Wir haben zwar nur 100 km auseinander gelebt, aber das mit den Kids und den jeweils anderen Elternteilen eben nicht geregelt bekommen. Letztendlich haben wir uns getrennt.
Wenn ihr euch nicht für längere Zeit auf eine Fernbeziehung mit Urlauben etc. einlassen wollt (was ich gut verstehen kann), dann wird früher oder später einer von euch einen Umzug ins Auge fassen müssen. Irgendwo in der Mitte sich zu treffen macht auch nicht wirklich Sinn, dann sind es immer noch 250 km in jede Richtung für die Kids......
In diesem Sinne....trotzdem viel Kraft und Zuversicht
Matthias


PS: wieso finden sich immer mehr Paare auf solche Entfernungen? Geht das heute alles über´s WWW? 
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Und immer immer wieder geht die Sonne auf.....
Vaka
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« Antwort #2 am: 28. März 2011, 13:26:55 »

Hallo,

nein über die Arbeit :-)

Trennung kommt nicht in Frage. So blöd wie es klingt, ich nehme lieber die Liebe mit all ihren Schmerzen in Kauf als Trennung.
Immerhin hatte ich vohrher einen Partner, den ich regelmäßig gesehen habe und war auch unglücklich,
Mein Partner ist schon gewillt zum mir zu ziehen, sogar weg aus seiner Traumstadt Hamburg ins Ossiland aber wir überlegen eben ob
es einen gangbare Lösung für seinen Sohn gibt. Das Fahren wäre ja noch machbar aber eine Wohnung da oben ist ja das Problem.

Na mal sehen.
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weserfrosch
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« Antwort #3 am: 28. März 2011, 13:35:01 »

Hejhej....
vielleicht lässt sich ja mit Familie, Freunden etc. eine Unterkunftslösung finden......
Ein anderes "Modell" hat übrigens eine Freundin von mir praktiziert, die in ähnlicher Situation wie ihr war. Der Freund ist auch zu ihr gezogen und hat sich aber (ok, er konnte das finanziell leisten...) einen Wohnwagen auf einem Dauerstellplatz in der Nähe der alten Heimat  angeschafft. Damit hatte er immer einen Ort, an dem er mit seiner Tochter die Besuchs-WE verbringen konnte, für die Tochter war es eine Art Abenteuer-WE  und für die neue Freundin mit Anhang auch ein WE- und Urlaubsdomizil. Auch ne Lösung....
Gruß
Matthias
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Vaka
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« Antwort #4 am: 28. März 2011, 13:47:15 »

Ja stimmt, irgendwas wird uns schon einfallen

Vll. verändert sich in 1-2 Jahren auch noch bei meinem EX was, Hamburg wäre meine absolute Traumstadt, berufliche
Perpektiven ohne Ende aber ich will meine Tochter auf keinen Fall hier entwurzeln...
Jetzt müssen wir uns erstmal mit Wochenenden, Urlaub über diese Zeit retten wie es aussieht.
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habakuk
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« Antwort #5 am: 28. März 2011, 21:41:40 »

Hallo !

Ich kenne euch ja jetzt nicht, aber alle mir bekannten Fälle einer derartigen Fernbeziehung sind gescheitert.
Klingt hart - ist aber Realität.
Das Problem ist das zu einer richtigen Beziehung oder gar Familie eben auch ein gemeinsamer Alltag gehört. Alle 2 WE treffen, an denen bei der Entfernung ja auch nochmal wieder einige Zeit an Fahrerei drauf geht, ist halt nunmal was anderes.
Ein Jahr hat 365 Tage, bei 'jedem zweiten WE' sind es eben nur 52, das sind 15%. (OK, nehmen wir nochmal 20 Urlaubstage dazu: 72 Tage).
Es kommt einfach der Punkt - und da spreche ich aus persönlicher Erfahrung - an dem man eine klare Entscheidung treffen muss:
Entweder will man eine neue Beziehung / Familie, oder man opfert sich für seine Kinder auf.
Beides in Kombination funktioniert in den wenigsten Fällen - und auf die Entfernung schon eher gar nicht.

Das kann dann letztlich nur jeder für sich selber entscheiden. Abnehmen kann euch das niemand.

Gruß

Habakuk

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nadda
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« Antwort #6 am: 29. März 2011, 09:28:18 »

Hi,

aus eigener Erfahrung würde ich sagen ihr müsst für euch eine tragbare Lösung finden. Zu dieser Lösung gehört auf jeden Fall das ihr euch regelmäßig seht (und da wäre mir jedes zweite Wochenende definitiv zu wenig) und das eure Kinder auch Kontakt  zueinander bekommen.

Wie ihr diese Lösung dann gestaltet bleibt eurer Fantasie überlassen. Wenn du zu deinem Freund  ziehst müsstest du auf  jeden Fall eine tragbare Lösung für dein Kind finden. Mach dir Gedanken welche Umgangsregelungen realistisch sind, mach dem KV ein großzügiges Umgangsangebot für die Ferien und versuch das mit ihm zu regeln. Oder aber Kind geht zu Papa und hat Ferien und Umgang bei dir.

Wenn dein Freund zu dir zieht läuft das ganze Spiel halt andersrum, also auch da muss erst eine gute Umgangsregelung gefunden werden.

Beim suchen nach der guten Umgangsregelung ist es auch interessant mal die Angebote der Bahn zu prüfen. Es gibt (leider furchtbar wenige) ICE Strecken auf denen Kinder ab 6 begleitet durch Bahnpersonal alleine Zugfahren können.

Dann ist es sicher auch interessant die finanzielle Seite zu bedenken bevor einer umzieht. Wer findet wo leichter einen Job, wo habt ihr bessere Wohnmöglichkeiten?

Und dann ist da noch die Frage ob ihr auch beide ganz  neu in der Mitte anfangen könntet und ob ihr dann die Umgangsregelungen für die Kinder leichter regeln könntet.

Wenn ihr beide zusammenbleiben wollt solltet ihr auf jeden Fall anfangen Lösungen zu suchen. Auf Dauer habe ich auch im Bekanntenkreis keine Fernbeziehung erlebt die funktionierte.

LG
Nadda

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Vaka
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« Antwort #7 am: 29. März 2011, 12:38:54 »

Hallo,

nein es soll ja keine Fernbeziehung bleiben aber überstürzen kann man das ja auch alles nicht.

So für ein Jahr geht das schon danach wollen wir natürlich Alltag leben.

Tja Jobtechnisch wäre es für mich in Hamburg wesentlich leichter aber

1. Meine Tochter hat weniger Papa, und die beiden haben momenten sehr viel mehr Umgang als mein Freund und Sohn
2. Habe ich hier Eltern, Familie etc die auch unterstützen - das alles hätten wir dort nicht
3. wird meine Tochter dieses jahr eingeschult.

Wir planen derzeit so, daß mein Freund Mitte nä. Jahr zu mir kommt, er ist Speditionskaufmann, ich denke einen Job wird er auch hier bekommen,
vll. schlechter bezahlt aber dafür sind wir dann ja 2 Verdiener.
Wenn es gar nicht klappt, muss ich eben nochmal nachdenken.
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habakuk
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« Antwort #8 am: 29. März 2011, 12:42:36 »

Hallo !

Es ist euch aber klar das der Punkt "vielleicht schlechter Bezahlt" dann effektiv bedeutet das du für sein Kind/Ex Unterhalt mitbezahlst,
den eine Unterhaltsanpassung nach Unten gibt es de-facto nicht. Nach gängiger Gerichtsauffassung haben sich in D Löhne und Gehälter grundsätzlich nur nach oben zu entwickeln.
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weserfrosch
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« Antwort #9 am: 29. März 2011, 12:42:53 »

Hejhej.....
bei der Aussicht (Zeit), kann man euch nur viel Glück, Ausdauer und Kraft wünschen!!!!  thumbup
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Vaka
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« Antwort #10 am: 29. März 2011, 12:54:00 »

@Habakuk,
naja ich denke Kosten werden eh gerecht geteilt wenn man zusammenlebt,
ich habe nun mal einen Freund mit Vergangenheit das muss ich in Kauf nehmen.
Und wenn er bereit ist auf Dinge zu verzichten sollte ich das auch tun. Im Osten verdient man nunmal meist schlechter als im goldenen Westen.

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brille007
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« Antwort #11 am: 29. März 2011, 14:22:47 »

Moin,

Im Osten verdient man nunmal meist schlechter als im goldenen Westen.
man sollte dabei aber nicht nur auf die letzte Zahl der Lohnabrechnung schauen, sondern auch auf die Lebenshaltungskosten, die damit finanziert werden müssen. In den meisten ostdeutschen Orten dürfte beispielsweise das Mietniveau erheblich niedriger sein als in der Hansestadt Hamburg.

Grüssles
Martin (ebenfalls fernbeziehungserfahren)
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Vaka
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« Antwort #12 am: 29. März 2011, 14:41:40 »

Brille007,

ja mag sein, deshalb werden wir das ja auch in Kauf nehmen ;-)
Wohntechnisch ist es hier jedenfalls besser, zumindest muss man hier nicht für eine Wohnung "anstehen".
Inzwischen sind aber bestimmte Dinge wie weggehen usw. in den Ostdt. Großstäden auch nicht mehr billiger,
aber mein Freund lacht auch ab und an über unsere "süßen Preise" :-)

ich hoffe nur er findet einen Job.

"fernbeziehungserfahren" -> und läuft es bei dir (noch)?
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brille007
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« Antwort #13 am: 29. März 2011, 16:02:45 »

Moin Vaka,

ja mag sein, deshalb werden wir das ja auch in Kauf nehmen ;-)
es gibt viele Situationen, für die man irgendwelche Kröten schlucken muss. Die Sprit- und Telefonkosten, die ich in meine "Fernbeziehung" investiert habe, konnte ich mir auch nirgends wiederholen.

"fernbeziehungserfahren" -> und läuft es bei dir (noch)?
aber ja doch; wir haben vor acht Jahren aus der Fern- eine Nahbeziehung gemacht und vor vier Jahren geheiratet

Wobei ich die Zeit der Fernbeziehung für durchaus hilfreich halte, vergleichbar der Verlobungszeit unserer Grossmütter: Wenn man zu Anfang einer Beziehung gar keine Gelegenheit hat, sich aus Langeweile auf die Nerven zu gehen, sondern jedes Treffen mit Aufwand planen und realisieren muss, spielen im späteren Zusammenleben die legendären "nicht zugedrehten Zahnpastatuben" und die "herumliegenden Socken" wirklich keine Rolle.

Grüssles
Martin
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« Antwort #14 am: 29. März 2011, 18:47:11 »

Hi nochmal,

Fernbeziehung hat auch Vorteile. Man überlegt sich sehr genau ob jemand eine einfache Fahrt von 450 km "wert" ist. Wer sich da nicht absolut sicher ist  zieht das nicht lange durch 

Auf so einer Strecke hat man schnell mal 5 Stunden Zeit um nachzudenken, ich hab da viel gegrübelt. Zu ihm gefahren bin ich trotzdem immer wieder und unserer Beziehung hat es auf keinen Fall geschadet das wir uns da viele Gedanken gemacht haben.

Grade wenn jeder schon eine gescheiterte Ehe hinter sich hat weis man um die eigenen Fehler und weis, was man in einer Beziehung nicht mehr möchte. Dadurch das man in einer Fernbeziehung notgedrungen mehr telefoniert spricht man auch viel miteinander. Auch das denke ich tut sehr gut und führt dann hoffentlich dazu das man die Fehler die man in der vorhergehenden Beziehung gemacht hat hoffentlich nicht mehr macht.
Dafür macht  man dann vermutlich neue 

Drück euch die Daumen das ihr das gemeinsam gut hinbekommt.

LG
Nadda
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