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vatersein.de - Forum 18. April 2021, 07:07:54 *
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Autor Thema: 900,- Euro Selbstbehalt wie kommt ihr damit zurecht?  (Gelesen 9904 mal)
mr999
Rege dabei
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« am: 02. November 2010, 09:56:45 »

Hi,

ich habe habe eine Vollzeitstelle und verdiene ca 1080 Euro/Netto und muß für meinen Sohn jetzt 180 Euro Unterhalt zahlen.
Bis auf den Selbsbehalt von 900 Euro Selbstbehalt wird mir also alles abgezogen
Daher meine Frage wie ihr damit so zu recht kommt? Gibt es noch weitere Väter hier die in der gleichen Situation sind?
Wie kommt ihr finanziell zurecht?
Anbei mal meine monatlichen Ausgaben.

Sämtliche Versicherungen und Absicherungen sind bereits gekündigt.
Miete/warm  ~ 400 Euro
Strom/Telefon/Internet ~ 80 Euro
KFZ Abzahlung 180 Euro
Benzin/Steuern/KFZ-Versicherung ~ 240 Euro

Das sind schon genau 900 Euro, und wovon soll ich essen/trinken usw für den täglichen Bedarf kaufen?
Kann man Mietzuschuß/ALG2 oder sonstiges beantragen? Muß ich zur Tafel gehen? Wie kommt ihr finanziell zurecht?
« Letzte Änderung: 02. November 2010, 09:58:21 von mr999 » Gespeichert
brille007
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Beiträge: 14.784



« Antwort #1 am: 02. November 2010, 10:14:13 »

Moin mr999,

mit 900 EUR im Monat zurechtzukommen ist tatsächlich alles andere als einfach. Wenn jedoch fast die Hälfte davon für's Auto draufgeht, ist das der Posten, über dessen Abschaffung Du nachdenken musst; Du kannst Dir dieses Auto rechnerisch gar nicht leisten.

Grüssles
Martin
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When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Beppo
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KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #2 am: 02. November 2010, 10:16:40 »

Moin,

bei der Relation 1.080,- Netto zu 180,- KU zu 900,- SB scheint die Ursache deines Problems nicht unbedingt der KU zu sein, sondern dein zu geringes Einkommen.

Und immerhin zahlst du mehr als doppelt soviel für dein Auto, wie für dein Kind.
Insofern solltest du vielleicht eher über Möglichkeiten zur Einkommenssteigerung oder Senkung deiner Kfz-Kosten nachdenken.

Gruss Beppo
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Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
mr999
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WWW
« Antwort #3 am: 02. November 2010, 10:17:43 »

Das ist schon das kleinste Auto das es gibt von VW...
Ich brauche es dringend für die Arbeit, Bus-Bahn kostet im Endeffekt fast genau so viel. Habs schon zig mal durchgerechnet.
Kann man Mietzuschuß/ALG2 oder sonstiges beantragen?
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DeepThought
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WWW
« Antwort #4 am: 02. November 2010, 10:43:08 »

Moin,

Kann man Mietzuschuß/ALG2 oder sonstiges beantragen?
Aber selbstverständlich. Und schau dir die Bescheide anschließend sehr genau an!

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Mux
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« Antwort #5 am: 02. November 2010, 11:28:06 »

Hi,

Zitat
Das ist schon das kleinste Auto das es gibt von VW...
Ich brauche es dringend für die Arbeit, Bus-Bahn kostet im Endeffekt fast genau so viel. Habs schon zig mal durchgerechnet.

Rechne bitte noch mal:

Nach Deinen eigenen Angaben gibst Du fürs Auto pro Monat aus:

Zitat
KFZ Abzahlung 180 Euro
Benzin/Steuern/KFZ-Versicherung ~ 240 Euro

So, das sind - Reparaturkosten mal außen vorgelassen - : 420 € pro Monat oder 39 % von Deinem Nettoeinkommen.

Ich bezweifel, dass es Monatstickets für den öffentlichen Nahverkehr gibt, die mehr als 400 € / Monat kosten.
In Berlin zahle ich pro Monat im Abo ca. 70 €. Mein Weg zur Arbeit beträgt ca. 45 km einfach. Mein Auto hatte mich
auch so ca. 450 € im Monat gekostet. Ich habe es abgeschafft, um mehr Geld für den Umgang zu haben.
Und es hat sich durchaus gerechnet.

In Deinem Fall ist es auch die einzige Schraube, an der Du noch drehen kannst.

Lg,
Mux


 




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pai de gemeos
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johannes factotum


WWW
« Antwort #6 am: 24. November 2010, 16:43:10 »

Moin,
Aber selbstverständlich. Und schau dir die Bescheide anschließend sehr genau an!

DeepThought

Da drängt sich mir doch die Frage auf, ob jede Art von Zuschuß, die ja schließlich die verfügbare Masse erhöht, nicht postwendend zu einem höheren Unterhalt führt - zumal hier ja sogar ein Mangelfall vorliegt und nicht mal 100% der DT bedient werden. Also wie gewonnen so zerronnen - links rein, rechts raus ??
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cicero73
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« Antwort #7 am: 24. November 2010, 18:23:27 »

mr999 hat voellig Recht.

Die MindestUnterhalt fuer ein 12-17 Jahriges kind ist €334,-. Wenn Man auch das €184 KinderGeld dazu rechnen, die auch das Kind gehoeren sind €518 mindestunterhalt fuer ein kind.

Aber ein Erwachsene muss, mit €900 SB minus die €360 fuer Miete, NUR mit €540 gut auskommen.

Es ist nicht normal das ein erwachsene hat €540 zum leben und alle kosten zu tragen und ein 12 Jahriges Kind fast gleich so viel aber ohne Kosten.

cicero
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midnightwish
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« Antwort #8 am: 24. November 2010, 19:09:03 »

Nicht ganz cicero,

im Mindestunterhalt sind auch die Kosten für Wohnraum, Nebenkosten, Strom und Wasser mit drin
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
cicero73
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« Antwort #9 am: 24. November 2010, 19:21:03 »

Hallo Midnightwish,

Also ich zahle 3 x KU weil ich 3 Kinder habe! Heisst das dass die Kinder 3 mal so viel strom verbrauchen als 1 kind? Heisst dass 3 mal so viel miete gezahlt wird als mit 1 kind? Heisst das auch dass 3 mal so viel Kleidung, Heizung, usw benoetigt wird als 1 Kind? Aber ich "muss" 3 MAL the voelle Unterhalts zahlen....

Dazu, wenn eben ein teil dass Geld an die Strom, Miete, Heizung usw geht, ist dass nicht ein Vorteil fuer die Mutter? Aber es ist nie in die Trennungsunterhalt oder Ehegattenunterhalt beruecksichtigt.

Was auch noch zu sagen ist, das die Mindesunterhalt enthaellt viele Kosten nichts - z.b. Kindergarten, Schulfarten, Kinderbetreueungskosten usw. Der Vater muss sein Kosten von die €540 finanzieren, muss seine Ausbildung oder weiterbildung selbst finanzieren usw - aber die Kinder nichts! Sie bekommen nochmals von die Eltern dazu bezahlt.

mfg

cicero
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wedi-
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« Antwort #10 am: 24. November 2010, 19:47:18 »

Hi
Der Vater muss sein Kosten von die €540 finanzieren, muss seine Ausbildung oder weiterbildung selbst finanzieren usw.
Stimmt, der Unterhaltspflichtige wird durch das Gesetz gezwungen alles was den zu zahlenden Unterhalt senken könnte zu vermeiden, tut er es trotzdem, werden Ihm fiktive Einkünfte unterstellt.
Möchte er sich nun verwirklichen kann er das nur tun, wenn er den Mindesunterhalt sicherstellt.
D.H. er kann nie umschulen, sich weiterbilden(mit der Konsequenz, das für die Zeit weniger Geld verdient wird)oder sogar studieren.
Es gibt sicher viele die das machen würden, aber aus der Unterhaltspflicht heraus nicht können.

Der Unterhaltsempfänger kann das schon.

Gruss Wedi
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nadda
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« Antwort #11 am: 24. November 2010, 20:13:16 »

Hi,

logisch sind 900€ absolut nicht viel, aber dann muss man ehrlich zu sich selbst sein und ganz brutal rechnen. Auto ist unter Umständen echt notwendig, je nachdem wo man lebt. Aber dann tuts auch ein gebrauchtes für das ich nicht noch Raten abzahlen muss. Gäb es die Möglichkeit in deiner Ecke eine günstigere Wohnung zu bekommen? Es soll ja noch Gegenden in Deutschland geben wo das möglich ist.

Wedi,
der Unterhaltsempfänger kann das schon? Bist du dir da so sicher?
Es gibt sehr viele Unterhaltsempfänger die finanziell absolut knapp da stehen.
Ab gesehen davon habe ich Kinder und möchte mich erstmal um die kümmern, Weiterbildung steht da dann hinten an. Weiterbildung ist einfach auch Luxus wenn man Verantwortung für Kinder zu tragen hat, und Luxus kann man sich halt nicht immer unbedingt leisten.

Das es Ungerechtigkeiten im System gibt ist klar, aber bitte bezieht eure Aussagen doch dann auf das System und nicht auf die Allgemeinheit der Unterhaltsempfänger.

LG
Nadda
deren Nerven heute wohl etwas überreizt sind nach der heutigen "tollen" Gerichtspost ;-)

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« Antwort #12 am: 24. November 2010, 20:19:58 »

der Unterhaltsempfänger kann das schon? Bist du dir da so sicher?
Ja

Gruss Wedi, der gerne 540,- geschweige +-null leben könnte aber nicht mit minus durch Unterhaltszahlungen am M.E. da stehen würde.
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papi74
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« Antwort #13 am: 24. November 2010, 20:23:10 »

Hallo,

Zitat
Aber dann tuts auch ein gebrauchtes für das ich nicht noch Raten abzahlen muss.

Wohl wahr aber auch ein gebrauchtes Auto muss abgezahlt werden und hält nicht 27 Jahre.

Zitat
Es soll ja noch Gegenden in Deutschland geben wo das möglich ist.

Ja sicher gibt es die , jedoch muss man dann die erhöhten Aufwändungen für die Fahrten zur Arbeit usw. gegenrechnen.

Zitat
Weiterbildung steht da dann hinten an

Das kann man pauschal nicht sagen. Oftmals ist man gezwungen sich weiterzubilden um auf der einen Seite seinen Arbeitsplatz zu sichern und auf der anderen Seite auch etwas mehr Geld zu verdienen um dann auch evtl. mehr Leistung zu Verfügung zu stellen.

Zitat
Das es Ungerechtigkeiten im System gibt ist klar, aber bitte bezieht eure Aussagen doch dann auf das System und nicht auf die Allgemeinheit der Unterhaltsempfänger.

Unterhaltsschuldner und Empfänger gehören beide zum System.


Mfg

papi74
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Der Morgen ist immer klüger als der Abend.
nadda
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« Antwort #14 am: 24. November 2010, 20:38:17 »

Och ja,

würde ich das Geld von meinem Ex bekommen das den Kindern als Mindestunterhalt zustehen würde hätte ich sicher ein Problem weniger, aber ich bekomme es nicht ;-)

Trotzdem bin ich der Meinung das Unterhaltszahlungen für die Kinder wichtig sind, klar gehöre ich als Empfänger zum System, nur wie gesagt da gibts Fehler.

Die einen zahlen gar nicht, die andern zahlen total viel, für gleichaltrige Kinder gibts riesengroße Unterschiede im Unterhalt. Alles nicht so fair.

Trotzdem muss sich nach einer Trennung einfach jeder einschränken. Auch ich musste zu allererst Abschied nehmen von meiner privaten Rente, meinen Versicherungen usw. Diese Einschränkungen betreffen beide Seiten, nicht nur eine.

Klar kostet auch ein gebrauchtes Auto Geld, und klar, das hält nicht ewig. Aber Autos sind nun einmal fahrende Sparbüchsen die man sich erstmal leisten können muss. Aus Erfahrung weis ich das ich mir alleine ein Auto nur so lange leisten kann bis die erste große Reparatur kommt, dann krieg ichs nicht  mehr hin. Auch ein Grund aus dem ich ein paar Tausender Schulden hab. Also ist die logische Schlussfolgerung: wer nicht am Hintern der Welt wohnt sollte sich gut überlegen ob es mit öffentlichem Nahverkehr geht. Dummerweise gehts in diesem Land oft nicht, hier in der Gegend komm ich ohne Auto grad mal in eine einzige Richtung weg und das nur mit dem Schulbus ;-)

LG
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« Antwort #15 am: 24. November 2010, 21:18:55 »

Hi
Trotzdem bin ich der Meinung das Unterhaltszahlungen für die Kinder wichtig sind, klar gehöre ich als Empfänger zum System, nur wie gesagt da gibts Fehler.
Och ja, die gibts.Ich meine nicht nur Zahlungen an die Kinder sondern auch an Mutti.
Und sicher sind Zahlungen an die Kinder wichtig.
Trotzdem muss sich nach einer Trennung einfach jeder einschränken. Auch ich musste zu allererst Abschied nehmen von meiner privaten Rente, meinen Versicherungen usw. Diese Einschränkungen betreffen beide Seiten, nicht nur eine.
Und das beschränkt die Unterhaltspflichtigen, die erdachte Einkünfte haben und danach Zahlen müssen, in ihren Zukunftsplänen, wie Weiterbildung oder Studium?
Die Mutter meiner Kinder hat mit meinen Zahlungen jedenfalls alle Türen offen gehabt und genutzt.
Mir wurde und wird jede Chance genommen.

Gruss Wedi


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« Antwort #16 am: 25. November 2010, 05:42:36 »

Mir ist durchaus bewusst, dass es absolut  haarsträubende Unterhaltsberechnungen gibt, bei denen mir die Logik dahinter auch fehlt.
Ich weis nicht, welche Zahlungen du zu leisten hast Wedi, aber ich weis das viele hier unglaublich viel  zahlen müssen. Für mich, und da kann ich wirklich nur für mich sprechen weil ich meine Eltern als Dauerbabysitter hatte, war es nie eine Frage arbeiten zu gehen. Aus diesem Grund habe ich auch nie Ehegattenunterhalt verlangt, und das auch nicht mit einem damals noch 9 Monate alten Kind.
Und wenn man arbeiten geht und den Mindestunterhalt für die Kinder bekommt, kommt man damit auch klar. Zumindest wenn man genügend Stunden arbeitet. In meinem Fall waren das 30 Stunden mit monatelang null Zahlung des Vaters und am Ende UVG (um das ständige Hin und Her halbwegs sinnvoll zu beschreiben ;-) ). Bei 20 Stunden ist das ganze dann schon absolut nicht mehr machbar.
LG
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« Antwort #17 am: 25. November 2010, 08:23:45 »

Hallo liebes forum

Ich würde sagen es wäre gerechter wenn man auch andere Punkte im System berücksichtigen würde, dann könnte auch der Vater sich fortbilden.

Nähmlich, wenn ein neuer Lebenspartner ins Spiel kommt, denn hier bekommt das System die volle Ungerechtigkeit.

Ich selber lebte mit einer geschiedenen Frau zusammen die für sich und Kinder Unterhalt bekam (ist jetzt meine Frau), dadurch hatte man natürlich oft mehr Geld. Dies war mir nie recht und ich bin froh das dieser ungerechte Zustand nicht mehr da ist.

Ich meine wenn jemand einen Lebenspartner hat ( und wenn es nur für diese Zeit ist und er wohnt regelmäßig oder ganz bei diesem Partner) sollte es schon gar nicht sein das man Ehegattenunterhalt erhält aber wie schon gesagt irgenwo in diesem Forum bei diesen Themen verfällt die Emanzipation in eine Leichenstarre.

Ebenso sollte das System prüfen ob Unterhalt wirklich bei den Kindern ankommt oder nicht, komisch holt man eine Katze aus dem Tierheim so muss man über sich einen Besuch von diesen Menschen ergehen lassen ob der Platz fürs Tier angemessen ist.

Bei Unterhaltszahlungen die meist über 1/3 des Nettogehaltes sind hat der Vater kein Recht zu wissen wo das Geld landet, er könnte es ebenso auf die Straße legen.

LG
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« Antwort #18 am: 25. November 2010, 12:09:24 »

Ich selber lebte mit einer geschiedenen Frau zusammen die für sich und Kinder Unterhalt bekam (ist jetzt meine Frau), dadurch hatte man natürlich oft mehr Geld. Dies war mir nie recht und ich bin froh das dieser ungerechte Zustand nicht mehr da ist.
warum hast Du ihr nicht gleich vorgeschlagen, auf dieses Geld zu verzichten, auch wenn es ihr "zustand" - und stattdessen lieber gewartet, bis sich das Problem durch Eure eigene Heirat zwangsläufig von selbst erledigt hat? Womit rechnest Du selbst im Falle eines Scheiterns Deiner aktuellen Ehe, wenn Du Frauen für grundsätzlich alimentierungsbedürftige Wesen hältst?

Ebenso sollte das System prüfen ob Unterhalt wirklich bei den Kindern ankommt oder nicht, komisch holt man eine Katze aus dem Tierheim so muss man über sich einen Besuch von diesen Menschen ergehen lassen ob der Platz fürs Tier angemessen ist.
und wie sollten solche Prüfungen durch das "System" konkret aussehen? Sind wir nicht schon gläsern genug? Wünscht sich wirklich irgendwer irgendwelche Daueraufpasser? Falls ja: Müsste man dann logischerweise nicht auch einen solchen neben jeden Unterhaltspflichtigen stellen, der penibel darüber Buch führt, ob dieser wirklich alles Menschenmögliche tut, um das Maximum an Unterhalt zu erwirtschaften?

Fragen über Fragen...

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Martin
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AnnaSophie
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« Antwort #19 am: 25. November 2010, 12:21:07 »

Hallo ML,

als noch beide Kinder bei mir lebten und wir die 4-Zimmer-Wohnung zu gleichen Teilen genutzt haben habe ich auch als ich mal nachgerechnet habe wofür ich den KU letztendlich ausgebe die Kosten für Wohnung, Strom, Telefon und Hausrat-, Haftpflichtversicherung durch uns drei geteilt. Auto - obwohl ich das im Prinzip nur für die Kinder genutzt habe - nicht berechnet. Dazu kamen dann noch Zusatzverischerungen für die Kinder, Vereinsbeiträge, Busfahrkarten, Kleidung, Freizeitfahrten, Aktivitäten aller Art, Klassenfahrten und Trainingslager. Und Kleidung und Nahrung und Sportbekleidung (im Moment kosten die Turnschuhe für die Große 129 € pro Paar; Stiefel in Gr. 44 habe ich für 85 € bekommen - Mädchenstifel).

Wo der Vater noch nicht so viel Unterhalt gezahlt hat, habe ich von meinem Gehalt jeden Monat mind. 300 € draufgelegt. Und damals habe ich aufgrund der Kinder noch nicht voll gearbeitet. Entsprechend hatte ich keinen Selbstbehalt von 900 € abzüglich Miete für mich. In den Jahren habe ich nur Kleidung gekauft, die ich für die Arbeit brauchte. Für mich persönlich hatte ich keine 50 € im Monat.

Inzwischen sieht das anders aus, aber es geht. Das weiss ich aus Erfahrung. Allerdings hat man dann wenig gesellschaftliches Leben, einfach weil du zu jedem Geburtstag was mitbringst. Und für 10 € bekommt man eben schon Brot, Milch, Butter, etwas Wurst und Käse und 1 Kilo Äpfel.

Sophie
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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Unterhaltsrecht (Moderator: midnightwish)  |  Thema: 900,- Euro Selbstbehalt wie kommt ihr damit zurecht?
 
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