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vatersein.de - Forum 22. August 2019, 00:41:54 *
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Autor Thema: Elterngespräch  (Gelesen 1440 mal)
DieMystiks
(Fast) Eigentumsrecht
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.468


WWW
« am: 11. September 2003, 14:14:06 »

Hallo zusammen,
ich wollte mal schreiben, was sich bei uns so getan hat. Vor unserem Urlaub (Anfang Aug.) hatte Micha das erste gemeinsame Elterngespräch beim Kinderschutzbund. Vorher sind 4 Treffen mit den Kids abgelaufen.
Die KM war wie ausgewechselt. Wie man sie halt im Beisein von Ämtern und Sachberarbeitern kennt. Sie sagte sie sei sehr daran interessiert, daß der Umgang sich normalisiert und dass die Kinder seitdem gut drauf seien, sie würden durchschlafen und nicht mehr einnässen.
Hört sich ja alles für Aussenstehende ganz toll an. Sie vergisst nur, daß sie den Kids das alles eingebrockt hat.
Jetzt finden noch 5 Treffen im Beisein des Kinderschutzbundes statt. Micha hat vorgeschlagen, daß die Kids doch von der KM ins Wartezimmer gebracht werden, damit sie sehen, daß sich ihre Eltern auch anstrengen, die Situation in den Griff zu bekommen. Damit war KM und Kinderschutzbund einverstanden. Schließlich müssen sie später beim nach hause bringen der Kids, sich auch gegenüber stehen.
Auf die Frage, wie die KM sich denn den Umgang hinterher vorstellen würde, sagte sie, sie würde es gerne so stundenweise erst einmal weiterlaufen lassen. also alle 14 Tage 1 Std. Micha sagte gleich, daß er damit nicht einverstanden sei. Damit würde sie nämlich verhindern, daß Micha mit den Kids zu uns kommt, 1 Std. würde  dazu nicht reichen, der Fahrt wegen. Dass sie nicht gleich bei uns schlafen ist uns selbst klar, aber ein paar Stunden alle 14 Tage, dann steigernd, ist doch nicht zu viel verlangt. Der Sachbearbeiter runzelte die Stirn und schaute die KM fragend an. er sagte dann, so weit sei man ja noch nicht, das würde alles beim Abschlußgespräch besprochen werden.
Mir gehen alle Antennen hoch. Sie stellt sich als diejenige dar, die den Kids das alles lieber erspart hätte. Dabei hat sie den Kontakt unterbrochen. Ich glaube sobald der Umgang nicht mehr betreut ist, geht alles wieder von vorne los. Sie hat ohne Ende Wut im Bauch, da Micha sich nichts gefallen lässt. Er klagt im Moment sein Auto beim OLG ein, daß sie nicht rausrückt, sie hat die Räumungsklage bekommen, wegen fehlender Mietrückstände. Für alles will sie MIcha verantwortlich machen und muss aber jetzt sehen, daß es so nicht läuft. Die mündliche Verhandlung wegen der Haftung für die Räumungsklage ist Ende Sept.
Ich glaube ihr den guten Willen nicht. Wir denken es ist eher so, daß sie beim Kinderschutzbund gut da stehen will und alles fängt hinterher wieder von vorne an.
Micha hat ihr bei diesem Elterngespräch gesagt, daß er keine Gespräche über die finanziellen Problemen und die Dinge, die noch anstehen vor den Kids duldet, da ja noch genug anstehen würde. Da grinste sie ihn blöd an und sagte nichts mehr.
Ich glaube sie hat sich schon genau zurecht gelegt, was sie tun wird, wenn der Umgang nicht mehr betreut ist, sondern ohne Zeugen abläuft.
So, das musste ich mal loswerden. Heute sieht Micha seine beiden Mädels, bin gespannt was er heute abend zu erzählen hat. Ich vertröste inzwischen Sohnemann, der es überhaupt nicht versteht, warum er bzw. wir die Mädels nicht sehen dürfen. Ist doch alles shit oder???
Gespeichert

Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
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