Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum,
     Datenschutz
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 25. Juni 2021, 08:58:28 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Seit heute Papa und schon lange Probleme  (Gelesen 5449 mal)
driver
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3


« am: 06. Oktober 2010, 23:51:16 »

Hallo Forum,

ich lese schon eine Weile hier als Gast mit zu diversen Themen die mich interessierten.
Seit heute bin ich Papa einer Tochter und habe mich angemeldet um Rat zu suchen und meine Gedanken mit Menschen zu teilen die das gleiche Schicksal teilen. Denn Probleme gibt es schon lange.
Eigentlich schade wenn man sich als Elternteil schon vor der Geburt gedanken machen muss wie man seine Rechte als Vater durchsetzen muss, aber gut.
Das Leben hält eben viele Überraschungen parat.
Ich bin 26, die Kindsmutter ist 22. Soviel zu den entsprechenden Personen   

Nun zu meiner Geschichte.
Als ich mit meiner meiner Ex zusammen kam hieß es von ihrer Seite aus sie könne nicht schwanger werden. Konnte ich anfangs nicht so richtig glauben.
Aber Besuche beim Frauenarzt in meinem Beisein haben dies bestätigt.
Da wir zusammen wohnten, und umziehen mussten weil die alte Wohnung an allen Ecken anfing zu schimmeln im letzten Winter, kam mir der Gedanke aufgrund eines sicheren Jobs ein Haus zu kaufen. War schon immer mein Traum. Im Dezember fing die Suche an und wir wurden schnell fündig.
Mitte Januar war das Finanzielle geklärt und die Dinge nahmen ihren Lauf.
Anfang Februar kam dann die Nachricht, dass meine Ex schwanger sei. Entbindungstermin sollte der 19.9. sein. Erstmal Verwunderung, weil sie kann ja nicht schwanger werden.
Es war auch kurz die Rede von Abtreibung, aber war schnell wieder vom Tisch.
Anfang März sind wir ins Haus eingezogen. Soweit so gut.
Am 03.05. kam ihr dann in den Sinn sich von mir trennen zu müssen. Die Begründung, ihr wird alles zu viel und bräuchte eine Pause.
In mir die Frage, warum trennt man sich wenn einem alles zu viel wird wenn es doch einfacher erscheint Probleme gemeinsam zu lösen?!
Sie stellte aber nicht außer Frage, dass wir sicher wieder zusammen kommen würden. Aber sie brauche Zeit.
Natürlich beschäftigte mich seitdem die Frage was wohl sein wird wenn unser Kind auf die Welt kommt und wir nicht zusammen sind und ich litt sehr unter der Trennung. Man will was aufbauen und plötzlich steht man in Trümmern.
Aufgrund dessen war ich Anfang Juni im Krankenhaus weil ich nicht mehr konnte und mein Kreislauf mir mitgeteilt hat ich soll mal ne Pause machen.
Wie sich herausstellte hatte meine Ex sehr großes Interesse daran mit jemand anderes, ja es ist ja auch ihr Recht, zusammen zu kommen.
Mich quälte noch im Krankenhaus die Frage warum sie mir sagt wir kommen zusammen und sucht jemand anderes.
Na gut, für mich das Signal loszulassen von ihr aber meine Tochter nicht aus den Augen zu verlieren.

Das bekam meine Ex schnell mit als sie merkte dass ich für sie nicht mehr einfach so verfügbar bin. Auf Fragen wo ich bin und mit wem ich dort bin gar nicht bzw in ihren Augen nur unzureichend antwortete kamen immer wieder Sprüche von ihrer Seite, dass ich meine Tochter nie kennenlernen werde.
Das war in der Vergangenheit schon öfter vorgekommen wenn die Dinge nicht nach ihren Wünschen gelaufen sind. Anfangs bin ich eingeknickt und habe nachgegeben. Irgendwann reicht es. Wenn sie ernsthaft diese Absichten verfolgt wird sie es eh machen, egal wie ich mich zu dem Zeitpunkt verhalten habe.
Natürlich entfernten wir uns zunehmend voneinander. Irgendwie klar wenn man bei allem was Madame nicht passt mit der eigenen Tochter erpresst und unter Druck gesetzt wird. Wir hatten eine zeitlang gar keinen Kontakt.
Aufgrund eines tragischen Zwischenfalls geschah es, dass wir Mitte Juli doch wieder Kontakt hatten. Und es schien so, als hätte das kein Kontakt haben auch was gebracht zu haben. Es ging aber nur circa 1 1/2 Wochen gut. Ich war wieder unterwegs. Sie wollte wissen mit wem. Eine Frage auf die ich nicht antworten muss. Was folgte ist klar. Natürlich wieder Sprüche die Kleine werde ihren Vater nur von Fotos kennenlernen und sie wird alles daran setzen dass ich die Kleine gar nicht, und wenn dann nur unter Aufsicht, sehen darf. Drohte mit Jugendamt, Anwalt und Gericht. Das war Anfang August, kurz nachdem die Rechte der Väter unehelicher Kinder gestärkt wurden.
Und so geschah es dass der Kontakt wieder fast abbrach. Es reichte mir, mal wieder.
Im September suchte sie dann den Kontakt zu mir. Ich war überrascht aber vorsichtig bei allem was ich sagte und tat.
Aber natürlich hielt auch die neue Situation nicht lange an. Sie kam Mitte September ins Krankenhaus mit leichten Wehen.
Bei meinem Besuch stellte sich heraus, dass sie einen neuen hat. Nicht weiter dramatisch in meinen Augen.
Ein wenig ernster wurde die Sache, als es hieß er sei bei der Geburt dabei, und nicht wie die ganze Zeit gesagt, meine Wenigkeit.
Das war ein echter Niederschlag. Sie wusste die ganze Zeit wie gern ich bei der Geburt unserer Tochter dabei sein wollte.

Natürlich machte ich mir daraufhin umso mehr Gedanken über die Zukunft. Da die Rechte der Väter nichtehehlicher Kinder gestärkt wurden beschloss ich das gemeinsame Sorgerecht zu beantragen und wenn nötig, gegen ihren Willen, dies gerichtlich prüfen zu lassen.
In der Vergangenheit, als wir uns gut verstanden, hatte sie dies in einem Gespräch bereits abgelehnt.
Anfang dieser Woche hatten wir wieder Kontakt. Ging mal wieder von meiner Seite aus. Von ihrer Seite kam seit Wochen nix, wenn ich nicht gefragt hätte wie es ihr und unserer Tochter geht.
Sie entgegnete mir, dass ich die kleine so oft sehen darf wie es das Gesetz von ihr verlangt. Wenn ich sie öfter sehen wolle müsse ich mich selber kümmern. Ist ja kein Problem. Der Wunsch besteht meinerseits so viel Zeit wie möglich mit der kleinen zu verbringen. Will sie aufwachsen sehen, die ersten Worte miterleben, die ersten Schritte mit ihr gehen... .
Ich setze sie darüber in Kenntnis dass ich das gemeinsame Sorgerecht beantragen werde, was mir auch auch ohne ihre Zustimmung gerichtlich zugesprochen werden kann.
Darauf entgegnete sie nur noch, dass sie sich nicht mehr melden werde, und wenn ich was wissen wolle ihren Anwalt fragen soll.
Ich erklärte ihr ausführlich dass ich ihr die Kleine nicht wegnehmen möchte oder ihr etwas Böses möchte. Ich will aber der Papa sein der ich sein will, und bei den wichtigen Entscheidungen im Leben unserer Tochter gern mitreden bzw gefragt werden.
Keine weitere Reaktion. Gestern erklärte ich es ihr nochmals und bat sie es stressfrei beim Jugendamt beurkunden zu lassen.
Sie verliert ja dadurch nix, aber ich gewinne ein wenig dadurch.
Heute im Laufe des Tages schrieb ich es ihr in ähnlicher Form nochmals. Abends bekam ich dann eine MMS mit einem Bild von unserer Tochter und der Nachricht dass sie geboren wurde. Sie ließ aber gleich verlauten, dass sie mich nicht sehen will solange sie im Krankenhaus ist.
Ich bedankte mich per SMS und bat sie mir zu sagen wann ich die Kleine sehen kann, natürlich wenn es ihre Gesundheit zulässt. Die Kleine kam per Kaiserschnitt auf die Welt.
Darauf kam von ihr die Antwort dass sie das Sorgerecht nicht freiwillig geben werde und sie nicht davon abgeneigt sei alles übers Jugendamt und Gericht klären zu lassen. Aber sie würde hofft dass wir es auch so geklärt bekommen. Sie sagte ich könne die Kleine nächste Woche sehen wenn sie aus dem KH entlassen wird.
Da sie mit dem Thema anfing versuchte ich meine Gedanken in milde Worte zu fassen um sie nicht unnötig zu belasten.
Ich antwortete dass ich nicht das alleinige Sorgerecht will, sondern das gemeinsame Sorgerecht für unsere Tochter. Und das nicht um sie zu ärgern oder ihr die Kleine wegzunehmen. Einfach nur um der Papa zu sein, der ich sein will. Wir das aber stressfrei später klären sollten. Denn am Ende leidet nur unsere Tochter darunter. Und das ist nicht richtig.
Ihre Reaktion war, wenn mir das so wichtig ist werde ich nur noch vom Jugendamt bzw Gericht hören. Und seitdem nix mehr.
Ich fragte nochmals ob sie mir dann bitte einen Tag nennen würde an dem ich meine Tochter sehen kann, und fragte ob sie mir einen Grund nennen kann warum sie dem gemeinsamen Sorgerecht nicht zustimmt.
Aber nix. Gar nix.
Sie stellt sich also mal wieder stur. Warum?? Na wie so oft weil ich einen Wunsch äußerte der ihr nicht passt. Ich finde es wirklich traurig wenn man versucht dem Vater seiner Tochter so systematisch dem Umgang zu verbieten bzw zu erschweren. Und die Kleine ist gerade mal geboren.
Ich mag gar nicht daran denken wie es noch wird und spiele schon seit längerem mit dem Gedanken der stille Alimentezahler zu sein und mich komplett rauszuhalten. Zum Wohle der Kleinen. Weil meine Ex wird immer wieder versuchen mich mit der Kleinen zu erpressen und mich unter Druck zu setzen wenn ihr etwas nicht passt. Deswegen wird sie dem gemeinsamen Sorgerecht auch nicht zustimmen wollen, und weil sie dann nicht mehr zu jedem Typen den sie gerade mal in Deutschland hat ziehen kann. Was irgendwann sicher auch ansteht, weil ihr jetziger Typ ist nicht von hier.
Aber das ist nicht das was ich will, denn ich will doch einfach nur Papa sein!! Mehr nicht!!

Und ja, ich bereue auch manchmal die Entscheidung damals dem Kind zugestimmt zu haben nachdem ich die Dinge über sie erfahren habe bzw ich nicht so vernünftig war und es habe soweit kommen lassen.
Aber gut, sie und ich haben uns damals für die Kleine entschieden. Und es steht außer Frage, dass die Kleine meine volle Liebe, Aufmerksamkeit und Zuneigung, soweit es zugelassen wird, bekommt.

Ich führte im Vorfeld nach unserer Trennung Gespräche mit Personen die meine Ex kennen oder Menschen die eine ähnliche Situation schon durch haben.
Mir wurde öfter gesagt, dass ich vielleicht anstreben sollte das alleinige Sorgerecht für meine Tochter zu erlangen.
Aber dies gestaltet sich ja nicht gerade einfach.
Wobei es Dinge gibt die gegen meine Ex sprechen.
Sie hat keinen Schulabschluss, keine Lehre, keinen Job, lebt von Sozialleistungen. Brach eine psychologische Behandlung ab die sie aufgrund von Alkoholmissbrauch und einem gescheiterten Selbstmord machen sollte. Desweiteren hörte sie während das gesamten Schwangerschaft nicht auf zu rauchen, rauchte teileweise eine ganze Schachtel am Tag. Mit der Begründung es liege am Stress. In meinen Augen unverantwortlich.
Hinzu kommt dass sie mich bei meinen Eltern und gemeinsamen Freunden als Unmenschen hinstellte und lügen erzählte.
Das lässt mich davon ausgehen, dass sie es bei unserer Tochter auch machen wird sollte sich die Gelegenheit bieten.
Und nicht zu vergessen das ständige erpressen und unter Druck setzen mit unserer ungeborenen bzw jetzt geborenen Tochter und die ständigen Drohungen mir das Umgangsrecht zu verweigern usw.
Ich hingegegen hab Abitur, eine abgeschlossene Lehre, einen sicheren Job und das bessere soziale Umfeld.

Letztendlich wird nur die Zeit zeigen wo die Reise hingeht. Ich werde den Kampf um meine Tochter nicht aufgeben, auch wenn ich sie noch nicht gesehen habe, und die Schwangerschaft so gut wie nicht miterlebt habe weil es mir von meiner Ex verweigert wurde.
Es ist meine Tochter und das wird sie immer bleiben. Und ich werde alles dafür tun dass sie in Frieden aufwachsen kann. So wie sie es verdient hat.
Die Kleine hat eine Mama und einen PAPA. Und den soll sie auch kennenlernen.
Auch wenn sie erst zarte 9 Stunden alt ist, aber sie hat ein Recht darauf.

Hoffe nicht zuviel eurer kostbaren Zeit gestohlen zu haben   

MfG,
Driver










Gespeichert
Weisnich
Gehört zum Inventar
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.972



« Antwort #1 am: 07. Oktober 2010, 08:14:37 »

Hallo Driver,

ich befürchte, dass du dir nicht die beste Frau als Mutter für dein Kind ausgesucht hat. Ich befürchte, die Frau hat mehrere Probleme.

Darum solltest Du dich aber nur begrenzt kümmern; bis auf den Einfluss auf deine Tochter nicht dein Ding.

Ich wundere mich nur darüber, dass Du nicht viel erwachsener reagierst. Was willst du mit deinen "Drohungen" erreichen? Ziele setzt man anders um.

Ich weiss jetzt nicht, wie es finanziell bei dir aussieht. Du wirst bald von der Arge zu KU / BU aufgefordert werden. Dazu kommen weitere Kosten falls Du einen Rechtsanwalt einschalten musst.

Als erstes solltest Du klären, ob deine Tochter auch eine Tochter von Dir ist. Das geht legal mit Zustimmung der Beteiligten oder auch ohne deren Zustimmung im Ausland. Diskussionen hierzu findest du per Suche.
Dann kannst Du deine Vaterschaft beurkunden und damit hast Du das Recht, Umgang einzufordern und das GSR zu beantragen.

Für den Anfang höre einfach auf, rumzudaddeln und fang an Fakten zu schaffen.

Und falls Du dich richtig in das Unglück stürzen möchtest, versuche mal wieder etwas mit ihr anzufangen.

Gruß,
Michael
Gespeichert
driver
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3


« Antwort #2 am: 07. Oktober 2010, 08:26:00 »

Dass es sicher nicht die beste Mutter für meine Tochter ist, ist mir auch klar geworden.
Liebe macht blind. Ich weiß, es ist keine Entschuldigung den Kopf auszuschalten.

Vaterschaft für die Kleine hatte ich im Vorfeld schon anerkannt. Sicher werden jetzt einige sagen, ein Fehler.

Hab gestern auch noch reichlich überlegt wie es weitergeht und hab fleißig hier im Forum gelesen.
Ich werd erstmal die Füße still halten und abwarten was auf mich zukommt.
Wenn ich die Kleine ohne Probleme sehen kann wann ich will hab ich damit auch kein Problem, auch ohne GSR.
Weil jeder Streit bzw jede Auseinandersetzung wird auf dem Rückem der Kleinen ausgetragen. Dafür wird schon jemand Sorgen.

Dass irgendwann Unterhaltsforderungen ihrerseits auf mich zukommen ist mir auch klar.

Ganz untätig war ich im Vorfeld auch nicht, und hab eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen die auch schon wirksam ist.
Man konnte ja damals schon ungefähr abschätzen in welche Richtung das ganze läuft.
Gespeichert
Beppo
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 15.590


KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #3 am: 07. Oktober 2010, 08:28:25 »

Ganz untätig war ich im Vorfeld auch nicht, und hab eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen die auch schon wirksam ist.

Nur nicht in Familiensachen.
Das haben die eigentlich ausgeschlossen.
Lies mal das Kleingedruckte.

Gruss Beppo
Gespeichert

Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
brille007
(Fast) Eigentumsrecht
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 14.784



« Antwort #4 am: 07. Oktober 2010, 13:27:33 »

Moin driver,

auch wenn Du das in Deiner aktuellen Begeisterung offenbar ein wenig ausblendest, auch von meiner Seite die Frage: Woher nimmst Du die Sicherheit, tatsächlich der Vater dieses Kindes zu sein? "Ich glaube es eben" oder "ich kann mir nicht vorstellen, dass..." sind in diesem Kontext keine Argumente: "Glauben" kann man in der Kirche; und die Diskrepanz zwischen "nicht vorstellen können" und der Realität merkst Du ja gerade selbst. Sicher ist: Du bist vor allem ein durchaus lukrativer Unterhaltszahler.

Und nein: Für familienrechtliche Auseinandersetzungen sind RS-Versicherungen üblicherweise gerade NICHT vorgesehen.

Grüssles
Martin
Gespeichert

When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
driver
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3


« Antwort #5 am: 07. Oktober 2010, 13:34:43 »

Nur nicht in Familiensachen.
Das haben die eigentlich ausgeschlossen.
Lies mal das Kleingedruckte.

Gruss Beppo

Familienrecht ist mit drin. Hab ich drauf bestanden   
Und da ich alles bei einer Versicherung hab, und meinen Versicherungsmenschen gut kenne war das auch kein Problem.

Aber wie ich schon schrieb mal schauen wo die Reise hingeht.
Die Kindesmutter zeigt sich momentan ganz versöhnlich was den Umgang angeht.
Bin ich sehr froh drüber und werde nix unternehmen was sich negativ darauf auswirkt.
Gespeichert
ulliberne
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 876



« Antwort #6 am: 07. Oktober 2010, 13:46:29 »

Familienrecht ist mit drin. Hab ich drauf bestanden 

moin,

dann sag doch mal bitte, welche gesellschaft das ist und die genaue tarifbezeichnung!
das interessiert mich nämlich durchaus (und sicher auch noch einige andere)!

danke und gruß
ulli
Gespeichert

ein mann geht nicht unter wenn er nicht will,
wehre dich, schlage dich, halte nicht still.....
(fritz grasshoff)
summer_69
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 16


« Antwort #7 am: 07. Oktober 2010, 15:14:47 »

Hallo zusammen,

hier gibt es so was.

http://www.arag.de/angebote-und-beratung/recht-und-haftung/unterhalts-rechtsschutz/abschlussinfo/

Allerdings mit einer Wartzeit von einem Jahr.

Grüsse
summer_69
Gespeichert
midnightwish
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 10.099



« Antwort #8 am: 09. Oktober 2010, 21:11:19 »

Hi,

Was bedeutet Wartezeit von 1 Jahr? Ab Versicherungsabschluß mußt du 1 Jahr warten bis du sie in Anspruch nehmen kannst? Und was, wenn die KM sofort auf BU/KU besteht? Bzw. die Versicherung erst greift, wenn du nicht schon bei Versicherungsabschluß vom möglichen Versicherungsfall ausgehen mußtest?

Wie ich sehe deckt sie nur den Unterhaltsteil ab.

Für alle anderen Familienrechtlichen Dinge, wie ABR, SR, Umgang etc. kommt die Versicherung auch nicht auf. Da bsit du dann wieder in der Zahlpflicht für deinen RA.

Von daher würde ic hdiese Art versicherung nicht ganz so rosig sehen wie du

Gruß TIna
Gespeichert

Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
summer_69
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 16


« Antwort #9 am: 10. Oktober 2010, 08:58:22 »

Hallo Tina,

Zitat
Was bedeutet Wartezeit von 1 Jahr? Ab Versicherungsabschluß mußt du 1 Jahr warten bis du sie in Anspruch nehmen kannst? Und was, wenn die KM sofort auf BU/KU besteht? Bzw. die Versicherung erst greift, wenn du nicht schon bei Versicherungsabschluß vom möglichen Versicherungsfall ausgehen mußtest?

Ja, bei Rechtsschutzversicherung, ist es i.d.R. üblich, daß es eine Wartezeit gibt.

Zitat
Für alle anderen Familienrechtlichen Dinge, wie ABR, SR, Umgang etc. kommt die Versicherung auch nicht auf. Da bsit du dann wieder in der Zahlpflicht für deinen RA.

Sorry, falscher Link. Das gibt es dann hier.

http://www.arag.de/angebote-und-beratung/recht-und-haftung/ehe-rechtsschutz/


Zitat
Von daher würde ic hdiese Art versicherung nicht ganz so rosig sehen wie du

Davon war nicht die Rede. Ich wollte nur auf die Frage von Ulli eingehen. Ob die Versicherung das hält, was sie verspricht, steht auf einem anderen Blatt, wenn mann dann so etwas im Kleingedruckten findet.

Beim Rechtsschutz in Ehesachen gilt eine Wartezeit von drei Jahren.


Grüsse und eine schönen Sonntag
Summer_69
Gespeichert
midnightwish
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 10.099



« Antwort #10 am: 10. Oktober 2010, 09:27:40 »

Hi summer,

das sind 2 verschiedene Dinge.

Das eine Unterhalt, die kann man auch ledig abschließen, umfasst dann aber keine SR-, Umgangs und sonstigen Dinge, sondern rein das finanzielle.

Das andere ist Ehefolgen. Diese gibt es nur für Ehepaare und scheint dann einiges zu regeln.

Tina
Gespeichert

Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
brille007
(Fast) Eigentumsrecht
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 14.784



« Antwort #11 am: 10. Oktober 2010, 10:33:34 »

Moin,

ich habe trotzdem noch nicht verstanden, welche Risiken diese RS-Versicherung genau abdecken soll. Der "Ehe-Rechtsschutz" greift nicht, weil die Protagonisten gar nicht verheiratet sind. Und auf die beispielhaft genannten Fälle wie
Zitat
Hier könnte es Streit geben. Beispielhafte Konfliktfälle, in denen wir Sie unterstützen
    * Das Sozialamt fordert von Ihnen Unterhalt für die Unterbringung Ihrer Eltern im Altenheim.
    * Ihr Kind möchte Unterhalt für eine weitere nicht mehr erforderliche Ausbildung haben.
    * Sie sollen wegen einer angeblichen Vaterschaft Unterhalt zahlen.
ist sie auch nicht anwendbar, denn in solchen Fällen kann man darüber streiten, ob eine UH-Pflicht dem Grunde nach überhaupt besteht. Aber bei erwiesener Vaterschaft besteht diese UH-Pflicht ja unstrittig und ist nach dem Einkommen des UH-Pflichtigen auch leicht zu berechnen. Streiten kann man höchstens über die Einstufung bzw. Anerkennung abzugsrelevanter Positionen. Dieses Kostenrisiko ist leicht überschaubar; insofern ist eine solche Versicherung vor allem ein gutes Geschäft für den Anbieter...

Grüssles
Martin
Gespeichert

When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
schneckenpapa
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3


WWW
« Antwort #12 am: 10. Oktober 2010, 21:28:24 »

Hallo driver,

willkommen im "Club". Ja, ich habe Deine Geschichte gelesen und sie war nicht langweilig. Wieder mal eine andere Variante einer Trennungsgeschichte. Liebe macht blind, auch hier wieder zu finden. Wenn das alles so stimmt, wie es hier steht - und ich nehme das an - dann wirst Du schlicht gesagt einfach nur benutzt. Und erpresst. Mit dem Mittel, wo Druck auf Dich ausgeübt werden kann: Deine (vermeintliche) Tochter. Ich will Dir nicht zu nahe treten oder Dich verletzen: ist Dir bereits in den Sinn gekommen, daß Du nicht der biologische Vater bist? Vielleicht ist es nun doch ein Anderer, der lange nicht so gut situiert ist wie Du, der nichts hat ... - Dann spiele "sozialer Vater". Die ersten Hürden deuten sich an! Und da gibt es auch noch den juristischen Vater, der mitsprechen darf, das gemeinsame Sorgerecht hat, vielleicht sogar noch Mitsprache beim Aufenthaltsbestimmungsrecht. Was wäre, wenn Deine ExFrau plötzlich wegzieht? Ich kenne da an so einige Fälle ... Zitat aus DEV ("Der entsorgte Vater", Film von Douglas Wolfsperger): "Frauen sind nicht von dieser Welt. Am liebsten würde ich sie alle auf den Mond schiessen...". Ich gebe hier nicht meine Meinung wieder, nur fällt mir das spontan dazu ein. Vielleicht redest Du in einigen Jahren so.

Meine Empfehlung: lasse Dich nicht hinhalten. Schaffe Fakten. Beantrage das Sorgerecht. Ermittle den KU und evtl. auch den BU (Deine ExFrau weiss garantiert davon, was sie beantragen kann, hat vielleicht schon genauer Erfahrung, wie der "Amtschimmel" wiehert).

Tut mir leid, wenn ich so rede. Aus eigener Erfahrung kenne ich inzwischen Vieles nur zu gut. Aussagen werden revidiert, relativiert, geleugnet oder so zurechtgebogen, daß es wieder "passt".

Kurz und knapp (sorry für den Ausdruck): "Lasse Dich nicht verarschen!"

Ich wünsche Dir Kraft, Gleichmut und auch Glück.

Und: eine Partnerin an Deiner Seite, die Dich liebt (und das mit Allem, was Dich ausmacht. Ja, so etwas gibt es wirklich, bei mir hat es auch einige Jahre gebraucht, da trafen wir uns zufällig. Welch ein Unterschied zu früher!).

Gruß schneckenpapa

Gespeichert

merke: träume es, tue es, und du schaffst es!
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Deine Geschichte (Moderatoren: midnightwish, Malachit)  |  Thema: Seit heute Papa und schon lange Probleme
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC

Wer ist Online

www.pragmaMx.org
Alle Mitglieder: 15 327
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 2
Mitglied(er) online: 4
Gäste Online: 103

Bitte registriere Dich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzt Du den vollen Funktionsumfang dieser Seite.


Werbung

Der entsorgte Vater
Der entsorgte Vater auf DVD




www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2021 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team