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Autor Thema: Selbstbehalt bei neuer Heirat  (Gelesen 5216 mal)
mikkian
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Beiträge: 75


« am: 10. Juni 2010, 07:43:28 »

Ich habe mal nen bisschen im www gestöbert und bin dort auf diese Seite gestoßen:

http://www.scheidung-online.de/selbstbehalt.html


Dort heißt es im letzten Satz:

Ist der /die Unterhaltspflichtige erneut verheiratet und hat er/sie in der neuen Ehe die Rolle des Hausmanns/Hausfrau übernommen, so ist gar kein Selbstbehalt zu berücksichtigen. Beispiel: die Mutter ist ihren Kindern aus erster Ehe unterhaltspflichtig. Sie heiratet erneut und bekommt ein weiteres Kind. Deshalb geht sie nur noch einem 325,- Euro-Job nach und betreut im übrigen ihr neues Kind. Ihr steht kein Selbstbehalt zu, das heisst sie muss die 325,- € für den Unterhalt ihrer ersten Kinder einsetzen.


Für mich aktuell ja interessant aber sicherlich auch für viele andere.

Heißt das doch das auch eine Hausfrau die einem Minijob nachgeht leistungsfähig ist.

Die Mutter meines Jungen hat solch einen Minijob. Dann darf sie diesen jetzt auch nicht einfach kündigen oder?
Mir wurde immer gesagt wenn ich schuldhaft Arbeitslos werden sollte müsste ich trotzdem weiter zahlen (für KU auch kein Problem, ich war immer bereit zu zahlen).

Ich denke zwar das es auch immer auf das Einkommen des dann aktuelllen Ehemannes ankommt, aber in meinem Fall ist dieser Beamter im gehobenen Dienst also kann ich mir nicht vorstellen das es funktioniert wenn die sich "arm" rechnen lassen würden.
Andererseits gehe ich nun auch davon aus das die Mutter alles versuchen wird das der Junge wieder zu ihr zurück kommt.

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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #1 am: 10. Juni 2010, 12:35:26 »

Hi mikkian

Diese von Dir erwähnte Seite gibt keine Quellenangaben an. Solche pauschalen Aussagen sind leider völlig ungeeignet für die eigene Erkenntnis. Konplett ausgeblendet wird z.B. das Alter des zu betreuenden Kindes. Doch am spannensten bleibt die Grundlage dieser (und weiterer dortiger) Behauptung(en). Doch davon keine Spur.

Letztens war hier ein ähnlicher Fall. Da hatte ich so agrumentiert, dass der Bedarf dieser KM über das Haushaltsgeld vom EM gedeckt sein muss, damit ihr Taschengeldanspruch für ihre KU-Pflichten eingesetzt werden kann. Der Mindestbedarf in der Ehe wird i.d.R. mit 800€ angesetzt. Es gibt auch hier keine einheitliche Rechtssprechung. Das OLG Hamm versteigt sich sogar dazu, eine überobligatorische Beschäftigung durch die Hintertür wieder einzuführen, welche eigentlich mit der UH-Reform 2008 Vergangenheit sein sollte. Das in unmittelbarer Nähe sich befindende OLG Düsseldorf z.B. sieht das gegensätzlich.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
mikkian
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« Antwort #2 am: 10. Juni 2010, 21:29:51 »

So, so....

Mal umgekehrt: Der leibliche Vater heiratet erneut und aus dieser Ehe geht ein Kind hervor. Würde dieser Vater sich entscheiden zu Hause beim Kind zu bleiben bzw. einen Mini- oder Teilzeitjob auszuüben dann müsster dieser Vater sicherlich genauso viel Unterhalt an sein Kind aus erster Ehe zahlen wie als wenn er Vollzeitbeschäftigter wäre.

Wo bleibt denn da die Gerechtigkeit???
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wedi-
_wedi
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« Antwort #3 am: 10. Juni 2010, 21:36:30 »

Hi mikkian
wo bleibt denn da die Gerechtigkeit???
Deswegen sind wir ja hier.

Gruss Wedi
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brille007
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« Antwort #4 am: 10. Juni 2010, 21:39:26 »

Moin,

Würde dieser Vater sich entscheiden zu Hause beim Kind zu bleiben bzw. einen Mini- oder Teilzeitjob auszuüben dann müsster dieser Vater sicherlich genauso viel Unterhalt an sein Kind aus erster Ehe zahlen wie als wenn er Vollzeitbeschäftigter wäre.

Wo bleibt denn da die Gerechtigkeit???
das ist schon ok so und keineswegs "ungerecht". Wenn dieser Vater bereits ein unterhaltsberechtigtes Kind hat, kann er sich möglicherweise kein zweites leisten. Zumindest nicht mit dem Verweis auf ein "Recht", jetzt erst einmal zum Kinderhüten zuhause bleiben zu wollen und den Unterhalt vorübergehend oder ganz auszusetzen. Wer sonst sollte in dieser Zeit für die Kohle für Kind 1 sorgen?

Wenn ich zwei Kinder habe, kann ich mir meist auch keinen Porsche (mehr) leisten. Die Allgemeinheit wird mir auch keinen bezahlen. Das hat aber nichts mit "Gerechtigkeit" zu tun. Man nennt es "die normative Kraft des Faktischen".

Grüssles
Martin
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When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
mikkian
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« Antwort #5 am: 10. Juni 2010, 22:06:45 »

Damit ist aber auch klar das ein Mann der bereits ein Kind hat und nicht dementsprechend verdient kein weiteres Kind haben kann.
Das empfinde ich z.B. als ungerecht und war auch lange ein Thema bei mir und meiner LG. Klar war sicherlich das ich für meinen Sohn aus erster Ehe immer zahle, aber dann war auch genauso klar das ich mit meiner neuen Partnerin kein Kind haben kann.
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brille007
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« Antwort #6 am: 10. Juni 2010, 22:13:57 »

Moin,

Damit ist aber auch klar das ein Mann der bereits ein Kind hat und nicht dementsprechend verdient kein weiteres Kind haben kann.
Das empfinde ich z.B. als ungerecht und war auch lange ein Thema bei mir und meiner LG. Klar war sicherlich das ich für meinen Sohn aus erster Ehe immer zahle, aber dann war auch genauso klar das ich mit meiner neuen Partnerin kein Kind haben kann.
wenn Deine Einkommenssituation sich nicht optimieren lässt, ist das möglicherweise so, ja. Möglicherweise würde Dein Unterhalt für Kind 1 sinken, wenn Du ein weiteres Mal Vater wirst, aber das sind vielleicht 30 EUR pro Monat. Oder Deine Partnerin und Du müsstet eben beide arbeiten gehen.

Dieselbe Situation, die Du jetzt beklagst, haben aber auch ganz "normale" Familien: Für ein Kind reicht die Kohle; für zwei eben nicht. So ist das Leben. Es gibt nun einmal kein Menschenrecht auf unbegrenzte Fortpflanzung; auch nicht nach Trennung und Scheidung. Wer's nicht glaubt, landet schnell an der Armutsgrenze.

Grüssles
Martin
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mikkian
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« Antwort #7 am: 10. Juni 2010, 22:22:43 »

Ja stimmt schon Brille.

Aber ich glaube ich hab ne ziemlich einseitige Sicht auf diese Dinge, für meine EX war ich immer nur der Geldesel.
Und mit den meisten Forderungen an mich ist sie auch noch durch gekommen.
Ich musste ihr z.B. bis 2 Monate vor ihrer erneuten Heirat Unterhalt zahlen, das ganze insgesamt 7 Jahre lange.
Und obwohl meine Partnerin auch arbeiten geht, beginne ich mich jetzt erst nach 2 Jahren so langsam wieder finanziell zu erholen.
Ich könnte jetzt noch so ein paar alte Geschichten raus kramen, wie sie mir mein Umgangsrecht mit dem Kind erschwert hat und, und, und...
Aber ich will nicht alte Wunden wieder aufreißen....

Sieht ja momentan recht gut für mich und den Jungen aus 

Wenn wir nur die mündliche Verhandlung schon hinter uns hätten...
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Galant
Schon was gesagt
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Beiträge: 22


« Antwort #8 am: 12. Juni 2010, 23:22:51 »

Moin,
das ist schon ok so und keineswegs "ungerecht". Wenn dieser Vater bereits ein unterhaltsberechtigtes Kind hat, kann er sich möglicherweise kein zweites leisten.

und wenn zweites  Kind schon geboren ist - was sollen wir dann tun?
das Kind konservieren und bis bessere Zeit auf Regal stellen?  c
Gruß
Galant
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82Marco
Globaler Moderator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4.131



« Antwort #9 am: 14. Juni 2010, 09:13:52 »

Servus Galant!
Nicht nur ich bin hier der Meinung, dass man(n) sich Familie und Kinder leisten können muss, auch wirtschaftlich.
Darunter zählen auch die Möglichkeiten und Mittel, die ich oder wir (mit meiner Frau) selbst in der Hand haben, um unsere Familie(n) mitsamt unserer Kids aus erster Ehe durchzukriegen.
Hätten wir bei unseren Überlegungen, ob wir ein gemeinsames Kind haben wollen, festgestellt, wir schaffen das nicht ohne Hilfe Dritter (egal, ob Elterngeld, ergänzendes ALGII oder was weiss ich was), gäbe es unseren Sohn heute mit Sicherheit nicht.
Diese Überlegungen sollte man anstellen, bevor ein Kind gezeugt wird, nicht danach ... Familienplanung beginnt im Kopf, nicht ca. einen Meter tiefer.

Grüßung
Marco
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