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Autor Thema: Volljährigen Unterhalt mit Titel  (Gelesen 10509 mal)
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #25 am: 29. Januar 2010, 10:12:24 »

Hi

Zitat
In seiner letzten Mail sagte er nur, dass er sich für meine Lehrstellenanzeigen (die ich ihm gemailt hatte) bedankt - er aber andere Interessen habe.
M.E. eine Steilvorlage für eine EA auf Vollstreckungsschutz aus dem Titel, im Zusammenhang mit einer Abänderungsklage. Wie ist denn die persönliche Auffassung eures RA zu der Angelegenheit insgesamt als auch zu der jetzigen Vorgehensweise?

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Kimba
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« Antwort #26 am: 29. Januar 2010, 15:51:47 »

Hi Ihr Lieben,

Danke für Eure Antworten. Aber ich denke ich rufe jetzt gleich mal beim Anwalt an.

@Michael,
die Finanzierung ist durch ... aber ich denke an Anwaltskosten, Gerichtskosten und ja auch an die Unterhaltsforderung. Klar hätte ich die paar Mark auf Seite, aber wenn dann was kaputt geht wie Auto o.ä., dann steht man schon ganz schön deppert da. Mache mir halt so meine Gedanken

Wünsche Euch ein schönes Wochenende!!!!

LG Sandra
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Kimba
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« Antwort #27 am: 02. Februar 2010, 15:48:23 »

Hallo Ihr Lieben,

so, unser Anwalt hat nun erstmal den "angeblichen" Titel angefordert. Außerdem will er im Schreiben des gegnerischen Anwaltes noch wissen, was denn Sohnemann jetzt macht!!!!!

Bin mal gespannt was dabei rauskommt und wie es weitergeht. Er hat eine Frist bis zum 08.02. gesetzt - na ja: Noch 6 Tage!!!!!! Drückt uns mal bitte lieb die Daumen.

Ich verstehe solche Kinder und auch die meisten Exfrauen nicht. Ich glaube nicht, wenn ich in so einer Situation wäre, dass ich mich mit meinem Expartner/Vater so streiten würde. Mir tun die Väter richtig leid, die so furchtbar ausgenommen werden. Das sie Unterhalten zahlen müssen ist ja ok - aber alles was darüber hinaus geht (mehr Unterhalt, Klagen, bsöe Worte usw.) finde ich sehr schlimm.

Aber vielleicht habe ich einfach nur ein sonniges Gemüt  mad3

LG Sandra
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staengler
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« Antwort #28 am: 02. Februar 2010, 15:52:21 »

Zitat
Aber vielleicht habe ich einfach nur ein sonniges Gemüt 

Gut, dass es solche Menschen wie Dich gibt...

Wir drücken die Daumen, und sind auf weitere Berichte von Dir gespannt!

Gruß, Michael
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sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
brille007
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« Antwort #29 am: 02. Februar 2010, 17:49:40 »

Moin Kimba,

möglicherweise hat die Gesamtheit der Anwälte längst festgestellt, dass man sich auf diese Weise die Kundschaft der Zukunft sichert. Wenn schon Legionen von Nachbarn sich nicht mehr beim Bier über'n Zaun unterhalten, sondern nur noch per Anwalt verkehren, macht es sicher Sinn, auch Jugendliche dazu zu motivieren, ihre getrennt von ihnen lebenden Eltern am besten nur noch per Anwalt anzusprechen anstatt ihre Bedürfnisse und Probleme einfach einmal erwachsen und persönlich mit Sätzen zu artikulieren, in denen auch Worte wie "Bitte" und "Danke" vorkommen. Die "das steht mir zu"-Ellbogengesellschaft hinterlässt da einfach ihre Zeichen.

Ich habe meinem Sohn, als er mir in einer seiner halbstarken Phasen ankündigte, ich "würde von seinem Anwalt hören", jedenfalls freundlich geantwortet, dass man sich einen solchen zum einen leisten können müsse, wenn man schon das persönliche Eintreten für die eigenen Belange für überflüssig halte. Und dass es zum zweiten ein Irrglaube sei, auf diese Weise mehr Geld aus mir herauszuholen: Bei einer Kommunikation über meine "Pflichten" auf rein juristischem Niveau käme dann natürlich auch nur noch der Mindestsatz an Unterhalt; Extras könne er sich dann abschminken. Danach war erst einmal ziemlich lange Schweigen im Walde. Heute haben mein Sohn und ich ein sehr gutes Verhältnis...

Grüssles
Martin
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Kimba
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« Antwort #30 am: 08. März 2010, 14:03:24 »

Hallo Ihr Lieben,

wollte Euch ja auf den aktuellen Stand bringen:

Also: Es gibt ja diesen blöden Titel aus dem Jahr 2000. Und nun mussten wir Klage auf Abänderung einreichen beim AG  mad - der Anwalt hat bereits 1.032,- Euro bekommen ....

Fauler Sohnemann hat sich bei den Eltern meines Mannes gemeldet und wollte 320.- Euro für einen Mallorca-Urlaub mit Freunden  gun. Hab gedacht mich haut es aus den Socken. Schwiegereltern haben Gott sei Dank richtig reagiert und ihm mitgeteilt, wenn er Geld haben möchte, muss er was dafür tun. Und Ihr glaubt es nicht: der Stand echt auf der Matte und wollte Auto saubermachen  c .... !!!! Angeblich geht er jetzt einem 400.-Euro-Job in einem Supermarkt nach (hat er den Schwiegereltern erzählt). Aber genaueres weiß man halt nicht. Jetzt bin ich gepannt, was als nächste Post kommt.

Mein Mann möchte seinen Sohn nicht mehr vor Augen sehen - was ich einerseits verstehe, aber auf der anderen Seite für Falsch halte. Na ja - jetzt warten wir halt wieder einmal ab ....

Wünsche Euch eine schöne Woche

LG Sandra
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staengler
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« Antwort #31 am: 08. März 2010, 14:13:36 »

Hallo Kimba,

es wird wohl noch eine Weile dauern, bis der junge Mann kapiert, wie es läuft.
320.- € für 1 x Auto putzen oder wie? Schon lustig der Knabe...

Er ist wohl immer noch der Meinung, dass "irgendjemand" aus seiner Verwandtschaft ihn durchfüttern wird.
Sein Anwalt wird ihn natürlich in dieser Meinung noch bestärken.

Das Thema werdet ihr wohl durchstreiten müssen. Schade um das Geld.

Ich kann verstehen, wenn Dein Mann ihn nicht sehen will. Allerdings sollte er ihm schon eine Hintertür offen halten. Wer weiß, für was das noch nützlich sein könnte.

Gruß, Michael
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Kimba
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« Antwort #32 am: 09. März 2010, 10:15:25 »

Hi Michael,

ja es ist sehr schade ums Geld  exclamation_smile - aber es nützt ja nichts. Da er ja nicht mit uns sprechen will muss es ja über die Anwälte laufen.

Knabe hat echt gedacht für 1 x Auto waschen und aussaugen gäbe es 320,- Euro  c !

Ich denke, dass mein Mann eben zur Zeit sehr enttäuscht ist von seinem Sohn - aber wenn es darauf ankommt dennoch ihm die Tür öffnen wird.

Was kann das ganze denn noch kosten? Hast Du da Erfahrungswerte? Der bisherige Streitwert liegt lt. Schreiben unseres Anwaltes bei ca. 6.000 Euro.

LG Sandra
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« Antwort #33 am: 09. März 2010, 10:37:50 »

Hallo Kimba,

kann man natürlich nur raten, was es kosten wird.
Der neue Titel für meine Tochter, die wegen begonnenere Ausbildung nun weniger Unterhalt erhält, hat mich am ende knappe 600.- € gekostet. Da hat es aber nmoch nicht mal große Probleme dabei gegeben.

Sofern ihr Euch außergerichtlich einigt, verlangen die Anwälte eine sog. Einigungsgebühr. Das dürfen sie.
Ansonsten hängt natürlich einiges davon ab, wie lange sich die Sache hinzieht, sprich wieviel Briefwechsel zwischen den RA`s sind nötig, Auslagen für Porto, Telefon etc. Das kann dann sehr schnell 4-stellig werden.

Ein fauler Sohn gibt allerdings zurecht Hoffnung auf geringe bis gar keine Unterhaltszahlungen. Deshalb ist die Summe evtl. nicht schlecht angelegt. noch günstiger wäre halt trotzdem ein ordentliches Gespräch von Vater zu Sohn bzw. von Mann zu Mann.

Gruß, Michael
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« Antwort #34 am: 09. März 2010, 11:05:07 »

Moin Kimba,

ein fauler und daher finanziell klammer Sohn dürfte einen VKH-Antrag gestellt haben, über den irgendwann ebenfalls zu entscheiden ist. Hier wäre von Deinem Mann einzuwenden, dass das Verfahren unsinnig und mutwillig und VKH deshalb zu versagen ist. Wenn die "von Beruf Sohn"-Bübchen erst einmal vor der Aussicht stehen, eigenes Geld für Anwälte abdrücken zu müssen, überlegen sie sich solchen Unsinn meist recht schnell...

Ansonsten schliesse ich mich den Vorschreibern an: Die Kohle für Euren Anwalt ist gut angelegt. Entweder kommt Dein Mann aus der UH-Pflicht heraus, weil sein Sprössling auch weiterhin keine UH-relevanten Sachverhalte schafft - oder bei dem jungen Herrn fällt der Groschen, dass man Luxus nicht durch einmaliges Autowaschen erreicht, sondern nur durch eine solide Ausbildung und anschliessende Berufstätigkeit.

Grüssles
Martin
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Kimba
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« Antwort #35 am: 20. Mai 2010, 12:25:13 »

 
Puh - neuester Stand zur Info für alle:

Also:
am 28.04. fand nun endlich vor dem Familiengericht eine Verhandlung statt. Sohnemann und Oma mütterlichseits sprechen kein Wort mit uns - noch nicht einmal guten Tag. Sohnemann hatte zwei Tage vor der Verhandlung noch Zwangsvollstreckungsverfahren eingeleitet. Mein Herz blieb fast stehen gun Na ja - ich durfte als Ehefrau nicht mit in die Verhandlung weil unser Anwalt mich evtl. als Zeugen bräuchte. Das gleiche galt für die Oma.
Schade eigentlich - denn so ist jetzt alles doof gelaufen für uns - mehr oder weniger. Ende vom Lied war ein Vergleich  mad ! Sohnemann bekommt bis September d.J. noch 200,- Euro mtl. an Unterhalt, mein Mann muss aus Zeiten seiner Arbeitslosigkeit noch Unterhaltsrückstand i.H.v. mtl. 100,- zurückzahlen. D.h. Sohnemann bekommt jetzt monatlich 300,- Euro (fürs nixtun). Ab September entfallen aber seine Unterhaltsansprüche generell und er ist verpflichtet worden uns nachzuweisen, ob er eine Lehrstelle hat oder eine andere Arbeit. Die 300,- Euro muss mein Mann dann aber noch weiterzahlen, bis der rückständige Unterhalt auch beglichen ist. Kosten des Verfahrens wurden gegeneinander aufgehoben und unser Anwalt kassiert jetzt nochmal knapp 1000,- Euro  c und das für einen VERGLEICH. Finde ich echt doof. Wir können jetzt noch nicht einmal rausbekommen ob Sohnemann wirklich sich um Lehrstelle usw. bemüht. Der kann seinen VATER jetzt total linken - finde ich. Außerdem hat unser Anwalt sich verrechnet beim rückständigen Unterhalt um 400,- Euro. Denn die müsste mein Mann definitiv weniger bezahlen. Aber er meinte nach der Verhandlung nur, dass er das nicht gewußt hätte. Ha!!! Dabei hatten wir ihn schriftlich darauf hingewiesen. Das ist jetzt echt blöd. Aber ich bin drauf und dran ihm die 400,- Euro bei seiner Rechnung abzuziehen. Oder wie kann man gegen den eigenen Anwalt vorgehen? Mein Mann hat in seiner Aufregung nicht mehr daran gedacht, das dieser Betrag viel weniger war. Und ich durfte ja nicht mit rein  mad . Manchmal frage ich mich, warum man noch Anwälte braucht.

Ich hoffe bei Euch läuft es besser und wünsche ein schönes Wochenende

LG
Sandra
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« Antwort #36 am: 20. Mai 2010, 12:44:28 »

Servus Sandra,

immerhin ist ein baldiges Ende in Sicht!

Rechenfehler sind ärgerlich und ob es anstelle des Vergleiches ein besseres Urteil gegeben hätte ist auch nicht sicher.

Ich würde es nehmen, wie es nun mal gekommen ist und gut is....

Gruß, Michael
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« Antwort #37 am: 20. Mai 2010, 12:51:25 »

Hallo!

Zitat
Rechenfehler sind ärgerlich und ob es anstelle des Vergleiches ein besseres Urteil gegeben hätte ist auch nicht sicher.

Da bin ich mir ganz sicher, das ein Urteil besser gewesen wäre. Bei einem Urteil hätte der Richter begründen müssen, warum der Volljährige einen Unterhaltsanspruch von einem Jahr nach Beendigung der Schule hat - und diese Begründung muss rechtlicher Nachprüfung standhalten  rofl2.

Ohne Bewerbungen, keine Bemühungen - das heißt kein Nachweis und kein Unterhaltsanspruch. Es wäre dann max. ein Unterhaltsanspruch für 3-4 Monate nach Beendigung der Schule gerechtfertigt gewesen.

Durch den Vergleich verdient jetzt auf alle Fälle der RA mehr als durch ein Urteil, da eine Vergleichsgebühr zusätzlich anfällt.

Grüße,
kosmos
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Bonnie 2


« Antwort #38 am: 20. Mai 2010, 13:06:04 »

Hi

Schliesse mich kosmos25 an. Und einen Tipp gebe ich euch: feuert den RA, der denkt mehr an sich selbst als an seinen Mandanten.

Gruss oldie
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« Antwort #39 am: 20. Mai 2010, 15:17:37 »

Hallo Ihr Lieben,

danke für Eure Antworten. Aber mal ehrlich: Hier hat doch nicht nur der doofe Anwalt gewonnen, sondern auch noch fauler Sohnemann, der jetzt die nächsten Monate wieder nichts zu tun braucht, weil er ja die Kohle bekommt  mad

Ich überlege immer noch, ob wir den Anwalt dafür haftbar machen können, weil er nicht auf unseren schriftlichen Hinweis eingegangen ist.

LG

PS: Ist jetzt damit - also mit dem Vergleich - nun endlich der Unterhaltstitel Geschichte?
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Bonnie 2


« Antwort #40 am: 20. Mai 2010, 15:38:46 »

Hi

PS: Ist jetzt damit - also mit dem Vergleich - nun endlich der Unterhaltstitel Geschichte?
Leider nein. Falls Sohn auf die Idee kommt, einen weiterführenden Schulabschluss oder eine Ausbildung/Studium zu machen, geht es wieder los. Die gesetzl. UH-Pflicht läuft bis zum Abschluss einer ersten berufsqualifizierenden Ausbildung. Allerdings gibt es auch Möglichkeiten, bei schleppender/nachlässiger Unterrichtsverfolgung den UH zu kürzen/einzustellen. Doch hier tun sich Gerichte sehr schwer.

Gruss oldie
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« Antwort #41 am: 21. Mai 2010, 13:23:29 »

ooohhhh  question das verstehe ich jetzt aber nicht. Mit der eingereichten Klage sollte das aber doch genau passieren???!!!! Also der Unterhaltstitel sollte aufgehoben werden!!!!

Im Schreiben vom Gericht steht ja auch drin, dass ab September d.J. kein Unterhalt mehr zu zahlen ist. Komisch, oder???
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« Antwort #42 am: 21. Mai 2010, 14:24:50 »

Moin,

Mit der eingereichten Klage sollte das aber doch genau passieren???!!!! Also der Unterhaltstitel sollte aufgehoben werden!!!!
das wird er ja auch

Im Schreiben vom Gericht steht ja auch drin, dass ab September d.J. kein Unterhalt mehr zu zahlen ist. Komisch, oder???
nein, das ist nicht komisch, sondern bildet den aktuellen Unterhaltsanspruch ab. Sobald Sohnemann eine Ausbildung beginnt, entsteht ein neuerlicher Unterhaltsanspruch, der auf Verlangen ebenfalls tituliert werden muss. Der Sohn hat da zwar ein paar zusätzliche Pflichten wie zügige Verfolgung des Ausbildungsziel, Information des UH-Zahlers über den Ausbildungsfortschritt, ggf. Inanspruchnahme von BaFÖG. Ausserdem ist je - je nach ihrem Einkommen - auch seine Mutter mit im Boot; überdies wird das gesamte Kindergeld bedarfsdeckend angerechnet.

Mit einiger Sicherheit vom Tisch ist der UH-Anspruch erst, wenn die erste berufsqualifizierende Ausbildung abgeschlossen ist. Und das kann durchaus noch ein paar Jahre dauern.

Grüssles
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