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Autor Thema: Missbrauch mit dem Missbrauch: Das Opfer steht immer schon lange fest  (Gelesen 85747 mal)
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #25 am: 15. Juni 2010, 14:03:35 »

Hi

Unter der Annahme, es hat sich (siehe >>Link<< aus Beitrag #23) um einen völlig einvernehmlichen Akt gehandelt, wie würden wohl da die Spuren aussehen? Also was daran neue Indizien sein sollen verstehe ich nicht.
Aber den Hinweis, kein "letztes Mal" mit einer Frau, von der man(n) sich trennen will, sollte deutlich verstanden worden sein.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
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brille007
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« Antwort #26 am: 15. Juni 2010, 14:45:11 »

Moin oldie,

Unter der Annahme, es hat sich (siehe >>Link<< aus Beitrag #23) um einen völlig einvernehmlichen Akt gehandelt, wie würden wohl da die Spuren aussehen? Also was daran neue Indizien sein sollen verstehe ich nicht.
ich auch nicht; die Spurenlage wäre m. E. dieselbe. Die Frage ist höchstens: Warum bewahrt jemand (angeblich) einen gebrauchten Tampon wochenlang auf? (Zitat: "Der benutzte Tampon konnte nun offenbar in der Wohnung der Frau sichergestellt werden.") Bzw.: Warum wurde er nicht längst zu den sonstigen Beweismitteln gereicht?

Ich habe den Eindruck, dass es der Staatsanwaltschaft schon lange nicht mehr um die Aufklärung der tatsächlichen Sachverhalte geht - sondern nur noch um das Warten auf ein Wunder, durch das ihre so genannte "Ermittlungsarbeit" nicht ganz so lausig erscheint wie es derzeit der Fall ist. Das Beste, was der StA passieren könnte, wäre eine Verfahrenseinstellung aus Mangel an Beweisen. Aber ich bin ziemlich sicher, dass JK und seine Anwälte auf der Durchführung des angekündigten Verfahrens bestehen werden - denn aus seiner Sicht ist das Ganze nur noch mit einem Freispruch erster Klasse zu beenden, in dem die tatsächlichen Ereignisse im Urteil stehen und keine Fragezeichen mehr.

Das ist der einzige Vorteil, wenn man sowieso schon auf dem Boden liegt: Es kann nur noch aufwärts gehen.

Grüssles
Martin
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When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
midnightwish
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« Antwort #27 am: 15. Juni 2010, 15:13:20 »

Hi,

Moin oldie,
ich auch nicht; die Spurenlage wäre m. E. dieselbe. Die Frage ist höchstens: Warum bewahrt jemand (angeblich) einen gebrauchten Tampon wochenlang auf? (Zitat: "Der benutzte Tampon konnte nun offenbar in der Wohnung der Frau sichergestellt werden.") Bzw.: Warum wurde er nicht längst zu den sonstigen Beweismitteln gereicht?

Grüssles
Martin

Ehrlich gesagt finde ich das ziemlich eklig. Gebrauchte Tampons und Kondome werden doch sofort entsorgt. Oder sammelt die Dame ihren Müll monatelang, bevor sie in in die große Tonne wirft? Zumindest dürfte es eine ziemlich geruchskomische Suche geworden sein.

Tina
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Uli
Gast
« Antwort #28 am: 15. Juni 2010, 15:36:18 »

Eben im Radio gehört: Kachelmann bleibt auch weiter in U-Haft!
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brille007
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« Antwort #29 am: 15. Juni 2010, 15:49:56 »

Eben im Radio gehört: Kachelmann bleibt auch weiter in U-Haft!
ja, >>>HIER<<< stand das auch. Offenbar glaubt man in Mannheim auch heute noch (oder wieder), durch ständiges Verschieben der überfälligen Entscheidung irgendeine Änderung oder eine neue Entwicklung "herbeisitzen" zu können (liegt vielleicht an der räumlichen Nähe zum dicken Oggersheimer, der das auch immer so machte).

Als Haftgrund kann ja nach wie vor einzig "Flucht- und Verdunkelungsgefahr" angeführt werden kann: Erstere trifft höchstens insoweit zu, als JK in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat. Der Fluchtgefahr könnte man mit der Wegnahme seines Passes, der Stellung einer ordentlichen Kaution sowie der Auflage begegnen, sich täglich polizeilich zu melden. Und zu verdunkeln gibt es sowieso nichts mehr, nachdem die Welt akribisch selbst über seine persönlichsten Vorlieben und Neigungen in Kenntnis gesetzt wurden. Die Staatsanwälte könnten höchstens noch einwenden, dass er ja nur ein paar Kilometer weiter nach Schwetzingen fahren müsste, um seinem Ex-Betthasen Schlimmes anzutun...

Eine Justizposse erster Güte!
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Uli
Gast
« Antwort #30 am: 21. Juni 2010, 10:30:10 »

Eine Justizposse erster Güte!

Zumal man jetzt schon weitere Gutachter damit bemüht, die eigenen Gutachten zu relativieren, weil sie nicht ins rechte Bild passen.
Ich habe das Gefühl, dass manche inzwischen wissen, dass sie mit der ganzen Aktion mächtig in die Schei... gegriffen haben.

>Quelle<
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #31 am: 24. Juni 2010, 17:53:55 »

Und weiter geht's. >>Diese Woche<< will das LG Mannheim über die Aufhebung des Strafbefehls befinden. Da heute bereits Donnerstag ist und bis morgen nicht mehr viel Zeit vermute ich mal, dass er frei kommen wird. Das Gericht und die Staatsanwaltschaft finden nur keinen Weg, ihr Gesicht zu wahren. Könnte natürlich auch sein, sie basteln gerade an weiteren Rechtsverdrehungen und haben nur nicht die zündende Idee.

Gruss oldie
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« Antwort #32 am: 24. Juni 2010, 18:16:42 »

Dann müsste morgen >>>HIER<<< eine entsprechende Pressemitteilung zu finden sein. Ich persönlich rechne allerdings eher damit, dass die Staatsanwaltschaft zur Gesichtswahrung plötzlich die unbedingte Notwendigkeit eines neuerlichen weiteren Gutachtens aus dem Hut zaubert: Auf den ersten Blick mag die Einlassung des behandelnden Arztes von Claudia D. über ihre Traumatisierung ja das bereits vorhandene Gutachten von Frau Dr. Greuel schwächen. Bei genauerem Hinsehen könnte sich allerdings die Frage stellen, wie "wahr" die Aussage eines traumatisierten Opfers überhaupt sein kann - vor allem, wenn man nicht die behauptete Vergewaltigung, sondern das Zerplatzen eines 11-jährigen Lebenstraumes namens "ich werde jetzt Frau K." als mögliche Trauma-Ursache annimmt.

Grüssles
Martin

PS: Für alle, die noch immer der Ansicht sind, bei der deutschen Justiz ginge es mit rechten Dingen zu und "die" hätten sicher einen guten Grund, so lange zu ermitteln, sind Fallschilderungen wie >>>DIESER<<< vielleicht eine "erbauliche" Lektüre. Interessantes Zitat:
Zitat
In jedem Beruf gibt es Spitzenkräfte und Nieten. Die sehr guten Juristen eines Jahrgangs vertiefen sich in internationalem Wirtschaftsrecht und gehen in große, berühmte Kanzleien. Die guten Juristen, gehen in kleinere Kanzleien oder gründen selber welche. Sie gehen auch in die freie Wirtschaft.
Die Juristen, die weniger Verantwortung wollen und sich dem Leistungsdruck der freien Marktwirtschaft oder der Verantwortung der Selbständigen Tätigkeit nicht aussetzen wollen, gehen in den Staatsdienst, wo sie Staatsanwälte oder Richter werden. Aber auch dort werden Menschen mit Verantwortung gesucht. Grossen Kartellprozesse (wie gegen Microsoft) verlangen verantwortliche Richter, ebenso ist es eine ungeheuere Verantwortung, das richtige Strafmaß für einen erstmals kriminell gewordenen Jugendlichen zu finden.

Letztendlich gibt es aber bei Gericht auch eine wunderbare Nische, die Familiengerichtsbarkeit. Die einzigen Urteile, die dort gefällt werden, sind Scheidungsurteile. Alle anderen Themen werden ausschließlich in nichtöffentlichen Sitzungen verhandelt, und es ergehen Beschlüsse - keine Urteile. Ein Beschluss kann bereits am nächsten Tag wieder aufgehoben werden. So schlafen Familienrichter mit ruhigem Gewissen.

Welche Art von Juristen sich dort versammelt, mag sich jeder selbst ausmalen. Ich jedenfalls habe begriffen, wieso es dort offenbar gar keine Motivation gibt, sich das fehlende Wissen über Kinderpsychologie und Familiendynamik anzueignen.
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Uli
Gast
« Antwort #33 am: 26. Juni 2010, 17:23:41 »

Da heute bereits Donnerstag ist und bis morgen nicht mehr viel Zeit vermute ich mal, dass er frei kommen wird.

Weit gefehlt!

Zitat
In dem Verfahren gegen Jörg Kachelmann hat die 5. Strafkammer des Landgerichts Mannheim den Termin für die mündliche Haftprüfung auf Freitag, den 02. Juli 2010 festgesetzt. Der Termin sieht u.a. die mündliche Anhörung des Herrn Kachelmann durch das Gericht (ohne Schöffen) vor und wird vormittags in der Justizvollzugsanstalt Mannheim stattfinden. Die Haftprüfung ist nicht öffentlich.
Im Anschluss an diesen Haftprüfungstermin wird die Kammer über die Fortdauer der Untersuchungshaft beraten. Über eine Entscheidung werden Sie - wie auch bisher - per Pressemitteilung informiert werden. Da nicht sicher davon auszugehen ist, dass die Entscheidung noch am selben Tag ergehen wird, bitten wir von telefonischen Anfragen abzusehen.
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« Antwort #34 am: 26. Juni 2010, 17:38:21 »

Irgendwo habe ich gestern gelesen, dass kurz nach diesem Termin die "Gerichtsferien" beginnen würden und eine neuerliche Diskussion des Falles dann erst Anfang September möglich sei.

Auch so kann man U-Häftlinge zermürben - natürlich auf der Basis von Recht und Gesetz. Schliesslich kann man einen U-Häftling 6 Monate lang einsperren, bevor man eine Verhandlung gegen ihn eröffnen muss. Und das ist erst Ende September der Fall.
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« Antwort #35 am: 27. Juni 2010, 01:57:17 »

Gerade lese ich in der Pflichtlektüre für Journalisten >>>DAS HIER<<<

Jetzt wird es wirklich spannend (oder möglicherweise megapeinlich): Kann man mit ein paar zusammengeklauten Fetzen aus dem Trash-TV einfach eine Räuberpistole basteln, die deutsche Staatsanwälte blind glauben und zum Anlass nehmen, mal eben die berufliche und private Existenz eines Menschen zu zerstören? Und brauchen studierte Juristen wirklich drei ganze Monate, um so einen Blondinen-Beschiss zu bemerken?

In die Mühlen einer solchen gleichermassen unfähigen wie selbstgefälligen Justiz möchte man im Leben nicht geraten.
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Uli
Gast
« Antwort #36 am: 27. Juni 2010, 08:27:18 »

In die Mühlen einer solchen gleichermassen unfähigen wie selbstgefälligen Justiz möchte man im Leben nicht geraten.

Lieber Martin,

für diese Erkenntnis brauchte ich den Fall Kachelmann nicht mehr.  exclamation_smile

Ich verfolge das weiter mit Spannung. Hier muss doch auch eine Staatsanwaltschaft um den Erhalt Ihrer Reputation kämpfen Mal sehen, wie dieser "Kampf" ausgeht!

LG, Uli
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lotzejong
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« Antwort #37 am: 29. Juni 2010, 16:33:42 »

Langer und interessanter Artikel im Fall Kachelmann:
>Zeit-Online<

Der letzte Absatz:
Zitat
Die Akte Kachelmann ist deshalb auch ein Dokument weiblicher Selbsterniedrigung, in ihr stellen sich junge, attraktive Frauen unserer Zeit selbst dar wie die Mätressen eines Fürsten. Sie zeigt, dass 50 Jahre Feminismus zwar bewirkt haben, dass Männer sich heute bei Delikten gegen die weibliche Selbstbestimmung als wütende Strafverfolger betätigen, dass aber die Idee vom aufrechten Gang ganze Teile der Frauenwelt nicht erreicht hat.

Der Fettdruck trifft auch genau auf unsere Situation zu !

Viele Grüsse, lotzejong
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Uli
Gast
« Antwort #38 am: 30. Juni 2010, 10:20:02 »

Kachelmanns Anwalt legt nun Haftbeschwerde beim OLG ein!

>>> Quelle <<<

Auch die Foren-Beiträge hierzu sind lesenswert!
« Letzte Änderung: 30. Juni 2010, 10:27:25 von Uli » Gespeichert
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« Antwort #39 am: 30. Juni 2010, 13:04:06 »

und >>>HIER<<< ist die zugehörige Presseerklärung des Anwalts.

Ein interessanter Beitrag stand dieser Tage auch in der >>>ZEIT<<<:
Zitat
Was ihre eigene Beziehung zu dem Wettermann angeht, so behauptete Simone, seit elf Jahren dessen »Lebensgefährtin« zu sein, konnte der Polizei allerdings weder die Anschrift von Kachelmanns Schweizer Firma nennen noch die Frage beantworten, ob er einen Wohnsitz in Deutschland habe. In der Gesamtschau aller Aussagen und Tatsachen stellt sich das Verhältnis der beiden weniger als ein reales und beständiges Miteinander dar denn als ein aus bürgerlichen Illusionen, utopischen Theorien und erotischen Fantasien zusammengefügtes Gedankengebäude. Ein Luftschloss, in dem niemand haust.

Keinen einzigen Tag hat die Moderatorin mit Jörg Kachelmann eine gemeinsame Adresse gehabt. Die Polizei fand in ihrer Wohnung keine seiner Utensilien: keine Zahnbürste, keine Socke, keine Unterhose. Es gab keine gemeinsamen Skiurlaube, keine Weihnachtsfeiern, keine Silvesterpartys. Nicht einmal zu seinem fünfzigsten Geburtstag war sie eingeladen. Das bisschen Wirklichkeit, das es gab, waren vor allem kurze Nächte, meist auf der Durchfahrt, alle paar Wochen. Sie freute sich mächtig auf ihn. Er kam spät und ging früh. Stürmte durch die Republik von Messstation zu Messstation, von Medienevent zu Medienevent – angeblich immer im Stress. Dass dieser Zeitdruck auch daher rührte, dass Kachelmann eine Art ambulanter Liebhaber war und Schwetzingen bei Weitem nicht seine einzige Anlaufstelle, weiß Simone inzwischen. Und mit ihr weiß es die ganze Nation. Irgendwann müssen Wolken, Luft und Winde ganz von Kachelmann Besitz ergriffen haben: Er wurde selber wie das Wetter. Er zog vorbei.

Ähnliche Verklärungen oder Umdeutungen der Vergangenheit zum eigenen Vorteil lesen wir ja auch hier im Forum ab und an...
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« Antwort #40 am: 04. Juli 2010, 22:57:00 »

ZDF Mona Lisa vom 4.7. zum Thema:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1081762/Männer-unter-Verdacht
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lotzejong
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« Antwort #41 am: 18. Juli 2010, 12:44:33 »

Neues im Fall Kachelmann:
Mannheimer Justiz
Ist der Richter befangen? >>hier<<

Zitat
Beim TSV führte bis 2007 der Vater des mutmaßlichen Opfers den Vorsitz, seine Tochter hat dort Erfolge als Hürdenläuferin verbucht. Bei Befangenheit kommt es nicht darauf an, ob er tatsächlich voreingenommen ist. Der Anschein genügt.

Bin man gespannt wie dieser Fall weiter in der Öffentlichkeit d.h. Presse dargestellt wird. Wieder so ein "kollektives Schweigen" wie im Fall von Andreas Türk kann es diesmal nicht wieder geben.

Ciao, lotzejong
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Weisnich
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« Antwort #42 am: 19. Juli 2010, 02:07:59 »

Hallo Leute,

ich verfolge den Fall Kachelmann schon eine ganze Zeit.

Eigentlich ist es haarsträubend, wie die Justiz mit Herrn Kachelmann und unseren Steuergeldern umgeht.

Es lagen von dem Gericht beauftragte Gutachten vor, die erhebliche Zweifel an dem Vorwurf aufzeigen. Und was macht die Staatsanwaltschaft? Sie beauftragt ein neues Gutachten.

Dann der Haftprüfungstermin: Kurz bevor sie Kachelmann laufen lassen müssten (>6 Monate U-Haft) will die Staatsanwaltschaft Anlage erheben.

Sie werden ihn laufen lassen und Kachelmann anschließend abfinden müssen. Hoffentlich wird Kachelmann bis dahin nicht noch weitere Jahre eingesperrt.

Da träumte irgendein Staatsbedienster von dem großen Ding und traut sich jetzt nicht zurückzurudern. Dummerweise verballert er damit meine/unsere Kohle.

Immer wenn ich über Kachelmann lese, muss ich an meine StAin denken, die 1,5 Jahre gegen mich eine Untersuchung führte und die Chutzpe hatte, nicht mich - sondern nur meine anzeigende Ex - über die Einstellung des haarsträubenden Verfahrens zu informieren. Ich erhielt die Info eigentlich nur, als ich meinen RA mal wieder um Akteneinsicht bat, weil ich zwischendurch wissen wollte, ob ich nicht vielleicht doch mal weggesperrt werde.

Meine Ex hatte durch ihre Falschanzeige übrigens keine Nachteile und durfte die Anzeige über Jahre als Totschläger einsetzen. Übrig geblieben ist nur ein Ordner mit der Akte, die mich mir halblegal besorgte. Falls mein Sohn mich mal irgendwann fragt, was damit war, kann ich ihm das Dingen geben, damit er sich selbst seine Meinung machen kann.

Kachelmanns Ex wird es da nicht anders gehen. Sein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Tod, zusammen mit einem verlorenen Lebensjahr wird auf der Gegenseite nicht den Hauch einer Entsprechung finden.

Letztens habe ich in einem Interview mit Herrn Ackermann über einen interessanten Tipp seines Hausanwalts gelesen: Er solle sofort z.B. einen Aufzug verlassen, wenn er alleine in ihm ist und eine Frau hinzukommt. Die Gefahr einer Anklage wegen Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung sei einfach zu groß.

Mir braucht niemand mehr zu erklären, dass ich in einem Rechtsstaat wohne. Ich traue nur 4 Leuten grenzenlos: Meine Eltern, Gott und mir.


Gruß,
Michael
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elwu
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« Antwort #43 am: 19. Juli 2010, 08:15:29 »

Hallo,

die Kachelmann-Sache wird wohl nie völlig aufgeklärt werden, da steht Aussage gegen Aussage. Es ist allerdings der Glaubwürdigkeit der Anzeigeerstatterin nicht dienlich, dass sie emails an Kachelmann geschickt hat, in denen sie ausdrücklich ihr Einverständnis gab, bei dem BDSM-Gehampel seine Dienerin sein zu wollen und sich nicht schlagen lassen würde, wenn sie etwas dagegen hätte. So oder so halte ich das Vorgehen der Staatsanwaltschaft und des Richters für eines Unrechtsstates würdig.

/elwu
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Beppo
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« Antwort #44 am: 19. Juli 2010, 08:27:03 »

die Kachelmann-Sache wird wohl nie völlig aufgeklärt werden, da steht Aussage gegen Aussage.

Das kann sein, und so wie es bei vielen Tausend anderen unaufgeklärten Straftaten ist, darf es dann nur ein Ergebnis geben: Freispruch.

Der Beschuldigte ist während der Ermittlungen so behandeln als wäre er unschuldig.

Gleichzeitig ist die Beschuldigerin genauso zu behandeln wie, denn in dem Maße, wie unschuldig sein kann, kann sie schuldig sein, ihn zu unrecht beschuldigt zu haben.
Warum ist sie also nicht in U-Haft?

Bis dahin handelt es sich auch nicht um Täter und Opfer resp. Täter- und Opferanwalt, sondern Beschuldigter und Beschuldigerin.

Wenn der Vorfall allerdings nicht aufgeklärt werden kann, sind beide frei zu sprechen.

Dass dieses einfache, seit Jahrtausenden gültige Rechtsprinzip von Gericht und Staatsanwaltschaft nicht angewendet wird und dieses offensichtliche Fehlverhalten auch von den übergeordneten Stellen nicht unterbunden wird, zeigt sehr deutlich wie es um diesen Staat bestellt ist.
« Letzte Änderung: 19. Juli 2010, 08:29:22 von Beppo » Gespeichert

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Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
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« Antwort #45 am: 19. Juli 2010, 08:52:17 »

Moin,

das sehe ich genauso.

Zitat
Das kann sein, und so wie es bei vielen Tausend anderen unaufgeklärten Straftaten ist, darf es dann nur
ein Ergebnis geben: Freispruch.
Beispielsweise § 170 StPO Abs. 2 - Wäre hier ein Freispruch 1. Klasse.

Zitat
Der Beschuldigte ist während der Ermittlungen so behandeln als wäre er unschuldig.

Das ist jedoch leider keine gängige Praxis. Bei Promis vielleicht, ja. Aber es werden auch durchaus schon härtere
Verhörmethoden usw. angewandt, um eventuelle Geständnisse zu erpressen. Diese dann zu revidieren, kann ein
schwieriges Unterfangen werden.

Zitat
Dass dieses einfache, seit Jahrtausenden gültige Rechtsprinzip von Gericht und Staatsanwaltschaft nicht angewendet wird und dieses offensichtliche Fehlverhalten auch von den übergeordneten Stellen nicht unterbunden wird, zeigt sehr deutlich wie es um diesen Staat bestellt ist.

Absolut.

Gruß
Agent
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Mantra:

NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.


Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
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« Antwort #46 am: 19. Juli 2010, 09:28:14 »

@Beppo:

Nene, so ist das ja nicht. Das Tolle an dieser Anzeige ist der "Hebel"

StGB § 177 Sexuelle Nötigung, Vergewaltigung

(1) Wer eine andere Person
1. mit Gewalt,
2. durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder
3. unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer der Einwirkung des Täters schutzlos ausgeliefert ist,
nötigt, sexuelle Handlungen des Täters oder eines Dritten an sich zu dulden oder an dem Täter oder einem Dritten vorzunehmen, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.

(2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn
1. der Täter mit dem Opfer den Beischlaf vollzieht oder ähnliche sexuelle Handlungen an dem Opfer vornimmt oder an sich von ihm vornehmen läßt, die dieses besonders erniedrigen, insbesondere, wenn sie mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind (Vergewaltigung), oder
2. die Tat von mehreren gemeinschaftlich begangen wird.

(3) Auf Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren ist zu erkennen, wenn der Täter
1. eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug bei sich führt,
2. sonst ein Werkzeug oder Mittel bei sich führt, um den Widerstand einer anderen Person durch Gewalt oder Drohung mit Gewalt zu verhindern oder zu überwinden, oder
3. das Opfer durch die Tat in die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung bringt.

(4) Auf Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren ist zu erkennen, wenn der Täter
1. bei der Tat eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug verwendet oder
2. das Opfer
  a) bei der Tat körperlich schwer mißhandelt oder
  b) durch die Tat in die Gefahr des Todes bringt.

(5) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen der Absätze 3 und 4 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.

 - > Für Kachelmann sind das also 5-10 Jahre Knast

Bei ihr:
§ 164 Falsche Verdächtigung
(1) Wer einen anderen bei einer Behörde oder einem zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Amtsträger oder militärischen Vorgesetzten oder öffentlich wider besseres Wissen einer rechtswidrigen Tat oder der Verletzung einer Dienstpflicht in der Absicht verdächtigt, ein behördliches Verfahren oder andere behördliche Maßnahmen gegen ihn herbeizuführen oder fortdauern zu lassen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

-> Für seine Ex maximal 5 Jahre, wobei maximal Geldstrafen verkündet werden und meist eine Verurteilung wegen Nachweisangel ausbleibt.

Ihn müssten sie auf jeden Fall bei einer Verurteilung wegsperren, sie nicht. Und da er sehr mobil ist, war die U-Haft vorhersehbar.

Ungereimtheiten schützen dich übrigens nicht. Meine Ex konnte sich z.B. nicht an das Tatdatum erinnern und gab einen Zeitraum von mehreren Monaten (inklusive Jahrezeitenwechsel(!)) an, der 2 Jahre in der Vergangenheit lag. Ich war oft auf Dienstreise und daher eigentlich in der glücklichen Lage, als Ehemann ggf. nachweisen zu können, dass ich in der Nacht nicht neben ihr lag.
Sie war damals schwanger und jeden 3. Tag beim Gynäkologen (Probleme in der Schwangerschaft). Der Arzt wurde nie befragt, ob er was gesehen hat; sie entband ihn nicht von der Schweigepflicht.
Unser Eheberatungs-Psychologe sagte aus, dass Gewalt in den Gesprächen kein Thema war.
Für die StAin nicht Grund genug, das Dingen umzpinkeln.

Ich musste in meiner Ehe mehrere Male das Haus verlassen, weil sie mit Fernbedienung oder Aschenbecher auf mich zukam, ich sie meist abwehren konnte und ihr in ihrem Wahn aber keine ernsthaften Verletzungen zufügen wollte und auch nicht selbst verletzt werden wollte.

So, und jetzt gehe Du mal als Mann zur Polizei und zeige deine Ex an, weil sie gegen deine sexuelle Selbstbestimmung verstoßen hat oder Du von ihr geschlagen wurdest. Rechne aber damit, dass man dort deine Anzeige ungläubig belächeln wird.

Diese Paragraphen sind einfach nur schnuckelig - auch angesichts der Missbrauchsquote von über 95%. Sind sie vielleicht doch zu verlockend für die holde Weiblichkeit?

Gruß,
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« Antwort #47 am: 19. Juli 2010, 09:41:44 »

Nene, so ist das ja nicht.

Und worin genau, siehst du jetzt den Widerspruch zu meiner Aussage?

Ich habe mich bei meiner Meinung ausdrücklich nicht auf bestehende gesetze berufen, sondern auf allgemeine Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit.
Dafür sind die deutschen § weder Standard noch Beleg.

Richtig ist, dass nach deutschem Recht sein potentielles Strafmass höher ist als ihres. Beim ihm mindestens 5 Jahre, bei ihr höchstens.

Das ist jedoch kein Grund, ihn schon mal in die Öffentlichkeit zu zerren und ein halbes Jahr weg zu sperren und sie nicht.

Und was meinst du mit "mobil"?

Meinst du sie könne sich nicht auch einfach ein Flug- oder Bahnticket kaufen und verduften?

Wir leben alle in einer mobilen Welt. Und wozu gibt es denn Auslierungsabkommen mit Kanada und der Schweiz?
Haben die deutschen Behörden Angst, dass sich andere Länder genau so verhalten wie D, in dem Staatsbürger grundsätzlich nicht ausgeliefert werden?
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« Antwort #48 am: 19. Juli 2010, 09:56:55 »

Hallo Beppo,
wir haben aber nun einmal diese Gesetze.

Man kann nicht so einfach jemanden in U-Haft nehmen, wenn ihm eine kleine Geldstrafe droht. Bei jemanden, dem eine langjährige Haftstrafe droht und der auch das Geld dafür hat, woander zu leben, sieht die Sache anders aus. U-Haft wegen Fluchtgefahr.

Der Trick wäre doch folgendes Vorgehen:
Die StA muss dich nicht informieren, wenn sie eine Untersuchung gegen dich einleitet. Bevor sie dich zwecks Anhörung (zu der niemand halbwegs Informierter geht) informiert, könnte sie zuvor Zweifel prüfen und bewerten.
Wenn Mamsel also an entscheidender Stelle keine Verletzungen aufweiset und ein Psychologe aus dem Stand heraus die Glaubwürdigkeit in Frage stellt, dann hätte dieses monatelanges Gezerre nicht stattfinden müssen.
Erst nach dieser Prüfung hätte man Kachelmann an der Untersuchung beteiligen und dadurch informieren müssen und der hätte keinen Grund gehabt, sich aus dem Staub zu machen, weil er der Untersuchung in Ruhe entgegensehen hätte können.

Statt dessen brutalstmögliches Vorgehen der Publicity willen und anschließend ein Medienkrieg.


Gruß,
Michael
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« Antwort #49 am: 19. Juli 2010, 10:14:46 »

Also ich erlaube mir, nicht nur die Rechtsprechung zu kritisieren, sondern auch die zugrunde liegenden Gesetze.

Wie Z.B. beim § 1626a BGB den ja sogar der EGMR kritisiert.

Und selbst der bestehende § 164 StGB enthällt ja durchaus die Möglichkeit einer 5 jährigen Knaststrafe.
Wenn die Richter daraus in aller Regel einen Freispruch, eine Einstellung oder bestenfalls eine kleine Geldstrafe macht, ist das kein Einlass mich zu beruhigen.

Eine Strafe sollte immer der Tat angemessen sein und wenn jemand einer Straftat im Sinne § 177 StGB bezichtigt wird so kommt das einem mehrjährigen Freiheitsentzug und, im Fall Kachelmann einer erheblichen Vermögensschädigung gleich.
Warum sollte es dafür nicht auch ein paar Jahre Knast geben?

Angenommen, auf Mord stünde die Todesstrafe. Würdest du es dann auch bei einer kleinen Geldstrafe belassen wollen, wenn der wissentlich zu unrecht Bezichtigte hingerichtet wurde?
Für mich ist das auch Mord.

Ich bezweifle ja gar nicht, dass K. zunächstmal zu verhaften war.
Ich denke nur, dass es nach einigen Wochen schon mehr Gründe gab, sie zu verhaften als ihn.
Auch wenn für sie natürlich auch die Unschuldsvermutun gilt.

Gruss Beppo
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Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
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