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vatersein.de - Forum 22. April 2019, 09:59:53 *
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Autor Thema: Eigenes Kind mit Ex ist wichtiger als neue Freundin!  (Gelesen 15435 mal)
Der muede Luke
Gast
« am: 24. März 2010, 18:29:09 »

Hallo,

ich habe seit ca. 1,5 Jahren eine neue Beziehung mit einer zehn Jahre jüngeren Frau (meine Ex ist sieben Jahre älter als ich!).

Diese habe ich bereits ca. zwei Wochen nach meiner Trennung von meiner Ex kennen gelernt. Über drei Monate später sind wir dann ein Paar geworden. Ich habe um sie gekämpft, kämpfen müssen, da ich nicht in ihr Freundschema gepasst habe. Vorerst zumindest!

Noch nie Streit! Gleicher Humor! Ähnliche Interessen! Selber Geschmack - allgemein! Wobei es natürlich immer Ausnahmen gibt! Guter 6! Alles bestens! Fast!

Hin und wieder erzähle ich natürlich von meinem Sohn, nach den Treffen oder auch aus der Vergangenheit, als ich noch mit der Ex zusammen war. Dies stört natürlich meine neue Freundin. Ihr ist das dann zuviel "Ex-Gelabere" ..., obwohl ich nicht wirklich bzgl. Ex tiefgreifend erzähle - natürlich nicht. Verstehen kann ich sie, aber nachvollziehen kann ichs nicht!

Dabei habe ich ihr Dinge von mir erzählt, die die Beziehung mit der Ex bzw. mich betreffen und die im Umgangsverfahren (leider) aufn Tisch gekommen sind. Sie ist bei mir geblieben! Das hätte ich nicht gedacht! Sie musste zwar schlucken, aber nun gut. Sie hat mich in der ganzen Zeit eben nicht so erlebt. Und wir sind nun schon eine Weile zusammen, kennen uns noch viel länger und wohnen mittlerweile zusammen.

Meine Ex hatte damals auch bereits ein Kind mit in die Beziehung gebracht und für mich wars nie ein Problem, wenn es halt mal um den leiblichen Vater ihres Kindes ging. Jedes Kind hat nun einmal einen **tsts - ID 28** und hin und wieder muss manN oder Frau mal drüber sprechen! That's life!

Vielleicht ist meine neue Freundin einfach zu unerfahren? Sie ist erst 21 und hat noch nie ne richtige Beziehung gehabt und dann noch mit einem "gebrauchten Mann"!

Sie hat kleine Kinder in der Verwandtschaft, die ähnlich alt wie mein Sohn sind. Sie kann sehr gut mit diesen umgehen. Dennoch habe ich Angst, dass sie mit der Situation überfordert ist, wenn der Kleine dann wirklich mal bei mir/uns ist. Und das nicht nur für ein paar Stunden, sondern im besten Fall zwei Tage übers WE.

Auch habe ich ihr ganz deutlich gesagt, dass mein Sohn immer über ihr stehen wird. Vielleicht war das nicht die ganz feine Englische?! Aber nun gut. Man kann und darf Partner nicht mit Kindern vergleichen, aber Kinder haben immer einen Sonderstatus!

Ich wende mit Erfolg das Prinzip des Spiegels vorhalten an. Stell dir mal vor, du wärst in meiner Situation oder ich an deiner ...! Klappt ganz gut! ;-) Doch richtig einsichtig kommt mir das nicht rüber!

Z. B. habe ich ihr gesagt, dass, wenn der Kleine eben bei Papa alleine im Bett schlafen möchte, dann wird er das tun (dürfen)! Und sie muss dann halt auf der Couch schlafen. "Wenns denn sein muss?! Bleibt ja nichts Anderes übrig!?" Die Antwort i. V. m. dem Tonfall war für mich ein wenig Alarm auslösend. Sie hat sich zwar dafür entschuldigt und sie wünscht und gönnt mir vom ganzen Herzen, dass ich meinen Sohn dann endlich alleine und für längere Zeit haben werde, doch muss sie natürlich voll dahinter stehen und auch wollen.

Darüber hinaus sind wir im Begriff, umzuziehen. Wir suchen intensiv eine größere Wohnung (von 2 auf 3 oder gar 4ZKB), da 2ZKB jetzt schon ein Raum zu wenig ist (Arbeitszimmer fehlt und richtig zurückziehen ist nicht!). Wenn der Kleine dann bei mir/uns ist, soll er natürlich ein eigenes Zimmer bekommen. Und die Wohngegend soll eine andere, bessere sein! Jetzt kam ihre Einschränkung, ob wir nicht doch erst noch eine Weile länger hier wohnen bleiben wollen, um zu sehen, wie sie mit dem Kleinen klarkommt ... Ehrlich gesagt, ich will nicht "nur" wegen meinem Sohn die Wohngegend wechseln, sondern auch, wenn ich alleine wäre oder eben mit der Freundin zusammen - ohne Sohn! Auch, wenn der Sohn die Hauptrolle bzgl. Umzug spielt, da ich nicht möchte, dass er hier, wo ich zzt. wohne, mitaufwächst!

Ich sagte ihr, dass die Äußerung "können wir, kann ich versuchen", "probieren" ... zu wenig ist. Ich wollte auch icht mit ihr die Beziehung versuchen! Auch wenn der Vergleich ein wenig hinkt, denke ich, ihr wisst, was ich meine!?

Vielleicht spielt da u. a. auch ein Generationenkonflikt eine Rolle?! Sie befindet sich noch in der Ausbildung und lernt im Juni aus. Ich habe ihr schon mehrmals mehr oder weniger direkt gesagt, dass sie sich bewerben soll, muss. Ich habe schon so viel u. a. diesbzgl. für sie gemacht, gesucht, vorbereitet ..., dass ich schon langsam keine Lust mehr dazu habe! Habe ihr gesagt, dass sie das dann alleine machen kann. Sie hat jetzt die Basis ... und damit muss sie endlich mal alleine zurechtkommen. Wenn ich dann höre, dass sie gerne nach der Ausbildung mal nen Monat einfach nur chillen möchte, geht mir die Hutschnur hoch. Und das weiß sie auch! Das teile ich ihr verbal auch mit. Das ist z. B. ein Reizthema für mich, da ich selbst vor Jahren langzeitarbeitslos war, für sehr wenig Geld ... Arbeiten verrichtet habe und jetzt endlich, nach vielen ... sehr vielen Bemühungen, Eigeninitiative einen Superjob habe. Kunde von der Agentur möchte sie dann natürlich auch nicht werden, aber warum dann nichts dagegen unternehmen? Aber das ist nur mittelbar in Bezug auf meinen Sohn ein Problem. Scheint oder ist eben generationenabhängig?! Kenne einige in dem Alter, die so denken, sind ... *kopfschüttel*

Aber back to topic, sie wusste doch, als ich mit ihr eine Beziehung wollte und sie letztlich es auch mit mir versuchen wollte (da haben wirs wieder, aber Beziehung klappt ja, auch von ihrer Seite aus, echt gut!), dass mein Sohn "irgendwann mal" Thema sein wird und bleiben wird.

Ich bin mir sehr sicher, dass meine Kampfbemühungen um sie als Partnerin, damals versiegt wären, wenn ich damals schon die Äußerungen von ihr gehört hätte.

Aber vielleicht habe ich auch diesbzgl. mind. einen Fehler gemacht?! Vielleicht hätte ich sie schon damals mehr oder weniger vor die Wahl stellen müssen oder zumindest mit dem vertraut machen müssen, was denn dann kommen könnte!?

Ich bin relativ ratlos und zzt. hat die Beziehung echt nen Knick. Gehe ihr schon fast aus dem Weg. Auch kein 6! Da bin ich rigoros! Auch wenns j.ckt! Aber nun gut. 6 ist nicht alles!

Aber vielleicht will ich ihr damit (mal wieder) zeigen, wer die Hosen anhat?!

Ich bin sehr kompromisslos! Wahrscheinlich deswegen, weil ich mit der Ex so viele Kompromisse eingehen musste?! Ich weiß natürlich, dass ich etwas, was in der ehemaligen Beziehung schief gelaufen ist, nicht in der neuen Beziehung, an der neuen Partnerin auslassen sollte, darf ..., aber mir ist mein Leben noch viel wichtiger geworden, als ich es selbst zwischendurch wahrgenommen, gefühlt habe und da passen manche Dinge eben nicht! Ich kann ein sehr netter, lieber, fürsorglicher, romantischer, warmer ... Partner gegenüber der neuen Freundin sein. Aber auch doch sehr kalt!

Ich habe so viele Gedanken, seit der Trennung, seit dem Umgangsverfahren, seit der BUs ... um meinen Sohn, um meine Ex (u. a. auch wegen der ganzen Verfahren - Umgang, Unterhalt, dann was mir alles so vorgeworfen und unterstellt wurde ...).

Ich kann nicht richtig schlafen. Bin um 18 Uhr so müde, dass ich um 20 Uhr ins Bett falle. Wache dann aber nachts um 2 Uhr auf und bin dann für zwei Stunden wach. Schlafe dann wieder für zwei Stunden und bin relativ gerädert an der Arbeit und bin nur am Gähnen (so mal wieder erst heute Nacht!).

Und i. V. m. all diesen Gedanken, auch Problemen, die eigentlich nur mich betreffen, habe ich gar keine Energie und auch Lust, mich mit meiner neuen Freundin irgendwie zu beschäftigen - in Bezug auf Jobsuche, das Zusammensein ... - gerade nach solchen "Erlebnissen", Äußerungen von ihr ...

Gruß

DmL
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« Antwort #1 am: 24. März 2010, 18:37:33 »

Moin,

also ihr zu sagen, dein Sohn stehe über ihr ist definitiv das falsche Signal.

Natürlich ist das Verhältnis zu deinem Sohn immer ein anderes als zu ihr, aber daraus eine "Qualitätsabstufung" zu machen ist schon suboptimal.

Genauso ihr zu sagen, wenn Sohni alleine mit dir im Bett schlafen will, hat sie zu gehen ist an beide die falsche Botschaft.

Sie ist da Zuhause und es steht Sohni nicht zu, sie zu verdrängen.

Also da musst du, denke ich, nochmal ein bisschen in dich gehen.

Gruss Beppo
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« Antwort #2 am: 24. März 2010, 18:45:04 »

Hallo DmL,

huu, beim Lesen ist mir gerade eine Gänsehaut gekommen. Ich finde Deine Herangehensweise ganz schön krass. Natürlich muss eine Frau, die sich auf einen "gebrauchten Mann" einlässt, akzeptieren, dass da Kinder, Exxen, Vorleben sind.

Aber so wie Du das anpackst, würde ich auch mit knapp 34 die Flucht ergreifen.

Zitat
Auch habe ich ihr ganz deutlich gesagt, dass mein Sohn immer über ihr stehen wird. Vielleicht war das nicht die ganz feine Englische?! Aber nun gut. Man kann und darf Partner nicht mit Kindern vergleichen, aber Kinder haben immer einen Sonderstatus!

Sorry, aber das ist ganz großer Mist! Du selber vergleichst Kind und Partner und stellst dabei das Kind über sie. Dabei sind beide doch eine ganz andere Liga. Natürlich hat in der Zeit, in der Dein Kind bei Dir ist, das Kind eine gewisse Priorität.

Zitat
Z. B. habe ich ihr gesagt, dass, wenn der Kleine eben bei Papa alleine im Bett schlafen möchte, dann wird er das tun (dürfen)! Und sie muss dann halt auf der Couch schlafen. "Wenns denn sein muss?! Bleibt ja nichts Anderes übrig!?" Die Antwort i. V. m. dem Tonfall war für mich ein wenig Alarm auslösend
Aber wenn Du dann sagst, dass Du erwartest, dass Deine Freundin auf die Couch geht, dann sträubt sich mir doch das Gefieder. Bist Du mal auf die Idee gekommen, mit Deiner Freundin gemeinsam zu beratschlagen, wie die Zeit gestaltet werden könnte? Wenn ihr euch eine Wohnung teilt, dann kannst Du nicht einfach Deine Freundin in der Zeit zum Bewohner 2. Klasse degradieren.
Alarm auslösend finde ich Deine Einstellung.

Versteh mich nicht falsch, NATÜRLICH soll die Zeit des dann stattfindenden Umgangs schwerpunktmäßig darauf abzielen, dass DU und DEIN KIND Zeit miteinander verbringt. Aber das schließt nicht aus, dass Deine Freundin da, dabei ist und dabei behandelt wird wie sonst auch. Nämlich mit Respekt. Und ein "Du hast auf die Couch zu gehen" hat mit Respekt nix zu tun.

Vielleicht solltest Du darüber nachdenken, ob Du in der jetzigen Situation beziehungsreif bist. Man behauptet ja immer, Männer könnten nicht zwei Dinge gleichzeitig  , aber ich denke, mit ein bißchen Organisation und auch Gesprächen mit Deiner Freundin, werden sich da Wege finden. ZB ein Luftbett im Zimmer, wo Du mit Sohni drauf schläfst. Wenn sie dann freiwillig vorschlägt, auf die Couch zu gehen, ist das immer noch eine Idee.

Auch als Umgangsvater sollte man Kinder nicht wie kleine Könige über alles heben. Auch wenn das aus Deiner Situation raus eine verständliche Reaktion ist. Und Dein Sohn sollte zwar so viel Zeit wie möglich mit Dir ungestört verbringen, aber auch lernen, dass es eine Frau in Papas Leben gibt, die aber ihm nichts wegnimmt. Genau das implizierst Du aber, wenn Du die Bedürfnisse des Kleinen grundsätzlich über ihre stellst.

Meine Meinung.

LBM

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« Antwort #3 am: 24. März 2010, 19:20:50 »

Hi dml,

du erinnerst mich gerade an einen Fall aus einem anderen Forum. Da hatte die Ex gefordert, das während des Umgangs die neue Frau und deren Kinder die Wohnung verlassen sollten, damit Sohni auch nur Zeit mit Papa hat.
Nachdem er sich weigerte hat sie ihn verklagt. Die neue Frau war völlig entsetzt, als er vom Gericht kam und ihr mitteilte das sie dazu verurteilt wurde, die gemeinsame Wohnung zu verlassen, wenn Umgangs-WE ist. Bei genauerem Hinsehen erwies sich das Urteil dann als Vergleich, dem der Mann zugestimmt hat.

Er hat übrigens auch seine schwangere Frau aufs Sofa ausquartiert, weil der kleine Prinz der Meinung war, das diese Frau nicht neben Papa liegen darf.

Ich glaub er wundert sich noch heute, warum er nun eine zweite Exfrau hat.  rofl2

Wenn du von dir selber sagst, das du keine Kompromisse mehreingehen willst, dann solltest du so fair sein und dich trennen. Das hat deine Partnerin (naja, als solche siehst du sie ja gar nicht) nicht verdient. Das hat auch nichts mit ihrem zarten Alter zu tun (obwohl, wenn sie ein wenig älter wäre, hätt sie wahrsceinlich schon reisaus genommen)

Stell dir mal eine weitere Situation vor: Ihr hättet ein gemeinsames Kind. Würde dann dein älteres Kind auch über diesem stehen? Oder wären sie gleichberechtigt über der Freundin? Was würdest du sagen, wenn sie dich dann unter der Woche aufs Sofa schickt? Mit der netten Begründung: Das Kind will alleine mit mir kuscheln und dein Sohn darf das am WE ja auch....

Ich glaub du solltest nochmal genau nachdenken was Beziehung bedeutet und was Elternschft bdeutet.

Tina *bei uns gehen wir Patchworkeltern immer aufs Sofa zum kuscheln oder in eines der Kinderbetten, aber nie wird einer aus dem Ehebett geworfen*
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« Antwort #4 am: 25. März 2010, 08:43:54 »

Servus DmL,

meine Vorschreiber haben Dir schon alles gesagt.

Ich kann mir ebenfalls nicht vorstellen, dass Deine neue Partnerin mit ihren 21 Jahren hinter einem Kind zurückstehen möchte. Mit Deinen "Vorschlägen" wirst Du sie noch schneller zu dieser Erkenntnis bringen.

Wenn Du Kompromisse nicht eingehen möchtest, solltest Du auch konsequent sein und Dich trennen.
Dann spart ihr euch evtl. wenigstens die unschönen Szenen.

Michael
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« Antwort #5 am: 25. März 2010, 09:42:08 »

Guten Morgen DmL,

auch ich schliesse mich meinen Vorschreibern an, habe aber dazu noch eigene Erfahrungen machen dürfen, die möchte ich Dir an der Stelle nicht vorenthalten...

Ich habe mich im letzten Jahr von meinem Freund getrennt, die Gründe sind vielschichtig, aber unter anderem hat er sich im Umgang mit seinem Sohn ähnlich verhalten wie Du es nun vorhast.

Nun muss ich dazu sagen, dass ich schon über 40 bin und selbst eine Tochter (gleiches Alter wie der Sohn meines Ex, beide Grundschüler) habe, also auch durchaus Verständnis dafür aufbringe, dass es mit Kindern eben nicht immer einfach ist, und eine Trennungssituation mit Kind habe ich auch hinter mir.

Die Kinder haben sich immer super verstanden, aber mit dem Sohn war es für mich/uns von Anfang an schwierig. Erst wollte die KM keinen Kontakt zu mir und Tochter ("wer weiß, was das für welche sind"), darüber hat er sich - nach Monaten Versteckspiel - hinweggesetzt.
Dann sollte es keinen gemeinsamen Urlaub geben, das hat er akzeptiert, und das war für mich auch ok.... weil...
Was aber für mich schwierig war: sobald sein Sohn dabei war, wurde ALLES nach seinem Willen geplant. Egal was es war. Essen, Tagesablauf, Ausflüge... sein Vater hatte wohl einfach Angst, als Umgangsvater für seinen Sohn unattraktiv zu werden wenn er mal Grenzen setzt. (Es ist nicht so, dass er keine Grenzen setzen könnte, denn im täglichen Umgang mit meiner Tochter hat es auch funktioniert.) Aber wenn Sohni zu irgendwas mittendrin keine Lust mehr hatte, dann musste meine Tochter auch aufhören, dann wurde einfach eingepackt und gegangen.
Meine Tochter ist sehr friedliebend und flexibel, die hat sich noch nicht daran gestört, aber für mich war die Perspektive, dass das jetzt noch 10 Jahre so weitergehen soll, einfach gruselig. Und irgendwann hätte es meine Tochter sicher auch gestört. Glücklicherweise hatten wir immer getrennte Wohnungen, d.h., wenn es mir zuviel wurde, dann konnten wir einfach gehen. Die Möglichkeit hat Deine Freundin nicht, die Arme.

Anfang letzten Jahres habe ich die Beziehungsnotbremse gezogen, woraufhin er seinen Erziehungsstil überdacht hat (mit Hilfe des Tyrannen-Buches von Winterhoff), was ich ihm hoch anrechne. Allerdings ist nicht einfach, bei einem 8jährigen alles umzukrempeln, vor allem, wenn auch noch die KM querschiesst.
Wir haben dann noch einen Anlauf gewagt, aber da gab es noch andere Dinge... egal.

Was ich damit sagen möchte: überlege Dir, ob Du Deine Partnerin behalten möchtest. Solange Deine Ansagen ihr gegenüber nur hypothetisch sind, solange wird es gehen, weil sie nicht weiß. worauf sie sich da einlässt. Aber wenn Du das, was Du weiter oben angekündigt hast versuchst durchzuziehen, dann wirst Du sie aus Deinem Leben treiben. Und jede andere Frau nach ihr auch. Kinder sind wichtig, und natürlich sollst Du Dich in Deinen Umgangzeiten um Dein Kind kümmern. Aber Du solltest nicht den Fehler machen über jedes Stöckchen zu springen, dass Dein Sohn Dir hinhält, denn irgendwann kannst Du nicht mehr hoch genug springen.

So long, WH
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Es ist ein Irrglaube, dass man jede Menge emotionales Porzellan zerdeppern und hinterher trotzdem jederzeit zu altem Vertrauen zurückfinden könne. Was kaputt ist, ist kaputt - und bleibt es auch. (brille007 am 7.10.10)
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« Antwort #6 am: 25. März 2010, 09:47:02 »

Hallo, müder Luke,

deine Überschrift (mit Ausrufungszeichen!) sagt es ja schon: wenn dir dein Kind wichtiger ist als deine Freundnin, dann wird diese Beziehung keine vernünftige Basis haben. Ein Kind ist ein Kind, unheimlich wichtig, aber kann dir keinen Partner ersetzen. Wie Tina schon schrieb, es gibt die Kinder-und die Partnerbeziehung. Wenn du beides vermischst, gebe ich eurer Beziehung keine große Chance. Deine Freundin mag unerfahren sein mit einem Zweitmann, aber sie ist sicher gewillt, es zu versuchen, sonst wäre sie schon längst weg.

Und überleg dir mal das mit den Kompromissen

Ich bin sehr kompromisslos! Wahrscheinlich deswegen, weil ich mit der Ex so viele Kompromisse eingehen musste?! Ich weiß natürlich, dass ich etwas, was in der ehemaligen Beziehung schief gelaufen ist, nicht in der neuen Beziehung, an der neuen Partnerin auslassen sollte, darf ...,

eine Partnerschaft begründet sich u.a. zwangsläufig auf Kompromisse, gegenseitigen Zugeständnissen und Toleranz. Jeder soll doch er selbst sein dürfen und sich nicht unterordnen müssen. Und in einer guten Partnerschaft lösen sich diese Unterschiede in Wohlgefallen auf, weil eben jeder mal zurücksteckt (zurückstecken will) oder auch weil beide dasselbe Lebensgefühl/dieselben Werte haben, und sich deshalb immer einig sind  
Nur sollte das mit dem Zurückstecken ausgewogen sein und nicht einseitig (zB einer verzichtet immer - das geht nie gut).  Also, glaub nicht dass das gut geht, wenn du dir jetzt die Zugeständnisse von deiner Freundin holst, indem du sowas von kompromisslos bist, wie evtl. deine Ex zu dir war.  

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« Antwort #7 am: 28. März 2010, 15:25:35 »

Na ja, vielleicht hat sich heute Abend mehr oder weniger alles von alleine erledigt in Bezug auf die neue Freundin.

Sie würde die Beziehung mit mir beenden, wenn die KM bei den Umgängen dabei wäre, welche auch dann maln Tag lang sein können!
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« Antwort #8 am: 28. März 2010, 18:32:53 »

Moin,

naja, da spielt sicher auch eine gewisse Eifersucht mit. Meine Meinung dazu:

Einerseits ist das natürlich schwachsinnig, ihr seid getrennt und das was man meist am Wenigsten will ist: Die Ex zurück.
Andererseits legst Du natürlich einen Megafokus auf Dein Kind, da könnte die berechtigte Angst da sein, dass Du bei einem Fingerschnippen Deiner Ex wieder zu ihr und dem Kind zurückgehst (ob nun wegen Ex oder Kind ist ja wurscht).

Meine Vermutung ist, dass ihr - also neue Freundin und Du - euch zur falschen Zeit begegnet seid. Vielleicht ist sie für das Verständnis, dass Ex Dir immer wieder begegnen wird, eben weil ihr ein gemeinsames Kind habt und sich das in dem Zusammenhang weder vermeiden lässt noch soll. Eltern kann man nur im Team bleiben.

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« Antwort #9 am: 28. März 2010, 18:49:14 »

Ja, genau.

Ich bin mit meinem bereits Geäußertem ihr gegenüber ein wenig zurückgerudert und habe ihr erklärt, dass KM und ich nun einmal aufgrund des gemeinsamen Kindes immer wieder miteinander zu tun haben werden und miteinander kommunizieren müssen ...

Natürlich ist sie eifersüchtig und für sie wäre es einfacher, wenn KM auch nen neuen Freund hätte! Aber ob der das alles so toleriert und akzeptiert steht wieder auf einem anderen Blatt. Wenns den überhaupt gibt!? Das weiß ich gar nicht und hat mich eigentlich auch nie interessiert.

Ich habe ihr gesagt, dass, wenn sie das Vertrauen in mich, wie in der Vergangenheit hat, in der ich auch mit KM einen Umgang mit dem Sohni hatte, bevor ich vors Gericht gegangen bin, weil mir das alles zu wenig war, und mich weiterhin so liebt, wie bisher, dürfte und sollte das alles kein Problem sein!

Mal abgesehen davon, meine Ex würde, ob sie nun einen neuen Freund hat oder auch nicht, nicht mit den Fingern nach mir schnippen. Denke ich!
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« Antwort #10 am: 28. März 2010, 19:04:45 »

Die Frage ist ja nicht, ob sie schnippt, sondern ob Du springst, wenn sie schnippt.

Ich denke, Du musst es laufen lassen und die Entscheidung treffen, wenn Du merkst, es geht alles irgendwie nicht.

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« Antwort #11 am: 28. März 2010, 19:06:43 »

Hi dml,

gegen Gefühle kann man eben schlecht mit Argumenten ankommen.

Aus ihrer Sicht hast du ihr ja sehr klar gesagt: Wenn mein Kind da ist mußt du aufs Sofa. damit stellst du sie eben hinten an und schließt sie auch ein wenig aus. Dann nimmst du den Umgang mit deinem Kind im Beisein der KM wahr (ja das ist an sich erstmal nicht schlimm). Für deine Freundin heißt es aber wieder als Signal: Aus diesem Teil meines Lebens schließe ich dich aus. Da hast du nichts zu suchen.

JA, du hast im Moment auch keine andere Wahl. Aber für deine Freundin ist das eben schwer zu ertragen. Das Signal, das sie bräuchte wäre wohl in etwa so: Derzeit geht es nur mit KM. Aber DML arbeitet daran, das er seine Freundin möglichst bald in den Umgang miteinbeziehen kann. Es wird eine gemeinsame Wohnung gesucht, die auch Platz für den Jungen hat, aber in erster Linie ein Zuhause für euch beide ist. Und wenn Sohnemann mit Papa kuscheln will, dann in Sohnemanns Bett oder auf dem Sofa. Das "Ehebett" ist tabu.

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« Antwort #12 am: 28. März 2010, 19:24:50 »

Hi

An Stelle Deiner Freundin hätte längst ich das Weite gesucht. Bei allem Verständnis, als Mensch 2.Klasse definiert und behandelt zu werden würde mir doch etwas sauer aufstossen. Warum vergleichst Du zw. den Beiden, warum bewertest Du sie - und dann noch zueinander? Jeder ist Einzigartig und sollte auch so behandelt werden. Und ich finde es sehr unklug in Bezug auf das Kind, dass Deine Freundin dann ihr "Revier" (Bett) räumen muss zu Gunsten des Kindes. Das bekommt das Kind sehr schnell mit und zieht daraus seine ganz eigenen Schlüsse.
Du solltest schleunigst Deiner Freundin den entsprechenden Platz einräumen, der ihr zusteht. Du tust ihr damit keinen Gefallen (aber Dir und dem Kind) - sondern nimmst ihr die Schmerzen. Das Kompromisse gefunden werden müssen steht ausser Frage, doch der jetzige Zustand ist keiner. Und Kinder sind für mich keine Heiligen, eher kleine Menschen mit anderem Verständnis und Bedürfnissen.

Gruss oldie
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« Antwort #13 am: 28. März 2010, 19:25:55 »

Oldie, das hast Du sehr schön und zutreffend gesagt!  thumbup thumbup thumbup

Das musste mal raus! (bei mir jetze Lächelnd)

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« Antwort #14 am: 29. März 2010, 13:04:29 »

Tja, aktuelle Freundin bleibt bei mir! So ihre endgültige Entscheidung!

Hab ich natürlich selbst Angst, dass sie das nicht wirklich durchsteht und irgendwann sagt, dass sies doch nicht (mehr) kann und will ...!
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« Antwort #15 am: 29. März 2010, 13:19:23 »

Aber das hast du ein Stück weit selbst in der Hand. Ihr müßt euer gemeinsames Leben gestalten, Kompromisse finden, Wege finden dein Kind in euer Leben zu integrieren und du darfst sie nicht ausschließen oder Entscheidungen über ihren Kopf hinweg treffen.

Redet viel miteinander. Dann wird es wahrscheinlicher klappen, als wenn ihr nun so weitermacht wie bisher.

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« Antwort #16 am: 29. März 2010, 13:26:56 »

Moin,

ein Stück weit zeigt das ja auch, dass deine Freundin nicht sofort das Weite sucht. Jedoch müsst ihr euren Weg finden.

Das geschehene kann man nicht vergessen, man kann es in der Zukunft jedoch anders machen.

Geht euren Weg.

Gruss
Agent
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Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
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Bonnie 2


« Antwort #17 am: 30. März 2010, 00:42:29 »

Moin

So ihre endgültige Entscheidung!
So so. Da sage ich doch: Abwarten.

Hab ich natürlich selbst Angst, dass sie das nicht wirklich durchsteht und irgendwann sagt, dass sies doch nicht (mehr) kann und will ...!
Und was ist Dein Plan? Hast Du einen? Übst Du Selbstkritik, Selbstreflektion? Wenn Du lediglich von "eigener Angst" sprichst - ebenso die Wortwahl danach, die nun wahrlich einen tieferen Sinn ergibt, kann ich daran nicht glauben.

Gruss oldie
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« Antwort #18 am: 30. März 2010, 08:26:33 »

Moin,

da schliesse ich mich Oldie an. Wenn nichts geklärt ist, gibt es ein bangen und warten. Geht sie doch
irgendwann? Muss ich mir Gedanken machen?

Also ich würde mit der ständigen Angst und Anspannung nicht so weitermachen wollen. Wie sieht sie
es denn?

Ihr solltet trotzdem mal ein klärendes Gespräch führen.

Gruss
Agent
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Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
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« Antwort #19 am: 11. April 2010, 10:29:51 »

Guten Morgen zusammen!

Ich bin durch Zufall hier gelandet und muss mich zu diesem Eintrag einfach auch mal zu Wort melden.

Vor kurzem habe ich mich - nach 7 Jahren Beziehung - von meine LG getrennt, weil sein Kind, so wie in diesem Beitrag, am wichtigsten ist.
Alles was Prinzessin sagte und wollte wurde auf Anhieb ausgeführt! Sie spielt sogar KV und KM gegeneinader aus, aber das vom Feinsten.
Ich muss ehrlich sagen, dass mir die KM diesbezüglich sehr oft leid tat, da ich es aus meiner Sicht oft unfair ihr gegenüber fand. Nur weil KM nicht so springen wollte wie Prinzessin es befohlen hat, wurde Papa sofort eingeschaltet und dieser hat richtig Druck gemacht!

Unser ganzes Leben hat sich nur um die Kleine gedreht! Ich hatte noch nie einen Urlaub mit ihm alleine gemacht, die Kleine war immer dabei. Sieben Jahre habe ich gefleht und gebettelt, für nur eine Woche Urlaub zu Zweit.
Nichts ist passiert, er hat es jedesmal verschoben und sich einfach nicht die Zeit für mich genommen. Aber sein Kind brauchet nur einmal anrufen und sofort wurde alles stehen und liegen gelassen...
Die ganzen Jahre habe ich es akzeptiert immer die Nr. 2 zu sein, schließlich wusste ich, worauf ich mich da einlasse. Für mich war es ein Versuch wert und ich bin reicher
an Erfahrung geworden, die Zeit möchte ich auch nicht missen.
Jedoch ist aus genau dem Grund die Beziehung in die Brüche gegangen. Irgendwann ist man an den Punkt angekommen, wo man sich fragt: Bin ich ihm wichtig?
Man hat doch eine Partnerschaft mit seinem LG und nicht mit dem Kind! Klar, das Kind wird immer die Nr. 1 sein,  so ist ja Richtig! Man sollte aber den Partner nicht vergessen, der ist auch noch da
und hat Bedürfnisse und Gefühle! Es darf ja nicht sein, dass sich der Partner in einem Konkurenzkampf mit dem Kind sieht und das Gefühl hat "nur die Freundin" zu sein, die für alles Andere gut genung
ist, solange das Kind nicht da ist.

Wenn man seine Beziehung retten möchte und der Partner einem wichtig ist, sollte man die richtige Mischung finden! Seit nicht nur für das Kind da, sondern auch für den Partner, er/sie braucht Dich
genauso wie Dein Kind Dich braucht!

Gruß
lila

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Harry Callahan
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« Antwort #20 am: 30. April 2010, 18:58:16 »

Je nach Partner und Verhältnis zum Kind kann das schon ein Drahtseilakt werden, denke ich.

Man sollte wirklich aufpassen einen gesunden Mittelweg zu finden. Aber was man so liest und hört, gibt es auch wirklich Frauen die mit so einer Situation partout nicht zurecht kommen.
Besonders wenn sie keine eigenen Kinder haben, sich aber welche Wünschen. etc.
D.h. man sollte wirklich vorsichtig sein, dass man nicht das Kind links liegen lässt wegen der Beziehung nur um plötzlich beide Karren in den Sand gesetzt zu haben.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es am besten ist, die Sache so früh wie möglich an- und durchzusprechen. Es ist zwar recht schwer, weil man natürlich auch angst hat, dass das neue Glück so direkt wieder vergeht.
Aber ich darf einen Freund zitieren " wenn sie dich so nicht nimmt... würde sie dich eh bei dem ersten größeren Problem verlassen"  das hilft mir da immer.. und bisher hat es immer geklappt. Wenn es eine Trennung gab, dann aus ganz anderen Gründen.
Ich muss aber dazu sagen, dass ich mich von der Kindsmutter und der ganzen Situation nicht dominieren lasse.


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« Antwort #21 am: 03. Mai 2010, 11:14:53 »

Bei mir ist das ähnlich... habe auch einen sohn mit meiner ex zusammen, war aber am ende der beziehung nicht mehr glücklich und habe dann durch zufall ne frau bei ner singleboerse kennengelernt, ja und so kam alles ins rollen, nach ein paare dating wurden wir ein paar, ich habe ihr aber anfang noch meine lebenssituation verschwiegen (großer Fehler) , als ich dann merkte das es ernster wird, hab ich es ihr gesagt, na klar ist es schwer für sie, denn sie weiss das mein kind, an erster stelle steht, aber sie akzeptiert es. das schlimmste für sie ist halt, das ich aus angst zu meinem kind, meiner ex die beziehung verschweige, damit kommt sie nicht so klar... also um konflikte zu vermeiden, sollte man von anfang an den fronten klären
und dann kan man immernoch entscheiden ob man sich drauf einlässt oder nicht! 
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Harry Callahan
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« Antwort #22 am: 11. Mai 2010, 13:47:05 »

Immer mit offenen Karten spielen. Sonst kommt irgendwann alles noch dicker und du kannst irgendwann ncihtmehr schlafen bzw hast panische Angst, dass sie es über Umwege erfährt. // was wohl echt bescheiden wäre..

Wie gesagt, wenn eine Frau jenseits der 20 einen wegen so etwas nichtmehr liebenswert findet, hat sie eh einen an der klatsche.(mit zunehmendem Alter und höhe des Bildungsgrades ist das eh ein immer geringeres Problem.. wer kann z.b. mit über 40 erwarten einen Partner kennenzulernern der ein komplett unbeschriebenes Blatt ist??? Da müsste man wohl ins Kloster)

ich darf die Eltern meiner Freundin zitieren " sowas kann auch etwas sehr schönes sein.." gut ist vll. etwas zu postitiv. Aber eine Herausforderung dieser Art, kann die Beziehung auch fördern.

Man sollte vll. nicht gerade beim ersten oder zweiten Treffen damit rausrücken. Das versteht im Nachhinein aber jeder.

Alles Gute dafür!



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Malachit
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« Antwort #23 am: 11. Mai 2010, 19:44:42 »

Hallo Harry,

Man sollte vll. nicht gerade beim ersten oder zweiten Treffen damit rausrücken.

Warum nicht?

Verwunderte Grüße,

Malachit,
der definitiv nur im Dreierpack zu haben ist.
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Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Daddy10
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« Antwort #24 am: 14. Mai 2010, 10:02:19 »

@Harry Callahan sie ist genau 20jahre alt  rofl2 , aber sie hat sich jetzt von mir getrennt, aus diversen gründen... mich hat es doch sehr getroffen, ich weiss nicht, wie ich mit der trennung umgehen soll, habe auch so noch eine menge stress! Wie habt ihr eure trennung verarbeitet, was hat euch geholfen? ich hoffe es ist nicht zu intim und der ein oder andere sagt mir was dazu  question thumbup

danke im vorraus

daddy10
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