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Autor Thema: USA gewährt deutscher Homeschooling-Familie politisches Asyl  (Gelesen 4455 mal)
DeepThought
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« am: 28. Januar 2010, 14:00:35 »

In a case with international ramifications, Immigration Judge Lawrence O. Burman granted the political asylum application of a German homeschooling family. The Romeikes are Christians from Bissinggen, Germany, who fled persecution in August 2008 to seek political asylum in the United States. The request was granted January 26 after a hearing was held in Memphis, Tennessee, on January 21.

>Weiterlesen<
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
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brille007
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« Antwort #1 am: 28. Januar 2010, 14:04:18 »

>>>HIER<<< auch auf deutsch

***edit - PS: Vielleicht müsste auch einmal ein entsorgter Vater samt Kindern versuchen, in den USA Asyl zu bekommen - mit der Begründung, dass in seiner Heimat die Menschenrechte mit Füssen getreten werden...
« Letzte Änderung: 28. Januar 2010, 14:07:17 von brille007 » Gespeichert

When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Beppo
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KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #2 am: 28. Januar 2010, 14:10:37 »

Ich halte vom Home Schooling und der oft dahinter stehenden Weltanschauung nichts aber es gefällt mir, dass Deutschand erneut wegen Gängelung oder ähnlichen Verstößen gegen das Menschenrecht, international gerügt wird.
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Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
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« Antwort #3 am: 28. Januar 2010, 14:27:18 »

Interessant zu lesen, jedoch stossen mir einige Begriffe in diesem Text sauer auf.

Zitat
christlichen Fundamentalisten ; bibeltreue Christen ;

Weltanschauung hin oder her. Aber diese extreme religiöse Anschauung teile ich auch nicht, weil ich
weiss, wie das nach hinten losgehen kann.

@brille

Zitat
***edit - PS: Vielleicht müsste auch einmal ein entsorgter Vater samt Kindern versuchen, in den USA Asyl zu bekommen - mit der Begründung, dass in seiner Heimat die Menschenrechte mit Füssen getreten werden...

Die Ansicht gefällt mir.  thumbup

Gruss
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Mantra:

NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.


Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
DeepThought
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« Antwort #4 am: 28. Januar 2010, 14:53:44 »

Es wird auch auf >Der Westen< recht grob auf der religiösen "Macke" rumgeritten. Diese mal unbeachtet gelassen, hat das US-Gericht wegen des Menschenrechts auf Erziehung und Pflege seine Entscheidung gefällt.

Kernsatz tatsächlich ist : "This decision reveals to the rest of the world that the German state acts outside the mainstream of Western democracies. Germany is in the company of countries like China, North Korea and others where fundamental human rights are not respected. Germany’s behavior exposes the totalitarian character of the German school law that takes away a parent’s right to educate their children. "
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« Antwort #5 am: 28. Januar 2010, 15:01:04 »

Herrlich!

So tief hatte ich gar nicht rein gelesen.

Das ist ja noch viel schöner.

Das muss ich mir gleich Gold gerahmt an die Wand hängen.
3ertralala

Hast du dafür noch ein schönes Plätzchen im Kopf dieser Seite frei?
 
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luca
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« Antwort #6 am: 28. Januar 2010, 15:24:16 »

by the way:

so etwas gibt es häufiger als man denkt. ich habe auch schon eine weihnachtskarte bekommen mit dem hinweis, dass gott mir noch meinen richtigen weg zeigen wird, nachdem ich (dienstlich) versucht habe im zwangsvollstreckungsverfahren über 3 jahre lang 2 kinder in die schule zu bekommen, welche bis dahin noch nie eine schule von innen gesehen hatten- aus religösen gründen.

schulsystem und deutsche wertvorstellungen hin oder her, aber was ich da erlebt habe- die armen kinder.

lg luca
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Beppo
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« Antwort #7 am: 28. Januar 2010, 15:26:29 »

Hallo Luca,

wie muss ich mir denn in so einem Fall ne Vollstreckung vorstellen?
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Malachit
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« Antwort #8 am: 28. Januar 2010, 15:38:39 »

Hallo luca,

ich habe auch schon eine weihnachtskarte bekommen mit dem hinweis, dass gott mir noch meinen richtigen weg zeigen wird (...)

Und hat Er selbst dir diese Karte geschickt?

Wenn nein, dann kannst du das m.E. genau so ignorieren wie die restlichen Anweisungen seines Bodenpersonals ;-)

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man ziemlich bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
luca
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« Antwort #9 am: 29. Januar 2010, 07:28:25 »

moin beppo,

in Brandenburg war das Verfahren bis 2008 recht umständlich. Die staatlichen Schulämter haben den VA ansich geschrieben und die Eltern aufgefordert für die Schulpflicht ihrer Kinder zu sorgen.
Per Gesetz mussten dann die Ordnungsämter (also komplett andere Verwaltungseinheit) mittels Zwangsgeldverfahren (war auch per Gesetz vorgegeben) diese Bescheide durchsetzen.

Seit 2008 ist die Wahl der Vollstreckungsmittel offen (also auch Ersatzvornahme und unmittelbarer Zwang möglich) und liegt auch in Gesamtheit bei den Staatlichen Schulämtern.

Nee, im Ernst, ich hatte anfangs auch Verständnis für die Eltern, aber wenn Eltern ihre Kinder komplett von der Aussenwelt abschneiden und von allen sozialen Kontakten, und lieber ins Gefängnis gehen würden, bevor sie die Kinder auf eine staatliche Schule schicken....

@Malachit

...wenn ich es mir so recht überlege... vielleicht haben "die" mir ja den KV eingebrockt  Dann habe ich wohl meine "Strafe" abgesessen.   

lg Luca
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julia468
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« Antwort #10 am: 29. Januar 2010, 10:03:04 »

Hallo,

ich habe bisher wenig bis gar nichts über das Homeschooling gewusst und habe mir deshalb mal deren Internetseite homeschooling.de angeschaut und auch Presseberichte der letzten Tage verfolgt.
Deutschland ist also in Europa das EINZIGE Land, welches  eine Schulgebäudeanwesenheitspflicht fordert.

Mehr als erschreckend finde ich, das Eltern mit Zwangsgeld "bestraft" und damit enteignet werden, ins Gefängnis kommen und Ihnen das Sorgerecht entzogen werden kann und auch - bei nicht rechtzeitiger Flucht aus diesem Land - entzogen wird. Den Kindern droht Zwangszuführung, Zwangspsychiatrisierung, Heimaufenthalt und Neubeelterung.
Und das auch ohne jeglichen religiösen Hintergrund - s. Familie Neubronner aus Bremen - der jetzt per Presse im Fall Romeike dem Volk übergestülpt wird.

Das die Familie R. Asyl beantragt und auch erhalten hat, ist daher folgerichtig.

Ich denke, das sich das im Zuge der EU mittelfristig in Deutschland ändern wird. Die desolate finanzielle und personelle Ausstattung  der Schulen in D und das schlechte Abschneiden bei den PISA-Studien erfordern ein Umdenken. Andere Länder haben mit dieser Art Unterricht scheinbar mehr als gute Erfahrung gemacht.


VG





« Letzte Änderung: 29. Januar 2010, 10:15:46 von julia468 » Gespeichert
luca
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« Antwort #11 am: 29. Januar 2010, 10:15:45 »

ich will mich jetzt nicht auf eine Diskussion einlassen über das deutsche Schulsystem und die Schulpflicht, aber die Eltern sind in ein anderes DEUTSCHES Bundesland verzogen, wo diese Art Hausunterricht geduldet wird

nur soviel
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« Antwort #12 am: 30. Januar 2010, 10:27:06 »


Hallo zusammen,

ich habe vor längerer Zeit mal eine Doku über 2 Familien gesehen, die Homeschooling durchsetzen wollten, bzw. auch für sich so gelebt haben, mit allen Schwierigkeiten und allen Steinen, die man ihnen in den Weg werfen konnte.

Ich glaube es ist die hier betreffende Familie dabei gewesen. Sie wurde als strenggläubig dargestellt. Der Tagesablauf wurde gezeigt. Die andere Familie, nicht strenggläubig, praktizierte das Gleiche mit ihren beiden Jungs. Sie flüchteten immer, wenn es brenzlig wurde, auf eine Insel. Ich meine es wäre Teneriffa oder Gran Canaria gewesen.

Bei der gläubigen Familie hatte sich damals jemand( auf Drängen der Eltern)   zu einem Hausbesuch angesagt . Ich bin nicht mehr sicher ob es sogar der Bürgermeister war oder der Schulamtsleiter.
Der Termin wurde sehr kurzfristig mit der Begründung abgesagt, dass man, wenn man diesen Termin wahrnehme, ja zugeben würde, dass es Homeschooling geben würde. Da die Mutter der Kids aber alle Anträge abgeschmettert bekam, mit der Begründung hier gäbe es dies nicht, wurde der Termin wegen " gibt es ja gar nicht" abgesagt.

Eins der Kinder hatte inzwischen auch schon einen guten Abschluß. Der Junge hatte den Abschluß an einer Schule mit einem überdurchschnittlich guten Zeugnis abgelegt.


Sicher ist Homeschooling nicht für alle Familien gut und würde auch sicher nicht in allen Familien so konsequent gelebt werden, wie in den beiden gezeigten Familien.


Ich habe während der Sendung nicht verstanden, warum Deutschland so verkappt ist. Wenn doch die Noten und der Wissensstand stimmen, warum wird diese Form abgelehnt?

Einzelfallentscheidungen sind aber scheinbar auch bei diesem Thema in Deutschland zu aufwändig, zu lästig, zu unbequem.

LG
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« Antwort #13 am: 30. Januar 2010, 10:54:36 »

Ich habe während der Sendung nicht verstanden, warum Deutschland so verkappt ist. Wenn doch die Noten und der Wissensstand stimmen, warum wird diese Form abgelehnt?

Einzelfallentscheidungen sind aber scheinbar auch bei diesem Thema in Deutschland zu aufwändig, zu lästig, zu unbequem.

Weil es keine Kontrollmöglichkeiten gibt, ob die Noten, der Wissensstand, etc. stimmen.

Ehrlich gesagt halte ich das auch für großen Quatsch. Wenn es nämlich schief geht, dann trägt die Last dafür wieder der Steuerzahler.

LG LBM
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« Antwort #14 am: 30. Januar 2010, 11:13:05 »

Hi Conny,


Kontrollmöglichkeiten könnte man aber einrichten. Der Junge hat seinen Abschluß ja auch  an einer regulären Schule machen müssen und auch geschafft.

Wenn die Kids dann eine Art Prüfung am Ende eines Schuljahres machen würden/könnten, wäre die Kontrollmöglichkeit eingerichtet. Wenn es nicht klappt, muss das Projekt halt eben wieder gestoppt werden.

Möglichkeiten gäbe es schon, man hat nur den Eindruck, es soll gar nicht drüber nachgedacht werden.

Aktuelle Schulbücher und Lernziele lagen beiden Familien vor.

Was mir noch eingefallen ist:

Die Kinder, die ich in der Doku gesehen habe waren keinesfalls abgeschirmt. Sie sind in ihrer Freizeit mit ihren Freunden Skateboard gefahren oder haben auf andere Art und Weise ihre Freizeit verbracht. Soziale Kontakte waren also vorhanden.

Wie schon geschrieben. Sicher nicht eine Möglichkeit für alle Familien und sicher würde es auch bei allen Familien, die diesen Weg gehen wollen, nicht zum gewünschten Erfolg führen.

Dass die Möglichkeit von vornherein aber ausgegrenzt wird, kann auch nicht richtig sein. Deutschland kommt vom Schwarz-Weiß-Denken und vom " Eingefahrensein" nicht weg.

Das finde ich schade.

LG
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« Antwort #15 am: 30. Januar 2010, 11:23:13 »

Hallo Tina,

ja, das was Du schreibst, klingt akzeptabel. Ich erlebe in Lausebackes Umfeld aber immer mehr die Mentalität, dass alles von außen kommende, also Kita, Schule, Hort, etc. bekrittelt und als unzumutbar verkauft wird. Das ist diese Königskind-Mentalität, bei dem das eigene Kind in Watte gepackt wird und von allem Unheil beschützt werden muss. Lernen ist ja nicht nur die Vermittlung von Stoff, sondern auch das Fördern von Sozialkompetenzen in der Gruppe, sich mit Autoritäten auseinander zu setzen und auch letztlich, sich aus dem elterlichen Machtbereich zu entfernen, einen eigenen Kompetenz- und Verantwortungsbereich zu haben. All das kann Homeschooling nicht bieten.

Klar, es mag manche gebildeten Eltern geben, die in der Lage wären, Ihren Kindern den benötigten Stoff zu vermitteln. Aber ich gehe mal davon aus, dass der Anteil dieser Eltern im Promillebereich liegt.
Für mich macht das wieder den Eindruck, dass man hier wieder einen Grund findet, dem "bösen Staat" etwas Neues auf die Vorwurfsliste zu schreiben. Auch etwas, was mich kolossal nervt. Wer sucht, der findet...

Außerdem muss ich mal ganz ehrlich sagen, sollten die USA mal schön die Klappe halten. In Verletzung von Menschenrechten etc. sind sie schließlich selber ganz groß.

LG LBM
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« Antwort #16 am: 30. Januar 2010, 12:34:51 »

Moin,

das mediale Ablenkungsmanöver mittels herbeigedichtetem Urteilsgrund, nämlich religiöse Ausrichtung fallen selbst hier scheinbar auf sehr fruchtbaren Boden. Schade.

Zum Unterricht in den eigenen vier Wänden kann man stehen, wie man möchte, zu religiösen Fanatikern ebenso. Jeder hat hierzu seine Meinung und einige haben die selbe Meinung. Vor einiger Zeit lief ein Beitrag im TV über eine Hausunterricht-Familie. Die Kinder mussten lediglich für die Klassenarbeiten in eine öffentliche Schule. Die Erfolgskontrolle war damit über die staatliche Instanz gesichert.

Fakt in diesem Fall ist: Die Eltern lehnten sich gegen eine staatliche Auflage auf, nämlich den Zwang, ihre Kinder auf eine staatliche Schule zu schicken. Die Intention ist zunächst völlig egal. Die Intelligenz und/oder Befähigung der Eltern ist zunächst bei dieser reinen Sachverhaltsbetrachtung völlig egal. Ich betrachte ausschließlich die Machtinstrumente des Staates, nämlich den drohenden Sorgerechtsentzug, ohne dass den Kindern bewiesen (!!) ein Nachteil entsteht. Und genau dies ist der Punkt, den der US-Richter kritisierte.

Die SS, neuzeitlich Jugendamt genannt, lokalisiert, späht aus, schlägt zu und weg ist das Kind.

Ich persönlich finde das Urteil absolut köstlich, weil vom Sachverhalt her zutreffend und weil ein außer-europäisches westliches Land in einem Zivilprozess Deutschland ordentlich eins auf die Nase gab.

Die hiesigen Entscheider allerdings, das ist mir klar, werden sich einmal kurz schütteln und dann in alten Mustern verharren.

DeepThought
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