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vatersein.de - Forum 23. Juli 2019, 11:52:22 *
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Autor Thema: Pflicht zum Steuerklassenwechsel im Mangelfall?  (Gelesen 5721 mal)
Daisy
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« am: 17. Januar 2010, 18:51:03 »

Hallo an alle,

ist ein neu verheirateter, berufstätiger Vater im Mangelfall verpflichtet die günstigere Steuerklasse 3 zu wählen um seine Leistungsfähigkeit zu erhöhen?


liebe Grüße Daisy
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Seid ich so manchen Menschen näher lernte kennen, möcht ich von meinem Hund mich nie mehr trennen!
midnightwish
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« Antwort #1 am: 17. Januar 2010, 18:58:19 »

Hi Daisy,

ob Mangelfall oder nicht ein unterhaltspflichtiger Elternteil muß immer die Stkl. wählen, die das höchste Netto ausspuckt. Tut er es nicht, wird er eben so berechnet als hätte er sie gewählt.

Hat was damit zu tun, das er verpflichtet ist alle steuerlichen Vorteile auszunutzen

Tina

P.S.: Wie gehts bei euch denn?
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Aldruper
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« Antwort #2 am: 17. Januar 2010, 19:14:18 »

Hallo Daisy,

soviel wie ich weiß wenn die neue Frau des Unterhaltszahler auch Arbeiten geht, darf die Frau sich nicht schlechter in der Steuerklasse stellen wie der Mann.

 Also beide 4

Gruß Aldruper   
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Daisy
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« Antwort #3 am: 17. Januar 2010, 19:18:33 »

naja ich hab morgen mal wieder (ich weiß gar nicht mehr den wievielten) Termin bei Gericht in Sachen Unterhalt für meine Große, läuft inzwischen bereits 3 Jahre.
in Sachen Stieftochter ist genau das eingetreten was von uns vorausgesagt wurde. Sie trägt seit Rückkehr in den mütterlichen Haushalt ihre Brille nicht mehr, ADS-Therapie wurde sofort abgebrochen, niemand kümmert sich mehr um ihre schulischen Leistungen, sie treibt sich nur noch rum, trinkt Alkohol, raucht und fühlt sich offenbar als die Größte. Kontakt zum Vater seit Gerichtstermin= 0.
Er hat es nun auch aufgegeben, KM verweigert jegliche Kommunikation. Nun es war der "Wille" des Kindes, ob es auch seinem Wohl entspricht interessiert offenbar niemanden. Wir brauchen nach 7 Jahren Kampf und Krampf erstmal ne Pause, es geht nicht mehr, was bringt es denn, wenn man selber gesundheitlich vor die Hunde geht?

traurige Grüße Daisy
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eskima
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« Antwort #4 am: 17. Januar 2010, 20:28:43 »

Moin,

es stimmt, die Ehefrau kann nicht in Steuerklasse 5 gezwungen werden, somit 4 für beide. Ist aber auch wieder völlig egal, weil ja die Steuererklärung vorgelegt werden muss und ein Guthaben sich positiv auf den KU auswirkt.

LG

eskima
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Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit

Daisy
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« Antwort #5 am: 17. Januar 2010, 21:29:50 »

nun der saubere Herr Vater möchte natürlich die Einkünfte seiner Frau völlig unberücktigt wissen. die Steuererstattung darf ihm selbstverständlich nur hälftig zugerechnet werden aber alle anderen Kosten (wie zum Beispiel Wohnkosten usw) trägt er ganz alleine und auch das bei ihm im Haushalt lebende neue Kind soll zu 100% berücksichtigt werden. er will seine neue Familie auf Kosten seiner 1. Tochter sanieren und am liebsten ja gar keinen Unterhalt mehr zahlen. seine schlaue RAin erwähnte auch gleich, dass ja ab 1.1. die Selbstbehaltssätze "erheblich" erhöht werden und er dann noch weniger zahlen muss.

LG Daisy
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Beppo
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KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #6 am: 17. Januar 2010, 21:34:16 »

nun der saubere Herr Vater möchte natürlich die Einkünfte seiner Frau völlig unberücktigt wissen.
Richtig!
Zitat
die Steuererstattung darf ihm selbstverständlich nur hälftig zugerechnet werden
Fast richtig. Wird gequotelt.
Zitat
aber alle anderen Kosten (wie zum Beispiel Wohnkosten usw) trägt er ganz alleine
Falsch. Sind irrelevant.
Zitat
und auch das bei ihm im Haushalt lebende neue Kind soll zu 100% berücksichtigt werden.
Richtig
Zitat
seine schlaue RAin erwähnte auch gleich, dass ja ab 1.1. die Selbstbehaltssätze "erheblich" erhöht werden und er dann noch weniger zahlen muss.
Falsch.
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Daisy
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« Antwort #7 am: 17. Januar 2010, 22:35:44 »

Hallo Beppo, das ist nicht so ganz richtig was du da schreibst. ich habe hier ein Urteil von unserem zuständigen OLG aus dem geht hervor, dass er sich 1. eine Haushaltsersparnis zuzurechnen hat von 12,5% des Selbstbehalts und 2. da er mit dem Kind in einem Haushalt lebt, er diesem auch nur anteilig barunterhaltspflichtig ist. das Urteil ist übrigens in eurer Datenbank hier. OLG Brandenburg KU bei weiterem Kind und verdienender Ehefrau.
Die Einkünfte seiner Frau sind daher maßgeblich um den Ku-Anspruch für das 2. Kind berechnen zu können.

LG Daisy
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Beppo
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« Antwort #8 am: 17. Januar 2010, 22:46:34 »

Hmm, das klingt aber schon sehr skuril.

Ob man das verallgemeinern kann.

Gruss Beppo
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Daisy
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« Antwort #9 am: 18. Januar 2010, 12:00:12 »

Hallo, nun verallgemeinern kann man das sicher nicht, nur ist das genau so ein Fall wie bei mir, sogar die Zahlen stimmen fast überein. Die Richterin hat heute mit allen Mitteln versucht mir einen Vergleich aufzudrängeln und fand es sehr bedauerlich, dass ich auf einer Entscheidung bestanden habe. Naja klar, die hatte keine Lust so viel zu rechnen und Seitenlanges Urteil zu schreiben. Das war ein Schauspiel was seinesgleichen sucht. Sie hat nun den Termin der Urteilverkündung auf Anfang Februar festgesetzt und bat mich, ich möge mir das doch nochmal überlegen und ihr Bescheid geben wenn ich doch mit einem Vergleich einverstanden wäre. Den Teufel werde ich tun. Ich schau mir erstmal an was sie da ausrechnet und was raus kommt und entscheide dann ob ich zum OLG gehe. Mit einem Vergleich würde ich mir diese Möglichkeit ja verbauen.


LG Daisy
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midnightwish
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« Antwort #10 am: 18. Januar 2010, 12:04:32 »

wie sah denn das Vergleichsangebot aus?
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Daisy
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« Antwort #11 am: 18. Januar 2010, 12:35:59 »

Hallo, die Richterin schlug 100 Euro vor, die Gegenseite protestierte sogleich, das wäre zuviel! Nach viel rumgeschleime von der Richterin hat die Gegenseite dann erklärt sie wären unter sehr großem Vorbehalt und bla, bla, bla aber geradenoch so eventuell einverstanden.

Ich aber nicht. Ich bitte dich, er ist berufstätig, verdient 11xx, 00 Euro, seine Ehefrau ebenfalls in etwa das gleiche und meine Tochter soll sich mit 100 Euro abspeisen lassen? Er hat sich nun mal definitiv ne Haushaltsersparnis zurechnen zu lassen, wenn sich seine Ehefrau nicht an den gemeinsamen Wohn- und Lebenskosten beteiligt und auf seine Kosten lebt, dann ist das doch sein Problem, dafür kann er nicht seiner Tochter den Unterhalt kürzen.

LG Daisy
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« Antwort #12 am: 18. Januar 2010, 21:12:45 »

Moin,

also ich finde "Haushaltsersparnis" ist der größte Blödsinn den Unterhaltsrecht zu bieten hat. Richtig "sparen" kann ich nur, wenn ich mich mit einem Partner auf wesentlich zu kleinem Wohnraum quetsche. Aber Strom, Nebenkosten (verbrauchsabhängig) usw. und Lebenshaltungskosten minimieren sich ja nicht unbedingt, nur weil ich zu zweit bin.

Und der Anteil am Selbstbehalt für Wohnkosten ist wohl der Witz des Jahrtausends. Wenn ich mir überlege, dass er jetzt statt 900 SB vielleicht nur noch 750 hat, dann verblieben ihm nach Anrechnung des Wohnkostenanteils von 350 Euro warm noch ganze 300 Euro zum Leben. Wie soll das bitte gehen?
Ich hab mir mal den Spaß gemacht zu gucken (Immoscout), wie und wo ich eine Singlewohnung für 350 Euro warm bekomme. Wohnklo im Ghetto, und Berlin ist nicht gerade das teuerste Wohnpflaster.
Deine Tochter hingegen hätte bei 100 Euro KU plus 184 KG schon 284 Euro. Ich finde nicht, dass das in einem ausgewogenen Verhältnis steht. Wenn man den KU vom Wert her jetzt noch anhebt, hat sie mehr zur Verfügung als ihr Vater. Und das soll richtig sein?

Wenn er 1.1xx netto hat (vermutlich nicht bereinigt?), finde ich eine Zahlung bis an seinen SB heran vollkommen ausreichend. Ehrlich gesagt würde ich mir auch überlegen, ob sich arbeiten für mich lohnt, wenn ich hinterher beschi**ener dran bin als ein Arbeitsloser oder Hartz4-Empfänger. Er könnte sich genauso gut "offiziell" von der Freundin trennen und schwupps ist Essig mit Kürzung SB.

Wenn Du 284 Euro als nicht ausreichend empfindest, steht es Dir doch frei, den Anteil des für Deine Tochter zur Verfügung stehenden Geldes selbst aufzustocken. Ich weiß auch, was Kinder kosten, hatte kürzlich selbst überschlägig gerechnet. Sicher ist ein nicht mit dem Kind zusammenlebender Elternteil barunterhaltspflichtig. Bevor ich den aber ausquetsche wie eine Zitrone würde ich persönlich mich aber auch mit meiner eigenen Pflicht auseinandersetzen. Und ich glaube nicht, dass es einen (Betreuungs-)Elternteil umbringt, wenn er selber vom Gehalt die "fehlenden" 100 oder 150 Euro fürs Kind draufpackt.

Nee also.. kann ich nicht verstehen..

LBM
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« Antwort #13 am: 18. Januar 2010, 21:23:23 »

Richtig so, LBM!

Man sollte hier mal die Relationen sehen, er hat ja nicht gerade ein hohes Einkommen, und wenn seine Ehefrau rein rechtlich auch verpflichtet ist ihn zu unterstützen, so finde ich es moralisch nicht so prickelnd, das für dein Kind von ihr zu verlangen. Sie hat doch mit eurer Tochjter rein gar nichts zu tun oder?

und Daisy, um auf deine Ursprungsfrage zurückzukommen, wenn beide annähernd das gleiche verdienen, dann ist ein STKl-Wechsel in die 3 total Quatsch, denn hätte er die 3, wäre am Jahresende ein ziemlich hohe Nachzahlung für ihn  fällig. Nee, dein Ex ist mit der 4/4 schon in der richtigen Steuerklasse. Stümmts, LBM?

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« Antwort #14 am: 18. Januar 2010, 21:28:19 »

Yep!

Die Nachzahlung vermindert ja dann das jährliche Einkommen. Macht nur Sinn, wenn der Ehepartner nichts oder sehr wenig verdient. Dann widerum wäre aber auch wieder keine Haushaltsersparnis drin.

LBM
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« Antwort #15 am: 18. Januar 2010, 21:36:22 »

ist ein neu verheirateter, berufstätiger Vater im Mangelfall verpflichtet die günstigere Steuerklasse 3 zu wählen um seine Leistungsfähigkeit zu erhöhen?

Hallo,

nein, das ist er nicht.

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Daisy
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« Antwort #16 am: 22. Januar 2010, 09:43:00 »

hallo, ich habe schon befürchtet dass hier Protest kommt. Aber ich finde es reichlich unfähr, dass mein Ex hier so in schutz genommen wird. Er wohnt im eigenen Haus, verdient 1.162€ (ist schon bereinigt) netto, seine neue Ehefrau etwa das gleiche+Kindergeld für 2 Kinder, ob sie eventuell auch noch Unterhalt für ihr 1.Kind bekommt weiss ich nicht. Er kann mir nicht erzählen, dass es ihnen schlecht geht. Zumindest kann er sich Urlaubsreisen, Kino, Playstation für die Stieftochter und Laptop für die Frau leisten. in meinen Augen wurde das 2.Kind nur gezeugt um den KU für unsere Tochter zu drücken, und wenn er das durch kriegt, ist sicher gleich noch das nächste unterwegs damit er gar nichts mehr zahlen muss. Als ob ich das Geld für mich selbst verprassen würde.... warum machen sich manche Männer das eigentlich immer so einfach? ich hab ja nich, ich kann ja nich....den Spruch kann ich schon singen! was wohl meine Tochter dazu sagen würde, wenn ich mal den selben Spruch bringen würde und es keine neuen Klamotten gibt oder die Klassenfahrt ausfallen muss? ich muss doch auch zusehen, dass ich das irgendwie geregelt kriege, dann müssen eben ein paar zu klein gewordene Sachen bei ebay verkauft werden, oder ich geh halt für die Nachbarsoma mal miteinkaufen oder helf ihr beim Putzen fürn paar Euro, hauptsache mein Kind muss nicht auf die Klassenfahrt verzichten!

Gruß Daisy
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« Antwort #17 am: 22. Januar 2010, 09:49:05 »

Moin,

wenn du auf deine Fragen statt unangenehmen aber richtigen Antworten, lieber angenehme aber falsche haben möchtest, so solltest du das rechtzeitig sagen!

Gruss Beppo
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ginnie
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« Antwort #18 am: 22. Januar 2010, 18:02:21 »

Hi Daisy,
in meinen Augen wurde das 2.Kind nur gezeugt um den KU für unsere Tochter zu drücken, und wenn er das durch kriegt, ist sicher gleich noch das nächste unterwegs damit er gar nichts mehr zahlen muss.
Na ja das sei mal dahin gestellt. Wie du dir denken kannst, aus eigener Erfahrung, kostet doch ein Kind viel mehr als er hier mit dem KU fürs erste Kind sparen könnte. Oder? Neben Geld auch Zeit, Nerven und so. All das investiert man ja gern, aber sicher nicht damit man fürs erste Kind keinen KU mehr zahlen braucht.
Also reduziere sein neues Leben nicht darauf, wie er sich dir/seinem Kind gegenüber verhält.
Andererseits sollte dein Ex nicht vergessen, dass er eben nicht nur ein zweites, sondern auch noch ein erstes Kind hat. Beide haben ein Anrecht darauf gut zu leben, nicht nur das zweite. Aber auch nicht nur das erste.

ligr ginnie
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Daisy
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« Antwort #19 am: 23. Januar 2010, 09:10:46 »

Hallo, also mein LG zahlt für sein Kind aus 1.Ehe auch den Mindestunterhalt, obwohl er nur ganz knapp 1000 € verdient, unsere kleine Tochter bekommt da logischerweise nichts mehr ab, dafür bin ich alleine verantwortlich, aber das wußte ich schließlich, als ich mich für dieses Kind entschieden habe, es war nicht geplant. ich kann nicht auf Kosten seines Kindes, unserem den Zucker in den Hintern blasen. es würde ihm im Traum nicht einfallen sein eigenes Kind zu verklagen um den Unterhalt zu kürzen damit wir mehr Geld für uns haben!

@Beppo

das hat doch nichts mit unangenehmen Wahrheiten zu tun, ich finde es einfach unmöglich, Kinder in die Welt zu setzen und sich dann um die Verantwortung zu drücken. er hatte vorher mit gleichem Einkommen die Kosten für sein Eigenheim alleine zu tragen und konnte trotzdem den Unterhalt für sein Kind zahlen. Jetzt wo er wieder verheiratet ist und seine Frau sich an den Kosten beteiligen kann, da wird der Unterhalt auf 25% gekürzt? tut mir leid, dafür habe ich kein Verständnis!

Gruß Daisy
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