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Autor Thema: "Vorschriften" der Kindsmutter  (Gelesen 12451 mal)
CryingHarlekin
Gast
« am: 18. Oktober 2004, 13:06:29 »

Hallo Zusammen,

stehe vor einem kleinen Problem was den Umgang mit meinem Sohn betrifft. Die Kindsmutter lässt ihn mich nur dann sehen, wenn meine neue Partnerin nicht dabei ist. Ich darf ihn eigentlich jederzeit besuchen, aber nie mitnehmen und auch nicht bei mir schlafen lassen, da ich mit meiner neuen Partnerin zusammenlebe.
Jetzt habe ich zwei Fragen:

1. Kann sie mir das verbieten und wenn nicht, was kann ich dagegen unternehmen?
2. Was meint ihr - ganz ehrlich als Eltern. Sie wirft mir vor, dass die ganze Trennung den kleinen sowieso zu sehr belastet und es nur noch schlimmer wird, wenn er meine Partnerin bei mir sieht. Ich selbst denke eben, dass er wissen muss wo sein Vater ist, damit ich für ihn nicht einfach in einem Schwarzen Loch verschwinde. Außerdem wäre es viel einfacher mit dem Kleinen und meiner Freundin gemeinsam einiges zu erleben und wegzugehen.

Was meint ihr? Ist es belastender für den Kleinen? (er ist übrigens 3 Jahre alt, aber akzeptiert auch die Trennung bisher sehr gut)

Freue mich über jede ehrliche Antwort und über eure Erfahrungen
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made in germany
Gast
« Antwort #1 am: 18. Oktober 2004, 13:29:19 »

Bei mir war das so ähnlich. Kann allerdings keine Ratschläge dazu geben, weil es immer ein einzelner Fall ist. Ich hab im Prinzip nichts weiter gemacht, als zu warten. Bin aber Grundsätzlich der Meinung, dass das Kind ein Recht darauf hat zu wissen, mit welchem Partner seine Eltern zusammen sind, sie sind ebenfalls ein Teil der Welt des Kindes.
Als ich damals ausgewandert bin, hiess es, die Kinder würden mich zum Bahnhof begleiten, gut, oder ? Dann der Zusatz der Ex: `allerdings nur, wenn Du versprichst die Kinder nie mit Deiner Freundin zu besuchen`. Krass, aber so wars halt, habe dann gesagt, das meine Freundin zu meinem Leben dazu gehört, genau wie die Kinder und auch sie ( die Ex ) immer ein Teil meines Lebens bleiben wird. Sie allerdings ausschliesslich als Mutter der Kinder. Naja, ich stand dann allein am Bahnhof, was solls, das Leben geht ja weiter.

Ich glaube es ist meist gebrochener Stolz, welchen Expartner da ablegen, genau zu begründen ists, so glaub ich , nicht.

Jedenfalls habe ich letztes Jahr mit den Kindern besprochen, das ich sie besuchen möchte und das Thema Freundin haben mir die Kinder rein zwanglos abgenommen. Kommt Deine Freundin mit Huch?? Hehe, naja, meine Ex war dann machtlos und das Treffen gestaltete sich als problemlos   Seitdem telefonieren die Kinder mit meiner Freundin, genauso wie mit mir. Allerdings ging einiges an Zeit dabei drauf bis es soweit war. Ich glaube, nicht drängen, den Dingen ihren Lauf lassen ist das beste, wenngleich auch teils sehr hart.





[Editiert am 18/10/2004 von made in germany]
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CryingHarlekin
Gast
« Antwort #2 am: 18. Oktober 2004, 13:33:57 »

Hi Made in Germany,

vielen Dank für deine Erfahrungen. Dass es lange gehen wird ist mir bewusst. Du hast recht, sie versucht die Trennung von ihr auf den kleinen zu projizieren.
Das ist auch der Vorwurf, den ich ständig bekomme: Du hast ja schließlich den Kleinen verlassen also halte dich an meine Regeln.
Sie erwartet dann von mir, dass ich in ihre Wohnung komme und den Kleinen dort sehe. Dann geht sie aus und ich soll dann warten bis sie wieder da ist. Ziemlich gut, weil der kleine meist um 19 Uhr im Bett liegt und ich dann bis 23 Uhr auf die Gnädigste warten soll.

Eigentlich denke ich, dass sie einfach nur versucht mir die Zeit mit meiner Freundin kaputt zu machen, und das ist echt hart.

Bisher hatte ich gehofft es normalisiert sich, aber im Moment zweifle ich sehr daran.
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made in germany
Gast
« Antwort #3 am: 18. Oktober 2004, 13:40:43 »

Ich glaube mal nicht, das Du den Kleinen verlassen hast. Das ist genau der Punkt den Deine Ex nicht überwinden kann. Versuch ihr bewusst zu machen, das Eure Beziehung nicht funktioniert hat, aber dies absolut nichts mit Eurem Sohn zutun hat. Wünsch ihr so viel Glück, wie das was Du jetzt erlebst, versuch ihr klar zu machen, das es Dich zwar nicht stört auf den Kleinen aufzupassen, jedoch nicht verstehst warum Du so lange in ihrer Wohnung bleiben sollst.
Im übrigen kannst Du auch erstmal voranstellen, das Du alleinige Aufenthalte bei Dir möchtest, wer dann zufällig zu Besuch kommt ist ein andres paar Schuh  Lächelnd

Denoch, in keinster Weise drängen, aber doch versuchen mit ihr eine gewisse Regelung zu finden. Lassen wir doch mal meine Freundin aussen vor, was meinst Du zu folgendem Vorschlag ..... etc.

Den Versuch das JA einzuschalten würde ich tunlichst unterlassen, bei dem Alter des Kindes hast Du wohl kaum annähernd Chancen etwas für Dein Interesse zu bewegen. Lass den Dingen ihren Lauf, gebe Deiner Ex Zeit, aber auch nicht zuviel, denn Du hast immernoch den Weg der Diplomatie
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CryingHarlekin
Gast
« Antwort #4 am: 18. Oktober 2004, 14:02:57 »

das sind gute Ratschläge, hat jedoch den Haken, dass ich nach der Trennung bei meiner Freundin eingezogen bin - somit also der "zufällige" Besuch ausfällt.

Beim JA würde ich vermutlich sogar das alleinige Sorgerecht bekommen. Der Trennungsgrund war ja nicht eine andere Frau, viel mehr ihre Krankheit, die ich nicht mehr verkraftet habe.
Sie ist hochgradig essgestört - und bekommt es nicht in den Griff. Im Moment bekommt es der Kleine auch noch nicht mit, denn ansonsten müsste ich härter eingreifen.

Im moment lasse ich ihr alles, ich bin zu meiner Freundin gezogen, sie hat die Wohnung, das Auto, die Karten für mein Bankkonto. Es geht mir dabei um den Kleinen, er soll nicht drunter leiden. aber sie kommt mir eben mit nichten entgegen
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made in germany
Gast
« Antwort #5 am: 18. Oktober 2004, 14:09:56 »

Hm, nicht einzugreifen bei dieser sehr ernsten Krankheit kanns ja auch nicht sein. Wie bekannt ist, können sich Erkrankte nicht von allein aus dem Teufelskreis herauslösen. Vielleicht bist Du auch einer der wenigen, die überhaupt von der Krankheit etwas wissen. Wissen ihre Eltern, oder ( falls vorhanden ) Geschwister und gemeinsame Freunde von der Situation ?

Die Sache mit den Bankomatkarten ist ja sicherlich Deine Sache, aber meinst Du nicht, das es etwas gewagt ist ihr diese zu überlassen ?

Das Du bei Deiner Freundin wohnst ist auch nicht schlecht, da hab ich ja nen netten Ratschlag geschrieben. Wie ists denn mit Treffen bei Deinen Eltern, oder sogar ihren, letzteres gar nicht mal soooo schlecht, eben auch ihre Krankheit betreffend.

Wenn sie aber eben sieht, das Du den Kleinen verlassen hast, sie dies Verlassen mit sich gleichstellt ists absolut Gift für ihre Krankheit und Du solltest schnellstmöglichst reagieren. Im Interesse aller Beteiligten.
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CryingHarlekin
Gast
« Antwort #6 am: 18. Oktober 2004, 14:29:17 »

Das mit ihrer Krankheit wissen eigentlich alle - aber außer mir hat nie jemand versucht ihr beizustehen und ich konnte nach 5 Jahren nicht mehr.
Ihre Familie einzubinden ist unmöglich, da ihre Mutter der Grund für die Erkrankung ist. Helfen kann ihr jetzt nur noch unser Sohn. Sie hat 6 Therapien hinter sich und es nicht in Griff bekommen. Mich damit immer nur belogen.
Das ist ihre letzte Chance - wenn Sie es jetzt nicht für den Kleinen schafft, dann schafft sie es nie. Sie versucht es gerade auch wirklich, aber wohl eher um mich zurück zu gewinnen.

Das mit der Bankkarte ist so eine Sache - sie verdient selbst fast nichts und mir geht es damit auch nicht um sie, sondern um meinen Kleinen. Ich will nicht, dass ihm was fehlt. Für ihn würde ich alles tun, denn er ist der wahre Sinn in meinem Leben.

Und meine Bank weiß Bescheid, sobald größere Bewegungen getätigt werden, wird ihr alles gesperrt. Es lebe die Bank ;-)

Ich weiß eben nicht, was ich tun soll - im Moment will ich ihr die Chance geben sich für sich und den Kleinen zu "fangen" - ich wünsche ihr dabei nur das beste. Ich weiß auch nicht, ob ich eine Chance habe den Kleinen zu bekommen - denn ich müsste ihn den ganzen Tag betreuen lassen, schließlich muss ja jemand das Geld verdienen.
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DeepThought
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WWW
« Antwort #7 am: 18. Oktober 2004, 14:32:02 »

Oha.......

Zum Thema Umgangs und die Hintergründe der Widrigkeiten wird ja schon prima diskutiert. Von meiner Seite daher zur Ess(s)törung deiner Ex:

Wenn du heute diese Krankheit siehst und akzeptierst, deinen Sohn dort zu belassen, wird dich der Richter in 3,4,10 Jahren fragen, was dich denn nun soooo plötzlich daran stört. Auch heute schon wird dein Kind Verhaltensmuster bzgl. der Nahrungsaufnahme registrieren und über kurz oder lang auf sich selbst anwenden. Wenn du heute nicht gegensteuerst, brauchst du es zukünftig erst gar nicht versuchen - zu lange hast du davon gewusst.

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
CryingHarlekin
Gast
« Antwort #8 am: 18. Oktober 2004, 14:38:06 »

Hi DeepThought,

im Moment sehe ich es einfach so, dass sie dann keinen Grund mehr zu leben hat, wenn ich ihr den Kleinen wegnehme.
und welche Chancen habe ich auch damit? Schließlich kann ich dem Kleinen ja nur eine außerhaus Betreuung bieten . Seine Mutter eben in dieser Hinsicht mehr.

Sein Eßverhalten ist noch ganz normal - da kümmere ich mich schon darum. Keine Sorge, habe auch im Kindergarten darum gebeten, wenn Auffälligkeiten vorkommen, mich gleich zu informieren. Sie isst ja auch "normal" mit ihm. Doch dann kommt eben der Gang zur Toilette.

Welche Chancen habe ich denn den Kleinen zu bekommen? Hast du damit Erfahrungen?
Ich will nicht das JA einschalten, denn dann steht er ja unter voller Kontrolle
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made in germany
Gast
« Antwort #9 am: 18. Oktober 2004, 14:41:40 »

Nur welche Wege da zu gehen wären, ist eine ganz andere Frage. Was könnte man da nur vorschlagen ?
Sicherlich hat DT recht, wenn Du jetzt nicht eingreifst legt man es Dir irgendwann Negativ aus. Aus dem Schlamasel kämst Du nie wieder raus, es sei Du hättest mehr Glück, als Verstand ;) .

Wie Du selber schreibst hast Du es schon zig mal versucht sie von der Sucht loszubekommen, über Jahre. Sollte es nicht Zeit sein, jetzt massiv einzugreifen ? Wie gesagt wüsst ich auch nicht die notwendigen Schritte, aber vielleicht andere hier in diesem Forum. Was auch wichtig ist, zu wissen, kannst Du diese Essstörung beweisen ? Hast Du irgendwelche Unterlagen, ärztliche Gutachten etc. ? Deine EX wird bestimmt alles herunterspielen wollen, grad auch in Bezug zu Eurem Kind. Letztendlich ists mit jeder Sucht gleich, solange sich derjenige sich nicht zu derer bekennt ist ein Aussenstehender Machtlos.

Ich hoffe, Deine Freundin unterstützt Dich bei Deinem Tun, Denken und Handeln. Wäre schön und vielleicht packt ihr das alle gemeinsam.

Leider weiss ich keinen produktiveren Rat, vielleicht noch eine Erziehungsberatungsstelle, die Du und Deine Freundin im Vornherein anlaufen könntet um mal abzuchecken, wie man sich in Eurem Fall verhalten könnte.

Jedenfalls bist Du in erster Linie einmal gefragt und gefordert Schritte zu gehen...

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CryingHarlekin
Gast
« Antwort #10 am: 18. Oktober 2004, 14:48:52 »

die Sache mit dem Beweisen ist kein "Problem" habe Kopien sämtlicher Akten. und da kam einiges zusammen.

Außerdem gibt es genügend mögliche Zeugen, die hinter mir stehen.
Ja meine Freundin ist sehr stark und steht das verdammt gut mit mir durch. Wüsste nicht, wie ich es ohne sie schaffen würde.

du meinst also, ich soll dafür sorgen, dass ich den Kleinen bekomme? und z.B. als Auflage machen, dass sie ihn erst bekommt, wenn sie nachgewiesen hat, dass sie geheilt ist ?

Wer kann mir helfen, in Sachen Sorgerecht? Wir sind ja noch nicht mal geschieden
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made in germany
Gast
« Antwort #11 am: 18. Oktober 2004, 14:48:52 »

Edit: Ein Süchtiger muss in erster Linie einsehen, das es um ihn selbst geht. Da bringt es nichts zu glauben, das er für irgendwen etwas tun würde. Das wär genauso fatal, einen Drogensüchtigen mit finanziellen Mitteln helfen zu wollen, was auch immer der Süchtige vorbringen mag.
Sie muss für sich selbst ihre Sucht eingestehen, Deinen Sohn als eine Art Therpie heranzuholen kann u.U. als Gleichgültigkeit gegenüber Schutzbefohlener gesehen werden.
Wenn man doch bloss besser helfen könnte.

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made in germany
Gast
« Antwort #12 am: 18. Oktober 2004, 14:51:05 »

Wenn Du diese Krankheit beweisen kannst, so könntest Du Dich an das zuständige Amtsgericht in Familiensachen wenden, denen die Dinge schildern und eine Einstweilige Verfügung beantragen.

Ist jedoch der härteste Weg den ich kenne und möchte den auch wirklich als letzte Lösung stehen lassen.
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CryingHarlekin
Gast
« Antwort #13 am: 18. Oktober 2004, 14:53:03 »

ihr helft mir schon verdammt viel - ich weiß nicht wie ich euch danken kann.

bin völlig ratlos, was das beste ist. Es ist ja nicht so, dass ich die KM hasse. sie bedeutet mir ja als Mensch und als Mutter meines Sohnes immer noch sehr viel.

wenn ich nur wüsste was wirklich das richtige ist. ich wünschte mir und wünsche mir für sie nur, dass sie es endlich schafft für sich und unseren Sohn.
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CryingHarlekin
Gast
« Antwort #14 am: 18. Oktober 2004, 15:34:04 »

im Moment bin ich einfach hilflos. Weiß nicht was für den Kleinen das richtige ist.
Wenn ich den Weg wähle ihn zu mir zu holen, dann ist das die absolute Kriegserklärung und ich weiß nicht, ob das für ihn so toll ist.
Aber da ihr der Meinung seit, dass mir das sonst negativ ausgelegt werden kann, weiß ich nicht was ich tun soll
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made in germany
Gast
« Antwort #15 am: 18. Oktober 2004, 15:36:09 »

Vielleicht ist es so, das der Teil der Dir hier begegnet schon alles gesagt hat. Vielleicht ist es so, das jetzt Du an der Reihe bist, allen Worten Taten folgen zu lassen.

Ein kleiner Schritt für einen Menschen ... Du kennst das bestimmt Berate Dich mit Deiner Freundin, ordne die Unterlagen.... es gibt viel zutun.
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CryingHarlekin
Gast
« Antwort #16 am: 18. Oktober 2004, 15:38:07 »

dann rätst du mir doch zu diesem "brutalen" Schritt den Kleinen zu mir zu holen?
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made in germany
Gast
« Antwort #17 am: 18. Oktober 2004, 15:39:39 »

Zitat
im Moment bin ich einfach hilflos. Weiß nicht was für den Kleinen das richtige ist.
Wenn ich den Weg wähle ihn zu mir zu holen, dann ist das die absolute Kriegserklärung und ich weiß nicht, ob das für ihn so toll ist.
Aber da ihr der Meinung seit, dass mir das sonst negativ ausgelegt werden kann, weiß ich nicht was ich tun soll


Arbeite an Deiner Entschlossenheit, Du liebst ihn genauso wie seine Mutter. Vielleicht ist es derzeit angebrachter ihn zu Dir zu holen, um der Mutter die notwendige Pause zu geben, für ihn richtig da zusein.

Glaub, man kann in Gesprächen diese Sichtweise auch deutlich machen. Viele reden nur vom `zum Wohl des Kindes` , andere können dies Gerede sogar umsetzen. Du bist in der Lage was für das Wohl Eures Kindes zutun, zu dem was Deine Ex und Mutter angeht ebenso.

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made in germany
Gast
« Antwort #18 am: 18. Oktober 2004, 15:43:42 »

Zitat
dann rätst du mir doch zu diesem "brutalen" Schritt den Kleinen zu mir zu holen?


Brutal könnte das werden, was passieren könnte, wenn Du es nicht tust. Liegt alles in Deinem eigenen Entscheidungsbereich.

Aber da musst Du Dich selbst hinterfragen, das kann und wird Dir niemand abnehmen können. Es sind eher Vorschläge, als Ratschläge.

Entscheide Du, zeichne ein Kreuz, auf der einen Seite machst ein Pro, auf der anderen Seite ein Contra. Schreib auf was Dir einfällt, trage es ein.

Am Ende wirst Du wissen, was richtig ist. Ich kann Dir leider ansonsten auch nicht weiterhelfen, tut mir wirklich sehr leid.

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CryingHarlekin
Gast
« Antwort #19 am: 18. Oktober 2004, 15:54:18 »

dann danke ich dir von ganzem Herzen und denke wir hören noch öfter voneinander.
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made in germany
Gast
« Antwort #20 am: 18. Oktober 2004, 15:57:13 »

Würd mich freuen, wenn Du uns am laufenden hälst Ihr schafft das !
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Onsager
Gast
« Antwort #21 am: 18. Oktober 2004, 16:39:39 »

@CryingHarlekin

Von Einschränkungen durch die Mutter bist du jetzt  bei Einschränkungen der Mutter.  Von aussen finde ich das nicht den richtigen Weg (als gebranntes Kind).  Ob sie durch "die notwendige Pause" die Möglichkeit bekommt "für ihn richtig da zusein" würde ich ziemlich zweifelnd sehen. Solche Pausen dehnen sich dann länger, als einem lieb ist.  Meine eigene jetzt zu fast 4 Jahren mit einem einzigen Sichtkontakt.
Das alles ist ja gerade die grosse Keule, über die sich - sonst - Männer hier so oft - mit Recht - beschweren. Die sind nicht ess- aber alkohol- oder drogensüchtig oder gewalttätig oder ... Immer schwer einzuschätzen, diese Art Vorwürfe. Esssucht würde ich halt erst einmal von vornherein nicht als Grund akzeptieren, jemand sein Kind wegzunehmen (ich kenne die Sucht in schwerer Form aus meinem Umfeld).
Zu deinem Ursprungsproblem: Deinen Umgang kannst du gestalten wie du willst, da hat dir niemand reinzureden.  Das ist rechtlich und auch menschlich so. Es ist _deine_ Zeit mit dem Kind. Sollte die Mutter Argumenten nicht zugänglich sein, magst du ihr natürlich nahelegen auch mit der genannten Drohung , einsichtig zu sein. Ich würde aber nicht soweit gehen, ihr das Kind wirklich wegnehmen zu wollen. Das würde ich nur in wirklich schweren Fällen befürworten, einfach weil ich weiss, was das heisst.

Nur meine Meinung,
Onsager
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AndreaDD
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« Antwort #22 am: 18. Oktober 2004, 17:34:02 »

Hallo Crying Harlekin,

ich würde erstmal einfach sagen, dass ihr doch selbstverständlich beide euer Kind liebt und es doch davon nur profitieren kann.

In der Zeit, als Ihr gemeinsam gelebt hat, konntest du doch auch mit dem Kind hingehen wann und wohin du wolltest und niemand hätte bezweifelt, dass das in Ordnung ist. Du bist doch schließlich der Papa und willst deinem Kind nichts böses - ganz im Gegenteil.

Aber dir steht auch das Recht auf dein Leben zu. Sag ihr, dass du verantwortungsbewußt genug bist, dem Kind nicht ständig eine neue Zweitmutter zu präsentieren. Das muss reichen.

Liebe Grüße
Andrea
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WWW
« Antwort #23 am: 18. Oktober 2004, 23:06:52 »

Hallo Crying Harlekin,

na, da hab' ich ja was losgetreten  ;)

Du bist dir über deine Rolle und Verantwortung denke ich nun stärker bewusst. Du kannst dein Handeln und Nichthandeln in der Konsequenz jetzt besser einschätzen.

Es geht nicht alles mit Hauruck - dafür sind mir persönlich noch zu viele Parameter unbekannt. Grundsätzlich wäre hier ein Telefonat angesagt, damit ich dich kennenlerne und Dinge besprechen können.

Der harte Weg trägt seinen Namen zu recht - und DU musst stark sein. Wenn du dich derzeit dazu nicht in der Lage siehst, ist das ok. Dann muss über Übergangslösungen nachgedacht werden.

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
CryingHarlekin
Gast
« Antwort #24 am: 19. Oktober 2004, 07:47:01 »

Hallo alle Zusammen,

nach dem gestrigen doch sehr aufschlussreichen Tag möchte ich mich erstmal bei euch allen bedanken, dass ihr mir so offen eure Meinung mitgeteilt habt.

Ich hatte gestern noch ein sehr langes Gespräch mit der KM. Sie schien endlich deutlich einsichtiger als in letzter Zeit.
Ihr habt natürlich recht, dass wir beide unseren gemeinsamen Sohn lieben. Und die Konsequenz ihn zu mir zu holen bedeutet in diesem Fall, dass ich ihn ihr komplett wegnehmen müsste. Das wäre sicher nicht im Sinne meines SOhnes, denn er hängt natürlich auch an seiner Mutter, wie er auch an mir hängt.

Sie hat mir gestern zugestanden, dass ich den Kleinen mit in meine neue Wohnung nehmen darf. Werde das morgen auch "probieren", ob sie zu ihrem Wort steht.
Ihr habt mir gestern sehr geholfen, vieles konnte ich ihr gegenüber anbringen und auch ein wenig drohen.
Jetzt heißt es abwarten, ob sie zu dem versprochenen steht, dann könnte das alles doch noch ein besseres Ende nehmen als ich dachte.

Im Moment werde ich dann den Kleinen in die Wohnung holen, wenn ich mit ihm alleine bin. Eine neue Mutter will ich ihm nicht vorsetzen, er hat eine und daran soll sich nichts ändern.
Jetzt warte ich erstmal den morgigen Abend ab.

Werde euch natürlich auf dem Laufenden halten.

Euer
CryingHarlekin
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