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Autor Thema: unterhalt..wie geht es weiter?  (Gelesen 2894 mal)
red
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3



« am: 23. Oktober 2009, 09:09:50 »

hallo zusammen,
ich habe da eine frage..ich finde hier keine lösung..ich zahle für meine tochter unterhalt,die in 2 wochen 18 wird..nun habe ich mich mit der ex und tochter auf einen festen betrag geeinigt,nachdem sie mir beide mit dem REanwalt drohten..vorher war alles in ordnung..
meine frage..sie macht ein praktikum(endgeldlos) im tierheim..sie hofft einen ausbildungsplatz dadurch besser zu finden (das tierheim ist ein freier träger und darf nicht ausbilden..billige arbeitskräfte werden dort immer gesucht)..nur mit ihrem hauptschulabschluß hat sie keine chance etwas zu finden..belegbar durch absagen..anfang des jahres hatte sie sich mit dem einverständniss ihrer mutter von einer weiterbildende schule abgemeldet..ich habe es  2 monate später erfahren und machte einen riesen zoff..von einer berufsausbildungsschule hat sie sich eben auch abgemeldet..sollte dort körperpflege lernen..habe dazu keine lust ..ihre begründung..
jetzt habe ich erfahren.das sie gar nicht beim arbeitsamt gemeldet ist..ich habe darauf einen termin für ihr am 22.11 gemacht,worauf sie sagte sie geht da nicht hin..ich sagte ihr, ich werde sie abholen..meine frage  ..muß ich eigentlich unterhalt bezahlen ,für dieses praktikum? ich habe die ganze zeit bezahlt,sehe es aber nicht ein,das ich die arbeitskraft meiner tochter bezahle..nun haben wir uns auf einen betrag geeinigt,da ich das nicht alles vor gericht bringen möchte..frieden ist mir wichtiger als krieg..nur weiß ich nicht ,wie lange die mutter sich damit zufrieden gibt..ich habe 2 töchter..beide leben bei der EX und ich liebe sie und will meine ruhe und für die älteste nur das beste,aber was soll ich machen..wenn es so weiter geht,wird sie nie eine ausbildung bekommen..der ex der muter(ich)zahlt ja..
würde mich über eine schnelle antwort freuen..danke
Gespeichert
Oll
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 63


« Antwort #1 am: 23. Oktober 2009, 09:38:51 »

Hallo red!

Willkommen bei den antwortsuchenden Vätern hier im Forum!

Ich kann dir aus eigener Erfahrung als Kind sagen, dass mein männlicher, genetischer Vorfahre bis zum Abschluss der ersten Berufsausbildung für mich unterhaltspflichtig war. Die Altersgrenze liegt meines Wissens bei 24 Jahren, da mögen mich die, die es besser wissen aber auch gern berichtigen. Wie es sich verhält, wenn deine Tochter nicht wirklich gewillt ist, eine Ausbildung anzufangen oder Maßnahmen, die dazu führen könnten abbricht, weiß ich nicht.

Jenachdem wie dein Draht zum JA ist, würd ich dort mal nachfragen, da du dort sicherlich eine aussagekräftige Antwort bekommst.

Grüße,
Oll
Gespeichert

Erinnere dich stets an die Menschen, die einen Eindruck in deinem Leben hinterlassen haben. Notfalls ist nichts so schlecht, dass es nicht zu irgendwas nutzt...
peto68
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 50


« Antwort #2 am: 23. Oktober 2009, 09:45:00 »

Hallo red,

zuerst einmal herzlich willkommen bei vs.

Um deine Frage vollends beantworten zu können, solltest du vielleicht ein paar mehr infos einbringen.
Ist die Mutter deiner Tochter berufstätig ? ( Denn ist seid -wenn überhaupt- beide eurer Tochter gegenüber barunterhaltspflichtig)
Wie hoch in etwa ist euer beider Einkommen?


Grundsätzlich endet deine Unterhaltspflicht ggü. deiner Tochter mit Vollendung des 18. Lj., es sei denn, sie befindet sich in einer Ausbildung, besucht eine allgemeinbildende Schule oder studiert.
Etwas vertrackt ist vielleicht die Sachlage, dass sie ja versucht hat, sich um einen Ausbildungsplatz zu bemühen ( wobei hier evtl. interessant sein könnte, wie stark denn die Bemühungen sind - hast Du hierzu Nachweise?).

Aber sie kann natürlich nach Beendigung der Schulzeit mit Sichertheit eine gewisse Übergangsfrist geltend machen, in der sie noch keinen Ausbildungsplatz/ eine andere bezahlte Tätigkeit nachweisen muss.

Seit wann genau ist sie denn aus der Schule?
So, wie Du schreibst, scheint sie aber eher keinen geordneten Fort-./Weiterbildungsweg zu beschreiten, aus dem sich schlüssig das Bemühen um eine höherwertige Qualifikation ergibt. Dies wäre ggfls. ein weiteres Indiz dafür, dass sie keine allzu großen Bemühungen macht, sich auf eigene finanzielle Beine zu stellen.

Ob ein FG  das Praktikum ggfls als eine Massnahme anerkennen würde, um die Chance auf einen Ausbildungsplatz zu erhöhen, kann ich nicht beurteilen,
Vielleicht haben da andere hier im Forum schon ihre Erfahrungen gemacht.



Gruß,
Peter
 
« Letzte Änderung: 23. Oktober 2009, 09:52:31 von peto68 » Gespeichert

Et hät noch immer jot jejange!
Beppo
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 15.571


KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #3 am: 23. Oktober 2009, 09:47:22 »

Hallo red,

deine Tochter ist erkennbar dabei, die falsche Einstellung zum Leben und dessen Finanzierung zu entwickeln.

Diese Fehlentwicklung solltest du keinesfalls dadurch fördern, dass du sie als gut funktionierend erscheinen lässt.

Das ist so als würdest du einem Süchtigen Drogen geben, damit es ihm besser geht.

Soviel erstmal zur moralischen Sicht.

Auf der rechtlichen Seite bist du lediglich verpflichtet der Volljährigen eine Ausbildung zu finanzieren.
Für die Warteschleifen und Änderungen der Lebenspläne bist du nicht zuständig oder maximal wenige Monate.

Und mit der Mutter und deren RA musst du dich auch nicht absabbeln. Töchterchen ist Volljährig.
Das brauchst du Muttern aber nicht zu erklären. Das lernt sie viel besser und nachhaltiger durch die Rechnung des Anwalts für seine erfolglosen Bemühungen.

Von daher würde ich versuchen, dich mal in entspannter Atmosphäre mit Töchting zusammen zu setzen und ihr die Lage in ruhigen Worten von Vater zu Tochter zu erklären.
Du kannst ihr auch deine freiwilligeUnterstützung in Rat, Tat und sogar, übergangsweise, Geld anbieten, dass jedoch die Zwischenschaltung eines Anwalts deiner Hifsbereitschaft sicher nicht förderlich sein würde. In dem Fall bekäme sie nur noch genau das, was ihr zusteht:
Nichts!

Gruss Beppo
Gespeichert

Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
midnightwish
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 9.975



« Antwort #4 am: 23. Oktober 2009, 09:49:11 »

Hallo red,

also nehmen wir 2 Punkte unter die Lupe.

Solange deine Tochter minderjährig ist wirst du, egal was sie tut KU für sie zahlen müssen.

Mit Volljährigkeit ändern sich allerdings einige Dinge:

1. Es sind beide Elternteile zu Barunterhalt verpflichtet. Sollte ein Part nicht leistungsfähif sein, darf der andere das vollständige KG abziehen (bis 18 ist es ja nur das Halbe)

2. KU gibt es nur, wenn das nun volljährige Kind bedürftig ist. Bedürftig ist, wer seinen Unterhalt nicht selbst erwirtschaften kann.

3. Das ist dann der Fall, wenn eine allg. Schulausbildung noch nicht abgeschlossen ist oder eine Berufsausbildung absolviert wird, die den Bedarf nicht deckt und muß das auch nachweisen. Nicht nur einmal, sondern halbjährlich den Fortschritt der Ausbildung.

4. Das Kind hat gewisse Pflichten. U.a. muß es eine Ausbildung zügig absolvieren, ohne Ausbildungsplatz muß es sich beim AA Ausbildungssuchend melden und auch an Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen, auch dieses muß es nachweisen.

5. "Null-Bock" ist kein Grund für KU. Ist das Kind nicht bereit die Punkte 3. und 4. zu erfüllen, hat es auch keinen Anspruch auf Papa-finanziertes rumhängen. Es kann durchaus putzen gehen, Fritten braten doer sonstwas. Es ist ja durch nichts gehindert dies zu tun.

6. Sollte das Kind den Anspruch auf KU haben muß es sowohl Vater als auch Mutter auffordern das Einkommen zu belegen und dem anderen Elternteil zur korrekten Berechnung vorlegen.

7. Gibt es Unterhalt wird dieser auf das Konto des Kindes überwiesen. Es sei denn dieses erklärt schriftlich, das das Geld weiterhin an mama gehen soll.

8. Du solltest das Gespräch mit deiner Tochter suchen. Da es keinen Titel gibt kannst du einem Verfahren erstmal n Ruhe entgegen sehen. Erkläre ihr, das es für Nichtstun nirgends Geld gibt, auch nicht bei dir. Das du grundsätzlich bereit bsit Unterhalt zu zahlen, aber nur unter obigen Voraussetzungen. Du kannst ihrauch sagen ,das sie gerne klagen kann, aber im Falle des Unterliegens einige Kosten haben wird.

Tina
Gespeichert

Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
red
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3



« Antwort #5 am: 23. Oktober 2009, 13:27:17 »

zuerst mal danke für eure antworten..
1.mutter verdient mur 750,also nicht UHpflichtig
2.tochter bekommt kindergeld
3.sie ist nicht bei der AAusbildungssuchend gemeldet.was ich aber mit ihr ändere werde wie geschrieben(wenn sie nicht absagt)
4. sie schreibt bewerbungen on mass,laut ihrer aussagen,was ich ihr glaube..belege? wie sollen die denn aussehen..habe ein paar absagen gesehen..mehr nicht
5.der Anwalt meiner EX hat mir geschriebn,das ich zahlen muß,wobei er es noch nicht gepfrüft hat,ob es bei diesem praktikum auch so ist..er möchte abwarten,bis meine tochter 18 ist(in 2 wochen)..was wiederum dazu führen würde,das ich mir auch einen anwalt nehmen muß..nur das möchte ich nicht,weil ich mir denke,das der konntakt zu ihr abreißen könnte ..bis vor einiger zeit wollte meine tochter auf drängen meiner ex ja einen anwalt einschalten(wenn sie 18 ist)..ich sagte ihr nur..denk doch mal an die kosten..wenn sie recht bekommt ,zahle ich natürlich..das sieht sie im moment ein..nur wer weiß ,ob es auch so bleibt..habe immer die ex im hintergrund..
6.mein verdienst im schnitt: 1600 E...unterhalt  zusammen für beide 400Euro ab 1.11. bisher 550 Euro..rate aus dem kredit 6o E +Gewerkschaft 20 E ziehe ich ab vom einkommen..laut anwalt müßte ich aber 563 E zahlen auch in zukunft..arbeitsmittel ziehe ich nicht ..keine vorhanden..pauschale trägt hier nicht OLGHamm..
kurz gefasst,ich weiß was ich machen oder zahlen muß..es geht eben nur um dieses Praktikum..ob ich dafür zahlen muß..
wenn ihr noch fragen habt,werde ich sie beantworten
danke
gruß red
Gespeichert
oldie
(Fast) Eigentumsrecht
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 6.779


Bonnie 2


« Antwort #6 am: 23. Oktober 2009, 14:07:54 »

Hi

Ich kann Tina nur bestätigen. Dein Pkt.4 ist hier eigentlich entscheidend.
Ein volljähriges Kind, welches lediglich einen Ausbildungsplatz sucht, ist nicht UH-berechtigt. M.E. kommt auch die Orientierungsphase von 4 Monaten zw. Schule und Ausbildung/Studium nicht zum Zuge, da der Schulabschluss( oder Abbruch?) bereits längere Zeit zurück liegt. Deine Tochter kann mit Volljährigkeit sich bei der Arge melden und Unterstützung beantragen. Ist sie allerdings nicht als ausbildungs- oder arbeitsplatzsuchend registriert, dann sieht es schlecht aus. Daher mein dringender Rat: sich sofort ausbildungssuchend melden und dann zur Arge.

zu Pkt.5
Er hat vielleicht in soweit recht, was den Zeitraum bis zur Volljährigkeit betrifft. Bei einem Praktikum bist Du erst dann KU-verpflichtet, wenn diese Massnahme als Zugangsvoraussetzung für den zukünftigen Ausbildungsweg vorgeschrieben ist.

Nutze die Chance zusammen mit Deiner Tochter einen für alle sinnvollen Weg zu gehen. Wenn ihr euch einig seid gemeinsam nach Möglichkeiten zu suchen und dann auch wahrzunehmen - dann tut das. Nichts ist besser als eine einvernehmliche Lösung zw. euch, wo jeder dran partizipiert.

Gruss oldie
Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
red
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3



« Antwort #7 am: 24. Oktober 2009, 08:09:36 »

ich danke euch allen..ich werde das beste für meine tochter mit ihr zusammen versuchen..werde euch den weiteren verlauf hier anzeigen,wie es in zukunft läuft.
einen schönen samstag  wünsche ich allen..
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