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Autor Thema: Frage an DeepThought  (Gelesen 2365 mal)
Anonym
Gast
« am: 11. August 2003, 14:50:38 »

Hallo DeepThought,

wie wir alle zwischenzeitlich wissen, ist meist nur das "wegschauen" des Gesetzgebers Schuld an der ungerechten Situation vieler Väter, wie auch scheinbar einiger Mütter.
Mehrere Vereine setzen sich seit langer Zeit für diese ungerechte Gesetzeslage ein, doch scheinbar bleibt der Erfolg, der wahrhaftig etwas ändern kann, leider aus.
Was müsste denn letztendlich geschehen, damit eine Änderung dieser Gesetze von der Regierung zumindest verhandelt werden müsste ?
Danke DeepThought
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DeepThought
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Beiträge: 12.309



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« Antwort #1 am: 11. August 2003, 16:40:38 »

Hallo Anonym,

es gibt eine imposante Anzahl Bücher zu diesem Thema, diverse Vereine strengen sich an, Einzelkämpfer und lose Gruppierungen umrahmen dies alles.

Die Vereine sind zerstritten untereinander und auch innerhalb der eigenen Organisation, Foren bekämpfen sich gegenseitig.  In diversen Foren tobt der Bär deswegen, der just Argumentierende hält sich für den, der Recht hat. Mir ist keine grundlegende Veränderung bewirkt durch einen Verein bekannt. Aber da kann ich mich irren und gestehe dich schon jetzt ein.

Mal ganz provokativ:
Ich denke, es würde sich am meisten etwas bewegen, wenn uns Gerhard (das vierte Mal (?) verheiratet) oder uns Joschka so behandelt würden, wie die durch Gesetze gewürgten Unterhaltspflichtigen. Wenn Handelnde zu Betroffenen werden, wird sich schnell etwas verändern.

Aber weg von dieser frappierenden Idee.

Der Gesetzgeber schaut ganz gewiss nicht weg. Er weiß es, aber es stört ihn wohl nicht. Ich muss ihm zu Gute halten, dass wohl nicht alle Konsequenzen der möglichen Maßnahmen im Vorwege durchdacht wurden, getreu dem Motto: 'Denn sie wußten nicht, was sie tun'.

Durch die Schlechterstellung der Frauen, die es ja unbestreitbar gab, ist im Rahmen der Emanzipationsbewegung eine ja fast Rache entstanden, ein Wille 'Alle Macht den Frauen'. Ich habe nichts gegen Frauen, ganz im Gegenteil. Ich habe nur etwas gegen Frauen, die ihre Gleichberechtigung in Form von Höherberechtigung gegen das ja anscheindend feindliche Geschlecht austragen.

Es muss ein Bewußtsein her, in dem die Verankerung notwendiger Rollenverständnisse enthalten ist. Die Menschen müssen begreifen, dass ihr heutiger Kampf ihre Kinder zu Waisen werden läßt. Dass die Kinder als Kanonenfutter dienen und der ungerechten Sache geopfert werden. Sie müssen verinnerlichen, dass diese vernachläsigten Seelen in der Zukunft noch weniger leisten, weil es keine Vorbilder gibt.

Der Mensch meint, sich von den Tieren abzuheben, weil er denken, planen und Gesetze schreiben kann. Ein Schwein, das nach der Geburt seine Jungen tot beißt, wird sofort geschlachtet. Ein Mensch, der im Trennungskrieg seine Kinder seelisch verbluten läßt, geht ungestraft seinen Weg, ja erntet Applaus für sein unnachgiebiges Handeln, für sein Nicht-Unterkriegen-lassen.

Ich habe den Glauben daran verloren, dass Gesetze etwas ändern können. Denn Gesetze gibt es, weil im menschlichen und gesellschaftlichen Miteinander etwas unverträgliches gemacht wird. Gesetze versuchen hier zu regeln. Allein im Steuerrecht gibt es 212 Gesetze plus eine auch Herrn Eichel unbekannte Anzahl von Gesetzen, die das Steuerrecht am Rande berühren. Zwei Drittel der Welt-Gesetzgebung kommt aus Deutschland! Und davon betreffen drei Viertel nur das Steuerrecht. Die Regelungswut der Deutschen führt in die Entmündigung. Wären alle Menschen lieb zu einander, es gäbe keine Gesetze.

Leider sind wir Lichtjahre davon entfernt. Dem industrialisierten und nur im Heute behafteten Menschen geht der Sinn für ein verantwortungsvolles und zukunftsorientiertes Handeln gänzlich ab. Und so ist der Gesetzgeber gefordert, die 'Macken' seiner Schäfchen zu erkennen und durch gesetzliche Rahmenbedingungen zu entschärfen. Er fördert damit aber nicht die Veränderung, sondern begrenzt den Schaden.

Oder ist gar eine Situationsverbesserung des Volkes nicht gewünscht? Wer weiß das schon.

Das ist mal mehr oder weniger auf die Schnelle meine grundsätzliche Meinung. Ich glaube, Du hattest eher kurzfristige Ziele abgefragt und vielleicht eine Stichwortliste, ein 'Programm', erwartet. Okay, das kommt auch noch.

DeepThought
Gespeichert


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Anonym
Gast
« Antwort #2 am: 11. August 2003, 17:47:26 »


 erstellt am: 8/11/03 um 15:46
Danke DeepThought für Deine so umfangreiche Antwort. Sicherlich erwartete ich keine Patentlösung die man "Türchen" für "Türchen" öffnen kann, bis man dem Ziel gegenüber steht. Ebenso möchte ich nicht auf Gerhard hoffen, denn man weiss ja nie, wie lange sich so ein Vorhaben hinziehen kann.
Das sich die vielen Vereine oder Verbände gegenseitig eher in Konkurenz stehen lässt ja fast vermuten, das es den Betreibern eher um Ihr eigenes Wohl, als um die Sache geht.
Wer sich so für andere einsetzen möchte, dürfte sich so ein Verhalten eigentlich nicht erlauben, oder ?

Seit der Demo in Berlin, als Väter wegen Ihres Kindesboykott auf die Strasse gingen, schweigen auch die Medien wieder über dieses Thema, obwohl die vielen Beiträge sicher so einigen aus dem Munde sprechen würden.
Ich meine ..( zugegeben, Meinungen gibt`s wie Sand am Meer, könnten alle Vereine wenigstens einmal an einem Strang ziehen, würde man dazu noch die Presse mobilisieren und als Joker genügend Unterschriften finden, müsste doch einiges endlich machbar sein, würde dieses alles eventuell sogar noch von Juristen begleitet.
Alles andere...ist scheinbar nur wie das wöchentliche Lottospiel. Man hofft auf eine Besserung der Situation, und man tröstet sich mit der Hoffnung, bis sich nach vielen Jahren alles von alleine erledigt hat. Viele Jahre..., in denen viele von uns auf eines des wichtigsten Teil an Lebensqualität verloren haben. Unsere Kiddis.....
 
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