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Autor Thema: Wut, schlichte Wut  (Gelesen 3712 mal)
Anonym
Gast
« am: 07. August 2003, 21:27:06 »

Unsere Rechtsprechung ist grauenvoll. Frauen dürfen mit ihren dicken Hintern zu Hause bleiben und nur Forderungen gegen Ihre EX-Ehemänner stellen. Brauchen nicht zu arbeiten, warum auch? Männer werden doch verdonnert zum Unterhalt und Vater Staat zahlt zur Belohnung noch ergänzende Sozialhilfe und für die Kinder wird auch noch etwas getan. Die Jugendhilfe! Da die Mütter bei ihrer Hausarbeit vollkommen überfordert sind und sich eine Sozialpädagogische Familienhilfe oder Erziehungsbeistand für die Kinder einholen. So ist das Leben doch bequem! Eventuell werden die Kinder noch abgeschoben weil sie vollkommen mit der Erziehung überfordert sind oder es erscheint ein neuer Mann, der mit den Kindern nicht zurecht kommt. Tja, da gibt es ja noch  die Heimunterbringung oder ab in die Pflegefamilie. Ich könnte noch sehr viele Hilfen aufzählen, die eine Frau in Anspruch nehmen kann.  Wer darf zahlen, na? Der Ex-Ehemann und Vater Staat zahlt wieder dazu. So sieht unser Sozialstaat aus. Und wenn es ganz heftig wird, gibt die Ehefrau ihre Kinder beim Vater ab und sagt "Jetzt versorge Du die Kinder und ich gehe". Mann hat die Kinder und nach einigen Wochen trudelt ein Schreiben ein, er darf auch noch weiter für seine Ex-Ehefrau zahlen. Nach einiger Zeit stellt Ex-Frau fest, och ich will die Kinder wieder haben. Dann muß er ja auch den Unterhalt der Kinder zahlen und schwupp hat sie das Sorgerecht wieder. So und nicht anders sieht die Wirklichkeit aus. Der Mann darf sich keine liebevolle Beziehung aufbauen. Der Staat sagt, Du lebst in einer Beziehung, aha, dann hast Du ja Haushaltsersparnisse also zahle mal gleich mehr Unterhalt. Es ist **tsts - ID 1** egal, in welcher Verfassung der Mann sich befindet. **tsts - ID 1** egal, wie er seinen Lebensunterhalt bestreitet, **tsts - ID 1** egal, ob er Schulden hat. Er muss sogar seinen Wohnsitz verlassen, den er liebevoll mit seiner jetzigen Partnerin aufgebaut hat, um kostengünstig zu seinen Arbeitsplatz zu gelangen. Die Frau darf sich einen neuen Partner suchen. Der wird nicht so schnell zur Kasse gebeten. Warum auch ? Schließlich hat eine Frau es ja auch viel schwieriger eine Partnerschaft mit Kindern zu halten.  Aber für die Fortpflanzung wird gesorgt und der nächste Mann wird zur Kasse gebeten. So sieht die Realität aus und es wird geschwiegen. Jeder weiß es, nur wird nichts unternommen. Und wer sich dagegen wehrt, hat schon wieder verloren!

Eine vom deutschen Rechtssystem und alleinerziehenden Müttern enttäuschte Zweitfrau
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Uli
Gast
« Antwort #1 am: 07. August 2003, 22:32:16 »

Hallo Zweitfrau,

Du sprichst mir ja sowas von aus der Seele. Genauso ist es!!! und genauso ist es mir ergangen, bzw. ergeht es mir.

Mit solidarischen Grüßen
Uli
« Letzte Änderung: 09. Februar 2008, 19:43:58 von Uli » Gespeichert
Barde
Schon was gesagt
*
Beiträge: 26


« Antwort #2 am: 08. August 2003, 09:59:49 »

"Nach einiger Zeit stellt Ex-Frau fest, och ich will die Kinder wieder haben. Dann muß er ja auch den Unterhalt der Kinder zahlen und schwupp hat sie das Sorgerecht wieder. "

macht der staat das wirklich? das ist grausam gegenüber den kindern. das kann ich mir kaum vorstellen! ich vermute, dass uns hier ein wenig hintergrund fehlt, um das zu verstehen, oder?
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teuker
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« Antwort #3 am: 08. August 2003, 11:27:44 »

Ich kann die Wut der "Zweitfrau" verstehen - natürlich, wie sollte ich das auch nicht können. Jeder, der die Problematik der "Zweitfrauen" kennt, sollte diese Wut nachvollziehen können.

Barde hat Recht. Natürlich fehlt uns das nötige Hintergrundwissen, um uns wirklich eine Meinung bilden zu können.

Ich denke, es ist auch ein Fehler "die deutsche Rechtsprechung" insgesamt zu verdammen, denn wie in jedem Lebensbereich gibt es auch im Bereich der Jurisdiktion "Gute und Schlechte", will sagen, welche Entscheidungen getroffen werden, hängt nicht zuletzt und nach meiner persönlichen Erfahrung sogar sehr stark, wenn nicht ausschließlich, von der Person des jeweiligen Familienrichters ab.

Klar, dass der "Leidtragende" sich dabei immer ungerecht behandelt fühlt, nicht wahr? Das war bei mir einer der Gründe, warum ich letztendlich auf meine Kinder verzichtet habe. Ich wollte die Entscheidung über mein Leben und das Leben meiner Kinder nicht länger in die Hände einer wildfremden Person legen. Sicher, leicht gefallen ist mir das nicht - dennoch stehe ich noch heute zu meiner Entscheidung und bin überzeugt, das Beste für meine Kinder getan zu haben - zumindest nach damaligem Stand der Dinge.

Liebe Grüße
Gaby
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Gelassenheit setzt großzügiges Denken voraus.
 
(Ernst Ferstl, österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker)  
teuker
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« Antwort #4 am: 08. August 2003, 11:33:04 »

kleine Ergänzung:

auf folgenden Fall bin ich durch einen Fernsehbericht aufmerksam geworden.

Sicherlich ein Fall unnachvollziehbarer Rechtsprechung:

Mutter hinter Gittern
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DieMystiks
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WWW
« Antwort #5 am: 08. August 2003, 16:45:39 »

Hallöchen,
als ich gerade von dieser Wut gelesen habe, dachte ich" hm könnte ich geschrieben haben".
Wir waren auch einmal soweit, daß wir den Kampf um die Kinder aufgeben wollten, da zu viele Menschen Entscheidungen treffen, die Micha niemals angehört haben, geschweige denn sich mal ein Bild von beiden Seiten gemacht haben.Wir haben es uns noch einmal anders überlegt, da wir wissen, daß die Kinder bei der Km nicht sonderlich gut aufgehoben sind. Für Micha hieße das auch, er könne sie nie mehr sehen. Zumindest so lange nicht, bis sie selbst irgendwann evtl. anfangen würden nach ihm zu suchen. Die finanzielle Seite ist die Seite mit dem miesen Nachgeschmack aber auf der anderen Seite steht die Liebe :-). Wir werden uns nicht fertig machen lassen von Gläubigern, Inkassounternehmen und Gerichtsvollziehern. Es nutzt leider nichts sich von der Wut packen zu lassen, denn diese drückt irgendwann auf die Stimmung. Das Sprichwort " in der Ruhe liegt die Kraft" trifft bei uns und ich denke auch bei vielen anderen genau zu. Es ist schwer die Ruhe zu bewahren aber es ist auf Dauer der bessere Weg. Wir haben uns das Recht auf neues Glück genommen und werden es uns von einer Ex oder von Menschen, die Entscheidungsträger sind nicht zerstören lassen. Es hat lange bis zu dieser Einstellung gebraucht aber es funktioniert.
Der Satz " und wehrt man sich, hat man schon wieder verloren" stört mich etwas. Sicher folgt so manchmal ein Rückschlag dem anderen. Ich bin aber fest der Meinung, daß man nicht aufgeben soll sich zu wehren. Auch wenn es den Anschein macht, es würde ja eh alles nichts bringen, glaube ich fest daran, daß es die Zeit und die Masse bringt. Ich hoffe wir sind hier alle schon auf dem besten Weg.
Lieben Gruß
Tina
Gespeichert

Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Anonym
Gast
« Antwort #6 am: 08. August 2003, 21:12:26 »

Ich habe immer an das Rechtssystem geglaubt und ich bin ein Mensch der positiv denkt. Nur arbeite ich in den Bereich, in dem die alleinerziehende Mütter ihre Kinder abgeben, nicht mehr klar kommen. Mütter bekommen das alleinige Sorgerecht zu gesprochen obwohl das Kindschaftsrecht eindeutig darauf hinweist, das Kinder den Anspruch auf Mutter und Vater haben. Nur in Ausnahmefällen, darf das alleinige Sorgerecht ausgesprochen werden. Rechtsanwälte raten den betroffenen Personen (Vätern)  "ach das macht doch nichts, geben Sie ihrer Ehefrau doch das alleinige Sorgerecht, die Kinder leben doch schließlich auch dort". Welchen Schaden das anrichtet für die Kinder ist unvorstellbar. Nicht nachvollziehbar! Der Vater hat keine Möglichkeiten mehr einzugreifen. Er darf nur noch zahlen und weil er kein Geld mehr hat, kann er seine Kinder nicht mehr holen. Wie auch? Ich spreche nicht einmal von einer Fahrstrecke von 7 km, ich spreche von 200 km und mehr, die heute üblich sind. Alleine die Bezinkosten liegen bei ca. 150,-- €. Wenn es mehrere Kinder sind und er sie einmal im Monat sehen will, wie? Sie kosten zusätzlich für ein Wochenende 100,-- €. Und das alle vier Wochen. Der Vater beantragt das beiderseitige Sorgerecht und was passiert? Ihm wird vorgeworfen das er seine Kinder nicht zu sich holt. Ob er Geld hat oder nicht, das spielt doch keine Rolle. Schließlich ist er seiner Pflicht nicht nachgekommen. Wovon auch? So sieht die Wirklichkeit aus und wieder verliert er diesen Prozeß. Ich habe immer an Gerechtigkeit geglaubt aber ich sehe tagtäglich die Realität und sie ist noch brutaler, als das was ich hier schildere. Ich weiß wovon ich schreibe!
Gespeichert
Sunny
Frischling

Beiträge: 3


« Antwort #7 am: 08. August 2003, 23:19:10 »

Hallo
Solche Fälle gibt es geung, ist richtig.
Mein Mann hat mich von einem Tag zum andern verlassen.
Ging damals nur 10 Stunden in der Woche arbeiten.
Nachdem ich den ersten Schock überwunden hatte,
sprach ich mit meinem Chef und seitdem arbeite ich Vollzeit.
Hätte es in meinem alten Job , nicht geklappt, hätte ich eben was anderes gemacht.
Ich verdiene mein eigenes Geld und darauf bin ich stolz.

Gruß Gabi


Gespeichert
Anonym
Gast
« Antwort #8 am: 08. August 2003, 23:42:39 »

Nachtrag:
Ich fordere, dass endlich die Kinder an erster Stelle stehen. Nicht nur in der Theorie! Dass Vater sowohl Mutter beide die Verantwortung der Kinder zu tragen haben. Ich fordere, dass beide für den Lebensunterhalt der Kinder aufkommen müssen. Dass beide dafür Sorge tragen müssen, die Kinder zu bringen und zu holen.

Es kann nicht angehen, dass die Frau einen Anspruch auf Ehegattenunterhalt hat. Frauen wollen emanzipiert sein, dass ich nicht lache! Emanzipation heißt Befreiung von Abhängigkeit und Bevormundung hin zur Gleichstellung und
Selbständigkeit. Was hier aber veranstaltet wird ist hemmungsloser Egoismus. Mit Hilfe einer Scheidung und im Anschluß daran in jeder nur möglichen Weise den Vater in böser Absicht und schadenfroher Rachsucht zum A****och herabwürdigt, indem sie permanent auf ihre eigenen Vorteile bedacht ist und ohne Rücksicht selbst die Gefühle ihrer Kinder mit Füßen tritt. Emanzipierte Frauen haben es nicht nötig, ihren eigenen Haß auf dem Rücken ihrer Kinder auszutragen. Ihren Frust auf den Rücken ihrer Kinder als Waffe in einer Trennungssituation zu mißbrauchen.

Ich fordere auf, dass beide nach der Trennung ein menschenwürdiges Leben mit ihren Kindern führen können!!!
------------
Anm. vom webmaster: Sorry, dieses eine Wort musste ich entschärfen.

[Editiert am 8/8/2003 von DeepThought]
Gespeichert
Giesser
Gast
« Antwort #9 am: 09. August 2003, 23:54:01 »

Hi,

dass der Webmaster die Antwort von "Anonym" editiert hat ist ok - jeder weiss noch immer, was gemeint war.

An Sunny:
Ich finde es Klasse, dass Du Deine Situation so siehst und meisterst; leider gibt es aber auch noch Andere, die das ganz anders sehen, von daher kann ich "Anonym" sehr gut verstehen! Ich hoffe, dass meine Ex (sie hat zugesichert arbeiten zu gehen) auch Deinem Weg folgt.

Und noch etwas:
dem, was "DieMystiks" geschrieben haben, stimme ich voll und ganz zu! Geld ist nicht alles, da gibts doch auch noch was anderes (Liebe)!?

LG

Torsten
Gespeichert
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