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vatersein.de - Forum 22. Mai 2019, 12:54:34 *
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Autor Thema: Erste Hilfe für Zweitfrauen :-)  (Gelesen 27710 mal)
Katrin1969
Schon was gesagt
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 33


« Antwort #25 am: 27. Mai 2009, 08:33:36 »

Guten Morgen brille!

Ich poste ja extra unter der Rubrik Zweitpartner und nicht woanders. Dachte diese wäre dazu da um sich auszutauschen unter denselbigen!

Ich suche hier nicht nach rechtlichen Tips was mein Partner machen soll, sondern wie ich (emotional für mich) besser damit umgehen kann. Es geht hier nicht darum was ich aktiv beitragen kann, damit sich etwas ändert.

Also: Es geht nicht um Vorschläge zu der Sache an sich, sondern Vorschläge für mich!

So in etwa wie: Ich habe "unheilbare" Kopfschmerzen, wie kann ich besser lernen diese zu akzeptieren und damit umzugehen ohne mich ständig darüber zu ärgern!

Verstehst Du?

Dennoch nur kurz zu Deiner Frage wieso er nicht Nägel mit Köpfen macht:

Die Große wohnt nicht "offiziell" bei uns. Das heißt Sie ist nicht gemeldet oder so. Dem Jugendamt hat er allerdings damals Bescheid gegeben.

Seit er versucht hat Sie umzumelden läuft seine Ex Amok und ist Stammgast bei Ihrer Anwältin, die 150% contra Mann eingestellt ist. Sie droht mit allem was Ihr nur zur Verfügung gestellt wird.

Die Kinder würden nicht wahrheitsgemäß aussagen, da Sie Ihnen auch droht und teilweise auch einbleut was Sie zu sagen haben im Falle einer Befragung.

Er hat Angst die Kinder ganz zu verlieren, weil das ist neuester Stand Ihrer Drohungen.

Im übrigen schreibt mein Partner hier:

http://www.vatersein.de/Forum-topic-15030.html

als Ole67. Er hat sich mehrmals ans Forum gewandt, aber Dein letzter Kommentar zu Ihm war "er solle abgezockt werden". Das hatte er auch schon bemerkt...er würde nur gerne wissen was er denn jetzt noch tun kann, er ist extrem verunsichert. Schreib Ihm doch einfach nochmal! 

Ich meine ich kann Deine Antwort schon verstehen, denn Männer verstehen oft nicht dass Frauen oftmals sich einfach nur mal "ausko..." wollen ohne eine direkte Lösung zu wollen. Einfach mal alles loswerden und darüber reden.

Ich habe mich auf "Deinen Rat hin" aus dem Strang meines Freundes und den anderen Rubriken zurückgezogen und bin hierhergegangen, weil ich dachte hier wäre der Platz für die berüchtigten "Zweitpartner", aber scheinbar ja auch nicht?!?!
Muß ich jetzt ein eigenes Forum eröffnen oder einfach nur meine Gefühle und Gedanken irgendwo "abgeben"? 

Klar, ich "rede" viel, aber das ist einfach mein Charakter....

Gestern hat die Kleine als Ihr Papa im Hort anrief wie es Ihr geht gesagt "gut". Er hatte gefragt um zu wissen ob er einen Termin beim Arzt machen soll. Als ich die Beiden dann abgeholt habe sagten die Erzieherinnen dass es Ihr sehr schlecht ging. Auf meine Frage weshalb Sie dann zum Papa "gut" gesagt hätte, sagte Sie die Mama habe Ihr verboten den Horterzieherinnen zu sagen wenn es Ihr nicht gut ginge, weil die sonst gleich wieder den Papa anrufen würden.
Sorry, aber das macht mich natürlich betroffen! Und reden kann er mit Ihr darüber auch nicht, weil was meinst Du was für einen Ärger die Kids dann bekommen, weil Sie "gepetzt" haben....

Ich werde versuchen innerlich irgendwie "umzudenken" und aufzuhören mich ständig im Kreis zu drehen.
Versprochen....versuchen werde ich es. Wie lang es dauert bis dahin kann ich nicht versprechen...

Liebe Grüße
Katrin

« Letzte Änderung: 27. Mai 2009, 08:42:02 von Katrin1969 » Gespeichert
DeepThought
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« Antwort #26 am: 27. Mai 2009, 11:54:27 »

Moin,

er würde nur gerne wissen was er denn jetzt noch tun kann, er ist extrem verunsichert. Schreib Ihm doch einfach nochmal! 
Ich finde, er sollte zunächst selbst seine Befindlichkeit/seine Frage darlegen.

Muß ich jetzt ein eigenes Forum eröffnen oder einfach nur meine Gefühle und Gedanken irgendwo "abgeben"?
Nicht zwangsläufig. Nur, woran soll erkannt werden, ob Unterstützung gewünscht wird oder nicht. Wenn jemand in einem Gespräch sich äußert, gehört es u.U. dazu, dass er andere Meinung hört.

Gestern hat die Kleine ...
Und genau hier ist die Zwickmühle. Du bist emotional und sachlich be-/getroffen, "darfst" dich aber nicht zu tief einmengen. Du musst lernen, die Inhalte wertfrei dann zum Papa zu transportieren und dich darauf verlassen, dass er es regelt. Mit welchem Ergebnis auch immer.

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
sleepy
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« Antwort #27 am: 27. Mai 2009, 12:30:55 »

@DeepThought
Du musst lernen, die Inhalte wertfrei ....zu transportieren

Und genau da ist das Problem: Man kann nicht erwarten, dass die neue Partnerin sich auch um die Kinder kümmert und dann emotional nicht betroffen ist. Kümmern ohne Gefühle zu investieren geht nun mal nicht. Okay, geht schon, aber ob das dem Kindeswohl zuträglich ist, wage ich zu beweifeln...

LG Sleepy
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Sleepy
Katrin1969
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« Antwort #28 am: 27. Mai 2009, 12:38:37 »

Hallo Lieber DeepThought!

Ich will mich ja um Gottes willen gar nicht einmischen.
Wollte lediglich wissen wie ich mit meinen Gefühlen umgehen kann!

Und wie ich Sie vielleicht in andere Bahnen lenken kann!

Ich schreibe hier nicht als "Kampfgehilfin" oder "Sprachrohr" meines LG, sondern als Mensch der im Moment ein paar Probleme hat mit diesem Gefühlswirrwar umzugehen.

Deshalb habe ich mich aus dem Strang in dem er schreibt als ole67 http://www.vatersein.de/Forum-action-profile-u-8510.html auch "herausgezogen".

Aber hie heißt es doch Zweitpartner!? Was darf man denn hier schreiben?  question

Von mir aus nehme ich die Aussage über die Gefühlswelt meines Partners wieder zurück
und werde nur noch von MIR reden.

Das mit der Kleinen habe ich nur erwähnt, weil eben das die Dinge sind die mich belasten und ich gerne wissen würde wie ich meine Gefühle irgendwie etwas besser "unter Kontrolle" habe. Es war ein Beispiel.

Dabei "gar nichts" zu fühlen bekomm ich nicht hin, bei Kindern die so einen großen Teil in meinem Leben einnehmen.

Es geht nicht darum dass ich jetzt wissen will, wie ich der Mutter das Handwerk legen kann, sondern wie ich lerne dass mich das innerlich nicht immer so mitnimmt!


Liebe Grüße
Katrin
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DeepThought
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« Antwort #29 am: 27. Mai 2009, 12:47:29 »

Moin nochmal,

Wollte lediglich wissen wie ich mit meinen Gefühlen umgehen kann!

Und wie ich Sie vielleicht in andere Bahnen lenken kann!
Knifflig. Wir sind dann nicht mehr auf der Sach- sondern Gefühlsebene. Und da kann man so herrlich schlecht Ratschläge geben. Geh' in den Keller und verklopp Kartoffeln, züchte Rosen oder stachellose Kakteen, schreib ein Buch, ... Die Art der Unterstützung ginge mehr Richtung Verhaltenstherapie, womit ich ausdrücklich nicht sage, dass du einen an der Waffel hast. In der Verhaltenstherapie lernt man, wie man sich in belastenden Situationen weniger sich selbst belastend verhält und wie man damit umgeht. Immer nur drüber reden ist, als würdest du immer mal wieder vom Topf voll kochendem Wasser den Deckel heben. Es baut spontan und kurzweilig Druck ab. Mehr nicht.
Was darf man denn hier schreiben?
Ach menno, nun fühl dich doch nicht dauernd missverstanden und gemaßregelt..

Dabei "gar nichts" zu fühlen bekomm ich nicht hin,
Das hätte mich auch sehr verschreckt.

DeepThought
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Katrin1969
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« Antwort #30 am: 27. Mai 2009, 13:03:32 »

Hallo Nochmal!

Ja Du hast schon recht....bin ja in einer Therapie wegen Depressionen, allerdings habe ich das Gefühl, dass mich die nicht weiterbringt. Werde mir wohl was Anderes suchen. Wegen einer Verhaltenstherapie hatte ich mich auch schon erkundigt. Es geht mir hauptsächlich darum eingefahrene Verhaltensweisen irgendwie zu durchbrechen und durch das Gehen von neuen Wegen neue Blickwinkel zu bekommen.

Alleine bekommt man das aber so schwer hin, weil man sich gedanklich irgendwie immer in demselben Kreis dreht.

Sorry, aber das ist das Problem am "geschriebenen Wort", man kann so herrlich alles mögliche hineindeuten.

Allerdings bin ich momentan wohl auch sehr empfindlich weil es derzeit auch in der Arbeit ein einziges Chaos ist.

Sorry wenn ich mich allzu kratzbürstig angehört hab.

Liebe Grüße
Katrin
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brille007
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« Antwort #31 am: 27. Mai 2009, 13:10:29 »

Moin Katrin,

Deep hat Dir schon sehr gute Ratschläge gegeben. Zusätzlich von mir: Du musst einen Weg finden, die Probleme Deines Partners von Deinen eigenen zu trennen. Damit haben viele Zweitfrauen Probleme; möglicherweise, weil sie eine emotionale Verpflichtung empfinden, ganz anders und natürlich viel besser sein zu müssen als die Ex-Frau des Partners. Und sich deshalb die Aufgabe aufladen, seine sämtlichen Probleme zu lösen - wenn er denn nur endlich auf sie hören würde. An dieser Stelle beisst sich die Katze in den Schwanz, denn mit solchem Überengagement wird man selbst ein Teil des Problems. Ich will Dir das nicht unterstellen, aber vieles an den von Dir beschriebenen Befindlichkeiten zeigt in diese Richtung.

Hilfreich ist auf jeden Fall, der Ex nur einen begrenzten Zeitraum pro Tag zuzugestehen, in der sie überhaupt Thema sein darf. Eine Stunde genügt. Ansonsten kümmerst Du Dich um Euer eigenes, gemeinsames Leben und nicht um die Aufarbeitung des "alten", Dir fremden Lebens Deines Partners. Das muss er schon selbst tun. Und wenn er das nicht schafft, schaffst Du es zweimal nicht.

Grüssles
Martin
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When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Katrin1969
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« Antwort #32 am: 27. Mai 2009, 14:07:08 »

Hallo Martin!

Da hast Du schon recht mit dem was Du sagst!

Und ja, Deep Though hat mir gerade in seinem letzten Beitrag einen guten Tip gegeben. Bin ja auch darauf eingegangen in meiner Antwort darunter.

Eigentlich "engagiere" ich mich reichlich wenig! Ich geb Ihm keine rechtlichen Tips oder so, oder rate Ihm Dinge die er selber nicht auch schon mal so geäußert hat. Natürlich, hier schreibe ich darüber, aber das heißt ja nicht dass ich zu Hause auch kein anderes Thema habe.

Es kommt eigentlich nur zur Sprache, wenn er die nächste Hiobsbotschaft mit nach Hause bringt. Ich habe Ihn dabei schon weinen sehen. Das macht mich natürlich schon betroffen, denn er ist sicher alles Andere als eine Heulsuse.

Ich bin nur im Moment "innerlich" damit beschäftigt, weil es eben die aktuellen Probleme/Streit gibt.

Eigentlich geht es bei Gesprächen auch nicht unbedingt um die Ex, sondern darum welche Lösungen für den Streit es noch geben könnte, aber wir kennen uns da beide nicht so aus.

Ich habe Sie auch schon in Schutz genommen, weil er sich auch nicht immer richtig verhält wie ich meine und Ihr Vorwürfe macht, die den Streit natürlich weiter eskalieren lassen.

Und ich meine sicher nicht die bessere Mutter zu sein oder sein zu müssen wie seine Ex! Ich bin gar nichts was in richtung Mutter geht! Ich bin die Mutter ihrer "Stiefschwester" (laut Aussage der Kinder ist Sie das ; ), die Freundin des Papas und sonst nix.

Klar kümmere ich mich auch um Sie, aber das hat mehrere Gründe. Manchmal bin ich mit Ihnen alleine, wenn er (noch) nicht da ist, er "erwartet" es von mir und ist z.B. sogar beleidigt, wenn ich Seine Große mal "abblitzen" lasse, die mit mir zum Einkaufen wollte ich aber mal für mich sein wollte und ich kümmer mich weil ich einfach so der "Kümmertyp" bin. Mir macht das Spaß!

Aber das hat nix mit der Mutter zu tun! Die Kinder lieben Sie heiß und innig und das finde ich schön und wichtig.
Sie würden Sie mir jederzeit und immer vorziehen. So soll es ja auch sein!

Das Eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Gut, zur Zeit ist der Streit ein Thema, aber sollte das doch hoffentlich einmal geregelt sein in einer für alle (für Ex, LG und Kinder) zufriedenstellenden Form, dann wird das Thema Ex wieder beiseite gelegt.

Ich habe eigentlich auch nicht wirklich ein Problem mit Ihr und an heilig Abend haben wir alle ganz friedlich bei  einem Raclette beisammengesessen. 

Nur dass Sie Ihm jetzt plötzlich die Kinder entziehen will schockiert mich doch.

Und ich glaube auch nicht dass wir am Tag überhaupt eine Stunde über die Ex reden. Werd mal ne Stoppuhr mitlaufen lassen.... ;-)


Liebe Grüße
Katrin


« Letzte Änderung: 27. Mai 2009, 14:12:13 von Katrin1969 » Gespeichert
ginnie
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« Antwort #33 am: 27. Mai 2009, 21:39:55 »

Hallo Katrin
ich persönlich finde du schreibst im richtigen Thema.
Aus deiner ursprünglichen Fragestellung geht auch für mich hervor was du willst - einerseits nur reden, andererseits Lösungsmodelle, emotional mit dem Thema ex umzugehen.
Natürlich kann dir hier keiner eine Fakten-Lösung anbieten, weil alles sehr individuell, und eben emotional ist.

Ich zum beispiel hatte gar nicht mitbekommen dass die Kinder deines LG so viel bei euch sind.
Dann ist das mit dem Abstand schon viel schwerer. Und so raushalten wie brille es beschreibt, geht dann auch nicht.

Du kannst ja nicht mit den Kindern emotionslos in einem gemeinsamen Haushalt leben. Du kannst zwar versuchen das leben mit den Kindern wie in einer WG zu sehen, aber dann wäre dein LG ja nicht mehr dein LG sondern auch nur ein WG-Mitglied, das ist ja nicht das Ziel. Du hast dadurch dass die Kinder so oft in deinem haushalt sind zwangsläufig auch die Verantwortung für sie für diese zeit. So sehe ich das.

Ich zB kann mich auch deshalb so gut abgrenzen, weil die Kinder meines LG kaum hier bei uns sind. Tochter kommt gar nicht mehr und Sohn einmal monatlich. Na und das eine WE bzw. die 2 Wochen Urlaub im jahr, da machen wir es uns eben einfach schön. Die KM ist dann kein Thema...
Ein bißchen sehe ich den Sohn meines LG dann wie enen sehr guten freund meines Sohnes an, weil beide ein Alter haben und sich sehr gut verstehen.
Und wir als Erwachsene machen es uns dann eben locker und gemütlich mit den Kids (Filme, Spiele, fußball...) und ich habe nicht den Anspruch das Kind erziehen zu wollen oder zu müssen. Das macht manchmal probleme, weil ich meinem Sohn was verbieten muss und dem anderen nicht verbieten will, aber den Part übernimmt dann mein LG als vater und wir fahren ganz gut damit.

Ja ich weiß das hilft dir nicht weiter.

Wie weiter oben vorgeschlagen wurde, kann ich dir auch zu einer Verhaltenstherapie raten. Da wird dem "Sich-Im-Kreis-drehen" ein Ende gesetzt.
Dort lernst du dann auch, selbst einen Ausweg zu finden, indem du in bestimmten Situationen "Halt-stopp" sagen kannst und ein völlig anderes Denkmuster erlernst. Eine Art individuelles coaching, könnte man auch sagen ;-)

Ich spüre bei dir jedenfalls den Wunsch und den Mut etwas ändern zu wollen und dann hast du auch die Kraft dazu.

ligr ginnie


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Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
sonnenblume83
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« Antwort #34 am: 28. Mai 2009, 11:45:45 »

Liebe Katrin

Also, ich finde auch, dass du hier goldrichtig bist. UND dass du dich ruhig mal so richtig auskotzen solltest. Es ist schon schwer immer gelassen und beherrscht vor den Kindern zu sein. Viel zu oft muss man den Satz  "Was hat deine ...*peip* ...*piep*.... *piep* **tsts - ID 34** gesagt/getan/nicht getan ?!!!!!!?!?" unterdrücken. Und den LG will man auch nicht belasten.
Also bitte: Hier ist unsere Plattform. 

Ich bin so gehässig und troste mich damit, dass Kinder ein echt gutes Gedächniss haben und jeden Tag älter werden. Irgendwann wird der Tag kommen an dem sich die Kinder fragen werden, warum die geldgierige Mutter dies oder jenes getan hat. außerdem sitzt sie später in  ner 1-Zimmer-Wohnung und ernährt sich von Spagetti mit Ketchup, weil sie kaum Rente bekommt (zu faul zum arbeiten).

Ansonsten machst du das nicht für deinen LG oder sonst wen, sondern nur für die Kleine. Sie braucht auch deine Wärme (bei so einer kalten berechnenden Mütter)! Sei stark für sie und gib ihr Kraft.

LG Sonnenblume
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Katrin1969
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« Antwort #35 am: 28. Mai 2009, 12:43:32 »

Hallo Zusammen!

Vielen Dank für Eure Antworten!

Na ja, Fakten Lösungen hatte ich nicht unbedingt erwartet, eher mal zu hören wie das bei anderen so läuft!

Jedenfalls wollte ich ganz sicher NICHT wissen, was mein LG jetzt tun sollte, so wie das Brille vielleicht verstanden hat!
Ich rede Ihm da eigentlich nicht rein. Klar  sag ich mal Dinge wie, dass es vielleicht Sinn machen könnte mal einen Anwalt zu befragen nachdem Sie bei Ihrer ja Stammgast ist.

Als wir noch nicht zusammengewohnt haben waren die Kinder beide ca. Hälfte des Monats da. Dann wollte seine Große zu uns ziehen und er wollte das auch. Nie käme ich auf die Idee das zu hinterfragen oder mich da einzumischen.
Er hat Wünsche die Kinder betreffend und versucht diese durchzubekommen. Ich begleite Ihn lediglich auf diesem Weg!

Nicht mehr und nicht weniger!

Unsere Mädels verstehen sich übrigens auch sehr gut und wenn Sie sich mal nicht sehen, vermissen Sie sich!
Wir haben da echt Glück gehabt! Natürlich gibt es ab und an den üblichen Zickenterror! 

Wir haben hier wirklich eine schöne Zeit zusammen und wohnen in einem tollen und dennoch günstigen Haus an einem wundervollen Ort mit ganz viel Natur drumrum und ohne Autos! Jedes Kind hat ein eigenes Zimmer in das es sich zurückziehen kann!

Das ist wirklich etwas wofür ich sehr dankbar bin!

@Sonnenblume

Nett von Dir dass Du mir anbietest mich auzukotzen aber ich wollte eigentlich ja lernen etwas "runterzukommen" und mich nicht mehr so in Rage zu reden.

Und ich möchte jetzt der Mutter auch nichts schlechtes wünschen...sicher manchmal habe ich schon mal einen gehässigen Gedanken, aber dann halte ich mir vor Augen, dass Sie ja auch die Mutter der Mädels ist, die ich so gern mag und somit auch ein Teil von Ihnen Sie ist.

Natürlich schockieren mich so manche Dinge, die Sie so macht oder eben nicht macht und ich als "Fremde" schon im Hort darauf angesprochen werde!

Aber Sie hatte wohl selber eine sehr harte und lieblose Mutter und macht das jetzt genauso wie sie.
Zu meinem Partner hat Sie mal gesagt Sie hätte es in Ihrer Kindheit auch nicht besser gehabt.

Sicher ist das eine blöde Aussage, aber vielleicht kann Sie wirklich nicht anders.  question

Natürlich kümmere ich mich um die Kinder nicht nur weil mein Freund das "will", sondern weil es mir Freude bereitet und weil ich Sie gern habe! Das ist doch klar! Wenn es anders wäre könnte ich das gar nicht!

Danke nochmal! 
Liebe Grüße
Katrin

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Swedish
Frischling

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Beiträge: 3


« Antwort #36 am: 06. Juni 2009, 19:34:24 »

Hallo Mädels,

als ich die ersten zwei Beiträge zu diesem Thread gelesen hatte, dachte ich O mein Gott, wie toll, dass ich das hier gefunden habe. Da gibts noch andere, denen es so geht wie mir, da fühlt man sich endlich mal verstanden und nicht mehr so allein. Alleine das hilft schon. Erzählen können, dass jemand zuhört und einen versteht und einem sagt, hey, mir gehts auch so, dass einem vielleicht sogar jemand sagt, bei mir war das nur eine Phase, oder Es wurde besser, als die Kinder in die Pubertät kamen...

Wobei, dass es keine Phase ist, weiß ich eigentlich nach 6 Jahren.

Als ich allerdings den Rest des Threads gelesen habe, war ich mir nicht mehr so sicher, ob ich hier richtig bin. Da wird man als
Zitat
unbeteiligte Dritte
bezeichnet und sorry, das bin ich nicht. Bin keineswegs unbeteiligt, sonst hätte ich ja kein Problem, oder? Dann heißt es, man soll den Partner reden lassen, das ginge einen nichts an. Ich kann nicht meinen Mann über MEINE GEfühle reden lassen.

Ratschläge geben, ist sehr schwierig. Wir haben immerhin das Glück, dass die finanzielle Situation vollständig geklärt ist, gemeinsames Sorgerecht herrscht. Jedoch hat die Mutter auch das ABR. Aber damit gibt es immer wieder nur kleine Probleme. Das größere Problem ist, dass man vom Leben seines Kindes bzw. in meinem Fall seines Stiefkindes kaum was mitkriegt, wenn es nur alle zwei Wochen da ist und die KM woanders wohnt und nicht sonderlich mitteilungsfreudig ist. Und selbst wenn sie es wäre: Man kennt die Freunde nicht persönlich, die Kindergärtner/Innen, die Lehrer/Innen. Wie soll der KV da in der Lage sein, irgendetwas mitzuentscheiden. Da kann er lange sagen, ne, Walldorfschule finde ihc nicht gut, aber wenn die KM es will, was sollst du machen? Klagen? Wegen ner Schulentscheidung? Da ist man hilflos. MAN. Nicht nur der Partner, wenn man doch die Kinder auch liebt. Und wie schon geschrieben wurde: Man kriegt genug Infos, um sich Sorgen zu machen, aber einem wird jede Möglichkeit abgesprochen, selbst was zu tun. Zu ändern. Zu entscheiden.

Da hockt man dann als "Zweitfrau" (ganz dämlicher Begriff, siehe http://www.vatersein.de/Forum-topic-15482.html) mit seinem unglücklichen Mann/Partner, ist selber ganz betroffen und weiß nicht ein, noch aus.

Ich will hier aber echt nicht die Ex meines Mannes verteufeln. Die hat es auch nicht leicht. Als Wochenendpapi hat mein Mann da schon ne ganz andere Stellung, als sie mit ihrem Alltag. Ich stell mir das auch nicht leicht vor, wenn sie immer hört, beim Papa ist alles besser, ich will immer da sein... Ist eben ne schwierige Situation. Ich habe definitiv die Hoffnung, dass das alles besser wird, je älter der kleine Große wird. Es ist schon besser geworden, wenn ich da zurückdenke, wo er vielleicht 5 war... Das war definitiv noch härter. Die Zeit läuft für uns. 

Finds auf jeden Fall toll, dass man sich hier ein bisschen austauschen kann. Obwohl ich mir da eigentlich auch ein bisschen mehr Verständnis und Wertefreiheit von den Mods wünsche. Kann es nur noch einmal sagen: Ich bin keine unbeteiligte Dritte. Und ganz allgemein gesehen, gehen mich die Probleme meines Mannes IMMER etwas an. Denn er ist mein Mann. Wir leben zusammen. Das sollte nicht allzu schwer zu verstehen sein!

LG, Stine
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Katrin1969
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« Antwort #37 am: 08. Juni 2009, 23:31:39 »

Hallo Stine!

Ich kann Dich verstehen und ich sehe es auch so, dass man als neue Partnerin durchaus mehr drin steckt als nur als Zaungast....

Ich weiß nicht weshalb es heißt wir sollten uns "raushalten" aber ich habe versucht darüber nachzudenken....

Vielleicht sind es "Erfahrungen" der Männer, dass Sie nun von beiden Seiten Druck bekommen und Ex und aktuelle Frau versuchen Ihre Wünsche durchzusetzen....

Dann kann ich das verstehen, weil es sicher schrecklich ist von überallher bedrängt zu werden....

Doch mir persönlich, ich kann nur über mich reden, ging es nur darum wie ich mit meinen Ängsten und meiner Hilflosigkeit umgehen kann.

Ich unterstütze meinen LG "nur" in den Dingen die er sich wünscht und sehe nur wie er damit immer wieder Schiffbruch erleidet.

Das tut mir weh, weil ich nachfühlen kann wie es mir dabei ginge! Horror!

Mein Ex hat seine Tochter die letzten 6 Jahre fast täglich gesehen und wir haben alles gemeinsam entschieden-
Jetzt geht sie 20 km von Ihm entfernt aufs Gymy...habe das auch so gewählt weil es sonst über 40 km gewesen wären...

Ja, ich bin umgezogen, aber ich werde weiterhin alles tun, damit die beiden sich so oft wie möglich und auch spontan sehen.....

Wir waren nicht verheiratet, aber haben das gemeinsame Sorgerecht bereits vor Geburt übernommen....

Anerkennung der Leibesfrucht....die haben uns schon komisch angesehen... ;-)

Aber es war mir wichtig weil ich dachte es unterstützt die Beziehung. zwischen Vater und Kind....

Umso schwerer fällt es mir zu sehen, dass Sie mit Ihm um sie Kinder streitet...nur wegen Geld....

Ich denke das Geld ist egal....lieber gebe ICH ihr noch was!

Aber es sind doch die Kinder von Vater UND Mutter! Kinder GEHÖREN doch nicht der Mutter und der Vater ist nur Bittsteller! Ich finde das pervers....

Gut, ändern können wir da nix....aber ich hatte neulich so die Idee, dass wir "Zweitfrauen" ;-) hier einen Bereich haben könnten, wo wir nicht um die Probleme von LG, Ex und Kindern reden, sondern nur unser Herz ausschütten....wo es um uns geht und unsere Gefühle, mal ganz abgesehen von den ganzen Problemen....

Aber wir wollen doch alle nicht dass unsere Beziehungen nur auf den Problemen mit der Ex familie aufbauen!

Dennoch denke ich dass "unsere" Schwierigkeiten" andere sind als bei einer "Ursprungsfamilie"

Wir könnten doch einfach einen Strang eröffnen in dem wir Frauen uns mal austauschen!

Hetzereien gegen die Ex und so finde ich fehl am Platz. Einfach nur etwas über uns und unsere Gefühle, Sorgen und Ängste....und dass man uns auch läßt....

Es geht nicht über den Partner, seine Gefühle, seine Probleme, die Ex, den Streit....sondern nur über uns,,,,

Dann wären wir ja bei uns ! ;-)

Mein aktuelles Problem ist, dass ich den Eindruck habe er erwartet von mir dass ich nur "harmonie" reinbringe".

Sobald ich auch mal sauer bin oder meine Meinung sage (und ich versuche wirklich zu funktionieren und so "nett" zu sein wie er es erwartet), bin ich die Böse, die das Kind angeblich zur Mutter treibt.....

Das Kind will weg weil wir uns ab und an streiten....das stimmt einfach nicht, aber er wälzt alle Schuld auf mich ab....

Aber ich denke es ist normal dass man sich streitet, aber er sieht es so, dass er sich schon mit der Ex streitet und die Kinder das mitmachen müsssen und ich mir das nicht mehr erlauben darf....

Ich fühle mich dem Ganzen manchmal nicht gewachsen...nicht weil ich die Kinder nicht liebe und nicht alles für Sie tun würde.

Es sind nicht meine Kinder, aber ich fühle mich Ihnen gegenüber verantwortlich! Sie sind die Kinder des Mannes den ich liebe und aus diesem Grund respektiere ich auch die Mutter der Kinder egal was sie tut.

Doch ich empfinde es so,, dass vieles noch mir angelastet wird. Sie hat Dinge "getan" oder auch nicht und ich muss es jetzt besser machen. Das heisst ich darf keine Fehler machen.

Ich meine er ist so schnell bei "Ende.....

"Du hast 8 Wochen Zeit auszuziehen"
"Überleg Dir wer auszieht"

Als ich mit seiner Tochter (12)sauer war,,,,(ich gebe zu dass ich übertrieben habe aber ich fühlte mich so angegriffenund habe rumgepampt.....habe das besprocen). wollte er mich 300 km von daheim an der Raststädte "aussetzen".

Die Kinder haben das verhindert- Doch ich war in seinen Augen noch immer der Teufel....

Doch ich kann mich doch nicht aussetzen oder gar "züchtigen" lassen!?

Habe das Gefühl für Dinge zu büssen wo ich nicht dabei war-----


Wollen wir "zweit-nächst.jetzt.....frauen nicht doch eine eigene Rubrik haben in der wir uns austauschen können?

Das fände ich sehr schön!

Liebe Grüße
Katrin
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Marina K
Rege dabei
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« Antwort #38 am: 09. Juni 2009, 09:20:23 »

Hallo Katrin !

Vielleicht nicht als eigene Ruprik, aber als geeignete Anlaufstelle funktioniert
es ja schon durch Deinen Tread. Grundsätzlich auch wenn es mich selbst
nicht betrifft, halte ich es für eine gute Idee.

Obwohl ich befürchte  die Männer könnten es anders sehen.

Ich glaube Männer haben nicht so sehr das Bedürfnis über ein Drumherum
zu reden und haben deshalb für unser scheinbares Geblubber wenig Sinn.
Ich glaube damit gehen wir ihnen auf die Nerven und manchmal möglicher-
weise sogar zurecht. Obwohl hin und wieder ein darüber reden gar nicht so
dumm wäre, als hinterher auf verbrannte Erde schauen zu müssen. Dann
wollen und müssen auch Männer darüber reden.

Ein ziemlich schwieriges Thema, weil Frauen oft zuviel darüber reden
wollen und Männer am liebsten gar nicht 

Was ich noch sagen will: ein bisschen erschrocken bin ich darüber

Zitat
Ich meine er ist so schnell bei "Ende.....

"Du hast 8 Wochen Zeit auszuziehen"
"Überleg Dir wer auszieht"

Zitat
...wollte er mich 300 km von daheim an der Raststädte "aussetzen". 

Ich bin unsicher, ob Du das mehr sinnbildlich meinst oder ob Dein LG das
tatsächlich so von sich gibt.

Weil wenn ja, dann wäre ich schon längst weg.

Das ist keine Basis einer Partnerschaft für mich wo ich Angst haben muss
vor die Tür gesetzt zu werden wenn ich den Mund aufmache. Wo es nur
klappt wenn ich so funktioniere wie der andere das wünscht.

Ich hoffe mich zu irren.

LG Marina
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Cor
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« Antwort #39 am: 09. Juni 2009, 15:12:21 »

Hallo Marina K

Ich glaube Männer haben nicht so sehr das Bedürfnis über ein Drumherum
zu reden und haben deshalb für unser scheinbares Geblubber wenig Sinn.
Ich glaube damit gehen wir ihnen auf die Nerven und manchmal möglicher-
weise sogar zurecht. Obwohl hin und wieder ein darüber reden gar nicht so
dumm wäre, als hinterher auf verbrannte Erde schauen zu müssen. Dann
wollen und müssen auch Männer darüber reden.

Und manchmal wirkt das (durchaus überspitzte) reden/schreiben in kritischen Situationen einfach (kopf)befreiend und man kann anschließend wieder geerdet und rationaler darüber nachdenken.
Ich sehe es neben körperlicher Betätigung als gutes Ablassventil für Frust, Wut und alle anderen negativen Emotionen.

Welch ein Glück, dass mein LG und ich uns in diesem Punkt so ähnlich sind - auch wenn die Folge manchmal sehr heftige Debatten sind, aber schlussendlich war jede davon produktiv.

Und im Internet: wer es nicht lesen mag, der muss es ja nicht lesen  . Und das Board "Zweitpartner" gibt es ja auch nicht einfach so, sondern ist ein Angebot für eben diese Zweitpartner sich auszutauschen und ihre Fragen zu beantworten.

@Katrin: Puh. Das hört sich für mich auch heftig und nach sehr emotionalen Kurzschlussreaktionen an.
Habt ihr schonmal über eine Mediation nachgedacht? Oder über eine Paartherapie? Neutrale Hilfe von außerhalb?

Viele Grüße,
Cor
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Katrin1969
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« Antwort #40 am: 09. Juni 2009, 20:16:34 »

Hallo!

Also mit meinem Partner kann ich über die Dinge seine Kinder betreffend schon reden nur habe ich in letzter Zeit immer mehr das Gefühl, dass meine "Dinge" eher lästig sind und zusätzlich belasten.

Habe ich z.B. Probleme in der Arbeit, die mich runterziehen möchte er nicht dass ich Ihm mit meiner schlechten Laune das Wochenende verderbe...

Ich sehe dass Ihn das alles sehr mitnimmt! Er ist ein Typ der die Dinge gerne "in der Hand hat" und auch seine Umwelt...doch die Dinge seine Kinder betreffend und die Ex hat er im Moment nichts unter Kontrolle!

Mir erscheint es manchmal so, als müsse er dass dann an mir ausleben...

Ich kann ja verstehen, dass er unter Druck steht, aber was soll ich tun? Gar nichts kann ich tun!

Ich habe seine Kinder wirklich gerne und kümmere mich um Sie wann immer es geht und nötig ist....

An diesem Tag fühlte ich mich angegriffen....ich habe wirklich falsch reagiert und es tat mir danach auch leid....aber er tut dann so, als hätte ich es eigentlich verdient per Anhalter heimfahren zu müssen...und leider bin ich ein Mensch, der nicht richtig einschätzen kann ob das für mein Verhalten nicht doch gerechtfertigt war....

Manchmal denke ich auch er kann sich gar nicht wirklich auf ein "Uns" einlassen, weil seine Ex noch viel zu viel Raum und Macht über Ihn hat.....und ich muss ausbaden, was Sie in seinen Augen "verbockt" hat...

Und ich habe ja neben den Problemen die er so hat mit Ex und co auch noch ein eigenes Leben mit Sorgen und Nöten, aber manchmal denke ich ich dürfte Ihn damit nicht belasten.

Und dann habe ich ja auch noch diese beschissene Depression auf die er gerne alles abwälzt.

Alles ist daran Schuld und ich hätte Sie nicht in Griff...das stimmt nicht. Ich nehme Medikamente und gehe zu einer Therapie. Aber jede Träne die ich vergieße rechnet er meiner Krankheit an. Ich bin einfach ein sehr emotionaler Mensch und nah am Wasser gebaut....

Und ich fühle mich hilflos, weil ich das hier nicht verlieren will und nicht weiß wie es richtig geht. Egal was ich tue, egal wieviel ich mache für das er sich bedankt...ein Fehler in seinen Augen und alles andere ist vergessen....

Ich muss dazu sagen, dass ich meine Tochter "ungeplant" mit einem Mann bekommen habe, mit dem ich eigentlich nicht zusammenpasste. Wir waren damals ein Jahr zusammen als es "passierte" und haben dann beschlossen es zusammen zu versuchen mit dem Kind.

3.5 Jahre später mussten wir erkennen dass es nicht geht und sind in getrennte Wohnungen gezogen,

Dann war ich fast 6 Jahre mit meiner Tochter "alleine".

Mein LG ist der erste Mann wo ich aus voller Überzeugung gesagt habe mit Ihm leben zu wollen.

Alles scheint so perfekt...unser Heim, unsere gemeinsame Freizeitgestaltung, wie die Kinder sich verstehen, wie ich mich mit den Kindern verstehe....

Nur habe ich in letzter Zeit den Endruck er will mich wegtreiben....oder läßt er nur so seine Hilflosigkeit und seine Agressionen an mir ab, weil er eh weiß dass ich nicht so einfach gehe, weil mir das alles viel zu viel bedeutet mit Ihm?

Ich weiß es nicht...er ist da im Moment schwer zugänglich.

Mir tut das Alles sehr weh, weil ich Ihn wirklich von ganzem Herzen liebe.

Das sind die Probleme meines Lebens als "Zweitfrau" und ich denke schon, dass ich darüber reden darf....oder?

Er geht in so eine Männergruppe, wo auch über aggressives Verhalten geredet wird und wie man Dinge anders löst.

Die bieten auch für die Frauen begleitend etwas an... evtl, kann man da ja mal ein paar gemeinsame Termine bekommen.

Mir ist es auf jeden Fall wert dafür zu "kämpfen"!

Danke!

Liebe Grüße
Katrin

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« Antwort #41 am: 09. Juni 2009, 21:05:07 »

Moin Katrin,

um Dir die von mir offenbar mitverursachte Verunsicherung zu nehmen: Das, was Du hier beschreibst, sind tatsächlich die "Zweitpartner"-Probleme, für die dieses Unterforum gedacht ist. Und sei es nur, damit andere in ähnlicher Situation Dir bestätigen können, dass Du damit nicht allein bist. Vielleicht auch erzählen, wie sie selbst mit ähnlichen Problemstellungen umgegangen sind und umgehen.

Meine "Kritik" bezog sich lediglich darauf, dass manche "Zweitpartnerinnen" sich ohne Not in die Fragen hineinhängen, die ihr Partner nun einmal nur selbst lösen kann. Manche von ihnen versuchen sicher auch, damit ein gewisses Phlegma ihrer Lebensgefährten zu kompensieren, die selbst nicht in die Gänge kommen. Nur wie gesagt: Man kann nicht die Probleme eines anderen lösen, der selbst nicht interessiert oder motiviert genug ist, sich Rat und Hilfe zu holen. So wenig, wie man für andere auf's Klo gehen kann. Und nur dagegen richtete sich meine Kritik.

Was Deine Schilderung angeht: Durch diese Hölle sind sicher schon viele "Zweitfrauen" gegangen. In meinen Augen ist ein solches Verhalten ein absolutes NoGo; die schlechten Erfahrungen, die jemand in seiner Ehe gemacht hat, mal eben in die neue Partnerschaft zu tragen, beschert dieser meist ein kurzes Leben. Du scheinst in der ganzen Kette wechselseitiger Beziehungen und Abhängigkeiten nun einmal das schwächste Glied zu sein - und deshalb bekommst Du Dinge ab, die weder von Dir verursacht sind noch Dir gelten. Eigentlich ein Armutszeugnis für Deinen Partner, wenn er das nicht selbst sieht.

Hier kann ich Dir nur raten, Dich selbstbewusst und gerade zu machen; notfalls auch mal um den Preis, eine oder zwei Nächte bei einer Freundin zu verbringen und/oder den Fortbestand Eurer Beziehung von ergebnisreichen Gesprächen über Euch (!) abhängig zu machen. Als Partnerin erwartest Du zu Recht das Gefühl, für Deinen Partner die Nummer 1 zu sein und nicht ständig hinter den Launen und Wünschen der Ex zurückstehen oder Dein eigenes Leben unter den Scheffel stellen zu müssen. Wenn Dein LG das noch nicht verstanden hat, sondern glaubt, er könne Dich während einer Autofahrt einfach an den Strassenrand stellen, wenn Du nicht "funktionierst", dann sehe ich erheblichen Gesprächs- und Klärungsbedarf zwischen Euch; das ist noch WEIT entfernt von einer Partnerschaft auf Augenhöhe".

Grüssles
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« Antwort #42 am: 11. Juni 2009, 15:44:17 »

Hallo katrin,

ich habe schon die Erfahrung gemacht, dass mein Lg seine Kinder aus einer ganz anderen Sicht als er sonst urteilt, nämlich durch eine rosarote Brille sieht.
Sie fehlen ihm, und er hat Sehnsucht, und wenn sein Sohn mal da ist, dann hat der oft Narrenfreiheit, weil mein LG einfach nicht so kritisch hinguckt. Das ist immer dann ein Problem wenn er meinem Sohn, dessen sozialer Vater er ja durch das Zusammenleben ist, etwas verbietet, was er seinem Sohn dann wie selbstverständlich erlaubt. Hierzu gab es bei uns schon lange Dskussionen! Ich bin da für Gerechtigkeit. Ich habe aber auch lernen müssen, dass sein Sohn eben mehr verwöhnt wird. Und bis zu eine gewissen Punkt habe ich es akzeptiert.

Trotzdem finde ich es nicht gut, wenn er ihn so verklärt sieht, für alle "Schandtaten" die Kinder  nun mal anstellen, eine Ausrede sucht, bzw. die Ausreden des Sohnes glatt glaubt weil er sie glauben will. Und sich mit kritik zurückhält, weil er seinen Sohn nunmal nicht kritisieren will, weil da immer die Angst ist, dass er nicht mehr kommen will. Ich finde es in vielen Punkten inkonsequent und denke, dass es sich nachhaltig eher nachteilig auswirken wird, aber er muss es selbst wissen. Ich kann ihm nur meine Meinung mitteilen, und dann muss er sehen, was er macht. Vielleicht ist ja auch sein Weg der erfolgreiche ? Wer weiß.

Bei deinen Schilderungen, wie dein LG Probleme mit seinen Kindern behandelt, oder alle Kritik auf dich schiebt, bemerke ich die selbe rosarote brille und Verklärtheit. Deshalb habe ich mal mein Beispiel näher beschrieben. Zum Glück bekommt mein Lg die Kurve immer sehr gut, und zieht mich da nicht rein, oder schiebt mir die Schuld für auftretende probleme zu, er kann es dann doch sehr gut reflektieren und hat auch schon meine Kritik durchdacht und angenommen (ZB Bevorzugung eines Kindes in gegenwart des anderen... )

Wenn dein LG mit seinen Kindern und dir zusammenleben will, mus er noch viel tun, um es harmonisch und auf gleicher Augenhöhe hinzubekommen.
Es gehört in besonderm Maße eine gute Kommunikation, Kritikfähigkeit und Selbstreflexion dazu.

Ich finde allerdings, die Androhung dich auf einer Raststätte auszusetzen wie einen Hund, ganz schön krass und resepektlos, und wäre da nicht besonders versöhnlich.

Und hoffe, ihr konntet das klären, so dass gegenseitig Achtung und Respekt erhalten bleiben!

Zu deiner Erkrankung: ich weiß nicht, ob dein Lg sich schon näher damit befasst hat. Es gibt ja für Angehörige Infos im Netz oder sebsthilfegruppen. Du lässt dich ja mit Medikamenten behandeln, so dass du ja in konsequenter med. Behandlung bist. Das ist ja schon mal gut. Du brauchst dir wegen deiner Erkrankung nichts vorzuwerfen. Andere bekommen Diabetes, und kein Angehöriger würde sich dann beschweren, dass er jetzt zB mit der Anzahl und Uhrzeit der Mahlzeiten oder dem Spritzen aufpassen/helfen muss. Man würde diese Erfordernisse in einer intakten Failie einfach in den Alltag integrieren, und fertig.

Ich hoffe für dich, dass deine Erkrankung auch im Alltag gut akzeptiert wird, und Rücksicht genommen wird (zB struktuierter Tagesablauf usw, allerdings kein Mitleid, da das eher gegenteilig wirkt...). das finde ich ganz wichtig, und fängt sicher vieles ab.
Ich kann mir vorstellen, dass du auch lieber gesund wärst  Leider wird gerade bei psych. Erkrankungen oftmals so getan, als wäre der Erkrankte "schuld" daran. Das ist mE der falsche Ansatz und vor allem, hilft es nicht weiter.

liebe zuversichtliche Grüße ginnie

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« Antwort #43 am: 11. Juni 2009, 16:02:34 »

Bei uns ist es sehr seltsam.

Die EX konnte nie mit meinem Mann reden, und hat sie immer mich angesprochen. Egal, um was es ging. Gut, immerhin haben wir so ein paar Dinge erfahren. Allerdings hat sich das verflüchtigt, seitdem ich sie das letzte mal angezeigt habe, weil sie mich als pädophile bezeichnet hat. (Ich weiß, solche Anzeigen bringen meistens nichts, aber ich ertrage es auch einfach nicht mehr.)

Ich habe die Zeit genossen, in denen wir regelmäßige Treffen mit der Familienhilfe hatten. Wir haben gemütlich bei einander gesessen, jedenfalls anfangs gab es keine Vorwürfe. Es gab wirklich ein Cut, und ab da an waren wir nett. Leider kam sie nur vier Termine später mit Vorwürfen...so dass es nicht mehr harmonisch war. Sie hatte gemerkt, dass sie mit ihren Vorstellungen nicht durchkam, und war mit den Alternativen nicht einverstanden...so hatte diese Art der Kommunikation total verloren.

Ich kann gar nicht damit um, vor allem in den Zeiten der Anwaltsbriefe, des hin- und her, der ganzen Vorwürfe, bin ich ein Wrack. Ich war schon pädophil, Kinder schlägerin, und habe sowieso den kleinen missbraucht. Wenn ich damals gewusste hätte, bevor ich mich in meinen Mann verliebt hätte, was auf mich zu kommt, hätte ich mich umgedreht und wäre einfach gegangen. Es ist soweit, dass ich Medikamente nehme, und zum Therapeuten geh. Jedesmal wenn die Post kommt, bekomme ich Angstzustände...

Noch dazu kommt das Gefühl. Ich liebe diesen Jugen, als wäre er mein Sohn. Obwohl wir beschlossen haben (der lütte und ich), dass ich immer seine Freundin bleibe. Er wollte mich nach der Eheschließung Mama nennen, weil ich ja seine Stiefmutter sei. Dieses Verhältnis wollte ich aber nie aufkommen lassen. Er hat eine Mutter, und es gibt keine zweite. Habe da eine strenge Meinung. Allerdings kann ich ihm diese LIebe nicht geben, da er nicht zu uns darf.

Ich hasse diesen Zustand...
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« Antwort #44 am: 16. Juni 2009, 22:36:07 »

Hallo Zusammen!

Habe jetzt einige Tage gebraucht um etwas nachzudenken....

@brille

Ich habe meinen LG dieses Wochenende zum essen eingeladen, auch wenn manche vielleicht sagen er hätte mich einladen müssen. Doch mir lag sehr viel daran mal in einem etwas anderen Rahmen mit Ihm zu sprechen.

Habe Ihn gefragt ob es Ihm nicht auffiele, dass die Freude in unserem Haus verloren gegangen ist. wenn jemand mit den Kindern lacht und Spass hat bin ich dass eigentlich. Bei Ihm habe ich das Gefühl, dass er sein Leben nur als "Plichten erfüllen" sieht und auch irgendwo ein schlechtes Gewissen seinen Kindern gegenüber hat, obwohl das besser wurde als wir hier einzogen und er den Kindern nun ein richtiges Zuhause bieten kann. Vorher schlief er mit den Kindern in einem Zimmer und Sie hatten eigentlich keinen Raum für sich. Wenn wir dann zu fünft am Wochenende in einer 2 Raum Wohnung waren, ging das mit der Zeit doch sehr an die Substanz für alle.

Er fühlt sich für alles und Jeden verantwortlich, wirft einem das aber auch vor ur rechten Zeit. Eigentlich momentan fast unmöglich das zu ändern momentan.

Im Grunde macht er mir zeitweise dieselben Vorwürfe wie er Sie seiner Ex anlastet. Dabei sind bei uns die Voraussetzungen vollkommen unterschiedlich! Ich arbeite 40 Stunden die Woche-Sie war daheim. Wir teilen uns alle Kosten (Miete, NK, Strom, Telefon, Haushalt, Anschaffungen...)50/50-bei Ihr musste er alles alleine finanzieren, ich interessier mich für seine Hobbys-Sie findet/fand das alles doof,angeblich :question:hat Sie im Hausalt fast nichts getan ?!ich teile mir die Hausarbeit mit Ihm, wobei er dennoch immer wieder unzufrieden ist, weil ich MAL auf dem Sofa sitze während er saugt. z.B am Muttertag...  question

Ich fühle mich schon regelrecht gehetzt wenn ich heimkomme...muss die Spül-Waschmaschine, Trockner ausgeräumt werden, liegt was rum, ist das Katzenklo sauber, muss gesagt werden...dennoch kommt es immer wieder zu Vorwürfen...

In unserem Gespräch gab er zu dass er nur noch wenig Spass und Freude fühlen kann und sicher auch oft ungerecht und streng ist. Er sagte er werde sich Hilfe suchen, dass wieder zu ändern und ich meinte dass ich Ihn dabei unterstützen werde und gerne bereit bin Ihm etwas "den Rücken" freizuhalten, damit er sich mal um sich kümmern kann.

Ich werde dennoch meine Grenzen setzen und habe das auch kundgetan...es tut mir und meiner Gesundheit nicht gut, wenn ich immer wieder so "am Boden" bin.

Mit seiner Ex hat er nun "hoffentlich" endlich eine Regelung mit den Kindern gefunden. Umgang nahezu 50/50. Finde ich gut auch wenn Sie mir und meiner Tochter die restliche Zeit fehlen. War doch 1/2 Jahr lang nahzeu jeden Tag ein oder beide Kinder da! 

Das hoffe ich, weil Ihre Anwältin bei Gericht eine erneute Klage auf AGB eingereicht hatte mit ganz absurden Behauptungen.!

Das Kinde hätte hier nicht gewohnt, sondern lediglich seit November 08 hier "übernachtet".Und Sie würde vor Gericht aussagen, dass Sie nicht hier bleiben wolle, weil Sie dann Ihre Freunde verliert! Von hier geht ein Schulbus zu Ihrer Schule...dannhaben die Kinder hier also keine Freunde, weil Sie 6 km zur Schule haben? puzzled

Na ja...hoffe das wird jetzt wenigstens ein Ende haben!

Allerdings will er das mit dem nachehelichen EU klären und war schon beim Anwalt...das gibt eh wieder Ärger...mir graut...

Würd am liebsten alles so lassen um endlich Ruhe zu bekommen, aber verstehe schon dass er sich versucht zu wehren...

Ich hoffe dass er es schafft sich mit sich auseinanderzusetzen und an sich und seinem Wohlbefinden u arbeiten.
Und an unserer Kommunikaton, aber ich bin wieder zuversichtlich!

@marinaK

Du hast Recht-Männer reden nicht so gern und wenn dann auch anders als Frauen, aber ich denke, das ist nicht unser Problem...auch wenn es sich "doof" anhört, aber er ist da eher "feminin" orieniert...vielleicht auch weil er mit drei Schwestern aufgewachsen ist. 

Nein, das mit dem aussziehen etc. hat er schon so geäußert. er hat sich da in solchen Momenten nicht unter Kontrolle.
Ich hoffe halt dass wir das irgendwie in den Griff bekommen und uns neue Verhaltensweisen aneignen können...beide.

@cor

Ich habe schon vom Jugendalter an "Briefe" geschrieben um mir über gewisse Dinge klar zu werden und Emotionen loszuwerden...deshalb finde ich es ganz toll, dass es soetwas wie Fore´n gibt, wo man auch ein Feedback zu seinen Gedanken bekommt und vielleicht mal die Dinge von einem anderen Blickwinkel aus sehen kann.

Ja, es ist eine Kurzschlussreaktion...vielleicht sollte ich es nicht so ernst nehmen, aber das geht nicht. Es macht mir Angst und tut mir weh.

@ginnie

Ich denke nicht unbedingt, dass er Sie mit "Verklärtheit" sieht, denn er lebt ja ein ganzes Stück Alltag mit Ihnen und er ist weitaus mehr als ein Wochenendpapa.

Aber er hat ein schlechtes Gewissen und schwankt zwischen Strenge und harten Worten und dem "sich nicht wirklich durchzusetzen". Das heisst seinen Worten folgen keine Taten...und irgendwann brüllt er dann rum und die Kinder verlassen heulend das Zimmer.

Habe versucht mit Ihm zu reden, aber ich denke es ist eine Mischung aus schlechtem Gewissen und keiner Lust auf Auseinandersetzung.

Habe versucht mit den Kindern zu reden, die wirklich nicht mal mit der Wimper zucken, wenn er sagt Sie sollen z.b. den Fernseher ausmachen. Habe gemeint es würde den Papa sehr freuen, wenn er das Gefül hätte dass Sie Ihn ernst nehmen....aber dann sind Sie auch nur beleidigt oder sagen Sie seien keine "Sklaven" (Tisch abräumen etc.)  question

Ich denke das  auch einen großen Teil zu seiner Anspannung beiträgt!

Und er will seine Kinder vor Sress und Streit schützen....sagt Sie müssten so viel mit Ihrer Mutter mitmachen....in der Vergangenheit und im Jetzt. Demzufolge "darf" ich Sie nicht weiter belasten und wenn wir doch mal Streit haben, würde ich alles riskieren was er bereits mit seinen Kindern erreicht hat....

Ich meine, ich verstehe dass er seine Kinder schützen will, aber ih denke wenn man so viel zusammen ist in einem Haus ist es normal dass man sich ach mal streiet....

Ich kümmer mich wirklich um die Beiden, rede mit Ihnen, koche für Sie, hole Sie ab, bin für Sie da wenn er nicht hier ist, versuche "gerecht" zu sein, auch wenn es nicht einfach ist mit "eigenem Kind" und "fremden"...denke aber das ich das gut hinbekomme....nur manchmal geraten wir aneinander....

Vielleicht bin ich da manchmal auch kindisch, aber in gewissen Momenten habe ich das Gefühl meinen Patz hier verteidigen zu müssen!

NEIN ich bin nicht eifersüchtig! Im Gegenteil, ich finde es toll, dass er so für die Beiden da ist. Aber ich will meinen Platz als erwachsene Frau hier haben, deren Bereich man respektiert!

Das mit meiner Depression ist so eine Sache. Mein Vater war/ist schwer depressiv....mit mehreren Selbstmordversuchen und sogar Verfolgungswahn.

Demzufolge ist es bei mir genetisch veranlagt....rückblickend betrachet war ich schon seit meiner Kindheit tendenziell
depressiv und eher ängstlich/niedergeschlagen/hoffnungslos/kraftlos....

Meine Mutter hatte viel zu tun mit meinem kranken Vater und ich dachte es sei "normal" sich so zu fühlen!

Hatte immer wieder Phasen wo ich kaum aufstehen wollte, dachte aber es sei so hinzunehmen, dass das Leben "ein Kampf" ist.

Mit meinem LG hatte ich am Anfang eine schwierige Zeit, weil er nicht wusste ob er mich oder eine "andere" (langjährige Freundin) will...es gab viele Lügen, Streit und Verletzungen....

Eines Abends kam ich zu der Einsicht nicht mehr weiter zu können. Ich konnte nicht mehr aufstehen, gar nichts....

Ich will nicht meinem LG die Schuld geben...es mag zwar der Tropfen gewesen sein, der das Fass zum überlaufen gebracht hat, aber irgendwie kann ich es auch als "Glück" sehen, weil ich endlich zum Arzt ging....

Die Tabletten haben mir sehr geholfen und ich war so überrascht dass es möglich ist einfach mal fröhlich zu sein, zu lachen und nicht mehr städig Angst oder Sorgen zu haben.

Die Tabletten, die ich nehme machen nicht abhängig, sondern regeln lediglich den Serotoninspiegel im Gehirn.

Mit der Therapie bin ich noch nicht zufrieden, aber ich werde nich bei der KK erkundigen wie es mit einem Wechsel aussieht.

Ich habe das Gefühl "jetzt" einigermaßen "normal" zu sein und ich denke die Dinge, die mich belasten und traurig machen auch eine "normale" Frau belasten würden....aber er hat jetz etwas dem er alle Schuld geben kann.

Das trifft mich sehr, weil ich so viel Kraft aufbringe um mich positiv einzubringen....

Ich danke Dir für Deine Worte! 

@itsi-bitsi-spider

genau aus diesen Gründen rede ich mit der Mutter der Kinder kein Wort über die Probleme zwischen den beiden. Das müssen die komplett allein ausmachen. Ich will nicht auh noch an den Pranger gestellt werden und hr das Gefühl geben Ihre Feindin zu sein....

Ich denke nicht dass Du das tust, aber ich denke es ist ein sehr schwieriges Thema bei dem man als Neue nur "dumm" dastehen kann!!

Es tut mir sehr leid, dass es Dir so schlecht geht. Gib Ihr nicht diese Macht über Dich...Sie ist SEINE Ex und nicht Deine!

Ich weiß dass das einfacher gesagt als getan ist... mad

Schreib doch wieder....vielleicht kann Dir ja jemand helfen!

Liebe Grüße und Danke an Alle 
Katrin

Ps. Süßer wenn Du das liest, sei nicht böse...ich suche nur nach Tips! Ich liebe Dich sehr und wünsche mir ein Leben mit Dir und den Kindern!




« Letzte Änderung: 16. Juni 2009, 22:47:24 von Katrin1969 » Gespeichert
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« Antwort #45 am: 16. Juni 2009, 22:57:38 »

Hi Katrin,

von dem, was Du schreibst, bin ich der Meinung, nicht nur DU bist, sondern auch ER ist depressiv. Und ich habe den Eindruck, dass er mit der Führung einer Beziehung zum derzeitigen Zeitpunkt völlig überfordert ist. Ehrlich gesagt finde ich die Vorstellung auch ziemlich gruselig, denn eure Beziehung scheint nur aus gegenseitiger Pflichterfüllung zu bestehen und Anforderungen des Einen an den Anderen. Alles in allem klingt das für mich eher nach Krampf als nach Freude und ich denke, damit tun sich Depressive keinen Gefallen.

Auch die Art des Umgangs mit den Kindern finde ich bedenklich. Weil die Kinder mit der Mutter einiges durchgemacht haben, ist er inkonsequent und setzt sich nicht durch und die Kinder reden von Sklaverei, wenn sie was tun sollen? Halloooo? Da würde hier ne Faust auf den Tisch fliegen und meiner ist fünf! Vielleicht solltet ihr euch mal eine Familienberatung holen oder so ein Elterntraining machen. Für meine Begriffe läuft hier einfach alles schief und mich würde ein Supergau so gar nicht wundern. Ich wüsste jetzt auch gar nicht, wo man da zu erst ansetzen soll, ohne Hilfe von außen.

Gruß, LBM
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« Antwort #46 am: 17. Juni 2009, 10:43:10 »

Hallo!

Na ja, Du hast recht....wenn ich das jetzt so von "außen" durchlese hört es sich wirklich gruselig an, aber ich habe hier natürlich nur die Probleme aufgeführt.

Wir haben auch sehr schöne Momente miteinander und gehen oft sehr liebevoll miteinander um.

Aber es gibt eben auch diese Dinge an denen wir arbeiten müssen, und ich denke dass wir wohl Beide an unserer Vergangenheit zu tragen haben.

Ich habe schon einige, wirklich schlimme Beziehungen hinter mir, von daher denke ich kann ich es schon beuurteilen ob etwas noch Bestand hat oder nicht.

Du schreibst von "gegenseitigen Anforderungen an den anderen"...wo denkst Du habe ich da zu viele oder überzogene Erwartungen? Das ist eine ernstgemeinte Frage....

Weißt Du...ich bin es gewohnt mich in einem "ernsten" Umfeld zu bewegen....bei uns zu Hause gab es nicht so viel zu lachen....  , vielleicht ist es für mich deshalb nicht ganz so schlimm, wie es sich für einen Außenstehenden anhört....

Aber ich denke wir haben Beide erkannt, dass es so nicht weitergehen kann....

Für die große Tochter versucht er einen Termin bei der Caritas zu bekommen, vielleicht kann die "Kleine" da auch mal hin, denn ich denke vieles von Ihrer "Aufmüpfigkeit" kommt durch die Ereignisse mit Mutter/Vater die letze Zeit und von dem Druck unter dem Sie stehen....

Liebe Grüße
Katrin
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« Antwort #47 am: 17. Juni 2009, 18:16:33 »

Moin Katrin,

Du schreibst von "gegenseitigen Anforderungen an den anderen"...wo denkst Du habe ich da zu viele oder überzogene Erwartungen? Das ist eine ernstgemeinte Frage....

Ich finde, aus Deinen Beiträgen spricht eine große Erwartungshaltung an den jeweiligen Partner. Nur um mal ein Beispiel zu nennen, die Sache mit dem Haushalt. Ich habe den Eindruck, dass eigentlich keiner von euch mit seinen persönlichen Lebensaufgaben soweit im grünen Bereich ist, als dass Energie und Zeit für eine Beziehung da ist. Seien das jetzt Themen wie "Depressionen" oder auch die Situation mit den Kindern. Ich bin durchaus der Meinung, dass man sich in einer Beziehung gegenseitig unterstützen soll. Hier habe ich aber den Eindruck, dass die Beziehung das Gerüst ist, damit nicht jeder Einzelne zusammenkracht. Das kann nicht gut sein!

vielleicht ist es für mich deshalb nicht ganz so schlimm, wie es sich für einen Außenstehenden anhört....

Wie "schlimm" es wirklich ist, wirst Du erst wirklich merken, wenn es vorbei ist und die Last von Dir fällt. Zumindest vermute ich das, weil ich es selbst so erlebt habe. Ich habe zwei Jahre lang immer abwechselnd hochdosierte Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen und Magenmedikamente abwechselnd genommen. Im Januar 07 war meine Trennung. Monate später hatte ich es selber mal am Magen und musste meine Medikamente suchen, weil ich nicht mehr wusste, wo ich die hingeschlampt habe. Im Jahr davor wäre ich ohne nie aus dem Haus gegangen. Mir ist da erst bewusst geworden, wie krank mich meine Beziehung gemacht hat und kurz nach dem Auszug waren diese ganzen Schmerzen und Beschwerden einfach WEG.
Ich könnte mir vorstellen, dass sowohl Deine Depressionen als auch sein Gefühl des Ausgebranntseins daraus resultieren, dass alles so Zwang-Zweck-mäßig organisiert ist.
Klar, Du bist nicht hier, um Themen wie romantische Candle-Light-Dinners durchzuhecheln.

Aber für mich klingt das alles echt nicht gut.

LG LBM
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« Antwort #48 am: 18. Juni 2009, 20:41:07 »

Liebe Katrin,

oh man, ich glaube, wenn ich Du wäre, dann wäre ich lieber ich. Ich hoffe, dass ich Dir mit diesem Beitrag nicht zu nahe trete, aber ich sage jetzt ganz offen, was ich empfunden habe, als ich Deine Geschichte las. cry_smile

Auch auf die Gefahr hin, dass Dein LG, der ja auch hier angemeldet ist, dies liest.

Dein Partner benimmt sich Dir gegenüber sehr respektlos. Er erwartet Dinge von Dir und Du versuchst, ihm alles Recht zu machen und Stress von ihm abzuschotten.

Er hat sehr hohe Anforderungen an mich, ich empfinde das so, aber nicht immer kann ich diesen standhalten!  exclamation_smile

Mein Problem ist, dass mir mein LG sehr wohl auch Verantwortung für die Kinder überträgt und das auch von mir erwartet, dass ich Ihnen Wünsche erfülle und mich mit "kümmer". Kochen, Bett bringen, Hausaufgaben....
Somit stehen Sie mir wirklich sehr nahe!

Er ist allerdings erwachsen und Du bist nicht für ihn verantwortlich. Am liebsten würde ich Dich schütteln und sagen: "Mädel, denke bitte an Dich und was DU willst. Du bist es wert, respektiert zu werden."

Keiner hat das Recht, Dich zu verletzen:

Ich meine er ist so schnell bei "Ende.....
"Du hast 8 Wochen Zeit auszuziehen"
"Überleg Dir wer auszieht"

Als ich mit seiner Tochter (12)sauer war,,,,(ich gebe zu dass ich übertrieben habe aber ich fühlte mich so angegriffenund habe rumgepampt.....habe das besprocen). wollte er mich 300 km von daheim an der Raststädte "aussetzen".

Die Kinder haben das verhindert- Doch ich war in seinen Augen noch immer der Teufel....

Doch ich kann mich doch nicht aussetzen oder gar "züchtigen" lassen!?

Habe das Gefühl für Dinge zu büssen wo ich nicht dabei war-----
 

So ein Verhalten geht gar nicht.  cry_smile Du bist dabei, Deine Würde zu verlieren und das hast Du mit Sicherheit nicht verdient.

Mit meinem LG hatte ich am Anfang eine schwierige Zeit, weil er nicht wusste ob er mich oder eine "andere" (langjährige Freundin) will...es gab viele Lügen, Streit und Verletzungen....

Kann es sein, dass Du Dich dadurch auch etwas verpflichtet fühlst ihm immer wieder die Bestätigung zu geben, dass er sich richtig entschieden hat? Und Du Angst hast, dass er sofort Ersatz hätte, wenn Du in seinen Augen nicht funktionierst?

Ich denke, dass Du immer bemüht bist, für Harmonie zu sorgen, damit es keinen Stress gibt. Du sitzt zwischen den Stühlen, kannst aber nicht beeinflussen, was die Personen um Dich herum sagen oder tun. Das ist sehr belastend.

Mein aktuelles Problem ist, dass ich den Eindruck habe er erwartet von mir dass ich nur "harmonie" reinbringe".
Sobald ich auch mal sauer bin oder meine Meinung sage (und ich versuche wirklich zu funktionieren und so "nett" zu sein wie er es erwartet), bin ich die Böse, die das Kind angeblich zur Mutter treibt.....

Doch ich empfinde es so,, dass vieles noch mir angelastet wird. Sie hat Dinge "getan" oder auch nicht und ich muss es jetzt besser machen. Das heisst ich darf keine Fehler machen.

Du stehst gewaltig unter Spannung, weil Du Angst hast, Fehler zu machen.

Und ich fühle mich hilflos, weil ich das hier nicht verlieren will und nicht weiß wie es richtig geht. Egal was ich tue, egal wieviel ich mache für das er sich bedankt...ein Fehler in seinen Augen und alles andere ist vergessen....

Ich bin ganz traurig, wenn ich lese, dass Du teilweise meinst, es nicht anders verdient zu haben, als so respektlos behandelt zu werden:

An diesem Tag fühlte ich mich angegriffen....ich habe wirklich falsch reagiert und es tat mir danach auch leid....aber er tut dann so, als hätte ich es eigentlich verdient per Anhalter heimfahren zu müssen...und leider bin ich ein Mensch, der nicht richtig einschätzen kann ob das für mein Verhalten nicht doch gerechtfertigt war....

NEIN, sein Verhalten ist nicht zu entschuldigen. Niemand hat sowas verdient. Aber wenn Du Fehler bei Dir suchst, ist es einfacher sein Verhalten zu akzeptieren.

Ich sehe dass Ihn das alles sehr mitnimmt! Er ist ein Typ der die Dinge gerne "in der Hand hat" und auch seine Umwelt...doch die Dinge seine Kinder betreffend und die Ex hat er im Moment nichts unter Kontrolle!

Mir erscheint es manchmal so, als müsse er dass dann an mir ausleben...

Ich kann ja verstehen, dass er unter Druck steht, aber was soll ich tun? Gar nichts kann ich tun!

Dein LG zeigt cholerische Züge. Er muss an sich arbeiten.


Nein, das mit dem aussziehen etc. hat er schon so geäußert. er hat sich da in solchen Momenten nicht unter Kontrolle.
Ich hoffe halt dass wir das irgendwie in den Griff bekommen und uns neue Verhaltensweisen aneignen können...beide.

 Ich wünsche es Dir, aber bevor ein Mensch seinen Charakter ändert, können Berge laufen. Katrin, denk auch mal an Dich und nicht nur, wie Du ihm alles Recht machen kannst. Er muss Dich und Deine Wünsche auch akzeptieren und für Dich da sein, wenn es Dir schlecht geht. Gegenseitiger Respekt ist für mich das Wichtigste in einer Partnerschaft.


Leider ist dieser durch diese Belastung auch manchmal sehr angespannt und reagiert schnell wegen Kleinigkeiten gereizt und teilweise agressiv. Das verletzt mich sehr, weil ich der Meinung bin wirklich zu versuchen Ihn zu unterstützen und die Dinge in seinem Sinne zu gestalten, aber manchmal habe ich das Gefühl ich kann es Ihm einfach nicht recht machen und muß seine aufgestaute Wut und seine Hilflosigkeit abbekommen.

Tut mir leid, dass ich so hart und direkt schreibe, aber ich war 8 Jahre lang in einer ähnlichen Situation. Leider waren die Aggressionen noch eine Spur härter und es gab zertrümmerte Möbel und viele andere furchtbare Situationen. Ich habe auch immer Gründe für sein Verhalten gesucht, hatte überhaupt kein Selbstbewusstsein.
Nie im Leben würde ich mich wieder so behandeln lassen, ich bin ein anderer Mensch geworden nach der Trennung.

Ich wünsche Dir für die Zukunft viel Kraft.

LG,
Bella









« Letzte Änderung: 18. Juni 2009, 20:43:16 von KM Bella » Gespeichert

Ich falle zwar hin, aber danach stehe ich wieder auf und gehe meinen Weg weiter. (U. Glas)

Freude für eine Stunde: Eine Flasche Wein
Freude für ein Jahr: Heiraten
Freude für ein Leben: Einen Garten anlegen
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« Antwort #49 am: 19. Juni 2009, 22:56:25 »

Hallo Ihr Lieben!

Wieder mal bin ich geflüchtet vor den Worten die mich hier erwarten könnten.

Ich schreibe, weil ich reden will und habe dann doch Angst vor den Reaktionen. Irgendwie schizopren....

@lausebackesmama

Ich weiß nicht so recht mit den Erwartungen....ich wäre mit weitaus weniger "Strukturiertheit" zufrieden. Habe 6 Jahre mit meiner Tochter alleine gewohnt und halt alles so gemacht wie ich meinte....
Dachte irgendwie immer "andere" Dinge seien wichtiger als "Pflichten" zu erfüllen....
Ich würde einfach gerne auch mal einfach locker in den Tag hineinleben....



Ja was erwarte ich von Ihm? Dass er mich läßt wie ich bin und er ist wie er ist....

Das mit den Schmerzen ist richtig. Ich war mit dem Vater meiner Tochter 6 Jahre zusammen und es ging mir die letzten 3 Jahre sehr, sehr schlecht! Wahnsinnige Rückenschmerzen, Herzrasen (Puls 130), hoher Blutdruck etc.

Bin dann auf Kur und habe erkannt dass es mir alleine sehr viel besser geht,

Wir sind jetzt eben 6 Jahre getrennt und leben ein gemeinsames "Elterndasein" und etwas wie "Gesprächspartner", aber all diese Schmerzen und körperlichen Befinden sind seither weg.

Deshalb empfinde ich es derzeit noch als lebenswert mit Ihm, weil ich in mir drin noch sehr viel Wärme, Respekt, Liebe und den Wunsch auf ein gemeinsames Leben mit Ihm habe.

Klar kann sich das ändern, aber noch ist es nicht so und gerade deshalb möchte ich jetzt kämpfen wo es noch etwas gibt wofür es das wert ist.

Und ich gebe zu...seine Kinder bereichern mein Leben und das meiner Tochter. Es ist ein wenig wie die Familie die ich mir immer gewünscht habe und nie hatte...weder als Kind noch später als erwachsene Frau....

Es ist als wäre ich endlich Teil von etwas und nicht wie die Jahrzehnte davor einfach die, die sich nur durchbeissen muß und ne Rolle als toughe Frau spielt, die Sie so gar nicht ist...oder sich zumindest nicht so fühlt....

Wie oft haben mir Bekannte, Kollegen gesagt "Du heulst bestimmt" nie und zu Hause lag ich Abends flennend im Bett und ab mir morgens den Kühlakku auf die Augen gepackt.

Ich werde wissen wann der Punkt ist wo ich nict mehr kann, aber jetzt ist er noch nicht da....ich wünsche mir im Moment noch ein "Happy" End undglaube daran....

Aber meine Depression hat nichts mit Ihm zu tun, das weiß ich und habe ich erkannt....gehe immerhin schon über ein Jahr  zur Therapie!

Habe "uns" ein Buch bestellt...da geht es darum Wege aus der Depression zu finden und Verhaltensmuster zu erkennen,
Habe ein paar Seiten quergelesen und es passt 100% auf uns....er will nicht zu einem Arzt, deshalb muss ich jetzt so versuchen ihn zu erreichen.

Finde das etwas "unfair", weil er mir immer sagt ich hätte meine Krankheit nicht im Griff und solle eine Kur machen, was ich momentan (noch) nicht will....und er selber ist gar nicht bereit...egal, ich kann Ihn nicht zwingen....

Wenn er es nicht lesen kann oder will so kann ich doch vielleicht wenigstens für mich etwas daraus ziehen....

Danke für Deine Zeilen.... 

@KM Bella

Dein Beirag hat mich sehr berührt und mir gleichzeitig ein schlechtes Gewissen gemacht, weil ich das Gefühl habe Ihn hier denunziert zu haben und nicht das Recht habe hier "zu jammern"....

Ich wollte Ihn aber wirklich nie schlecht machen, sondern nur meine Gedanken mitteilen und sortieren...Tips und Ratschläge bekommen...und ich gebe zu an letzter Stelle Ihn vielleicht auch mal aufzurütteln und mit mir zu reden....

Zu Punkt 1.) Gut, ich denke er sieht es als Selbstverständlichkeit an, aber ich "kümmer" mich wirklich gerne um die Kids, weil Sie mir sehr ans Herz gewachsen sind und ich gerne mit Ihnen zusammen bin.
Ich habe nur Angst in der Hinsicht -Was ist wenn er mich auf einmal wie so oft erwähnt aus seinem Leben schmeißt.
Wie kann ich es dann verkraften diese Kinder und die für mich so empfundene - lang gesuchte - Familie zu verlieren?

Punkt 2.) Das hat mir wirklich sehr weh getan...auch wenn er sich entschuldigt hat denke ich nicht, dass er weiß wie sehr es mich verletzt hat und mich auch heute noch zum weinen bringt wenn ich z.B. Deine Worte lese.
Ich habe das Gefühl mich nirgendwo mehr sicher fühlen zu können....dabei habe ich mir das hier so gewünscht und liebe unser Zu Hause so sehr....


Zu 3.) Es hat mich sehr verunsichert und verletzt....er hatte so oft versprochen nicht mehr zu lügen und hat es doch getan....ich habe mich entschieden Ihm noch diese letzte Change zu geben, weil ich Ihn liebe und denke er liebt mich auch trotz allem. Er ist jemand, der sich schwer "trennen" kann von Menschen die Ihm nahe stehen....
Aber es hat lange gebraucht bist ich wirklich glauben konnte dass es vorbei ist....jetzt glaube ich es, aber ich gebe zu dass ich immer wieder Angst habe Ihn an jemand anders zu verlieren, wei die Person einfach perfekter erscheint als ich, was im Moment sicher nicht schwer ist.... :-(

zu 4.) Ja ich stehe unter Druck und ich WILL keine Fehler machen- habe aber den Eindruck das nicht zu können egal was ich tue....der einzige Zustand keine Fehler mehr zu machen wäre tot zu sein, aber das möchte ich dann doch nicht... :-/

zu 5:) Ich würde mir einfach mal wünschen, dass er mich in den Arm nimmt und sagt "Schön dass ich dich "habe""....

Zu 6.)

Einerseits weiß ich dass Du Recht hast, andererseits denke ich mein Verhalten war doch zu unangebracht.....
War mal in dieser Frauenberatung und die Dame sagte mir "Wenn Sie sich nicht gut fühlen dann hat es seine Berechtigung, egal wer etwas anderes sagt...und das so zu sehen fällt mir nicht leicht...ich denke wenn jemand so etwas macht habe ich mich das auch verdient...das ist doof, ich weiß, aber ich arbeite daran....

zu 7.) Ja, das hat er, aber deshalb geht er ja in diese Gruppe. Doch ich empfinde es derzeit so (er wird sauer sein wenn er das ließt....sorry:-(), dass er zwar dorthin geht, aber nur für sich und nicht für "uns" und die Familie,,,,


zu 8.) Ich denke nicht dass er seinen Charakter ändern muss. Er ist ein sehr hilfsbereiter, verständnissvoller Mensch, der viel für Andere da ist...nur irgendwo muss der ganze Druck der auf Ihm lastet ja rauskommen. Schade dass wir es sind und schade dass wir da scheinbar nicht vernüftig miteinander umgehen können! Und dazukommt dass ich es nie erlebt habe dass jemand meine Wünsche respektiert. Deshalb abe ich oft den Eindruck es sei ein überzogener Wunsch....

zu 9.) Ich wünschte mir auch mehr Selbstbewußtsein, aber ich weiß nicht wie....
Würde mich freuen wenn Du mir mal schreibst....

Im Moment liebe ich Ihn noch sehr und sehr Ihn derzeit als Opfer der Umstände.
Ich möchte für Ihn da sein und Ihm helfen....mal sehen ob er es zuläßt und ob es funktoniert....

Liebe Grüße
Katrin





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