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Autor Thema: Gesetzeslücke  (Gelesen 3822 mal)
Peter913460806
Frischling

Beiträge: 4


« am: 03. August 2003, 22:44:24 »

Sehr schnell entfaltet sich neben dem Entsetzen über die vielen Ereignisse eine gewisse Wut über das, was innerhalb deutscher Rechtsprechung so möglich ist.
Nein, es geht auch bei mir hier nun nicht um eine "Anklage" an alle Kindensmütter generell, aber es ist ( und da rede ich aus eigener unliebsamer Erfahrung ) eine Tatsache, das eine Kindesmutter oftmals so eine Macht über die Kinder ausübt, das man als Vater wenig Chancen hat, einen guten Kontakt zu seine  "Lieben" aufrechterhalten zu können.

Wird dann auch nur im Ansatz als Vater versucht, seinen Rechtsanspruch auf Umgangsrecht durchzusetzen, ist`s als Kindesmutter oftmals ein leichtes, die Kleinen
soweit zu beinflussen, wie es gerade in den Alltag der Mutter hineinpasst.

Ein Sorry an alle Damen bzw Mütter die meine Zeilen nun lesen. Sicher gibt es ebenso viele Fälle in denen es anders zugeht, doch ist nicht ein einziger Fall der sich wie von mir beschrieben darstellt schon schlimm genug, um dieses zu verhindern ?

Sehr häufig ist heute die Rolle des Vaters als "Miterziehers" und "Spiel und Rollzpapi" eingetauscht in die Rolle des Unterhaltszahlers, schliesslich muss der "Kerl" ja dafür aufkommen. Das man als "Normalverdiener"  dann kaum noch eine "normale" Existenz führen kann ist zweitrangig, denn schliesslich geht`s ja ausschliesslich nur um das Kindeswohl!
Noch "dicker" kommt`s dann noch, wenn man dann als Vater sich kaum noch leisten kann seine Kinder zu besuchen, wenn diese mit Ihrer Mutter mehrere hundert Kilometer verzogen sind, was auch kein Einzelfall zu sein scheint. Schlichtweg als Gesetzeslücke und fast als Verstoss gegen das Grundgesetz ( Männer und Frauen müssen gleich behandelt werden ) sehe ich es dann an, sobald die Kindesmutter eine neue Ehe eingeht, was Ihr sicher auch gegönnt ist. Nur ist es dann so, das sie sich in einer neuen Ehe automatisch finanziell besser stellt, als in einer "intakten" Erstehe, ganz zu Lasten des Exehemannes. Ihr neuer Mann geniesst die Steuerklasse des Verheirateten, während die Frau zu dem Kindergeld auch noch Kindesunterhalt bezieht. Als "Normalverdiener" steht der Frau somit mehr Mittel zur Verfügung, als es in der "Erstehe" meist jemals gegeben haben kann. Zu Lasten eben des Exmannes, dessen Existenz oftmals einen Stand erreicht hat, wie zu Beginn der Berufsausbildung.

Was kann man dazu noch sagen ...Huch
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DeepThought
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« Antwort #1 am: 04. August 2003, 15:58:12 »

Hallo Peter,

an Deinem Thread habe ich lange "gekaut", weil ich mir unschlüssig bin, welche meiner Gedanken ich schreiben soll.

Zunächst: Es handelt sich nach meiner Meinung nicht um eine Gesetzeslücke, sondern um ein Ergebnis, das in dieser Form gewollt ist. Das 'Von wem?' möchte ich öffentlich momentan nicht diskutieren.

Natürlich rede auch ich nicht gegen alle alleinerziehenden Mütter. Nach meinem Verständnis sind es wohl so um die 80 % der alleinerziehenden Mütter und ca. 20 % der alleinerziehenden Väter, die sich dem anderen Elternteil gegenüber in Machtdarstellung üben. Und der Gesetzgeber in seiner unnachahmlichen Parteilichkeit reicht gleich das Schlachtemesser statt des Melkeimers. So ist die Unterhaltskuh gleich richtig bedacht.

Die Gründe für die Kindesmanipulation sind vielfältig:
- Ex hat sich vom anderen getrennt, also müssen sich auch die Kinder trennen (gemeinsames Schicksal)
- Wenn die Kinder Ex auch nicht mehr so mögen, kann Ex selbst ja nicht so falsch liegen (Identifikation)
- Ex meint, nicht genug Geld in Form von Unterhalt zu bekommen
- Ex will die neue Partnerschaft von Ex vereiteln (Neid, Rache)
- Ex will seine Ruhe haben vor Ex (Ausgrenzung)
- Ex bindet die Kinder noch fester an sich (Verlustangst)
- Ex wurde um die besten Jahre ihres Lebens gebracht
- Ex betrachtet die Kinder als Alleineigentum (Besitzdenken)
usw. usw. Ich hoffe, mir ist es gelungen, geschlechtsneutrale Formulieren zu finden.

Es ist beiden Ex nicht möglich, den persönlichen Konflikt dem Kindeswohl unterzuordnen. Der das Kind betreuende Ex definiert Kindeswohl anders, aus eigenen Motiven und Erklärungszwängen heraus. Die Kinder folgen einer Überlebensstrategie und solidarisieren sich mit Ex. Ex ist daher noch verstärkter als zuvor der Überzeugung, es ist wohl richtig, wie Ex denkt und handelt, schließlich tun es die Kinder auch.

Wer die Mechanismen von Ex begriffen hat, wird auch die Stelle finden, an der die Hebel angesetzt werden können. All zu große Hoffnungen scheitern dann allerdings wieder an der gewollten gesetzlichen Schieflage und Ausbeutung der Unterhaltszahler. Dass der Staat sich selbst den Ast absägt, ist nicht wichtig, denn amtierende Regierungen gleich welcher Färbung denken nur noch in Legislaturperioden, effektheischenden Marketingslogans und das mündet in leere Versprechungen. Kein Politiker nimmt seine Verantwortung für das Volk wahr und leistet damit bei Amtsantritt einen Meineid. Und wer sich dem Irrglauben aussetzt, wir hätten eine Demokratie und alle Gewalt geht vom Volke aus, der möge doch bitte mal versuchen, ein Gesetzesvorhaben zu kippen.

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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Barde
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« Antwort #2 am: 04. August 2003, 16:17:25 »

kennt jemand funktionierende vergleiche anderer nationen? ich meine, es gibt sogar noch regierungen, die sich gar nicht um den unterhalt kümmern. eine schwangere frau ist dann zum beispiel auf gedeih und verderb auf den kindesvater angewiesen.
ich meine, wie kann der gesetzgeber am optimalsten das problem regeln?
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DeepThought
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WWW
« Antwort #3 am: 04. August 2003, 16:29:11 »

Naja, das ist ja nun auch nicht richtig, dass eine Frau dem Mann auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist. Es sollte sich die Waage halten, getreu dem Motto "Leben und leben lassen."

In den USA ist es, so weit ich weiß, Plficht für trennungswillige Eltern, sich in Gesprächen mit kompetenten Beamten über die Folgen und das künftige Miteinander mit bausschließlichem Blick auf die Kinder zu verständigen. In Dänemark gibt es keinen Ehegattenunterhalt und in Frankreich wird gegen Umgangsboykott mit schärfsten Mitteln vorgegangen.

Eine optimale Lösung gibt es nicht, denn Gerechtigkeitsempfinden ist sehr individuell und für die, die etwas vom Kuchen abgeben müssen, sind Änderungen nicht akzeptabel.

DeepThought
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sermon
Gast
« Antwort #4 am: 23. Oktober 2003, 10:42:22 »

Zum Kindesunterhalt gibt es wohl so viel zu sagen, wie: Der ist berechtigt und sollte auch nicht in Abrede gestellt werden. Ehegattenunterhalt hingegen stehe ich nur in dem Zeitrahmen entgegen, bis die Kinder durch einen Kindergarten o.ä. versorgt werden können. In etwa bis zum dritten Lebensjahr, von mir aus auch noch bis zum vierten. Alles was darüber hinaus läuft ist Abzocke. Im übrigen sollte die Frau dann schon in der Lage sein für sich selbst aufkommen zu können. Für das Kind wäre ja gesorgt in Form des Unterhaltes und Kindergeld.
Was habe ich mit jemanden denn noch finanziell zutun, wenn ich von ihm geschieden bin ?
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Uli
Gast
« Antwort #5 am: 23. Oktober 2003, 11:04:20 »

Lieber Heiko,

Du sprichst so was von aus der Seele. Und was habe ich erst mit jemandem finanziell zu tun von dem ich geschieden bin und dessen gemeinsame Kinder mit mir ich noch versorge?? Der zu faul ist, sich eine Arbeit zu suchen und wenn das nicht mehr zieht auf krank psychisch macht?? Krankheit natürlich durch mich hervorgerufen! Aber was nützt das Lamentieren. Ändern werden wir erst was, wenn die breite Bevölkerung von den Gesetzesmissständen überzeugt haben. Ich denke nur, uns wird es leider nicht mehr zu Gute kommen.  mad

LG Uli
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sermon
Gast
« Antwort #6 am: 23. Oktober 2003, 11:26:56 »

Ich habe das Glück, das ich meiner Exfrau keinen Unterhalt zahlen brauche. Es gab aber dennoch eine Zeit während der Trennung, wo der Unterhalt gesplittet wurde. Also um genauer zu sein, ich habe Unterhalt für meine Tochter bezahlt und ca. die Hälfte wurde auf die getrennt lebende Frau angerechnet.
Was wiederum bedeutete, das der Teil, der für das Kind fehlte über Unterhaltsvorschuss geregelt wurde. Ergo baute ich Schulden auf, obwohl ich gezahlt hatte.
Naja, ich habe dann einen freien Widerspruch beim Sozialamt eingereicht, woraufhin mir erklärt wurde, das ein Widerspruch übers Gericht erfolgen müsste..

und jetzt kommts !

Das Sozialamt erklärte, das sie aber meinen Widerspruch an den Senator für Familie und Gesundheit zur weiteren Prüfung vorlegen werden.

BIS HEUTE ( eingereicht 1999 ) habe ich keine weitere Nachricht erhalten. Meine Tochter bezieht vollen Unterhalt vom Sozialamt. Wenn jetzt aber jemand denkt, das ich nicht bereit bin Unterhalt zu zahlen, liegt er falsch. Ich bin über die Höhe im bewussten und habe ein entsprechendes Konto hierzu angelegt.

Wir mir bekannt ist, ist die damalige Sachbearbeiterin im SA aufgrund dieses Vorfalles entlassen worden.

Ganz gleich, Schlafende werde ich von mir aus auch nicht wecken, jedoch ! wenn eine Aufforderung kommen wird zur Begleichung werde ich den gesamten Betrag sofort überweisen. Und der bezieht sich auf den Abgleich des Unterhaltes mein Kind betreffend. Nichts gesplittet, funktioniert nicht. Basta ;)

Batschi

Heiko


Edit: Uli, Dein Fall ziehts einem wirklich die Schuhe aus, lese Dein Tagebuch mit. Allerdings bin ich auch eher Sprachlos den Fall ansich betreffend.


[Editiert am 23/10/2003 von sermon]

[Editiert am 23/10/2003 von sermon]
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mel
Gast
« Antwort #7 am: 23. Oktober 2003, 15:00:06 »

bin eurer meinung,
der mann wird in den meisten fällen nur gemolken, natürlich gibt es auch genug frauen die gemolken werden.
unterhalt für die/den ex sollte nur bis zum beginn des kindergarten alters gezahlt werden.
die person die den kindern den anderen elternteil vorenthält sollte keinen unterhalt bekommen und von allen ansprüchen gegenüber dem ex ausgeschlossen werden.
ich habe den vorteil, dass die ex keinen nach scheidungsunterhalt eingeklagt hat somit brauche ich seit der scheidung auch keinen unterhalt zahlen.

desweiteren muss die betreuende person aus der sozialhilfe ausgeschlossen werden. wie viele leben nur vom sozi und machen sich ein schönes leben auf kosten der allgemeinheit.

frauen die den vater des kindes nicht angeben bekommen ebenfalls keine hilfe.

der gesetzgeber muss allmählich verstehn, dass er die unterhaltszahler in den ruin treibt.
wiederum habe ich mich nach der 2 klage wegen unterhalt arbeitslos melden müssen, ex hat den Ag permanent belästigt und mir kam der aufhebungsvertrag nur zu pass.

schulden aus und vor der ehe müssen von beiden übernommen werden, wenn nur der unterhaltszahler ein geregeltes einkommen hat bekommt die/der ex die hälfte vom abtrag weniger.

ende mit der besserstellung der frauen, ran an die kinder und nur was die wollen muss zählen ohne vorherige beeinflussung durch vater oder mutter.
gutachter sollten komplett ausgeschlossen werden, sie kosten zu viel geld, wenn man überlegt, dass die amtsgerichte in deutschland nur für kinderpsychologische gutachten 500 millionen euro im jahr verschwenden.
naja ich könnte stundenlang schreiben, wir werden wohl so schnell nichts änder.
hoffe, dass ich keiner frau auf die füsse getreten bin.
mel
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