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vatersein.de - Forum 21. September 2019, 05:00:52 *
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Autor Thema: Geschichte eines unehelichen Vaters  (Gelesen 1509 mal)
Tomfly
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4


« am: 30. August 2004, 12:19:07 »

Liebe Forumsteilnehmer,
seit langem trage ich ein unverarbeitetes Problem mit mir herum. Ich bin vor kurzem auf Eure Seite gestoßen und denke, dieses Forum ist der geeignete Platz, meine Geschichte einmal darzustellen und um die Meinung Anderer, ob Mann oder Frau, zu bitten.
Vor einigen Jahren hatte ich eine Freundin, von der ich mich trennen wollte. Ich denke, daß Gefühle weg sind, nicht nur bei Frauen sondern bei Männern genauso vorkommen kann. Meine Freundin akzeptierte dies nicht und begann mich zu bedrängen. Ich erhielt fast jeden Tag Mitleidsbriefe, in denen teilweise subtil mit Selbstmord gedroht wurde.
Ich ließ mir mit diesem Psychoterror oder wie man heute sagt, Stalking, ein schlechtes Gewissen einreden und dazu verleiten, mich wieder mit ihr einzulassen in der Hoffnung, sie würde bald einsehen, daß es mit mir kein Zweck hat und von sich aus den Schlußstrich ziehen.
So gingen einige Monate ins Land, einen Tag vor Weihnachten hatte ich wieder zwei Briefe im Briefkasten, in denen sie mir mitteilte, sie sei schwanger. Ich war fassungslos und dachte, jetzt versucht sie es doch tatsächlich mit einem Kind.
Schlimm fand ich, daß sie damals schon ein noch ungeborenes Kind benutzte und instrumentalisierte, mich moralisch unter Druck zu setzen. Für meine erste Reaktion schäme ich mich heute, als ich in einer Art Panikreaktion meine Ex-Freundin anrief und auf den Anrufbeantworter sagte, sie solle das Kind lieber abtreiben.
Damit muß ich wohl weiterleben.
Wir waren vorher anderthalb Jahre zusammen, im Juni ließ ich mich zu der Beziehung nötigen, eine Rückrechnung der Auszählung meinerseits ergab, daß es im August zur Empfängnis kam. Ich sollte glauben, die Pille hat versagt, jedoch an solche Zufälle fällt es verdammt schwer zu glauben, zumal sie sich in mehrere Widersprüche verstrickte.
Die Briefe, die ich während der Schwangerschaft erhielt, waren jetzt anders. Es waren keine Mitleidsbriefe, sondern Drohbriefe, machte mir Rechnungen auf für irgendwelche Gefälligkeiten, drohte mir mit dem Jugendamt. Sie glaubte, jetzt hat sie eine Handhabe mit dem Familienrecht gegen mich in der Hand. Dieses Bewußtsein, das gleichzeitige Gefühl der Ohnmacht und das Gefühl, für mein damaliges Mitleid bestraft zu werden, verstärkten meinen Widerwillen gegen meine Ex-Freundin dermaßen, daß ich nie wieder in der Lage war, mich ihr auch nur freundschaftlich zu nähern. Annäherungsversuche ihrerseits erzeugten einfach nur noch Abwehr bei mir.
Gleichzeitig ließ mir das noch ungeborene Kind keine Ruhe. Mir tat das noch ungeborene Kind so leid, daß es ohne Vater aufwachsen sollte, zumal ich andere Väter beobachtete, die sich um ihr Kind bemühten, daß ich schließlich die Entscheidung traf, auf keinen Fall mein Kind zu verleugnen und mich um mein Kind zu kümmern, koste es was es wolle. Ich ermittelte das Krankenhaus, in dem mein Kind zur Welt kam und sah dort meine Tochter zum ersten Mal.
Seit diesem Zeitraum sind meine Ex-Freundin und ich getrennt. Meine Tochter sehe ich regelmäßig und sie fühlt sich sehr wohl mit mir. Was mich sehr belastet ist, in dem Bewußtsein zu leben, daß mein Kind mit einem Trennungsvater aufwachsen muß und ich keine normale Familie bieten kann. Ich versuche so gut für mein Kind da zu sein, wie es die Umstände erlauben. Trotz daß ich mich als Stalking-Opfer, mies behandelt und auf das Schlimmste getäuscht fühle, bleiben mir Zweifel, ob alle meine Entscheidungen richtig waren.
Ich wüßte gerne Euren Standpunkt hierzu.
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