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vatersein.de - Forum 17. September 2019, 22:47:27 *
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Autor Thema: ...sind Betroffene eigentlich eine Macht im politischen Sinne...?  (Gelesen 4231 mal)
thomasB
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 9


« am: 27. Dezember 2008, 20:11:53 »

Hallo in die Runde und alle zusammen,

als betroffener Vater mit Kindesmutter - Ablehnungen (nein, heute nicht, das möchte ich nicht, der Junge/das Mädchen fährt nicht mit...)  und zahlender Vater "ohne Rechte" stelle ich hier einfach mal die Frage, was die wohl vielen Millionen (?) Betroffenden mit all ihren Problemen, Ängsten, Kämpfen bisher erreicht haben?

Es gibt sicher immer und häufig Fälle, das die Gesetze richtig sind. Leider ist die Einzelfallentscheidung Ausnahme - vor Gericht meine ich.

Alle Vorsätze prallen an der Politik und dem deutschen Rechtsystem aus dem 18. Jh. ab, die Politik ruht sich auf dem Kindeswohl aus (nicht falsch verstehen - aber Mütter sonnen sich gerne darin, bekommen Recht, obwohl ein kleiner Mann weint "... Papa, ich möchte aber mit zum Zoo..., und MAMA sagt NEIN...".

Ich möchte nicht über das Ziel des Forums hinausschießen - aber wieviele Betroffene gibt es? Wieviele Einzelschicksale sind in diesem Land unberücksichtigt, wie oft wird das Kindeswohl pauschal abgeurteilt, obwohl die betroffenen Kinder weinen, wieso können nach Rechtssprechung Väter keine "Mütter", also "gut"  für die Kinder sein? Ist Papa weniger wert?

Wir alle sind Steuerzahler, Unterhaltszahler, und vor allem Bürger mit Grundrechten...

Gibt es denn keine Möglichkeit, hier öffentlichkeitswirksam die Mißstände anzuprangern?

Sind wir Menschen, Wähler, Teil der Gesellschaft - die nicht gehört werden darf oder will?

Ich würde mir eine öffentliche und medienwirksame Erscheinung des Forums oder der Probleme, unter ALLER Berücksichtigung der Belange der Kinder, wünschen - nur wurschtelt jedes Forum, jede Seite, jeder Verein für sich - ohne wirksam in Pose zu treten oder ernsthafter Gesprächspartner zu sein.

Veränderungen, die alle selbstgefälligen Richter auf eine Einzelfallentscheidung zwingen, scheinen notwendig - wer kan das herbeiführen???

Soviel Schmerz, Unwissenheit, Ohnmacht bei all den hier Schreibenden... Was kan man tun?? Sind wir so wenige??

Das war eine lange Frage, Anregung und Hoffnung...

Viele Grüße
Thomas



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princesspeachy
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Beiträge: 206


« Antwort #1 am: 27. Dezember 2008, 22:49:28 »

Hallo Thomas,

ich denke, die Frage hat sich hier jeder schon einmal gestellt, wenn er diesem Unrechtssystem gegenüber stand.
Ich denke auch unsere Politik weiß sehr wohl um die Mißstände insbesondere im Familienrecht, aber jede Entscheidung, die dort getroffen wird, geht zu Lasten von irgend jemanden. (Unterhaltsschuldner, Unterhaltsberechtigter, Kinder, Mütter, Väter oder aber Vater Staat)

Das einzige, was wir machen können, ist bei der nächsten Wahl gut darauf zu achten, welcher Partei wir unsere Stimme geben...
Aber selbst das wird schwierig, haben wir doch die Wahl zwischen NOT und ELEND.

In diesem Sinne
Princesspeachy
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pappasorglos
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« Antwort #2 am: 28. Dezember 2008, 10:46:14 »

Hallo Thomas,

Klar, wenn alle knapp 10 Millionen Väter minderjähriger Kinder ein kollektives Bewusstsein entwicklen würden, wäre das ein politischer Faktor, der es mit den Rentnern, den Feminismus und dem Katholizismus aufnehmen könnte.

Dieses kollektive Bewusstsein gibt es aber nicht, und diejenigen, die Erfahrungen mit dem Familienrecht gemacht haben, sind dann doch zu wenige für einen politischen Einfluss. Klar gibt es Vätervereine, die Lobbyarbeit leisten, aber ein wirklicher Machtfaktor ist das auch nicht.

Ein weiteres Problem ist, dass es garnicht so klar ist, wer der Gegner ist. Es ist garnicht nur der Feminismus. Klar, wenn im Bundestag 5 von 6 Berichterstattern zu einem Antrag zu Väterrechten Frauen sind, dann ist das ein Sieg des Feminismus, der erfolgreich diese Positionen besetzt hat und die Umsetzung der Grundrechte vereitelt.

Aber der stärkere Gegner ist meiner Meinung nach der Konservativismus. Das meiste, was im Familienrecht im Argen liegt, entspricht einfach dem traditionellen Familienbild. Eigenverantwortung nach Scheidung und gleichberechtige Elternschaft passt da einfach nicht rein. Und das sind zum grössten Teil Männer, die den Status Quo bewahren wollen.

Da macht eine JustizministerIN eine Unterhaltsreform, aber mehrheitlich männliche Richter hebeln sie aus. Da macht eine FamilienministerIN den Krippenausbau, und in Bayern rufen mehrheitlich Männer nach der Herdprämie.

Also wer als Mann politisch Einfluss nehmen will, der darf einfach die Konservativen nicht wählen. Nur meine Meinung.
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« Antwort #3 am: 28. Dezember 2008, 11:02:18 »


Aber der stärkere Gegner ist meiner Meinung nach der Konservativismus. Das meiste, was im Familienrecht im Argen liegt, entspricht einfach dem traditionellen Familienbild. Eigenverantwortung nach Scheidung und gleichberechtige Elternschaft passt da einfach nicht rein. Und das sind zum grössten Teil Männer, die den Status Quo bewahren wollen.

Da macht eine JustizministerIN eine Unterhaltsreform, aber mehrheitlich männliche Richter hebeln sie aus. Da macht eine FamilienministerIN den Krippenausbau, und in Bayern rufen mehrheitlich Männer nach der Herdprämie.

Also wer als Mann politisch Einfluss nehmen will, der darf einfach die Konservativen nicht wählen. Nur meine Meinung.

Pappasorglos, für diese Worte hast Du meinen aufrichtigen Applaus. Genau das ist der Punkt, den ich nicht fassen kann! Besser hättest Du das nicht formulieren können!

DANKE!

LG LBM
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Beppo
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« Antwort #4 am: 28. Dezember 2008, 11:46:17 »

OK!
Aber wen denn sonst?

Die Peschel-Gutzeits und Rakete-Dombeks, die erst beginnen, die männliche Gesellschaft zu überwinden?

Wir sind da einfach zwischen Scylla und Charybdis.

Und von unten kommen Claudia Roth und Frau Leuthäuser-Schnarrenberger in diese unheilige Allianz und einen Guido Westerwelle kann man für dieses Thema sicher auch nicht erwärmen.

Selten waren sich männlich- konservativer Chauvinismus und weiblich-progressiver Feminismus so einig wie in diesem unheiligen Kreuzzug gegen aktive Väter.

Gruss Beppo
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« Antwort #5 am: 28. Dezember 2008, 12:47:55 »

Also wer als Mann politisch Einfluss nehmen will, der darf einfach die Konservativen nicht wählen. Nur meine Meinung.

Aber wen denn sonst?

Naja, die Feministen sind einfach überall da wo die Konservativen nicht sind, also kannst Du die aus Deiner Entscheidung eigentlich rauslassen. Vielleicht sind paar weniger bei der FDP, aber dafür haben die ja diese Leutheuser-Dingsberger. Keine klassische Feministin, aber als zuständige Justizministerin der Kindschaftsrechtreform für den 1626a verantwortlich und deshalb aus persönlicher Eitelkeit so unzugänglich.

Den Rest wird Deine übrige politische Überzeugung schon machen. Populismus gibts bei der Partei mit dem P in der Mitte, klassichen Liberalismus bei der FDP und Neo-Liberismus bei B90/Grüne.

Ich persönlich hab meine Entscheidung getroffen. Auf mein Mailing an den Rechtsausschuss in 2006 zum 1626a hat als einziger Hans-Christian-Ströbele versprochen, dass er aktiv werden wird, und Ekin-Deligöz hat das Thema getrieben und einen Antrag vorgelegt. Dass dieser Antrag so dünn ist liegt an den Feministen, die es auch da gibt.  Es sind alles Gemischtwarenläden. Dass Von der Leyen CDU Mitglied ist kann man ja auch kaum glauben.
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Beppo
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« Antwort #6 am: 28. Dezember 2008, 14:12:24 »

Also in der Gefahr konservativ zu wählen, war ich eigentlich noch nie.
Die Sozen schließen sich aus meiner Sicht auch immer weiter aus.

Die Grünen werden zunehmend ne Wundertüte mit unbekanntem Inhalt.

Für die FDP spricht, dass sie, zu mindest nominell für eine Entstaatlichung eintreten und meine Abneigung gegen staatliche Gängelung wächst gerade extrem an. Ob die real existierende FDP aber auch dafür steht...?

Nichtwähler werden generell als desinteressiert erklärt. Das bin ich aber nicht.

Ich neige im Moment dazu meinen Unwillen durch Wahl einer Splitterpartei (z.B. Männerpartei) kund zu tun.

Gruss Beppo
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« Antwort #7 am: 28. Dezember 2008, 18:47:15 »

Moinsen,

ich würde die Ursachen nicht nur in irgendwelchen politischen Strömungen sehen, sondern vor allem in ein paar menschlichen Eigenschaften. Ganz ehrlich: Wen von uns haben "Väterrechte" denn interessiert, bevor wir selbst aktiv davon betroffen waren? Genauso wenig interessieren sich -zig Millionen von Eltern dafür, die in intakten Familien/Beziehungen leben oder sich das zumindest einbilden. Das beschränkt eine mögliche Lobby schon von vornherein auf einen Bruchteil dessen, was beispielsweise für Umwelt- oder Steuerfragen mobilisierbar ist.

Hinzu kommt: Wenn Väterrechte dann Bedeutung bekommen (nämlich dann, wenn sie einem plötzlich verweigert werden), ist das für jeden Betroffenen eine persönliche Katastrophe, in der ihm die Haut näher ist als das Hemd. Stellen wir uns ein paar hundert Titanic-Passagiere vor, die mit Schwimmreifen oder in Rettungsbooten im eisigen Nordatlantik treiben: Von denen versuchte auch jeder, seine eigene Haut zu retten - und nicht etwa, Bürgerinitiativen zur Verbesserung der Sicherheit auf See zu gründen. Kann man das jemand übelnehmen?

Ein paar wenige schauen - auch über ihre persönlichen Befindlichkeitkeiten hinaus - auf dieses Thema. zum Beispiel die, die sich in einem Forum wie vatersein.de über längere Zeit engagieren. Aber ganz ehrlich: Das sind nur ganz wenige. Und die Frage, ob diese Wenigen durch das Kreuzchen auf dem Wahlzettel etwas verändern könnten, erledigt sich schon rein mathematisch in dem Augenblick, in dem sie gestellt wird.

Es gäbe theoretische Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Zum Beispiel, indem zehntausende von boykottbetroffenen Unterhaltszahlern nach entsprechender Ankündigung zu einem vereinbarten Datum ihre Unterhaltszahlungen für Mütter und Kinder komplett einstellen; verbunden mit der Ankündigung, sie sofort wieder aufzunehmen, sobald und solange ein geregelter Kindesumgang stattfindet. Gerichte und Behörden könnten den dann plötzlich erfolgenden Ansturm der Boykotteusen gar nicht bewältigen. Einer solchen konzertierten Aktion könnte sich ein Staat nicht entziehen, weil die Tools für den Einzelfall (Pfändung, Knast etc.) nicht funktionieren, wenn sie innerhalb kürzester Zeit in zehntausenden von Fällen eingesetzt werden sollen. Und sie würden die Aufmerksamkeit der breiten, nicht direkt betroffenen Bevölkerung erregen.

Aber wie gesagt: Das ist alles graue Theorie; in der Praxis schaffen es Konsumenten ja nicht einmal, preistreibende Ölmultis eine Woche lang zu boykottieren...

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« Antwort #8 am: 28. Dezember 2008, 19:27:10 »

Moin,

die Männerpartei ist eine unterstützenwerte Alternative - hingegen nicht wählbar auf Bundesebene. Auch die Familienpartei schafft(e) es nicht auf die Bundesplattform. Die Grauen Panther sind im Sumpf der Unterschlagung abgesoffen. Nur die Fetten schwimmen oben. Fäkalgase begünstigen den Auftrieb und mindern das Denkvermögen mündiger Bürger im Dunstkreis. Die >Piratenpartei< scheint angesichts der aktuellen Ereignisse um Somalia herum nicht im Bewusstsein der Menschen verankert zu sein.

Männer haben genetisch bedingt eine andere Problemlösungskompetenz als Frauen. Männer rotten sich situativ zusammen und prügeln dem Mammut den Schädel breit. Ist das Problem (Mammut) für den aktuellen Eigenbedarf (Hunger gestillt oder verreckt) gelöst, löst sich das Zweckbündis auf. Hinderlich ist auch das Alpha-Bestreben ("Bin ich nicht Alpha, dann ist es niemand"). Letzteres konnten wir auch hier in unserem kleinen Kreis schon feststellen.

Eigentlich müsste jeder, der hier schrieb und Hilfe bekam, begriffen haben, welchen Anteil an seiner persönlichen Problemlösung hier liegt. Und er müsste als domestizierter Mensch verinnerlichen, wie viel gleichartige Arbeit andere Menschen u.U. vor sich haben.

Es ist mein ganz eigener und stiller Wunsch, dass sich mehr User zu einem Feedback bereit erklären und sich die "Arbeit" hier auf mehr Schultern verteilt.

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« Antwort #9 am: 28. Dezember 2008, 19:29:46 »


Es ist mein ganz eigener und stiller Wunsch, dass sich mehr User zu einem Feedback bereit erklären und sich die "Arbeit" hier auf mehr Schultern verteilt.


Und wo liegt da das Problem? Ich denke, der harte Kern ist doch insbesonders in diesem Forum sehr stabil!

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« Antwort #10 am: 28. Dezember 2008, 19:37:10 »

Ich habe kein Problem. Ich sehe auch kein Problem. Ich habe einen Wunsch. Und dieser äußert sich in einem einzigen Wort:
dass sich mehr User
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« Antwort #11 am: 28. Dezember 2008, 19:40:10 »

Ja gut. Ich versuche ja nur zu verstehen, was konkret Du jetzt meinst. Ob Du von den vorhandenen Stammusern mehr Engagement willst oder mehr Stammuser, die dann mehr Engagement mitbringen.

Ich wollte es nur "genauer". Auch Frauen haben es nicht so mit Wünschen von den Augen ablesen 

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« Antwort #12 am: 28. Dezember 2008, 19:49:29 »

WOW,

soviel Feedback...

Ich wollte im Grunde nur mal auf die Basis aufmerksam machen...
Das bestehende System erregt Anstoß und Politikernamen sind nur insoweit interessant, wie sie wiedergewählt werden.

Ich weiß, dass das hier echte Dimensionen und Althergebrachtes sprengt und in Frage stellt. Nur wenn die Zahlen stimmen und von denen wirklich ein wenigstens geringer Teil das meint, was er sagt - nämlich mit seinen Problemen ignoriert zu sein und dabei aber das Wohl des Kindes (der Kinder) jederzeit im Auge hat - dann finde ich, man kann hier Einfluss nehmen.

Das Wenigste was alle erwarten, wäre nach § 1 Grundgesetz behandelt zu werden...!!!!! Da eben auch Männer (Väter) gerade diese Gesellschaft am Leben erhalten - und bei all dem beruflichen Einsatz eben Vorwürfen standhalten müssen, wenig Zeit zu haben (ja, wir gehen arbeiten und zahlen Steuern).

Ich stelle mir naiv vor, dass eine Gemeinschaft (wie diese Seite?) einen Termin macht und politischen Entscheidungsträgern unmißverständlich klarmacht, dass man viele, viele Menschen hinter sich hat und man Aufmerksamkeit mit Ergebnissen erwartet. Hat man denn die ganzen Betroffenen hinter sich?

Bisher hat sich keine politische Bewegung diesem Thema angenommen (Frau von der Leyen's Krücke der Reform verpufft im Mief der selbstgefälligen Richter)!

Nach wie vor beugt man sich auch zum Wohl der Kinder, um Streit eben vor diesen zu vermeiden, der Entscheidung der Mutter - "... nein, ich möchte nicht, das das Kind mit der "neuen" zusammenkommt, nein, heute kann der/die Kleine nicht, welche Rechte hast DU denn..."

Väter sind eben auch ein Elternteil!

Da ist egal, wen man wählt, Feminismus ist eigentlich auch eine gute Sache. Sind/Wurden Politiker mal sensibilisiert? Ist denen klar, das wir Betroffenen eine Wahl kippen können? Alle sind - entschuldigung - geil auf Stimmen, Parteien sind Meinungsbildner und -bündler. Ist dieses Thema an denen vorbei gegangen?

Kann eine Gemeinschaft wie diese das verstockte System wachrütteln?

Alle Probleme, die ich hier gelesen habe, beruhen auf einer ungerechten Gesetzgebung! Naja, fast alle...

Ist es so schwer, sich zusammenzuschließen? Ich habe hier Aufrufe gelesen, sich einer Petition zu widmen, Ergebnis ernüchternd... Das fand ich Schade, weil es ein Anfang gewesen wäre.

Ich frage nur mal ganz ketzerisch und unkonventionell - lässt sich das nich wirksam bündeln mit der Sicherheit, dass im Zweifel alle hinter einem stehen?

Wir sind im 21. Jh. mit den Erscheinungen "Scheidung" und "ungerechter Gesetzgebung"... Und nicht mehr im 18. Jh. im Liberalismus alls Basis der Gesetzgebung.

Ich frage mich hier mit den Worten meines Sohnes frei nach Bob dem Baumeister: Können wir das schaffen...?

Ketzerisch, ich weiß, aber nur austauschen hilft, die Wirkung zu mildern, aber die Ursache ist nicht angegriffen...!

Offensive würde nicht nur mir helfen...

Thomas



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« Antwort #13 am: 28. Dezember 2008, 20:05:09 »

Moin Thomas,

"die Gesellschaft" ist kein uns übergestülptes Konstrukt; letztlich sind wir es alle. Und wenn wir mehrheitlich Egomanen sind, sind auch unsere Politiker und ihre Politik nicht besser als der grosse Rest.

Ich frage mich hier mit den Worten meines Sohnes frei nach Bob dem Baumeister: Können wir das schaffen...?

Ketzerisch, ich weiß, aber nur austauschen hilft, die Wirkung zu mildern, aber die Ursache ist nicht angegriffen...!

Offensive würde nicht nur mir helfen...

Das provoziert die Frage: Wie weit bist Du selbst bereit, offensiv zu werden? Gründest Du einen Verein oder eine politische Gruppierung? Bist Du bereit, Dich in einer solchen Gruppierung (auch über Deine persönlichen Interessen hinaus) zu engagieren? Oder beklagst Du nur, dass andere nicht so offensiv sind wie Du es gerne hättest?

Grüssles
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« Antwort #14 am: 28. Dezember 2008, 23:12:27 »

Hallo,

nein, ich warte nicht auf andere... Ich frage mich - wer, was, wieviele stehen dahinter! Vor allem, wenn es darauf ankommt!

Mein persönlicher Einsatz wäre über Gebühr und steht nicht in Frage!

Nur ich weiß nicht, wie man dieses Potential mobilisiert und ob im Zweifel die Rückendeckung da ist...

Ich bin vorsichtig, da ich gerade diese Seite nicht mißbrauchen möchte, die so vielen hilft aber eben nur die Wirkung mindert, die Ursache aber nicht packt!

Das hier gesellschaftlich etwas schief läuft steht kaum außer Frage, nur wie bringt man es an die Öffentlichkeit?

Das ist meiner Meinung nach der Knackpunkt - all die Probleme hier in einer gebündelten Form  in Ergebnisse umzusetzen!

Die Ursache - nämlich die politische Meinung zu Gunsten der WIRKLICH und EHRLICH Betroffenen deutlich zu machen hat noch niemand erreicht. Die Hilfe hier im Forum ist wirklich praktisch und real veranlagt, nur Veränderungen, die alle wohl wünschen (so lese ich es unterschwellig heraus) wird man damit nicht erzielen...!!!

Ich weiß auch nicht, ob es Sinn dieser Seite ist, vorzupreschen - aber den Wunsch nach Veränderung lese ich aus jedem Artikel...!!!

Nur irgendetwas muß wohl passieren - und das hat bisher keiner geschafft.

Was also kann man tun/ist zu tun? Wie kann man öffentlich und wirksam Einfluss nehmen? Handlungsbedarf ist direkt aud den vielen Artikeln zu entnehmen...!!

An mir soll das nicht liegen - und sei es einen Termin bei von der Leyen als Anfang zu erlangen... Da muß man nur auf etwas zurückgreifen können - nämlich Unterstützung!

Die Frage ist, sind wir eine Gemeinschaft die etwas ändern will? Die nur Hilfe geben will oder unter vielen webseiten untergeht...

Ich provoziere bewußt, weil im verborgenen Handeln eben nichts bringt.

Vielleicht ist es Zeit, mal über echte Handeln nachzudenken und die Ursache für all die Beiträge anzugehen...

Väter sind auch Menschen, Bürger, Steuerzahler, Wähler und vor allem Elternteil!!! Leider etwas rechtlos!

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« Antwort #15 am: 29. Dezember 2008, 01:11:43 »

Moin Thomas,

nein, ich warte nicht auf andere... Ich frage mich - wer, was, wieviele stehen dahinter! Vor allem, wenn es darauf ankommt!
darauf gibt es keine verlässliche Antwort - und keine, die heute gleich ist wie gestern oder morgen.

Ich weiß auch nicht, ob es Sinn dieser Seite ist, vorzupreschen - aber den Wunsch nach Veränderung lese ich aus jedem Artikel...!!!
Diese Seite ist eine Seite - kein Verein, keine Partei, keine juristische oder natürliche Person, sondern eine Plattform. Und Plattformen preschen nicht vor; sie sind nur Werkzeuge.

Nur irgendetwas muß wohl passieren - und das hat bisher keiner geschafft.
vielleicht, weil zu viele Betroffene nur das Problem schildern, aber selbst 1.000 Gründe haben, selbst nicht aktiv zu werden? Auch diese Seite hat beachtliche knapp 8.000 User - aber regelmässig aktiv sind vielleicht 100. Viele andere sind "Karteileichen", die sich irgendwann mal registriert und nach einer Lösung für ihr Problem gefragt haben. Wenn diese vorlag, bekamen die jeweiligen Hilfesteller nur selten ein Feedback, ob ihr Rat geholfen hat; noch seltener (aber immerhin gelegentlich) ein echtes "Dankeschön". Die meisten vergessen schlicht, dass sie sich hier irgendwann mal registriert haben. Das ist die Realität.

Was also kann man tun/ist zu tun? Wie kann man öffentlich und wirksam Einfluss nehmen? Handlungsbedarf ist direkt aud den vielen Artikeln zu entnehmen...!!
Stell Dir vor, Dein eigenes Trennungs-/Scheidungsproblem wäre gelöst und frage Dich einfach: Wieviele Stunden pro Woche und wieviele Jahre würdest Du persönlich dann noch in die Lösung von Problemen investieren, die Du selbst gar nicht mehr hast?

Die Frage ist, sind wir eine Gemeinschaft die etwas ändern will? Die nur Hilfe geben will oder unter vielen webseiten untergeht...
"Wir" sind nur eine Plattform - siehe oben...

Ich provoziere bewußt, weil im verborgenen Handeln eben nichts bringt.
Dann handle selbst "unverborgen" und warte nicht auf andere, denn...

Vielleicht ist es Zeit, mal über echte Handeln nachzudenken und die Ursache für all die Beiträge anzugehen...
...niemand hindert Dich.

Just my 2 cents
Martin
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