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vatersein.de - Forum 19. Oktober 2019, 21:21:06 *
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Autor Thema: ... meine Geschichte, bitte um etwas Rat  (Gelesen 7821 mal)
dermitschneefeuermacht
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 7


« am: 28. Juli 2008, 19:10:17 »

Einen Gruß an alle die mich hier lesen !

Ich habe zur Zeit große Probleme, bin bei der Suche nach Antworten auf Euch gestoßen, habe mich angemeldet und trotz sorgfältigem lesen Eurer Geschichten konnte ich keine Lösung finden. Also frage ich Euch mal kurz und bedanke mich schon im voraus für alle Antworten die hoffentlich kommen.

Ich bin 45 Jahre alt und 18 Jahre verheiratet, habe einen Sohn der 16 ist, meine Frau und ich sind berufstätig ( sie halbtags ), wir haben ein Haus das schon 10 Jahre abbezahlt wird.
Von unserer wirklich großartigen Partnerschaft und Liebe blieb im laufe des letzten Jahres nicht mehr viel übrig, wir hatten jeglichen Respekt voreinander verloren und uns fertig gemacht. Mein großes  Problem: Ich kann nicht oder nur sehr schlecht mit jemanden ( auch meiner Frau ! ) über meine Probleme reden. Deswegen hatte ich auch fremde Hilfe abgelehnt!
Dann lernte ich Ende letzten Jahres jemanden kennen der mir half, über meine Probleme zu reden und sie zu besprechen. Dies legte meine Frau als sie dahinter kam sofort als Abenteuer und Seitensprung aus, genau genommen war es auch einer.
Ich zog sofort die Konsequenzen aus diesem Fehlverhalten, besorgte mir eine Wohnung und zog im November aus unserem Haus aus. Mitgenommen habe ich wenig, meist nur persönliche Dinge, der PC, einen Fernseher usw. weil ich nicht wollte, das sich im Umfeld für meinen Sohn was ändert. Ich gab meiner Frau das Ehrenwort, mich weiterhin um ihre Belange zu kümmern, sie über Gebühr auch finanziell zu unterstützen. Sie sollte mit Kind im Haus wohnen bleiben, ich habe mich weiter um alles gekümmert, Brennholz, Autos, Reparaturen alles so als wenn ich da noch wohnen würde. Ich bin Handwerker und mache fast alles selbst. Wollte mit meinem Verhalten erreichen das das Haus gehalten werden kann und nicht verloren geht. Für meinen Sohn.
Dann wollten wir die Zeit nutzen um finanziell durchzuatmen und wenn der Bengel mit seiner Ausbildung fertig ist könnte einer das Haus ganz übernehmen.
Zu diesen ganzen Hilfen von meiner Seite bezahle ich noch seit Dezember 500 € monatlich an meine Frau für Unterhalt. Wenn etwas anstand so wie eine Reparatur beim Auto die Teile habe ich auch diese Kosten getragen.
Wir haben keine Scheidung beantragt, ich war auch nicht beim RA.
Jetzt bin ich vor 4 Wochen dahintergekommen das sie einen Mann bei sich einziehen lassen hat. Ihren Fahrlehrer ! Sie hatte 2006 Führerschein gemacht ( Motorrad ). Den Kerl hatte sie damals schon zu uns eingeladen, er ist ein echter Antisympat, ein unangenehmer Mensch. Für mich ein rotes Tuch. Angeblich ist sie erst seit Mitte Mai mit ihm zusammen. Die Frau dieses Mannes hat ihn aus deren Haus rausgeworfen weil sie eine SMS gefunden hatte die bedeuten könnte das meine Frau und Ihr Mann schon länger ein Paar sind.
Ich ärgere mich maßlos das sie so agiert. An dieser Stelle zu Protokoll: Es geht nicht darum das ein anderer Kerl da ist. Es geht darum das sie mich und meine „Dienste“ weiter benutzt hat, mein Geld da rein fließt und dann den Kerl da wohnen lässt, der da ein und ausgeht wann er will, als Fahrlehrer ( selbstständig ) hat man ja viel Leerlauf sag ich Euch, und er kann in aller Ruhe da agieren und machen was er will.
Die Sache eskalierte, ich habe gefordert dieses Verhalten zu unterlassen bis die Sache mit dem Haus geregelt ist. Jetzt fangen Sie trotzdem das renovieren an ...   ich dreh durch !
Ihr Plan: Er zieht bei Ihr ein, oben im Haus wo ich renovieren sollte ! , legt der Bank den Mietvertrag als Einkünfte vor und die lässt sie mit der Hypothekenschuld dann trotz ihres kleinen Einkommens alleine im Grundbuch stehen.
Meine Vermutung: Er steht finanziell nicht gut da, kriecht bei ihr unter und nutzt sie aus. Charakterlich ist dieser Mann durchaus so einzuordnen.
Jetzt habe ich ein 4-stündiges und ein 2-stündiges Streitgespräch mit Ex hinter mir mit Ergebnis = 0 ! Sie ist stur und bockig, ich sei gegen alles, bin ein blöder **sch weil ich gegangen bin usw.
Weiß nicht mehr weiter, hab Angst das das Haus flöten geht (für meinen Sohn) Also nicht mir, sondern insgesamt, denn im Prinzip ist keiner in der Lage den anderen auszuzahlen.
Reden kann ich nicht mehr, ich habe schon gesundheitliche Probleme wegen dem Scheißkram  und habe keine Idee wie es weitergehen soll.

Meine Sorge ist: ich habe jetzt das Gefühl ausgebootet zu werden was die Hälfte von dem Haus angeht. Klar geht das nicht einfach so, ich steh ja mit im Grundbuch. Aber wer weiß, ihre Schwester arbeitet bei einer Bausparkasse und die ist für mich nicht mehr zu sprechen  question Mir ist schon klar auf was das hinausläuft. Einen RA habe(n) ich/wir deshalb nicht weil wir durchweg schlechte Erfahrung mit RA`s haben.
Was den Schaden in mir angeht, der ist nicht in Worte zu fassen, hätte es nicht für möglich gehalten das sie so ist zu mir.
Wenn ich etwas einfordere, etwas die Unterlassung von Arbeiten am Haus, der Kerl ist Fahrlehrer, dann legen sie extra los an Ort und Stelle ... ich denke sie will jetzt halt die Eskalation, es fällt mir schwer ruhig zu bleiben.

Zentrales Problem in meinem Kopf: Ich denke noch immer positiv und fürsorglich wenn es um meine Ehefrau geht. Obwohl gegen mich und meine Interessen gehandelt wird schaffe ich es nicht mich zu vertreten. Im Gespräch, in einer Diskussion.

Habt ihr ne Idee, einen Fahrplan für mich ?

Gruß und Dank an alle die bis hierher gelesen haben ....

dmsfmacht
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Beppo
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KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #1 am: 28. Juli 2008, 19:33:24 »

Hallo derdessennamenichmirnichtmerkenkann,

Zitat
Habt ihr ne Idee, einen Fahrplan für mich ?

Ja: Nimm die Paarprobleme aus deinem Kopf.
Ihr seid kein Paar mehr und das nicht erst seit sie einen Neuen hat.

Du hast das Ende eurer Ehe schon vorher festgestellt und deine Konsequenzen daraus gezogen. Nun tut sie es auch und das ist gut so. Auch wenn er Fahrlehrer ist!

Das geht dich nämlich, um bei deiner Wortwahl zu bleiben, einen Sch*dreck an.

Dass ihr euch vernünftig auf einen Erhalt des Hauses einigen könnt, ist eine gute Sache. Das solltest du jetzt nicht kaputt machen, nur weil sie auch nach dir noch leben möchte.

Ich denke, ihr solltet euch zusammensetzen und eine klare Vereinbarung treffen, wie ihr eure Finanzen und die Wohn- und Eigentumsrechte regeln wollt. Am besten zusammen mit einem Vermittler (Mediator) dessen Aufgabe es ist, dafür zu sorgen, dass ihr höflich miteinander umgeht.
Wegnehmen kann sie dir das Haus jedenfalls nicht. Auch nicht mit Hilfe der Bank.

Gruss Beppo
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Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
dermitschneefeuermacht
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« Antwort #2 am: 28. Juli 2008, 21:39:39 »

Hallo Beppo, danke für deine Antwort, aber ich glaube du hast mein Post gar nicht richtig gelesen.
Sch`dreck habe ich nicht benutzt !!! Klar kann sie machen was sie will, klar geht es mich nichts an, das haben
wir beide hinter uns gelassen. Alles klar. Aber nicht vermieten und umbauen o.a. wenn ich noch Miteigentümer bin.
Ich habe unmißverständlich klar gemacht das das keine "Paarprobleme" sind. Sie kann tun und lassen was sie will,
das weiß sie auch und würde sie sich auch nie vorschreiben lassen.
Auch habe ich erklärt, das ich schlecht über meine Probleme nur wenig oder fast gar nicht reden kann..
einen "Mediator" stelle ich mir vor wie Eheberatung ?  geht nicht ... kann ich nicht !
Wir haben uns vernünftig auf den Erhalt des Hauses geeinigt, das ist wirklich schön wie du richtig erkanntest,
aber leider hält sie sich nicht daran. An keine Absprache mehr.
Mehr so das Gegenteil von dem, ich denke sie pokert und will eine Entscheidung.
In unserem Streitgespräch habe ich ja gesagt das eine Einigung her muß. Leider kann keiner den anderen
auszahlen, das würde dann bedeuten Verkauf, und schon ist unser schöner Plan zunichte. Ein Notverkauf würde
ausserdem noch mehr finanzielle Verluste bedeuten meine ich, aber nutzt nix.
Besonders problematisch ist jetzt auch für mich das ich dort ja nicht mehr kommen kann, nicht erwünscht, Angst vor
Eskalation ... und mein Sohn meldet sich nicht mehr auf meine Posts und SMS, habe eben von anderen erfahren das ihm der
"Fahrlehrer" einen "günstigen" Führerschein in Aussicht gestellt hat.   puzzled

ich denke ich werde mir wohl oder übel einen Rat beim RA holen müssen und schätze mal das sieauch sich schon hat beraten
lassen. Ich hatte sie gefragt, warum ihr neuer sich nicht  auch eine Wohnung nehmen kann so wie ich und beide mit dem
Zusammenziehen dann eben warten bis das mit dem Haus geklärt ist.

Gruß

dmsfmacht
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Beppo
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« Antwort #3 am: 28. Juli 2008, 22:14:59 »

Hallo dermit...

ich denke, ich habe dein Post schon richtig gelesen und behaupte immer noch, dass da mehr Paarprobleme sind, als du dir selbst eingestehen magst.

Ich lese einfach aus deinen Zeilen, dass es dich mächtig wurmt, dass dieser Typ jetzt mit über dein Haus bestimmt.

Ich habe dich jedoch so verstanden, dass ihr euch einig seid, dass sie mit Sohn dort wohnen bleibt. Dann ist es aber alleine ihr Zuhause. Du bist tatsächlich nur noch Vermieter einer Haushälfte und hast zu klingeln wenn du rein möchtest.
Sie kann da wohnen lassen, wen sie möchte und wenn dieser Jemand auch noch durch Mietzahlung die Finanzierung sicherstellt, umso besser, denn eure Kassen können jetzt jeden Cent gebrauchen, wenn ihr neben einer 2. Wohnung auch noch mehr Steuern bezahlen müsst.
Wenn er jetzt auch noch Geld in eine Renovierung steckt, macht er dich ja auch noch reicher, zumindest, wenn er es nicht kaputt renoviert.

Ihr müsst nur zu einer vernünftigen, schriftlichen, Regelung kommen, die aus meiner Sicht so aussehen könnte:
Ihr zahlt jeder die Hälfte der Annuitäten und bleibt damit je zur Hälfte Eigentümer des Hauses. Dafür bezahlt sie dir für deine Hälfte Miete. Optimalerweise zahlt der Fahrlehrer ihr Untermiete.

Der Mediator wäre in dem Falle nicht jemand der mit warmen Worten und Handauflagen eure Ehe kitten soll, sondern lediglich helfen soll die, rein sachlichen Finanzprobleme z.B. Höhe der  Miete auszuhandeln.
Oft arten solche Gespräche in Generalabrechnungen über alles Mögliche aus, wenn nicht ein Schiedsrichter ab und zu mal in seine Trillerpfeife pustet und das Gespräch wieder zurück zur Tagesordnung holt.

Man muss aber auch sagen, dass diese Konstrukt nur funktioniert, wenn die Vertrauens- und Kooperationsbasis noch nicht restlos zerstört ist.
Wenn das Haus evtl. schon während der Ehe ein Streitpunkt war, dann solltet ihr diese Eigentümergemeinschaft auf keinen Fall Fortsetzen.

Ihr und insbesondere du, müsst aber auch sehr genau kalkulieren, ob ihr euch das wirklich noch leisten könnt und vor allem wollt.

Du wirst einen Großteil, des dir verbleibenden Einkommens in ein Haus stecken müssen, von dem du nichts mehr hast.
Es hindert dich somit daran, dir selbst ein neues Leben aufzubauen.
Du wirst jahrelang in deiner 1-Zimmerbutze hocken und dich ärgern, dass deine Ex mir ihrem Heini bequem in deinem Haus sitzt, in das du soviel Mühe investiert hast. Das nagt!

Du musst also aufhören, in der Frau deine Frau zu sehen, im Fahrlehrer mehr als einen Mieter, und in deinem Haus mehr als ein Investment.

Es kann ein bisschen dauern aber du schaffst das!

Gruss Beppo
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« Antwort #4 am: 28. Juli 2008, 22:23:47 »

Noch n paar Anmerkungen:

1. Ich glaube nicht, dass er dir deinen Sohn für einen günstigen Führerschein abkaufen kann.

2. Welchen Auftrag willst du deinem RA geben? Es gibt bei euch scheinbar noch die Chance, ein paar Dinge einvernehmlich zu regeln. Ein RA hat daran fasst nie ein Interesse, denn dann verdient er nichts.
Ein RA ist niemals ein Feuerwehrmann, sondern fast immer Brandstifter.
Auf jeden Fall sorgt er dafür, dass beim Anderen sofort die Fäuste hochgehen.
Also lass es bis sie einen hat.
Bis dahin kannst du dich hier kostengünstiger beraten lassen.

Gruss Beppo
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AE-Papa


« Antwort #5 am: 29. Juli 2008, 09:51:33 »

Hi,

also bei Euch ist noch nix geklärt ...
Klar das du sauer bist @dermitschneefeuermacht....nur versuche mal alles zu ordnen.
Es steht KU an.
Dann gibt es noch die Geschichte mit EU.  exclamation_smile Diese könnte man verrechnen mit dem Wohnvorteil den EX hat.
Du zahlst die Schulden ab....wenn kein EU gezahlt wird, und damit der Wohnvorteil nicht gerechnet wird, hast du Anspruch
auf eine Nutzungsentschädigung und Gesamtschuldnerausgleich.
Das beste wäre, EX zahlt dich aus, und ihr einigt Euch.
Wie sieht es eigentlich mit dem Zugewinnausgleich aus ? Schonmal durchgerechnet ?
Versuche diese Themen erstmal zu ordnen....strukturierte Vorgehensweise ist gefragt.

...und sei froh das EX einen Freund hat, dann ist u.U. der Anspruch auf EU (bald) verwirkt. 

Gruß
babbedeckel

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« Antwort #6 am: 29. Juli 2008, 12:10:37 »

Hallo dmdsfm,

auch mir drängt sich der Verdacht auf, dass Du mit der Beziehung zu Deiner Ex noch lange nicht fertig bist, sonst würdest Du Dich über den Unsympathen nicht so ärgern. Aber das wird, auch wenn es dauert.

Versuch' es doch positiv zu sehen: der Unsympath muss jetzt Holz hacken, sich um das Kfz Deiner Ex kümmern und Glühbirnen einschrauben, das gibt Dir die Gelegenheit, endlich Abstand zu bekommen, statt ständig bei ihr in Haus und Hof rumzurennen und darüber schwermütig zu werden, dass das nicht mehr Dein zuhause ist...

Was das Halten des Hauses für Euren Sohn betrifft: Das finde ich zwar ehrenhaft, aber was hat er wirklich später davon? Und glaubst Du, ihm ist das Haus wichtig? Wie schreiben die Männer hier immer so schön: Statussymbole füe Eltern?

Ich weiß ja nicht wo ihr wohnt, aber die meisten Kids bleiben doch heute nicht in der Nähe der heimatlichen Scholle.
Bei uns im erweiterten Verwandtenkreis ist zumindest mal kein Kind nach Ausbildung / Studium ins Haus der Eltern gezogen oder da wohnen geblieben.
Vielleicht hilfts Du ihm mit einem Verkauf und Anlage des Geldes viel mehr? Aber das ist natürlich Spekulation  mad3

Ich drücke Dir die Daumen, dass Ihr einen gangbaren Weg für Euch alle findet!

LG Wolkenhimmel
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« Antwort #7 am: 29. Juli 2008, 14:08:35 »

Hi,
Klar das du sauer bist @dermitschneefeuermacht....nur versuche mal alles zu ordnen.
Es steht KU an ... Dann gibt es noch die Geschichte mit EU.  exclamation_smile Diese könnte man verrechnen mit dem Wohnvorteil den EX hat.
Du zahlst die Schulden ab....wenn kein EU gezahlt wird, und damit der Wohnvorteil nicht gerechnet wird, hast du Anspruch
auf eine Nutzungsentschädigung und Gesamtschuldnerausgleich.
Das beste wäre, EX zahlt dich aus, und ihr einigt Euch.
Wie sieht es eigentlich mit dem Zugewinnausgleich aus ? Schonmal durchgerechnet ?
Versuche diese Themen erstmal zu ordnen....strukturierte Vorgehensweise ist gefragt.
...und sei froh das EX einen Freund hat, dann ist u.U. der Anspruch auf EU (bald) verwirkt. 
Gruß babbedeckel

Hallo Babbedeckel

ich zahle ja schon seit Nov. EU und KU sowie weitere unvorhergesehene Kosten ...
Das mit dem Auszahlen wäre ja schön, aber da müssen wir zur Bank, und ob sie das gebacken bekommt mit dem kleineren Gehalt ?? weiß nicht !  ich habe das alles aus dem bauch heraus gemacht und mit gemeinsamer Absprache.

Zitat
strukturierte Vorgehensweise ist gefragt.

... darum hatte ich hier geschrieben, ich suche diese Strukturen !

Eine tolle Seite übrigens die ihr hier habt, so mal nebenbei !

Gruß    dmsfmacht !

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« Antwort #8 am: 29. Juli 2008, 14:32:18 »

Moin dmsfmacht,

ich zahle ja schon seit Nov. EU und KU sowie weitere unvorhergesehene Kosten ...
Das mit dem Auszahlen wäre ja schön, aber da müssen wir zur Bank, und ob sie das gebacken bekommt mit dem kleineren Gehalt ?? weiß nicht !  ich habe das alles aus dem bauch heraus gemacht und mit gemeinsamer Absprache.

Es gibt kein Lebensrecht darauf, in einer eigenen Immobilie zu wohnen, nur weil man das so gewohnt ist. Wenn Deine Ex nicht in der Lage ist, die Hausfinanzierung allein zu stemmen (ggf. mit Hilfe ihres Fahrlehrers), muss das Haus entweder verkauft werden oder Du zahlst sie aus. Wärst Du allein kreditwürdig genug, um das Haus zu übernehmen?

Ein netter Vorteil der ersten Variante: Wenn sie gemeinsam mit ihrem Neuen eine Immobilie kauft/besitzt, dürfte das als ganz starkes Indiz für eine verfestigte Lebensgemeinschaft gelten und sich damit positiv auf Deine EU-Pflichten auswirken.

Was den Erhalt des Hauses für Sohnemann angeht, hat Wolkenhimmel schon das Nötige gesagt: Die Zukunftsplanung eines jungen Menschen sollte durchaus beinhalten, sich irgendwann mal dort ein Haus zu bauen oder zu kaufen, wo er lebt. Aber eben nicht, dort leben zu müssen, wo seine Eltern mal ein Haus hatten.

Grüssles
Martin
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KU ist wie Benzingeld für den Autodieb


« Antwort #9 am: 29. Juli 2008, 14:56:39 »

Um dir einen strukturierten Plan, jenseits von Allgemeinplätzen geben zu können, solltest du mal ein paar Zahlen hier rein stellen.

Insbesondere über die Zukunft eures Hauses lässt sich ohne Zahlen nicht wirklich was schlaues sagen.

Z.B. ist es wichtig zu ermitteln, wie gross der Steuernachteil durch die Scheidung ist. Dieser ist umso grösser, je grösser die Einkommensdiffernez zwischen euch ist. Von dieser Differenz hängt auch ggf. ihr EU-Anspruch ab.

Auch wäre wichtig zu erfahren, wie viel Geld ihr vorher über hattet. Könnt ihr die Verluste duch die Trennung kompensieren?
Wie weit ist das Haus getilgt? Konntet ihr mehr als das übliche 1% tilgen?

Wenn bei deinen Angaben nicht ein Haufen stiller Reserven auftaucht, kann es sein, dass das Haus nicht zu halten ist.

Löse dich auf jeden Fall von dem Gedanken, dass ein evtl. Verlust erst durch den Verkauf des Hauses entsteht.
Dieser Verlust ist bereits entstanden! Er lässt sich durch wackelige Finanzierungskonstruktionen nicht mehr verhindern.
Im Gegenteil, du läufst Gefahr deine eigene Zukunft aufs Spiel zu setzen.
Ihr müsst jetzt neu berechnen, ob ihr euch zukünftig ein Haus leisten könnt.
Je mehr Gemeinsamkeit ihr in die Sicht der Dinge bekommt umso besser.

Gruss Beppo
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« Antwort #10 am: 30. Juli 2008, 11:18:49 »

*Vollquoting gelöscht*

Hallo Wolkenhimmel

ich / wir wollten das Haus halten für den Sohn als Kapitalanlage. Er kann ja später machen und wohnen was er will, ist ja immer so. Aber er hätte die Immobilie dann als Wert in der Rückhand. Verkauf ist mit Verlusten zu verbinden, weil hier in jedem dritten Vorgarten schon ein Schild eines Maklers steht.

Das ich mich über den Kerl ärgere liegt darin begründet, das er da wohnt, jetzt schon über 10 Wochen und alles unangenehme darf ich machen. Auch bezahlen. Ihr Recht auf ihr Leben hin oder her, das habe ich mehrfach bezeugt ihr gegenüber das sie machen kann was sie will.  Aber das kann ja nicht darin münden das alles "unangenehme" nbei mir landet. Meine EX hat mir nichts erzählt das sie jetzt jemanden hat der ihr hilft beim Auto, bei der Waschmaschine die defekt war usw. oder jedenfalls theoretisch helfen könnte ,obwohl es ihn schon länger auf der Bühne gab. Denn es ist so das er nichts kann, ich kann das beurteilen kenne ihn ja auch länger und ich denke das aus finanziellen Gründen dann auf meine Hilfe zurückgegriffen wird und wurde. Sie hat meine Hilfsbereitschaft ausgenutzt und macht es noch immer. Versteht das nicht so das ich mich andiene oder dort dauernd einschlage und frage; Gibt es was zu helfen ?  Sie hat in jedem Einzelfall sich an mich gewandt.

Loslassen, ich weiß !    ist aber nicht einfach, mache ja jetzt da auch nix mehr. Sie hat jetzt gleich meinen Kumpel, auch Handwerker wie ich, angerufen und gefragt ob er nicht mal eben helfen könnte ....

Ich werde meinerseits alles tun einen gangbaren Weg zu finden wie du schreibst.
Wir hatten letzten Do ein Gespräch in dessen Verlauf ich meinen Unmut äusserte und wir sind beide übereingekommen so schnell wie möglich gemeinsam zur Bank zu gehen und die Möglichkeiten dort zu besprechen. Sie wollte schnellstmöglich einen Termin besorgen weil sie selber einsah, das die Situation für mich eine riesen Belastung ist.
Gestern dann gegen 16:00 Uhr rief sie an das mit der Bank wird nix, sie fährt jetzt zum Open Air und kommt Sonntag erst wieder  question schön verarscht worden !!  Klar kann die fahren wohin und wie lange sie will, soll mir dann doch aber nicht einen Termin in Aussicht stellen der nicht zu halten ist.
Meine 500 Euro durfte ich wieder überweisen, der Kerl wohnt dann doch umsonst da drinne, sie bekommt das Kindergeld, ist das alles in Ordnung so ? Ich hab das Gefühl die lachen über mich ... Sie, die Nachbarn und deren Freund, der Fahrlehrer. Es macht mir großen Kummer weil ich nicht verstehen kann wie man so schäbig sein kann. Ein Open Air Besuch plant man im vorraus, 100%ig hat sie das schon Do gewußt.

... alles ein Mist

Gruß

dmsfmacht
« Letzte Änderung: 30. Juli 2008, 11:26:55 von DeepThought » Gespeichert
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« Antwort #11 am: 30. Juli 2008, 11:36:26 »

Servus dmsfmacht!
Zitat
Gestern dann gegen 16:00 Uhr rief sie an das mit der Bank wird nix, sie fährt jetzt zum Open Air und kommt Sonntag erst wieder   schön verarscht worden !!  Klar kann die fahren wohin und wie lange sie will, soll mir dann doch aber nicht einen Termin in Aussicht stellen der nicht zu halten ist.
Dann würde ich die Zügel selbst mal in die Hand nehmen und mich erst mal selbst darum kümmern, unabhängig, ob Madame nun Zeit hat oder nicht.
Dass Ex es nicht eilig hat, ist in ihre Lage mehr als verständlich...

Zitat
Meine 500 Euro durfte ich wieder überweisen, der Kerl wohnt dann doch umsonst da drinne, sie bekommt das Kindergeld, ist das alles in Ordnung so ?
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, bezahlst Du diesen Betrag freiwillig, oder?
Wenn ja, würde ich mit Ankündigung diese Zahlungen einstellen, Ex auf die Möglichkeit hinweisen, selbst durch bezahlte Arbeit für ihren Bedarf zu sorgen und zukünftig nur noch Kindesunterhalt anweisen.
Deine handwerklichen Dienstleistungen würde ich sofort einstellen; Madame kann die Wirtschaft a bisserl ankurbeln, in dem sie entsprechenden Fachkräften gegen entsprechender Bezahlug  Reparaturaufträge erteilt.

Grüße ausm Süden
Marco
(der ebenfalls den Eindruck hat, Du hast noch nicht mit der Trennung abgeschlossen)
« Letzte Änderung: 30. Juli 2008, 11:42:43 von 82Marco » Gespeichert

Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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« Antwort #12 am: 30. Juli 2008, 12:15:19 »

Um dir einen strukturierten Plan, jenseits von Allgemeinplätzen geben zu können, solltest du mal ein paar Zahlen hier rein stellen.

Insbesondere über die Zukunft eures Hauses lässt sich ohne Zahlen nicht wirklich was schlaues sagen.
Z.B. ist es wichtig zu ermitteln, wie gross der Steuernachteil durch die Scheidung ist. Dieser ist umso grösser, je grösser die Einkommensdiffernez zwischen euch ist. Von dieser Differenz hängt auch ggf. ihr EU-Anspruch ab.
Auch wäre wichtig zu erfahren, wie viel Geld ihr vorher über hattet. Könnt ihr die Verluste duch die Trennung kompensieren?
Wie weit ist das Haus getilgt? Konntet ihr mehr als das übliche 1% tilgen?
Wenn bei deinen Angaben nicht ein Haufen stiller Reserven auftaucht, kann es sein, dass das Haus nicht zu halten ist.
Löse dich auf jeden Fall von dem Gedanken, dass ein evtl. Verlust erst durch den Verkauf des Hauses entsteht.
Dieser Verlust ist bereits entstanden! Er lässt sich durch wackelige Finanzierungskonstruktionen nicht mehr verhindern.
Im Gegenteil, du läufst Gefahr deine eigene Zukunft aufs Spiel zu setzen.
Ihr müsst jetzt neu berechnen, ob ihr euch zukünftig ein Haus leisten könnt.
Je mehr Gemeinsamkeit ihr in die Sicht der Dinge bekommt umso besser.
Gruss Beppo

Also, ich verdiene ein drittel mehr wie Sie. Stille Reserven gibt es nicht in erwähnenswerten Rahmen.
Das es schwer wird war von vornherein klar, jetzt scheint es unmöglich.
Lösen, ja das mache ich, aber es dauert, stehe ja erst seit Anf. Juli vor dieser Konsequenz.

Andere Frage: Du sagts sie hat das Recht auf ihr eigenes Leben, das stimmt ja auch. Das habe ich auch stets beachtet, ich habe geklingelt, sogar meißtens vorher angerufen ob sie da ist usw.. ich habe nichts ohne Absprache gemacht und wenn eine Entscheidung anstand die sofort getroffen werden mußte tat ich es, habe es dann aber auch selbst finanziell getragen. Dabei ging es aber um Kleinbeträge.
Kann es durch dieses Verhalten meinerseits nicht aber auch so sein das ich Tomaten auf den Augen hatte?
denn ich stelle mir die Frage, wieso sie sofort und auf der Stelle ihren Fahrlehrer bei sich einziehen läßt, mit dem sie nach eigenem bekunden erst seit Mitte Mai zusammen ist? Die Frau, die nicht mal einen Mixer ohne wochenlange Planung kaufen kann ?
Kann es nicht so sein das sie schon länger ein Paar sind frage ich mich, denn nur dann ist diese Aktion von ihr erklärbar.
Stimmt, du hast Recht, geht mich auch alles nichts an. Und kann mir auch egal sein.
Aber ... da ich weiß das er auch kein Spitzenverdiener ist, viele Unkosten hat, eine Einmannfirma hat und somit kein geregeltes Einkommen, der sich ebenfalls von seiner Frau getrennt hat und dort Verpflichtungen hat - das der eben bei meiner Frau unterkriecht und sie gegen mich aufhetzt. Denn die Aktionen jetzt von ihr, das ist nicht sie und läßt mich das glauben. Vielleicht ist das ja eine lang geplante konzertierte Aktion gegen mich, vielleicht ist das auch der Grund warum zum Schluss nichts mehr ging bei uns ?
Deswegen habe ich das Gefühl ausgebootet zu werden. Der Gedanke was da alles auf mich zukommt oder kommen kann jagt mir Angst ein. Es ist jetzt schon schwer sich zu beherrschen.

Ich verstehe zum Teil eure Meinungen zum Unterhalt nicht.
Ich bezahle 300€ KU und 200€ TU, ist das richtig so ?
Reicht das ?  Muß ich das weiter bezahlen auch wenn er da wohnen bleibt ? oder muß ich das verrechenn, bin verunsichert ...

und ich verstehe nicht weshalb ich noch nicht mit der Trennung durch sein soll.
Habe ein Problem mit der allg. Entwicklung, aber das Partnerschaftliche haben wir beide hinter uns gelassen, es war auch zuviel zerbrochen. Meine Kollegen meinen das ich ein Helfer-Syndrom habe. Zu gutmütig bin. Und deshalb ist die Situation noch mit hoher Priorität in meinem Denken und handeln. Aber die Trennung ist vollzogen, absolut und irreversiebel. Andererseits, wann ist man damit durch, wie lange dauert so etwas und wo ist der Maßstab ?

Grüße

dmsfmacht
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« Antwort #13 am: 30. Juli 2008, 12:28:34 »

Servus dmsfmacht!
Zitat
das der eben bei meiner Frau unterkriecht und sie gegen mich aufhetzt. Denn die Aktionen jetzt von ihr, das ist nicht sie und läßt mich das glauben. Vielleicht ist das ja eine lang geplante konzertierte Aktion gegen mich, vielleicht ist das auch der Grund warum zum Schluss nichts mehr ging bei uns ?
Letztendlich tut es nix zur Sache, aber ich denke, Du sollst zahlen und ansonsten Dich aus ihrem Leben raushalten ... Du störst seinen Dunstkreis!

Zitat
Ich bezahle 300€ KU und 200€ TU, ist das richtig so ?
In Unkenntnis Dienes bereinigten Nettoeinkommens wird keiner was dazu sagen können...

Zitat
Reicht das ?  Muß ich das weiter bezahlen auch wenn er da wohnen bleibt ? oder muß ich das verrechenn, bin verunsichert ...
Siehe oben. Hinsichtlich des TU habe ich in meinem vorherigen Post eine mögliche Vorgehensweise geschildert ... Euer Kind ist 16 Jahre alt, ergo steht EX überhaupt nix im Wege, einen Vollzeitjob nachzugehen.

Grüße ausm Süden
Marco
« Letzte Änderung: 30. Juli 2008, 12:30:59 von 82Marco » Gespeichert

Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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AE-Papa


« Antwort #14 am: 30. Juli 2008, 13:36:57 »

Hi,

ergänzend zu den anderen....

ich zahle ja schon seit Nov. EU und KU sowie weitere unvorhergesehene Kosten ...
Das mit dem Auszahlen wäre ja schön, aber da müssen wir zur Bank, und ob sie das gebacken bekommt mit dem kleineren Gehalt ?? weiß nicht !  ich habe das alles aus dem bauch heraus gemacht und mit gemeinsamer Absprache.

Zahle keinen EU/TU mehr !!! ...lege das Geld beiseite.
Wie NochFrau das gebacken bekommt, geht dich nix mehr an !!!

Zitat
... darum hatte ich hier geschrieben, ich suche diese Strukturen !

Dann fang mal an Struktur in das Ganze zu bekommen !!!

Du hast Themen wie:
  • KU
  • EU/TU
  • Zugewinnausgleich
  • Hütte
Rechne mal alles durch !!!

...wie klappt überhaupt der Umgang Huch


Gruß
babbedeckel
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« Antwort #15 am: 30. Juli 2008, 13:38:17 »

In Unkenntnis Dienes bereinigten Nettoeinkommens wird keiner was dazu sagen können...
Grüße ausm Süden
Marco

oh, hatte ich vergessen, sind 1700 Netto, unbereinigt, weiß nicht wie das geht !
Meine Frage zielte ja daruf ab ob ich TU zahlen muß, obwohl sie jetzt mit einem anderen zusammen wohnt.

Danke für die schnellen Antworten !

Gruß

dmsfmacht
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« Antwort #16 am: 30. Juli 2008, 13:48:48 »

@dermitschneefeuermacht:
Zitat
Meine Frage zielte ja daruf ab ob ich TU zahlen muß, obwohl sie jetzt mit einem anderen zusammen wohnt.
Babbedeckel hats schon geschrieben, zahl  nix mehr an EU und TU.
Du bist nur dazu "verpflichtet", wenn ein Gericht Dich dazu verdonnert....

Zum Thema KU, können Dir sicher die Cracks hier mehr helfen. Prinzipiell gilt:
Du kannst 5% für berufsbedinge Aufwendungen und 4% für private Altersvorsorge (sofern vorhanden) abziehen.
Mit dem Betrag gehts dann in die DT und schaust, wie viel KU fällig ist.

Grüße
Marco
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« Antwort #17 am: 30. Juli 2008, 13:56:04 »

Servus dmsfmacht!Dann würde ich die Zügel selbst mal in die Hand nehmen und mich erst mal selbst darum kümmern, unabhängig, ob Madame nun Zeit hat oder nicht.
Dass Ex es nicht eilig hat, ist in ihre Lage mehr als verständlich...
Marco

... habe eben mir einen Termin geholt und ihr den mitgeteilt, als sie das hörte flippte sie aus, sitzt ja jetzt da beim OpenAir und kann nicht weg.

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« Antwort #18 am: 30. Juli 2008, 13:59:18 »

@dermitschneefeuermacht:Babbedeckel hats schon geschrieben, zahl  nix mehr an EU und TU.
Du bist nur dazu "verpflichtet", wenn ein Gericht Dich dazu verdonnert....

 question Bringt doch mal ein bisschen klare Sicht in mein Halbwissen bitte.... fensterputz

Ich dachte, TU ist das, was man(n) zahlen muss, sofern man der "Bessergestellte" ist, sobald die/der Ex einen dazu auffordert? Und um den man nicht herum kommt?  question

Danke für die Aufklärung schon mal...  mad3

LG Wolkenhimmel
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« Antwort #19 am: 30. Juli 2008, 14:10:22 »

Moin dmsfmacht,

auch von meiner Seite die unbedingte Empfehlung: Ab sofort KEINE TU-Zahlungen mehr an Deine Ex. Diese ist so erwachsen wie Du und kann für sich selbst sorgen - mit oder ohne Fahrlehrer. Sie hat auch kein betreuungsbedürftiges Kind zu versorgen, das sie an einer Erwerbstätigkeit hindert. Sie hat sich für ein neues Leben entschieden, dessen Finanzierbarkeit ihr eigenes (und nicht mehr Dein!) Bier ist. Also hör auf, Dich darum zu sorgen. Und schon gar um die Finanzen ihres Fahrlehrers...

Mit einer Unterhaltszahlung von 300 EUR für Sohnemann bist Du angesichts Deines Einkommens und der aktuellen Düsseldorfer Tabelle zumindest in der richtigen Gegend. Das hindert Dich nicht, Sohnemann zusätzlich auch immer wieder mal "privat" was zuzustecken, wenn Du das für richtig hältst. Wichtig ist nur, dass Du die entsprechenden Überweisungen als "KU für Kind XXX im Monat YYY" deklarierst; ansonsten dreht Dir ein krawalliger Gegenanwalt das leicht in "250 EUR TU für Madame und nur 50 EUR KU für Sohn" um - und Du musst KU nachzahlen.

Möglicherweise wird Deine Ex dadurch ein wenig aufwachen und eine TU-Klage gegen Dich anstrengen. Falls ja: Lass sie; der Grundsatz der gesteigerten Eigenverantwortung gilt auch für sie. Also muss sie begründen, warum sie an einer Erwerbstätigkeit gehindert sein soll.

Was das Haus angeht: Dein Leben ist heute und nicht, wenn Du tot bist und der Sohn was erbt. Wenn die Hütte von keinem von Euch beiden allein zu halten ist, lebt Ihr sowieso über Eure Verhältnisse; dann muss man sie eben verkaufen und dem Sohn irgendwann mal Geld hinterlassen (sofern man selbiges nicht vorher verjuxt hat). Wo ist das Problem? Mal abgesehen davon, dass der unreflektierte Erblasser-Spruch "Die Kinder sollen's mal besser haben als ich" m. E. sowieso Stuss ist: Ob die Kinder es mal besser haben, hängt vor allem von ihrem eigenen Fleiss und ihren eigenen Lebenszielen ab - und nicht davon, dass ihnen ohne eigenes Zutun mal eben ein paar Zehn- oder Hunderttausender in den Schoss fallen, die Papa und Mama sich vom Mund abgespart haben.

Andererseits, wann ist man damit durch, wie lange dauert so etwas und wo ist der Maßstab ?
Einfache Antwort: Man ist umso schneller damit durch, je schneller man sich auf die eigene Zukunft fokussiert und nicht mehr der Vergangenheit nachtrauert. Wozu gehört: Probleme lösen, Fakten schaffen - und weiterleben.

Grüssles
Martin
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« Antwort #20 am: 30. Juli 2008, 14:16:51 »

Hi,

Martin war schneller, aber ich schreibe trotzdem ... 

@wolkenhimmel, der TO zahlt ja noch die Schulden ab, und deshalb kann der TU gekürzt, oder sogar
ganz auf Null gesetzt werden !!!
Außerdem hat die EX noch einen Wohnvorteil, der bei TU aber nur zu Hälfte des ortsüblichen Mietpreises,
angesetzt werden kann.
Bereinigtes Netto wäre dann: Nettogehalt ./. Schulden ./. berufsbed. Aufwendungen ./. Altersvorsorge ./. KU ./. (sonstiges)
Bei 1700 Nettogehalt sehe ich da keinen großartigen Spielraum mehr für TU.
@TO: Hast du Weihnachtsgeld, Provision, Urlaubsgeld auch dazugerechnet  question

Ich würde jetzt den Zugewinnausgleich mal ausrechnen. Wenn EX Zugewinn hätte, würde ich damit winken, daß ich diesen einfordern würde.
Zumindest in der Hinterhand behalten 
Dann durchrechnen, ob ich das Haus halten könnte. Wenn ja, evtentuelle Übernahme duch eine Teilungsversteigerung, oder Verzicht auf den Zugewinn.

Gruß
babbedeckel






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« Antwort #21 am: 30. Juli 2008, 14:20:59 »

Hi,

Einfache Antwort: Man ist umso schneller damit durch, je schneller man sich auf die eigene Zukunft fokussiert und nicht mehr der Vergangenheit nachtrauert. Wozu gehört: Probleme lösen, Fakten schaffen - und weiterleben.
RISCHDISCH  thumbup
Ein Beschleunigereffekt könnte aber auch eine nette weibliche Person sein    mad3

Gruß
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« Antwort #22 am: 30. Juli 2008, 14:25:15 »

Hi babbedeckel,

Ein Beschleunigereffekt könnte aber auch eine nette weibliche Person sein   mad3

das würde ich ebenfalls unter "Fakten schaffen" subsummieren... Ich kann den positiven Effekt aus eigener Erfahrung bestätigen und nur UNBEDINGT weiterempfehlen

Grüssles
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« Antwort #23 am: 30. Juli 2008, 14:28:17 »

Hi,

ich würde an deiner Stelle auch keinen TU mehr zahlen, KU müsste sich bei dir auf 307 € belaufen, die musst du zahlen.
Für TU gilt eigentlich seit diesem Jahr der Grundsatz, dass jeder Ehepartner nach einer Trennung für sich selbst sorgen soll...

Ganz vereinfacht:
-> 1700 € Netto - 9% (siehe Post von Marco), eventuell kannst du aber noch mehr abziehen (Fahrtkosten zur Arbeit, Beiträge zu Berufsverbänden..., lad dir mal die Hammer Leitlinien runter und lies sie dir in Ruhe durch). Düsseldorfer Tabelle Stufe 2, macht 384 € - 77 € Kindergeldanteil = 307€.
Danach verbleiben für den TU / EU noch
-> 1700 € -153 € - 307 € = 1240 €, davon nochmal 1/7 abziehen als Erwerbstätigenbonus, macht dann ca. 1063 € bereinigtes Netto bei dir.

Dein bereinigtes Netto mit ihrem bereinigtem Netto addieren, Summe durch 2, die Differenz zu ihrem Netto müsstest du zahlen, oder sie dir, je nachdem..., wobei euer Kind ja schon 16 ist und sie eigentlich voll arbeiten gehen könnte...
Achso, dann gibt es noch deinen Selbstbehalt von 1000 € gegenüber deiner Ex, maximal müsstest du also 63 € zahlen an TU. Vergiss nicht, sie hat auch noch den Wohnvorteil, der wird ihr auf ihr Gehalt addiert, um aufs bereinigte Netto zu kommen. Sollte ihr neuer Miete zahlen, wird diese natürlich auch zu ihrem Einkommen dazugerechnet.

Wer zahlt eigentlich die Hypothek ab?

Gruß
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« Antwort #24 am: 30. Juli 2008, 14:38:05 »

Außerdem hat die EX noch einen Wohnvorteil, der bei TU aber nur zu Hälfte des ortsüblichen Mietpreises,
angesetzt werden kann.

Wenn ich mich nicht täusche, kann auch der volle Wohnvorteil für den TU berechnet werden, wenn sie von Anfang an beabsichtigt das Haus zu behalten, find grad die Quelle nicht mehr, hoffe ich hab sie noch zuhause irgendwo rumliegen. Problem wird allerdings der Nachweis dieser Absicht sein.
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