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vatersein.de - Forum 21. April 2019, 08:05:38 *
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Autor Thema: Ich fühle mich überfahren....  (Gelesen 13087 mal)
Frau_von_zahlendem_Vater
Schon was gesagt
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 31


« am: 09. April 2008, 13:50:06 »

Hallo

Ich bin Zweitfrau (eigentlich Drittfrau) eines Papa´s.

Gestern war nun ein Gespräch vor dem Jugendamt, die Mutter der Tochter (bald 12 Jahre) war völlig fertig was ziemlich zum Ende des Gesprächs auch der Sachbearbeiterin klar war, die Kleine erpresst sie, sie kann ihr keine Regeln bieten, läßt alles durchgehen und so ist die Mutter psychisch am Ende.

Dann warf mein Mann den Vorschlag in den Raum das die Kleine für 1 Jahr zu uns kommt, die Mutter Therapie machen kann und einiges regeln muss.

Jugendamt war hellauf begeistert und ist für das Jahr bei uns.

Nun muss ich sagen das wir 2006 wahnsinnige Probleme mit dem Kind hatten, sie hat mich fast aus meiner Ehe getrieben weil Papa voll hinter der Kleinen stand.

Mein Mann geht Vollzeit arbeiten, ich arbeite von Zuhause, wäre also immer mit dem Kind zusammen, das Kind ist völlig verzogen, lügt und ist auch in der Schule ein Problemkind.

Ich bin 35 Jahre alt, mehrfach chronisch krank und mir stecken noch die Monate in den Knochen wo sie mich so fertig gemacht hat, ich habe Horror vor dem Jahr.

Ich habe keine Kinder und bekomme nun ein 12jähriges völlig verkorstes Mädchen am Anfang der Pubertät vor die Nase gesetzt.

WIR sollen ihr Regeln und Anstand beibringen damit sie nach dem Jahr wieder mit ihrer Mutter leben kann.

Hallo?? Und was ist mit mir nach dem Jahr??

Meinen Mann brauch ich garnicht draufansprechen, denn wenn wir das nicht machen/schaffen rutscht die Kleine irgendwann ab und das will er nicht (verständlicherweise), aber ich habe Angst das ich wieder vor die Hunde gehe und nach dem Jahr die Ehe völlig im Eimer ist....

Tschuldigung, aber ich hab niemanden mit dem ich darüber reden kann  cry_smile

LG Nicki
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Lausebackesmama
aka LBM
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Ein Leben lang!


« Antwort #1 am: 09. April 2008, 13:58:23 »

hallo Nicki,

Deine Angst verstehe ich vollkommen. Und auch wenn es aus der Sicht des Vaters natürlich klar ist, dass er seine Tochter zu sich nimmt, hätte er über die Ausgestaltung dessen im Vorfeld mit Dir darüber reden müssen. Was nicht geht ist, dass er voraussetzt, dass Du den überwiegenden Teil der Betreuung übernimmst, ohne Dich zu fragen, ob Du dir das zutraust.

Ich würde grundsätzlich schon befürworten, dass ihr dem Kind eine Chance gebt. Aber er muss ich Gedanken machen, zB über sein Arbeitszeitmodell. Kann er für das Jahr die Arbeit verkürzen oder ebenfalls Heimarbeit machen? Immerhin ist das Kind ja wenigstens den halben Tag in der Schule. Aber danach ist ER gefragt und nicht DU, Deinen Part sehe ich eher unterstützend, aber im Hintergrund.

Auf jeden Fall würde ich eine Familienhilfe anregen.

Und wenn es Dich überfordert, in dem Maß wie er es dir "zuteilt", dann ist es wichtig, dass Du ehrlich bist. Es hilft ja auch dem Mädel nix, wenn sie eine überforderte Mutter gegen eine überforderte Stiefmutter zugeteilt bekommt.

Wie steht denn überhaupt die Tochter zu der "Idee"?

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
pueppi
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« Antwort #2 am: 09. April 2008, 14:11:33 »

Hallo Nicki,

ich fühle mit Dir!

Aber mehrere Dingen mußt Du ändern:


Meinen Mann brauch ich garnicht draufansprechen, ...


Das mußt Du aber! Es ist SEIN Kind. Wenn er der Meinung ist, IHR solltet das Jahr mit der Tochter versuchen, dann muß er sich vor allem einbringen!


Mein Mann geht Vollzeit arbeiten, ich arbeite von Zuhause, wäre also immer mit dem Kind zusammen, das Kind ist völlig verzogen, lügt und ist auch in der Schule ein Problemkind.


Diese Konstellation geht dann eben nicht mehr! Dann muß der Vater auch sein Jahr mit der Tochter überdenken und ggf. seinen Lebensrhythmus ändern.


... sie hat mich fast aus meiner Ehe getrieben weil Papa voll hinter der Kleinen stand.
...mir stecken noch die Monate in den Knochen wo sie mich so fertig gemacht hat, ich habe Horror vor dem Jahr.
...Und was ist mit mir nach dem Jahr??
...aber ich habe Angst das ich wieder vor die Hunde gehe und nach dem Jahr die Ehe völlig im Eimer ist....


Da MÜSST Ihr unbedingt drüber reden. Dein Mann sollte sich vor Augen führen, daß Du keine ausgebildete Erzieherin für Problemkinder bist und als NIchtelternteil auch massive Probleme haben wirst, in den Augen des Kindes eine Autoritätsperson zu sein! Vor allem, wenn Dein Mann Dir gegenüber taub zu sein scheint und sich blind auf die Seite des Töchterchens schlägt! Ich vermute, er idealisiert da was und denkt gar nicht daran, sich selbst einzubringen!?!?

Eine Erziehungsberatung wäre ja auch eine Möglichkeit; aber diese (seine!!!) Aufgabe kann er nur selbst, eventuell mit Deiner Unterstützung bewältigen. Keinesfalls darf er das auf Deine Schultern laden!

Sonst lautet am Ende des Jahres das Fazit: Mutter in Therapie, Du beim Psychater und Vater mit Töchting ein Herz und eine Seele, weil die "dummen Weiber" das nicht hinbekommen ....

Sorry, wenn das zu herb war; aber ich habe echt Bauchschmerzen und vermute mal, daß er Dich (nicht nur da?) völlig inakzeptabel überrollt hat bzw. überrollen wird. Es ist DEINE (kinderlose) Ehe und DEINE Wohnung, DEINE Zeit, DEINE Nerven, DEIN Leben. Das alles teilst Du mit ihm. Wenn er da einen solchen Problemfall mit reinbringen will, MUSS er das im Vorfeld mit Dir abstimmen!

LG und viel Glück!

Püppi
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Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen ? Kurt Marti
Frau_von_zahlendem_Vater
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« Antwort #3 am: 09. April 2008, 14:25:45 »

Danke für eure Antworten.

Tja, an seiner Arbeit kann er nichts ändern, die brauchen da jede Person, das ist schon Horror wenn er mal frei braucht  gun

Wenn sie am Wochenende da ist hört sie 1a, aber das ist eben auch nur 1 Tag alle 2 Wochen.

Nach dem Terror in 2006 ist mein Mann nicht mehr so sehr auf Töchterchend Seite, da bekommt sie auch schonmal Gegenmeinung von ihm, aber er will das Jahr machen weil er nicht will das sie ins Heim kommt (will ich ja auch nicht), aber ich hab von Erziehung keine Ahnung, ich selbst bin Scheidungskind und die Erziehung war eigentlich nicht vorhanden, ich weiss nur das ich nicht so sein will wie meine Eltern.

Nur was ist wenn sie Mist baut?? Das bleibt doch an mir hängen, denn ICH erziehe sie ja mehr oder weniger.

Wir haben 6 Jahre gelebt wie wir wollten, essen gabs wenn wir Hunger hatten, am Wochenende wurde mal rumgegammelt, wenn mir nicht gut ist leg ich mich einfach hin und lasse alles liegen... geht dann nicht mehr und ich befürchte das ich es nicht schaffe...

Die Kleine weiss noch nichts davon, soll auch erstmal nichts erfahren, das Jugendamt sieht es als dringend notwendig an das das Kind dort vorrübergehend raus muss damit die Mutter wieder auf die Beine kommt.

In meinem Kopf drehen sich 10.000 Gedanken im Kreis  cry_smile
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elwu
Gast
« Antwort #4 am: 09. April 2008, 14:52:56 »

Wir haben 6 Jahre gelebt wie wir wollten, essen gabs wenn wir Hunger hatten, am Wochenende wurde mal rumgegammelt, wenn mir nicht gut ist leg ich mich einfach hin und lasse alles liegen... geht dann nicht mehr und ich befürchte das ich es nicht schaffe...

Hallo,

wenn ich schreibe, was ich dazu denke, wird mein Account gelöscht. Also halte ich besser die Finger still.

/elwu
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Frau_von_zahlendem_Vater
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« Antwort #5 am: 09. April 2008, 14:55:54 »

elwu, sprich dich aus.

Du hast gelesen das ich mehrere chronische Krankheiten habe??

Ich nehme Cortison damit ich überhaupt noch gehen kann, diverse andere Medikamente damit ich nicht wöchentlich im Krankenhaus liege....

Denke da ist es gerechtfertigt das ich mir die Freiheit raus nehme mich mal hinlege und das man am Wochenende rumgammelt wenn man die ganze Woche arbeitet ist denke ich auch nichts verwerfliches.

Ich arbeite übrigens von zuhause aus 7 Tage die Woche und das zum Teil mehr als 12 Stunden auf Abruf.

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Elternteil_m
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« Antwort #6 am: 09. April 2008, 15:49:14 »

MOin,

Dein Mann geht unverantwortlich mit Deinen Kräften um.

Es ist seine Aufgabe, das Kind wieder auf spur zu holen.

Sprich ihn darauf an, wie er das machen möchte.

Ein 12jähriges Kind ist weitgehend geformt. Die wieder auf Spur, bzw. vor krassen Ausreissern zu bewahren bedarf professioneller Herangehensweise.

Da ihr ja schon mit dem JA einiges geklärt habt, soll doch Dein Mann erwägen doch, ob er von dort Erziehungsunterstützung bekommen kann für die Aufgabe.

LG E.
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Es wird gekreuzt, wenn der Gegenwind zu stark ist, und das Spinnaker bei achterlichem Wind gesetzt. Es wird Containerschiffen ebenso wie einem Kanu Raum gegeben. Manchmal allein, manchmal mit Crew. Nur das Ziel darf nicht aus den Augen verloren gehen.
Frau_von_zahlendem_Vater
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« Antwort #7 am: 09. April 2008, 15:53:21 »

Danke

Wie es aussieht werde ich einen spannenden Sonntag vor mir haben, denn ich denke mittlerweile auch das ein Gespräch unumgänglich ist.

Samstag ist die Kleine hier, mal sehen ob ihr Mutter wirklich noch den Mund gehalten hat oder sie schon geimpft hat um hier wieder Terror zu machen.

Das Gespräch kann nur 2 Sachen bringen, entweder er sieht es ein oder er wirft mich raus weil ich sein Kind "verrate"...
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nichtplatt
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« Antwort #8 am: 09. April 2008, 15:56:12 »

Hi,

es tut mir sehr leid, dass Du chronisch krank bist, du 7 Tage bis zu 12 Stunden arbeiten musst und es tut mir sehr leid, dass Du nicht mehr machen kannst was Du willst.

Was mir ganz besonders leid tut ist dieses 12 jährige Mädchen, die wahrscheinlich nie richtig in der Familie aufgenommen wird, weil es jemanden gibt dessen Belange im Vordergrund stehen. Es tut mir auch leid, dass weder der Vater noch das Kind wissen wie Du denkst.

Zitat
Wenn sie am Wochenende da ist hört sie 1a, aber das ist eben auch nur 1 Tag alle 2 Wochen.

Vielleicht findet sie bei euch alles schön und warum sollte das dann anders sein. Wenn Du aber so an die Sache ran gehst, dann muss man sich nicht wundern, dass sich Deine Prophezeiung erfüllt.

Nur am Rande meine Prioritätenliste.

1. Kinder, 2. Kinder, 3. Kinder, ...............................100. Kinder, 101. Partner. Klingt jetzt böse, ist aber so.



Kopfschüttelnde Grüße

Nichtplatt
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Frau_von_zahlendem_Vater
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« Antwort #9 am: 09. April 2008, 16:01:33 »

Nichtplatt, schönen Dank für deinen Angriff.

Ich habe über 1 Jahr Hölle durch weil das Kind mich terrorisiert hat, mein Mann IMMER auf der Seite der Tochter gestanden hat, ich gesundheitlich immer tiefer rutschte und nun wird mir OHNE Rücksprache das Kind ins Haus gesetzt.

Ich bin NICHT gefragt worden!

Er weiss das ich dem Kind gegenüber skeptisch bin, achja und entschuldige das mir MEINE Gesundheit vor einem für mich fremden Kind geht das ich nun 5 Tage in der Woche ALLEINE erziehen soll.

Das Kind ist verkorkst, das JA prophezeit eine Heimunterbrinung wenn das Kind noch 1-2 Jahre bei der KM bleibt.

Oh und da soll ich alleine das hinbiegen damit sie nach einem Jahr zur KM zurück kann und das Kind dann auch kein Problemkind mehr ist??

Nein, ich habe ja nicht genug eigene Sorgen und weiss garnicht wie ich das schaffen soll.

Es geht nicht darum das ich es nicht WILL, es geht darum wie ich das alleine, so wie der KV sich das vorstellt damit fertig werden soll!

Aber danke für sämtliche Angriffe.....
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« Antwort #10 am: 09. April 2008, 16:09:14 »

Hallo Nichtplatt und Elwu,

ich finde, der Angriff ist nicht gerechtfertigt. Es geht hier um eine Stiefmutter, die sagt, dass sie der Lage aus persönlichen Gründen nicht gewachsen ist und damit rechnen muss, vom Ehemann vor vollendete Tatsachen gesetzt zu werden und die Hauptlast tragen zu müssen.

Das ist NICHT in Ordnung.

Nicht SIE versagt hier, sondern die Eltern des Kindes schon im Vorfeld! Es ist nicht primär ihre Angelegenheit, diese Situation jetzt zu manangen!

Ich würde es sinnvoll finden, ihr Tipps an die Hand zu geben, wie sie
a) damit umgehen kann, dass der Vater das Kind nimmt (was ich nicht infrage stelle) und
b) welche Maßnahmen es gibt, dass die FAMILIE das schafft und
c) dass der Ehemann erkennt, dass er sie ins einer Planung nicht ungefragt vereinnahmen und verplanen darf!

LG LBM

PS: An meiner ersten Stelle kommt das Kind. Und danach, an 2. Stelle kommt mein eigenes Wohlbefinden und nicht mein Kind. Denn das kann nur an 1. Stelle stehen, wenn an 2. Stelle auch alles in Ordnung ist.
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babbedeckel
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AE-Papa


« Antwort #11 am: 09. April 2008, 16:18:29 »

Hi,

anschließend von elternteil_m, wäre auch zu überlegen, ob eine Erziehungsberatung und/oder ein Kinderpsychologe
hinzuzuziehen(was für ein Wort )wäre.
Dein Mann muß das lösen, wie gesagt wurde !!!
Hat sich die Kleine -eigentlich- schonmal geritzt Huch
Hat sie Freundinnen ?
M.E. muß dein Mann versuchen -erstmal- näher an sie ran zu kommen. Vertrauen schaffen.
Übrigens, ein Erziehungsberater sagte mir mal...bei einem pubertierenden Kind kann es sein, daß ein kurzes
Berühren, dem entspricht, was früher das Knuddeln war. Bei Pubis muß man mit vielen
Stimmungsschwankungen rechnen und diese auch aushalten  exclamation_smile
Klare Regeln und Rituale müssen her.

Hier mal paar Punkte, die ich so im Repertoire habe:
Sportverein/Tanzverein wäre keine schlechte Idee. Kostet natürlich Überzeugungsarbeit.
Man könnte es über die "Figurschiene" probieren 
Töchterchen ein DVD-Abend (alleine) mit Freundinnen machen lassen finden diese cool  ...ach ja Pizza dürfen´se auch bestellen.
Mit den Lehrern sprechen, und mit denen über die Probleme sprechen. Dann danach reagieren...z.B. Nachhilfe...
Beleidigungen muß man/frau sich nicht gefallen lassen....ist normal  puzzled ....eine klare Ansage von deinem Mann...aber dann nicht nachtragend sein. Ist sehr wichtig.
TG ist Pflicht.....Aufstocken kann sie dies mit Haushaltsarbeiten...bspw. selber bügeln     ... mach ich so.
Spaziergänge/Wandern, Essen gehen, Cart fahren etc. ... nur mit Papa...einfach paar schöne Stunden, um den Alltag rauszubekommen...so 1-mal die Woche.
und und ...
"Umformen" da wo es nötig ist, kann man so ein Pubi immernoch.
Achja, manchmal das Gegenteil machen, was Töchterchen erwartet, hilft auch wunder  rofl2 ...da könnte ich dir lustige Sachen erzählen.
Sie sollte auch nicht das Gefühl bekommen, daß sie die 2te Geige spielt, sondern von deinem Mann genauso geliebt wird !!!
In dieser Hinsicht haben Töchterchens ganz schön feine Antennen.... puzzled
Die erste Zeit wird wohl hart, aber es lohnt sich.

Gruß
babbedeckel


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Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Cherry
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« Antwort #12 am: 09. April 2008, 16:19:00 »

An die, die das Kind als oberste Priorität ansehen:

Die TS ist nicht die Mutter des Kindes und nach all den Erfahrungen, die sie gemacht hat, finde ich die Angriffe auf sie absolut unterste Schublade.

Den Zweitfrauen wird immer wieder klar gesagt, dass es ja nicht IHRE Kinder sind, sie somit auch nur sehr begrenzt mitzureden haben und sich ansonsten aus allem raushalten sollen. Das wird hier vollkommen umgekehrt und ins Gegenteil gewandt.

Wenn schon angreifen, dann bitte konsequent und nicht gerade so, wie es passt.
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Angela
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« Antwort #13 am: 09. April 2008, 16:24:32 »

Hallo Frau v.z.Vater ( ich durfte doch abkürzen)
Und
Ich denke du musst einfach egoistischer werden, du willst ja dem Kind helfen, aber du bist Krank, bitte nicht verkehrt aufnehmen, du hast wahrscheinlich genug mit dir und deinen Schmerzen zu tun.
Da ich auch als chron. Kranke ständig Schmerzmittel der BTM Marke nehmen muss und auch Cortison, damit ich wenigstens ein wenig laufen kann, verstehe ich deine Bedenken total.
Ich würde heute Abend mit dem Göttergatten ein Gespräch führen, von wegen wie er sich das Jahr vorstellt, denn als chr. Kranker kann es tagtägl. zu Verschlimmerungen kommen, kenne ich selber, alleine das ist ein Grund, weswegen unser Kind meist beim Papa ist, ich kann mich einfach nicht vernünftig um ihn kümmern.
Er ist jetzt 9 jahre alt und motzt nur noch, klar mann entwickelt seine eigene Meinung, find ich ja grundsätzlich gut, aber mit voll gedröhnten Schmerzkopf, bekomme ich alles mit etwas Verspätung mit c c, !!
Und bei uns geht es nur um ein Kind welches ständig zwischen mir und Papa hin und her läuft, also ein normaler 9 jähriger cooler Rapper, der aber Angst vor der Dunkelheit hat.
Ihr habt aber ein Kind, welches ziemlich große Probleme hat und dann sollst du als Kranke alleine , naja ich weiß nicht.
Andererseits könnte es ja sein, dass es postivi läuft,  aber glaube ich nicht.
Das wichtigste ist das Gespräch  zwischen dir und Männe, er hat dich ja schon beim JA überrumpelt, und so geht das nicht, dass sagt ja jeder.
Und lass dir von ihm kein schlechtes Gewissen einreden, hier ist ein Fall der vorher hätte besprochen werden müssen, denn dann hätte man schon vorher das JA und die FAmilienhilfe oder einen Psychologen an Bord holen können, damit eine Strategie ausgearbeitet hätte werden können.
Zum Abschluss, ich denke aber die Tochter dürfte selbst das größte Problem haben bzw. bekommen, sie wird holterdiepolter in eine andere Umgebung, die sie nur von Umgängen kennt oder vielleicht von Urlauben, und muss jetzt im Prinzip mit einer Stiefmutter ständig auskommen, und das in der Pubertät, ja holla die Waldfee, da werdet ihr noch Spaß kriegen, da muss dein Mann einfach mit eintreten und im Notfall berufl. Kürzertreten, denn du alleine sollst das Boot schaukeln, du arme.
Meine Hochachtung aber, dass du auch dafür sorgen willst, dass das Mädchen nicht ins Heim soll, toll.
Aber mach deinem Mann klar, dass du alleine nicht über die Runden kommst.
Liebe Grüße
ANGELA
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nichtplatt
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« Antwort #14 am: 09. April 2008, 16:31:54 »

Hi LBM,

ich bin es leid, wenn man mir versucht eine Heizdecke zu verkaufen. Genauso wie elwu hatte ich auch eine Idee. Es geht gar nicht ums Kind und m.E. sind nicht alle  Argumente vorgeschoben, aber einige.

Wenn ich so was lese:

Zitat
Ich arbeite aber nur geringfügig und habe einen erhöhten Kostenaufwand aufgrund mehrer Krankheiten.

und dann das

Zitat
Ich arbeite übrigens von zuhause aus 7 Tage die Woche und das zum Teil mehr als 12 Stunden auf Abruf.

finde ich Kritik schon angebracht. Bei mir funktioniert die Mitleidstour schon lange nicht. Ich sage es auch ganz hart.

Jede Minute die der Vater eventuell mit dem Kind verbringt oder verbringen will, steht Madame mit ihren Problemen nicht mehr zur Verfügung.
Ich konnte auch nie lesen, dass der Vater gar nicht bereit ist sich um die Tochter zu kümmern.

Ich finde manchmal auch einige Threads sehr fragwürdig, da sie immer nach dem gleichem Muster ablaufen. Kinder sind generell von der KM beeinflusst, können sich nicht benehmen und der KV kümmert sich nicht. In diesem Fall fällt es mir sehr zu glauben, dass ein KV, der sich anscheinend gut um seine kranke Frau kümmert, sich dann nicht um die Tochter kümmert.

Mir ist sehr bewusst, dass ich Gefahr laufe vollkommen falsch zu liegen und damit die Gefühle des Openers verletze. Aber auch ich bin dadurch geprägt, dass meine Kinder in den Augen meines Ex-Hasi (Zweitfrau) vollkommen verzogen waren und dadurch schlechte Stimmung verbreitet wurde. Nur sind meine Kinder klasse und können sich sehr gut benehmen.


LG

Nichtplatt

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pueppi
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« Antwort #15 am: 09. April 2008, 16:38:43 »

Hallo Nicki,

nimm Dir bitte die Angriffe nicht so zu Herzen. Mit Prinzipienreiterei


Nur am Rande meine Prioritätenliste.

1. Kinder, 2. Kinder, 3. Kinder, ...............................100. Kinder, 101. Partner. Klingt jetzt böse, ist aber so.



kommt man dieser Situation nicht bei!

Leider habe ich jetzt die Verlinkung nicht parat; aber Brille007 schrieb mal sinngemäß: Für ihn kommt seine Partnerin an erster Stelle, denn mit seinen Kindern verbringt er nur eine relativ kurze Zeit (20 Jahre), mit der Partnerin aber sein ganzes Leben. Das fand ich soooooo klasse; das hat sich mir eingebrannt!

Ich finde es sehr verantwortungsvoll von Dir, daß Du Dir Gedanken machst und Fragen stellst! Das zeugt von mehr Weitsicht als die Prinzipienreiterei Deines Mannes, für den es, egal wie und auf wessen Kosten, nur darum geht, daß das Kind nicht ins Heim muß. Gibt es nicht noch andere Wege?

Und vielleicht solltet ihr auch bedenken, daß es nicht nur ein entweder/oder gibt. Falls das Mädel zu Euch will, muß für alle Seiten klar sein: Entweder sie spurt oder es hat die (von allen Seiten eigentlich nicht gewollte) Konsequenz, daß eine Heimunterbringung doch unumgänglich ist. Das muß auch einer Zwölfjährigen einleuchten und führt vielleicht zu einer Motivation, sich bei Euch am Riemen zu reißen?!

Aber ohne ausführliches Gespräch mit Deinem Mann und der Berücksichtigung aller Für und Wider sollte die Entscheidung nicht fallen.

LG und gute Nerven!

Püppi

PS: Ich bin bewußt nicht auf Deinen Gesundheitszustand eingegangen, denn das Problem steht unabhängig von Deiner Krankengeschichte! Selbst eine gesunde Frau mit Erziehungserfahrung wird sich die meisten Deiner Gedanken und Sorgen machen! Das Problem liegt in meinen Augen im LG, der Dich bei seiner Entscheidungsfindung nicht gefragt hat, und dem Problemfall Tochter (die ja offenbar schon ihre ursprünglich gesunde Mutter verschlissen hat). Wer sich das "mal so nebenbei" zutraut, ist mutig; ggf. aber auch sehr blauäugig ...
« Letzte Änderung: 09. April 2008, 16:45:07 von pueppi » Gespeichert

Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen ? Kurt Marti
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« Antwort #16 am: 09. April 2008, 16:40:55 »

Danke an alle

Vor 6 Jahren habe ich mich prima mit ihr verstanden, sie war auch mein Sonnenschein... bis zur Hochzeit, da wurde sie für MICH zum Horror, unterstützt von Papa, bis zur Eskalation 2006, wo ich kurzzeitig ausgezogen bin und die Kleine wortwörtlich zu Papa sagte:

JETZT hab ich geschafft was ich wollte, die ist endlich weg...

Danach brauchte Papa ne Therapie und ich kam nach langen Gesprächen zurück.

Ich würde gerne wieder ein gutes Verhältniss zu ihr haben, sie kommt auch mit vielen Sachen eher zu mir als zu Mama oder Papa, aber Angst bleibt, gerade wenn es Alltag werden soll und sie immer weiter in die Pubertät rutscht.

Wie gesagt, Sonntag suche ich das Gespräch mit meinem Mann, danach werden wir wohl mit dem JA reden müßen (wenn er mich versteht).

babbedeckel, nein, sie ritzt sich nicht, sie quält lieber Tiere wie Käfer und Co., aber mit unseren Katzen ist sie total lieb und hilft auch bei der Versorgung.

Freundinnen.... eine, aber die ist etwas hinterlistig wie die Mutter sagt, also Freundin stellt was an und nachher wars die Kleine angeblich.

Sie lügt halt oft, aber die KM ist nicht anders, alles zum eigenen Vorteil drehen.

Ich hab mir ja schon Gedanken gemacht, wir (Kind und ich) wollen einen Bonusvertrag aufstellen, also Dinge erledigen und TG aufbessern dadurch, sollte eigentlich für die Wochenenden sein, nun müßte es dann ausgeweitet werden.

Tanzen geht sie jetzt schon gerne, wollen sie dann hier in den Verein bringen, Schule müßte auch gewechselt werden, von Ganztagsschule auf normale Schule, andere Stadt.

Sie müßte hier komplett neu anfangen, Schule, Freunde und Vereine.

Unternehmen mag sie momentan garnichts mehr, wenn wir an Wochenenden fragen was wir machen sollen: Nix, hab keine Lust...  puzzled

nichtplatt, es ist geringfügig beschäftigt, muss aber auf Abruf ständig anwesend sein, sprich hat ein User ein Problem bekomme ich ne Mail und habe zu antworten.

Weiss, **tsts - ID 2** Arbeit, aber ich bin froh überhaupt eine Arbeit zu haben, denn der KV zahlt brav Unterhalt und da können wir jeden Cent brauchen.

Übrigens, wo steht das er sich um mich kümmert?

Ich bin auch die ganze Woche alleine, er kommt heim, sitzt am PC und kümmert sich nicht um mich... aber das ist ein anderes Thema.

Und Madame kann sehr wohl auf den KV verzichten wenn er sich um die Kleine kümmert, das was du gerade abziehst ist eine Unverschämtheit, denn wenn ich am Anfang der Beziehung nicht darauf gepocht hätte das der KV seine Tocher wieder am Wochenende holt würde er heute nur Unterhalt zahlen und die Kleine seit 6 Jahren nicht mehr holen!

Und ob du es glaubst oder nicht, es gibt KM´s die die Kinder beeinflussen und ja, er kümmert sich um sie, aber wie soll er sich kümmern wenn er bis ca. 17 Uhr arbeiten ist??
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« Antwort #17 am: 09. April 2008, 16:46:03 »

Danke pueppi

Die Tante der Kleinen wollte sie nehmen, wohnt im selben Ort, Kind hätte auch die Schule weiterbesuchen können, aber das wollte weder das JA noch der KV.

Es wurde garnicht danach gefragt was ist wenn es bei uns nicht klappt, ich wurde vom JA nicht gefragt, nichts...

Wäre vorher drüber geredet worden hätte man mal alles durchsprechen können, aber so??.... Wir nehmen das Kind und fertig... deswegen fühle ich mich ja so überrollt.

Hallo?? Ich habe auch ein Leben, ich bin 35 und möchte für mich entscheiden dürfen, so ist einfach mal für mich entschieden worden das ich für mindestens 1 Jahr die Pflichten einer Mutter übernehmen muss.
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« Antwort #18 am: 09. April 2008, 16:54:17 »

Hi,

diesbezüglich mein letztes Post. Versprochen 

Eigentlich müsste ich jetzt zitieren wie ein Weltmeister und dazu habe ich jetzt auch keine Lust.

@pueppi

Sind es nicht gerade die AE Frauen, die vom KV erwarten, dass die Kinder an erster Stelle stehen, oder habe ich da was missverstanden?


Nichtplatt
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« Antwort #19 am: 09. April 2008, 16:58:03 »

...oder habe ich da was missverstanden?


Ich glaube schon Cool . Denn es geht darum, eine gesunde Einstellung zum Kind aber auch zum Rest des (familiären) Umfeldes zu haben. Kinder auf einen ultimativen Thron zu stellen rächt sich. Dem LG von Nicki ist zu raten, dass er dem Kind klar macht, dass er es liebt und für ihn da ist, aber für seine FRAU gleichermaßen! Und dass er nicht dulden wird, dass eine die andere auszustechen versucht.

LG LBM
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« Antwort #20 am: 09. April 2008, 17:15:16 »

Servus @all!
Ich verfolge nun die ganze Diskussion und muss jetzt auch a bisserl mitmischen:
Und dass er nicht dulden wird, dass eine die andere auszustechen versucht.
Und dafür kann nur gesorgt werden, wenn das auch vom KV vorgelebt wird.
LG und Kinder sollten gleichgestellt behandelt werden, sonst gibt es nur noch Spannungen/Ärger/Dissonanzen, die letztendlich zum Bruch einer Beziehung führen werden.
Die ersten Risse sind möglicherweise bereits vorhanden, wenn so gravierende Entscheidungen ohne vorherige Einbeziehung des Partners getroffen werden.

Grüße ausm Süden
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
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« Antwort #21 am: 09. April 2008, 17:37:17 »

Erste Anfrage für ein Gesräch verlief so:

Ich: Du Schatz, wir müßen uns mal wegen gestern unterhalten.

Er: Was gibt es da zu unterhalten?

Ich: Wie du dir das Jahr vorstellst?

Er: Du bist doch Zuhause, kannst dich ums Kind kümmern, alles andere, Regeln, Konsequenzen und Co. besprechen wir mit dem Kind zusammen wenn es soweit ist.

Ich: Was ist wenn ich mal nicht so kann wie es nötig wäre?

Er: Wir sprechen noch mit meinen Eltern, die werden sicher helfen wenn nötig.

Schwups, dann verschwand er ins Bad.

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« Antwort #22 am: 09. April 2008, 17:50:15 »


Er: Du bist doch Zuhause, kannst dich ums Kind kümmern, alles andere, Regeln, Konsequenzen und Co. besprechen wir mit dem Kind zusammen wenn es soweit ist.

Wenn er von der Einstellung nicht weg kommt und das "normal" und als das empfindet, was das Kind jetzt braucht, würde ich meine Sachen packen.
LG und Eltern werden es schon richten, ich leb weiter wie bisher.
Das ist wirklich nur gedankenlos.

LG LBM

Edit: Quoting korrigiert
« Letzte Änderung: 09. April 2008, 18:14:29 von Lausebackesmama » Gespeichert

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« Antwort #23 am: 09. April 2008, 18:04:18 »

Hallo Frau_von_zahlendem_Vater,

mir sagte mal ein Psychologe, die empirische Familienforschung habe ergeben, dass in "Patchworkfamilien" der leibliche Elternteil den strengeren Part übernehmen muss.

Sollte die Einstellung deines Mannes so sein, dass er sagt du musst alles machen und er kommt abends heim und legt die Füsse hoch (was ich so nicht glaube - ich denke ihr habt da eher ein Kommunikationsproblem), so geht das alles in die Hose.

Dass du halt wenn er nicht da ist einen Teil der Erziehung übernehmen musst ergibt sich aus der Situation. Du bist bereits jetzt mit der Vorstellung daran völlig überfordert. Das Kind wird das merken und entsprechend ausnutzen.

Stellt euch mal folgende Situation vor:

Tochter will keine Hausaufgaben machen. Sie weigert sich einfach. Was tun? Ich weiß es nicht genau.
Ich würde ihr erst mal klarmachen, dass Hausaufgaben wichtig sind und warum (max. 3 Sätze, denn das weiß sie ja). Und dann würde ich den Vater anrufen und ihm dies mitteilen. Es ist dann seine Aufgabe, Tochter spätestens abends "den Kopf zu waschen", wenn sie sich so verhält.

Rede mit deinem Mann, besprecht wie ihr mit (vorhersehbaren und vielleicht auch schon bekannten) kritischen Situationen umgeht. Und zieht das dann auch so durch. Wenn ihr nicht an einem Strang zieht, habt ihr verloren.

Und holt euch kompetente Hilfe (Erziehungsberatung, evtl. Familienhilfe, Psychologen). Das ist nichts Schlimmes oder Ehrenrühriges.

Wenn ihr so weitermacht, fahrt ihr das Ding schneller an die Wand, als euch lieb ist.

Gruß

Martin
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eskima
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« Antwort #24 am: 09. April 2008, 18:12:51 »

Hallo Frau...

du bist mehr als die Frau vom zahlenden Vater, das scheinst du vergessen zu haben 

Das Ansinnen deines Mannes finde ich ziemlich respektlos, er sollte nicht einfach so über dein Leben bestimmen können, aber mir stellt sich die Frage, ob du dir insgesamt zu sehr dein Leben aus deiner Hand nehmen lässt, wenn du dir sogar solch einen Nick aussuchst.

Bin leider etwas in Zeitnot, lasse dir aber erstmal einen virtuellen Spiegel zu reinschauen und ein großes Kraftpaket da 

LG

eskima
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Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit

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