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vatersein.de - Forum 23. Mai 2019, 23:47:31 *
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Autor Thema: Wie reagieren auf ständige Lügen???  (Gelesen 6890 mal)
Brummi
Schon was gesagt
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 12



« am: 08. April 2008, 17:55:05 »

Hallo,

mein LG und ich sind mitlerweile seit 3 Jahren zusammen, haben keine gemeinsame Wohnung. Seine zwei Kinder (Mädchen 9, Junge 6) kommen alle zwei Wochen von Freitag bis Sonntag zu ihm. Da ich denke, dass es wichtig ist, dass die beiden auch Zeit alleine mit ihrem Vater haben, stoße ich meistens erst Samstag abends hinzu und wir verbringen den Abend sowie den ganzen Sonntag zusammen. Wenn ich mal keine Zeit habe, rufen die Kinder mich an und fragen, wann ich komme und wenn nicht, warum.
Wenn wir alle zusammen sind, ist auch alles absolut harmonisch. Wir spielen zusammen und beim Zubettgehen bestehen beide auf einen Gute-Nacht-Kuss.

Trotzdem gibt es immer Theater, weil die Kinder Zuhause nur schlecht über mich und meinen LG reden. Besonders ich bin der KM ein Dorn im Auge. Wichtig: Ich bin nicht der Trennungsgrund. Sie hatte schon längst einen neuen Partner, als ich und mein LG uns kennen lernten. Seit 1 Jahr hat sie mit ihrem Partner auch ein Kind. Eifersucht sollte also eigentlich kein Thema sein.
Die erste Zeit bin ich der KM aus dem Weg gegangen, aber die Kinder konnten das nicht verstehen. Ihnen war es unheimlich wichtig, dass wir alle zusammen an einem Tisch sitzen können. Also hat mein LG zu einem gemeinsamen Pizzaessen eingeladen. Alles war ok und ich hatte die Hoffnung, dass nun endlich Ruhe einkehrt. Aber kurze Zeit nach diesem Treffen, eskalierte die Situation total. Ohne Angabe von Gründen ist sie auf einmal nicht mehr an einer einigermaßen freundschaftlichen Umgangsform interessiert. Seitdem ist kann man mit der KM gar nicht mehr sprechen. Sie will definitiv nichts mit mir zu tun haben. Ist auch ok. Aber zusätzlich hetzt sie die Kinder auf. Wenn man sie darauf anspricht, behauptet sie aber, sie würde nicht schlecht über den KV reden. Die Kinder würden von sich aus immer wieder anfangen, sich negativ über ihn zu äußern.

Ein Gespräch mit dem JA hat sie übrigens abgelehnt, da es aus ihrer Sicht absolut nichts zu besprechen gäbe.

Die Situation ist vor einiger Zeit eskaliert, die Kinder sind während des Umgangswochenendes weggelaufen. Daraufhin hat mein LG 2 Mal auf sein Umgangsrecht verzichtet, da er zunächst mit einer Erziehungsberatungsstelle über das Problem reden wollte. Das hat er getan und die haben ihm geraten, am nächsten Wochenende die Kinder wieder normal abzuholen. Die KM hat auch schon per SMS Kontakt aufgenommen, um ihm mitzuteilen, dass er sich Mühe zu geben hat, wenn er die Kinder holt. Sonst könne sie ihm nicht versprechen, dass die beiden zu ihm wollen.

Nach jedem Umgangswochenende gibt es Theater. Die Kinder erzählen, sie hätten bei uns keine eigene Zahnbürste und müssten unsere benutzen, sie müssten abgelaufenes Essen essen und besonders zu mir, ich wäre böse und gemein und würde ständig alles verbieten. Außerdem wird seitend der KM vorgeworfen, dass der KV mich wesentlich mehr liebt, als die beiden. Die KM macht daraufhin jedes mal - natürlich im Beisein der Kinder - größten Ärger.
Ich habe das Mädchen gefragt, warum sie ihrer Mutter so etwas erzählt und sie hat geantwortet, dass sie Angst hat, die KM würde sagen, dass das Mädchen ja zu ihrem Vater ziehen könne, falls sie da so gerne ist. Erschreckend, dass eine neunjährige sich über so etwas Gedanken macht...!

Mich belastet diese Situation sehr und ich kann schlecht damit umgehen. Ich habe die beiden wirklich sehr gerne und freue mich auch auf die Wochenenden mit ihnen. Aber diese ständigen Lügen machen es mir sehr schwer. Ich tue wirklich alles in meiner Macht stehende, um den beiden und uns ein schönes Wochenende zu machen, verzichte auf meine Hobbys und Pläne und spiele die Ersatzmutti. Und das sehr gerne! Aber umso mehr verletzen mich diese Lügereien und nun weiß ich nicht, wie ich reagieren soll. Das nächste Wochenende ist das reguläre Umgangswochenende und er will versuchen, die Kinder zu holen. Die Beratungsstelle hat ihm gesagt, er soll gucken, ob sie mitkommen und wenn sie nicht wollen, ist es ok. Leider ist der Berater für drei Wochen im Urlaub, aber danach will er sowohl mit der KM als auch mit den Kindern sprechen. Bis dahin soll der KV sich zurück halten.

Kennt jemand meine Situation und kann mir jemand einen Tipp geben, wie man mit den Lügen umgehen kann? Sollte ich lieber gar nicht hinfahren an diesem Wochenende oder was ist richtig und am diplomatischsten? Ich weiß wirklich nicht, wie ich mich richtig verhalten soll...

Vielen Dank für eure Antworten, Brummi
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Lausebackesmama
aka LBM
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Ein Leben lang!


« Antwort #1 am: 08. April 2008, 18:01:30 »

Hallo Brummi,

Dein LG sollte Termine machen beim JA oder der Erziehungsberatungsstelle und die sollen die Mutter schriftlich einladen, dazu zu stoßen. Vielleicht können die der Mutter begreifbar machen, dass sich die Kinder in einem klassischen Loyalitätskonflikt befinden, sprich: Sie dürfen Papa und sein Umfeld nicht mögen, sonst ist Mama sauer/traurig.

Ist eine wirklich blöde Situation und ich verstehe, wie belastend das für Dich und alle anderen Beteiligten ist.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Brummi
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« Antwort #2 am: 08. April 2008, 18:06:37 »

Hallo LBM,

du warst ja schnell mit deiner Antwort, danke!

Das JA hat die KM angeschrieben. Und sie hat abgelehnt. Begründung: die einigen wenigen Probleme, die sie mit dem KV hätte, wären nicht nennenswert und ganz bestimmt ohne Hilfe des JA zu lösen.
Der Sachbearbeiter des JA hat daraufhin gesagt, er könne nichts machen. Solange die Kinder keine körperlichen Schäden erleiden, wären ihm die Hände gebunden. Für seelische Schäden sei er nicht zuständig.

Daraufhin sind wir an eine Beratungsstelle der Caritas herangetreten. Der Herr ist aber jetzt für drei Wochen im Urlaub und wird die KM erst danach anschreiben und zu einem Gespräch einladen.

Speziell das nächste Wochenende macht mir Bauchschmerzen und das ist gar nicht weit... Kurze Ergänzung: die Kinder sind beim letzten Mal weggelaufen, mit der Begründung, ihr Vater wolle sie umbringen!!!

LG, Brummi
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Jemmy
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*rotzfrech*sagt LG


« Antwort #3 am: 08. April 2008, 18:47:43 »

Hallo Brummi

Es bringt nichts, ein und das selbe Thema in verschiedenen Bereichen neu anzufangen.

LG Thomas
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Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)

Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).

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Brummi
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« Antwort #4 am: 08. April 2008, 18:53:34 »

Hallo Thomas,

beim genauen Lesen wird dir sicher auffallen, dass seit dem letzten Thread einiges passiert ist und es sich nicht im das selbe Thema handelt. Die Frage, auf das Umgangsrecht zu verzichten, wurde geklärt. Hier geht es um etwas völlig anderes und zwar um die Frage, wie ich mich den Kindern gegenüber verhalten soll, um die Situation zu beruhigen!

Danke für weitere konstruktive Antworten!
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Elternteil_m
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« Antwort #5 am: 08. April 2008, 19:05:43 »

Hallo,
verzwickte SItuation, nun in Eile zu sein.

.. Kurze Ergänzung: die Kinder sind beim letzten Mal weggelaufen, mit der Begründung, ihr Vater wolle sie umbringen!!!

Wer hat da was zu wem gesagt ?
Wenn die Kids das der KM so gesagt haben,
und die KM nicht mit Dir spricht,
woher weißt Du es dann ?

Wie gestaltete sich das Weglaufen?
Sind die Kids schreiend abgehauen und haben dem KV das vorgeworfen,
oder schweigend, heimlich gegangen und haben es der KM berichtet  ?

LG E.
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Es wird gekreuzt, wenn der Gegenwind zu stark ist, und das Spinnaker bei achterlichem Wind gesetzt. Es wird Containerschiffen ebenso wie einem Kanu Raum gegeben. Manchmal allein, manchmal mit Crew. Nur das Ziel darf nicht aus den Augen verloren gehen.
Jemmy
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*rotzfrech*sagt LG


« Antwort #6 am: 08. April 2008, 19:13:39 »

Hallo Brummi

Nun, dass sehe ich anders. In der Situation, in der ihr euch befindet, gibt es keine wirkliche Grenze zwischen
den Themen, sondern nur eine neblige Wand mit keinerlei Umrissen. Das ganze ist ein Komplex und jedes Element
spielt in das Andere herein.
Das ist wie ein Tal, dass an einen Berg grenzt. Wenn du durch das Tal fährst, bist du nicht plötzlich auf einem Berg.
Um auf den Berg zu kommen mußt du erst die Höhendistanz überwinden.

Wie du dich "richtig" verhälst ? Diese Antwort kann dir keiner geben. Sei du selbst. Du hast keinerlei Möglichkeiten
Lügen seitens der KM aufzufangen. Du kannst KM nur durch dein Verhalten gegenüber den Kindern Lügen strafen.

Den Loyalitätskonflikt kannst du nicht für die Kinder lösen. Traurig aber wahr.

LG Thomas

*edit wegen zeitlicher Überschneidung mit  Elternteil_m
Wie du siehst, kommen hier schon die ersten Nachfragen, deren Antwort im anderen Thread stehen.
« Letzte Änderung: 08. April 2008, 19:16:25 von Jemmy » Gespeichert

Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)

Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).

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Brummi
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« Antwort #7 am: 08. April 2008, 19:22:45 »

Hallo E,

ich hatte die Situation schon einmal in einem anderen Thread gepostet. Aber noch mal kurz zusammen gefasst:

er hat die Kinder abgeholt
das Mädchen wollte nicht mit, musste lt. KM aber
Zuhause angekommen ist sie zu ihrem Uropa (Opa der KM) gelaufen, der nur zwei Straßen über dem KV wohnt
der Junge folgte ihr
dort hat sie behauptet, ihr Vater wolle sie umbringen
KV ging zu Uropa, um die Kinder abzoholen und wurde mit den Vorwürfen konfrontiert
Uropa weigerte sich, Kinder gehen zu lassen und informiert KM, welche die Kinder abholte
Seitdem hat kein Umgang oder überhaupt Kontakt stattgefunden

Daraufhin hat KV erst mal auf Umgang verzichtet, also fiel Umgangswochenende insgesamt zwei Mal aus. Nach Gespräch bei der Beratungsstelle soll er die Kinder aber wieder versuchen zu sich zu nehmen. Das ist also soweit geklärt.

Aber mir stellt sich halt die Frage, wie ich mich verhalten soll!
LG, Brummi

@ Thomas:
sicher gibt es einige Überschneidungen, das bringt das Thema mit sich. Trotzdem halte ich es für legitim unter diesem Thread nach Erfahrungen zu fragen, die andere mit diesem Thema haben. Denn das Thema "Verzicht auf Umgangsrech" hat sich ja erledigt!

Aber gut, dass jeder seine eigene Meinung hat, ich will  jetzt nicht kleinlich werden!
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ginnie
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« Antwort #8 am: 08. April 2008, 19:36:23 »

Hallo Brummi,
das wären meine Tipps für dieses WE, aus denen du dir gern welche aussuchen kannst:
sei du selbst (authentisch). Unbeleidigt. Unbeeindruckt. Fang sozusagen von vorn an, und mache kleine Schritte auf die Kinder zu.
Nimm solche Lügen möglichst mit Humor, und zeige den Kindern dass du dadrüber stehst. Wenn sie sich Zähne putzen, verkneife dir nicht die Bemerkung, liebe Kindern, ihr seht aber dass das eine neue und eure eigene Zahnbürste ist oder? Natürlich völlig undramatisch und am Rande bemerkt, ohne viel Aufwand. Dann wirst du auch merken, ob sie es wirklich bei ihrer Mutter so erzählen, oder ob KM Halbinformationen zu Sensationen aufbauscht. Auch finde ich, es ist legitim, wenn du die Möglichkeit hast am Besuchswochenende die Situation zu entschärfen, in dem du teilweise abwesend bist. Mach es ein wenig geheimnisvoll und verrrate es ihnen erst wenn sie ganz neugierig geworden sind, wo du hingehst. Aber niemals die ganze Zeit wegbleiben. Flucht ist keine Lösung. Und der KV muss offen auf deiner Seite stehen, und den Kindern auch mal erzählen wieso er es bei dir so gut hat  
Zusammengefasst heißt die Lösung: störrische Geduld (habe ich hier im Forum irgendwo als Tipp gelesen und fand es Klasse!).
Viele Grüße ginnie - die hofft dass derartige "einfache" Tipps in einer solchen eskalierenden Situation noch was bringen. Vielleicht passen ja auch nicht alle Tipps zu dir, denn: du willst ja du selbst sein  
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Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
Elternteil_m
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« Antwort #9 am: 08. April 2008, 19:37:43 »

Nun ist es ja so,
das Kids "Märchen" als Wahrheit  "verkaufen", um Interessen zu unterstützen.
und erkennen kein Unrecht. ( Da Ihnen ja auch dauernd Märche nund GuteNacht-Geschichten erzählt werden, deren Wahrheitsgehalt Ihnen nicht klar ist)
 
wie z.B. Kids beiden Elternteilen erzählen, nicht zum anderen zu wollen, aus den fadenscheinheilgisten Gründen heraus.

Wenn ich merke, das meiner (fast 6) mir eine Lügengeschichte auftischen will, unterbreche ich ihn, und frage ihn,
ob ich ihm erstmal eine Lügengeschichte erzählen soll.
Ich frage ihn, ob er mich ernst nhemen möchte und ob ich ihm die Wahrheit erzählen soll. . . .
Dann sage ich ihm jedes Mal wieder, das er mich ernst nehmen darf, und ich ihn auch ernst nehmen möchte. . .

und nun darfst Du mir Deine Geschichte erzählen meine Sohn. . .

Bislang fahre ich gut damit. ihn an die Wahrheit und gegenseitiges Vertrauen zu appellieren.

LG E.
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Brummi
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« Antwort #10 am: 08. April 2008, 20:01:44 »

Meiner Meinung nach liegt das Problem da, dass eigentlich jeder normal denkende Erwachsene solche Lügen direkt abwenden müsste. Aber das KM passt es natürlich gut , wenn die Kinder schlecht reden. Sie bauscht das dann auf und den Kindern gefällt das offensichtlich. Sie merken ja, dass ihre Lügen Beachtung finden. Es passiert zwar nur selten, dass die beiden bei uns versucht haben, über ihre Mutter so etwas zu sagen. Wir haben dann immer so reagiert, dass wir gesagt haben, wir könnten uns das gar nicht vorstellen, würden aber gerne mal mit der KM sprechen, um das zu klären. Damit war das Thema innerhalb kürzester Zeit erledigt. Leider geht die KM damit nicht so um. Und auch der Uropa hätte eigentlich sagen müssen, dass es wohl ziemlicher Quatsch ist, zu behaupten, dass der KV jemanden umbringen möchte. Damit wäre das Thema erledigt.
Ich weiß auch, dass man es den beiden nicht übel nehmen sollte, dass sie sich so verhalten. Sie wissen halten nicht, dass sie ruhig beide Elternteile lieb haben dürfen. Das wird auch durch die KM immer wieder unterstützt, denn die redet auch nur schlecht über den KV. Trotzdem macht es mich unheimlich traurig, dass ich bzw. wir bei den beiden Zuhause als die letzten Menschen dargestellt werden und nur schlecht gemacht werden. Letztenendes sitzt die KM wohl am längeren Hebel. Solange sie nicht bereit ist, einen positiven Umgang zu fördern, wird sich sicher nichts ändern.
Wir hoffen jetzt auf das Gespräch bei der Beratungsstelle und dass die KM darauf endlich eingeht. Vielleicht regelt sich dann alles. Bleibt erst mal abzuwarten, ob die Kinder am Freitag überhaupt zu ihm ins Auto steigen. Ehrlich gesagt gehe ich nicht davon aus. Und es kann auch nicht sein, dass beide von der KM ins Auto getragen werden und schreien, dass sie nicht wollen... Mir graut schon jetzt davor!
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Elternteil_m
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« Antwort #11 am: 08. April 2008, 20:32:10 »

Hm,

Vorschlag: (Vorausgesetzt ihr bekommt die Kids und ihr schafft es friedlich bis in KVs Wohnung )

vorsichtig herantasten, das ihr die Situation nicht toll findet und ihr mit den Kindern etwas schaffen wollt, das nichts passieren kann:

Gemeinsam mit den Kindern einen Schriftsatz an beide Eltenrteile "ausarbeiten", den die KV und KM sich z.B. in die Küche hängen sollen. . .
Ziel: "die 20 Wünsche der Trennungskinder"   ( können ja auch ein paar weniger sein. . . ;-)

Hauptsache: gemeinsam mit den Kids erarbeiten, sie anregen, eigene Wünsche einzubringen. . .
( nur die Spielregel, die ich selbst erstellt habe, halte ich auch spielend ein ) 
Die Kids anregen, wahrheitgemäß dem anderen Wünsche aufzutragen. . .   

Vorlage zum Einstudieren des Zieles, das dabei ungefähr herauskommen kann, findet ihr hier.

(die 20 Wünsche sind nicht auf meinem Mist gewachsen)

Nichts personifizieren, also nichts extra für KM: . . .  oder an KV: . . .

ich meine, damit könnten die Kids evtl. entlastet werden, und danken es dem "Entlastenden". . . . 


So ganz aus dem Bauch heraus und kreativ angedacht. . . .mit der Anregung zum individuellen Gestalten. . .

LG E.


Der die eigenen Fipptehler nur korrigierte. . .
« Letzte Änderung: 08. April 2008, 20:59:38 von Elternteil_m » Gespeichert

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« Antwort #12 am: 08. April 2008, 21:18:33 »

Deine Idee finde ich super! Allerdings würde das voraussetzen, dass die KM mitspielt. Und das tut sie grundsätzlich nicht. Sie ist ja diejenige, die den Kindern immer wieder eintrichtert, dass Papa doof ist.

Papa ist dumm, für alle "schlechten" Eigenschaften könnt ihr euch bei eurem Vater bedanken... (und wenn es nur ein schiefer Zahn ist)Wie es gab nur ein gebrauchtes Fahrrad zu Weihnachten? Da seht ihr doch wie wichtig ihr eurem Vater seid. Wenn Papa euch so lieb hat wie ich, kauft er euch das gleiche Spielzeug, euer nehmt ihr nicht mit dahin... Ihr wisst doch, dass ihr eurem Vater am  **tsts - ID 6** vorbei geht... 48 Stunden bei dem werdet ihr schon irgendwie überleben... Das sind alles O-Töne der KM.

Sie zeigt sich grundsätzlich unkooperativ. Bei der Erziehungsberatung wurde uns geraten, zu gucken, ob die beiden mit kommen und wenn sie nicht wollen, es erst mal dabei zu belassen. Außerdem sollen wir auf keinen Fall über die aktuellen Vorfälle sprechen. Ich befürchte also, ich muss mich gedulden und abwarten, bis der Herr aus seinem Urlaub zurück ist. Wenn dann endlich mal KM und KV geholt werden, kann ich mir aber gut vorstellen, deinen Vorschlag anzubringen. Denn dann kann man vielleicht endlich mal verstehen, was in den kleinen Köpfen vor sich geht. Im Moment übersteigt das noch meine Vorstellungskraft...


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« Antwort #13 am: 08. April 2008, 21:37:37 »

Ach, die Damen und Herren studierten Soz -Petz. . . während sie im Urlaub sind darf nix passieren: Alle Mann Luftanhalten und abwarten!
Das Problem wird sich schon legen. . . .

Was ich jedoch auch lese ist :
. . . O-Töne der KM

Du schreibst selbst "Dünnes", denn Du hast diese O-Töne nicht gehört, sondern vom Hörensagen übernommen und verkaufst sie uns als "O-Töne". . .
denn Deine Aussage ist, das KM mit DIr nicht redet. . .

Wenn wir Dir glauben sollen, musst Du Dich zuerst in der Wahrheit üben. . . .scusi my dear. . .

zurück zum Thema: 
Wieso muss die KM "mitspielen" ?   

Wenn ihr beide ( evtl. insbesondere DU ) das geschickt aufzieht, legen die Kids dem KV und der KM ihre Wünsche offen. . .
da muss sie nicht mitspielen, reicht wenn sie das an die Küchenwand nagelt. . . .

und ich möchte sehen, was die Kids machen, wenn die KM da nicht macht. . .

Die Kids wissen haargenau, wenn sie von jemand angeregt werden, zu lügen, und nun kommen sie an und regen an, die Wahrheit an die Küchenwand zu nageln. . .
na : Viel Spaß KM, den kids diesen Wunsch auszutreiben. . . der- oder diejjenige wird sich ins Abseits bugsieren. . .

LG E.
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« Antwort #14 am: 08. April 2008, 21:48:54 »

Stimmt, so habe ich das noch gar nicht gesehen... Es läge ja an ihr, den Kinder beizubringen, warum sie diese Wünsche nicht aufhängen möchte. Sehr guter Vorschlag, danke. Ich werde das meinem LG vorschlagen und mal sehen, ob sich das am Wochenende so ohne weiteres umsetzen lässt.

Ich nenne es O-Töne, da diese Vorwürfe und Äußerungen in sämtlichen Telefongesprächen und SMS gefallen sind, wo ich leider anwesend war. Mit eigenen Ohren gehört und mit eigenen Augen gelesen! Ebenfalls werde ich als asozial bezeichnet und dem KV im regelmäßigen Abstand vorgeworfen, dass ihm die Beziehung zu mir wichtiger ist, als zu seinen Kindern.
Sie hat den KV auch stolz angerufen und ihm erzählt, sie hätte ihrer Tochter jetzt erst mal erzählt, dass sie auziehen musste, weil sie den KV mit einer anderen Frau im Bett erwischt habe. Über den Wahrheitsgehalt dieser Aussage kann ich mich nicht äußern, da das vor meiner Zeit gewesen ist, aber wie dem auch sei - so etwas erzählt man einer derzeit noch 8jährigen nicht. Da ist es meiner Meinung nach kein Wunder, wenn die beiden nicht gerne zu ihrem Vater möchten.
Lange Rede, kurzer Sinn: alle angegebenen Äußerungen habe ich nicht von den Kindern erfahren, sondern sie sind dem KV von der KM an den Kopf geworfen worden. Telefonisch, in meinem Beisein!
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Elternteil_m
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« Antwort #15 am: 08. April 2008, 21:55:13 »

Na dann nochmals ein scusi,

ich hatte es aus Deinen Postings so herausgelesen, das Du von KM nix direkt zu hören bekommst.

Bastelt an der Idee, und holt euch hier noch Meinungen dazu.

Ich meine es ist ein deeskalierender, die Lügen entwaffnender und die kids entlastender Ansatz.

und da die kids bislang durchdas Instrumentalisieren geschwächt wurden und nun dadurch gestärkt werden,
dürfte die Einsicht bei kids nicht fern sein und die KM muss mitziehen. . .

ich bin gespannt. . .
« Letzte Änderung: 08. April 2008, 22:02:13 von Elternteil_m » Gespeichert

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« Antwort #16 am: 08. April 2008, 21:59:26 »

Ja, es bleibt spannend...

Vielen Dank für deine tolle Idee! 

Ich verabschiede mich für heute. LG, Brummi
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la_florentina
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« Antwort #17 am: 10. April 2008, 14:13:03 »

Hallo Brummi,

ich gebe auch mal meinen Senf zum besten. Ich selbst auch nicht so die besten Erfahrungen mit der KM der beiden Kinder meines Freundes gemacht.

Allerdings haben mir es die Kinder sehr leicht gemacht. In allen Hinsichten - wir haben ein gutes Verhältnis zu einander.

Dies zum Hintergrund - zurück zum eigentlichen Thema.

Da ich selbst keine Kinder habe und bei den Kindern meines Freundes gerade am Anfang nicht wusste, wie ich sie "anfassen" sollte habe ich mir viel zu lesen besorgt.

Mein erstes Buch war dieses: Kinder fordern uns heraus. Wie erziehen wir sie zeitgemäß? Ein für mich wirklich sehr geniales Buch. Mir hat es geholfen, weil dort beschrieben wird, wie du ein Kind "ermutigst" und nicht "entmutigst". Die Theorie geht darauf zurück, das ermutigte Kinder eben weniger Auffälligkeiten zeigen, als entmutigte. Du glaubst gar nicht, wie schwer es ist, Kinder im Alltag zu ermutigen und eben nicht zu entmutigen. Vor allem weil wir in einer hektischen Zeit leben und alles sehr schnell gehen muss, was gerade, wenn Kinder etwas ausführen (z. B. Geschirr abtrocknen, Wäsche zusammenlegen, etc.) eben seine Zeit braucht, weil die Handgriffe eben nicht geübt sind.

Und mit einer Aussage wie "lass mal, das mach ich schnell" zeigst du dem Kind sofort, dass es "zu nichts zu gebrauchen ist und du sowieso alles besser machst". Bitte fühle dich jetzt nicht angegriffen, das ist nur ein Beispiel 

Was ich damit sagen möchte ist, das ich mein Verhalten (von dem ich Ursprungs angenommen hatte, dass es "eh schon gut ist") durch das Lesen dieses Buchs wirklich grundlegend verändert habe.

Ich habe noch weitere Bücher gelesen von Steve Biddulph, einem australischen Familientherapeuth. Alles was er schreibt hat meines Erachtens nach Hand und Fuß und wenn du es liest, kommt dir sofort der Gedanke "Ja, klar, da hätte ich auch von alleine drauf kommen können".

Ich weiß, dass du dich in einer schwierigen Situation befindest, ich konnte mir mit dem Lesen unheimlich helfen und das Gelesene meist auch sofort umsetzen.

Viel Glück!
- Flori
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Elternteil_m
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« Antwort #18 am: 14. April 2008, 15:36:20 »

HALLO!

Wie war das Wochenende ?

LG E.
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« Antwort #19 am: 14. April 2008, 19:03:26 »

Hallo E.

Lieb, dass du fragst. Also das Wochenende war wider Erwarten sehr ruhig und richtig schön. Beide Kinder sind anstandslos mit zu uns gekommen und auch die KM hat sich sämtliche Kommentare während der "Übergabe" gespart.
Das Mädchen war sehr anhänglich und hat auch betont, dass sie das Wochenende bei uns gut fand. Bleibt zu hoffen, dass sie genau das der KM gegenüber auch mal erwähnt.
Deinen Vorschlag haben wir allerdings noch nicht umgesetzt. Ich halte es aber für eine wirklich gute Idee und behalte es im Hinterkopf. Aber dieses Wochenende haben wir erst mal gebraucht, um wieder langsam aufeinander zu zu gehen. Das hat nun gut geklappt und ich hoffe, dass wir darauf aufbauen können.
Große Hoffnungen hab ich auch weiterhin in die Beratungsstelle. Vielleicht kommt es durch die ja endlich zu einem klärenden Gespräch zwischen KM und KV und wenn nicht, hoffe ich trotzdem, dass die MIR helfen können, mit der Situation richtig umzugehen.

Liebe Grüße, Brummi
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