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vatersein.de - Forum 24. September 2021, 17:31:04 *
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Autor Thema: Ehegattenunterhalt bei variablem Gehaltsbestandteil  (Gelesen 2375 mal)
habakuk
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 748


« am: 23. Oktober 2007, 13:13:41 »

Hallo zusammen !

Ich stehe da vor einem unterhaltstechnischen Problem:

Mein Gehalt setzt sich aus einem fixen Teil, sowie aus einer Bonuszahlung zusammen. Diese Bonuszahlung ist im AV als freiwillig und völlig variabel vereinbart. Da Facto bedeutet das das zwischen 0% und sagen wir 30% des Jahresgehaltes alles möglich ist.

Meine Ex und ich haben uns jetzt eigendlich darauf geeinigt das der Unterhalt des Fixen Bestandteiles normal nach Tabelle berechnet wird, der Bonus aber aufgrund des unvorhersehbaren Betrages und der nich monatlichen Auszahlung jeweils individuell nach Höhe geteilt wird.

So, Ihr Anwalt meinte nun angeblich das ginge nicht - selbst nicht wenn beide das so wollen.

Stimme das wirklich ?
Heisst das ich werde tatsächlich dazu verdonnert einen fiktiven Betrag der erst im Nachhinein bekannt wird monatlich vorzufinanzieren ?

Das bedeutet für mich entsprechend schleunigst dafür zu sorgen das mein Bonus auf 0% gesetzt wird - da ich ja sonst sogar ziemlich sicher noch direkt Geld drauflegen darf (nicht nur das mir davon nix bleibt).
Stelle man sich mal folgende Höhenfolge vor:
Im Jahr vor der Trennung : 30%
dann 20%, 10%, 0% .
Da die Korrektur ja immer nur für das nächste Jahr möglich ist heisst das ich muss von Geld Unterhalt bezahlen das ich nie bekommen habe - und zwar für 10% mehr Gehalt als ich wirklich hatte.

Im umgekehrten Fall - sollte die Zahlung steigern wirkt sich das dann wunderbar auf den Unterhalt aus, nur bei sinkendem nicht Huch

Kann das wirklich sein ?

Gruß

Habakuk
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babbedeckel
Gehört zum Inventar
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.858


AE-Papa


« Antwort #1 am: 23. Oktober 2007, 13:21:25 »

Hi,

erstmal es kann alles sein !!!  mad

In der Regel wird dein Netto der letzten 12 Gehaltsabrechnungen genommen, addiert, durch 12 geteilt, bereinigt und
dann erfolgt die Unterhaltsberechnung.
Das juckt keinen, ob du mal so mal so verdienst. Ein Jahr drauf, wenn Gehaltsänderung mehr als 10 %, kannst du eine Abänderungsklage anstreben.

Du solltest sehen, daß so wenig wie möglich drauf steht  ...vielleicht redest du mal mit deinem AG.

Gruß
babbedeckel
Gespeichert

Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
pappasorglos
Gehört zum Inventar
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.955


« Antwort #2 am: 23. Oktober 2007, 14:24:19 »

Heisst das ich werde tatsächlich dazu verdonnert einen fiktiven Betrag der erst im Nachhinein bekannt wird monatlich vorzufinanzieren ?

Ob vor- oder nach-finanzieren ist seit Einstein ja relativ. Es sei denn, Du hast den letzten Bonus noch zu gemeinsamen Zeiten bekommen und schon in das Fass ohne Boden geworfen, dann hast Du tatsächlich Pech gehabt.

Prinzipiell könnt ihr natürlich vereinbaren, was ihr wollt, solange Deine Ex nicht anschliessend einen ALG-2 Antrag stellt, weil auf Kosten der Allgemeinheit dürfen solche Vereinbarungen nicht gehen.

Aber wenn ihr Euch aussergerichtlich so einigt, dass der Unterhalt jeweils nach dem Bonustermin neu berechnet wird, ist das ja auch in Ordnung.

Wenn es aber nach Gerichtsbeschluss aussieht, ist das dümmste, was passieren kann, dass bei einem Totalausfall der Einkommensverlust gerade so unter der 10%-Grenze und daran dann die Abänderung scheitert. Also sei wachsam, wenn man Dir eine Bonusberechnung anbietet, die genau diesen Hintergedanken hat.
 
Gespeichert
habakuk
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 748


« Antwort #3 am: 23. Oktober 2007, 14:45:25 »

Hallo !

Jetzt bin ich da über eines verwirrt:

Der Anwalt meiner Ex hat sich wohl dahin gehend geeinigt das eine solche aussergerichtliche Einigung gar nicht möglich wäre - du schreibst nun aber es geht doch ...

Was denn nu ?
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82Marco
Globaler Moderator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4.217



« Antwort #4 am: 23. Oktober 2007, 14:57:33 »

Servus habakuk!
Solange ihr nichts Unbilliges vereinbart, könnt ihr aussergerichtlich (am Besten notariell) vereinbaren, was ihr wollt...der RA der Ex irrt oder ist auf Honorar aus!
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Kasper
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4.399



« Antwort #5 am: 26. Oktober 2007, 13:44:55 »

Moin,

in der Theorie kann vereinbart werden, was ihr wollt. Erst recht, wenn der ExPartner damit einverstanden ist.

Es liest sich so, wie wenn der Herr Anwalt den Streitwert möglichst hoch halten möchte, um sein Einkommen möglichst leicht zu verdienen.
Wenn Ex darauf hört, wirst Du nicht viel machen können, wie Dein Einkommen auf eine gesicherte Basis zu stellen und auf den unsicheren Teil zu verzichten. Wenn es eh ein freiwilliger Teil ist, dann gehört er in die Berechnung nicht mit hinein. Bei der Unterhaltsberechnung muss (das weiss ich jetzt aber nicht sicher) auch die Zukunft berücksichtigt werden, sonst wäre der Abänderungsklage ja gleich die Tür geöffnet.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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