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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Zweitpartner (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Neues Glück
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Autor Thema: Neues Glück  (Gelesen 1454 mal)
martinandresen
Gast
« am: 29. Juli 2007, 13:00:42 »

Hallo Ihr!

Vor ein paar Monaten lernte ich eine verheiratete Frau über das Internet kennen. Zunächst schrieben wir uns ganz normal, bis sie durchblicken ließ, ihr Eheleben ist längst nicht mehr das was sie will. Wir telefonierten nach zahlreichen Chats, schrieben uns SMS und trafen uns bisher mehrmals. Mit dem Internet hat alles nichts mehr zu tun, wir chatten nicht mehr, telefonieren nur.
In der Zeit, die wir uns jetzt bereits kennen (fast 3 Monate) haben wir Beide viel geredet. Ich war früher verlobt, habe ein kleinen Sohn von 3 Jahren  und sie hat eine Tochter, die jetzt am 13.08. 4 Jahre alt wird. Für uns Beide ist es schicksalshaft, das wir uns kennengelernt haben. Das was ich von der Mutter meines Kindes erwartet hatte, trifft auf diese Frau zu und umgekehrt ist es nicht anders. Wir stehen auf dem Standpunkt, das in der heutigen Zeit beide Partner 50% - 50% sich weitmöglichst an allem beteiligen. Was uns Beide alles verbindet, sprengt hier den Rahmen.
Sie wohnt derzeit noch bei ihrem Ehemann, etwa 100 Kilometer von mir entfernt. Die Beide haben gemeinsame Schulden und sie (das macht sie noch viel interessanter für mich) will alles andere, als ihren Ehemann zu ruinieren. Dazu hat sie durchaus die Möglichkeit. Sie ihren Teil der Schulden tilgen und wird in Zukunft ihm keine Steine in den Weg legen. All diese Entscheidungen bedeuten für mich, das ich geduldig sein muss. Ich finde das Spitze und wer wartet, der wird belohnt.
Nachdem das mit den Schulden hinter ihr liegt, will sie sich mit ihrem Ehemann darüber unterhalten, das sie umziehen will. So das Beide einen guten Start in ein neues Leben haben werden und keiner auf die kleine Tochter verzichten muss. Ich habe schon länger den Wunsch, nach Eberswalde bzw. in den Osten zu ziehen. Sie will dann nachkommen, das ist unser gemeinsames Ziel. Wir halten daran fest und jedes mal, wenn wir uns sehen, kommen wir dem ein Stück näher.
Wir sehen uns in der Regel einmal die Woche und komischer Weise komme ich damit doch gut zurecht, da ich ja weiss, in absehbarer Zeit werden wir uns immer öfter sehen.
Ich habe einen Wunsch, der wohl verständlich ist. Ihr Noch-Ehemann weiß noch nichts von mir. Die Beiden leben mit der Kleinen in einer WG, er weiß das es aus ist. Sie tragen Beide ihre Ringe nicht mehr. Ich wünsche, das sie darüber nachdenkt, bis Weihnachten mir meinen Weihnachtswunsch zu erfüllen. Sie ihm sagt, das es mich gibt, das sie mich liebt und das wir Zwei uns später zusammen ein neues Leben aufbauen wollen. Ist das schon zu viel erwartet? Wir könnten uns öfter sehen bzw. die Regelmäßigkeit wäre gegeben.
Ich habe ihre Tochter nur einen Tag kennenlernen dürfen. Das war, als wir uns das erste mal sahen. An dem Tag haben die Beide mein Herz erobert. Genau so stelle ich mir einen Ausflug mit meiner Familie vor. Es war ein Traum, so einfach, so natürlich, so hemmungslos. Sie sagte es und ich fühle es genauso wie sie, ich habe einen Menschen kennengelernt, dem ich auf Anhieb vertraute, jemand der so gut zu mir ist und mich dafür liebt, wer und wie ich bin. Es ist wundervoll in ihrer Gegenwart. Ich habe es nicht mitbekommen, doch ihre Tochter soll mich Vati genannt haben. Sie ist eigentlich zu Männer eher ablehnend. Mit mir hatte sie keine Probleme, es war einfach schön die einfachsten Dinge miteinander zu erleben.
Ihre Eltern wissen von mir, ihre Bekannten wissen von mir. Es ist nur abzuwarten, das wir zusammen mehr Zeit haben werden. Wenn sie soweit ist, wird sie es ihrem Mann sagen.

Hierzu ist vermutlich nicht viel zu sagen, doch danke das ich mich aussprechen kann. Man fragt sich ja doch, was der Partner den Rest der Woche so macht. Vermisst seine Nähe. Seine Stimme. Doch vertraut auf seine Worte.

LG Martin
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