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vatersein.de - Forum 17. Januar 2022, 06:07:28 *
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Autor Thema: ...und plötzlich ist alles anders!  (Gelesen 3080 mal)
Oll
Zeigt sich öfters
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 63


« am: 14. Juli 2007, 14:38:29 »

Hallo!

Ist schon eine zeitlang her, dass ich meine Geschichte an anderer Stelle niederschrieb. Seitdem hat sich vieles verändert und viele Sorgen meinerseits in Luft aufgelöst. Mein Sohn C. ist nun 6,5 Monate, die wie im Flug vergingen. Er ist gesund und mit knappen 10kg und 70cm gut beieinander.

Die KM hat das alleinige Sorgerecht, was ich damals wohl oder übel aktzeptiert habe, weil es mir wichtiger war, bei meinem Sohn zu sein und nicht schon am Anfang durch mühsame, aussichtslose Diskussionen alles kaputt zu machen. Bis gestern hat es mit dem nahezu uneingeschränkten Umgangsrecht auch super geklappt. Ich war heil froh!!!

Nun zu dem, was sich seit gestern ereignet hat...

Zunächst muss ich noch vorwegschicken, dass die KM und meine Mutter ein quasi nicht existentes Verhältnis haben, welches zu allem Übel auch noch auf Ablehnung basiert. Die Vorzeichen standen da also noch nie sehr gut!

Ich war gestern, wie eigentlich fast täglich in den letzten knapp 7 Monaten, bei meinem Sohn C. Er lebt bei der KM und entweder sind wir dort oder bei den Großeltern der KM. In letzter Zeit, seitdem C. die Welt bewusster wahrnimmt, nehm ich ihn auch gerne mal alleine mit, da sonst meist die Familie der KM dabei ist. Ich find das absolut in Ordnung und versteh mich auch gut mit der Familie, aber ich hab halt auch das Bedürfnis, mit meinem Sohn alleine zu sein.

Gestern war's dann wieder soweit und ich bin mit C. samt Kinderwagen auf Entdeckungstour in den nicht allzu weit entfernten Wald. Schon desöfteren hat mich meine Mutter bei solchen Spaziergängen begleitet, da sie C. nicht sehr oft sieht wegen den o.a. Umständen.

Es gab bereits eine Auseinandersetzung mit der KM und sie meinte, dass sie nicht will, dass "ihr(Huch?)" Sohn eine Beziehung zu dieser Person hat. Ich habe ihr unmissverständlich meinen Standpunkt erklärt, dass ich nicht bereit bin das DERART zu aktzeptieren und solange das vielbemühte "Wohl ihres, meines....nee, unseres Kindes" nicht gefärhdet ist, ich auch gelegentlich zusammen mit C. und meiner Mutter, seiner Großmutter ja schließlich auch, Unternehmungen starten werde. Ich dachte eigentlich, sie wäre bereit das einzusehen!!!

Nun muss ich feststellen, dass ich mich getäuscht habe!!!

Gerade eben habe ich telefonisch mitgeteilt bekommen, dass ich meinen Sohn in nächster Zeit nicht sehen werde oder zumindest nichts allein mit ihm unternehmen dürfte. Grund und das ist das schizzophrene an der Sache ist, dass ich gestern wieder mit Meiner Mutter und C. spazieren war. HALLO?!!!!! GEHT'S NOCH?!!!!! Die Frau hat doch echt ernste Probleme, oder?!!!!! WAS soll ein solches Verhalten?!!!!!

Ich hatte zwar befürchtet, dass ich mit der KM an diesen Punkt kommen würde, aber bereits nach noch nicht mal 7 Monaten?!!! Wegen was....NICHTS!!!! Die Madame wünscht es nicht und wenn ich halt nicht HÖRE, werd ich sehen, was ich davon hab...Soll ich nun zusammen mit C. auch erzogen werden?!!! Leute, das ist mir echt zu viel!!!!

Wie sieht es da mit dem gesetzlichen Umgangsrecht bei babies aus? Kann da zum "Wohle des Kindes" eine betreute Umgangsregelung getroffen werden seitens des JA? Werde ich da gehört oder kann die KM mit dem nötigen Vertrauen der Sachbearbeiterin das quasi im Alleingang erwirken?

Ich habe mich seit C. auf der Welt ist, bemüht ihm ein guter Vater zu sein oder offen zu sein für die Erfahrung Vater zu sein/ werden. Ich habe die KM unterstüzt und sie entlastet, wo ich helfen konnte. Auch meine Unterhaltszahlungen für C. und die KM sind in voller Höhe und pünktlich gezahlt worden.

Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen, was außer den direkten Kontakt zum JA zu suchen noch wichtig ist. Muss ich oder sollte ich schon jetzt einen Anwalt konsultieren? Kann es schlimmsten Falls zu einem beschränkten Umgangsrecht unter Aufsicht kommen?

Jetzt schon Danke für eure Beiträge!

Grüße,
Oliver   

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Erinnere dich stets an die Menschen, die einen Eindruck in deinem Leben hinterlassen haben. Notfalls ist nichts so schlecht, dass es nicht zu irgendwas nutzt...
Outlaw
Gast
« Antwort #1 am: 14. Juli 2007, 14:51:48 »

Hallo Oliver,
Tja, nun gehts los...Bitte nehm das nicht persönlich, aber wie kann man seiner Ex nur in irgendeiner Weise vertrauen?Huch

Wie ich aus Deinen Erläuterungen gelesen habe, hast du dich regelmäßig um dein Kind gekümmert. Gab es eine schriftliche oder mündliche Vereinbarung zwischen Deiner Ex und Dir?
Wenn nein, sieht das nicht so gut aus. Dann bleibt dir, nachdem erneuten Versuch mit deiner Ex- zu reden, nur der ofizielle Weg.

Gut ist, wenn Du den ersten Schritt zum JA machst, die sehen dann, das sich der Vater kümmern möchste, aber von der Ex der Umgang verweigert wird. Somit hast du gute Chancen auf eine 14-tägige Regelung. Der Umgang ist für Dich sogar gesetzlich garantiert. Ebenso haben die Großeltern auch ein Umgangsrecht.

Aber auch wenn Du die Regelung per Gerichtsbeschluss erhalten solltest, ist das noch lange keine Garantie, dass der Umgang dann anschließend reiblungslos läuft..... Ich hoffe für Dich, dass es bei Dir funktioniert.
Red noch mal mit Deiner Ex, bevor Du alle anderen Hebel in Bewegung setzt.
Greetings
Outlaw
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Oll
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Beiträge: 63


« Antwort #2 am: 14. Juli 2007, 15:03:57 »

Danke für deinen Beitrag Outlaw!

Irgendwie wollte ich dieses ganze Prozedere umgehen, da ich es aus meiner Kindheit kenne. Meinem Sohn bringt dieser HickHack am allerwenigsten! Schade nur, dass irgendwie nur ich das so sehe! Eine Vereinbarung gab's mündlicher Art, dass ich C. sehen kann, wenn ich Zeit habe. Diese Vereinbarung wurde aber nur zwischen der KM und mir ausgesprochen, es sei denn, die KM selbst hätte das beim JA so geäußert.

Ich werde am Montag meine Sachbearbeiterin kontaktieren und dann wart ich mal ab, was sie mir so sagt. An einem gemeinsamen Termin mit der KM wäre mir sehr gelegen! Kann die KM einen solchen Termin nicht wahrnehmen oder ist sie dazu verpflichtet?



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Oll
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 63


« Antwort #3 am: 16. Juli 2007, 19:31:30 »

Leute, heut der Tag war bislang ein Alptraum....

Heut morgen beim JA vorgesprochen und festgestellt, dass dieses wohl nur da ist, um die Belange der Mütter sicherzustellen. "Wir können die KM natürlich gerne zu einem gemeinsamen Gespräch zur gütlichen Regelung des Umgangs einladen, aber verpflichtet ist sie nicht zu kommen." Weiter wurde mir gesagt, dass dieses Gespräch eh keine Relevanz hätte, da selbst wenn die KM eine Regelung unterschreibt, diese nicht bindend ist.

Tolle Wurst!

Ach ja, eines meinte der nette Herr dann doch noch: "Der Weg juristische Weg steht ihnen natürlich jeder Zeit offen." Was soll eine solche Aussage?!!!! Ich find es einfach unverschämt!!!! Es soll ja auch noch Väter geben, die gerne eine Einigung hätten, ohne die KM durch den Dreck zu ziehen, sie anzuprangern und die Justizmaschinerie mit Papiergeld zu füttern!!!

Nach diesem verheißungsvollen Start in den Tag, kann es ja eigentlich nur besser werden dachte ich...wie gesagt, dachte ich!

In meiner Mittagspause, die ich bei meiner Mutter verbracht hatte, startete ich einen erneuten (telefonischen) Versuch, mit der KM zu reden und sie dazu zu bewegen, eine Einigung zu finden, die wir beide mittragen können. Ich nehme es vorweg, dazu kam es nicht. Was ich erreicht habe ist, dass ich meinen Sohn auch weiterhin sehen kann, allerdings nur unter Aufsicht und auch nur in der näheren Umgebung ihres Hauses.

Mir blieb der Atem weg als sie das sagte!!!! Sie weiß genau, dass sie am längeren Hebel sitzt, dass ich nahezu keine Rechte hab und vorallem weiß sie, dass ich meinen Sohn über alles liebe! So langsam kommt mir das irgendwie wie ein abgekartetes Spiel vor, in dem ich bereits seit über 6 Monaten meinen Dienst - bis auf den finanziellen natürlich - getan habe.

Ich kann, will und werde das nicht aktzeptieren!

Zu allem Übel habe ich jetzt nicht nur Streit mit der KM, NEIIIIIIIIIIIIIIIN, natürlich musste meine Mom auch noch anfangen und gegen die KM, das Kind und mich schiessen, weil sie ihr Ego gekränkt sieht.

Ich kann euch sagen, mir ist es momentan nach Amoklauf zumute, aber selbst das würde mich meinem Sohn keinen Deut näher bringen.

Ich werde diese Woche noch bei einem, besser mehreren Anwälten vorsprechen und diese fragen, was ich tun kann.

Habe ich überhaupt Chancen auf einen geregelten Umgang, wenn mein Kleiner noch nicht mal ein Jahr alt ist?

Wenn ihr Tips, Anregungen oder auch Kritik für mich habt, wäre es schön, wenn ihr diese mit mir teilt! Bin dankbar für alles!

gefrustete Grüße,
Oll
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