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Autor Thema: Fiktives Einkommen bei Arbeit für Familienclan?  (Gelesen 14287 mal)
vera
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Beiträge: 18


« am: 13. Juli 2007, 14:43:24 »

Hallo, Ihr Lieben,

ich habe auch noch dringende Fragen für den KU und hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen.

Mein Mann hat in den letzten vier Jahren als Geschäftsmann für seine Familie gearbeitet. Also mit dem Geld der Familie. In Deutschland, Ägypten und Ungarn (z.B. Erdbeerfelder, eine Firma, ein Handyshop, als "Geschäftsführer" bei einer Telefongesellschaft usw).

Soweit ich weiß, hat er dabei kein Geld verdient, vielmehr Miese gemacht. Aber das wurde stets unter die Decke gekehrt. Ich habe ihm schon vor einem Jahr gesagt, er möge doch mal seine finanziellen Verhältnisse dem Finanzamt aufdecken, um eine Niederlassungserlaubnis zu bekommen. Das lehnte er ab, da es ihm zu kompliziert sei.

Er hat nie irgendetwas für sein Kind bezahlt, außer einigen Geschenken. (Kleidung, Spielzeug) Er war an der Anschaffung von allen Dingen, die mit seinem Kind zu tun haben, nicht beteiligt.

Jetzt möchte ich gern wissen, wie auf solchen Grundlagen ein KU eigentlich berechnet wird. Es kann ja nicht sein, dass sich mein Mann halt "selbst" genau so viel Geld zuweist, wie er braucht. 

Er muß doch wahrscheinlich nachweisen, von was und wie er in den letzten Jahren gelebt haben will. Und wenn da dann zahllose Reisen und Auslandsaufenthalte vermerkt sind (Paß), sowie sein Auto usw., dann muß doch davon ausgegangen werden, dass er ein höheres Einkommen hat, oder?

Jetzt hat er sich seit Juni übrigens erstmal als Hilfskellner anstellen lassen...

Ich habe neulich mal zum Spaß ausgerechnet, was er mir eigentlich so schuldet - es sind um die 40 000 Euro plus ein halbes Haus in Ägypten ... Vermutlich sehe ich davon nichts wieder.
Aber ich werde auch keinen eigenen Unterhalt verlangen. Das würde ihm nur das Gefühl geben, dass er in meinem Leben noch zu etwas gut wäre. Das aber ist vorbei. Von einem Mann, dem es egal gewesen wäre, ob er mich umbringt, fordere ich kein Geld ein, und wenn es mir tausendfach zusteht.

Kann mir jemand weiterhelfen? Eventuell wieder mit Gerichsturteilen?



LG

Vera

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papi74
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« Antwort #1 am: 13. Juli 2007, 15:49:03 »

Hallo,

Zitat
Von einem Mann, dem es egal gewesen wäre, ob er mich umbringt, fordere ich kein Geld ein, und wenn es mir tausendfach zusteht.

Wieso möchtest du dann Urteile...Huch

Aber das mal bei Seite.

Der KV ist verpflichtet KU für sein Kind zu bezahlen. Du könntest jetzt über das JA eine Beistandschaft anstreben und die fordern dann alle Unterlagen an.

Sollte er diese nicht einreichen so kann Klage erhoben werden. Du solltest jetzt den KV in Verzug setzen und dann wird die Sache über das JA schon anlaufen.

Falls er dann weiterhin nicht zahlen möchte...kann das bis zum Gefängnisaufenthalt führen.


Aber, in Deinem Topic schreibst du, dass er zu Gewalt neigt und du für Dich kein Geld forderst...er wird aber die KU Forderung nicht in Namen des Kindes verstehen ,sondern er wird annehmen, dass DU an sein Geld willst.

Hier solltest du Dich gut beraten lassen.

Mfg

papi74

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Der Morgen ist immer klüger als der Abend.
vera
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« Antwort #2 am: 13. Juli 2007, 16:44:56 »



Nun ja, ich will ja kein Geld für mich. Aber ich kann ja nicht auf KU verzichten. Und immerhin ist die Familie meines Mannes sehr wohlhabend.

Das ist ja die Krux, es wird keine Unterlagen geben. Kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen. Was ist dann? Wenn jemand gearbeitet und auf großem Fuß gelebt hat, aber dabei gar nichts verdiente, sondern das Geld von seinen Eltern zum Verprassen/Verspielen bekam?


Und ich möchte gern Urteile, wo über solche "Beruf Sohn - im Auftrag der Familie handelnd, aber der eigenen Familie nichts zukommen lassend" -was gesagt wird.


Und keine Sorgen:  das Geld ist aus Kuwait und es trifft garantiert keinen Armen, wenn mein Mann seinem Kind mal Unterhalt zahlt.

LG

Vera
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brille007
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« Antwort #3 am: 13. Juli 2007, 18:07:09 »

Moin Vera,

Zitat
Und immerhin ist die Familie meines Mannes sehr wohlhabend.
[...]
das Geld ist aus Kuwait und es trifft garantiert keinen Armen, wenn mein Mann seinem Kind mal Unterhalt zahlt.

damit Du da keinem Irrtum unterliegst: Das Vermögen Deiner Ex-Schwiegerfamilie spielt unterhaltsrechtlich nicht die geringste Rolle, selbst wenn Du es bis auf den letzten Cent belegen könntest. Unterhaltsverpflichtet ist allein Dein Ex-Mann.

Mehr als Einkommensteuerbescheide und/oder Verdienstnachweise aus dem Inland werden dabei allerdings auch kaum eine Rolle spielen; was er im Ausland verdient oder bunkert, wird er freiwillig kaum angeben.

Zitat
Und ich möchte gern Urteile, wo über solche "Beruf Sohn - im Auftrag der Familie handelnd, aber der eigenen Familie nichts zukommen lassend" -was gesagt wird.

Solche Urteile wirst Du nicht finden; es gibt sie nicht. Wenn Dein Ex sich dauerhaft in Deutschland aufhält, ist er schlicht gesteigert erwerbsverpflichtet, um wenigstens den Mindestunterhalt sicherzustellen. Wenn er das tut und seine Einkünfte entsprechend belegt, wird ihm niemand an die Karre fahren können. Ausländer gelten in Deutschland gemeinhin nicht als Grossverdiener erster Güte. Und wie gesagt: Ob und wieviel Geld die irgendwo im Ausland residierende Familie hat, spielt keine Rolle - die ist schliesslich nicht unterhaltsverpflichtet.

Auch Du solltest versuchen, über eine Mediation eine Gesprächsbasis auf Elternebene zu finden (nein, sag jetzt nicht gleich, dass das nicht geht, bevor Du es nicht wenigstens versucht hast). Eure Tochter ist noch lange klein, und es wird deshalb in den nächsten Jahren noch eine Menge Gesprächsbedarf geben. Nicht vergessen: Der lausigste Ex-Partner kann der tollste Vater sein.

Grüssles
Martin
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When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
vera
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« Antwort #4 am: 13. Juli 2007, 18:33:58 »


Hallo und Danke für Deine Einschätzung!

Ich dachte, der KU würde sich durch das definieren, was in diesem Fall der KV in den letzten Jahren für eine Berufstätigkeit ausgeübt hat?
Da stand dann in allen seinen Schriftsätzen immer etwas von "Geschäftsitz der Familie nach Deutschland verlegt" oder auch "Geschäftsreise".
Geld "verdient" hat er aber nicht, sondern eben eine Art Gehalt von seiner Familie bezogen.
Das heißt: seine Familie finanziert ihn.

Wie wird so etwas dann berechnet? Ich meine, wenn es keine offiziellen Zahlen gibt, weil das in der Familie ausgemacht wird?

Das heißt also erstmal, er wird vermutlich gar nichts angeben, richtig? Damit fällt dann natürlich auch sein Schriftsatz etwas in sich zusammen, denn dann kann er nicht angeben, warum er stets mehr als ein halbes Jahr im Ausland verbracht hat. Hat er sich jetzt erstmal selbst in die Mütze gebissen. 


Was die Gespräche angeht, Martin: mein Mann war, wenn er denn da war, gewalttätig. Bislang ist man mir noch den Nachweis schuldig geblieben, dass ein gewaltbereiter Mann nicht doch auch eine Gefahr für sein Kind darstellen kann, besonders, wenn er keinerlei Erziehungserfahrung hat.

Aber keine Sorge: ich hab jetzt endlich Termine bei der Caritas bekommen... 
Und vielleicht springt ja am Ende das raus, was wir alle gern hätten. Ein arabischer Muslim, der sich eigenhändig und im Geiste des deutschen FG um seine Tochter kümmert, wie er es in der Ehe nie getan hat.
Vielleicht kommt aber auch raus, dass gewaltfreie Erziehung eines Kindes nicht ohne Einsicht in die eigene Gewaltbereitschaft zu haben ist. Nur dass das Kind dann vielleicht schon in den Brunnen gefallen ist und aus Versehen entweder ich oder seine Tochter versehrt werden. Aber ist ja, zumindest solange die Versehrtheit mich betrifft, dem JA völlig egal...

LG

Vera






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DeepThought
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« Antwort #5 am: 13. Juli 2007, 18:53:46 »

Moin,

Ich dachte, der KU würde sich durch das definieren, was in diesem Fall der KV in den letzten Jahren für eine Berufstätigkeit ausgeübt hat?
Bei abhängig Beschäftigen zähtl das Einkommen der letzten 12 Monate; bei Selbstständigen das der letzten 3 Jahre.

Das heißt: seine Familie finanziert ihn.
Ein familienunternehmen bezahlt ihm als Arbeitnehmer ein Gehalt. Nichts anderes heißt das.

Wie wird so etwas dann berechnet? Ich meine, wenn es keine offiziellen Zahlen gibt, weil das in der Familie ausgemacht wird?
Nachweis über Gehaltsabrechnungen und den Einkommensteuerbescheid.

Aber keine Sorge: ich hab jetzt endlich Termine bei der Caritas bekommen... 
Was hat das mit KU zu tun?

Und vielleicht springt ja am Ende das raus, was wir alle gern hätten. Ein arabischer Muslim, der sich eigenhändig und im Geiste des deutschen FG um seine Tochter kümmert, wie er es in der Ehe nie getan hat.
Das klingt herbe rassistisch verbittert.

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
brille007
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« Antwort #6 am: 13. Juli 2007, 19:00:01 »

Moin Vera,

Ich dachte, der KU würde sich durch das definieren, was in diesem Fall der KV in den letzten Jahren für eine Berufstätigkeit ausgeübt hat?
Da stand dann in allen seinen Schriftsätzen immer etwas von "Geschäftsitz der Familie nach Deutschland verlegt" oder auch "Geschäftsreise".
Geld "verdient" hat er aber nicht, sondern eben eine Art Gehalt von seiner Familie bezogen.
Das heißt: seine Familie finanziert ihn.

Das ist für die deutsche Familiengerichtsbarkeit so nicht fassbar; die kennt Einkommensteuerbescheinigungen und Lohnbescheide. Wenn seine Familie ihren Geschäftssitz nach D verlegt hat, hat er da vielleicht als Geschäftsführer gearbeitet, Gehalt bezogen und dieses hier versteuert; dann gibt es auch entsprechende Unterlagen. Wenn nicht - nun dann eben nicht. Es gibt keine entsprechenden Rechtshilfeabkommen zwischen den Steuerbehörden in D und Ägypten und/oder Saudi-Arabien. Sofern er hier lebt, kann ihm vom Familiengericht aufgegeben werden, sich eine entsprechende Tätigkeit zu suchen. Aktuell arbeitet er nach Deinen Angaben als Aushilfskellner. Das ist eine solche Tätigkeit.

Zitat
Wie wird so etwas dann berechnet? Ich meine, wenn es keine offiziellen Zahlen gibt, weil das in der Familie ausgemacht wird?

Gar nicht - wie sollte man etwas berechnen, was es nicht gibt? Man kann ihm bestenfalls fiktive Einkünfte unterstellen, also das, was er bei vollschichtiger (40 Stunden pro Woche) Berufstätigkeit verdienen könnte. Ist als ausländischer Kellner nicht so viel.

Zitat
Das heißt also erstmal, er wird vermutlich gar nichts angeben, richtig? Damit fällt dann natürlich auch sein Schriftsatz etwas in sich zusammen, denn dann kann er nicht angeben, warum er stets mehr als ein halbes Jahr im Ausland verbracht hat. Hat er sich jetzt erstmal selbst in die Mütze gebissen. 

Warum? Er hat eben seine Familie besucht oder sich kulturell interessiert/engagiert. Oder Geschäfte angebahnt, aus denen nichts geworden ist. Solange er nicht gegen Einreisebestimmungen verstösst, kann er sich aufhalten, wo er möchte.

Zitat
Was die Gespräche angeht, Martin: mein Mann war, wenn er denn da war, gewalttätig. Bislang ist man mir noch den Nachweis schuldig geblieben, dass ein gewaltbereiter Mann nicht doch auch eine Gefahr für sein Kind darstellen kann, besonders, wenn er keinerlei Erziehungserfahrung hat.

Ob und gegen wen jemand Gewalt ausübt, steht ihm nicht auf der Stirn geschrieben (haben wir dieser Tage gerade wieder am Tessin-Urteil gegen zwei jugendliche **tsts - ID 17** gesehen). Aber auch für das Gegenteil gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis. Du suchst nach Dingen, die es nicht gibt.

Zitat
Und vielleicht springt ja am Ende das raus, was wir alle gern hätten. Ein arabischer Muslim, der sich eigenhändig und im Geiste des deutschen FG um seine Tochter kümmert, wie er es in der Ehe nie getan hat.

Wer ist "wir"? Und warum hat Vaterschaft ausschliesslich nach den Gegebenheiten des deutschen FG zu erfolgen, wenn der Vater aus einem anderen Kulturkreis stammt? Eure Tochter hat nun einmal internationale Wurzeln, zu 50 Prozent eben arabische. Es gibt "moralische Betrachtungsweisen", beispielsweise die, dass Gewalt gegen Kinder unter keinen Umständen zu rechtfertigen ist. Aber dass das deutsche Familienrecht über allen anderen thront, ist eine unzutreffende Annahme. Und die Grosskotzigkeit, dass "am deutschen Wesen die Welt genesen" solle, hat in der Vergangenheit zu fürchterlichen Kriegen geführt.

Zitat
Vielleicht kommt aber auch raus, dass gewaltfreie Erziehung eines Kindes nicht ohne Einsicht in die eigene Gewaltbereitschaft zu haben ist. Nur dass das Kind dann vielleicht schon in den Brunnen gefallen ist und aus Versehen entweder ich oder seine Tochter versehrt werden. Aber ist ja, zumindest solange die Versehrtheit mich betrifft, dem JA völlig egal...

Es kann auch sein, dass Du morgen "versehrt" wirst, weil Dich ein besoffener (deutscher) Busfahrer über den Haufen fährt. Werden dann übermorgen alle Autobusse verboten? Du solltest Dich von dem Fehler verabschieden, Deinen Ex als grundsätzlich gewalttätig hinzustellen, zumal Du bislang nicht geschrieben hast, dass er sonstige Probleme mit anderen Menschen ebenfalls gewaltsam lösen würde oder in der Vergangengheit gelöst hätte. Ihr habt Euch offenbar sehr jung auf das Experiment "multikulturelle Ehe" eingelassen. Dein Ex ist in einem Kulturkreis grossgeworden, in dem eine Frau die Klappe zu halten und zu kuschen hat - was Du nicht getan hast. Gewalttätige Reaktionen hierauf heisse ich ganz sicher nicht gut; Dein Ex hatte ja auch genügend Gelegenheit, sich mitteleuropäische Verhaltensweisen anzuschauen. Hat nicht geklappt; deshalb habt Ihr Euch getrennt. Aber ihn deshalb zum Gewalttäter zu stilisieren, der ständig mit dem Klappmesser durch die Gegend läuft und eine potenzielle Bedrohung für alle und jeden ist, die mit ihm Kontakt haben, ist sicher überspitzt.

Zitat
Aber keine Sorge: ich hab jetzt endlich Termine bei der Caritas bekommen... 

das ist gut - aber geh nicht mit der Erwartung dorthin, dass Dir alle nach dem Mund reden; auch Du musst die Trennung von Paar- und Elternebene hinbekommen.

Grüssles
Martin
« Letzte Änderung: 13. Juli 2007, 19:02:10 von brille007 » Gespeichert

When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
vera
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« Antwort #7 am: 13. Juli 2007, 19:59:03 »

Danke, Martin, für Deine lange und ausführliche Stellungnahme.

Moin Vera,

Gar nicht - wie sollte man etwas berechnen, was es nicht gibt? Man kann ihm bestenfalls fiktive Einkünfte unterstellen, also das, was er bei vollschichtiger (40 Stunden pro Woche) Berufstätigkeit verdienen könnte. Ist als ausländischer Kellner nicht so viel.
 
cry_smile Du meinst, er kommt damit bei Gericht durch? Sich über all die Jahre als Geschäftsmann ausgeben und dann einfach für zwei, drei Monate einen Kellnerjob annehmen?  Naja, diese Maßnahme würde zumindest zu seinem Charakter passen... Es ist schon okay, ich kriege unsere Tochter wie in den letzten Jahren auch allein durch. Aber mit Bitterkeit erfüllt mich das schon...


Warum? Er hat eben seine Familie besucht oder sich kulturell interessiert/engagiert. Oder Geschäfte angebahnt, aus denen nichts geworden ist. Solange er nicht gegen Einreisebestimmungen verstösst, kann er sich aufhalten, wo er möchte.
Aber doch nicht, wenn er das gemeinsame Sorgerecht behalten will, oder etwa doch? Ich meine, er hat seine Tochter in den letzten Jahren ja kaum gesehen. Vor lauter Geschäftsreisen.  c


Ob und gegen wen jemand Gewalt ausübt, steht ihm nicht auf der Stirn geschrieben (haben wir dieser Tage gerade wieder am Tessin-Urteil gegen zwei jugendliche **tsts - ID 17** gesehen). Aber auch für das Gegenteil gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis. Du suchst nach Dingen, die es nicht gibt.
Ja, vermutlich. Aber was bleibt mir übrig. Im JA fordert man mich auf "neues Vertrauen" zu entwickeln. Täte ich ja gern. Nur das Verhalten meines Mannes ist da wenig hilfreich.

Wer ist "wir"? Und warum hat Vaterschaft ausschliesslich nach den Gegebenheiten des deutschen FG zu erfolgen, wenn der Vater aus einem anderen Kulturkreis stammt? Eure Tochter hat nun einmal internationale Wurzeln, zu 50 Prozent eben arabische. Es gibt "moralische Betrachtungsweisen", beispielsweise die, dass Gewalt gegen Kinder unter keinen Umständen zu rechtfertigen ist. Aber dass das deutsche Familienrecht über allen anderen thront, ist eine unzutreffende Annahme. Und die Grosskotzigkeit, dass "am deutschen Wesen die Welt genesen" solle, hat in der Vergangenheit zu fürchterlichen Kriegen geführt.
Sorry, da war ein mindestens anderthalbfacher Ironie-Modus an. Ich finde das deutsche Familienrecht hochgradig neurotisch und kann über sehr viele Punkte nur den Kopf schütteln. (Nicht zuletzt, was den nachehelichen Ehegattenunterhalt angeht, obwohl mir der "vonaußenbetrachtet" in meinem Fall sehr nützlich sein könnte.) 

Ich erziehe übrigens unsere Tochter islamisch. Da kann ich ja nur hoffen, dass ich nicht an diese Richterin in Frankfurt gerate, die sicher der Auffassung ist, dass muslimische Kinder geschlagen werden dürfen, wo doch das Züchtigungsgebot schon im Koran stünde...   c
Ich glaube, es kann kaum einer eine Vorstellung davon haben, mit wie vielen Vorurteilen und "Gewissheiten" über Ägypten, Ägypter, den Islam usw. ich von Leuten konfrontiert wurde, die nie dort gelebt haben.
Das ging von "alles Prügler" bis hin zu "ach, ich war schon mal in einer arabischen Familie, da sind die alle soo nett mit den Kindern umgegangen, das kann ich einfach nicht glauben, was Sie da erzählen" und "was die Kindesentziehung angeht, die mögliche, ich glaube, da haben Sie Paranoia. Ihr Mann sieht gar nicht so aus." (Wie sieht jemand aus, der sein Kind erzieht? Vielleicht nur wie einer, der seinen Lebensmittelpunkt nicht in Deutschland hat?)




Es kann auch sein, dass Du morgen "versehrt" wirst, weil Dich ein besoffener (deutscher) Busfahrer über den Haufen fährt. Werden dann übermorgen alle Autobusse verboten?
Da hast Du natürlich Recht. Aber hey, Alkohol beim Autofahren ist schon verboten oder? 

Du solltest Dich von dem Fehler verabschieden, Deinen Ex als grundsätzlich gewalttätig hinzustellen, zumal Du bislang nicht geschrieben hast, dass er sonstige Probleme mit anderen Menschen ebenfalls gewaltsam lösen würde oder in der Vergangengheit gelöst hätte. Ihr habt Euch offenbar sehr jung auf das Experiment "multikulturelle Ehe" eingelassen. Dein Ex ist in einem Kulturkreis grossgeworden, in dem eine Frau die Klappe zu halten und zu kuschen hat - was Du nicht getan hast. Gewalttätige Reaktionen hierauf heisse ich ganz sicher nicht gut; Dein Ex hatte ja auch genügend Gelegenheit, sich mitteleuropäische Verhaltensweisen anzuschauen. Hat nicht geklappt; deshalb habt Ihr Euch getrennt. Aber ihn deshalb zum Gewalttäter zu stilisieren, der ständig mit dem Klappmesser durch die Gegend läuft und eine potenzielle Bedrohung für alle und jeden ist, die mit ihm Kontakt haben, ist sicher überspitzt.
Das ist sicher richtig. Mein Mann ist normalerweise keine Gefahr für die Allgemeinheit. Er ist es nur in Familie, weil nur dort die Kontrollmechanismen nicht funktionieren. Und gewaltfreie Erziehung hat er nie kennengelernt und sie wird in der Familie zu meinem großen und späten Entsetzen auch nicht praktiziert. Ich hab vor einigen Jahren sogar miterleben müssen, wie mein 80jähriger Schwiegervater seinen vierzigjährigen Sohn durch die Wohnung prügelte...   puzzled

das ist gut - aber geh nicht mit der Erwartung dorthin, dass Dir alle nach dem Mund reden; auch Du musst die Trennung von Paar- und Elternebene hinbekommen.
Wie willst du diese Trennung hinbekommen, wenn Dein Körper schon vor Angst aufschreit, wenn der andere nur im Raum ist? Ich bin traumatisiert, das ist sicher richtig, aber solange es keine konstruktive Art von seiner Seite aus gibt, sich mit seiner Gewalttätigkeit auseinanderzusetzen ist es auch einfach zu viel verlangt, von diesem Menschen, der mich lange und gezielt demoralisiert, kaputt gemacht, geschlagen und isoliert hat, einen "potentiell nicht gewaltätigen und vielleicht mal anwesenden" Vater für meine Tochter zu subtrahieren.
Ich kann eben nicht lächelnd sagen: so Schatz, geh schön zu Papa, vielleicht sehn wir uns nie wieder, aber das Jugendamt denkt, dass Dein Vater ein Recht auf Dich hat, solange Du nicht blutig geschlagen wirst.

Na, mal sehen, ich hoffe ja schon, dass einige von den Leuten bei der Caritas ganz fit sein werden. Und natürlich gehe ich zu diesen Gesprächen, weil auch ich von meinen Ängsten runterkommen will und irgendeine Lösung finden möchte, meinem Kind einen Vater zu ermöglichen. Ich will also nicht, dass mir jemand nach dem Mund redet, denn dann gerate ich noch schlimmer in Panik.

Soll ja auch vorkommen, dass Väter, die sich nie um ihre Kinder gekümmert haben, für den Aufenthalt in Europa sogar eine Arbeit aufnehmen und mal auf den Spielplatz gehen...  rofl2

Ganz im Ernst: Ich verstehe auch, dass das für meinen Mann schwer sein muß, denn auch sein Vater hat sich nie um ihn gekümmert, sondern war immer auf "wichtigen" Reisen. Vaterschaft wird in Ägypten sowieso ganz anders definiert, nämlich nur durch Rechte und nicht durch Pflichten (außer finanziellen). Die meisten Kinder haben zu gehorchen, werden von den Frauen großgezogen, mal in die Moschee geschleppt, individuell nicht gefördert, aber unter Druck gesetzt, mit rigidem Islam verseucht, der ihnen in Koranschulen eingetrichtert wird, dergleichen werden paranoide Stammesstrukturen aufrechterhalten, die bei allen in den Familien zu Neurosen führen. Auch bei den Männern.

Ich bin der Überzeugung, dass Präsenz auch moralisch das bessere Modell von Vaterschaft ist. Wie ich auch der Meinung bin, dass gewaltfreie Erziehung ein Wert ist, für den es sich zu kämpfen lohnt... Wir werden sehen, wie weit ich damit komme. 

LG

Vera
 

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vera
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« Antwort #8 am: 13. Juli 2007, 20:15:35 »

Ahoj.

Es gibt aber keine Gehaltsabrechnungen oder Einkommenssteuerbescheide. Was ist dann?

Die Caritasgespräche hatten nichts mit dem KU zu tun, das war nur auf brille007s Frage nach "Gesprächen wegen Trennung der Eltern- von der Paarebene"

Bitte sieh Dir das letzte Posting von mir an. Bei dem letzten Satz hatte ich einen mindestens anderthalbfachen Ironiemodus an. Das bleibt nicht aus, wenn man sofort auch mit rassistischen Bildern konfrontiert wird. Die den Damen (bislang sinds nur Damen von JA und binationalen Hilfsorganisationen usw.) nicht bewußt sind.

Ich fände es rassistisch, wenn ich von meinen Überzeugungen abweichen würde. Nämlich Gewaltfreiheit und Präsenz als Merkmale von Erziehungsfähigkeit. Das mag westlich sein, aber dann sind die Menschenrechte eben auch eine Erfindung des Westens. Und schließlich lebt meine Tochter - obwohl Muslima - eben auch hier, im Westen. Und es ist die verd`Pflicht BEIDER Elternteile, ihre Kinder in dieser Gesellschaft fit zu machen.

Nur ein Beispiel: In Ägypten haben Kinder gemeinhin keine Freunde, die sie außerhalb der Schule sehen würden. Dafür sehen sie ihre Cousinen und Cousins, die meist zahlreich vorhanden sind.
Daher hat mein Mann unserer Tochter versucht, zu verbieten, hier in Deutschland Freunde nachmittags zu besuchen.
Das geht aber nicht auf, denn sie hat hier nicht lauter Cousinen und Cousins, die sie "natürlich" sehen könnte.
Ich habe also die Möglichkeit, mein Kind zu isolieren, damit es nicht untraditionell aufwächst, oder aber ich erkenne einen Unterschied an.

Mein Mann erkennt keine Unterschiede an. Er würde niemals erlauben, das unsere Tochter bei - gott bewahre - einem alleinerziehender oder Wochenendvater und seiner Tochter mal zu Besuch käme.  Weil in Ägypten die Mädchen nie, unter keinen Umständen, mit Männern allein gelassen werden. Er würde davon ausgehen, dass unsere Tochter mißbraucht werden würde. (Im übrigen wäre das ähnlich mit alleinerziehenden Müttern, für die er auch nur Verachtung übrig hat)
Ich aber möchte gern, dass unsere Tochter viele verschiedene Lebens- und Familienformen kennenlernt. Und ich hab Vertrauen zu den Vätern der Freunde meiner Tochter. Denn ohne dieses Vertrauen mag ich nicht Mutter sein.

Trotzdem erziehe ich unsere Tochter islamisch. Aber das ist ein Islam der freien Entscheidungen. Nicht einer der Traditionen.

LG

Vera
 












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Weisnich
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« Antwort #9 am: 13. Juli 2007, 22:58:38 »

Liebste Vera,
ich möchte zu Beginn sagen, dass ich die Zahlung von KU nachkomme, obwohl ich gegen den Kindesunterhalt bin. Meine Position im Detail zu erklären, erspare ich uns jetzt aber hier.

Du hast einen Exfreund, der auch gleichzeitig Vater eures Kindes ist. Ich habe muslime Väter übrigens anders kennengelernt, als Du es in deinem Umgangspost beschreibst.

Wenn ich mir nur dein Geschreibsel (entschuldige diesen polemischen Ausdruck; mir fällt es nur angesichts des Inhalts schwer, 'Geschriebenes' zu schreiben), fallen mir 3 Dinge auf.
1. Blanke Gier
2. Schnöder Neid
3. Tiefer Hass

Lass Dir gesagt sein: Das ist nicht gut  für dein Kharma!

Papi schlägt, kümmert sich nicht, trinkt, arbeitet nicht oder irgendwie komisch, zahlt keinen KU (Darf es nicht auch ein bischen BU sein?) und das mit stinkreicher Familie im Hintergrund. Pahhh.

Sag mal, wie kam es eigentlich zu eurem Kind? Hat er dich auch noch vergewaltigt? Warst du stockbetrunken? War es zu dunkel?

Für mich hört sich das irgendwie an nach einem Drama in 7 Akten:
1. Blondie lernt Ölscheich kennen und weiß aber nicht um die kulturellen Hintergründe.
2. Sie poppt Ölscheich und 'vergisst' Verhütung. 40 Wochen später das freudige Ergebnis.
3. Statt Geldregen, Schloss und Vollabsicherung gibt es aber Nada, weil Ölscheich ist doch nur Immigrant.
4. Ölscheichträumend macht Blondie sich auf dem Weg zur Rechtsanwältin, die hört Öl und denkt an Bohrinsel mit Pipeline direkt auf ihr Konto.
5. Ergo: Wir machen ein paar Fässer auf, da in jedem Fass wenigstens was für die RA drin ist
6. An jetzt gibt es nur noch robentragende Gewinner und Blondi wendet sich an Vatersein.

Der siebete Akt? Auf den musste noch warten. Aber der kommt in ein paar Jahren rofl2

Geh mir doch weg,
Michael
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Bonnie 2


« Antwort #10 am: 14. Juli 2007, 00:32:30 »

Hallo Vera,

woltte mich eigentlich hier überhaupt nicht melden aber die Erklärung kommt gleich anschließend.
Mach einfach das was  Dir Deepthought und brille007 mehr oder weniger durch die Blume sagen. Willst Du KU so wie ganz oben beschrieben, wende Dich ans Jugendamt, las es klagen usw.. Wird es ernst, so kann Dir das AA hoffentlich helfen. Ethnische oder religöse Auffassungen sind meiner Meinung nach äußerst differenziert und mit Feingefühl zu betrachten. Das sage ich als 100%-iger Atheist. Also Vorsicht hier.

@weisnich

Keinerlei Respekt für Dich. Das war unter aller s**. Hab das Ding dem Moderator gemeldet. Dein Post, einfach unglaublich.

Tschau Vera
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Jemmy
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*rotzfrech*sagt LG


« Antwort #11 am: 14. Juli 2007, 01:14:18 »


@Weisnich

Möchte mal wissen, was dich geritten hat. Etwas derartiges habe ich von dir noch nicht gelesen und hoffe, dass ich auch nie wieder dieses zweifelhafte Vergnügen habe.

Das hat nichts mehr mit " Gürtellinie" zu tun, dass ist schon weit darunter.
Mir viele noch ein Wort dazu ein, aber das wird von der Wortsperre der Side geschluckt und umgewandelt in einen Code.
Was du da von dir gegeben hast, ist schlicht verachtenswert! Und wenn es dir schon " schwerfällt " etwas zu schreiben, dann lass es sein! Kharma spielt keine Rolle, sondern der Anspruch des Kindes auf KU, unabhängig einer Nationalität.

Hallo Vera !
Ich schließe mich oldie an. Versuch ein bischen Ruhe in dein Leben zu bringen. Ich habe den Eindruck, dass dein EX dein Leben immer noch bestimmt und das sollte so nicht sein. Versuch die Sache mit ein bischen Abstand zu sehen, so nüchtern, wie es dir  möglich ist.

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Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)

Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).

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Weisnich
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« Antwort #12 am: 14. Juli 2007, 01:23:28 »

Hallo Ihr Schlaumeier,
Vera versucht, recht konstruierend, eine Leistungsfähigkeit aufzubauen, weil sie mit normalen Mitteln nicht weiterkommt und sucht dafür Hilfe.

Um sich darüber hinaus noch zu rechtfertigen, werden die üblichen Verdächtigen aus dem Sack geholt. Und die ziehen leider immernoch! Muslime Väter, die nicht alleine mit der Tochter...so einen Unsinn habe ich noch nie gehört. Es ist schlichtweg falsch. Trinken ist auch eher weniger unter Muslimen. Klingt alles sehr konstruiert.

Was kommt raus? Das Kind sieht seinen Vater nicht. Dabei helfe ich nicht mit!

Wenn eure Welt himmelblau und rosarot ist, dann soll sie so sein. Meine sieht aber anders aus.


Gruß,
Michael
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Bonnie 2


« Antwort #13 am: 14. Juli 2007, 01:41:38 »

Hallo Oberschlaumeier,

Du bist bist nicht der einzige hier mit 'Erfahrung' bei Männern des muslimischen Glaubens. Aber Dein Arroganz stinkt mir hier langsam zum Himmel.  Du/ich haben versucht das über PN (mit ähnlicher Arroganz bzw Besserwisserei) zu regeln, aber Deine publizistische Geltungssucht hat wohl gesiegt. Wenn Du diese Welt auch nur halbwegs so gut kennst wie Du sie darzustellen versuchst, wo ist dann Deine Differenzierung? Überall sind es letztendlich Menschen, über die wir reden über die geurteilt wird. Ist gibt schlichtweg keine Geichmacherei. Es gibt muslimische Väter so und so, es gibt polnische Väter so und so, und es gibt deutsche Väter so und so. Was mich stört ist Deine Überheblichkeit, die hier dazu führt, einen User einfach erstmal runter zu machen. Was Du in Deinen PN's gesagt hast  ist Blasphemie.

An die Mods bzw Adms - löscht diese Post' bitte, das ist unertäglich (meine eingeschlossen).

oldiek

PS: nicht das der Punkt schon erreicht ist lt. Thread Usertreff2007/Allgemein Post #1543
Zitat
Und eben deshalb denke ich, mich hier mehr einzubringen (bis Ihr mich vom Gegenteil überzeugt) um genau das zu Leben, was ich als Selbstverständlichkeit betrachte - sich helfen ohne zu verurteilen im Dschungel der deutschen Rechtssprechung und im Interesse unserer Kinder.
_________________________________________________
Anm.: Realname auf Wunsch des Users entfernt
« Letzte Änderung: 05. September 2007, 14:21:23 von midnightwish » Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
vera
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« Antwort #14 am: 14. Juli 2007, 10:03:35 »

Hallo weisnich,

oh man, was hab ich denn getan, in welche Kerbe gehauen, dass Du so auf mich feuern mußt? Ich weiß ja, dass Ihr hier alle um Eure Kinder kämpft, aber in meinem Fall ist es nunmal anders!

Ich kenne meinen Mann jetzt 14 Jahre und er war meine große Liebe. Mich zu trennen und auch meine Schwiegerfamilie zu verlieren war das Furchtbarste, was ich in meinem Leben je tun mußte. All die Zeit kann man gar nicht schnell "aufarbeiten" oder sich nicht mehr davon in seinen Handlungen beeinträchtig fühlen. Ich hätte es trotz aller Schwierigkeiten nicht getan, wenn mein Mann nicht so gefährlich für sich und andere geworden wäre.

Unsere Tochter war ein Wunschkind und wird muslimisch erzogen (das hat damit gar nichts zu tun). Ich habe auch muslimische Väter kennengelernt, die den Spagat zwischen ihrer eigenen traditionellen Erziehung und einer westlichen Erziehung gut hinbekommen haben und die Konflikte mit ihren Ehefrauen und Familien gewaltfrei gelöst haben. Und sei Dir gewiß: selbst wenn es Gewalttätigkeit in der Familie geben sollte: Dir als Freund oder Fremden wird das eine Familie niemals zeigen. Das findet immer hinter verschlossenen Türen statt...

Sicher bin ich verbittert, wenn der Vater meiner Tochter weder den Verantwortlichkeiten, die Vaterschaft in seiner Kultur bedeutet, noch denen, die Vaterschaft in meiner Kultur bedeutet, nachkommt.
Welcher Mensch ist nicht verbittert, wenn dem geliebten Kind dieses Unrecht passiert.
Und ganz sicher ist das auch nicht gut für meine Seele.

Bin ich gierig? Ich weiß nicht. Wenn, dann aus Verzweiflung heraus. Mein Mann hat unsere Alterssicherung (ein Haus) veruntreut, er hat im Laufe der Ehe sehr viel Geld von mir gebraucht (wollte sich von seinem Vater lösen ...) und mich oder seine Tochter nie unterstützt.
Ich gehe normalerweise davon aus, dass man als Elternteil das Bedürfnis hat, dem Kind einen entweder ähnlichen oder besseren Lebensstil zu ermöglichen, den man selbst hatte. Bei mir ist das jedenfalls so. Es schien mir immer ein ganz selbstverständlicher Wunsch zu sein. Und ich bin entsetzt, dass mein Mann das nicht so sieht. Ja.

Mit "Ölscheichs" hat das ganze übrigens wenig zu tun. Ich bin auch nicht die einzige Westlerin die in diese Familie eingeheiratet hat und nicht die erste Generation (so wie im übrigen auch in meiner Familie mehrere Orientalen geheiratet wurden). Ich denke heute, ich hätte mich sonst auch nicht darauf eingelassen. Wie gesagt, ich liebe meine ganze Schwiegerfamilie und sie mich. Wir sind alle gemeinsam traurig darüber, wie alles gekommen ist.

Es ist auch nicht die Frage, dass der Vater sein Kind sehen wird. Und die lange Zeit der Abwesenheit (ein halbes Jahr) hat er wieder mal verschuldet, nicht ich. Mitte August fangen die Gespräche bei der Caritas an, wenn er so lange Zeit hatte, von seinem Kind weg zu sein, dann kann er jetzt auch noch ein paar Wochen warten, so dass wir eine Lösung finden, die für unsere derzeitige total verhakte Situation möglich ist.
Im übrigen hatte er seit seiner Rückkehr im Juni die Möglichkeit, seine Tochter im Schutz meiner Familie zu sehen. Hat er abgelehnt, 500 km zu fahren, das "sei ihm nicht zuzumuten".  Stattdessen hat er mich noch vor seinem allerersten Gespräch beim JA von seiner RA auf Umgang verklagen lassen.

Ich bin seit Juni mit unserer Tochter bei meinen Eltern, habe einen größeren Auftrag ablehnen müssen, weil ich sie nicht in den Kindergarten geben kann. Wir sind von dieser Situation extrem in unserem Alltag beschnitten. Ich muß mir Geld leihen, weil ich nicht arbeiten kann und die Ersparnisse längst aufgebraucht sind. Ich bin müde und verzweifelt, weil ich alle Lasten trage und mein Mann mir aber auch nicht einen Schritt entgegenkommt.

Das mag für Dich schwer zu verstehen sein, weil Du denkst, dass ich lüge. Ich habe hier aber keinen Grund zu lügen. Und wenn Du mir hier mit Informationen zum Kindesunterhalt hilfst, dann wäre das zugunsten eines Kindes.

Aber offensichtlich sind Dir Kinder egal, denn Du bist ja auch aus mir bitte zu ersparenden Gründen gegen den Kindesunterhalt.
 

@oldie: Danke für die Intervention. weisnich hat mir wieder gezeigt, wie viele eben auch auf mich reagieren. Ich bin sehr schwer einzuordnen offensichtlich. Ich bin zwar ein Opfer, aber ich handle nicht mehr so, denn ich bin schon zu lange getrennt. Aber manchmal handle ich eben doch wieder so, denn ich bin traumatisiert. Ich bin eine Intellektuelle und bekennende und bekannte Sufi und meine Ehe war eine in der High Society. Kein Mensch wollte diese Trennung, die Ehe war auf das ganze Leben ausgelegt.

Aber selbst ein solches Posting von weisnich hilft mir aber emotional weiter. Ich habe vor meiner Trennung nicht gewußt, dass mir das "Binationale" und das "Islamische" an der Trennung so um die Ohren gehauen werden würden. Wäre es das gleiche, wenn mein Mann nicht ein "Ölscheich", sondern ein amerikanischer Zeitungsverleger wäre?
Oder würden mir dann die Vorurteile gegen Amerikaner um die Ohren fliegen?


Danke für all das Interesse und die Hilfe

LG

Vera

[edit]Vollquoting gelöscht[/edit]
« Letzte Änderung: 15. Juli 2007, 02:11:57 von DeepThought » Gespeichert
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« Antwort #15 am: 14. Juli 2007, 23:49:37 »


Hallo Vera!

Ich möchte dir noch einmal ganz klar sagen, dass Ausnahmen die Regel bestätigen und in diesem Fall halte ich "Weisnicht" für die Ausnahme. Sonderlich gute Ratschläge für deine Situation kann ich dir leider nicht geben, doch eines muss ich hier mal ganz klar sagen: Menschen vom Stamme "Weisnicht", solltest du dort einordnen, wo sie hingehören, nämlich bei = Wissen nichts=!

@Weisnicht

Verschone uns mit deiner Weltanschauung und deinen (Weisnichts)Weisheiten.  gun
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« Antwort #16 am: 15. Juli 2007, 23:17:41 »



Danke, Jemmy,

wie schon gesagt: ich hab mich hier angemeldet, um zu diskutieren und um um Hilfe zu bitten. Beides ist gleich wichtig. Und ich kann jeden und jede verstehen, die sagt: Oh nein, nicht schon wieder diese alten Klischees über muslimische Männer.
Tja nun, aber ich kann es halt nicht ändern. Wenn es anders wäre, würde ich das alles nicht tun, denn ich weiß als Tochter, wie wichtig mein Vater für mich mein Leben lang war und ist.

Mein Vater hat übrigens immer meinem Mann Paroli geboten. Und ich bin glücklich und dankbar darüber, dass er mich beschützt hat, wo ich mich und mein Kind nicht mehr schützen konnte.

So einen Vater wünsch ich jedem Kind.

LG

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« Antwort #17 am: 16. Juli 2007, 08:52:36 »

Morgen,

ich hab zwar jetzt ehrlich geagt nicht alles im Detail durchgelesen, aber:

Zitat
damit Du da keinem Irrtum unterliegst: Das Vermögen Deiner Ex-Schwiegerfamilie spielt unterhaltsrechtlich nicht die geringste Rolle, selbst wenn Du es bis auf den letzten Cent belegen könntest. Unterhaltsverpflichtet ist allein Dein Ex-Mann.

Martin hier irrt du. Unter Umständen können nämlich sehr wohl die Großeltern zu KU herangezogen werden, wenn die Eltern nicht leistungsfähig sind. Allerdings werden nicht nur die Eltern des KV, sondern auch die Eltern der KM dann herangezogen. Zumindest im gesetzlichen Rahmen ist das so festgelegt, ob und wie es durchsetzbar ist steht ja wieder auf einem anderen Blatt ;-)

LG Tina
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« Antwort #18 am: 16. Juli 2007, 10:46:08 »

Moin Tina,

Martin hier irrt du. Unter Umständen können nämlich sehr wohl die Großeltern zu KU herangezogen werden, wenn die Eltern nicht leistungsfähig sind. Allerdings werden nicht nur die Eltern des KV, sondern auch die Eltern der KM dann herangezogen. Zumindest im gesetzlichen Rahmen ist das so festgelegt, ob und wie es durchsetzbar ist steht ja wieder auf einem anderen Blatt ;-)

Wenn ich die Openerin richtig verstanden habe, sind die Schwiegereltern weder Deutsche noch leben sie in Deutschland; auch ihr Vermögen "wohnt" sehr wahrscheinlich anderswo. Ich sehe nicht, auf welcher Basis ein deutsches Familiengericht hier inländisches Recht anwenden können sollte. Und selbst, wenn ein Familienrichter auf die irre Idee käme: Lass ihn mal in Saudi-Arabien pfänden...

Grüssles
Martin
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« Antwort #19 am: 16. Juli 2007, 11:18:43 »

Ich meitne ja auch gar nicht das es praktikabel ist. Diese Methode wird ja noch nicht mal im Inland angewandt. Nur möglich ist es eben.

Zitat
Ich sehe nicht, auf welcher Basis ein deutsches Familiengericht hier inländisches Recht anwenden können sollte.

Wahrscheinlich auf der Basis auf der er auch Unterhalt von einem im Ausland lebenden Vater verlangt.

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« Antwort #20 am: 17. Juli 2007, 22:35:29 »

Moin,

ich möchte einhaken, da mich das zuständige OLG interessiert. Ferner würde ich gern wissen, ob dein "Fall" Gegenstand von Diskussionen in der sog "Auslandsliste" ist bzw. war und dir Steve Arnas etwas sagt.

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
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« Antwort #21 am: 17. Juli 2007, 22:49:45 »

Wie kommst Du denn auf sowas, Deep? Meinst Du etwa, Vera will nicht das Beste für ihr Kind, sondern nur das Beste von ihrem Ex?

Was sollen denn jetzt Oldie und Jemmy denken?

Gruß,
Michael
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« Antwort #22 am: 19. Juli 2007, 23:57:30 »

Moin,

ich möchte einhaken, da mich das zuständige OLG interessiert. Ferner würde ich gern wissen, ob dein "Fall" Gegenstand von Diskussionen in der sog "Auslandsliste" ist bzw. war und dir Steve Arnas etwas sagt.

DeepThought


OLG ist wohl Pankow. Die "Auslandsliste" ist hier im Forum, richtig? Da habe ich nicht gepostet bisher. Und Steve Arnas sagt mir nichts - sollte es?


Das Beste vom Ex wäre, dass er Verantwortung für sich und seine Handlungen übernimmt.

Im Moment fällt mir nichts anderes ein, als dass ich kleinteilig mit Aussagen von möglichst unbeteiligten Dritten seine Angaben widerlege. Eine mühselige Arbeit, aber mir schlägt auch sehr viel Wärme und Hilfsbereitschaft von Leuten entgegen, von denen ich das nicht erwartet hätte. So hat zum Beispiel eine meiner Praktikantinnen detailliert ihre Eindrücke von den zahllosen Anrufen meines Mannes auf meiner Arbeit aufgeschrieben. (Ich hab mich vor meinen Praktikantinnen so geschämt, war so sprachlos, und diese junge Frau hat sich an alles auch emotional so genau erinnern können ...). Egal wie es ausgehen wird, mir wird von allen Seiten immer wieder versichert, dass es Sinn macht, Regeln anzuzweifeln zu wagen wie "egal, ob die Mutter verdroschen wird, das kümmert das Kindeswohl keinen Meter".

Danke für Euer Interesse

Vera
 



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« Antwort #23 am: 20. Juli 2007, 09:24:14 »

Hallo Vera,

Die Emotionen lässt du besser mal aussen vor, auch wenn es schwerfällt in deiner Situation.
Was mir jetzt nicht so wirklich einläuchtet ist, Pankow gehört doch zu Berlin und du hast irgendwo erwähnt, dass du nicht hoffst an die eine spezielle Richterin in Frankfurt zu geraten. Wenn du in Berlin wohnst, ist doch wohl kaum das OLG Frankfurt zuständig.
Bringe ich hier was durcheinander? In welchem OLG Bereich wohnst du denn?
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« Antwort #24 am: 20. Juli 2007, 14:45:31 »

Moin,

kurz zusammengefasst:
1) ein In-oder Ausländer, der mehr als 180 Tage außerhalb Deutschlands ist, wird ausgesteuert (d.h. ist nich tverpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben und üblicherweise auch nicht renten-, kranken- oder arbeitslosenversichert); damit ist hier ermutlich von den Finanzamtsunterlagen her nichts machbar;

2) mir entzieht sich irgendwie, inwiefern auf der einen Seite auf die Gewalttätigkeit des KV aufgesetzt wird, auf der anderen aber immer wieder von Übernahme der Erziehungspflichten abgestellt wird; eine real gewalttätige, drohende Person egal welchen Geschlechtes ist immer eine potenzielle Gefahr;

3) greift ein inländisches Urteil, das die Großeltern zu eventuellem Unterhalt an Vaters statt verurteilt nicht, da mit Kuwait keine bilateralen Anerkennungsabkommen existieren - sprich: nicht durchsetzungsfähig. Da hierzu auch kein Haftbefehl ausgestellt wird (§170 StGB greift erst bei willentlicher Barentziehung, die vor dem Haftbefehl darzustellen ist), dürfte auch ein Besuch der besagten Großeltern in Deutschland folgenlos bleiben. Und last but noot least, ist diese Last nicht von den Großeltern väterlicherseits zu tragen, sondern auch mütterlicherseits (Aufteilungsprinzip).

Gruß, Xe

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