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vatersein.de - Forum 24. August 2019, 19:56:13 *
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Autor Thema: Fiktives Einkommen bei Arbeit für Familienclan?  (Gelesen 14682 mal)
vera
Schon was gesagt
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Beiträge: 18


« Antwort #25 am: 22. Juli 2007, 15:21:25 »

*Vollquiting gelöscht*

Hallo und herzlichen Dank!


1) Mein Mann ist bis jezt bei mir krankenversichert. Steuern hat er nie bezahlt, taucht auch nirgendwo auf.

2) Der Kindsvater ist real gewalttätig. Aber nachweisen kann ich nur, dass er mir gegenüber gewalttätig war. Und das reicht ja nicht. Er ist auch noch nie verurteilt worden. Seine Gewalt funktioniert nach "nach außen Hui, innen Pfui". 

3) Ist es dann so: Vater hat kein Einkommen, Mutter nicht genug, Eltern beider Eltern sind wohlhabend, aber Eltern des Vaters in Ägypten, also bekommt Kind keinen Unterhaltsvorschuß vom JA und auch keinen von den Großeltern väterlicherseits, sondern die Großeltern mütterlicherseits werden zwangsverpflichtet?
Und all das hat dann auch keine Konsequenzen fürs Aufenthaltsrecht, wenn der Vater das Sorgerecht behält?


@ Jemmy: es tut mir sehr leid, dass ich dieses blöde ironietriefende und mißverständliche Posting über die Frankfurter Richterin geschrieben habe. Ich wohne in Berlin OLG Pankow. 



Ich hab jetzt noch eine schwierige Frage. Ich war jetzt beim Kinderschutzbund und die haben mir dringend geraten, ein Gutachten über meine Traumatisierung durch die Gewaltbeziehung anfertigen zu lassen.
Mein Anwalt ist immer in Sorge, dass meine Erziehungsfähigkeit angezweifelt werden könnte. Anders gesagt: in dem Schriftsatz meines Mannes wird die ja auch angezweifelt.
Aber wenn ich nicht erziehungsfähig sein sollte (was ich nicht glaube), dann doch eben nur, WEIL ich in dieser Ehe so tyrrannisiert wurde und das bis heute Auswirkungen hat. (Im übrigen auch auf meine Tochter, die das alles ja mitangesehen hat, auch wenn sie zu klein war, um es zu begreifen...).
Der Kinderarzt meiner Tochter hat ihr neulich ein "bestens entwickelt" attestiert, die Kindergärtnerin läßt sie immer am Anfang der Gruppe laufen, weil sie so zuverlässig ist, sie ist ein entzückender und warmherziger Schatz, und dass sie auch unter der Situation leidet (Verlustängste, "Babyspielen" und wieder bei mir im Bett schlafen) ist doch wohl normal! Irgendwie müssen Kinder ja auch reagieren, wenn die Eltern so kaputt und unzuverlässig sind.

Aber trotzdem habe ich natürlich auch Angst.


LG

Vera


Anm.: Bitte Forenregeln beachten (Nr. 15).
« Letzte Änderung: 23. Juli 2007, 20:18:21 von DeepThought » Gespeichert
DeepThought
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WWW
« Antwort #26 am: 22. Juli 2007, 15:28:33 »

Und all das hat dann auch keine Konsequenzen fürs Aufenthaltsrecht, wenn der Vater das Sorgerecht behält?
Du bist scheints nicht in der Lage, die einzelnen rechtlichen Komponenten zu trennen.

ein Gutachten über meine Traumatisierung durch die Gewaltbeziehung anfertigen zu lassen.
Ja und. Was soll damit erreicht werden?

Mein Anwalt ist immer in Sorge, dass meine Erziehungsfähigkeit angezweifelt werden könnte.
Ich habe mittlerweile auch meine Zweifel an deiner Erziehungseignung - besonders wegen:

Aber wenn ich nicht erziehungsfähig sein sollte (was ich nicht glaube), dann doch eben nur, WEIL ich in dieser Ehe so tyrrannisiert wurde und das bis heute Auswirkungen hat. (Im übrigen auch auf meine Tochter, die das alles ja mitangesehen hat, auch wenn sie zu klein war, um es zu begreifen...).
Jo, du bist nach deiner Meinung nur dann nicht erziehungsfähig wenn der Ex die Schuld daran trägt.

Irgendwie müssen Kinder ja auch reagieren, wenn die Eltern so kaputt und unzuverlässig sind.
Da kein Umgang besteht zur Zeit, kann es nur so verstanden werden, dass du kaputt und unzuverlässig bist. Du lebst, so meine Interpretation, in einer Leidenssymbiose mit eurem Kind.

DeepThought

[edit] Quoting korrigiert [/edit]
« Letzte Änderung: 22. Juli 2007, 20:13:35 von DeepThought » Gespeichert


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
eskima
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« Antwort #27 am: 22. Juli 2007, 22:43:20 »

Hallo Vera,

Aber wenn ich nicht erziehungsfähig sein sollte (was ich nicht glaube), dann doch eben nur, WEIL ich in dieser Ehe so tyrrannisiert wurde und das bis heute Auswirkungen hat. (Im übrigen auch auf meine Tochter, die das alles ja mitangesehen hat, auch wenn sie zu klein war, um es zu begreifen...).

Ich bin ja nur Hobbypsychologe. Trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass du dir in die eigene Tasche lügst. Mal angenommen, du hättest eine schöne Kindheit gehabt (behütet von den Eltern, eine vertrauensvolle Beziehung zu ihnen), warum hast du dir dann einen schlagenden Mann ausgesucht? Das passt nicht zusammen.

Ebensowenig passt dazu, dass du deiner Tochter zugemutet hast, diese Tyranneien mitzuerleben. Deine Traumatisierung hat nicht in der Ehe angefangen, die Wurzeln liegen viel tiefer und sind viel eher gepflanzt worden. Jede "gesunde" Frau wäre spätestens nach der ersten Eskalation gegangen und hätte das Kind beschützt.

Wenn du Bedenken hast, dass du deinem Kind nicht gerecht wirst:

Zitat
und dass sie auch unter der Situation leidet (Verlustängste, "Babyspielen" und wieder bei mir im Bett schlafen) ist doch wohl normal! Irgendwie müssen Kinder ja auch reagieren, wenn die Eltern so kaputt und unzuverlässig sind.

dann begib dich in gute therapeutische Hände. Fang bei dir an und such nicht bei anderen.

Gruß

eskima

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Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit

vera
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« Antwort #28 am: 23. Juli 2007, 00:42:19 »


Tja nun,

das ist ja harter Tobak. Es stimmt, meine Traumatisierung fing viel früher an, aber nicht da, wo Du, Eskima, sie vermutest, also nicht bei meinen Eltern.
Aber als ich 21 war, ist eine meiner besten Freundinnen von einem Kirchgruppenfreund aus religiösem Wahnsinn heraus ermordet worden.

Ich habe das lange Jahre nicht verkraftet. Aber bevor ich ein Kind bekommen habe, mit dem Mann, den ich geliebt habe und der bis dahin immerhin schon über ein halbes Dutzend Jahre nicht gewalttätig gewesen war, habe ich das in mir auf die Reihe bekommen. Drei Monate lang... Aber wer weiß... vielleicht auch nicht. Ich habe es zumindest geglaubt. Bevor hier jetzt wieder jemand mit dem Finger auf mich zeigt, will ich nur sagen, dass ich auch nach dem Mord an meiner Freundin Beziehungen hatte. Und in diesen Beziehungen spielte Gewalt keine Rolle. 
Und wenn alle Leute, die in ihrem Leben Gewalt erlebt haben, keine Kinder kriegen dürften, wäre die Welt auch ganz schön leer. Was war denn bei Euch allen so schief gelaufen, dass Eure Ehen alle gescheitert sind? Manchmal paßt es eben auch einfach nicht zusammen.
Ich habe mich ja jung verliebt, wo noch nicht wirklich abzusehen war, wie wir uns entwickeln würden. Trotzdem glaubte ich immer, die Differenzen würden eben dazugehören und seien ok, wenn man sich nur liebt.


Mich gleich aus den Gewalttätigkeiten der Ehe zu befreien war daher auch nicht so einfach. Ich habe hier viel gelesen und kaum einer hat bei dem ersten Anzeichen von Irrsinn gleich die Koffer gepackt oder hat das Kind genommen und ist abgehauen.
Ich empfand die Gewalttätigkeiten erstmal eher als eine Art Krankheit, nein, erstmal war ich geschockt, einfach nur geschockt, dann empfand ich sie als Krankheit, aber immer als akzidentiell, und ich dachte damals, dass wir das heilen könnten.
Ich habe auch mir teilweise die Schuld daran gegeben und wollte noch "besser" sein als Ehefrau und Mutter. Ich war meinem Mann eben sehr nah und es war unvorstellbar für mich, diesen Menschen zu verlassen. Ich wollte es nur besser machen und haben und nicht ohne ihn.

Erst als die Gewalt in eine Spirale geriet und ich erkennen mußte, dass keine Verhaltensänderung von mir mehr half, weil schon allein die Art, wie ich saß oder blickte meinen Mann zum Ausflippen brachte, und als es dann nicht mehr nur ums Prügeln, sondern um "Waffen" ging und um Todesdrohungen - da war dann der Punkt erreicht.
Aber auch dann konnte ich erstmal nur deeskalierend handeln, denn ich war in Ägypten, nicht hier.

Und natürlich habe ich mir in die Tasche gelogen damit, dass ich glaubte, die Agressionen richteten sich nur gegen mich und ich könnte daran etwas ändern. Ich habe auch schlicht nicht gewußt, dass Gewalt eine nach oben offene Spirale ist.


So.

Es mag sein, dass mein Mann seiner Tochter nie etwas antun wird. Dagegen spricht allerdings so einiges, denn permanentes Rumgebrülle finde ich auch schon hart an der Grenze. Ich weiß es nicht. Ich weiß auch nicht, ob es wirklich schlimm ist, wenn Kinder sehen, dass ihr Vater ihre Mutter verprügelt.
Aber ich nehme es eben an, es fühlt sich für mich logisch an, dass es so ist.
Und ich verstehe nicht, dass diese Zusammenhänge von Institutionen wie dem Kinderschutzbund genauso gesehen werden, von anderen Institutionen aber gar nicht.


Es ist mir auch klar, dass ich meiner Tochter gegenüber viel Verantwortung habe und mich auch lange Zeit mit meiner Rolle in der ganzen Ehe auseinandersetzen werden muß. Dieses Scheitern, das auch mein Scheitern ist, ist sehr bitter. Ich hatte geglaubt, ich sei viel stärker und klüger und liebender etc. als ich tatsächlich war. Oder vielleicht komme ich doch irgendwann zu dem Schluß, dass es Umstände gab, in denen eben eines zum anderen führte.

Das werde ich für mich und für meine Tochter tun. Etwas anderes ist es aber, mit demjenigen zu tun haben zu müssen, dem es total egal war, ob ich bei seinen Ausflippereien draufgehe oder nicht. Und der sich dem gar nicht (mehr) stellt und seinerseits nichts dafür tut, sich heilen zu lassen. Das ist keine Basis für eine Zusammenarbeit auf "Elternebene".



@deepthought

Natürlich kann ich all die einzelnen rechtlichen Konsequenzen nicht überblicken, deswegen frage ich ja. Was ist daran so verwerflich?

Das Gutachten brauche ich, weil ich meinen Mann nie angezeigt habe. Anders gesagt: wenn man die Gewalt abzieht, bleiben in unserer Ehe auch nur Differenzen, die irgendwie überbrückbar wären. Ich kann die Gewalt aber nicht abziehen. Es macht mir körperlich Angst, mit meinem Mann in einem Raum zu sein. Ich kann den Brückenschlag so nicht schaffen. Er müßte mir da entgegenkommen, indem er sich die Trennung klar macht, sie akzeptiert und auch akzeptiert, dass er daran Mitschuld hat. Nicht zuletzt kann er einfach kein Vertrauen von mir erwarten.

Was die Erziehungsfähigkeit angeht: ich denke, im Moment des Scheiterns der Familie kann keiner besonders toll Kinder erziehen. Vieles geht durcheinander, viele Fragen, Zweifel, Ängste und Agressionen gehen mit diesem Scheitern einher. Für vieles hat man noch keine Worte, für anderes keine Kraft. Ich bin jedenfalls weit davon entfernt, mir selbst auf die Schulter zu klopfen.
Wenn ich aber hier angegangen werde, wenn ich versuche, mir über die derzeitigen Probleme klar zu werden, dann frage ich mich, ob Ihr alle bezüglich Euren Scheiterns, also dem Scheitern Eurer Familien, denn nicht Zweifel habt, was die Erziehung Eurer Kinder angeht.

Und nochmal: dass mein Mann seine Tochter so lange nicht gesehen hat, ist nicht meine Schuld. Er war mit kurzen Unterbrechungen jetzt seit August letzten Jahres in Ägypten. Ich "entziehe" sie ihm jetzt gerade mal vier Wochen, bis eben einige nötige Gespräche und Vorkehrungen getroffen worden sind, so dass alle mit der Situation erstmal leben können, denn so wie es letztes Jahr ablief, ging es eben nicht mehr. Und allein sind wir nicht zu einem Punkt gekommen. 

Klar, die meisten hier sind eben traumatisiert davon, dass ihnen ihre Kinder entzogen wurden (seid Ihr eigentlich alle in Behandlung? ;-)), aber mein Mann hätte das alles schon viel früher geregelt haben können, wenn ihm daran gelegen gewesen wäre.
Und jetzt hat er erstmal die von mir mit viel Zeitaufwand organisierten Gespräche abgesagt. Weil die muttersprachliche Beraterin Christin ist ... Soviel dazu.


LG

Vera
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eskima
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« Antwort #29 am: 23. Juli 2007, 00:56:08 »

Vera,

Klar, die meisten hier sind eben traumatisiert davon, dass ihnen ihre Kinder entzogen wurden (seid Ihr eigentlich alle in Behandlung?

Vergiss es. Du hast keinen einzigen Buchstaben verstanden, den ich geschrieben habe.

Ich klink mich hier aus, weil ich nur an Menschen schreibe, bei denen ich zumindest die Hoffnung habe, dass ich sie erreichen kann.

Gruß

eskima
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Jemmy
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*rotzfrech*sagt LG


« Antwort #30 am: 23. Juli 2007, 08:10:25 »


Hallo Vera,

Aus der Diskussion, bezüglich prügelnder (Ehe)Männer halte ich mich heraus, da ich dazu nichts intelligentes sagen kann, ebensowenig über die "Opferrolle" der Frau in dieser Konstellation. Über das Faktum des schlagens können wir reden, doch erwarte bitte keine tiefschürfenden psychologischen Erkenntnisse von mir. Dafür gibt es Profis und das ist es, was du meines erachtens brauchst: Einen Profi!
Im moment bin ich mir nicht ganz schlüssig, worum es dir geht.
Willst du das dein EX sich ändert und zum guten Menschen mutiert, willst du das ASR, willst du deinen EX aus deinem Leben streichen und wenn ja, in welcher Form? Keinen Kontakt und somit Sicherheit? Dann dürfte sein Name aber auch nicht mehr auf Kontoauszügen auftauchen, denn auch das wäre, in deinem Fall, eine Art von Abhängigkeit und in deiner speziellen Situation ein Angst aufbauender Faktor, weil du keinerlei Kontrolle darüber hast ( alles andere zu denken, wäre ein Trugschluss).
Soviel müsste doch gerade dir klar sein: Ein Mann, wie dein EX, gesteuert von irgendwelchen Machtgefühlen, übersteigertem Ego und bis in den Himmel reichenden Stolz, wirst du nicht los, indem du ihn "demütigst", wenn du einen Prozess vor einem Deutschen ( oder einem anderen ) Gericht gewinnst. Ihm aus "Schutzbededürfnis " das Kind vorzuenthalten kann dann nur nach hinten losgehen, wird es doch sein Stolz es ihm unmöglich machen, dass einfach hin zu nehmen.
Also, mal eine GANZ klare Frage: Gäbe es eine Möglichkeit, sich mit ihm zu einigen, so das er keinerlei " Gesichtsverlust " vor sener Familie und anderen Beteiligten erleidet?
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Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)

Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).

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vera
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« Antwort #31 am: 23. Juli 2007, 09:53:58 »

Also, mal eine GANZ klare Frage: Gäbe es eine Möglichkeit, sich mit ihm zu einigen, so das er keinerlei " Gesichtsverlust " vor sener Familie und anderen Beteiligten erleidet?



Lieber Jemmy, danke für Deine klare Frage und für die Geduld.

Ich hab darauf keine Antwort. Vielleicht die bisherigen Strategien:

- Zuerst habe ich es nach anfänglichem Schock mit Wohlverhalten versucht. Nachdem er dauernd wieder im Ausland war, habe ich massiv darauf gedrungen, dass er uns mitnimmt und bin ihm nach Ägypten nachgereist.
- Dann mit Rückzug innerhalb der Ehe, eine Art Innerer Immigration (ich war aber auch in Ägypten in "seiner Gewalt")
- Dann mit der Bitte um Hilfe an meine ägyptische Familie (das war schon der erste massive und nicht mehr gutzumachende "Gesichtsverlust"). Die war aber hilflos. Psychologen etc. wäre für meinen Mann nicht in Frage gekommen und ist in Ägypten auch nicht üblich. Damals habe ich meiner Familie auch gesagt, dass unsere Ehe an einem Endpunkt angelangt ist und ich nicht mehr weiterkönne, wenn sich nicht etwas grundlegend änderte.
- Dann mit einem Ultimatum, dass er mit uns nach Deutschland gehen sollte (weil ihn die Aussicht, dass hier "die Polizei kommt", wenn man seine Frau schlägt, bis dahin immer zurückgehalten hatte). Das Ultimatum hat er um mehrere Monate verstreichen lassen. Ich hab daher angefangen, mir mein Leben neu aufzubauen.
- Drei Monate nach dem Ultimatum, im Mai 06 kam er dann, es kam wieder zu massiver Gewalt und er kam nicht damit zurecht, dass seine Tochter im Kindergarten und ich arbeiten war. Erst wollte ich ihm anbieten, irgendwie offiziell zusammenzubleiben (ich weiß auch nicht genau, wie ich mir das vorgestellt hatte) und mich nur inoffiziell von ihm zu trennen, eben damit er sein Gesicht wahren kann.
- Im Juni habe ich dann endgültig gesagt, dass ich mich scheiden lassen wolle. Er hat das vor seiner Familie - glaube ich zumindest - einfach nicht erzählt. Das ist mir aber erst aufgefallen, nachdem wiederum einige Monate vergangen waren. Trotz der Trennung änderte mein Mann sein Verhalten nicht. Er betrachtete uns weiter als seinen Besitz, drohte, wurde ausfällig, kam mit unserer Tochter nicht zurecht. Bis die Situation eben im Dezember eskalierte, als er mir verbieten wollte, mit unserer Tochter zu Weihnachten zu den Großeltern zu fahren. 
Im Januar sagte mir mein Mann, er werde sich nicht vor Gericht um unsere Tochter mit mir streiten. Ich hatte das so gedeutet, dass er mir - in Einsicht in sein Verhalten - das Alleinige Sorgerecht zugestehen würde.
Im März diesen Jahres hielten wir dann mit beiden Familien einen Familienrat in Ägypten ab. Es sollte darum gehen, eine Lösung zu finden, die sowohl das nicht fertiggestellte Haus, in dem Geld beider Familien steckt, sowie die Zukunft unserer Tochter besprochen werden sollte. Mein Mann kam am vorletzten Tag, ließ sich dann auf ein Gespräch ein, brüllte rum, schuldigte an, kooperierte nicht. 1500 Euro hat uns allein die Reise gekostet...
Es war alles andere als so beabsichtigt, aber da er sich nicht getraut hatte, seiner Familie zu sagen, dass ich mich scheiden lassen würde, mußte das von meiner Seite aus kommen. Die hatten wirklich geglaubt, dass soweit alles wieder in Ordnung sei... Er drohte dann damit, dass er mir nicht einen Tag im Leben mehr Ruhe geben würde, unsere Tochter vom Kindergarten holen würde, ich es auf ewig bereuen würde, ihn zu verlassen, ich krank sei, meine Eltern nicht lieben würde usw.
Dann war er wieder monatelang "verschollen" bis er dann Anfang Juni wieder in Deutschland auftauchte und sein Kind sehen wollte. Ich sagte ihm, er könne sie im Schutz der Familie bei meinen Eltern sehen, dies lehnte er ab. Nach zwei Wochen in Deutschland verklagte er mich erstmal wegen "Kindesentzug", noch bevor er überhaupt sein erstes Gespräch im JA hatte.
Gleichzeitig rief er mich an und meinte, wir "müßten wieder zusammenfinden". Was ich, nach mittlerweile anderthalb Jahren Trennung, als Realitätsverlust deuten muß.

Im Moment geht es mir um Sicherheit (boshaft ausgedrückt: Kontrolle) und um Beratung, denn ich bin ratlos.

Mein Wunschtraum wäre ein Vater, der seinem Kind zumutbar ist, der sich seiner Verantwortung stellt und verläßlich sorgt. Ich wünschte mir, dass er Deutschland zu seinem Lebenszentrum macht, weil sein Kind hier ist. Dass er versucht, mit mir konstruktiv umzugehen, weil ich die Mutter seines Kindes bin. Dass er sich eine Wohnung einrichtet, in der unser Kind sich auch aufhalten könnte. Dass er seine Erfahrungen, Talente und Liebe an unser Kind weitergibt. Das aber hat er ja seit ihrer Geburt nicht getan, es wird also vermutlich ein Wunschtraum bleiben. Genauso wie der Wunschtraum, er möge sich seiner Gewalttätigkeit gegenüber verhalten. 


Wenn das alles nicht möglich ist, wünschte ich mir Orte, an denen ein Umgang möglich ist, der nicht "unter Aufsicht" ist, aber sicher und sinnvoll. Ich halte es nicht für sinnvoll, wenn meine Tochter mit meinem Mann bei ihren Treffen im Falafelshop rumhängen oder planlos durch die Gegend kurven. Ich weiß von beiden, dass sie das auch nicht mögen, meine Tochter hat sich dagegen auch wehren wollen. Aber mein Mann hat keine eigene Bleibe, wo er mit seinem Kind etwas Sinnvolles tun könnte.
Wie könnte Qualitätszeit zwischen Vater und Tochter hier aussehen? Vielleicht gemeinsam Bastelkurse oder Sportkurse besuchen, mit anderen "Umgangseltern" Ausflüge unternehmen usw. Sich auch austauschen, vernetzen, mit der Rolle klarkommen, das Kind wieder kennenlernen und gemeinsame Dinge tun.
So unstrukturiert "Recht am Kind" durchsetzen zu wollen, Umgang nur um des Umgangs willen, dann planlos mit dem Auto durch die Gegend zu kurven, mal auf dem Spielplatz zu landen, aber dann nur dazusitzen und zu telefonieren - das ist einfach nicht kindgerecht.
Aber wo auch immer ich nachfrage: solche Art von Netzwerken scheint es nicht zu geben. Ich weiß, das kann mir auch wieder als "Kontrollwut" ausgelegt werden, aber ist es denn wirklich so doof, nach "sinnvoll verbrachter Elternzeit" Ausschau zu halten?

Ich möchte das ASR, da ich faktisch seit mehreren Jahren alle Erziehung sowieso allein machen muß (es gab keinen Arztbesuch, kein Kindergartengespräch, keine Nachtschicht, keine finanzielle Unterstützung) oder aber ich möchte, dass er mindestens ein dreiviertel Jahr am Stück (außer bis zu zweiwöchige, meinetwegen dreiwöchige Auslandsaufenthalte) in Deutschland bleibt, weil es m.E. keinen Sinn macht, sonst wieder eine Bindung aufzubauen. Naja, und nach möglichst gewaltfreien Szenarien bin ich eben auch.

Das "Opfer" in mir schreit zwar immer, dass es keine physische Begegnung mehr mit dem "Täter" haben möchte, aber ich bin schon auch in der Lage, meinen Mann nicht gänzlich zu dämonisieren, sondern die Gewalt eben auch als Ausdruck von Überforderung anzusehen, wogegen man ja etwas tun könnte, wenn da Einsicht vorhanden wäre.

Beim Kinderschutzbund haben sie gesagt, dass, wenn meine Einschätzung meines Mannes denn so ungefähr hinhaut, er noch nicht mal die wenigen angeordneten Wochen BU durchhalten würde.
Wenn doch, dann muß ich eben meine Einschätzung revidieren, denn dann ist die Bindung wohl stärker als von mir angenommen und sein Wille, sich nach vier Jahren mal um sein Kind statt um seine Spielereien zu kümmern, größer als gedacht.


Sorry, wieder sehr lang. Danke fürs Lesen


LG

Vera
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« Antwort #32 am: 23. Juli 2007, 20:33:57 »

Natürlich kann ich all die einzelnen rechtlichen Konsequenzen nicht überblicken, deswegen frage ich ja. Was ist daran so verwerflich?
Ich gewinne mehr und mehr den Eindruck, du benutzt vatersein.de als Übungsplattform für die gerichtliche Auseinandersetzung. Je mehr du erzählst, um so abstruser werden die Stories und du testest, welche Reaktionen kommen, mit welchen Antworten du welche Reaktion erzielst. Sorry, bei diesem Schweinespiel mache ich nicht mit.

Das Gutachten brauche ich, weil ich meinen Mann nie angezeigt habe.
Ach. Du wirst über ein Gutachten beweisen wollen, dass da mal was war. Ich denke, du bist intelligent genug, dass auch tatsächlich genau DAS dabei rauskommt. Ob deine Angst auf realen Geschehnissen fußt, wird dabei nicht zu ergründen sein. Du bist einfach zu gut in deiner Rolle. Nein, das schmeichelt dir?

Anders gesagt: wenn man die Gewalt abzieht, bleiben in unserer Ehe auch nur Differenzen, die irgendwie überbrückbar wären. Ich kann die Gewalt aber nicht abziehen.
Du kapierst auch nicht, dass die Ehe beendet ist, wenngleich du dieses Denken deinem Mann zuschreibst. Brauchst du den Stempel "Ich wurde meiner Meinung nach geschlagen!" auf der Stirn, damit du "Rabääääh" machen kannst. Ist ja auch chic und trendy, so ein Attribut.

Es macht mir körperlich Angst, mit meinem Mann in einem Raum zu sein. Ich kann den Brückenschlag so nicht schaffen. Er müßte mir da entgegenkommen, indem er sich die Trennung klar macht, sie akzeptiert und auch akzeptiert, dass er daran Mitschuld hat. Nicht zuletzt kann er einfach kein Vertrauen von mir erwarten.
Interessant, dass du immer von "mein Mann" sprichst. Es ist nach deinem Willen dein Ex. Und er muss dir nicht entgegenkommen. Er hat die Pflicht auf Umgang und euer Kind das Recht dazu. Und glücklicherweise scheinst du dieser Nummer nicht zu entkommen.

Was die Erziehungsfähigkeit angeht: ich denke, im Moment des Scheiterns der Familie kann keiner besonders toll Kinder erziehen. Vieles geht durcheinander, viele Fragen, Zweifel, Ängste und Agressionen gehen mit diesem Scheitern einher.
Na super. Alle Trennungeltern sind temporär erziehungsunfähig. Und dieser Grund nur, damit es bei dir nicht auffällt.

Wenn ich aber hier angegangen werde, wenn ich versuche, mir über die derzeitigen Probleme klar zu werden, dann frage ich mich, ob Ihr alle bezüglich Euren Scheiterns, also dem Scheitern Eurer Familien, denn nicht Zweifel habt, was die Erziehung Eurer Kinder angeht.
Was haben die Themen der User mit deinem zu tun? Nur weil DU ein Problem hast, ist dieses nicht automatisch für den Rest der Welt ebenso.

(seid Ihr eigentlich alle in Behandlung?
Frechheit!  mad

Zum Abschluss auch dir der gut gemeinte Rat: Geh Ball spielen auf der Autobahn.

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Meinen aufrichtigen Dank!
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« Antwort #33 am: 24. Juli 2007, 00:45:53 »

Ich gewinne mehr und mehr den Eindruck, du benutzt vatersein.de als Übungsplattform für die gerichtliche Auseinandersetzung. Je mehr du erzählst, um so abstruser werden die Stories und du testest, welche Reaktionen kommen, mit welchen Antworten du welche Reaktion erzielst. Sorry, bei diesem Schweinespiel mache ich nicht mit.


Wieso ist das ein "Schweinespiel"? Und ja, ich versuche, herauszufinden, wie ich einen Weg finden kann, mit der Situation umzugehen. Auch vor Gericht. Aber das bedeutet doch nicht, dass ich nicht trotzdem auch "lernfähig" bin. Ich bin selbst - wirklich - erschrocken darüber, wieso mir hier so viel Wut entgegenschlägt. 


Ach. Du wirst über ein Gutachten beweisen wollen, dass da mal was war. Ich denke, du bist intelligent genug, dass auch tatsächlich genau DAS dabei rauskommt. Ob deine Angst auf realen Geschehnissen fußt, wird dabei nicht zu ergründen sein. Du bist einfach zu gut in deiner Rolle. Nein, das schmeichelt dir?


Nein. Ich muß nicht mit dem Gutachten "beweisen", dass "da mal was war". Dafür gibt es genug Zeugen. Ich wollte mit dem Gutachten beweisen, dass ich durch das, "was da mal war" auch traumatisiert bin.



Du kapierst auch nicht, dass die Ehe beendet ist, wenngleich du dieses Denken deinem Mann zuschreibst.

Die Ehe ist für mich leider erst beendet, wenn ich geschieden bin. Mein Mann hat mir gesagt, dass er das erst in jetzt noch zwei Jahren vorhat. Ich weiß nicht, ob er damit durchkommt. Aber bis dahin ist sie - mit allen Konsequenzen - eben nicht zuende.


Brauchst du den Stempel "Ich wurde meiner Meinung nach geschlagen!" auf der Stirn, damit du "Rabääääh" machen kannst. Ist ja auch chic und trendy, so ein Attribut.

Siehst Du, jetzt habe ich doch wieder etwas gelernt. Ich habe jetzt erst verstanden, warum mein Anwalt mir von einem Gutachten abgeraten hat. Es ist - wie man hier wieder sehen kann - überhaupt nicht "chic und trendy" ein "Opfer" zu sein. Es paßt niemandem in den Kram. (Mir auch nicht, aber es läßt sich halt nicht einfach so abschalten)




Interessant, dass du immer von "mein Mann" sprichst. Es ist nach deinem Willen dein Ex.

Stimmt. Mag daran liegen, dass ich noch verheiratet bin. (S.o.)

Und er muss dir nicht entgegenkommen. Er hat die Pflicht auf Umgang und euer Kind das Recht dazu. Und glücklicherweise scheinst du dieser Nummer nicht zu entkommen.

Ich will dieser "Nummer" auch nicht entkommen. Es mag ja sein, dass alles, was ich denke, dass nämlich ein gewalttätiger Vater, der sein Kind ziemlich selten gesehen hat, der hier keinen festen Wohnsitz hat und keine Arbeit und kein soziales Umfeld, also dass es da Klärungsbedarf gibt, was den Umgang angeht, falsch ist. Aber das kann man mir dann auch argumentativ sagen und mir nicht unterstellen, ich "wolle sowieso nicht".



Na super. Alle Trennungeltern sind temporär erziehungsunfähig. Und dieser Grund nur, damit es bei dir nicht auffällt.


Noch mal. Ich denke, dass mit dem Scheitern einer Familie bei JEDEM und JEDER eine Krise ausgelöst wird. Vieles verschiebt sich, bricht auf, Unsicherheiten, Zweifel, Ängste, Wut, Trauer, das ganze Programm. Und ich frage mich da wirklich oft, wie erziehungsfähig man in dieser Zeit - gerade als Hauptbetreuender, der ziemlich wenig Zeit für die eigene Aufarbeitung hat - überhaupt ist. Ich spreche davon, dass ich mich meiner Tochter oft nicht so widmen kann, wie ich möchte. Dass mich die Sorgen überrennen, die schlaflosen Nächte zu müde machen usw.
(Keine Sorge, wir werden glücklicherweise dabei aufgefangen...)


Was haben die Themen der User mit deinem zu tun? Nur weil DU ein Problem hast, ist dieses nicht automatisch für den Rest der Welt ebenso.
Frechheit!  mad

Ich suche aber Gemeinsamkeiten. Das ist doch ganz normal. Ich sage doch nichts anderes als: jeder hier hat schwere Zeiten hinter oder vor sich. Das geht doch nicht spurlos an einem selbst oder den Kindern vorbei, verdammt.


Zum Abschluss auch dir der gut gemeinte Rat: Geh Ball spielen auf der Autobahn.

Ich bin mir sehr sicher, dass Du Dich für diesen Satz noch schämen wirst, DeepThought.
Wem gilt eigentlich Deine Solidarität? Einem Vater, der sich nicht um sein Kind gekümmert hat? Dem das Überleben seines Kindes seit Jahren egal ist? Der die Mutter vor den Augen des Kindes verprügelt hat? Findste trotzdem toll und magst nicht mithelfen, bei so etwas nach Lösungen zu suchen?

Warum? Weil Du denkst, ich lüge? Ich spiele eine Rolle? Ist doch egal an dieser Stelle. Dass ich nicht lüge, zumindest nicht bewußt, muß ich sowieso vor Gericht beweisen. Und es sieht - dank Migrantenvertretung und mittlerweile zwei Anwälten - auch nicht so aus, als würde mir auch nur ein klitzekleines Bißchen geschenkt werden. Mach Dir also bitte um die Betreuung und Beratung des KVs keine Sorgen. Der ist in besten Händen und seine Schriftsätze sind sehr dreckig. (Ich laß sie Dir gern zukommen...) 
   

Und wie ist das jetzt? Bedeutet "Abschluß", dass Du mich aus dem Forum wirfst, oder ist das nur Deine persönliche Meinung?

Ich fände das sehr bedauerlich. Aber ich will hier auch nicht auf die Nerven gehen oder prinzipielle Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft ausnutzen, wo es keine Solidarität mit mir gibt. 


DeepThought


LG

Vera

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nichtaufgeber
Nicht wegzudenken
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Vater von 3 Kiddies


« Antwort #34 am: 24. Juli 2007, 09:12:39 »

Hallo!
Also mal gelinde gesagt, Du bist doch ... (habs selber auf Ignore gesetzt)! Einmal hat der Herr *Deep* nur eine Meinung gesagt - Du kannst es lesen - sein lassen, oder eben ein anderes Forum suchen, das Deinen "Neigungen" und Fähigkeiten" eher entspricht.
Zum anderen bist Du ja auch nicht zimperlich mit Deinen Aussagen. Zitat: "seid Ihr eigentlich alle in Behandlung?" Zumal diese Aussage mehr als beschämend ist und auf ein eher geringes Niveau Deinerseits schließen lässt.
Willst Du den Usern hier etwa vorschreiben, was sie zu schreiben haben, sodass Du dann hinterher eine Bestätigung für Deine selbstherrliche Art erhältst?
Grüße *nichtaufgeber*
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Mann/ Frau muss das Licht des Anderen nicht auslöschen, um selbst besser zu scheinen ... (Konfuzius)
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« Antwort #35 am: 24. Juli 2007, 10:21:56 »


Hallo nichtaufgeber.

Naja, "geh auf die Autobahn Ball spielen" ist schon nicht mehr Meinung, das ist unter der Gürtellinie und würde mir, wenn es mir denn gegenüber irgendjemandem rausrutscht, schon leid tun...

Und warum ist das so ein Problem, wenn ich Frage, ob Ihr alle in Behandlung seid? Habt Ihr alle das Gefühl nach dem, was Ihr durchmachen mußtet, gesund und unbefangen durchs Leben zu gehen? Es geht da nicht darum, jemanden zu diskreditieren (haben wir da nicht alle Angst vor?), sondern um eine ernstgemeinte Frage. Ich frage mich jedenfalls, wie ich mit meinem Scheitern umgehen soll und bin oft ratlos. Ich möchte nicht in eine neue Beziehung gehen, ohne aus meiner alten gelernt zu haben. Weiß aber nicht genau, wie. Eskima hat mir vorgeschlagen, mir therapeutische Hilfe zu suchen.
Daher war ich interessiert daran, zu erfahren, ob Ihr ähnliche Konflikte habt - und ob Ihr alle in Behandlung seid.
Oder wenn nicht: ob Ihr das nicht für nötig haltet, ob Ihr Angst davor habt usw. Was daran "niedriges Niveau" sein soll, weiß ich nicht.

Ich will hier niemandem nix vorschreiben. Ich will mich austauschen über Dinge, die mir auf dem Herzen liegen, lernen, Strategien entwickeln, wie ich mit der Situation, in der ich mich befinde, klarkommen kann. Und sehen, wie andere mit ähnlichem umgehen. So wie viele, die hier herkommen.

Ja, ich habe mich auch hier angemeldet, weil ich wissen wollte, wie man von Väterseite mit dem Problem "Gewalt in der Familie" (geschlechtsneutral) umgeht. 
Ja, ich dachte auch, dass ich hier Solidarität erfahre. Zumindest kritische. Dass mir hier vielleicht Wege aufgezeigt werden könnten, wie man Situationen deeskaliert und mit jemandem zusammenarbeiten kann, dessen Opfer man war.

Dieses Forum ist anonymisiert. Keiner hier kann erstmal seine Version "Legende" beweisen. Das muß jeder vor Gericht tun und wird sehen, wie weit er damit kommt. Warum also wird mir unterstellt, ich würde ein "trendy" Gutachten erstellen lassen wollen, wenn ich darauf hinweise, dass ich traumatisiert bin?

Und warum gibt es nur so zurückhaltende Solidarität mit meinem Kind, dass diese Gewalt miterleben mußte?



Selbst wenn ich in Euren Augen noch so bescheuert bin: Warum gibt es diese Grundsolidarität mit einem Mann, der sich nicht gekümmert hat, der gewalttätig war und der das Überleben seines Kindes immer mir überlassen hat, weil er Papas Geld in der Weltgeschichte verjubeln wollte?



Warum? 


Vera












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« Antwort #36 am: 24. Juli 2007, 10:48:02 »

Hallo!
Zitat: "Und nochmal: dass mein Mann seine Tochter so lange nicht gesehen hat, ist nicht meine Schuld. Er war mit kurzen Unterbrechungen jetzt seit August letzten Jahres in Ägypten. Ich "entziehe" sie ihm jetzt gerade mal vier Wochen, bis..."
ist nicht Deine Schuld .... naja!
Du willst hier Hilfe für die Zukunft. Für Glaube, Wunsch und Träumereien und Spass ist hier keine Zeit.
Zitat: "Ich habe neulich mal zum Spaß ausgerechnet, was er mir eigentlich so schuldet - es sind um die 40 000 Euro plus ein halbes Haus in Ägypten ... Vermutlich sehe ich davon nichts wieder."
Wie soll sich der User ein klares Bild von Dir machen, wenn Du hier zum Spass mal rumrechnest und auf der anderen Seite angeblich ein gewalttätiger Mann sein soll, der euch bedroht?
Einen Richter überzeugst Du nicht mit hätte, könnte, wollte!

Ne Du - uns vorwerfen, wir hätten keine Solidarität mit Deiner Tochter ....
Setzte Du Prioritäten, ne klare Linie zum Wohle Deiner Kleinen - und befasse Dich nicht mit der Vergangenheit!
Grüße *nichtaufgeber*
« Letzte Änderung: 24. Juli 2007, 11:27:40 von nichtaufgeber » Gespeichert

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sandgren
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« Antwort #37 am: 24. Juli 2007, 10:50:56 »

hy vera,
versuche mal zu überdenken ob deine warnehmung der realität nicht
"ein kleines bisschen" vom rest der welt entfernt ist!

Zitat
Warum gibt es diese Grundsolidarität mit einem Mann, der sich nicht gekümmert hat, der gewalttätig war und der das Überleben seines Kindes immer mir überlassen hat,

Huch?? ich kann solch eine solidarität hier nirgend finden!!! puzzled

Zitat
weil er Papas Geld in der Weltgeschichte verjubeln wollte?

wenn er es kann ist das ein vergnügen,
hier klingt für mich ständig der gedanke durch:"an die kohle muss FRAU doch rankommen können!

Zitat
Daher war ich interessiert daran, zu erfahren, ob Ihr ähnliche Konflikte habt - und ob Ihr alle in Behandlung seid.
Oder wenn nicht: ob Ihr das nicht für nötig haltet, ob Ihr Angst davor habt usw.

würdest du weniger fragen und mehr lesen,vorallem wie du DEINE beiträge fomulierst gäbe es nicht so UNVERSTÄNDLICHE reaktionen für dich und du wärst auch schon um einiges weiter.

wie sovieles im leben funktioniert auch ein forum nach dem system echo:
wald rein =wald raus.

denke also eher über dich als über das forum nach.


Zitat
Naja, "geh auf die Autobahn Ball spielen" ist schon nicht mehr Meinung, das ist unter der Gürtellinie und würde mir, wenn es mir denn gegenüber irgendjemandem rausrutscht, schon leid tun...

ich erkäre es dir noch drastischer damit du es besser verstehst:

gehe zum kongress der vegetarier und bestelle dir ein schönes steak.

könnte ja sein das die begeistert davon sind! mad

gruss sandgren Cool
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*rotzfrech*sagt LG


« Antwort #38 am: 24. Juli 2007, 10:51:11 »

Ach, Vera

Die meisten Antworten auf deine Fragen stehen in diesem Thread.

Aber eines muß ich mal in aller Deutlichkeit sagen. Mir so etwas zu unterstellen:
Warum gibt es diese Grundsolidarität mit einem Mann, der sich nicht gekümmert hat, der gewalttätig war und der das Überleben seines Kindes immer mir überlassen hat, weil er Papas Geld in der Weltgeschichte verjubeln wollte?
ist absolut daneben und ohne Worte. Und komm mir jetzt bitte nicht mit der Floskel, ich müsse mir den Schuh ja nicht anziehen. Du hast KEINERLEI Spezifikation angegeben und somit MUSS sich jeder, der das hier liest, innerhalb dieses Forums angesprochen fühlen.

Auf das was gesagt wurde gehst du nicht ein, sondern drehst es in eine andere Richtung:
Eskima hat mir vorgeschlagen, mir therapeutische Hilfe zu suchen.
Daher war ich interessiert daran, zu erfahren, ob Ihr ähnliche Konflikte habt - und ob Ihr alle in Behandlung seid.
Da drängt sich der Verdacht auf, dass du hier nicht Hilfe suchst, sondern die mögliche Glaubwürdigkeit deine Aussagen testest.

Und mit dieser Annahme wäre ich an deiner Stelle extrem vorsichtig:
Dieses Forum ist anonymisiert.
Denk mal drüber nach.
« Letzte Änderung: 24. Juli 2007, 10:53:09 von Jemmy » Gespeichert

Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)

Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).

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« Antwort #39 am: 24. Juli 2007, 10:59:12 »

Vera,

nur zur Richtigstellung:

Eskima hat mir vorgeschlagen, mir therapeutische Hilfe zu suchen.

ich habe geschrieben:

Wenn du Bedenken hast, dass du deinem Kind nicht gerecht wirst: dann begib dich in gute therapeutische Hände.

Du hast daraus eine pauschale Situation gemacht:

(seid Ihr eigentlich alle in Behandlung?

Und das empfinde ich, genau wie Deepthought, als Frechheit. Du hast provoziert und wunderst dich, dass dir kalter Wind entgegenschlägt? Na, dann wunder dich mal weiter.

Gruß

eskima
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« Antwort #40 am: 24. Juli 2007, 11:02:59 »

Hallo!
Zitat: "Es tut gut, dass Du, liebe Lausebackesmama, mir erstmal den emotionalen support gegeben hast ... Und auch, daß Du, lieber deep thought, mir gleich ein Urteil verlinkt hast.
Immerhin verstehe ich jetzt auch erstmal, dass das JA nicht mir persönlich "etwas will", sondern dass das eben das gesetzlich vorgegebene Ideal ist.

Ich wüßte gern, ob Ihr persönlich das hier auch für "im Sinne des Kindeswohles" empfindet. Oder nein, eigentlich ist das auch egal..."

 ... ohne Worte

Grüße *nichtaufgeber*


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« Antwort #41 am: 24. Juli 2007, 11:10:02 »

Moin,

vera, das hier ist als Fachforum klassifiziert. Das heißt, dass wird weder eine therapeutische Hilfe anbieten noch eine Rechtsberatung durchführen können. Die Natur der Schrift verhindert auch eine einfache Darstellung emotionaler Zustände, die noch dazu wechselnd sind.

Ich würde vorschlagen, du schreibst kurz, knapp und möglichst präzise auf, was genau du eigentlich willst. Die Darstellung der vergangenen Sachverhalte ist schräg bis überbordend, so dass klar sein sollte, was überhaupt das Ziel der ganzen Aktionen sein soll. Wenn das nicht möglich ist, wird hier kein Ratschlag möglich sein.

Xe
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vera
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« Antwort #42 am: 24. Juli 2007, 11:34:22 »

*Vollquoting gelöscht

Danke, Xe, das war ein sehr guter Hinweis.

Ich werde mich ab jetzt daran halten.

Gruß

Vera


Anm.: Forenregeln beachten (Nr. 15)!
« Letzte Änderung: 24. Juli 2007, 15:49:52 von DeepThought » Gespeichert
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