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Themen => Deine Geschichte => Thema gestartet von: Hessentom am 07. Mai 2006, 20:45:48



Titel: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 07. Mai 2006, 20:45:48
Liebes Forum!

Ich bin gestern auf Euch aufmerksam gemacht worden und habe mich heute spontan hier angemeldet. Die Geschichte, die Ihr lesen werdet, habe ich aus einem Schreiben an einen Fernsehsender der ARD von mir entnommen,  und bequem wie ich nun mal bin,hier her kopiert.

Am Ende dieser Geschichte gibt es den aktuellen Stand:


Ich bin Vater eines knapp vierjährigen Sohnes, den ich seit bald eineinhalb Jahren nur dreimal gesehen habe. Mit der Mutter war ich nicht verheiratet, wir hatten auch nie zusammen gewohnt. Im August 2004 habe ich mich von der Mutter getrennt. Es besteht die gemeinsame elterliche Sorge. Ab da gab es keinen Kontakt mehr zu meinem Sohn.
 
Nun wird es häßlich: Nachdem ich etwa im September 2004 das Jugendamt des ******* eingeschaltet hatte, wurden im Beisein des Jugendamtes Vereinbarungen zum Umgang mit meinem Sohn getroffen, dies geschah in der Folgezeit noch zweimal, da die Mutter sich an nicht eine Vereinbarung gehalten hat.
 
Ich war genötigt zu meinem eigenen Schutz die Polizei zu diesen Abholterminen hinzu zu ziehen, um mich nicht irgendwelchen kranken Vorwürfen auszusetzen.
 
Nach dem all das nicht funktionierte, mußte ich im Dez. 2004 das Familiengericht in *****um Hilfe bitten, und habe einen Antrag auf gerichtliche Regelung des Umganges gestellt.
 
Dann brach die Hölle über mich herein.
 
Es kam das, was eine Frau hier in Deutschland problemlos machen kann: Mir wurde Pädophilie unterstellt.
 
Im ersten Gerichtstermin im März 2005 wurden diese Vorwürfe wiederholt, aber das Gericht hat dem wegen Substanzlosigkeit glücklicherweise keinen Glauben geschenkt.
 
Es wurde eine Vereinbarung vor Gericht getroffen, die zunächst einen begleiteten Umgang an sechs Samstagen zum Inhalt hatte. Diese Treffen haben mit Unterbrechungen durch erschlichene Atteste auch stattgefunden. Der Verein ***** **************, hat diese Treffen überwacht.
Zum Schluß wurde ein Bericht für das Gericht gefertigt, der im Tenor zum Inhalt hatte, daß weitere begleitete Umgänge  NICHT mehr nötig seien.
 
Im Juli 2005 hat das Familiengericht eine zweite gerichtliche Vereinbarung mit den Parteien getroffen, die wöchentliche Treffen Samstags, oder, wenn ich Samstags arbeiten muß, Freitags vorsah.
 
Ich bin ***** in ****** diene im Schichtdienst.
 
Von diesen Treffen haben drei stattgefunden, wobei die Mutter mir beim zweiten Treffen grundlos die Polizei hinterher jagen wollte. Die Beamten haben das aber abgelehnt.
 
Das letzte Treffen war am 23.07.2005, seit dem wird jegliche gerichtliche Anordnung ignoriert, ohne das die Mutter irgendwelche Folgen fürchten muß.
 
Um es deutlich zu machen, wie da gegen mich geschossen wird, die bloße Behauptung, ich hätte an meinem Sohn am 23.07.05 in meiner Wohnung Oralverkehr durchgeführt ( an einem damals dreijährigen Kind !!!! ) hat den gegnerischen Anwalt zur Aussetzung aller Umgänge genötigt. In einem weiteren Termin beim FG **** im September 2005 wurde der Mutter durch das Gericht die Substanzlosigkeit ihrer Vorwürfe deutlich gemacht. Ihr wurde ebenfalls per Beschluß für jeden weiteren Fall der Zuwiderhandlung € 25.000.- Zwangsgeld angedroht.
 
Dies ignorierend, schrie die Mutter die Richterin an, sie würde keinesfalls das Kind hergeben. Zumindest an diese Aussage hält sie sich.
 
Im Januar 2006 hat das OLG **** 2.Familiensenat **** - einen unanfechtbaren Beschluß bestätigt, der die bisherigen Regelungen bestätigte. In diesem Termin wurde mir von drei Richtern gesagt, ich hätte wohl auch diesmal gewonnen, aber meinen Sohn würde ich trotzdem nicht sehen.
 
Da inzwischen sieben Zwangsgelder gegen die Mutter verhängt wurden, zwei weitere folgen noch, habe ich erneut das zuständige Jugendamt um Hilfe angebettelt.
 
Die Zwangsgelder werden nicht gezahlt, die Mutter ist mittellos. Sie macht auch keine weiteren Angaben vor Gericht, das bräuchte sie nicht.
 
Glauben Sie es, ich bekam die Aussage, in 10-12 Jahren solle ich meinem Sohn die Akten zeigen, es wäre besser, ich würde aufgeben. Auf eindeutige Rechtsprechung, Gefährdung des Kindeswohls durch Umgangsverweigerung  angesprochen, wurde mir erklärt, das man nichts machen könne. Es gibt dazu eindeutige Beschlüsse der ***** Familiensenate, des BGH und des Bundesverfassungsgerichts. Hier in **** gelten die offenbar nichts.
 
Ich habe für Versuche meinen Sohn zu sehen, bzw. die Mutter zum Einlenken zu bewegen am 3.4.2006 vom LG **** € 3000.- Strafe gefangen. Ich versichere Ihnen, da ging es nie um Gewalt, Drohungen oder so, die Mutter fühlte sich schlicht belästigt durch die Wahrnehmung meiner Rechte. Beantragt waren € 14.500.-, man hatte auf einmal irgendwelche merkwürdigen Zeugen aufgetrieben. Es war deutlich, das der Richter sich nicht wohlfühlte bei der Sache, er hat schließlich die € 3000.- angeboten, mein Anwalt riet mit zu akzeptieren. Auch wenn der Richter menschlich auf meiner Seite war, Zeugenaussagen, seien sie noch so abstrus, kann er nicht negieren.
 
Ich bin auf Unterhalt verklagt worden, obwohl ich unbestritten pünktlich Unterhalt bezahle; Nachdem die Klage abgewiesen wurde, hat man mich wegen Vorenthaltung des Kindergeldes verklagt. Ich bekomme aber kein Kindergeld, das wird an die Mutter ausgezahlt. Später hat man das dann mit einem Mißverständnis entschuldigen wollen.
 
All diesen **tsts - ID 1** bekommt die Mutter vom Staat im Wege der Prozeßkostenhilfe bezahlt. Ich nicht! So will man mich in die Knie zwingen.
 
Ich bekomme Beschlüsse vom Gericht, die ich nicht durchsetzen kann, das Jugendamt läßt mich völlig hängen, ich wurde am 05.04.06 von einer Richterin angeraunzt, sie könne mir meinen Sohn auch nicht geben. Ich hatte nur gefragt, wie das jetzt weitergehen soll und wann ich ihn mal sehen darf.
 
Schriftliche Hinweise an das Jugendamt, sie sollen sich mal die Wohnverhältnisse bei der Mutter anschauen werden ignoriert. Nachdem ich denen dort offenbar richtig auf die Nerven gegangen bin, schrieben die meinen Anwalt an, ich solle sie nicht weiter damit behelligen; Ihr Bedauern haben sie aber noch ausgedrückt.
 
*********************************
 
Nur, ich weis nicht mehr weiter. Ich werde ständig mit neuen Strafverfahren überzogen, die bisher alle eingestellt wurden. Ich hatte eine Strafsache am Hals, weil ich meinem Sohn kleine Autos per Post geschickt habe. Der Ermittlungsbeamte beim 6. Revier in **** erklärte mir, beim lesen des Absenders hätte die Mutter eine tiefe seelische Erschütterung erfahren, das käme einer Körperverletzung gleich.
 
Ich versichere Ihnen noch einmal, in diesem ekelhaften Verfahren ging es nie um Gewalt, Alkohol und der gleichen. Selbst ihr eigener Anwalt glaubt nicht an einen sexuellen Mißbrauchs meines Sohnes durch mich. Hinweise des OLG, die Mutter sei seelisch krank, interessieren das Jugendamt einen Dreck. Ich soll halt aufgeben.
 
Ich war gezwungen meinen Hausarzt zu wechseln, da er in ***** ansässig ist, dem Wohnort der Mutter. Ich hatte schon Anrufe der Polizei, ob ich der Mutter nachsteigen würde. Sie, die Mutter hätte um Hilfe gebeten, da sie einen schwarzen Renault Espace gesehen habe. Ich fahre so ein Auto.  Ich war im Dienst in *****
 
Der Anwalt der Mutter hat im Termin am 3.4.06 erklärt, er würde eine neue Sache nach dem Gewaltschutzgesetz gegen mich erwirken, im Februar wäre ich an zwei Tagen in **** gewesen. Als hätte ich *****verbot. Um das klarzustellen, ich bin gerichtlich nicht eingeschränkt worden.
 
So kann ich damit rechnen, in dieser Woche wieder mal einen Gerichtsvollzieher in der Wohnung zu haben, der mir wieder einen Beschluß ohne vorherige Anhörung nach dem Gewaltschutzgesetz aushändigt. Ich habe das schon mal durchgemacht. Bei der späteren Anhörung vor dem Gericht wurden die mit EIDESSTATTLICHER VERSICHERUNG glaubhaft gemachten Beschuldigungen, die zu diesem Beschluß geführt hatten, sämtlich zurückgenommen. Meine Frage an das Gericht, ob man hier in *****straflos falsche EV abgeben kann, wurde mitleidig belächelt.
 
Das bei all dem ein knapp vierjähriger Junge, der beim Jugendamt gebettelt hat mich sehen zu dürfen -ich habe das schriftlich(!!) - auf der Strecke bleibt, interessiert weder das Jugendamt, noch die Gerichte.
 
Als Vater bist Du hier der  **tsts - ID 6**!
 
_______________________________________
 
 Aktuell ist nun folgendes:

Neue Zwangsgelder gegen die Mutter, ihr wurde nun das Sorge- und Aufenthaltsbestimmungrecht entzogen und auf das Jugendamt im Rahmen einer Ergänzungspflegschaft übertragen. Diese Sache ist noch nicht rechtskräftig!

Gestern musste ich mit Erschrecken feststellen, mein Sohn kennt mich nicht mehr. Es war ein weiterer vergeblicher Umgangsversuch, die Mutter will mich erneut anzeigen, mit meinem Sohn ist sie dann davon gerannt. Die Mutter will jeglichen Kontakt unterbinden.

Im Umgangs-Sorgerechts- und Zwangsvollstreckungsverfahren ist sie nicht mehr anwaltlich vertreten, die PKH wurde abgelehnt.

Es gab diverse Strafanzeigen gegen mich, die alle eingestellt wurden, der gegnerische Anwalt versucht aber weiterhin mich mit dem Gewaltschutzgesetz  in die Knie zu zwingen. Bis jetzt aber erfolglos.

Nachdem ich mir nun Teile der Väterhymne auf der HP angehört habe, geht´s mir richtig **tsts - ID 36** :( . Das könnte ich geschrieben haben.......

Schönen Abend noch, ich geh jetzt erst mal ein Bier trinken ;)

Hessentom

[Editiert am 13/5/2006 von Uli]


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Elternteil_m am 07. Mai 2006, 23:45:09
Einfach erstmal sprachlos.

deshalb: Willkommen !


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Milan am 08. Mai 2006, 00:32:35
Willkommen im Club!

Deine Geschichte erinnert mich sehr an meine...

Bleib dran! Wenn ihr echt das ABR und SG entzogen wird hast Du doch wesentlich bessere Karten. Ich war zwar beim Lesen erschrocken, hatte gegen Ende aber den Eindruck als dreht sich der Wind in Deine Richtung. Oder täusche ich mich...?

Gruß,
Milan


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 08. Mai 2006, 01:48:43
Hi,
l
klar, ich habe alles in der Hand, was sich ein Vater so wünschen kann;

Nur, es wäre der SUPERGAU für das Kind, die Herausnahme aus dem mütterlichen Haushalt mit Gewalt gegen die Mutter zu vollziehen.

Und: Findet erst mal einen Gerichtsvollzieher, der so ne Nummer mitmacht.

Wir können das hier diskutieren bis zum Sankt Nimmerleinstag, an das Kind denkt schon lange kein Mensch mehr!

Gute Nacht

Hessentom


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: monjawi am 08. Mai 2006, 08:00:31
 :knockout:  
da bleibt mir einfach die Spucke weg!!
Ich halte Aufgeben für keine Option , wenn Du das nicht wirklich selber willst.
Aber ich hoffe für Dich , das Du das Sorgerecht bekommst und auch einen Gerichtsvollzieher , der es durchsetzt. Der hat doch eigentlich die Urteile nicht zu hinterfragen.
Was das Wohl des Kindes angeht: meinst Du , es hat es bei der Mutter Wohl?
Sicher sollte Ruhe einkehren , ich wünsche Dir , Du bist derjenige , der sie durchsetzt.
Monja


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Milan am 08. Mai 2006, 13:50:35
Hi Hessentom!

Es wäre doch eher der Supergau für das Kind, wenn es bleiben müsste, wo es ihm nicht gut geht.
Es scheint aber nicht Deine Entscheidung zu sein ob oder ob nicht. Man lässt Dir ja keinen anderen Weg.

Sollte ich mal an dem Punkt stehen, daß ich meinen Kleinen mit "Gewalt" bei der KM rausholen darf, damit er wieder glücklich wird - ich würde keine Minute zögern. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Gruß,
Milan


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Uli am 08. Mai 2006, 14:02:48
Hallo Hessentom,

schön, das Du meiner Einladung gefolgt bist. Herzlich willkommen bei Vatersein.  :)

LG Uli


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 08. Mai 2006, 15:40:54
Hallo,

zunächst an Uli, danke, es war ein guter Tip! :red:

Ich hatte eben ein langes Gespräch mit dem Jugendamt, die wollen heute oder morgen versuchen eine EA zu erwirken. Denen ist wohl heute auch aufgegangen, wie die Mutter drauf ist. Die war angeblich heute bei denen.

Mit mir sind die der Meinung, daß man nicht mehr bis zur Rechtskraft der Sorgerechtsentscheidung abwarten kann. 18 Monate haben die gebraucht um diese Vorzeigemutter einschätzen zu können :gunman:

Ich habe das eben auch meinem Anwalt mitgeteilt, der war völlig perplex!

Mal sehen, wie das ausgeht.

Hessentom


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Leopardin am 08. Mai 2006, 15:47:59
Hallo Hessenetom,

es tut mir einfach nur leid, was dir widerfahren ist.

Ich wünsche dir und deinem Kind, dass ihr euch kennenlernen dürft, das scheint mir der einzige Trost in dieser Geschichte zu sein.

Auch wenn deine Erfahrungen mit dem JA sch..   sind, versuche, einen positiven Kontakt zu denen zu bekommen.

Wenn das SR nicht mehr bei der Mutter liegt, bist du jetzt der Kandidat dafür!
Herzlichen Gruß, Leopardin



Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Uli am 08. Mai 2006, 22:04:57
Post von Hessentom, einkopiert von Uli

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Hallo,

ich denke, der ein oder andere hat meine Geschichte gelesen, ich kann wohl auch auf eine baldige endgültige Lösung hoffen. Seit heute ist das Jugendamt aktiv geworden.

Ich hatte in meiner "Leidensgeschichte" etwas vergessen zu erwähnen:

Vor einigen Monaten hatte ich die Mutter wegen Kindesentziehung angezeigt, dieses Verfahren wurde in der vergangenen Woche eingestellt. Seinerzeit waren die Umgangsbeschlüsse noch nicht rechtskräftig.

Nun, da diese Beschlüsse seit Januar rechtskräftig sind, sieht die Sache nun anders aus;

Im Februar hat mein Anwalt einen neuen Strafantrag nach § 235 STGB und anderen Normen gestellt, der nun tatsächlich von der Staatsanwaltschaft verfolgt wird. Nun redet man inzwischen von fortgesetzter Kindesentziehung und irgend einem Paragraphen. der zur Kindeswohlgefährdung passt. Hab den leider momentan nicht hier

Die Strafandrohnung, sollte es zu einer Verurteilung kommen ist nicht ohne. Im Sorgerechtstermin hat der gegnerische Anwalt mir diese Anzeige vorwerfen wollen, um mich als einen unverbesserlichen Querulanten hinzustellen. Seine arme Mandantin hätte schon genug zu leiden wegen der vielen Verfahren

Nachdem mich mein Anwalt mit Akkuschrauber und Spaxschrauben am Sitzungstisch verschraubt hat, klärte er seinen Kollegen mit Hilfe der Richterin auf.

Ich bin nicht stolz auf diese Anzeige, ändert sie an dem eigentlichen Problem rein gar nichts. Nur, wenn man als Umgangsberechtigter mit illegalen Mitteln am Umgang gehindert wird, dann sollte man mit legalen Mitteln zurückschlagen.

Es ist nur eine Option, aber evtl. eine sehr wirkungsvolle, die den Umgangsverweigerern
als Motivationshilfe dienen kann.

Hessentom

____________________
Wer aufgibt, gibt sein Kind auf!

[Editiert am 8/5/2006 von Uli]


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: seba4_de am 09. Mai 2006, 01:13:39
Hi,

wenn ich dein Beitrag lese so komme ich mir vor als wenn ich am Anfang deine Geschichte stehe. Meine Ex verweigert jeglichen Kontakt, als ertes kam 8 Wochen Pause damit das Kind die Trennung besser übersteht, jetzt heißt es die Körperliche verfassung erlaubt derzeitig kein Kontakt. es wird aber immer durch den Anwalt der KM versichert, dass der Umgang bzw. Besuchsrecht mir zusteht, nur mit der Ausübung klappt halt zur Zeit nicht.

Mein Anwalt versucht die Sache in die Richtige Bahn zu lenken, aber es wird nur ducrh neue Schreibe und entsprechend wieder Fristen nach hinten geschoben. Die KM behauptet auch schon langsam, dass ich Ihr folge und belästige usw. dementsprechen ist der Umgang derzeitig wegen den angeblichen Emotionen bei mir nicht Ratsam.

JA macht nichts, die haben mir deutlich gemacht die KM hat einen Anwalt und der Regelt die Sache.

Ich bind auch schon fast so weit um es aufzugeben, aber mein Sohn ist mir Wichtiger wie alle Gesetzte und JA.

Mein Kampf hat wohl erst bekommen, wenn ich deine Geschichte lese, mal sehen ob ich auch irgendwann meinen Sohn sehen darf.

Das tolle dabei, wir wohnen gerade mal 500 Meter von einander Entfernt und ich kann nicht einmal meinen Sohn sehen. Doch so nah und Welten entfernt.

Es macht mir Mut das ich kein Einzelfall bin.

Es war ein Wunschkind von uns, leider ist jetzt ein Neuer bei der KM und die möchten wohl mit meinem Sohn eine neue Glückliche Familie bilden wo ich nun nicht passe, aber ich bin und bleibe für meinen Sohn der Vater - Schluß Ende


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 09. Mai 2006, 08:05:46
Hallo,

ja, ich bin nicht allein. Leider. Gott sei Dank hat nicht jeder so eine extreme Ex zu verdauen, aber mich hat es nun mal voll erwischt. Ehrlich, Du wirst Dich noch wundern, was das alles mit sich bringt; Ich habe mehr als einmal gedacht, warum tue ich mir das an. Aber dann hab ich auch wieder an meinen Sohn gedacht und weiter gekämpft. Bis jetzt mit Erfolg, zumindest auf dem Papier.

An deiner Stelle würde ich dem Jugendamt Feuer unter dem Hintern machen! Was hat der gegenerische Anwalt mit dem JA zu tun. Die sind in solchem Fällen Partei für das Kind und Berater für das Gericht. Punkt, Fertig!!

Die können jetzt schon eine vorläufige Umgangsregelung anregen, bzw. mit den Eltern festlegen. Das gab es bei mir auch, nur Mama hat sich nicht daran gehalten. Deine Ex, wie auch Du selbst haben eine verdammte Verpflichtung ( BGB 1684 ) auf Umgang hinzuwirken.

Das würde ich denen beim JA mal sagen. Allerdings, ich habe das in der Praxis auch so erlebt, nur bin ich denen gehörig auf den Wecker gegangen. Das sollte eigentlich auch Dein Anwalt wissen.

Halte durch, Dein Kind braucht Dich!

Tom


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Biker68pm am 09. Mai 2006, 09:01:02
Hallo und  Guten morgen

Also ich glaub es wohl nicht
Ich stehe kurz davor denn schritt zum Gericht zutun und wenn ich das jetzt höre wird mir schlecht . Weil vorwürfe und Unterstellungen kommen von meiner EX LG auch immer zu .
Dazu kommen div. Lügen .
Darf man fragen welches Bundesland? Weil mir ist zu Ohren gekommen das es viel daran liegt wo man lebt und wer der Richter ist .
Habe gestern jemand gesprochen vom JA und wollte wissen warum es keine gesetzliche Regelung über den Umgang gibt! zb. Wie oft , wie lange und wie der Umgang aussehen kann.
Ich darf z.B nur neben dem Kinderwagen laufen schieben ist nicht drin.
Aber habe schon einen Sohn alleine groß gezogen .
Auf jeden fall wünsche ich Dir viel erfolg und halte uns auf dem laufenden


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 09. Mai 2006, 09:11:14
Hi Biker,

komme aus Hessen, hier ist es wohl besser für Väter.

Und Gesetze gibt es ohne Ende zum Umgang; Auch einschläge Urteile dazu. Aber wenn Dein kind noch im Kinderwagen liegt/sitzt, dann kann es wohl jetzt noch schwierig sein. Stillen, Windeln usw.

Besteht die gemeinsame Sorge beurkundet?

Du wirst Kraft, Geld, Nerven und einen engagierten Anwalt brauchen. Und versuche mit dem JA zu kooperieren. Macht sich immer gut.

Viel Glück

Tom


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Biker68pm am 09. Mai 2006, 15:01:32
Wir haben kein gemeinsames Sorgerecht
ich weiß nicht ob das ein Problem ist beim Umgang aber das Jugendamt tut so als wäre das nicht so schlimm.
Habe gerade vorhin wieder mit dem JA telefoniert aber die Dame sagt sie wird meine LG anrufen aber wenn sie nicht will kann sie nix machen dann muß ich klagen .
Was kostet eigentlich so eine Klage wegen Umgang ? Du schreibst ich brauche Kraft,Geld und Nerven . Also Kraft und Nerven habe ich schon mit bekommen . Wie sieht es so mit dem Geld aus was kann da so auf mich zukommen ?


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 09. Mai 2006, 15:18:32
Hallo,

ich will Dir keine Angst machen, auch Du erhältst u.U. PKH. Aber, wenn nur die KM die Sorge hat, startest Du den Kampf mit schlechteren Vorzeichen. Mich hat die ganze Sch.... bis jetzt über € 6000.- gekostet. Da der Staat immer zwei Kostenschuldner in solchen Verfahren hat, halten die sich an mich. Es ist egal, daß ich immer "gewonnen" habe.

Ich hatte an anderer Stelle schon bemerkt, Sorge- und Umgangsrecht sind zwei Baustellen. grundsätzlich hast Du ein Umgangsrecht, aber an der KM kommst Du nicht vorbei. Ich denke immer noch, daß Dein Kind noch ein Kleinkind ist, also tatsächlich die Mutter noch braucht.

Da wird es sehr schwierig, da solltet Ihr Euch wohl vernünftiger Weise arrangieren. Spaziergänge, Spielplatz, usw. Später wird das dann erweitert. Und ganz wichtig:

Du mußt als Vater beim Standesbeamten eingetragen sein! Sonst wird es echt bitter für Dich.

Es sollte auch in Deiner Nähe Vätergruppen geben. Bei mir hier sind die recht aktiv, da habe ich mir anfangs Tips und moralische Unterstützung geholt. Kinderschutzbund ist auch eine Anlaufstelle, obwohl der Name das eigentlich nicht hergibt; Ich war auch da. Nachdem ich einen ungefähren Überblick über die Verfahrensabläufe hatte, habe ich erst den gerichtlichen Umgang beantragt.

Nur: Mach nicht den Fehler wie ich, und versuche es ohne Anwalt. Im ersten Termin hat Mamas Anwalt mich völlig auseinander genommen. Noch ne halbe Stunde länger, und ich hätte mich freiwillig zum Haftantritt gestellt :knockout:

Tom



Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 09. Mai 2006, 15:28:38
Biker, ich hab noch was vergessen!!!!!!

In den € 6000.- sind alle Prozesse mit drin; Also auch die sinnlosen Gewaltschutzverfahren, Unterhaltsklagen und Kindergeldunterschlagung. Soweit ist es wohl bei Dir noch nicht.

Abschliessend kann ich zu den Umgangskosten nichts sagen, da ich noch keinen Gerichtskostenbescheid habe. Auch mein Anwalt hat den Umgang noch nicht abschliessend abgerechnet. Auch das Sorgeverfahren läuft noch, aber allles in allem dürften auch da zusammen € 5000.- anfallen. Hier Gerichtskostenvorschuß, da ein Abschlag für den Anwalt, da die Kosten für den Gerichtsvollzieher in der Zwangsvollstreckung aus dem Unterhaltsbeschluss............ :P

Kinder kosten Geld, Kinder mit solchen Mamas wie "meine" werden schweineteuer ;)

Ich zahl es aber gerne, ehrlich. Das ist er mir wert.

Tom


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Biker68pm am 09. Mai 2006, 15:52:20
Es spielen ja bei mir noch andere Faktoren eine Rolle kannst ja mal lesen unter meiner Geschicht und einiges steht unter Unterhalt und Umgang.
Sie sagt sie will wieder zurück aber bemüht sich nicht das der Umgang klappt. sagt immer hat keine Zeit. Kennst du dich aus ab wann Unterhalt gezahlt werden muß ?
Ich habe bis jetzt gezahlt ab dem Tag wo sie mich in Verzug gesetzt hat nicht Rückwirkend , Sie wollte Rückwirkend zum Tag des Auszugs .
Wäre schön mit dir in Kontakt zubleiben


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 09. Mai 2006, 17:50:36
Hi,

war eben beim Anwalt.

Der hat so was von die Schnauze voll! Wir müssen jetzt das ganz große Rad drehen, komplettes Sorgerecht auf mich!! Mann, das ist ne Aufgabe.

Wenn Du möchtest, ich versuche Dir mal ne PN zu senden mit meiner Nummer.

Tom


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: DeepThought am 13. Mai 2006, 20:21:16
Moin,

den Beschluss hätte ich gern anonymisiert in die Datenbank eingepflegt. Kannst du es mir irgendwie zur Verfügung stellen?

DeepThought


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Uli am 13. Mai 2006, 20:03:30
Beitrag von Hessentom vom 13.05.06 einkopiert von Uli

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Hallo Freunde,

nun der neue Versuch:

Gestern nun bekam ich den Beschluß; Ich musste den zweimal lesen, bevor ich das geglaubt habe. Der Hammer:

Von vorn: Mama wollte das alleinige Sorgerecht, hat das mit Kommunikationsstörungen zwischen uns begründet. Ich habe, zunächst noch ohne Anwalt, beantragt den Antrag abzuweisen, hilfweise Umgangspflegschaft auf das Jugendamt zu übertragen. Diese Sache hatte ich mir aus www.hefam.de geholt. Ihr wisst, am 26.04.06 war Verhandlung.

Nach Ende des Termins war klar, es lief gut für mich, ich hatte dazu auch meinen Anwalt dabei, der die anderen Sachen für mich macht.

Ich kann hier nicht fünf Seiten aus dem Beschluß wiedergeben, also nur das wichtigste:

Wie bekannt, hat das JA dem Antrag der Mutter widersprochen, hat im Gegenteil die Erziehungsfähigkeit von Mama wegen der Umgangsverweigerung trotz Beschlüssen, in Frage gestellt. Das JA sieht das Kindeswohl gefährdet.

Das Gericht hat nun Mama das Sorgerecht, Aufenthaltsbestimmungsrecht, Gesundheitssorge entzogen und auf das JA meiner Stadt übertragen. Das eigentlich zuständige JA für den Wohnort von Mama ist aus guten Grund aussen vor gelassen worden.

Es wird dem JA anheim gestellt, notfalls mit Zwangsmitteln den Jungen rauszuholen. Ich halte diese Entscheidung für das beste, ist doch dieses andere JA absolut neutral und an den Beschluß gebunden.

Hier haben sich nun die zahlreichen Anträge im Gewaltschutz sowie diese irrsinnigen Strafanzeigen gegen mich gerächt. Das Gericht hat die Begründung meines Klageabweisungsantrag 1:1 übernommen. Mamas Anwalt hat das Gericht ins Stammbuch geschrieben, das man niemandem Fesseln anlegen kann, um ihm dann Unbeweglichkeit vorzuwerfen. Heist: Die von mir auch zugestandenen Kommunikationsstörungen sind allein Mama und ihrem Anwalt anzulasten, da sämtliche Gewaltschutzanträge abgewiesen wurden. Dazu kam eine Strafanzeige gegen mich wegen eines Geburtstagsgeschenkes an meinen Junior.

Mamas Erklärung vor Gericht ich sei psychisch krank, taten ein Übriges.

Sollte das JA den Jungen da rausholen, fehlt Mama der Kindesunterhalt und das Kindergeld. Es wird ein sehr übersichtlicher Haushalt bei Mama werden.

Mama darf nichts mehr entscheiden ohne JA und mich      

Heute nun hat sie sich versteckt, die Polizei war machtlos, hat aber eine Nachricht hinterlassen. Ebenso hat das FG ein erneutes Zwangsgeld gegen Mama festgesetzt, und wir betreiben nun ein Schadensersatzverfahren gegen Mama wegen der Umgangsverweigerung seit Rechtskraft des Umgangsbeschlusses im Sept. 2005.

Das Schärfste: Das JA bestimmt nun die Umgangstage und Umgangsdauer solange der Junge noch bei Mama ist. Daran wollte ich eigentlich nichts ändern, er braucht auch seine Geschwister. Läuft das jetzt nicht, knallt es richtig. Der gegenerische Anwalt hat gestern meinem Anwalt Entgegenkommen signalisiert, Mama und ihm geht wohl der .....
auf Grundeis.          

Kosten für Ihren Anwalt und die Gerichtskosten muss Mama selbst zahlen, PKH erneut abgelehnt.

In Anlehnung an Ernst Reuter aus Berlin während der Blockade:

" IHR MÄNNER IN DEUTSCHLAND, IN HESSEN, BAYERN; NRW, WO AUCH IMMER:

SCHAUT AUF DIESEN BESCLUSS

UND ERKENNT, DAS IHR EURE KINDER NICHT PREISGEBEN DÜRFT!!!"

Nochmal, ich habe mehr bekommen, als ich beantragt hatte, das Gericht ist ja an keine Anträge gebunden, entscheidet rein Kindeswohlorientiert.

Es grüßt ein wieder nüchterner, glücklicher

Hessentom


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 13. Mai 2006, 22:29:16
Hi Uli,

ich kopiere das, schwärze und faxe Dir das. Ich hab zwar einen Scanner, aber das dauert ewig.....

Und weil es so schön ist, bekommst Du als Leckerli noch einen Zwangsgeldbeschluß gegen Mama dazu. Rechtskräftig, wird derzeit von mir vollstreckt.

Sende mir Deine Faxnr. und morgen nachmittag hast Du was zum Kaffee.

Gruß

Thomas


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 13. Mai 2006, 21:36:33
Hallo Deep Thought,

kannst gerne haben, aber wie soll das technisch laufen? Bin Beamter, also erst mal naturblöd ;)

Gruß

Tom


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Uli am 13. Mai 2006, 22:20:42
 
Zitat
Bin Beamter, also erst mal naturblöd   ;)


Nein. lieber Tom,

so würde ich es nicht ausdrücken. Mit ein wenig Übung, da bin ich mir ganz sicher, wirst Du ein perfekter Fori!!  :)

Wenn Du einen Scanner hast, so kannst Du es einscannen und im JPG-Format per Email an Deep senden. Namer vorher schwärzen, sonst machen wir das. Wenn nicht - auch nicht schlimm. Dann gib mir eine Info, ich schicke Dir meine Fax-Nummer, Du faxst es mir, ich anonymisiere es und gebe es an Deep weiter.  :)

LG Uli


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Uli am 13. Mai 2006, 22:44:34
PN ist schon unterwegs.  :)


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Xe am 14. Mai 2006, 00:31:21
Moin,

alternativ kann er das auch an meine Faxnummer schicken, ich bekomme es als PDF (Uli kennt die Qualität bereits), und da ich eine schicke neue OCR-Software von meinem Arbeitgeber bekommen habe, haben wir das dann auch als einfügbaren Text...

PS Uli: ich wandel grade deine Dokumentensammlung um, dann ist die lesbarer, denke ich.

Gruß, Xe


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 22. Mai 2006, 09:18:43
Tja Freunde,

man soll sich nicht zu früh freuen. Da glaubt man, nach einem eigentlich positiven Gerichtsbeschluss mal Luft holen zu können, ne, jetzt schiest das JA quer.

Die gerichtlich festgelegten Umgangstage waren Samstags, wenn ich Samstags arbeiten muss, Freitags.

Nun teilt mir das JA mit, Samstags ginge auf keinen Fall, da die Samstags nicht arbeiten würden. Mein Hinweis, das mir das völlig egal ist, da ich per Beschluß unbgleiteten Umgang habe, hat die nicht interessiert. Man habe jetzt das ABR und würde die Abholsituation begleiten wollen.

Mein Hinweis, daß ich an meinen Dienstplänen nichts ändern könne, hat er mit dem Ausdruck grössten Bedauerns zur Kenntnis genommen. Wenn es nicht anders ginge, sollte ich mir halt Urlaub nehmen. Ich könnte ins Essen brechen, ehrlich :gunman:

Ich bin nun gezwungen, ein neues Verfahren anzustrengen, mit dem Ziel, die alleinige Sorge und das ABR auf mich übertragen zu lassen. Meinen Junior werde ich bis dahin immer noch nicht sehen, da, :gunman:  :gunman:  :gunman: ich ja keinen Anspruch auf begleiteten Umgang habe und Mama ja nicht will. Das JA lehnt es ab irgendwelche Zwangsmaßnahmen gegen Mama zu beantragen, obwohl das Gericht genau diese Möglichkeit dem JA an die Hand gegeben hat.  :knockout:

Zur Info: Diese Sache hat nunmehr der fünfte Sachbearbeiter des JA in der Hand, und der scheint ein Weichspüler und Frauenversteher zu sein.

Hessentom



Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: AndreaDD am 22. Mai 2006, 10:22:42
Hallo Hessentom,

das JA hat die Möglichkeit, den Umgang an andere Verbände oder Vereine, z.B. die Caritas oder den Kinderschutzbund zu delegieren. Bei uns läuft das auch so. Die arbeiten auch samstags. Vielleicht wäre das mal einen Vorschlag ans JA wert.

Liebe Grüße
Andrea


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 22. Mai 2006, 18:41:28
Hi Andrea,

das hatte ich bereuts angeregt, aber diese Verbände wollen Geld. Und das JA lehnt die Übernahme ab, da ein Beschluß auf unbegleiteten Umgang besteht. Bei Mama ist nichts zu holen, ich selbst sollte auf anwaltlichen Rat nicht zahlen, da das die Gegenseite sofort zu einem neuen Umgangsverfahren animieren könnte.

Kosten wären: Begleitung zum Abholen und Zurückbringen von jeweils €45.-, für etwa sechs Wochen, mit einem Umgangstag/Woche. Und Mamas Anwalt will dazu einen Beschluss! So schindet man Zeit. Wartezeit bis zum ersten Termin mit denen ca. drei Monate.

Ich kann nur hoffen, daß das JA einlenkt, die haben morgen einen DEUTLICHEN Brief meines Anwaltes zu verdauen.

Ansonsten kriegen die wieder jeden Tag Bettelbriefe von mir :yltype:  :yltype:  :yltype:  ;)  ;)  ;)

Und ich dachte, jetzt kehrt mal ein wenig Ruhe ein :crash:  :crash:

Hessentom



Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Uli am 22. Mai 2006, 19:15:02
 
Zitat
das hatte ich bereuts angeregt, aber diese Verbände wollen Geld.


Hallo Tom,

das wäre mir neu. Die AWO hatte mehr als 2 Jahre die Umgangskontakte zwischen meinen beiden Stiefkindern und ihrem Vater begleitet und viele Stunden Arbeit investiert. Alles für lau!

Auch ich hatte in unserer Sache die AWO bemüht: auch hier war nix zu zahlen. Hör Dich doch noch mal um.

LG Uli


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: AndreaDD am 22. Mai 2006, 19:22:44
Hallo Hessentom,

da hab ich noch was für dich:


§18 KJHG

 

§ 18 Beratung und Unterstützung bei der Ausübung der Personensorge

(3) Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf Beratung und Unterstützung bei der Ausübung des Umgangsrechts nach 1684 Abs.2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Sie sollen darin unterstützt werden, daß die Personen, die nach Maßgabe der §§ 1684 und 1685 des Bürgerlichen Gesetzbuches zum Umgang mit ihnen berechtigt sind, von diesem Recht zu ihrem Wohl Gebrauch machen. Eltern, andere Umgangsberechtigte, sowie Personen, in deren Obhut sich das Kind befindet, haben Anspruch auf Beratung und Unterstützung bei der Ausübung des Umgangsrechts. Bei der Befugnis, Auskunft über die persönlichen Verhältnisse des Kindes zu verlangen, bei der Herstellung von Umgangskontakten und bei der Ausführung gerichtlicher oder vereinbarter Umgangsregelungen soll vermittelt und in geeigneten Fällen Hilfestellung geleistet werden.


Liebe Grüße
Andrea


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 22. Mai 2006, 19:26:36
Hi Uli,

danke für den Tip. Ich habe halt schon im letzten Jahr erfahren müssen, was die sechs begleiteten Umgänge gekostet haben. Mit dieser Institution habe ich inzwischen gesprochen, die wollen Kohle sehen. Wenn es einer umsonst macht, gerne. Werde mich morgen mal ans Telefon hängen, wenn ich wach bin. Habe Nachtdienst und noch ein Gespräch mit dem JA am Telefon wegen dieser Geschichte.  :P  :P

Wenn ich Deinen Namen so lese, fällt mir siedend heiss etwas ein :o Evtl. erledige ich das morgen früh, ich hab den Kram bei mir im Büro in der Schublade.

Tom


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: AndreaDD am 22. Mai 2006, 19:32:11
Hallo Tom,

was mir noch aufgefallen ist...

du hast es ja jetzt mit dem JA an deinem Wohnort zu tun. Kann es sein, dass für die Finanzierung das JA am Wohnort der Kinder zuständig ist?

Liebe Grüße
Andrea


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: FrauOberKomisch am 22. Mai 2006, 19:43:58
Hallo Tom..

ich bin erschüttert..und irgendwie fällt mir dazu nichts mehr ein


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 22. Mai 2006, 20:28:58
Andrea,

das ist auch so ne Sache. Zunächst war tatsächlich "mein" JA damit beauftragt. Aber die haben das dem Gericht gegenüber abgelehnt, wegen Überlastung und dem Wohnort des Kindes. Hatte ich schon völlig vergessen. Nun ist wieder das bisherige JA dran, mit dem nun fünften SB.

Ein Problem bleibt auf jeden Fall, egal werd das mal kostenlos(?) begleitet, Wartezeiten sind lang; Es gibt halt zuviele Fälle, die es nötiger haben. Mein Beschluss gibt das halt nicht her.

Ich werde es morgen mal versuchen, aber große Hoffnungen mache ich mir nicht.

Tom


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Milan am 22. Mai 2006, 22:04:55
Hi Hessentom ... na, das sind ja Neuigkeiten...tut mir echt leid für Dich!!!

Bin grad auch arg verdutzt wegen den Kosten. Mir wurde dieser "freiwillige" BU aufgezwungen und niemand hat jemals Kohle erwähnt. Ohne richterlichen Beschluss bin ich da 3 Monate hin, für lau. Auch Beratungen beim JA, etliche Telefonate und die hoffentlich bald anstehende Mediation - alles auf Staatskosten.

Komische Sache.

Ich würd unverzüglich das ABR und ASR einklagen - und zwar mit Vollgas. Was soll das JA damit??? DU bist der Vater. Gerade jetzt, wo sich der neue SB das alles noch nicht richtig verinnerlicht hat, hast Du vielleicht ne Chance auf einen weichen Gegner.

Gib Gas!!!

Milan


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 26. Mai 2006, 14:00:11
 :luxhello:  :luxhello:  :luxhello:  :laola:

Hallo Freunde,

nach all dem Pessimismus, den ich hatte, heute die gute Nachricht:

Ich hatte meinen Sohn bei mir!!!!!!

Um 8.45 Uhr ist das JA mit mir hingefahren, um 9.00 Uhr krabbelte er in mein Auto. Anfangs war er ein wenig gehemmt, aber nach einer halben Stunde war alles wie früher. Gott sei Dank!! Ich habe meinen Sohn zurück, Freunde; Und das ohne Fremdeln!!!!!!!!

Um 12.30 Uhr war er hundemüde, ich habe ihn dann zurückgebracht, und der Typ vom Jugendamt war auch wieder da. Junior konnte sich kaum noch auf den Beinen halten, aber dem Typen vom JA und Mama hat er gesagt, er wolle mich morgen wieder sehen. Und jetzt das unglaubliche: Mama hat spontan ja gesagt. Anscheinend wirken die Zwangsgelder jetzt, der Haftantrag vom letzten Montag, und die Drohung des Jugendamtes, sowie ihres eigenen Anwaltes. ihr den Jungen endgültig wegzunehmen.

Um 12.00 Uhr morgen kann ich ihn holen; Und zwar wie heute unbegleitet und so lange er will. Ich denke aber um 18.00 Uhr ist der wieder völlig kaputt und ich bringe ihn heim.

Es sind jetzt knapp 2 Jahre Kampf rum, aber heute hat sich gezeigt, es lohnt sich. Das Lächeln dieses kleinen Kerls entschädigt für all den Wahnsinnsärger den ich hatte.

Diesen Erfolg wünsche ich Euch allen; Gebt nicht auf, auch wenn es Geld kostet, in diesen Fällen scheint sich Beharrlichkeit und Geduld doch auszuzahlen. :)  :)  :)

Grüße an alle

Hessentom



Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: DieMystiks am 26. Mai 2006, 14:06:17

Hallo Hessentom,


ich will dir einfach gratulieren :)

Nun ist es ja besser gelaufen, als du erwartet hast.

Ich wünsch dir auch morgen mit Sohnemann viel Spaß und eine schöne Zeit.

Gruß
Tina


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: midnightwish am 26. Mai 2006, 14:18:28
Ich gratulier dir auch und wünsch dir ganz viel Spaß mit deinem Junior, wenn du ihn morgen wieder hast. Hoffentlich ist das Wetter dann besser


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Kasper am 26. Mai 2006, 14:20:35
 
Zitat
Hoffentlich ist das Wetter dann besser


Bei solchen vorhersagen kann eigentlich nur noch die Sonne scheinen.

Glückwunsch.

Gruß
Kasper


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: AndreaDD am 26. Mai 2006, 18:16:27
Hallo Hessentom,

da kann man sich einfach nur mit freuen  :thumbup:

Liebe Grüße
Andrea


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 30. Mai 2006, 17:08:30
Moin Freunde!

Ich habe da mal ne Frage:

Nun, da Mama mal wieder Vereinbarungen nicht einhält, auch dem JA gegenüber, zeichnet sich immer mehr ab, daß ich das SR und ABR allein bekomme. Der Junge käme dann zu mir.

Mir ist bekannt, daß ich dann keinen KU mehr zahlen muss, und das Kindergeld bekomme.

Nun die Frage: Habe ich als   Vollverdiener Anspruch auf Unterhalt für Junior gegen die Mama? Ich quäle mich im öffentlichen Dienst herum :heu:  ;)

Und, Mama lebt von ALG II, kann ich Unterhalt nach dem Unterhaltsvorschußgesetz, oder wie das heist vom JA erhalten? Was ist mit dem Unterhaltstitel, den ich abgegeben habe?

Wollte das alles meinen Anwalt fragen, der is aber erst nächste Woche wieder hier ;(

Wenn Junior ( 4 Jahre ) dann bei mir ist, müsste ich erst mal aus dem Schichtdienst raus, d.h. diese Zulagen würden mir fehlen. Gibt´s da was vom Staat als "monetäre Erziehungsbeihilfe?"

Gibt es überhaupt Hilfen für alleinerziehene Väter, ich meine nicht nur Geld!!!???

Kindergartenplatz habe ich bereits zu 99% sicher für den kleinen Mann

Ne Menge Fragen auf einmal, klar! Aber vielleicht kennt sich da jemand aus, und kann mir schon mal die ein oder andere Frage beantworten :)

Danke fürs Kopfzerbrechen ;)  ;)

Hessentom


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: DeepThought am 30. Mai 2006, 17:18:33
Moin,

Zitat
Habe ich als Vollverdiener Anspruch auf Unterhalt für Junior gegen die Mama?
Ja, allerdings hat dein Sohn einen Anspruch, du du in seiner Vertretung geltend machst.

Zitat
kann ich Unterhalt nach dem Unterhaltsvorschußgesetz,
Ja, so die KM ncht zahlt. Zwecks "Eintreibung" des vollen KU kannst du beim JA auch eine Unterhaltsbeistandschaft einrichten. Dann macht das JA das statt eines (teuren) RA.

Zitat
Was ist mit dem Unterhaltstitel, den ich abgegeben habe?
Den muss die KM rausrücken. Wenn es soweit ist, die Ex per Einschreiben/Rückschein anschreiben mit Kurzfrist und hierin die Aushändigung verlangen. Weise sie darauf hin, dass du ansonsten Klage einreichen wirst und sie, da definitiv unterliegend, sämtliche Kosten zu tragen hat. PKH wird sie nicht bekommen, da mutwillig den Prozess herbeigeführt.

Zitat
Gibt´s da was vom Staat als "monetäre Erziehungsbeihilfe?"
Nein. Allerdings bekommst du die St.-Kl. 2. Für dieses Jahr hingegen würde ich mir den Freibetrag für Alleinerziehende als Steuerfreibetrag eintragen lassen. Dadurch verteilst du den Betrag auf die Restmonate und hast dieses Jahr mehr Netto.

DeepThought

*edit Schreibfehler*

[Editiert am 30/5/2006 von DeepThought]


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Marty am 30. Mai 2006, 17:25:59
Hallo Hessentom,

na klar gibt es Unterhalt von Deiner Ex für den Kleinen. Zumindest theoretisch... Da wohl  keine Hoffnung auf diesen Unterhalt besteht, melde den Unterhaltsvorschuss beim Bezirksamt an, oder wie sich das bei Euch nennt. Irgendeiner zahlt den dann, auch für Vollverdiener. Dauert aber etwas (zwei Monate), da sie vorher versuchen den Betrag von der Ex zu bekommen. Wenn Du Anfang des Monats kommst, kannst Du vielleicht auch noch für den Vor-Monat den UHV bekommen. Dieser UHV wird bis Vollendung des 11.Lebensjahres bezahlt. Nicht viel, aber immerhin besser als gar nichts.

Wenn es sonst noch etwas für Väter gibt, hätte ich das auch gerne gewusst !


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Marty am 30. Mai 2006, 17:35:52
Sorry, den UHV leistet natürlich das Jugendamt, welches bei uns im Bezirksamt sitzt. Da die KM auf jeden Fall kontaktiert wird, kann es von da mächtig Ärger geben. KM ohne Kind und vor allem ohne KU und Kindergeld? Hat sie schon realisiert, was das für sie materiell bedeutet, besonders auch im Hinblick auf ihre Zukunft??

Hier setzt ja meist der verstärkte Überlebenswille der Exen dann ein...


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 30. Mai 2006, 18:02:32
Hi D.T., Hi Marty!

Danke für die schnellen Antworten. D.T. bezgl. Unterhalt klagt mein Sohn gegen Mama, ich bin nur der Vertreter des Kindes. Das wusste ich, hat Mama ja selbst mit mir -vergeblich- versucht ;) .

Marty, die Folgen haben ihr ihr eigener Anwalt, das JA, ich, mein RA, und das Sozialamt (?) aufgezeigt. Ich schätze, die realisiert das nicht, bzw. traut mir diesen letzten Schritt nicht zu. Sie pokert halt mit hohem Einsatz, mit dem Risiko aus einem FULL HOUSE eine EMPTY POCKET zu bekommen. :(

Das was da jetzt passieren kann, habe ich nie gewollt! Ich bin nach wie vor der Meinung, in dem Alter gehört ein Kind noch überwiegend zur Mama, noch dazu er Halbschwestern hat, an denen er sehr hängt. ;(  Regelmäßiger Kontakt mit ihm war, was ich wollte.

Mir bleibt aber nach Lage der Dinge nichts anderes mehr übrig, sonst geht der Junge den Bach runter.

Nochmal Danke!


Thomas


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 07. Juli 2006, 16:26:47
Hallo Freunde,

nachdem ich einige Wochen untergetaucht war, hier der neueste Stand:

Das JA hat aufgegeben und dem Gericht berichtet, man könne nichts mehr tun, schon gar nicht das ABR ausüben.
Da Mama nicht will, ist halt Ende. Maßnahmen gegen Mama beantragen, diese Möglichkeit hatte das JA, wird man nicht, da es dem Kindeswohl schadet. Mir wurde durch das JA aufgegeben Briefe an meinen Sohn zu schreiben, Mama würde sie ihm evtl. vorlesen. Ansonsten soll ich in ein paar Jahren mit meinem Sohn Akten lesen, damit er wenigstens lesen kann, daß ich alles versucht habe.

Die Staatsanwaltschaft hat unterdessen das Strafverfahren gegen mich wegen Verdachts des  **tsts - ID 10**.Mißbrauchs wegen erwiesener Unschuld eingestellt. Immerhin. :thumbup:

Nun hat Mama einen anderen Psychologen gefunden, der bescheinigt hat, sollte ich meinem Jungen tatsächlich  **tsts - ID 10**. etwas angetan haben, wäre nur bewachter Umgang möglich. Diese Schl. hört einfach nicht auf. :gunman:

Mamas Anwalt hat man sämtliche Kosten der Unterhaltsklage aufgedrückt, da es sich hier um eine offensichtlich völlig unsinnige, und damit unzulässige Klage gehandelt hat.  :wink:

Im Gegenzug hat er eine neue Baustelle aufgemacht und nun eine unbefristete Kontaktsperre beantragt. Als Begründung wird die überlange Zeit der totalen Trennung von meinem Sohn und mir angeführt, also daß ich ein Fremder für meinen Junior geworden bin. Auf die Gründe dafür ist er natürlich mit keinem Wort eingegangen.

Diese Fälle sollen mal Thema des Deutschen Familiengerichtstages gewesen sein, wo Kinderpsychologen angeblich eine totale Trennung ( kein Umgang, keine Geschenke oder Post ) empfohlen haben.

Ach so, ein neues Gewaltschutzverfahren habe ich auch wieder am Hals. Der durch das JA verabredete Umgang am 27.05.06 hat Mamas Anwalt dazu verleitet. Seine Mandantin hat ihm diese Verabredung durch das JA schlicht verschwiegen. Man muß sich das mal auf der Zunge zergehen lassen, mir wird in diesem Antrag keine Gewalt oder Drohungen vorgeworfen. Allein ,das ich am 27.05 um 12.00 Uhr dort auftauchte um meinen Sohn zu holen, ist in den Augen dieses Anwaltes eine Belästigung und ein Eingriff in schutzwürdige Interessen seiner Mandantin.

Das Gericht hat keine EA gegen mich erlassen, sondern wird wieder mündlich verhandeln. Das JA hat wenigstens hierzu korrekt an das Gericht berichtet. Nichts als heisse Luft, es kostet aber wieder Geld, Zeit und Nerven :mad: ;(

Ich gebe zu, ich habe mich zu früh gefreut ;(

Ich habe alles gewonnen, was man in so einer Sch. überhaupt gewinnen kann; Im Ergebnis bringt das nichts, da ich nichts von dem durchsetzen kann. Zwangsgelder werden nicht bezahlt, Zwangshaft wird nicht angeordnet, da Kinder da sind. Kein Gerichtsvollzieher ist bereit mit Gewalt gegen Mama vorzugehen. Der deutsche Staat sollte auf die Geburtsurkunde der Kinder in der Spalte "VATER" gleich den Stempel "DOOFER VERLIERER" neben den Namen setzen.

Aufgeben werde ich nicht, das ist mal klar, aber momentan ist selbst mein RA ratlos. Wenn das alles mal zu Ende ist, bleiben nur Opfer übrig. Wer räumt die aus dem Weg?.......... To be continued

Hessentom


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 24. Juli 2006, 19:14:43
Hallo Freunde!

Hatte eben alles schon mal geschreiben, plötzlich war es weg ;(

So, am 21.07.06 neuer Termin vor dem OLG! Vorab, ich habe meinen Sohn seit dem 26.05.06 nicht mehr gesehen, für zwei Versuche gab es wieder zwei Gewaltschutzanträge, die aber abgelehnt wurden. Nun das wichtigste:

Das OLG hat am 21.07. Mamas RA unmißverständlch klargemacht, daß man nun das SR und ABR komplett auf mich übertragen wird. Die Richter haben die "Schnauze voll!" :wink:

Mamas RA hat sofort die Begutachtung von mir und Junior beantragt, allein das Gericht hat abgelehnt, man werde den Verzögerungsversuchen nicht mehr auf den Leim gehen. :rofl2: :rofl2: :rofl2:

Das JA war ebenfalls geladen, da der SB im Urlaub ist, kam eine Vertreterin; Arme Frau. Die hat ne böse Schelle vom Gericht bekommen, wegen der Passivität in meinem Fall. Ferner wurden wichtige Schreiben in deren Stellungnahme schlicht unterschlagen, ich konnte die dann in Kopie vorlegen. Dumm gelaufen für das JA. Im nächsten Termin, zweite Augustwoche, muß die Amtsleiterin mit dem SB erscheinen, das wird bestimmt lustig für die.

Als ich im Termin Mamas RA fragte, ob ich Junior gemäß Beschluß vom 23.09.06 am 22.07.06 abholen könne, schrie er mich an, ich wäre blöd, wenn ich es versuchen würde. Damit war es geschehen. Die haben jetzt drei Wochen Zeit sich zu erklären, ansonsten kommt Junior zu mir, mit allen finanziellen Folgen für Mama.

Mamas RA hat das OLG vorsichtshalber ein paar Aktenzeichen von gleich gelagerten Fällen genannt, in denen die OLG´s - auch ausserhalb Hessens - für die Väter entschieden haben und Mama alles los war. Dieser RA war regelrecht in Panik und hat seine  Mandantin damit noch angesteckt.  :knockout: :knockout:

Da nun weitere Zwangsgeldfestsetzungen gegen Mama rechtskräftig wurden, sieh es bitterböse aus für die beiden.

Es ist nicht so, daß ich mich darüber "tierisch" freue! Schliesslich wird sich das Umfeld von meinem Junior komplett verändern, aber der vergangene Freitag war ein erneutes Zeichen, daß man nicht aufgeben sollte; Im übrigen ein Satz, den der Vorsitzende an mich gerichtet sagte.

Ich werde Euch weiter informieren.

Gruß

Hessentom





Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: DeepThought am 24. Juli 2006, 19:17:44
Moin Hessentom,

sieht ja bald so aus, als würde durch die Blockadehaltung dein Kind (endlich) in ein verlässliches Umfeld wechseln. Halte durch...

DeepThought


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 24. Juli 2006, 19:45:58
Moin DT!!

Ich halte durch, das walte meine Bank :wink:

Ich kann mir vorstellen, daß der ein oder andere denkt, ich habe was dazu gelogen; Nööö, im Gegenteil, ich hab nicht alles geschrieben, ich denke Mamas RA liest mit. " Einen herzlichen Gruß von mir. Verlieren will gelernt sein!!"

Es ist nur eine riesige Aufgabe die da auf mich zukommt, da mach ich mir nichts vor. Der Junge liebt seine Halbschwestern abgöttisch, und natürlich seine Mama. Ich habe derzeit keine Idee, wie ich, was das betrifft, Schaden von ihm abwenden kann. Klar, der kann seine Mama sehen und seine Schwestern, so einen Zirkus wie Mama mach ich nicht. Aber der war einmal in den letzten zwei Jahren bei mir zuhause, das ist alles fremd hier.

Kindergartenplatz habe ich für ihn, aber das ist wieder ein Wechsel des Umfeldes.......

DT, kennst Du "Engelchen und Teufelchen?"

Meine Dienststelle spielt mit, ich kann erst mal aus dem Schichtdienst. Familie und Freunde sind auch da, alles kein Problem; Wenn ich nur wüßte, wie der kleine Mann reagiert.

Gruß

Hessentom


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Kasper am 24. Juli 2006, 20:33:31
Moin,

also wenn das wirklich so kommt, dann freut "mich" das tierisch ....

Ich denke, das wird sich alles recht schnell finden. Nach Deinen Post schätze ich mal die Situation so ein, dass Du eher zu viel machst, wie zu wenig ... Gedanklich wie Materiell!

Sieht doch gut aus und bestätigt doch auch so manchen anderen, in seinem tun.

Gruß
Kasper


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Uli am 24. Juli 2006, 20:37:20
Zitat
Ich denke, das wird sich alles recht schnell finden.

Da bin ich mir noch nicht so sicher! Es freut mich Für Hessentom und vor allem für das Kind! Es wird ihm auf die Dauer hin gut tun. Macht Euch aber bitte nichts vor: das wird noch ein hartes Stück Arbeit; ich habe das einmal durch und das war kein Spaziergang. Manches kommt erst (ganz unerwartet) wenn der Alltag eintritt.

Uli


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: diequelle75 am 22. September 2006, 14:19:24
Hallo Tom.......

bin neu hier im Forum.......wollte nur wissen wie es euch zwischenzeitlich geht..........finde du hast viel ereicht........alles klar inzwischen ?


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Uli am 22. September 2006, 14:53:12
Hallo Quelle,

Tom ist seinem letzten Beitrag nicht mehr im Forum gewesen. Er wird sicher jetzt ganz andere Sorgen haben!

LG Uli


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 15. April 2007, 12:56:32
Hallo Uli, hallo an all die anderen!   Es kommt ne Menge Text!

Nach sehr langer Zeit schlage ich wieder auf. Uli, Du hattest Recht, ich hatte echt andere Sorgen. Der Kampf ging/geht weiter, mit all seinen widerlichen Facetten. Ein Update:

Es hat weitere vom Gericht angestetzte Zwangsgeldverfahren gegeben, da Mama lt. Bericht des JA aktiv, nicht mehr nachvollziehbar den Umgang verhindert. Ein weiterer Termin in einer neuen Zwangsgeldsache gegen Mama ist für den 4.5.07 fetsgesetzt. Mama zahlt die Zwangsgelder in Raten an das Gericht.

In einem weiteren Verfahren hat das OLG Kassel festgesetzt, daß ein Kostenbeschluss aufzuheben ist, und Mama die Kosten zu tragen hat, da sie den Prozess mutwillig herbeigeführt hat. Dazu kommt, daß Mamas Anwalt für weitere Verfahren gegen mich finanziell in die Pflicht genommen wurde, da auch hier "Mutwilligkeit" unterstellt wurde.

In einem Termin im Januar hat das OLG den Anwalt, der dort die absurdesten Anträge stellte, mehrmals in Form eines "richterlichen Hinweises" , darauf hingewiesen, daß es besser ist, diese Anträge zurückzuziehen, da keine Aussicht auf Erfolg besteht. Mamas Anwalt war beratungsresistent: " Nach Beratung am Tisch wird beschlossen und verkündet: Die Anträge werden kostenpflichtig zurückgewiesen!" Wenn ich das richtig verstanden habe, zahlt er auch diese Sachen aus der eigenen Tasche. Soviel zum Drumherum dieser Angelegenheit, nun zum wesentlichen, nämlich zum Umgang mit meinem Junior:

Es hat in den letzten sechs Monaten fünf Umgänge gegeben, drei auf meinen Wunsch begleitet ( sonst hätte Mama wieder ein Attest eingereicht ) zwei unbegleitet, der letzte im Januar. Bei diesen beiden unbegleiteten wurde lediglich die Übergabe begleitet, da ich mir sonst wieder Gewaltschutzverfahren eingehandelt hätte. Dieser Rat kam vom OLG.

In den Stellungnahmen des JA dazu wurde das Verhältnis zwischen Junior und mir, die Umgänge an sich, sowie die Übergabereaktion des Kindes derart positiv dargestellt, daß Mamas Anwalt dem JA tendenziöse Berichte unterstellte.

Der Senat des OLG hat darufhin der Mama, UND ihrem RA eindringlich geraten sich nun aktiv und positiv um Umgänge zu kümmern. Es wurde unmissverständlich klargemacht, daß, sollte es weiterhin nicht laufen, das Sorgerecht und ABR komplett auf mich übertragen wird. Diese Warnung wurde Tage später noch in Schriftform als "richterlicher Hinweis" abgefasst. Darin enthalten sind Az. von vergleichbaren Beschlüssen - alle rechtskräftig - die u.a. auch von hessischen OLG`s zu gefasst wurden. Nun dachte ich, müsste es auch der letzte idiotische Anwalt verstanden haben. Aber nö, es wurde weiter blockiert. Mir wurde erneut der  **tsts - ID 10**. Misbrauch meines Sohnes angelastet, mit der Folge, daß die Staatsanwaltschaft Kassel ein Verfahren gegen die Mutter von Amtswegen eröffnet hat. Auch die haben inzwisch die Schnauze voll. Gegen mich wurde das Verfahren sofort wieder eingestellt nach § 170.2 STPO. Alles alte, bereits ausermittelte Vorwürfe.

So, und jetzt kommts: In einer Stellungnahme vom März diesen Jahres hat das JA eine Kindeswohlgefährdung beim Verbleib bei der Mutter, sowie mein herzliches, unbefangenes Verhältnis zu meinem Sohn beschrieben, trotz des eher geringen Umganges mit mir in den letzten 2  1/2 Jahren. Das hat dazu geführt, daß am 9.5.07 der 2.Familiensenat beim OLG FfM terminiert hat, das Erscheinen von meinem Sohn unter Androhung von Zwangsmitteln gegen Mama angeordnet hat und ich wohl mit meinem Junior das Gericht wieder verlassen werde. Der Vorsitzende des Senates hat signalisiert, daß jetzt Schluss ist, das Kind kommt zum Vater! Einen entsprechenden Antrag hat mein RA vergangene Woche gestellt.

Jetzt warten wir auf die wütende, hilflose Antwort von Mamas RA. Egal, das JA hat mir bescheinigt, weder in meinen Lebensumständen, noch in meiner Person lägen Gründe, die einer Übertragung des SR und ABR widersprechen würden.

Das für meinen Wohnort zuständige JA hat mir jede erdenkliche Hilfe zugesichert, meine Dienststelle ebenfalls, einen Kindergartenplatz habe ich für ihn, die Rahmenbedingungen stimmen also.

Nur, wie sowas bei dem Kind einschlägt, ist völlig offen. Der liebt seine Mama, seine Halbschwestern, seine Kameraden im Kindergarten. Das wird der nie verstehen. Mein RA teilte mir mit, daß die eigentlich zuständige Fachrichterin ihm gesagt habe, wir wären an einem Punkt, wo ich zuentscheiden habe, dem Kind zuliebe aufzuhören, oder bei der juristischen Position, die rundweg positiv ist, dem Kind einen solchen Wechsel zuzumuten. Wenn man das so sagen darf, die Gerichte habe ich von Anfang an auf meiner Seite gehabt, die haben Mama und ihrenRA ja live erlebt. Die wissen aber auch, daß ich nicht auf dem Rücken des Kindes meinen bescheuerten Kopf durchsetzen werde.

Da, wo ich jetzt angelangt bin, nämlich betreuender Vater zu werden, wollte ich nie hin. Ich wollte meinen Kleinen regelmäßig sehen, ihn im Aufwachsen begleiten, einfach Papa sein. Kranke Mütter können das mit Hilfe der deutschen Gestzte über Jahre hinauszögern. Alles zum Wohle des Kindes????????????

Das war viel Text, sorry, aber sicher auch interessant für Euch.

Fortsetzung folgt!!

Liebe Grüße aus Kassel

Thomas



Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Uli am 15. April 2007, 13:09:37
Hallo Uli, hallo an all die anderen!   Es kommt ne Menge Text!

Hallo Tom,

schön, wieder von Dir zu lesen!  :)

Da, wo ich jetzt angelangt bin, nämlich betreuender Vater zu werden, wollte ich nie hin. Ich wollte meinen Kleinen regelmäßig sehen, ihn im Aufwachsen begleiten, einfach Papa sein. Kranke Mütter können das mit Hilfe der deutschen Gestzte über Jahre hinauszögern. Alles zum Wohle des Kindes????????????

Unter den sich uns damals gebotenen Umständen hätte ich meine Kids auch nicht haben wollen. Leider kann man sich die Umstände nicht aussuchen! Die Situation bei der KM ist aber auch nicht eben Kindeswohl fördernd. Ich denke, jetzt bist du gefordert. Dein Sohn wird sich bei dir einleben und dein Handeln (später) verstehen und zu würdigen wissen.

Viel Glück euch Beiden und alles Gute, Uli


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 15. April 2007, 13:24:30
Hi Uli,

ich denke mein Beitrag steht im falschen Thema und sollte verschoben werden. Ich habe das leider erst gemerkt, nachdem ich Enter gedrückt hatte. Sorry!

LG Thomas


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: nikki am 15. April 2007, 13:41:12
Hallo Hessentom,

ich bin einfach sprachlos. Was ist das nur für eine  :gunman:  Frau ?????? Ganz knusper ist Sie ja wohl nicht.

Manch andere Frau wäre froh wenn der Vater sich um das Kind kümmern würde!

Nicht aufgeben, weiter machen und deinen Weg zielsicher gehen.

Lieben Gruß
nikki


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: brille007 am 15. April 2007, 14:11:57
Moin hessentom,

ich denke, Du machst Dir die falschen Gedanken. Dein Sohn muss da raus. Und jetzt einen Rückzieher zu machen nach dem Motto "Huch, das wollte ich ja alles nicht!" wäre sicher der vollkommen falsche Schritt. Schaffe Stabilität und Ruhe, sorge für geregelte Umgänge mit der Mutter - dann passt das schon.

Zitat
Nur, wie sowas bei dem Kind einschlägt, ist völlig offen. Der liebt seine Mama, seine Halbschwestern, seine Kameraden im Kindergarten. Das wird der nie verstehen.

Da schätzt Du Kinder aber total falsch ein. Erwachsene neigen dazu, ihre persönliche Angst vor Veränderungen auf Kinder zu übertragen. Kinder sind da aber viel flexibler. Ich habe mich selbst immer darüber gewundert: Man fährt in Ferien ins Ausland, die Kinder gehen nach draussen, und bevor die Eltern die Koffer ausgepackt haben, haben die Zwerge schon drei Kumpel, mit denen sie sich eben mit Händen und Füssen verständigen, weil sie kein französisch oder italienisch und die anderen kein deutsch können.

Abgesehen davon: Stell Dir vor, eine Familie zieht berufsbedingt um: Da ist ein neues Umfeld ja auch kein Problem; da müssen die Kids sich eben an neue Nachbarn, neue Schule oder Kindergarten, neue Lebensumstände gewöhnen und neue Freunde finden, ohne dass irgendwer ein Drama draus macht.

Also: Mach Nägel mit Köpfen - und um Himmels willen keinen Rückzieher aus falch verstandener Rücksicht!

Grüsles
Martin


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 15. April 2007, 14:30:23
Danke für die Antwort!

Ich habe mir gemeinsam mit meinem RA eine  Woche lang, teils persönlich, teils am Telefon die Birne zermartert, um zu einer kindgerechten Entscheidung zu kommen. Auch das JA habe ich beharkt. Selbst die - und die waren mir in dieser Sache nicht wirklich eine Hilfe - haben mir zugeraten das durchzuziehen. Eine von mir informativ hinzugezogene Psychologin hat -natürlich ohne den Kleinen zu kennen-Dein Statement im Grunde vorweg genommen. Sie meinte, würde ich für den Umgang mit Mama sorgen, dürfte das nach wenigen Tagen der Umgewöhnung, für das Kind kein Problem mehr sein.

Ich ziehe das jetzt durch, klar, aber Sch..... habe ich schon. Das ist ne Riesenaufgabe. Eine im Grunde genommen Drehung um 180°, jetzt bin ich derjenige, der die Umgänge mit Mama zulassen muss. Ich habe damit an sich keinerlei Probleme, aber am ersten Umgangstag - hätte sie ihn allein, und davon gehe ich aus - taucht die unter. Die liebt ihren Sohn, das "mütterliche Herz" schlägt dann durch. Ich werde ganz sicher nicht diese Kacke, wie die Mutter anfangen.Aber für den Anfang muss da erst mal ne Regelung gefunden werden. Da wird aber auch das Gericht in seiner Weisheit eine Lösung anbieten. Leute, wenn Ihr wüsstest, wie es in meiner Birne abgeht, ich bin nicht mehr in der Lage ein Buch zu lesen, einerseits freue ich mich, andererseits male ich mir schon die schlimmsten Szenarien aus, wenn Mama die Nerven verliert.

Aber ich habe jetzt solange gekämpft, das bewältige ich jetzt auch noch. Sind halt nur so Gedanken :knockout:

Thomas


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: brille007 am 15. April 2007, 15:13:24
Servus Hessentom,

Ich habe damit an sich keinerlei Probleme, aber am ersten Umgangstag - hätte sie ihn allein, und davon gehe ich aus - taucht die unter. Die liebt ihren Sohn, das "mütterliche Herz" schlägt dann durch.

Dass unter den gegebenen Umständen erst einmal begleiteter Umgang nötig ist, sollte auf der Hand liegen. Ggf. musst Du das beantragen.

Dass ein "mütterliches Herz" so handelt wie Deine Ex, ziehe ich energisch in Zweifel; es ist vor allem ein sehr egoistisches "Herz". Wer so weit geht, den anderen Elternteil mit erfundenen Missbrauchsvorwürfen zu konfrontieren und - sogar gegen die Empfehlungen und Beschlüsse des erkennenden Gerichts - den Umgang fortlaufend zu boykottieren, ist vor allem krank im Hirn; dafür ist "Mutterliebe" keine schlüssige oder irgendetwas rechtfertigende Erklärung. Die Dame sollte sich professionelle Hilfe suchen; bis zum Ende einer halbwegs erfolgreichen Behandlung kann es unter diesen Umständen eben keinen unbegleiteten Umgang geben.

Du selbst musst einfach die Richtung des Denkens wechseln - weg vom "ob ich das wohl schaffe?" und hin zum "natürlich schaffe ich das". Ist die bekannte Frage, ob das Glas halbvoll oder halbleer ist - aber man muss es eben von der richtigen Seite aus betrachten.

Grüssles
Martin


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: haddock am 15. April 2007, 16:30:59
Hallo, Hessentom

es tut mir leid , deine Zweifel noch schüren zu müssen, aber ich denke, man muss der gar nicht so fernen Möglichkeit ins Auge blicken, dass deine Ex - entzöge man ihr SR und ABR - sich vom Kind abwendet und es für sie nicht mehr existent ist.

Wie schätzt du diese Gefahr ein?

Gruß

Haddock


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 15. April 2007, 17:17:55
Hallo,

niemals! Die hatmir echt ne Menge Ärger gemacht, aber die liebt ihre Kids und hat das Verhalten einer "Löwe/Bärenmutter. Ich kenne diese Frau seit einigen Jahren, und das sie nun, sollte es tatsächlich so kommen, den Jungen "verstösst" aus Ihrem Herzen, ist so unvorstellbar, wie die Vermutung G.W. Bush könnte Präsident im Irak werden. Vorstellbar ist lediglich daß sie plötzlich umschwenkt, mir wieder ihre Liebe erklärt und hofft, ich würde wieder bei ihr einziehen. Ich hatte mich seinerzeit getrennt von ihr und dann wurde sich halt wie beschrieben an mir gerächt. Ich halte die Frau für psychisch krank, das ist eine Sache; Wenn das alles so kommt, wie ich vermute am 9.5.07 beim OLG, dann zerreisst es die, das ist mal sicher. Von dem Kleinen mal ganz abgesehen, die Folgen sind auch finanziell nicht ohne für sie: kein Unterhalt mehr, kein Kindergeld mehr, sie muss Unterhalt an mich zahlen, was aber nicht zu realisieren ist, Hartz 4 ! Dann hole ich mir das vom Jugendamt, die wiederum versuchen werden bei ihr was zu holen, mit der Folge daß sie arbeiten muss. macht sie das nicht, wird das JA sie verfolgen. Ich habe das mit denen besprochen, die verstehen da keinen Spass mehr. Ich wollte diese Frau nicht am Boden sehen, das war nie mein Ziel. Sie ist aber dann zur Arbeit verpflichtet, die verbleibenden Kids sind alt genug, sie ist arbeitsfähig und hat eine Ausbildung in einem Beruf, wo es hier sicher schnell einen Job gibt. Ich vermute eher, daß sie im Termin alles mögliche versprechen wird, um den Senat umzustimmen. Dafür dürfte es nach Einschätzung meines RA aber viel zu spät sein. Diese Frau hatte einfach den falschesten Anwalt für sowas. Anstatt Lösungen anzubieten hat der nur Öl ins Feuer gegossen und die Sache völlig eskalieren lassen. Bis heute hat der nicht einen Antrag zum Umgang gestellt, sondern ist immer nur in die Rechtsmittel gegangen, hat die wüstesten Anträge zu meiner Person gestellt, aber noch nie einen Satz zum Umgang mit meinem Sohn geschrieben. das wurde ihm auch im Januar durch das OLG sehr deutlich gesagt: " Herr RA, was ich von ihnen bisher zu lesen beakm, war nichts als heisse Luft! Haben Sie nicht mal was mit Substanz vorzutragen?!" So der Vorsitzende Richter des Senates. Der RA war regelrecht angepisst von diesem Vorwurf, noch dazu seine Mandantin völlig konsterniert seinen Rat suchte. Damit hatten die nicht gerechnet. Die hatten halt gepokert, blödsinnige Anträge gestellt um Zeit zu gewinnenund alles ist in die Hose gegangen. Nö, ich rechne damit daß diese Mama im Saal die Nerven verlieren wird. Die wird jetzt kämpfen wie eine Löwenmutter, von dem Kleinen wird die sich niemals abwenden.

Thomas



Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: brille007 am 15. April 2007, 17:35:34
Moin hessentom,

niemals! Die hatmir echt ne Menge Ärger gemacht, aber die liebt ihre Kids und hat das Verhalten einer "Löwe/Bärenmutter.

sei vorsichtig - auch in Deinen eigenen Definitionen - mit solchen Begrifflichkeiten: Wer ein Kind dazu benutzt, um sich am Ex-Partner zu rächen, ihn zur Rückkehr zu zwingen oder ihn für seinen Weggang zu bestrafen, liebt es nicht; sondern pflegt eine sehr spezielle Form der Paranoia.

Mütter, die ihre Kinder wirklich lieben und das Beste für sie wollen (und die in diesem Forum eher selten sind, weil das Forumsthema ein anderes ist), kennen die Wichtigkeit des Vaters als Bezugsperson und ermöglichen ihren Kindern den regelmässigen und problemlosen Kontakt zu ihren Vätern.

Wenn sie ihr Kind wirklich lieben würde, wäre es für sie eine Selbstverständlichkeit, nach der Sorgerechtsübertragung an Dich zu arbeiten und KU zu erwirtschaften. Du erzählst aber, dass sie sich auch dagegen energisch sträuben wird. Da sehe ich kein bisschen Mutterliebe, sondern nur krankhaften Egoismus. Und wenn in der mütterlastigen deutschen Familienrechtssprechung dann noch einem Vater als ASR zugesprochen wird, kann man ermessen, wie ernst die Lage wirklich ist!

Solange Du das Verhalten Deiner Ex in irgendeiner Form mit "Liebe" erklärst, wirst Du falsche Entscheidungen treffen. Ansonsten müsste es auch "Liebe" sein, wenn ein Elternteil die eigenen Kinder mit in den Freitod nimmt - mit der Begründung, dass das für die Kinder am besten sei.

Grüssles
Martin


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Uli am 15. April 2007, 17:59:59
Zitat
Ich kenne diese Frau seit einigen Jahren, und das sie nun, sollte es tatsächlich so kommen, den Jungen "verstösst" aus Ihrem Herzen, ist so unvorstellbar, wie die Vermutung G.W. Bush könnte Präsident im Irak werden.

Lieber Tom,

genauso hätte ich bis Herbst 2002 auch gedacht - und jeder, der meine Exe kannte ebenfalls. Ich hätte nie und nimmer gedacht, dass sie den Kontakt zu ihren Kids würde abbrechen lassen und doch ist es genauso passiert. Das ist nur dadurch erklärbar, dass diese Form von "Müttern" ausschließlich sich selber lieben und die Kids (und deren Väter) halt eben (zeitweise) dazu gehören. Werden die Karten neu gemischt, werden auch im Denken und Handeln dieser Personen ganz andere Konstellationen  möglich! In Deinem Fall wäre des noch nicht mal das Schlechteste!  :exclam:

LG, Uli


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Lausebackesmama am 15. April 2007, 18:12:18
Hallo Tom,

ich kann Dir nur von meinen Erfahrungen mit Lausebacke sagen, dass Kinder wirklich sehr viel flexibler sind, als wir Erwachsenen. Lausebacke liebte seine Kita, seit er dahin ging. Und als ich ihn dann abmelden mußte, da zerriss es MICH förmlich. Tottraurig war ich, geheult hab ich, was ich Rabenmutter dem Kind angetan habe.

Dann wurde Lausebacke behutsam (weil wir dachten, er bräuchte das...) in die neue Kita eingewöhnt. Er unterschied einige Tage "alte Kita - neue Kita" und nach 3 Tagen blieb er alleine, nach 5 Tagen schlief er da. Das war es. Selbst die Erzieherinnen bescheinigten mir ein höchst unproblematisches und super gut entwickeltes Kind und sehen das bis heute so. Die Probleme rund um die Alkoholkrankheit von LBP scheinen bisher also noch nicht an ihn rangekommen zu sein und so war das "Entfernen" aus der belasteten Situation wohl goldrichtig, denn er begreift ja von Tag zu Tag mehr.

Sieh es bei Deinem ähnlich... Bisher versteht er den Zauber um seine Person vielleicht noch nicht ganz. Dann lernt er ein stabiles Umfeld bei Dir kennen und das wird ihm die Festigkeit geben, die jeder kleine Mensch in seinem Leben dringend braucht.

Entgegenkommen von Stadt, JA, Chef.. was willst Du mehr! Du bist ein Glückspilz, wenn man es mal deutlich sagt.

Ich drücke Dir alle Daumen! Nein, ich drücke Deinem kleinen Mann alle Daumen!!

GLG LBM


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 15. April 2007, 18:14:45
Hi,

heavy,aber nicht ganz falsch Deine Meinung. Es war von mir ein offener Versuch für mich selbst zu erklären, was in der Frau abgeht. das versuche ich seit Jahren zu ergründen. Ich kenne sie halt und kann sagen, daß sie sich immer um ihre Kids gekümmert hat, diese also immer an erster Stelle standen. Mein Junior war ein Wunschkind von uns, der sich sehr schnell als "Papakind" entpuppt hat. In dem Alter damals brauchte er seine Mama noch uneingeschränkt, aber ansonsten war ich sein Held, oder sonstwas. Das war nichts, was sie gestört hat, aber der hing schon an mir. Nun habe ich mich getrennt, die ehemals rosige Zukunft für sie und ALLE Kids war vorbei. Ich denke, da hat esden Knacks gegeben. Der junge hat ohne Zweifel wie früher auch ständig nach mir gefragt und sie hätte ihren Stolz überwinden müssen um den Kontakt zu mir zu ermöglichen. Das ging über ihre Kräfte. Sie hat einmal einem Polizeiaufgebot gegenüber geäussert: "L. braucht seine Mama, nicht den Vater!!!!" Aus dieser Haltung heraus kann man vielleicht alles erklären, aber nur vielleicht. Das Jugendamt hat in seinem letzten Bericht wörtlich geschrieben: "L. muss in diesen Situationen die Gefühle seiner Mutter ausagieren, der er selbst sicher nicht hat. Seinen sichtbaren Wunsch seinen Vater zu sehen, stellt er aus Loyalitätsgefühlen zu seiner Mutter zurück und inszeniert Befindlichkeiten, die nicht seine eigenen sind. Er verspriicht seinem Vater Treffen um ihn - den Vater - nicht zu enttäuschen. Letztlich ist es die Mutter, die derzeit wieder jeden Kontakt unmöglich macht. Im Beisein des Berichterstatters fragte L. seine Mutter: Mama, muss ich jetzt wieder müde sein, oder darf ich mit Papa gehen?" Das spricht dafür, daß L. von seiner Mutter vor jedem Treffen Anweisungen bekommt, die er hinterfragt, sie aber letztlich umsetzt!" Zitat Ende

Das das alles kranke Verhaltensmuster der Mutter sind, steht ausser Frage. Ich will die Frau auch nicht in Schutz nehmen, oder deren Aktionen entschuldigen. ich selbst suche eine Antwort auf die Gründe und kann mich unabhängig von dem gerichtlichen Kram sicherlich noch auf einiges gefasst machen. Die hat mit Sicherheit noch nicht begriffen, wie ernst die Situation eigentlich für sie ist. Ihr RA tut ein übriges und wird sie in Sicherheit wiegen. Die pokern, und hoffen, daß ich entweder aus Angst vor der Verantwortung, oder aus Liebe zu meinem Sohn alles aufgebe. Kurz: Am 9.5.07, sollte das Gericht so entscheiden, wird denen ein riesiger Schreck in die Glieder fahren. Dadurch, daß wir den Sorgerechtsantrag direkt beim OLG gestellt haben, ist dessen Beschluss nicht mehr anfechtbar. Theoretisch könnten die noch vor das BVerfGer. gehen, aber es gibt auch von denen eindeutige Rechtsprechung zugunsten der Väter. Und aufschiebende Wirkung werden die in Karlsruhe nicht erreichen.

Mamas Anwalt ist kein Familienrechtler im eigentlichen Sinn. Der hat das Mandat wohl irgendwie bekommen. Bis vor kurzem ist der mit Sicherheit noch davon ausgegangen, im Alter von Junior wird kein Gericht Hessens dem Vater das Sorgerecht geben. Spätestens seit januar kennt er die Haltung des Senates dazu und schreibt wieder doofe Briefe. Im Tenor dieser Ergüsse sind das alles hilflose Floskeln ohne Substanz. Und Mama mit ihrem Stolz und kranken Muttergefühlen sieht sich immer noch auf der sicheren Seite. Erinnere: Kind gehört zur Mutter, nicht zum Vater!

Ich wiederhole: das wird für die eine riesengroße Sch....überraschung werden am 9.5.07. Man kann Wetten darauf annehmen, daß Mama dann ausserhalb der Gerichte sehr kreativ werden wird. Uli hat das an anderer Stelle mal nett umschrieben. Dann kommt der Alltag, dann geht es erst richtig los. Er dürfte Recht behalten, ich kenne diese Frau.

LG aus Kassel

Thomas ( der jetzt erst mal um die Häuser geht )


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 15. April 2007, 18:29:25
An Lausebackes Mama!

Danke!!!!!

Und, ich habe mich vor kurzem mit einer Kindergärtnerin unterhalten, die mir ähnliche Erfahrungen berichtete. Vielleicht mache ich mir einen Kopp über Dinge, die gar nicht stattfinden werden. Der kleine Mann braucht jedes Daumendrücken, in der Tat. Was ich tun kann in seiner Situation um das so behutsam wie möglich für ihn ablaufen zu lassen, werde ich tun, bzw. habe ich schon getan. Jetzt liegt es an der Mutter, wie stabil, bzw. berechenbar seine kleine Welt bleibt, oder wird. Ich werde den Konatkt zur Mutter keinesfalls verhindern, wenn Mama es will und es vernünftig abläuft.

Zu Uli: Sollte der Fall eintreten, dann hatte ich erst recht jede verdammte Verpflichtung bis zum letzten zu kämpfen. Dann ist sie die falsche Bezugsperson gewesen. Ich hoffe aber inständig, daß L. weiterhin eine Mama hat.

Ich trinke jetzt auf Euer Wohl ein Bier!!

Nochmal Danke, bis sehr bald

Thomas


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Aniram am 15. April 2007, 18:50:27
Hallo Thomas !

In meinen Augen kannst Du nichts mehr falsch machen und
wie Du selbst es erwartest, steht der Ausgang am 09.05.2007
für mich schon fest.

Du besitzt auch die Fairness, Deinem Sohn nicht die Mutter
nehmen zu wollen so wie umgekehrt diese Fairness ihm den
Vater zu erhalten, bedauerlicherweise nicht gegeben ist.

Ich kannte den Begriff "Bindungstoleranz" davor nicht... bei
Dir scheint sie selbstverständlich vorhanden zu sein.

Ich bin ein eher übervorsichtiger und mißtrauischer Mensch,
auch habe ich in diesem Forum schon zu viel gelesen und
so möchte ich Dich unbedingt darin bestärken, nach dem
erwarteten Ausgang am 09.05. unbedingt nur betreuten Um-
ganz zuzulassen.

Leider geht der ja auch nur eine gewisse zeitlang und danach
wirst Du dir überlegen müssen wie Du sicherstellen kannst,
daß sie Dir deinen Sohn nach einem Ungangs-WE auch sicher
zurückbringt.

Mir fällt da immer mit Gruseln Deep ein und bitte versteh(t) das
und auch alle anderen jetzt nicht falsch. Aber bevor sie ihn nicht
zurückbringt, ist noch gescheiter, sie agiert wie wie Exfrau von
Uli.

Liebe ist für mich jedenfalls was anderes und sieht vor allem
anders aus.

LG Marina


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: haddock am 15. April 2007, 19:50:38
Hallo,

nur zum verdeutlichen:
Die Möglichkeit, das die sog. KM sich vom Kind abwendet begründet m. E. nicht die Option das Kind dann lieber bei ihr zu belassen!
Ich wollte nur, das du es bedenkst und nicht unvorbereitet bist.

Ich schliesse mich den Vorschreibern an: Dein Kind muss da raus!

Greez
Haddock


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Milan am 16. April 2007, 00:15:48
Moin Thomas!

Deine Exe hat einen riesengrossen Lattenschuss. Das kannst Du nicht mit "Liebe fürs Kind" gleichsetzen. Und Du wirst es auch nie richtig verstehen können, denn dafür bist Du selbst wahrscheinlich zu gesund in Deiner Birne. Und daher hast Du heute auch noch keine Vorstellung davon, wie sie morgen reagieren wird. Nur soviel ist sicher - Dir wird die Spucke weg bleiben.

Hör auf Dir darüber den Kopf zu zermatern und denk lieber drüber nach, wie Du die kommenden Jahre als alleinerziehender Vater geniessen kannst.

Du bist echt zu beneiden!!

Greetz,
Milan


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: gaya am 19. April 2007, 18:08:32
hey hessentom,

du sprichst immer wieder von dem "stolz " der mutter.

ich schreib mal als mutter.

ich halte das für gekränkte eitelkeit,  aus der grottentiefer hass entstanden ist.
das lässt sie den faden verlieren, wie man liest. dazu dieser bekloppte RA, der ihr scheinbar immer wieder hoffnungen macht und sie nicht mehr erkennt, das nichts mehr klappen kann.

nach deinen angaben liebt sie den jungen, ist aus hass dir gegenüber aber in der lage, das kind gegen dich einzustielen.

ich habe es hier wirklich mit mit einem für mich abgrundtief schlechtem mann zu tun,der der vater meiner kinder ist, den ich nach langsam 9 prozessen in die hölle verbannen möchte. aber ich bin als mutter in der lage, trotz allem theater einen regelmässigen umgang für meine kinder hinzukriegen.
auch schaffe ich es, kein negatives wort vor den kindern fallen zu lassen. dafür  gibt es für mich einen entscheidenen grund.

ER IST DER VATER DIESER KINDER UND DAS IST DURCH NICHTS ZU ÄNDERN. SIE HABEN EIN ELEMENTARES ANRECHT AUF IHN.

das schaffe ich aber nur, weil ich meine kinder über alles liebe und natürlich immer wie eine löwenmutter um sie kämpfe. dazu gehört eben auch die erkenntniss, das ich sie nicht einfach für mich behalten kann. sie gehören nicht mir und sie haben wurzeln, die sie kennen müssen.

deshalb denke ich auch wie milan. die frau ist krank. wer sein kind wirklich liebt, macht sowas nicht. der schaden ist nicht gutzumachen.

mit freundlichen grüssen

gaya


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: bene am 28. April 2007, 17:16:37
Danke für die Antwort!
 aber Sch..... habe ich schon. Das ist ne Riesenaufgabe.


Thomas

Hi
Das verstehe Ich.
Ich wurde auch in die Gewaltecke geschoben(werde es immer noch)und hatte mich abgefunden das ich wohl das Kind kaum noch sehen werde.
Doch dann stellte das Jugendamt ein Verbindung her und ich habe den betreuten Umgang auch genutzt.
Jedoch kam keine für mich klare reaktion vom kleinen, und ich dachte das solte wohl so sein, die trennung war wohl schon  zu lange.
Ich habe dann einen termin sausen  lassen und wollte dem Jugenamt mitteilen, das sich das erledigt hat.
Nun höre und staune-->

Die Frau vom JA macht mich völlig rund am tel. der Kleine hatte geweint weil ich nicht kam, hatte extra  ein Bild für mich gemalt und mitgebracht, und Sie sagt mir auch,  das der Junge niemals Angst vor mit hatte, eher das Gegenteil wie Sie beobachtet hätte.

ALso Mut, die Kinder wissen genau wer es gut mit ihnen meint o((

MFG Bene


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 10. Mai 2007, 01:12:24
Hier ist das Update!

9.5.2007

Ich habe SR, ABR, der Junge verbleibt zunächst - bis zum 12.o5.07 bei Mama - und dann wird L. seinen Vater erst mal kennenlernen, Im Ergebnis. Der heutige Termin war ein voller Erfolg! Für mich, als Vater. Wie es bei dem Jungen aussieht, weiß ich nicht. Für mich auch insoweit, daß mein "Sieg" nicht übertragbar ist. Gott sei dank wurde individuell entschieden. Nur, auch das sei hier gesagt: NIEMALS  AUFGEBEN!!!!!!!!

Ich schliesse mich ein: Das würde man sich nie vergeben.

Gruß Thomas


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: babbedeckel am 10. Mai 2007, 08:04:28
Moin,

freut mich für Dich  :thumbup:

Übrigens; die Threaderföffnung ist fast genau ein Jahr her !

Gruß
babbedeckel


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Uli am 10. Mai 2007, 08:53:06
Hallo Thomas,

auch von mir einen herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!  :thumbup:

Manchmal geschehen doch noch Zeichen und Wunder!

LG, Uli


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 10. Mai 2007, 12:59:55
Hallo Uli,

wenn ich das in Schriftform habe, lasse ich Dir das zukommen. Auch mein Anwalt sagte gestern, das so eine eindeutige Entscheidung selbst in Hessen nicht oft vorkommt. Eins noch: Das JA hat gestern ne böse Abreibung im Termin bekommen. Ich erwähne das hier nur um deutlich zu machen, man kommt auch an denen vorbei. Keinesfalls haben die alles in der Hand.

Gruß Thomas


Titel: Wollte mal wieder was hören lassen von mir
Beitrag von: Hessentom am 19. August 2009, 18:00:54
Ein freundliches Hallo in die Forumswelt!

Nach langer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Denen, die mich und meine Geschichte noch kennen möchte ich mitteilen, es hat weiterhin gut funktioniert. Der Kleine ist jetzt sieben, geht in die Schule und ist gottlob kerngesund.

Ich war beruflich und privat durch diese Geschichte in letzter Zeit sehr angespannt, hatte kaum Zeit ins Internet zu gehen. In den nächsten Tagen werd ich mich mal hier so durchlesen, evtl. kann ich ja den ein oder anderen Rat noch abgeben. Mama war natürlich auch kreativ, es hat also weitere Prozesse gegeben, die aber an der Situation nichts mehr geändert haben. Sie hat sich das selbst zuzuschreiben :wink:

An die Väter, die meine Geschichte nicht kennen, lest Sie Euch durch! Sie ist zwar lang, schmutzig und kompliziert, aber ich habe durchgehalten. Das hat sich letztlich ausgezahlt.

Also, bis bald

Thomas


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: DeepThought am 19. August 2009, 19:41:09
*zusammengeführt*


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: hamburg2000 am 19. August 2009, 23:23:28
@ hessentom:

Eine sehr spannende Geschichte ...
Die Fortsetzung und Schilderung deiner persönlichen Emotionen seit Kindesübergabe würde mich sehr interessieren.


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 20. August 2009, 00:19:52
So eine Geschichte ist niemals spannend, sie ist nur widerlich. Es gibt in solchen Streitereien auch keine Gewinner oder Verlierer, es gibt nur Verlierer. Was mich betrifft, hat mein Kleiner verloren.Er war der Zankapfel- die Mutter, sie hat aus ihrer kranken Sicht heraus das beste für den Jungen gewollt-  und ich habe als Vater nur federn gelassen. Damit ich nicht falsch verstanden werde, ich bin über die Situation ehrlich froh. Aber was hat das gekostet, und ich rede nicht von Geld   

Man hat ein Kind, welches völlig zerissen ist zwischen Mama und Papa. Wir  reden von Eltern, die nicht mehr miteinander reden. Wir, Mama und ich haben nun gottlob einen Sohn, der das alles offenbar einigermaßen schadlos überstanden hat. Ich hatte Hilfe durch das zuständige JA, ich hatte Hilfe durch meinen Anwalt, der mich damals auf Normaltemperatur gehalten hat. All das war damals für mich eine ganz, ganz schlimme Zeit. Und ich habe vor Gericht Fehler gemacht!!!! Ja, auch das gehört zu meiner Geschichte.

Ich kann mich heute natürlich entspannt zurücklehnen, aber glaube mir, auch ich habe meine Grenzen kennen gelernt!

Eine Sache, die ich auch erst lernen mußte: Bekämpfe ich die Mutter, bekämpfe ich die Mama eines Kindes. Es ist dem Kind völlig egal, wer den Krieg angefangen, bzw. wer ihn  zu verantworten hat. Ich gebe aber zu, bis ich diese Einsicht/Ansicht/Überzeugung hatte, sind schon eine Menge Monate ins Land gegangen.

Viele Grüße

Thomas


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: adelante am 20. August 2009, 14:51:45
Hi Hessentom,

ich habe mir alles durchgelesen. Passende Worte fehlen mir, aber es tut gut, Deinen postiven Kommentar am Ende gelesen zu haben!

Wenn es dem Kleinen und Dir zusammen gut geht -> ich fühlte mich, bei diesem Teil angekommen, erleichtert!!!

Eine Sache, die ich auch erst lernen mußte: Bekämpfe ich die Mutter, bekämpfe ich die Mama eines Kindes. Es ist dem Kind völlig egal, wer den Krieg angefangen, bzw. wer ihn  zu verantworten hat. Ich gebe aber zu, bis ich diese Einsicht/Ansicht/Überzeugung hatte, sind schon eine Menge Monate ins Land gegangen.

Ich kann es nicht ganz deuten: so wie ich Dich vorher verstanden habe, rätst Du jedem Vater zum Durchhalten. Doch ganz ohne Kampf gegen die Mutter kann es doch nicht gehen? Insofern, wie wärst Du so weit gekommen, wenn Du NICHT gegen die Mutter gekämpft hättest. Du hast es doch (auf lange Sicht) zum Positiven für Deinen Sohn getan. Wenn Du diese Aussage noch einmal verdeutlichen könntest, wäre das schön. Danke.

Was mir auch ein ewiges Rätsel sein wird, ist § 235 Entziehung Minderjähriger. Wenn ich mir den durchlese bin ich der Meinung, dass jeder Vater hier im Forum diesen § nutzen könnte. Doch auch hier scheint das geschriebene Wort in der Realität anders gemeint zu sein.

Und was ich auch nie verstehen werde: warum werden die Mütter, die völlig unverantwortlich mit dem Vorwurf des angeblichen s-exuellen Missbrauchs jeglicher Art um sich werfen, nicht von Amts wegen angezeigt? JA, RAe, Richter(innen) - alle hören zu - niemand geht gegen diese Verleumdung an.

Dir und Deinem Sohn auf jeden Fall viele viel Grlück weiterhin!!! Und es ist schön, wenn Du mit Deiner Erfahrung dem Forum wieder "zur Verfügung" steht  :)

Liebe Grüße


Adelante


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: Hessentom am 20. August 2009, 15:40:23
Hallo!

Was ich meinte ist folgendes: Du willst Umgnag mit dem Kind, die Mutter will das nicht. Dann geht Papa vor Gericht um der Mama klarmachen zu lassen SO NICH. Papa gewinnt, Mama verliert diesen Prozeß. Diese Prozesse sind aber für beide -Mama und Papa- eine riesige Belastung. Das geht an keinem spurlos vorbei. Also, das Kind lebt bei Mama, die Mama ist aber plötzlich anfders. Sie ist nervös, heult ständig oder wird krank. Sie reagiert agressiv, wenn das Kind nur mal nach dem Vater fragt.

In meiner Sache habe ich mit Hilfe meines Anwaltes irgendwann mal gelernt, daß es völlig falsch ist die Mutter juristisch in Grund und Boden zu kämpfen. Mein Sohn liebt seine Mutter immer noch, das soll er auch. Wenn ich auch keine freundlichen Worte für diese Frau finden kann, in seiner Anwesenheit verliere ich kein böses Wort über sie.

Bei den unzähligen Gerichtsterminen konnte ich deutlich sehen, wie auch sie gelitten hat. Natürlich hatte sie sich das selbst zuzuschreiben, aber zu der Zeit war der Junge ständig bei ihr und brauchte eine gesunde Mutter. Und das war sie definitiv nicht.

Ich hatte einen Beschluß gegen die Mutter erwirkt, der die Herausgabe des Kindes notfalls mit Gewalt gegen die Mutter zum Inhalt hatte. Ich habe diesen Beschluß nie benutzt. Man stelle sich das mal vor: Gerichtsvollzieher, Polizei, Türe aufbrechen und die Mutter wird in Handschellen gelegt. Das wäre ein Trauma für den Jungen gewesen, der seine Mama ja immer noch liebt. Nö, das konnte ich nicht.

§ 235 STGB?  Tja, wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich drei solcher Anzeigen gestellt. Keine ist je verhandelt worden. Ob sie aber evtl mal einen Strafbefehl bekommen hat- theoretisch möglich- kann ich natürlich nicht sagen. In einem Telefonat mit einem Staatsanwalt wurde mir mal gesagt, diese Frau glaubt ihr Kind schützen zu müssen, sowas ist nicht strafbar, auch wenn es noch so unsinnig und für mich ungerecht ist.

Der Vorwurf des sexuellen Mißbrauches? Ja auch da habe ich eine Menge durch. Persönlich kann ich nur jedem Vater, der sowas am Hals hat raten, sich kompromisslos zu wehren. Hab ich auch gemacht, Mama wurde aber nie dafür verurteilt.

Aber, vor acht Wochen bekam ich eine Ladung als Zeuge in einem Verfahren gegen Mama wegen falscher Verdächtigung. Ich konnte mir keinen Reim darauf machen, mein Anwalt auch nicht, das Gericht wollte mir im Vorfeld keine Auskunft geben.

Vor Gericht dann der Hammer: Diese kranke Seele ist zur hiesigen Zeitung gegangen um mich in der Öffentlichkeit zu vernichten. "Ich brauche Hilfe, Papa mißbraucht sein Kind!"Die Redakteurin hat sich der Sache angenomen und sich mit der Polizei in Verbindung gesetzt. Die widerum hatte ja noch die alten Sachen gegen mich  auf dem Rechner und hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Die StA hat dann von Amts wegen die Mutter vor das Gericht gezerrt. Sie wurde nur aus einem Grund freigesprochen, sie hat bei der Zeitung meinen Namen nicht genannt. Am nächsten Tag hat die Zeitung über dieses Verfahren berichtet, Überschrift: FREISPRUCH  MIT  BEIGESCHMACK!  Genau das hat die Richterin der Mutter in derBegründung gesagt. Verbunden mit dem Hinweis, beim nächsten mal kann ne heftige Strafe bei rumkommen, letztlich wäre ich ja jedesmal einem Spießrutenlauf ausgestzt gewesen.

Irgedwann wird es auch den verständnisvollsten Staatsanwälten zuviel :wink:

Gruß  Thomas



Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: adelante am 20. August 2009, 16:07:58
Dankeschön!!!

Puh, heftig, auch weiterhin Deine Geschichte.

Muss ich noch in Ruhe nachdenken und auch meinem LG erzählen. Er hat anfangs hier im Forum mitgelesen und dachte noch, ihm ginge es ja fast gut. Doch es war, als ob es hier eine "Glaskugel" für ihn gewesen wäre. Er konnte zum Großteil all das lesen, was ihm später widerfahren ist.

Bei ihm wurde der angebliche Missbrauch überall verstreut, doch nicht zur Polizei getragen. Und bei der aktuellen Sache muss noch abgewartet werden. Bisher war er "nur" 2 x vor Gericht wegen des Umgangs und hat ansonsten geschluckt.

Es ist wie Du sagst, das Kind muss bei der Mutter (über)leben!!!

Liebe Grüße


Adelante


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: hamburg2000 am 20. August 2009, 22:57:43
Es ist wie Du sagst, das Kind muss bei der Mutter (über)leben!!!

Sorry, aber jetzt muss ich erst mal **tsts - ID 8**... gehen.

Auch wenn Du möglicherweise mit dieser Meinung nicht im Unrecht bist.


Titel: Re: Strafanzeige wegen Kindesentziehung § 235 StGB, Geschichte von Hessentom
Beitrag von: adelante am 21. August 2009, 12:23:37
Hamburg 2000, falls ich Dich bei (oder beim?) "**tsts - ID 8**... " gerade störe, ebenfalls sorry - doch falls Du Fragen hast stell sie doch einfach.

Hab ich auch gemacht und es brachte mich weiter.


Adelante