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Themen => Deine Geschichte => Thema gestartet von: Grey Red am 26. Juni 2018, 13:36:45



Titel: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 26. Juni 2018, 13:36:45
Hallo zusammen,
kurz über mich:
- zwei Söhne 15 und 13 Jahre
- seit 09.2010 getrennt lebend
- seit 09.2013 geschieden
- seit 05.2015 habe keine Fürsorgerechte
- seit 03.2016 habe keine Kontakte zu den Kindern
- seit 06.2016 habe keine Auskünfte.

Ende März habe Klage wegen Auskunftsverweigerung eingereicht.
11.04.2018 Beschluss des Gerichtes, dass um die Klage soll sich Rechtspfleger kümmern
21.06.2018 Beschluss, dass der Rechtspfleger hat Verfahrensbeistand einbestellt.

Also, meine Motivation war keine Rechtsanwaltskosten mehr zu zahlen (weil die Sache ganz klar und eindeutig ist: es gibt meine schriftliche angemessene Anforderung, es gibt eine schriftliche Absage) und die Prozesskosten von den anderen Seite zu verlangen.
Jetzt ist aber so, dass ich kostenlos nicht mehr ausgehen kann: in der Praxis die Kosten für Verfahrensbeistand tragen die beiden Seiten und das ist gar nicht wenig.

Hat jemand Erfahrung mit Rechtspflegern gehabt? Wie soll ich reagieren? In Internet habe ich gefunden, dass, eigentlich, Bestellung des Verfahrensbeistandes seitens Rechtspfleger eigentlich anfechtbar ist (trotz Hinweis in den Beschluss, dass der nicht anfechtbar ist). Hat jemand sich mit dem Beschluss des BGBs beschäftigt?
https://www.jurion.de/urteile/bgh/2017-03-22/xii-zb-391_16/

Danke im Voraus


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Well am 26. Juni 2018, 14:04:30
Hallo Grey,

...erstmal schade das du so kaum oder gar keinen Kontakt zu deinen Kids hast. Schön wäre wenn du dazu auch etwas Schreiben könntest wie du das Verhältniss zu Deinen Kids siehst was du dazu beiträgst und umgekehrt.

... Bezüglich Verfahrensbeistand sind es zumeist geschulte Sozialpädagogen oder -in ..die das auch nicht erstmalig machen in aller Regel und auch wissen ... wie die Sachverhalte liegen.
In Erster Linie sind Sie für die Kids da und erklären den Kindern auch das Sie ein anrecht auf Ihre Rechte haben.
richter tun sich grundsätzlich schwer mit einer "Ausurteilung " und vorallem bei dem Fortschritt des Alters...

Frage ist was möchtest du damit bezwecken und erzielen..
Evtl könntest du die Kids auch nach der Schule einfach mal abpassen.... ( Daher ein wenig mehr Info )

Habe da eher positive Erfahrungen sammeln können.
Kosten ja hast du recht ... werden in aller Regel je zu Hälfte getragen...

Gruß .... KOPF hoch gibt immer einen Weg


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 26. Juni 2018, 14:33:58
Hallo Well,
die Geschichte ist deutlich länger als ich beschrieben habe. Dazu gehören 2 im JA abgeschlossene und von Ex verbockte Umgangsvereinbarungen (2010, 2014); einen vor Gericht abgeschlossenen Umgangsvereinbarung (2014). Die alle hat meine Ex torpediert. Vor 2 Jahre habe ich versucht an den Gerichtsvereinbarung zu appellieren, hat der Richter mir gesagt, dass ich den neuen Verfahren anfangen muss, weil vor Gericht abgeschlossene Vereinbarung gar nicht verbindlich ist.

Im Jahr 2015 meine Ex, ohne mit mir abzusprechen oder mich zu informieren, hat die Schule gewechselt. Interessanterweise im Schwarzwald hat sich niemand bemüht meine Einverständnis einzuholen. Wenn ich mich bei der Schule beschwert habe, ist das mir entgegen gekommen: Ex fordert die Fürsorgerechte auf sich und bekommt das Recht.

Im Juni 2016 hat sie angefangen mir zu diktieren, was ich mit den Kindern machen darf und was nicht. Alle Kontakte zu den Kindern hat sie über sich angeordnet: von mir geschenkte Handys weggenommen; von mir geschenkten Rechner mit dem Zugriff zur Skype und E-Mail formatiert... Ich habe versucht durch das Jugendamt Situation zu beeinflussen - vergeblich.
Ich konnte nicht mehr kämpfen! Noch dazu habe ich im November 2017 ein Brief vom JA bekommen, dass meine Kids mit mir kein Kontakt haben wollen.

Ich hatte telefonischen Kontakt zu der Lehrern weiter gepflegt und über der Entwicklung der Kinder regelmäßig Auskünfte bekommen. Bis März 2017, wann die neue Klassenlehrerin hat der KM informiert... Seit dem habe ich keine Auskünfte mehr und deswegen habe ich Klage eingereicht.

Genau, alle wichtigste Sache habe ich in den ersten Post vergessen: zwischen mir und Kinder genau 400 km liegen (Schwarzwald-Bayern).

Was ich will: Ich möchte über Entwicklung meinen Kinder informiert sein (alle letzte Info was ich von Bekannten gehabt habe "Versetzungsgefahr" in der Zeugnisse) und mindestens ein Foto im Jahr haben.

Mit genau der Verfahrensbeistand habe ich schon 3 Mal was zu tun gehabt. Das ist eine ältere nicht verheiratete Betriebswirtschaftlerin die Weiterbildungskurse absolviert hat. IMHO, sie ist wütend gegen Männer, deswegen habe ich mit ihr persönlich ganz schlechten Kontakt gehabt.


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Susi64 am 26. Juni 2018, 16:59:09
Hallo,

wenn Du das Sorgerecht hast, dann ist die Schule verpflichtet Dir Auskunft über Deine Kinder zu geben.
In aller Regel ist die Schule darüber nicht besonders erfreut, wenn es aber schon Telefonate gab, dann ist der Wunsch der KM kein Grund diese einzustellen. Das solltest Du der Schule mitteilen!
Nicht nur die Schule, auch Ärzte sind verpflichtet Dir Auskunft zu erteilen.

Für den Umgang hilft Dir nur eine Umgangsregelung, die auch mit einem Ordnungsgeld versehen ist, dass man ggf. einfordern kann.
Wenn Du schlechte Erfahrung mit der VB gemacht hast, dann versuche sie abzulehnen mit dem Hinweis, dass es mit ihr schon 3 Verfahren gab, die alle nicht zum Erfolg geführt haben.
Dabei solltest Du persönliche, emotionale Beschreibungen und Einschätzungen ihrer Person unterlassen.

VG Susi


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 27. Juni 2018, 08:03:16
Hallo Susi,
nein, habe ich keine Sorgerechte. VB ist die einzige in den **tsts - ID 1** Stadt. Heute schreibe ich allgemeine Beschwerde an der VB-Bestellung seitens Rechtspfleger. Es bringt nichts außer zusätzliche Kosten.

Kein Licht in dem Tunnel!


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: 82Marco am 27. Juni 2018, 09:43:27
Servus Red Grey!
Wenn Du kein Sorgerecht hast (seit wann und wie kam es dazu?), hast Du auch keinen gesetzlichen Anspruch auf Auskunft. In diesem Fall bist Du vom "Willen" der KM abhängig: wenn sie nicht will, erfährst Du auch nix.


Grüßung
Marco


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 27. Juni 2018, 11:04:18
Hallo Marco,
jetzt bin ich ein bisschen enttäuscht.
Seit Mai 2015 habe ich keine "Fürsorgerechte". Beim Belehrung hat der Richter gesagt, dass die KM MUSS jetzt mir Auskünfte geben, weil ich keine andere Möglichkeiten habe auf der Information zu kommen.
Sind die "Fürsorgerechte" gleich "Sorgerechte"? Wenn nicht --> wofür gibt es BGB §1686?


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: 82Marco am 27. Juni 2018, 11:20:14
Servus!
Beim Belehrung hat der Richter gesagt, dass die KM MUSS jetzt mir Auskünfte geben, weil ich keine andere Möglichkeiten habe auf der Information zu kommen.
Sind die "Fürsorgerechte" gleich "Sorgerechte"? Wenn nicht --> wofür gibt es BGB §1686?
Wichtig ist, was in diesem Beschluss von damals geschrieben steht, kannst Du evtl. das Ganze mal anonymisiert hier abtippen? Dann kann Dir vielleicht "zielgerichtet" geholfen werden...

Ich denke, Du solltest wegen der Übersichtlichkeit diesen Thread hier unter Sorgerecht weiterführen und eventuell unter Umgangsrecht einen neuen zu diesem Thema beginnen...

Grüßung
Marco


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 27. Juni 2018, 12:15:22
Servus!Wichtig ist, was in diesem Beschluss von damals geschrieben steht, kannst Du evtl. das Ganze mal anonymisiert hier abtippen? Dann kann Dir vielleicht "zielgerichtet" geholfen werden...

Ich denke, Du solltest wegen der Übersichtlichkeit diesen Thread hier unter Sorgerecht weiterführen und eventuell unter Umgangsrecht einen neuen zu diesem Thema beginnen...

Grüßung
Marco
Hallo Marco,
"Das Recht zur Entscheidung in schulischen Angelegenheiten und Gesundheitsgelegenheiten für die gemeinsamen minderjährigen Kinder qir der Antragstellerin übertragen. Im Übrigen wird der Antrag der Antragstellerin auf Übertragung der gesamten elterlichen Sorge zurückgewiesen."

Umgangsthema ist für mich erledigt. Kinder haben vor JA sich wie folgt geäußert:
"Beide brachten auch klar zum Ausdruck, dass es belastend für sie ist, wenn sie immer wieder mit diesem Thema konfrontiert werden". Also, sie wollen nicht mehr Konflikt zwischen den Eltern sehen und deswegen verweigern Umgang mit mir.


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: 82Marco am 27. Juni 2018, 12:27:15
Servus!
"Das Recht zur Entscheidung in schulischen Angelegenheiten und Gesundheitsgelegenheiten für die gemeinsamen minderjährigen Kinder qir der Antragstellerin übertragen. Im Übrigen wird der Antrag der Antragstellerin auf Übertragung der gesamten elterlichen Sorge zurückgewiesen."
Steht in diesem Beschluss auch was zu KM´s Pflicht, Dich über schulische/ärztliche Belange zu informieren?

Unabhängig davon dürfen weder Ärzte noch Schulen Dir Auskünfte geben, es sei denn, KM erlaubt es diesen explizit...

Grüßung
Marco


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Susi64 am 27. Juni 2018, 12:45:07
Hallo,

wenn die Sache so steht, dann bleibt nur der § 1686 BGB (https://dejure.org/gesetze/BGB/1686.html).

"Die  Rechtsprechung  BayObLG  (FamRZ 1993,  1487  =  NJW  1993,  1081  =  MDR  1993, 
655); OLG Brandenburg (FuR 2000, 171) hat im Falle getrennter/geschiedener Eltern klar anerkannt,  dass  der  auskunftspflichtige  Elternteil  halbjährlich  einen  Bericht  zu  jeweils 
eindeutdig   festgelegten   Zeitpunkten   (!!!) zu   übergeben   hat, der mindestens enthalten muß:
-    Auskunft über den Aufenthalt des Kindes/Jugendlichen,
-    Angaben über die schulische Entwicklung des Kindes/Jugendlichen,
-    Fotokopien  der  Zeugnisse  der  besuchten Allgemeinbildenden  Schule  bzw. der Zeugnisse der Berufsschule, 
-     Angaben über die derzeitige berufliche Situation und Entwicklung des Jugendlichen
-    Darstellung der gesundheitlichen Situation und Entwicklung,
-    allgemeine Angaben über die  persönliche  Lebenssituation  und  seine  besonderen persönlichen Interesse, die Freizeit- und Feriengestaltung,
-     Bekanntgabe  des  aktuellen 
Spielplans  der  Fußballmannschaft  (bzw. der Termine  anderen sportlicher, künstlerischer oder      sonstiger Aktivitäten)  des Kindes/Jugendlichen ,
-    Angaben über die Verwendung von  Geldgeschenken an das Kind/den Jugendlichen
-    zwei aktuelle Fotos des Kindes/Jugendlichen,
-    Angaben  über  die  wesentlichen  Änderungen  seit  der  Erstattung  des  letzten  Berichts. "

Auszug aus Auskunft über das Kind (http://www.karin-jaeckel.de/aktuelles/Auskunft_ueber_das_Kind.pdf).

Dein einziger Weg ist tatsächlich die Auskunft in Anlehnung an obige Liste von der KM zu fordern und das auch mit einem Ordnungsgeld belegen zu lassen.

VG Susi


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 27. Juni 2018, 13:00:59
Hallo Susi, Hallo Marco,
danke für Ihre Antworte.

Heute Beschwere ich mich beim Verwaltungsgericht über Bestellung des Verfahrensbeistandes. Ich möchte VB nicht noch einmal bezahlen!


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 27. Juni 2018, 13:58:49

Unabhängig davon dürfen weder Ärzte noch Schulen Dir Auskünfte geben, es sei denn, KM erlaubt es diesen explizit...

Grüßung
Marco

Genau hier kann es bei mir hacken: KM hat Schule und Ärzte informiert, dass sie die Auskünfte bei meinem persönlichen Anwesen akzeptiert. Leider um 2.-minütigen Gespräch mit dem Lehrer haben zu können, muss ich 400 km (einfach!) fahren. Weiß nicht, wie der Richter, bzw. Rechtspfleger auf solchen Angebot reagiert. Auskunftspflicht ist doch erfüllt, oder?


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Susi64 am 27. Juni 2018, 14:08:40
Naja, auch Gerichte verstehen, dass bei 400km die persönliche Anwesenheit praktisch ein Ausschlusskriterium ist.

VG Susi


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 27. Juni 2018, 14:52:19
Naja, auch Gerichte verstehen, dass bei 400km die persönliche Anwesenheit praktisch ein Ausschlusskriterium ist.

VG Susi

Ich habe jetzt tierische Angst vor Gerichte! Es geht immer wieder um das Geld, Geld, Geld... Und meine Ex immer wieder gewinnt!
Sie lügt auch vor Gericht und bekommt sogar das Recht. So habe ich Fürsorgerechte verloren: "Einigung der Elternteile nicht möglich ist". Sie hat Schulwechsel ohne mich angeordnet. Darüber hat sie mich am 15.März informiert. Erst vor Gericht hat sie über Mobbing am 03.März mit dem Vorlag der ärztliche Nachweis informiert. Trotz nachweisbare Untätigkeit und Lüge zieht der Richter meine Rechte ab. Gleich habe ich den Richter gesagt, dass ab jetzt bekomme ich keine Auskünfte mehr. Er hat darauf mit Belehrung der KM antwortet. Was haben wir jetzt? Wie erwartet, keine Auskünfte.

Jetzt habe ich nur wegen einen einzigen Punkt geklagt: Auskunftsrecht nach BGB §1686. Rechtspfleger bestellt VB ein. Wofür??? Sie hat schon 2 Mal ihre Stellungnahme zur unsere Ex-Familie gemacht (Zitat aus der letzte): “Die Eltern können und wollen nicht gemeinsam kooperieren und es ist auch keine Besserung absehbar“. Wofür soll jetzt VB dienen??

Ich bin echt völlig erschöpft... Ich kann nicht mehr kämpfen...


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Inselreif am 27. Juni 2018, 19:27:26
Heute Beschwere ich mich beim Verwaltungsgericht über Bestellung des Verfahrensbeistandes.
Beim Verwaltungsgericht??? Wahrscheinlich wärst Du gut beraten, Dein Geld in jemanden zu investieren, der sich damit auskennt. Du wärst am Ende nicht günstiger aber hättest ein Ergebnis...

Gruss von der Insel


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Susi64 am 27. Juni 2018, 19:30:42
Hallo,

auch das Auskunftsrecht gemäß § 1686 steht unter dem Vorbehalt des Kindswohl. Deshalb wird ein VB bestellt um die Rechte der Kinder zu vertreten.

Ich denke auch, dass eins Deiner Probleme ist, dass Du zu spontan bist und wie wild um Dich schlägst. Es wäre sicher besser, wenn Du Dich rechtlich beraten lässt.

Immer gegen alles vorgehen erschöpft Dich und bringt nichts.

VG Susi


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 28. Juni 2018, 08:23:13
Hallo,

auch das Auskunftsrecht gemäß § 1686 steht unter dem Vorbehalt des Kindswohl. Deshalb wird ein VB bestellt um die Rechte der Kinder zu vertreten.

Ich denke auch, dass eins Deiner Probleme ist, dass Du zu spontan bist und wie wild um Dich schlägst. Es wäre sicher besser, wenn Du Dich rechtlich beraten lässt.

Immer gegen alles vorgehen erschöpft Dich und bringt nichts.

VG Susi

Hallo Susi,
seit 2010 habe ich schon ca. 10k€ an der Anwälte bezahlt und habe nicht erreicht! Ex bricht auch die vor Gericht abgeschlossene Vereinbarungen und Rechtsanwalt war nicht in der Lage mich richtig zu beraten um Ordnungsgeld rein zu schreiben.

Sag, wie fern berühre ich Wohl des Kindes? Noch einmal: genau die VB hat schon zwei mal vernichtende Stellungsnahme gegeben: "Einigung der Elternteile nicht möglich ist". Und nun bestellt die Rechtspflegerin der VB mit Auftrag: "Einzelne Gespräche mit der Eltern zu führe um Einigung zu erzielen." Geldverschwendung!

Situation ist eindeutig: KM gibt keine Auskünfte.


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 28. Juni 2018, 10:26:55
Verwaltungsgericht habe ich geschrieben, dass
1) VB keine neue Erkenntnisse bringt, da genau die VB sich schon 2.-Mal geäußert hat.
2) Einbestellung des VBs verletzt Wohl des Kindes die sich gegenüber JA eindeutig geäußert haben, dass sie von der Situation extrem belastet sind und wollen nichts mehr hören. Das akzeptiere ich auch.
3) Einzelne Gespräche VB mit der Kinder sollen auch nichts Neues bringen.
4) VB verursacht zusätzliche Kosten und beschleunigt das Verfahren nicht.

Also, Fazit: VB ist nicht unbedingt notwendig. Ich bitte Bestellung des VBs revidieren.

Kann jemand die Logik wiedersprechen?


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Inselreif am 28. Juni 2018, 11:19:26
Verwaltungsgericht habe ich geschrieben, dass
nochmal: das Verwaltungsgericht ist in der Sache unzuständig.

Gruss von der Insel


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 28. Juni 2018, 12:01:03
nochmal: das Verwaltungsgericht ist in der Sache unzuständig.

Gruss von der Insel
Kann auch sein... Ich kann einfach nicht mehr das alles alleine in sich haben...


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: 82Marco am 28. Juni 2018, 13:00:00
Servus Grey Red!
Ohne Dir nahe treten zu wollen: meinst Du nicht, es wäre besser, Du liessest einen Fachmann=Rechtsanwalt an die Sache ran?
Auf mich wirken Deine Beiträge/Vorgehensweise irgendwie hilf- und planlos ... zumal hier auch Fachbegriffe teilweise falsch und mehrdeutig von Dir verwendet werden (ich weiss nicht, ob bei Deinem "amtlichen" Schriftverekhr das auch so ist).

Der RA kostet Geld, ich weiss, aber vielleicht schont das aber Dein Nervenkostüm und letztendlich auch Deine Gesundheit...

Grüßung
Marco


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 28. Juni 2018, 15:44:32
Hallo Marco,
1) ich möchte was über Kinder hören
2) ich möchte nicht viel Geld zahlen
3) JA reagiert nicht. Auch wenn ich Schulzeugnisse geschickt habe, wo schwarz auf weiß steht: "Versetzung ist gefährdet."
4) Auf Antwort vom JA habe ich genau 1 Jahr (!) gewartet. Beschwerden bei der JA-Leitung waren ignoriert. Beschwerde beim Regierungspräsidium bringt nichts.
5) Habe versucht Ordnungsgeldverfahren gegen Ex anzufangen. Richter hat geantwortet, kein Grund dafür, alle von mir vorgelegte Vereinbarungen (2 mit dem JA, eine von den Richter selbst) sind nicht verbindlich.
6) Alle wollen das Geld. Auch Beratung kostet das Geld. Wie gesagt, in 8 Jahre -10k€ NUR an den Anwälte. Unterhalte, Gerichtskosten, VB-Kosten, und, und, und...
7) Das schadet meine neue Familie SEHR. Sowohl wirtschaftlich als auch psychisch.
8) Meine Ex lacht über mich und sagt: "Mir kannst du nichts machen. Ich bekomme Prozesskostenhilfe und das Recht IMMER! Du darfst weiter dein Geld verschwenden".
9) Um mit Kinder sprechen zu dürfen muss ich ihre mehrere Bedingungen erfühlen. Ich konnte nicht mehr, und habe für 2 Jahre Zwangspause gemacht.

Das war meine Motivation möglichst günstig auf der Gerechtigkeit das Gericht zu bitten. Und günstig wird es wieder nicht mit dem VB.


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Celine am 28. Juni 2018, 17:54:19
Hallo Grey Red,

Was ich an der Sache nicht verstehe: Wenn Deine Ex erlaubt, dass Du Informationen im persönlichen Gespräch mit Lehrern und Ärzten erhältst, weshalb holst Du diese Informationen dann dort nicht ein?

Es ist klar, dass Du bei einer Entfernung von 400 km nicht jede Woche dort aufschlagen kannst, aber zwei-, dreimal im Jahr sollte doch machbar sein. Einfach an der Schule nachfragen, wann der allgemeine Elternsprechtag ist und dann mit den jeweiligen Lehrern sprechen. Dann bekommst Du zudem die Informationen ungefiltert und aus erster Hand.


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 29. Juni 2018, 08:18:20
Hallo Grey Red,

Was ich an der Sache nicht verstehe: Wenn Deine Ex erlaubt, dass Du Informationen im persönlichen Gespräch mit Lehrern und Ärzten erhältst, weshalb holst Du diese Informationen dann dort nicht ein?

Es ist klar, dass Du bei einer Entfernung von 400 km nicht jede Woche dort aufschlagen kannst, aber zwei-, dreimal im Jahr sollte doch machbar sein. Einfach an der Schule nachfragen, wann der allgemeine Elternsprechtag ist und dann mit den jeweiligen Lehrern sprechen. Dann bekommst Du zudem die Informationen ungefiltert und aus erster Hand.
Hallo Celine,
soll ich echt antworten? Es gibt mehrere Gründe die manche als Ausreden finden, die mir aber wichtig sind.
1)   ohne Auskünfte weiß ich weder wann findet Elternsprechtag statt noch wer der Lehrer meiner Kinder ist. So habe ich in der Vergangenheit über Winterferien erst nach Winterferien erfahren: in BW gibt es keine Winterferien, im Schwarzwald aber schon! Auf der Seite des Gymnasiums habe ich nichts gesehen, Ex hat nicht informiert.
2)   Elternsprechtag ist immer abends. Einmal habe ich am Lenkrad unterwegs aus dem Schwarzwald schon eingeschlafen…
3)   Ich habe Angst vor der Ex. Sie bedroht nicht mehr, sie zeigt mich ständig bei der Polizei an. Zuerst hat sie mir Kinderentführung vorgeworfen; danach hat sie mir Gewaltausübung vorgeworfen… Ich habe schon Angst mit ihr in einer Stadt zu sein!
4)   Am umstrittensten Punkt: Wenn ich mir selber die Auskünfte abholen soll, dann a) funktioniert die deutsche Justiz gar nicht: es gibt keine Gerechtigkeit gegenüber Vater; b) Ex hat wieder gewonnen und ich muss wieder nach ihre Vorschriften leben


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: MJ1977 am 29. Juni 2018, 12:34:04
Hallo Grey Red,

ehrlich gesagt weiß ich gar nicht recht wo ich da anfangen soll!?!  Ich verstehe natürlich dass Du Kontakt zu Kids haben möchtest und das Umgänge über größere Entfernung problematisch sind dürfte auch keiner leugnen. Für mich stellt sich die Frage warum der Kontakt zu den Kids vor zwei Jahren abgebrochen ist. Wenn man keine Auskünfte von der KM bekommt, könnte man beim Alter der Kinder sie ja direkt fragen, was natürlich schwierig ist wenn kein Kontakt da ist.

Was hast den vom JA erwartet, dass es macht wenn Schulzeugnisse kommen mit „Versetzung gefährdet“? Ist dass nur einmal oder mehrfach vorgekommen? Das ein Schüler mal „kleben bleibt“ bzw. ne „Ehrenrunde“ dreht muss nicht per se schlecht sein (ist mir auch mal passiert).

Das manche JA-Mitarbeiter eine komische Auffassung haben, kann ich mir denken, allerdings fällt es mir schwer dass Du ein Jahr auf eine Antwort warten musstest! Auch Beschwerden werden normalerweise beantwortet, natürlich kommt da u.U. eine Antwort die einem nicht gefällt, aber das Beschwerden nur ignoriert werden ist seltsam. Ich hab das im kleinen Maßstab mit der Meldebehörde durch, ich hab es dann sein lassen weil es unter Strich nix bringt außer graue Haare.

Eine Vereinbarung von einem Richter ist ein Beschluss bzw. ein Vergleich und die sind sehr wohl verbindlich, die können auch nicht einfach ignoriert werden. Wenn jedoch der Richter der Meinung es reicht nicht für ein Ordnungsgeldverfahren, scheinen die Vorwürfe bzw. Gegebenheiten nicht gut genug dokumentiert zu sein.

Vor allem möchte ich gerne wissen, was möchtest Du eigentlich mit Deiner Klage vom März bezwecken? Du weißt welche Schule, anrufen und nachfragen wann Elternsprechtag ist, die zuständigen Lehrer kann man da auch erfragen. Wenn die Strecke zu anstrengend (Hin- und Rückfahrt) ist, dann dafür evtl. eine Übernachtung einbauen und am nächsten Tag erst zurück…


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Celine am 29. Juni 2018, 12:54:21
Also zu den Erfolgsaussichten: Die Verfahrenspflegerin wirst Du definitiv nicht verhindern können. Eure Kinder sind in einem Alter, in dem ihr Wille auch bezüglich der Informationsweitergabe beachtet wird. D. h., dass sie auf jeden Fall angehört werden.

Ich weiß von einem Fall, da wollte das Mädchen nicht, dass der Vater den Namen der Schule erfährt (er hatte sie vor ihrer alten Schule einmal abgepasst). In dem Fall wurde dann entschieden, dass der Vater zwar das Recht auf die Zeugnisse hat, jedoch durfte die Mutter den Namen der Schule schwärzen. Auch wegen der Photos haben die Kinder in diesem Alter das Recht, angehört zu werden.

Der Verfahrenspfleger hat die Aufgabe herauszufinden, was der Wille der Kinder ist und wo ggf. deren Bedenken liegen.


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 29. Juni 2018, 13:46:51
Hallo,
Für mich stellt sich die Frage warum der Kontakt zu den Kids vor zwei Jahren abgebrochen ist. Wenn man keine Auskünfte von der KM bekommt, könnte man beim Alter der Kinder sie ja direkt fragen, was natürlich schwierig ist wenn kein Kontakt da ist.
Die Mutter hat geschenkte Handys weggenommen und geschenkten Rechner formatiert. Alle Kontakten hat sie nur über sich erlaubt: ich muss ihr anrufen, dann ladet sie Kinder ein und hört zu. Später hat sie noch dazu ihre Bedingungen zum Sommerurlaub gestellt die ich gar nicht annehmen konnte. Da ich ihre Bedingungen nicht angegangen bin, hat sie jegliche Kontakte zu der Kinder unterbrochen.

Was hast den vom JA erwartet, dass es macht wenn Schulzeugnisse kommen mit „Versetzung gefährdet“? Ist dass nur einmal oder mehrfach vorgekommen? Das ein Schüler mal „kleben bleibt“ bzw. ne „Ehrenrunde“ dreht muss nicht per se schlecht sein (ist mir auch mal passiert).

Das manche JA-Mitarbeiter eine komische Auffassung haben, kann ich mir denken, allerdings fällt es mir schwer dass Du ein Jahr auf eine Antwort warten musstest! Auch Beschwerden werden normalerweise beantwortet, natürlich kommt da u.U. eine Antwort die einem nicht gefällt, aber das Beschwerden nur ignoriert werden ist seltsam. Ich hab das im kleinen Maßstab mit der Meldebehörde durch, ich hab es dann sein lassen weil es unter Strich nix bringt außer graue Haare.
Während letzte von der Ex initiierte Verfahren habe ich meine Fürsorgerechte verloren. Begründung war, dass ich beim ernsten Fall (Mobbing) nicht schnell genug und nicht angemessen reagiert habe. Also, das Kind musste Schule wechseln. Bei der 5-te Klasse rücken die Kinder aus mehreren Grundschulen wieder zusammen. Was soll ich vorstellen, wenn ich in der Zeugnis sehe "Versetzung gefährdet"? Ich habe JA beauftragt zu klären, ob die Situation wieder mit Mobbing was zu tun hat oder nicht.
Ich habe JA über Abnahme Handys informiert und habe gebeten zu klären, ob die Kinder immer noch die Möglichkeit haben mir anzurufen oder die Mutter alle Möglichkeiten blockiert hat. Genau nach einem Jahr haben sie mir endlich geantwortet, dass die Kinder mit mir jeden Kontakt verweigern.

Eine Vereinbarung von einem Richter ist ein Beschluss bzw. ein Vergleich und die sind sehr wohl verbindlich, die können auch nicht einfach ignoriert werden. Wenn jedoch der Richter der Meinung es reicht nicht für ein Ordnungsgeldverfahren, scheinen die Vorwürfe bzw. Gegebenheiten nicht gut genug dokumentiert zu sein.
Ich habe Richter schriftlich gefragt: "Wie kann es sein, dass eine vor Gericht abgeschlossene Vereinbarung nicht verbindlich ist" und warum hat er so formuliert. Seine Antwort war, dass da mein Anwalt bei der Anhörung vor Ort war, muss ich die Frage an ihn stellen.

Vor allem möchte ich gerne wissen, was möchtest Du eigentlich mit Deiner Klage vom März bezwecken? Du weißt welche Schule, anrufen und nachfragen wann Elternsprechtag ist, die zuständigen Lehrer kann man da auch erfragen. Wenn die Strecke zu anstrengend (Hin- und Rückfahrt) ist, dann dafür evtl. eine Übernachtung einbauen und am nächsten Tag erst zurück…
Vor kurzem hat meine Ex mich wieder bei der Polizei angezeigt. Angeblich, habe ich im Jahr 2010 ihren wichtigen Dokumenten gestohlen. Ermittlung läuft noch... Ich habe echt Angst dorthin zu fahren!


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 29. Juni 2018, 13:55:40
Also zu den Erfolgsaussichten: Die Verfahrenspflegerin wirst Du definitiv nicht verhindern können. Eure Kinder sind in einem Alter, in dem ihr Wille auch bezüglich der Informationsweitergabe beachtet wird. D. h., dass sie auf jeden Fall angehört werden.

Ich weiß von einem Fall, da wollte das Mädchen nicht, dass der Vater den Namen der Schule erfährt (er hatte sie vor ihrer alten Schule einmal abgepasst). In dem Fall wurde dann entschieden, dass der Vater zwar das Recht auf die Zeugnisse hat, jedoch durfte die Mutter den Namen der Schule schwärzen. Auch wegen der Photos haben die Kinder in diesem Alter das Recht, angehört zu werden.

Der Verfahrenspfleger hat die Aufgabe herauszufinden, was der Wille der Kinder ist und wo ggf. deren Bedenken liegen.

Hallo Celine,
vielen Dank für deine Antwort.
Verstehe aber nicht ganz. Soweit ich im Internet gesehen habe, Auskünfte greifen Wohl des Kindes gar nicht. Ich darf über sein Entwicklung erfahren und sein Gesicht sehen. Wenn ich nach ihre Namen google, dann finde ich sogar ihre Fotos in Schwarzwälder Bote. Leider 2-3 Jahre alt (übrigens, Ex hat mir auch nichts darüber gesagt).


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 29. Juni 2018, 14:24:52
Frage an alle:
soll ich jetzt zusätzlich noch eine Frage stellen, ob die Kinder meine Kontaktdaten haben, damit sie mich, wenn sie wollen, kontaktieren können?
JA hat immer noch nicht meine Frage beantwortet: Haben die Kinder eine Möglichkeit mit mir in Verbindung kommen oder nicht?
Ist das wieder ein neues Verfahren, oder?


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Celine am 29. Juni 2018, 15:04:39
Hallo Red Gray,

die Frage mit den Kontaktdaten ist zum Beispiel eine, die Du der Verfahrenspflegerin stellen kannst. Das fällt in den Bereich des Vermittlungsversuches.

Nochmal zur Frage, ob sie sich vermeiden lässt:

Es gibt sehr wohl Vorbehalte der Kinder, die Deinem Informationsrecht entgegenstehen können: z. B. die Angst, Du könntest mit Zeugnis oder Photo Missbrauch betreiben. Je nachdem, was im Vorfeld bei Euch alles vorgefallen ist, kann dieser Einwand durchaus relevant sein.

Die Verfahrenspflegerin wird auch versuchen herauszufinden, inwieweit Dein Antrag eine missbräuchliche Rechtsausübung wäre, d.h. ob Du den Antrag nicht aus Interesse an den Kindern stellst, sondern um der Ex oder den Kindern eins auszuwischen. In diesem Zusammenhang wäre ich an Deiner Stelle auch vorsichtig mit den Argumenten, warum Du den Dir von der Ex eröffneten Informationskanal (Informationen bei der Schule persönlich einholen) nicht nutzen willst. Insbesondere das Argument, dass die Ex ja dann wieder gesiegt hätte, wird Dir eher negativ ausgelegt werden.

Wie gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass Du mit der Ablehnung der VP durchkommt, auch wenn der Weg der Erinnerung rein formell möglich ist.


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 29. Juni 2018, 15:08:41
Hallo Celine,
vielen Dank für ausführliche Antwort.


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Kakadu59 am 30. Juni 2018, 09:02:24
Hallo...
Hallo Marco,
"Das Recht zur Entscheidung in schulischen Angelegenheiten und Gesundheitsgelegenheiten für die gemeinsamen minderjährigen Kinder qir der Antragstellerin übertragen. Im Übrigen wird der Antrag der Antragstellerin auf Übertragung der gesamten elterlichen Sorge zurückgewiesen."

[...]
Fett: steht das wirklich wortwörtlich so drin??? :question:
Weil..., das liest sich gerade so, als hätte die KM (=Antragstellerin?) einen Antrag auf alleiniges Sorgerecht gestellt... und der wurde zurückgewiesen.
Bedeutet für mich, dass Ihr noch gemeinsames Sorgerecht habt (ggf. mit gewissen Einschränkungen?).


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Susi64 am 30. Juni 2018, 11:17:45
Hallo,

wenn das da so steht, dann besteht weiter gSR, allerdings ist er eigentlich von allen ihn wirklich interessierenden Fragen und das sind Schule und Gesundheit ausgeschlossen.
Was fällt denn sonst noch in die gSR, da fällt mir nur das ABR ein. Der Lebenmittelpunkt ist aber unstrittig.

Das Auskunftsrecht greift dann, wenn es nicht möglich die Informatione anders zu erhalten, also weder direkt noch beim Umgang (indirekt).

Was ich mir vorstellen kann ist, dass die KM Grey Red als Nerver und Querulanten dargestellt hat und sie deshalb das ASR haben wollte. Unter dem Eindruck, der auch hier im Forum entsteht, und der Tatsache einer Entfernung von 400km sind dann wesentliche Teile der Sorge auf die KM übertragen worden.

Es sollte auf alle Fälle der Eindruck vermieden werden, dass man die Auskünfte dazu benutzt die KM oder auch die Kinder unter Druck zu setzen (und zu nerven). Dargestellt werden sollte ein Interesse am Leben der Kinder und die Erkenntnis, dass man aus 400km Entfernung sowieso kaum Einfluss hat.

Alles andere führt nur dazu, dass es dann auch offiziell keine Auskünfte mehr gibt.

VG Susi


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 02. Juli 2018, 07:13:14
Hallo...Fett: steht das wirklich wortwörtlich so drin??? :question:
Weil..., das liest sich gerade so, als hätte die KM (=Antragstellerin?) einen Antrag auf alleiniges Sorgerecht gestellt... und der wurde zurückgewiesen.
Bedeutet für mich, dass Ihr noch gemeinsames Sorgerecht habt (ggf. mit gewissen Einschränkungen?).
Hallo,
so steht's. Tatsächlich hat sie alleinige Sorgerechte aufgefordert (Antragstellerin). "Einschränkungen" Schule und Gesundheit.


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 02. Juli 2018, 07:24:56
Hallo,

wenn das da so steht, dann besteht weiter gSR, allerdings ist er eigentlich von allen ihn wirklich interessierenden Fragen und das sind Schule und Gesundheit ausgeschlossen.
Was fällt denn sonst noch in die gSR, da fällt mir nur das ABR ein. Der Lebenmittelpunkt ist aber unstrittig.

Das Auskunftsrecht greift dann, wenn es nicht möglich die Informatione anders zu erhalten, also weder direkt noch beim Umgang (indirekt).

Was ich mir vorstellen kann ist, dass die KM Grey Red als Nerver und Querulanten dargestellt hat und sie deshalb das ASR haben wollte. Unter dem Eindruck, der auch hier im Forum entsteht, und der Tatsache einer Entfernung von 400km sind dann wesentliche Teile der Sorge auf die KM übertragen worden.

Es sollte auf alle Fälle der Eindruck vermieden werden, dass man die Auskünfte dazu benutzt die KM oder auch die Kinder unter Druck zu setzen (und zu nerven). Dargestellt werden sollte ein Interesse am Leben der Kinder und die Erkenntnis, dass man aus 400km Entfernung sowieso kaum Einfluss hat.

Alles andere führt nur dazu, dass es dann auch offiziell keine Auskünfte mehr gibt.

VG Susi
Hallo Susi,
um Aufenthaltsbestimmungsrecht haben wir 2 Mal gestritten. Einmal, wegen abgeschlossenen Umgangsvereinbarung, habe ich meine Klage zurückgezogen, zweite Mal habe ich verloren.

KM hat alle Parteien überzeugt, dass ich ihr auf der Nerven gehe und Drück ausübe. So steht wörtlich in Stellungsnahme des VBs vom 2015: "Herr ... fordert, Frau ... hat den Eindruck, er kontrollierte sie".
Jetzt habe ich 2 Jahre (!) auf ihr kein Druck gemacht! 2 Jahre habe ich versucht über JA die Auskünfte zu kriegen. Antwort ist immer wieder dieselbe: "Gehen Sie vor Gericht".

Schon seit Jahr 2015 bestehen keine Auskünfte über der Gesundheit der Kinder. Trotz während Anhörung abgesprochene Mobbing und mögliche Folgen hat Ex nichts für Rehabilitation oder psychologische Untersuchung gemacht. Seit Jahren droht jüngerem Sohn eine OP die Ex schon im Jahr 2014 ohne mit mir abzusprechen abgesagt hat.

Ich weiß nicht was ich machen soll. Gerne akzeptiere ich auch völlige Verzieht von alle Auskünfte.



Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 03. Dezember 2018, 08:21:26
Hallo zusammen,
kurz über mich:
- zwei Söhne 15 und 13 Jahre
- seit 09.2010 getrennt lebend
- seit 09.2013 geschieden
- seit 05.2015 habe keine Fürsorgerechte
- seit 03.2016 habe keine Kontakte zu den Kindern
- seit 06.2016 habe keine Auskünfte.

Ende März habe Klage wegen Auskunftsverweigerung eingereicht.
11.04.2018 Beschluss des Gerichtes, dass um die Klage soll sich Rechtspfleger kümmern
21.06.2018 Beschluss, dass der Rechtspfleger hat Verfahrensbeistand einbestellt.

Hallo zusammen,
8 Monate sind schon um seit ich meine Klage eingereicht habe. Ergebnis: NULL! Bis jetzt hat sich Rechtspfleger gar nicht geäußert.
Kann mir jemand sagen, ob einen Frist dafür gebe, bis wann soll die Entscheidung getroffen sein? Wie ist der Frist zu rechnen: von der letzte Mitteilung oder?
IMHO: weiß nicht, was ist hier so schwer zu entscheiden???


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Wasserfee am 03. Dezember 2018, 09:00:09
moin,

bei mir hat es bis zum Termin mit dem Rechtspfleger gut 1,5 Jahre nach dem betreffenden Vorfall gedauert.
Verfahrenspfleger ging immer relativ fix. Betraf aber SR und Umgang.

Ich denke, dass die bloße Auskunft keine Priorität hat da es dem Kindeswohl nicht abträglich ist, ob du Ausunft bekommst oder nicht und wann.

Wasserfee


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 03. Dezember 2018, 10:34:29
moin,

bei mir hat es bis zum Termin mit dem Rechtspfleger gut 1,5 Jahre nach dem betreffenden Vorfall gedauert.
Verfahrenspfleger ging immer relativ fix. Betraf aber SR und Umgang.

Ich denke, dass die bloße Auskunft keine Priorität hat da es dem Kindeswohl nicht abträglich ist, ob du Ausunft bekommst oder nicht und wann.

Wasserfee
Hallo Wasserfee,
danke für die Antwort. Nichts anderes habe ich erwartet... Hauptsache, dass ich Unterhalt rechtzeitig überweise, Rest interessiert niemanden!


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 19. Dezember 2018, 06:41:13
Hallo zusammen,
kurz über mich:
- zwei Söhne 15 und 13 Jahre
- seit 09.2010 getrennt lebend
- seit 09.2013 geschieden
- seit 05.2015 habe keine Fürsorgerechte
- seit 03.2016 habe keine Kontakte zu den Kindern
- seit 06.2016 habe keine Auskünfte.

Ende März habe Klage wegen Auskunftsverweigerung eingereicht.
11.04.2018 Beschluss des Gerichtes, dass um die Klage soll sich Rechtspfleger kümmern
21.06.2018 Beschluss, dass der Rechtspfleger hat Verfahrensbeistand einbestellt.

Also, meine Motivation war keine Rechtsanwaltskosten mehr zu zahlen (weil die Sache ganz klar und eindeutig ist: es gibt meine schriftliche angemessene Anforderung, es gibt eine schriftliche Absage) und die Prozesskosten von den anderen Seite zu verlangen.
Jetzt ist aber so, dass ich kostenlos nicht mehr ausgehen kann: in der Praxis die Kosten für Verfahrensbeistand tragen die beiden Seiten und das ist gar nicht wenig.

Hat jemand Erfahrung mit Rechtspflegern gehabt? Wie soll ich reagieren? In Internet habe ich gefunden, dass, eigentlich, Bestellung des Verfahrensbeistandes seitens Rechtspfleger eigentlich anfechtbar ist (trotz Hinweis in den Beschluss, dass der nicht anfechtbar ist). Hat jemand sich mit dem Beschluss des BGBs beschäftigt?
https://www.jurion.de/urteile/bgh/2017-03-22/xii-zb-391_16/

Danke im Voraus

Hallo zusammen,
8 Monate nach Übergabe meiner Anklage an der Rechtspfleger habe ich gestern eine Stellungnahme bekommen. Ich kann meine Gefühle gar nicht zusammenfassen…
Zitat
Sehr geehrter Herr…
Nach Anhörung aller Verfahrensbeteiligten wird nunmehr mitgeteilt, dass Frau … sich bereit erklärt hat, Ihnen ein Mal im Jahr Auskünfte über den gesundheitlichen Zustand von S… zu übersenden Öfter könnten Auskünfte nicht gewährt werden, da es nicht immer etwas neues zu berichten gibt.
Bereit erklärt??? Ich habe naiv gedacht, dass die KM verpflichtet ist mir die Auskünfte zu geben! Hier steht schwarz auf weiß, dass sie macht das freiwillig und ohne jeglichen Grund dafür.Verwirre ich mich oder?
Zweite Sache die mir auffällt, dass Rechtspflegern spricht über einem Sohn, wobei ich zwei Söhne habe...

Zitat
Hinsichtlich Ihres Auskunftsanspruchs bezüglich der schulischen Angelegenheiten besteht seitens Frau … Einverständnis damit, dass die Zeugnisse der Kinder in der Kinder in der Schule abgeholt werden können.
Sie erhalten Gelegenheit zur Kenntnis- und Stellungnahme binnen zwei Wochen.

Wie bitte? Wie kann ich Zeugnisse in der Schule abholen, wenn sie nur einmal erstellt sind und der Sorgeberechtigte übergeben sind???

Das Thema der Verfahrensbeistand ist gar nicht geklärt. Er war extra einbestellt und meinen Wiederspruch als nicht zulässig erklärt war. Mit Bestellung der Verfahrensbeistand war er beantragt „mit den Eltern und den Kindern Gespräche zu führen“. Mit mir hat er aber nicht einmal gesprochen. Ist damit sein Auftrag auch erfüllt???

Aller meine weiteren Anfragen bezüglich Berichte über Wohlstand und Interessen der Kinder und Lichtbilder sind gar nicht beachtet und genannt!

Also, was kann ich tun und wie soll ich das alles empfinden? Ich habe Angst, dass diese Sache wiederholt sich in einem Jahr. Wie es schon 5 Mal zuvor war...


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Celine am 19. Dezember 2018, 07:32:29
... Bereit erklärt??? Ich habe naiv gedacht, dass die KM verpflichtet ist mir die Auskünfte zu geben! Hier steht schwarz auf weiß, dass sie macht das freiwillig und ohne jeglichen Grund dafür.Verwirre ich mich oder?
Zweite Sache die mir auffällt, dass Rechtspflegern spricht über einem Sohn, wobei ich zwei Söhne habe...
....
Wie bitte? Wie kann ich Zeugnisse in der Schule abholen, wenn sie nur einmal erstellt sind und der Sorgeberechtigte übergeben sind???

Also, Dir wird in dem Bescheid mitgeteilt, inwieweit Deine Frau/Deine Kinder bereit sind, Deine Forderungen zu erfüllen.

Und nein, so eindeutig ist die Sache mit der Pflicht nicht. Wie ich weiter oben in dem Thread schrieb, gibt es durchaus Rechte der Kinder, die Deinem Anspruch auf Auskunft entgegenstehen können. In dem Fall müsste der Rechtspfleger eine Abwägung treffen, wenn beide Seiten auf Ihrem Recht bestehen.

Das mit den Zeugnissen ist doch ok, da wird eben eine Kopie oder eine Zweitschrift durch die Schule angefertigt.

Offensichtlich ist nur ein Sohn bereit dafür, Dir Informationen über seine Gesundheit zukommen zu lassen. Der andere Sohn möchte das offenbar nicht. Und keiner von beiden möchte offenbar, dass Du Bilder bzw. sonstige Informationen bekommst. In Anbetracht des Alters der Kinder zählt ihr Wille durchaus.

Wie gesagt, ich weiß von ähnlichen Fällen, in denen der Vater keine Photos bekam.

Zitat
Das Thema der Verfahrensbeistand ist gar nicht geklärt. Er war extra einbestellt und meinen Wiederspruch als nicht zulässig erklärt war. Mit Bestellung der Verfahrensbeistand war er beantragt „mit den Eltern und den Kindern Gespräche zu führen“. Mit mir hat er aber nicht einmal gesprochen. Ist damit sein Auftrag auch erfüllt???

Der aktuelle Bescheid ist ja nur ein Zwischenstand. Die Frage ist jetzt, ob Du das beschreibene Angebot annimmst oder auf weitergehenden Informationen beharrt.

Im ersten Fall wird es so gemacht wie von der Mutter angeboten, im zweiten Fall wird der Verfahrenspfleger auch mit Dir ein Gespräch führen und dann seinen Bericht an den Rechtspfleger geben. Der entscheidet dann per Beschluss.


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 19. Dezember 2018, 10:59:04
Also, Dir wird in dem Bescheid mitgeteilt, inwieweit Deine Frau/Deine Kinder bereit sind, Deine Forderungen zu erfüllen.

Und nein, so eindeutig ist die Sache mit der Pflicht nicht. Wie ich weiter oben in dem Thread schrieb, gibt es durchaus Rechte der Kinder, die Deinem Anspruch auf Auskunft entgegenstehen können. In dem Fall müsste der Rechtspfleger eine Abwägung treffen, wenn beide Seiten auf Ihrem Recht bestehen.

Das mit den Zeugnissen ist doch ok, da wird eben eine Kopie oder eine Zweitschrift durch die Schule angefertigt.

Offensichtlich ist nur ein Sohn bereit dafür, Dir Informationen über seine Gesundheit zukommen zu lassen. Der andere Sohn möchte das offenbar nicht. Und keiner von beiden möchte offenbar, dass Du Bilder bzw. sonstige Informationen bekommst. In Anbetracht des Alters der Kinder zählt ihr Wille durchaus.

Wie gesagt, ich weiß von ähnlichen Fällen, in denen der Vater keine Photos bekam.

Der aktuelle Bescheid ist ja nur ein Zwischenstand. Die Frage ist jetzt, ob Du das beschreibene Angebot annimmst oder auf weitergehenden Informationen beharrt.

Im ersten Fall wird es so gemacht wie von der Mutter angeboten, im zweiten Fall wird der Verfahrenspfleger auch mit Dir ein Gespräch führen und dann seinen Bericht an den Rechtspfleger geben. Der entscheidet dann per Beschluss.
Hallo Celine,
vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort.
IMHO, Rechtspfleger kann doch eindeutiger schreiben. Warum soll ich spekulieren, ob die Kinder Fotos oder Berichte nicht mittelein lassen wollen? Das muss doch so in einem Schrift von den Verfahrensbeistand wörtlich stehen, oder?
Ich habe vor folgende Sachen ergänzen zu lassen:
1)   Termine setzen, weil sonst wird das alles wieder nicht verbindlich und KM hat die Möglichkeit mir die Auskünfte erst nach genau ein Jahr kommen lassen (was insgesamt wird schon 5 Jahre ausmachen)
2)   Mindestens ein Bericht mit ärztlichen Befunde aus vergangenen 3¾ Jahre kommen lassen, damit ich überhaupt Ahnung habe wie ist das Dynamik
3)   Bericht über den zweiten Sohn in dem Bescheid auch auffassen oder eben seine Zurückhaltung auf dem Papier bringen
4)   Bericht über Wohlbefinden der Kinder jährlich kommen lassen
5)   Aktuelle Lichtbilder jährlich kommen lassen
6)   Meine Frage über Möglichkeiten der Kinder mit mir in Kontakt zu kommen erläutern (wenn sie meine Kontaktdaten und/oder die Möglichkeiten mit mir in Verbindung zu kommen nicht haben, ist es natürlich Kindern einfacher jeglichen Kontakt zu verweigern).

Spricht was gegen meine "Wünsche"?


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Susi64 am 19. Dezember 2018, 12:08:48
Hallo,

gegen Deine Wünsche spricht nichts. Allerdings glaube ich kaum, dass Punkt 6 erfüllt wird, weil Dein Antrag nur Auskünfte der KM über die Kinder beinhaltet und keine Auskünfte über Dich an die Kinder.

Außerdem ist die Sache die, dass man Dir aber nicht unbedingt alles gewähren muss.
Die Auskunft hat die Mutter zu erteilen und die Auskunft kann verweigert werden, wenn dadurch das Kindswohl beeinträchtigt ist. Auch können ältere Kinder (in Deinem Fall gegeben) erklären, dass sie bestimmte Auskünfte nicht geben wollen.

Wenn es dadurch zu Konflikten kommt muss das Gericht die Interessen abwägen und eine Entscheidung treffen.

VG Susi


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 19. Dezember 2018, 13:32:28
Hallo,

gegen Deine Wünsche spricht nichts. Allerdings glaube ich kaum, dass Punkt 6 erfüllt wird, weil Dein Antrag nur Auskünfte der KM über die Kinder beinhaltet und keine Auskünfte über Dich an die Kinder.

Außerdem ist die Sache die, dass man Dir aber nicht unbedingt alles gewähren muss.
Die Auskunft hat die Mutter zu erteilen und die Auskunft kann verweigert werden, wenn dadurch das Kindswohl beeinträchtigt ist. Auch können ältere Kinder (in Deinem Fall gegeben) erklären, dass sie bestimmte Auskünfte nicht geben wollen.

Wenn es dadurch zu Konflikten kommt muss das Gericht die Interessen abwägen und eine Entscheidung treffen.

VG Susi
Hallo Susi,
vielen dank für die Antwort.
Mir ist wichtig, dass alles auf dem Papier kommt um die mögliche zukünftige Probleme zu vermeiden (wie es seit 8 Jahre schon der Fall ist).
Punkt 6 wollte ich nicht reinschreiben, wenn aber Verfahrensbeistand so wie so einbestellt ist, kann sie doch in ihre Stellungnahme Kindeswohl äußern, oder?


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Celine am 20. Dezember 2018, 07:38:01
Hallo Grey Red,

das mit den Kontaktdaten muss man nicht so kompliziert machen. Gib sie einfach dem Verfahrenspfleger und der soll sie an die Kinder weiterleiten. Damit braucht die Mutter gar nichts zu tun zu haben.

In Bezug auf die Punkte 3, 4 und 5 solltest Du Dir überlegen, ob Du darauf bestehen möchtest.

Wie gesagt, wenn Du darauf bestehst, wird es einen ausführlichen Bericht des Verfahrenspflegers geben, weshalb die Kinder das nicht wollen. Das kann natürlich unter Umständen auch verletzend auf Dich wirken. Deshalb würde ich mir an Deiner Stelle genau überlegen, ob ich mir das antun möchte.

Ob Du letztendlich Erfolg damit hättest, die Informationen auch gegen den Willen der Kinder durchzusetzen, kann leider keiner von uns vorhersagen.


 



Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 20. Dezember 2018, 15:21:06
Hallo Grey Red,

das mit den Kontaktdaten muss man nicht so kompliziert machen. Gib sie einfach dem Verfahrenspfleger und der soll sie an die Kinder weiterleiten. Damit braucht die Mutter gar nichts zu tun zu haben.

In Bezug auf die Punkte 3, 4 und 5 solltest Du Dir überlegen, ob Du darauf bestehen möchtest.

Wie gesagt, wenn Du darauf bestehst, wird es einen ausführlichen Bericht des Verfahrenspflegers geben, weshalb die Kinder das nicht wollen. Das kann natürlich unter Umständen auch verletzend auf Dich wirken. Deshalb würde ich mir an Deiner Stelle genau überlegen, ob ich mir das antun möchte.

Ob Du letztendlich Erfolg damit hättest, die Informationen auch gegen den Willen der Kinder durchzusetzen, kann leider keiner von uns vorhersagen.
Hallo Celine,
danke für deine Antwort. Wie kommt ihr mit Susi drauf, dass den zweiten Sohn nicht über sich äußern will? Verstehe ich nicht. Vor 5 Jahre war der älteren Sohn, Stellungnahme der Verfahrenspflegerin nach, war deutlich mehr mit mir gebunden, als der jüngeren. Soll ich zuerst Kontakt mit Verfahrenspflegerin suchen bevor ich zurückschreibe?
Das blöde ist, dass ich über Weihnachten Frist habe und schon dieses Jahr antworten muss.

Übrigens, wie soll ich alles Formulieren? Viele "bitte-bitte", oder "ich fordere auf"? Momentan schreibe ich "ich schlage vor"...


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Susi64 am 20. Dezember 2018, 16:19:38
Hallo,

ich würde werder "bitte, bitte" schreiben noch zu aggessiv sein.

Eher im Stil " da ich am Leben meiner Söhne teilhaben möchte sollten mir die folgenden Auskünfte erteilt werden ... Diese Auskünfte sind in aller Regel möglich und ermöglichen mir, mir ein Bild von meinen Kindern zu machen. Es tut mir leid, wenn meine Söhne/mein Sohn das nicht möchte(n), ich bestehe aber auf diesen Auskünften, da ich ansonsten keinerlei Möglichkeit habe mit meinen Kindern in Kontakt zu treten/zu bleiben. "

Meine Meinung zu 6. beinhaltet ausschliesslich einen rechtlichen Aspekt und nicht die menschliche Seite.
Ich finde es immer schade, wenn ein Vater, seltener eine Mutter, darin gehindert wird Kontakt mit ihren Kindern zu haben. Die Kinder wollen u.U. nicht viel Kontakt, aber ein paar mal im Jahr, wenn sie sogar besucht werden sollte jeder schaffen. Die meiste Ablehnung erfahren Väter (Mütter) nicht weil die Kinder es wollen (was natürlich manchmal auch vorkommt) sondern weil sie vom anderen Elternteil in einen Loyalitätskonflikt getrieben werden.

VG Susi



Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Kakadu59 am 21. Dezember 2018, 09:44:56
Hallo @Grey Red,
vllcht. sehe ich es ja falsch, aber:
Ihr habt ja immer noch gemeinsames Sorgerecht.
In diesem Zuge kannst (könntest) Du Dir doch (viele) Informationen selbst einholen?
-zB. Zeugnisse und Schulbescheinigung
wenn ich die Einschränkungen des Sorgerechts in Schulsachen richtig interpretiere, so hast Du "lediglich" kein Mitsprache- und Entscheidungsrecht (bei Schulwechsel oder Wahl der Schulform). Das sollte Dir doch aber nicht die Möglichkeit nehmen, Informationen einzuholen...
Ein(ziges) Problem: Du müßtest nat. wisssen, auf welche Schule(n) die Kinder gehen....
Gleiches gilt (aus meiner Sicht) für Gesundheitsfragen...
Über den Rest kannst Du Dich mal hier einlesen (ist ein Faden von mir)...https://www.vatersein.de/Forum-topic-30021-start-50.html (https://www.vatersein.de/Forum-topic-30021-start-50.html)
Er ist zugegebener Maßen lang, aber ggf von Interresse für Dich


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 05. Februar 2019, 10:15:08
Kurzes Update.
Celine, Susi, vielen Dank, nach eure Empfehlungen habe ich mein Brief noch vor Weihnachten verschickt.
Ex-Frau hat mein Brief schriftlich kommentiert, wo ich, natürlich, an alles selber schuld bin:
-   Seit 4 Jahre rufe ich meine Ex-Frau nicht an um über Kinder zu fragen
-   Gerne kann ich über Ex-Frau Kontakt mit den Kindern aufzustellen und alle Auskünfte von den Kindern selber holen
-   Gerne kann ich Kinder treffen und selber fotografieren
-   Gerne kann ich die Auskünfte von der Schule abholen.
Also, völlige Verweigerung jegliche Auskünfte!
Wahnsinn an der Situation ist, dass nach solchen Brief bekomme ich erneute Anfrage seitens Rechtspflegerin: welche Auskünfte möchte ich denn? Sie spinnt doch wohl! Mein Antrag, Protokoll aus bayrischen Landesgericht (Prozesshilfe vor Ort), mein Brief vom 21.12.18 alles um sonst!


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 11. März 2019, 12:06:59
Nach 11 Monate und 2 Wochen habe ich endlich den Beschluss bekommen.

Zitat
1) Die Antragsgegnerin wird verpflichtet, die Zeugnisse der Kinder binnen 2 Wochen nach Erhalt, postalisch an den Antragssteller zu übersenden
2) Die Antragsgegnerin wird verpflichtet, jeweils ein aktuelles Lichtbild jedes Kindes mindestens einmal jährlich dem Antragsteller postalisch zu übersenden
3) Die Antragsgegnerin wird verpflichtet dem Antragssteller mind. einmal jährlich schriftlich Auskünfte zum Wohlbefinden der beiden Kinder zu erteilen und ihm diese postalisch zu übersenden. Auskünfte zum Wohlbefinden sind insbesondere Auskünfte über die Interessen der Kinder, ihre Freizeitgestaltung, sowie über ihre Gesundheit. Sofern aktuelle Arztberichte der Kinder über ihren Gesundheitszustand vorliegen, sind diese ebenfalls im Zuge der jährlichen Information vorzulegen.

Ich habe drei Fragen:
- ich finde wieder keine Belehrung der KM für den Fall nicht-Einhaltung. Ist das schlimm oder wie es formuliert ist in Ordnung?
- diesmal habe ich keine Stellungnahme des Verfahrensbeistandes bekommen. Soll ich schriftlich auffordern (in welcher Form? Ist das schon eine Beschwerde wie in Rechtsbehelfsbelehrung steht?)?
- mein Antrag auf Kostenerstattung seitens KM ist gar nicht angesprochen war. Ideen warum? Entscheidet Rechtspfleger nicht darüber oder ausversehen oder gar nicht möglich in Familiensachen?

Trotz meinen Aufforderung konkrete Datum einzuschreiben, im Beschluss ist wieder nichts. Also, ich erwarte die Auskünfte und Lichtbilder genau in 1 Jahr nach der Entscheidung, also im März 2020 und nicht früher.


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Kakadu59 am 13. März 2019, 07:51:33
Hallo,
in der Regel wird max. nur das ausgeurteilt, was Du beantragt hast.
Wenn Du also bei Antragstellung keine "Konsequenzen" (zB. Zwangsgeld/ Ordnungshaft) für den Fall beantragt hast, dass die Auskunftpflichtige die (beantragten) und ausgeurteilten Auskünfte nicht fristgerecht beibringt, werden diese auch nicht ausgeurteilt...
Ich hatte seinerzeit in meiner Antragstellung - übrigens auf Anraten vom "Inselreifen" ;o) - für jeden Fall der Zuwiderhandlung ein Zwangsgeld in Höhe von 25000,- € ersatzweise Ordnungshaft beantragt.


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Inselreif am 13. März 2019, 09:05:43
Da die Androhung von Ordnungsmitteln von Gesetzes wegen vorgesehen ist, kann sie durch einfache Korrektur des Beschlusses ohne Rechtsmittel ergänzt werden. Beantrage diese Ergänzung und falls das Gericht sich querstellt: es gibt eine Entscheidung des BVerfG aus 2010/11/12 rum, wo genau auf diese Möglichkeit verwiesen wird.

Wieso willst Du Beschwerde einlegen? Du hast doch erreicht, was Du wolltest. Den Bericht kannst Du ggf. durch Akteneinsicht ansehen. Es geht hier in dem Verfahren aber nicht um den Bericht sondern um die Informationen zu Deinen Kindern.

Gruss von der Insel


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: egalo am 13. März 2019, 11:07:13
Jährlich Auskünfte in Form von Lichtbildern und "zum Wohlbefinden", zumal ohne konkreten Termin, sind voll daneben. Halbjährlich ist im OLG-Bereich "Standard" (Termin: zusammen mit den Zeugnissen), nicht selten sogar vierteljährlich.

Das muss zum zuständigen OLG. Jetzt oder nie!

Zwei BGH-Beschlüsse sollte man wirklich mal lesen und auch auf einige der darin genannten OLG-Entscheidungen kann man sich gut stützen.

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&nr=77954&pos=0&anz=1

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&sid=97881761db10ed76e5eb6c40a4091dc8&nr=77159&pos=0&anz=1


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Susi64 am 13. März 2019, 11:53:36
Hallo,

@egalo hängt der Erfolg der Beschwerde nicht auch davon ab, was konkret beantragt wurde? Ich meine wenn eben nicht vierteljährlich sondern nur "einmal pro Jahr" oder noch weniger explizit beantragt wurde, hat dann eine Beschwerde Erfolg?

VG Susi


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 14. März 2019, 06:53:02
Jährlich Auskünfte in Form von Lichtbildern und "zum Wohlbefinden", zumal ohne konkreten Termin, sind voll daneben. Halbjährlich ist im OLG-Bereich "Standard" (Termin: zusammen mit den Zeugnissen), nicht selten sogar vierteljährlich.

Das muss zum zuständigen OLG. Jetzt oder nie!

Zwei BGH-Beschlüsse sollte man wirklich mal lesen und auch auf einige der darin genannten OLG-Entscheidungen kann man sich gut stützen.

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&nr=77954&pos=0&anz=1

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&sid=97881761db10ed76e5eb6c40a4091dc8&nr=77159&pos=0&anz=1

Hallo egalo,
ich möchte möglichst Aufwand und Zeitverschwendung reduzieren. Schon Beantragung von solchen Auskünfte hat fast 1 Jahr gedauert! Wenn ich 2-4 Auskünfte pro Jahr vordere, bestreitet dies die KM und dann dauert es weiter. Außerdem, der älteren Sohn ist schon 15 und, hoffe ich, bald fliegt er aus Mutti's Nest und bekommt mehr Verstand und Möglichkeiten.

Beschweren möchte ich nicht. Ich wundere mich nur, dass zwei beantragte Sachen gar ohne Antwort geblieben sind: Gelderstattung für das Prozess und konkreten Datum für erste Auskünfte.


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 20. März 2019, 18:35:50
Heute habe ich Rechnung für den Spaß bekommen: €586!
Wie lange noch soll ich Idiotismus Ex-Frau bezahlen?! Warum muss ich den Rechnung wieder ausgleichen, wenn sie ihre Pflichten nicht nachgehen will?

Gibt es eine Möglichkeit Erstattung der Prozesskosten von den Ex-Frau zu fordern oder nicht? Beantragt habe ich schon vor einem Jahr. In dem Beschluss steht aber nichts darüber.


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 22. März 2019, 07:11:54
Heute habe ich Rechnung für den Spaß bekommen: €586!
Wie lange noch soll ich Idiotismus Ex-Frau bezahlen?! Warum muss ich den Rechnung wieder ausgleichen, wenn sie ihre Pflichten nicht nachgehen will?

Gibt es eine Möglichkeit Erstattung der Prozesskosten von den Ex-Frau zu fordern oder nicht? Beantragt habe ich schon vor einem Jahr. In dem Beschluss steht aber nichts darüber.

Ich habe mich doch beschwert wegen "die Verfahrenskosten gegeneinander aufheben". Gleichzeitig habe ich Stellungnahme des Verfahrensbeistand aufgefordert...


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 26. März 2019, 13:13:37
Ich habe mich doch beschwert wegen "die Verfahrenskosten gegeneinander aufheben". Gleichzeitig habe ich Stellungnahme des Verfahrensbeistand aufgefordert...
Heute habe ich Stellungnahme des Verfahrensbeistands bekommen. OMG!

Weißt jemand, welche Aufsichtsbehörden für Verfahrensbeistand zuständig sind? Verfahrensbeistand hat trotz Auftrag mich nicht kontaktiert und ALLE seine Aussagen "aus vorherigen Erfahrung" mit mir (ca. vor 4,5-5 Jahre) zusammengefasst hat.

IMHO: über Objektivität ist gar keine Rede. Kann ich das Gericht über Arbeitsweise der Verfahrensbeistand informieren oder hat es kein Sinn? Mir tut wirklich weh, dass dank so einem Beistand mehrere Eltern verurteilt sein sollen...


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Inselreif am 26. März 2019, 13:48:39
Ein Verfahrensbeistand muss nicht objektiv sein. Er muss nur nach seinem Gewissen die Interessen der Kinder wahrnehmen. Das ist nicht messbar zu kontrollieren.
Im Gegensatz zum Gutachter ist er auch nicht an Weisungen des Gerichts gebunden. Wenn er also meint, Dich nicht kontaktieren zu müssen, ist das ok.

Für mich stellt sich aber die Frage, was Du eigentlich willst. Der VB war aus meiner Sicht aufgrund des Alleinsorgeantrags der Mutter bestellt. Der wurde zurückgewiesen. Also was hätte besser laufen können, wenn er mit Dir geredet hätte?

Gruss von der Insel


Titel: Re: BGB §1686, Rechtspfleger und Verfahrensbeistand
Beitrag von: Grey Red am 26. März 2019, 14:52:57
Ein Verfahrensbeistand muss nicht objektiv sein. Er muss nur nach seinem Gewissen die Interessen der Kinder wahrnehmen. Das ist nicht messbar zu kontrollieren.
Im Gegensatz zum Gutachter ist er auch nicht an Weisungen des Gerichts gebunden. Wenn er also meint, Dich nicht kontaktieren zu müssen, ist das ok.

Für mich stellt sich aber die Frage, was Du eigentlich willst. Der VB war aus meiner Sicht aufgrund des Alleinsorgeantrags der Mutter bestellt. Der wurde zurückgewiesen. Also was hätte besser laufen können, wenn er mit Dir geredet hätte?

Gruss von der Insel
Hallo Inselreif,
du bist irgendwo in der Mitte meine Geschichte.
Seit drei Jahre bekomme ich keine Auskünfte. Das Verfahren geht um die Auskünfte und VB war bezüglich Auskünfte bestellt.
IMHO, Verfahrensbeistand muss doch objektiv vorgehen und irgendeinen Standard erfühlen, oder? Objektiv bleiben heißt mit der Leute sprechen, insbesondere wenn in seinem Auftrag solche Passage zu finden ist
Zitat
Dem Verfahrensbeistand wird die weitere Aufgabe übertragen, Gespräche mit den Eltern und weiteren Bezugspersonen der Kinder zu führen sowie an einer Einvernehmlichen Regelung über den Verfahrensgegenstand mitzuwirken.

Mit dem Beistand habe ich schon zum dritten Mal zu tun. Ersten Mal hat er mich vor Gericht gelogen, zum zweiten und zum dritten Mal hat er mit mir nicht gesprochen und hat mich verurteilt basiert auf "vorherige Erfahrung".